DE3035490A1 - Schaltungsanordnung zur taktsteuerung des empfangsteils eines bodenschnittstellenmoduls - Google Patents
Schaltungsanordnung zur taktsteuerung des empfangsteils eines bodenschnittstellenmodulsInfo
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Description
10867/H/Ro.
(DB 435)
Ital.Anm.Nr.25810 A/79
vom 19. September 1979
Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung des
Empfangsteils eines Bodenschnittstellenmoduls.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei dem übertragungssystem handelt es sich um ein sogenanntes
TDMA-System (Time Division Multiple Access), dessen zahlreiche Stationen im wesentlichen aus einer Zentraleinheit bestehen,
an die eine Vielzahl von Bodenschnittstellenmodulen angeschlossen sind, deren Gestaltung jeweils an die Art der empfangenen
Signale angepaßt ist. Einige Bodenschnittstellenmodule, die Fernsprech-Digitalsignale empfangen, arbeiten zur besseren
Ausnutzung der Satellitenkanäle mit Sprachinterpolation, da nach diesem Prinzip während der in einem Telefongespräch bestehenden
Totzeiten bekanntlich auf dem gleichen Übertragungskanal andere Gespräche übertragen werden können. Die Bodenschnittstellenmodule
müssen den empfangenen Datenfluß an die Anforderungen des TDMA-Systems anpassen und die von ihnen
verarbeiteten Daten speichern, damit diese von der Zentraleinheit mit hoher Geschwindigkeit gelesen werden können. Die
Zentraleinheit bringt diese Daten im Datenblock der Sendestation in eine vorbestimmte Position des TDMA-Pulsrahmens, der eine
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Dauer von 750/usec hat. Im Empfangsteil des Bodenschnittstellenmoduls
werden die Daten mit hoher Geschwindigkeit und blockweise geschrieben und kontinuierlich gelesen, wobei der
unmittelbar den Übertragungsleitungen am Boden zuzuführende
digitale Datenfluß entsteht.
Falls im gleichen TDMA-PuIsrahmen der betrachtete Bodenschnittstellenmodul
von derselben Station Daten in zwei oder mehreren durch die Sendung anderer Stationen getrennten Zeitabständen
empfangen muß, entstehen gewisse Probleme hinsichtlich der Taktsteuerung der Datenschreibvorgänge. Die Kanäle können nämlich
innerhalb des Pulsrahmens so verteilt sein, daß zum Empfangsteil eine Anzahl X Kanäle der Station A gelangen, denen Y Kanäle
der Station B folgen können, dann Z Kanäle wieder von der Station A, und so weiter.
Eine Möglichkeit für die richtige Durchführung der Schreibvorgänge
besteht darin, ebenso viele Kanalzähler vorzusehen wie Stationen, von denen der betrachtete Bodenschnittstellenmodul
Daten empfangen kann. Der der Station A zugeordnete Kanalzähler hält hierbei nach Zählung der X Kanäle an und
fährt aus der dann erreichten Stellung mit der Zählung der folgenden Z Kanäle fort, nachdem der der Station B zugeordnete
Zähler die Y Kanäle gezählt hat. Eine derartige Lösung erfordert eine große Zahl von Zählketten, die bei entsprechender Anzahl
der zu empfangenden Stationen erhebliche Kosten und große Abmessungen des Bodenschnittstellenmoduls zur Folge haben.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung,
die einfacher und wirtschaftlicher ist und insbesondere ohne viele Zählketten auskommt. Diese Aufgabe wird durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung werden also die normalen Kanäle und die Überlastkanäle, die von jeder Station kommen, durch eine einzige
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Zählkette gezählt, welcher ein Speicher zur Speicherung der Anzahl der Sendekanäle jeder Station zugeordnet ist. Wenn im
gleichen Pulsrahmen eine gegebene Station weitere Kanalblöcke sendet, so wird in die Zählkette die Anzahl der vorhergehend
gespeicherten Kanäle geladen, und von dieser Kanalzahl aus wird die Zählung dann fortgesetzt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Bodenschnittstellenmoduls, der mit digitaler Sprachinterpolation arbeitet;
Fig. 2 das Blockschaltbild der Schaltungsanordnung, die erfindungsgemäß
in dem Speicher CR von Fig. 1 enthalten ist; und
Fig. 3 die Fig. 2 betreffende Schwingungsformen.
Der Bodenschnittstellenmodul gemäß Fig. 1 umfaßt einen Sendeteil ST, einen Empfangsteil SR und eine Schnittstelleneinheit
UIj zu welcher eine Anzahl N PCM-Systeme geführt sind (z.B.
mit 2 Mbit/s). Der Sendeteil enthält Sprachdetektoren SD zur Feststellung, ob in den einzelnen Kanälen der PCM-Systeme
Tonsignale erscheinen. Mit den Sprachdetektoren SD ist ein Kanalzuordner AC verbunden, welcher den Bod.enkanal, in dem
die Detektoren zu einem gegebenen Zeitpunkt Tonsignale festgestellt haben, einem vorhergehenden Satellitenkanal zuordnet,
der seinerseits einem anderen Bodenkanal zugeordnet ist, in welchem keine Tontätigkeit festgestellt wird. Der Kanalzuordner
AC meldet ferner einer Einheit AM zur Bildung der Zuordnungsinforraation
die vorhergehende Satellitenkanal-Bodenkanal-Zuordnung und schreibt außerdem diese Zuordnung in einen
Speicher C; für die übertragungsverbindungen, der alle durch
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den Kanalzuordner AC bewirkten Zuordnungen der Satellitenkanäle zu den Bodenkanälen speichert.
Da die Sprachdetektoren SD die Tonsignalermittlung verzögern, ist eine Verzögerungsleitung DL vorgesehen, welche die PCM-Codes
verzögert, die zum Ausgleich der durch die Detektoren SD eingeführten Verzögerungen übertragen werden müssen. Am Ausgang
der Verzögerungsleitung DL befindet sich ein Komprimierungsspeicher
MC, welcher einen ersten Speicher A und einen zweiten Speicher B umfaßt (nicht dargestellt). Nachdem in den Speicher A
sechs PCM-Pulsrahmen kontinuierlich geschrieben worden sind, werden die darauffolgenden sechs Pulsrahmen in den Speicher B
geschrieben, während gleichzeitig der Speicher A gelesen wird. Das Lesen erfolgt mit Hochgeschwindigkeit unter ausgangsseitiger
Erzeugung eines Datenblocks, wobei die im Speicher CT gespeicherte Zuordnung Satellitenkanal-Bodenkanal aufrechterhalten
wird. Wenn beispielsweise der Kanalzuordner AC den Bodenkanal
Nr. 20 dem Satellitenkanal Nr. 15 zugeordnet hat und der
Satellitenkanal 15 übertragen werden muß, dann werden die in der Zeile Nr. 20 des Speichers A oder B im Speicher MC geschriebenen
Daten gelesen, welcher sich in Lesephase befindet. Am Ausgang des Komprimierungsspeichers MC ist eine Additionsoder Summierschaltung CS vorgesehen, welche die durch die Einheit
AM gemäß einem Fehlerkorrekturcode codierte Zuordnungsinformation dem Datenblock am Ausgang des Speichers MC zuordnet.
Der Datenblock wird zusammen mit der zugehörigen Zuordnungsinformation
an die schon erwähnte Zentraleinheit (üblicherweise mit CTTE bezeichnet) gesendet, welche ihn moduliert und dem
Satelliten sendet, zu dem auch die von den anderen Stationen gesendeten Daten gelangen. Der Satellit sendet die von allen
Stationen kommenden Daten an alle Zentraleinheiten weiter, die sie zu dem jeweiligen Empfangsteil der Bodenschnittstellenmodule
weiterleiten.
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Jeder Empfangsteil SR enthält einen Zuordnungsinformations-Decodierer
DM, mit welchem ein Empfangsverbindungs-Speicher CR verbunden ist, in welchen der Inhalt der Zuordnungsinformation
geschrieben wird, um den Empfangsteil über die durch den Sendeteil des Bodenschnittstellenmoduls der Station, die den
empfangenen Datenblock gesendet hat, durchgeführten Satelliten-Bodenkanal-Zuordnungen
zu informieren. Der Speicher CR enthält so viele Speichereinheiten, wie Stationen vorhanden sind, aus
welchen der Empfang von Daten möglich ist (max.30), und jede Speichereinheit weist so viele Speicherzeilen auf, wie es
Satellitenkanäle gibt (120 + 17), die durch einen Bodenschnittstellenmodul
verwaltet werden können. Die Daten gelangen zu einem Expansionsspeicher ME, der ebenfalls einen Speicher A
und einen Speicher B enthält. Während im einen Speicher die Schreibvorgänge mit Hochgeschwindigkeit und blockweise durchgeführt
werden, erfolgen im jeweils anderen Speicher kontinuierlich die Lesevorgänge mit der Geschwindigkeit der aus
dem Bodenschnittstellenmodul abgehenden PCM-Systeme.
Die hier beschriebene Schaltungsanordnung enthält gemäß der Erfindung eine Schaltung zum Zählen der Satellitenkanäle,
deren Ausgänge zum Lesen des Empfangsverbindungs-Speichers CR benutzt werden. Insbesondere stellt die Zentraleinheit die
Kennummer der Ursprungsstation zur Verfügung, die einen Datenblock ausgesendet hat, und diese Kennummer adressiert die
dieser Station zugeordnete Speichereinheit. Die Ausgänge der Zählschaltung adressieren dagegen die Speicherzeile, in welcher
die Nummer des Bodenkanals gespeichert ist, der den Satellitenkanälen jeweils zugeordnet worden ist. Wenn gemäß dem obigen
Beispiel der Bodenkanal Nr. 20 dem Satellitenkanal Nr. 15 zugeordnet ist, wird dann die Nummer 20 gelesen, wenn die Zählschaltung
die Zeile 15 der Speichereinheit adressiert, die der Station zugeordnet ist, auf die sich dieser Kanal bezieht.
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Wenn am Eingang des Speichers ME die Daten für den Satellitenkanal
Nr. 15 auftreten, werden diese in der Zeile 20 des Speichers A oder B gespeichert, der sich in der Schreibphase befindet.
Da ein Empfangsteil SR Daten bei mehreren, von denen anderer Stationen getrennten Sendungen empfangen kann, hat die hier
beschriebene Schaltungsanordnung einen Speicher, der ebenso viele Speicherbereiche aufweist wie Stationen, von denen er
Daten empfangen kann. In diesen Bereichen wird jeweils die Zahl der während der vorhergehenden Sendungen empfangenen
Kanäle geschrieben, damit dann die Zählung von dieser Kanalzahl aus fortgesetzt wird.
Die in der Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung weist eine Zählschaltung CN mit einem ersten Zähler CN1 auf, der durch
eine am Ausgang der Zentraleinheit vorliegende Taktimpulsfolge CK gespeist wird. Die Zentraleinheit entnimmt die Taktimpulsfolge
CK aus den vom Satelliten empfangenen Datenblöcken. Der Zähler CN., hat die Zählkapazität 24 entsprechend der in jedem
Kanal des Pulsrahmens TDMA vorgesehenen Bitzahl. Nachdem der Zähler CN. 24 Impulse der Impulsfolge CK gezählt hat, erzeugt
er einen Impuls für den Zähleingang eines zweiten Zählers CN2
mit einer Zählkapazität 120 entsprechend der maximalen Zahl von Satellitenkanälen, die durch den Bodenschnittstellenmodul
verwaltet werden können.
Da für je sieben normale Kanäle ein Überlastkanal vorgesehen werden kann, gelangen die vom Zähler CN., erzeugten Impulse
auch zu einem dritten Zähler CN3 mit der Zählkapazität 7,
dessen Ausgangssignal das Fortschalten eines vierten Zählers CN-J veranlaßt, dessen Zählkapazität von 17 der maximalen Zahl
vorgesehener Überlastkanäle entspricht.
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An den Ausgang des zweiten, dritten und vierten Zählers ist eine Speicherschaltung MM mit RAM-, d.h. Direktzugriffspeichern
RAM1, RAM- und RAM3 angeschlossen, die je 30 Zeilen aufweisen,
was der maximalen Zahl von Stationen entspricht, die durch den Bodenschnittstellenmodul empfangen werden können. Die Direktzugriff
speicher werden durch die Bitkonfiguration adressiert,
die die UrSprungsstations-Kennummer ausdrückt, die von der
Zentraleinheit geliefert wird, welche die Daten von den Stationen gemäß einer festgelegten Folge empfängt. Die Ursprungsstations-Kennummer
gelangt an die Speicher über je einen Multiplexer MT1, MT2 bzw. MT3, der an seinem zweiten Eingang die
von einem fünften Zähler CN5 erzeugte Bitkonfiguration empfängt.
Dieser fünfte Zähler hat die Zählkapazität 30 und gehört zu der Rückstellschaltung AZ. Die Rückstellschaltung AZ enthält ferner
drei weitere Multiplexer MT., MT5 und MTg, deren erste Gruppe
von Eingängen mit dem Ausgang der zugehörigen Direktzugriffspeicher
verbunden ist, während an ihre zweite Gruppe von Eingängen Impulse mit dem Binärwert Null angelegt sind. Diese
Multiplexer liefern an ihrem Ausgang die an der ersten Gruppe von Eingängen vorliegenden Codes bzw. die an der zweiten Gruppe
von Eingängen vorliegenden Codes in Abhängigkeit vom Binärwert eines Steuersignals b.
Es ist ferner eine Freigabeschaltung MA vorgesehen, die einen sechsten Zähler CN6 mit der Zählkapazität 8 entsprechend der
Zahl bestimmter von der Zentraleinheit gelieferter Impulse entspricht, die in Fig. 3 bei d dargestellt sind und "Ready"-Impulse
genannt werden. Am Ausgang des Zählers CNg ist ein Decodierer DC vorgesehen, der bei Vorliegen eines Impulses
(z.B. des dritten) aus der ersten Hälfte des "Ready"-Intervalls
einen ersten Impulsausgang anregt, bei Vorliegen des mittleren (hier des vierten) Impulses des "Ready"-Intervalls einen
zweiten Ausgang und bei Vorliegen eines (z.B. des 7.) Impulses aus der zweiten Hälfte des genannten Intervalls einen dritten
Ausgang.
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Es soll nun die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung mit Hilfe der Fig. 3 erläutert werden. Bei a sind zwei Impulse dargestellt,
die ein Zeitintervall von 750 ,usec definieren, das gleich einem TDMA-PuIsrahmen ist. Das schon erwähnte impulsförmige
Steuersignal b liegt am Anfang des Pulsrahmens und definiert ein Zeitintervall, das zur Durchführung der Rückstellvorgänge
seitens der Schaltung AZ benutzt wird; wenn dieser Impuls an den Steuereingang der Multiplexer MT1 bis MT6
gelangt, wird die Abgabe der an deren zweiter Gruppe von Eingängen liegenden Codes bewirkt. Gleichzeitig wird der Zähler
CN5 zur Zählung freigegeben, so daß er alle Adressen der Speicher
RAM-, RAM2 und RAM3 fortschreitend zählt, während in die
Zähler CN2, CN3 und CN. Impulse mit dem Binärwert Null geladen
werden.' Bei jeder durch den Zähler CN5 gezählten Adresse
werden die am Ausgang der Zähler CN2, CN- und CN. erscheinenden
Impulse mit dem Binärwert Null gespeichert, wodurch die Rückstellung sowohl der Zähler als auch aller Zeilen der Direktzugriffspeicher
bewirkt wird.
Nach Beendigung des Rückstellvorgangs stellen die Multiplexer MTx bis MT, ausgangsseitig die an der ersten Gruppe von Eingängen
vorliegenden Codes zur Verfügung. Ausgehend von diesem Zeitpunkt liefert die Zentraleinheit die als Signal c dargestellte
Kennummer O^ der ersten Ursprungsstation zusammen
mit einem Impulsblock von acht "Ready"-Impulsen d. Am ersten Ausgang des Decodierers DC sind die dargestellten Impulse e
verfügbar, die dazu benutzt werden, den Inhalt der Zählschaltung in die Direktzugriffspeicher zu schreiben. Am zweiten
Ausgang sind die Impulse f verfügbar, die an einen Codeumsetzer TR gesendet werden, während Impulse g vom dritten Ausgang zur
Freigabe der Ladung von Codes in die Zähler CN2, CN-. und CN4
benutzt werden. Die Ürsprungs-Kennummer O.. wird von dem Umsetzer
TR in einen Code des .Bodenschnittstellenmoduls umgesetzt, und
der umgesetzte Code wird über ein Zeitintervall gespeichert, das nicht kleiner ist als bis zum Erscheinen des Impulses f
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für das der nächsten ürsprungsstatxon zugeordnete "Ready"-Intervall,
wie durch das Signal h mit den Ursprungs-Codes Ot1
usw. dargestellt ist.
Nach Beendigung der Sendung der "Ready"-Impulse für eine gegebene
Station stellt die Zentraleinheit mit dem dargestellten Signal i die von derjenigen Station kommenden Daten D.. zur
Verfügung, deren UrSprungs-Kennummer am Ausgang der Multiplexer
MT.,, MT2 und MT, vorliegt. Diese Daten sind in Kanäle von je
24 Bit organisiert, und ein Bodenschnittstellenmodul kann 120 normale Kanäle sowie 17 Überlastkanäle behandeln. Die Zentraleinheit
entnimmt aus diesen Daten die Taktimpulsfolge CK für den Zähler CN., welcher ein Ausgangssignal am Ende jedes Kanals
erzeugt. Die am Ausgang des Zählers CN1 erscheinenden Impulse
gelangen an den Zähler CN„„ der die normalen Kanäle zählt,
sowie an den Zähler CN3, welchem der Zähler CN. nachgeschaltet
ist, der die Überlastkanäle zählt.
Nach Zählung der Kanäle für die Ursprungsstation mit der Kennnummer
O. bewirkt der auf die betrachtete Ursprungsstation bzw.
deren Kennummer folgende Impuls e die Übertragung des Inhaltes der genannten Zähler in die jeweiligen Speicher RAM1, RAM„ bzw.
RAM., und insbesondere in die durch den umgesetzten Ursprungscode Ot1 identifizierten Speicherseilen» Bei dem Impuls f,
der dem soeben genannten Impuls e folgt, sperrt der Umsetzer TR die Aussendung des Codes Ot1 und macht den Code 0t? der Ursprungs
-Kennummer 0„ verfügbar. Der Code 0t» adressiert die
nächste Zeile der Direktzugriffspeicher, in welcher aufgrund
des betrachteten Beispiels die Bits mit dem Binärwert Null gespeichert sind, die bei dem auf das Erscheinen des Ursprungscodes 0t~ folgenden Impuls g in die Zeilen der Zähler CN»,
CN, und CN« übertragen werden.
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Hätte vorher die Ursprungsstation mit der Kennummer O2 im
gleichen Pulsrahmen eine Zahl H normaler Kanäle und eine Zahl K,Y Überlastkanäle gesendet, so würde in den durch den Code
Ot2 adressierten Zeilen der Speicher RAM.. , RAM2 und RAM3 die
Zahl H,Y bzw. K gespeichert. In diesem Fall hätte der Impuls g die Ladung der Zahlen H, Y und K in die Zeilen der Zähler CN ,
CN3 und CN. bewirkt, deren Zählung daher von diesen Zahlen aus
fortgesetzt würde. Falls im Laufe der zweiten Sendung der UrSprungsstation mit der Kennummer O2 H1 , Y.. , K1 Kanäle sendet,
dann würden die Zahlen H + H1 bzw. Y + Y1 und K + K1 in den
Zählern CN2, CN3 und CN. am Ende dieser Sendung in die zugehörige
Zeile der Speicher RAM1, RAM? und RAM3 übertragen, und
zwar bei dem Impuls e, der dem Erscheinen der genannten Ursprungs-Kennummer folgt, und so weiter, falls weitere Sendungen
von der betreffenden Ursprungsstation kommen würden. Auf diese Weise ist es dank der Direktzugriffspeicher RAM1, RAM3 und RAM3
möglich, mit einer einzigen Zählkette die Lesevorgänge bezüglich der im Speicher CR gemäß Fig. 2 geschriebene Nummer des
jedem Satellitenkanal zugeordneten Bodenkanals richtig durchzuführen
.
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AS.
Leerseite
Claims (6)
1.) Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung des Empfangsteils eines
mit digitaler Sprachinterpolation arbeitenden, zur Datenzwischenspeicherung dienenden Bodenschnittstellenmoduls, insbesondere
in einem Satelliten-Zeitmultiplex-übertragungssystem, dessen Stationen jeweils durch eine Zentraleinheit gebildet sind, an
welche eine Vielzahl von Bodenschnittstellenmodulen geführt sind, dadurch gekennzeichnet,
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daß eine Zählschaltung (CN) zur Zählung der zu dem Bodenschnittstellenmodul gelangenden Kanäle durch eine Taktimpulsfolge
(CK) gespeist wird, die von der Zentraleinheit aus dem vom Satellit empfangenen Datenblock entnommen wird;
daß eine Speicherschaltung (MM) mit so vielen Speicherzeilen
vorgesehen ist, wie Stationen vorhanden sind, aus denen der betreffende Bodenschnittstellenmodul Daten empfangen kann,
welche die von der Zählschaltung (CN) gelieferte Zahl der Kanäle speichert;
daß eine Rückstellschaltung (AZ) am Anfang jedes Pulsrahmens des Übertragungssystems sowohl die Zählschaltung (CN)
als auch die Speicherschaltung (MM) rückstellt;
und daß durch eine gegebene Anzahl D von Impulsen ("Ready"-Impulse d), welche die Zentraleinheit zusammen mit
einem eine Kennummer der Ursprungsstation ausdrückenden Code
sendet, eine Freigabeschaltung (MA) gesteuert wird, die eine erste Folge von Impulsen (e) zur Freigabe der Speicherschaltung
(MM) zur Speicherung der in der Zählschaltung (CN) geschriebenen Zahl, ferner eine zweite Folge von Impulsen (f)
jeweils bei Erscheinen des D/2-ten Impulses (d) der Zentraleinheit sowie eine dritte Folge von Impulsen (g) zur Freigabe
der Übertragung des Inhaltes der durch die Kennummer der Ursprungs
stat ion identifizierten Speicherzeile in die Zellen der Zählschaltung (CN) erzeugt.
2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß die Zählschaltung (CN)
einen ersten Zähler (CN..) enthält, dessen Zählkapazität gleich
der für einen Kanal vorgesehenen Anzahl (24) von Impulsen (Bits) des Pulsrahmens ist und dessen Ausgangssignal die Fortschaltung
eines zweiten und eines dritten Zählers (CN? bzw. CN3)
bewirkt, deren Zählkapazität gleich der maximalen Zahl von Kanälen, die durch den Bodenschnittstellenmodul verwaltet werden
können, bzw. gleich der Zahl normaler Kanäle ist, die zwischen
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zwei aufeinanderfolgenden Überlastkanälen liegen, und daß das Ausgangssignal des dritten Zählers (CKU) einen vierten Zähler
(CN4) fortschaltet, dessen Zählkapazität gleich der maximalen
Zahl vorgesehener Überlastkanäle ist.
3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Speicherschaltung (MM)
einen ersten, einen zweiten und einen dritten Direktzugriffspeicher
(RAM1, RAM2 und RAM3) enthält, an deren Dateneingang
der Ausgang des zweiten, dritten bzw. vierten Zählers (CN2,
CN3, CN4) angeschlossen ist und deren Adresseneingang die
durch die Zentraleinheit gelieferte Ursprungsstation-Kennummer zugeführt ist.
4.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Kennummer der Ursprungsstation an die Direktzugriffspeicher (RAM1, RAM3 und RAM3) über
einen Codeumsetzer (TR) gelangt, der die erste Gruppe von Eingängen eines ersten, eines zweiten und eines dritten Multiplexers
(MT-, MT?, MT.,) speist, deren zweite Gruppe von Eingängen
an die Ausgänge eines fünften Zählers (CNc) angeschlossen sind,
der zu der Rückstellschaltung (AZ) gehört und eine Zählkapazität gleich der Zahl der in den Direktzugriffspeichern vorgesehenen
Speicherzeilen ist, daß die Ausgangssignale der
Direktzugriffspeicher (RAM1, RAM2, RAM3) den Eingängen eines
vierten, eines fünften und eines sechsten Multiplexers (MT4,
MT[-, MTg) zugeführt sind, an deren zweite Gruppe von Eingängen
Impulse mit dem Binärwert Null gelangen, und daß die Ausgänge des vierten, fünften bzw. sechsten Multiplexers (MT., MT5, MTg)
an den Eingang des zweiten, dritten bzw. vierten Zählers (CN2,
CN3 bzw. CN4) geschaltet sind.
5.) Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Frei-
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gabeschaltung (MA) einen sechsten Zähler (CNg) enthält, dessen
Zählkapazität gleich der Anzahl D (8) der von der Zentraleinheit empfangenen Impulse ("Ready"-Impulse d) ist und an dessen
Ausgang ein Decodierer (DC) geschaltet ist, an dessen erstem Ausgang genannte erste Folge von Impulsen (e), an deren zweitem
Ausgang die zweite Folge von Impulsen (f) und an deren drittem Ausgang die dritte Folge von Impulsen (g) vorliegt,
und daß jeder Impuls der ersten (Impulse e) bzw. der dritten Impulsfolge (Impulse g) mit je einem vorbestimmten Impuls aus
der ersten Hälfte bzw. aus der zweiten Hälfte jedes Blocks der von der Zentraleinheit empfangenen Impulse ("Ready"-Impulse
d) zusammenfällt.
6.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet
, daß der Codeumsetzer (TR) die Kennnummer O. der Ursprungsstation in einen Code Ot. des Bodenschnittstellenmoduls
umsetzt und den umgesetzten Code ausgangsseitig über ein Zeitintervall verfügbar macht, das nicht kleiner
ist als bis zum Erscheinen eines Impulses der genannten zweiten Folge von Impulsen (f), der zu dem Block der von der Zentraleinheit
empfangenen Impulse ("Ready"-Impulse d) gehört, der der
Ursprungsstations-Kennummer 0^+1 zugeordnet ist.
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