DE3035470A1 - Vorrichtung zum automatischen verstellen einer scheidewand eines koernertrieurs - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen verstellen einer scheidewand eines koernertrieursInfo
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Description
B_e_s_c_Ja_r_e_i_b_u ng
Die Erfindung bezieht sich auf eine vorrichtung zum
automatischen Verstellen einer Scheidewand eines zum Sortieren eines Körnergemischs verwendeten Trieurs.
Bekannte Körnersortiermaschinen oder Trieure haben einen eine rauhe Oberfläche aufweisenden, in bezug auf
eine waagerechte Ebene in Längs- und Querrichtung geneigten Ablauftisch, welcher unter einem Winkel,
welcher größer ist als der Winkel seiner Querneigung, in Schwingungen versetzbar ist. Ein dem Tisch im Bereich
seiner am höchsten liegenden Ecke zugeführtes Körnergemisch z.B. aus geschältem und ungeschältem Reis bewegt
sich aufgrund der Schwingungen über den Tisch abwärts und wird dabei aufgrund unterschiedlicher physikalischer
Eigenschaften der Körner, z.B. unterschiedlichem spezifischen Gewicht und unterschiedlicher Rauhigkeit, derart
unterteilt, daß sich der geschälte Reis zu höher und der ungeschälte Reis zur niedriger liegenden Querseite
des Tischs hin konzentriert. Zwischen den beiden Strömen aus geschältem und ungeschältem Reis bewegt
sich ein Strom aus gemischten Körnern von der oberen zur unteren Längsseite des Tischs. Die so voneinander
getrennten oder sortierten Körner fallen an der unteren Längsseite des Ablauftischs in einen Auffangtrog.
Das veröffentlichte japanische Gebrauchsmuster 92274-/78
beschreibt einen Körnertrieur der genannten Art mit im Auffangtrog angeordneten Scheidewänden, welche je nach
der Breite der voneinander getrennten Körnerströme von Hand verstellbar sind.
Bei einem anderen bekannten Trieur ist ein eine rauhe Oberfläche aufweisender und in bezug auf eine waagerechte
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Ebene in Längs- und Querrichtung geneigt angeordneter Ablauftisch von zahlreichen schräg aufwärts gerichteten,
kleinen Öffnungen zum Ausstoßen von auf die höhere Querseite des Tisehs gerichteten Luftstrahlen durchsetzt.
Unterhalb des Ablauftischs ist eine Luftkamraer für die Speisung der Öffnungen angeordnet, und entlang der unteren
Längsseite des Tisehs verläuft ein Auffangtrog, welcher durch von Hand verstellbare Scheidewände unterteilt
ist.
Bei diesen bekannten Trieuren ist eine Bedienungsperson notwendig, um die sich über den Ablauftisch bewegenden
Körnerströme zu überwachen und die Scheidewände je nach darin auftretenden Veränderungen zu verstellen.
Zur Vermeidung des damit verbundenen Personalaufwands bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Vorrichtung
zum automatischen Verstellen einer Scheidewand an einem Trieur der genannten Art.
Bei einer sclcien Vorrichtung zum automatischen Verstellen
einer Scheidewand eines Trieurs, welcher einen eine rauhe Oberfläche aufweisenden und in bezug auf eine
waagerechte SToKie in Längs- und Querrichtung geneigten
Ablauftisch, eine Einrichtung zum Zuführen eines Körnergemischs zum am höchsten liegenden Eckbereich des
Tisehs, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Querbewegung der Körner auf dem Tisch und einen durch Scheidewände
unterteilten Auffangtrog an der unteren Längsseite des Tisehs aufweist, und bei welchem das Körnergemisch bei
seiner Bewegung vom höheren zum iedrigeren Bereich des
Tisehs aufgrund unterschiedlicher physikalischer Eigenschaften der Körner in einen sich im Bereich der einen
Querseite des Tisehs bewegenden Strom von Körnern einer-Art, einen sich im Bereich der anderen Querseite beilegenden
Strom von Körnern einer anderen Art und einen
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sich zwischen den beiden Strömen beilegenden Strom aus
gemischten Körnern unterteilt wird und die verschiedenen Körnerströme bei ihrem Eintritt in den Auffangtrog durch
die dort angeordneten Scheidewände voneinander getrennt werden, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß im
Grenzbereich, zwischen dem Strom von Körnern der einen Art und dem gemischten Körnerstrom ein betätigungsübertragend
mit einer Scheidewand verbundener fotoelektrischer Sensor zum Verstellen der betreffenden
Scheidewand in Abhängigkeit von dem von den den genannten Bereich, durchströmenden Körnern reflektierten
oder durchgelassenen Licht derart angeordnet ist, daß seine lichtdurchlässige Oberfläche im wesentlichen
senkrecht steht und fortlaufend von den den genannten
Bereich durchströmenden Körnern bestrichen wird.
In einer Ausfiihrungsform der Erfindung xfeist die Einrichtung
zum Erzeugen der Querbewegung der Körner einen unter dem Ablauftisch angeordneten Eüttelantrieb auf,
mittels dessen der Ablauftisch unter einen Winkel,
welcher grö2er ist als der Winkel seiner Querneigung,
in Querschwingrungen versetzbar ist.
In einer anderen Ausfiihrungsf orm der Erfindung weist
die Einrichtung zum Erzeugen der Querbewegung der Körner eine unter dem Ablauftisch angeordnete Luftkammer,
Einrichtungen für die intermittierende Luftzufuhr zur Luftkammer und eine Vielzahl von den Ablauftisch durchsetzenden
Öffnungen auf, ^reiche so geformt sind, daß durch sie hindurch aus der Luftkammer austretende LuftstrÖme
schräg aufwärts zur höheren Querseite des Ablauftischs gerichtet sind.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist gemäß der Erfindung ferner vorgesehen, daß der fotoelektrische
Sensor über eine Steuereinheit mechanisch mit der züge-
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ordneten Scheidewand und elektrisch mit einem umsteuerbaren
Elektromotor zum Verstellen der Scheidewand verbunden ist.
Auf diese Weise be\d.rkt der fotoelektrische Sensor eine
automatische und sehr genaue Verstellung der zugeordneten Scheidewand, so daß man eine hohe Ausbeute an
äußerst sauber sortierten Körnern erhält.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
I1Xg. Ί eine Draufsicht auf einen Ablauftisch eines Körnertrieurs,
Fig. 2 eine Schnittansicht eines am Ablauxüisch nach Fig. 1 angeordneten Auffangtrogs,
Fig. 3 eine Schrägansicht einer im Auffangtrog nach Fig. 2 angeordneten Scheidewand mit einer automatischen
Verstellvorrichtung,
Pig. ^r eine Schnittansicht eines Körner-Ifallschachts,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Körner-Fallschacht,
Fig. 6 eine Schnittansicht eines Körnertrieurs in einer
anderen Ausführungsform und
Fig. 7 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils des
Ablauftischs des Trieurs nach Fig. 6.
Ein in Fig. 1 bis 5 dargestellter Ablauftisch 1 eines
Trieurs hat eine rauhe Oberfläche, welche einem sich darüber hinweg bewegenden Körnerstrom einen Reibungs-
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widerstand entgegensetzt. Der Ablauftisch 1 ist in bezug
auf eine waagerechte Ebene in Längs- und Querrichtung geneigt angeordnet, und mittels eines darunter angeordneten
(nicht gezeigten) Rüttelantriebs unter einem Winkel, welcher größer ist als sein in Fig. 2 dargestellter
Querneigungswinkel, in Richtung des Doppelpfeils A-B in Eig. 1 in Schwingungen versetzbar. Im
am höchsten liegenden Eckbereich des Tischs 1 ist eine Einrichtung 2 für die Zufuhr eines Körnergemischs
z.B. aus geschältem und ungeschältem Reis. Das zugeführte Körnergemisch bewegt sich unter dem Einfluß der dem Tisch
1 erteilten Schwingungen in Richtung des Pfeils C von der höheren zur niedrigeren Längsseite des Ablauftischs
und teilt sich dabei aufgrund der unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der Körner, z.B. aufgrund
des unterschiedlichen spezifischen Gewichts und der unterschiedlichen Rauhigkeit von geschältem und ungeschältem Reis, in einen nahe der höheren Querseite H
des Tischs konzentrierten Strom R aus geschälten Reiskörnern und einen nahe der niedrigeren Querseite L des
Tiscks konzentrierten Strom Q uns ungeschältem Reis auf.
Zwischen den Strom R aus geschältem und dem Strom Q aus ungeschälten: r.eis verläuft ein aus geschältem und ungeschältem
Reis gemischter Strom P. Am unteren Längsrand des Ablauftischs 1 fallen die Körner in einen dort angeordneten
Auffangtrog 4-, welcher durch in Längsrichtung des unteren Randes 3 verstellbare Scheidewände 5» 6 in
drei Abteilungen 7? 8, 9 für die Aufnahme von geschältem
Reis, ungeschältem Reis und dem Gemisch aus geschältem und ungeschältem Reis unterteilt ist. Wie bei einem
bekannten Trieur der beschriebenen Art ist die Querneigung des Ablauftischs je nach Art des zu sortierenden
Körnerguts verstellbar, so daß sich die Körnerströme, in jedem Falle über die gesamte Oberfläche des Tischs
ausbreiten, wie in Fig. 1 dargestellt.
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ΒΑΓ)
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Nahe dem Grenzbereich D zwischen dem Strom E aus "geschältem
Reis und dem Strom P aus dem Körnergemisch ist an einer Stelle E ein fotoelektrischer Sensor 12 angeordnet,
welcher eine Anzahl von Lichtquellen 10, z.B. Leuchtdioden, und eine entsprechende Anzahl von Fotoelementen
11 aufweist. Diese sind so angeordnet, daß das von den Lichtquellen emittierte Licht von den den
Bereich E durchströmenden Körnern reflektiert und von den Fotoelementen aufgefangen wird. Der Fotosensor 12
ist unter Einhaltung eines gexd-ssen Korrekturabstands ¥
mit der Scheidewand 5 verbunden (Fig. 3)- Diese ist verschieblich auf einer Tragschiene 13 geführt und über
eine Triebspindel 14 mit einem umsteuerbaren Elektromotor
15 verbunden» Dieser ist seinerseits über eine Steuereinheit 16 elektrisch mit dem Fotosensor 12 verbunden.
Wie man in Fig. 1 erkennt, nimmt der Anteil der dunkel gezeichneten ungeschälten Reiskörner in dem gemischten
Stroa P mit Annäherung an den Strom aus geschältem Reis R stetig ab. Der Fotosensor 12 ist an einer Stelle angeordnet,
an welcher der gemischte Körnerstrom P noch einen kleinen Anteil, z.B. 3 bis 3°/°t ungeschälte Reiskörner
enthält.
Ermittelt nun der Fotosensor 12 anhand des reflektierten
Lichts einen höheren als den vorstehend angegebenen Anteil an ungeschälten Reiskörnern, so erzeugt die Steuereinheit
16 ein Signal für den Vorwärtsantrieb des Motors 15» wodurch die Triebspindel 14 in Drehung versetzt und
der Fotosensor 12 in Richtung auf den Strom R aus geschältem Reis verschoben wird.
Befindet sich der Fotosensor 12 dagegen zu nahe an dem Strom R aus geschältem Reis, so wird die Triebspindel in
Rückwärtsdrehung versetzt, um den Fotosensor 12 in Rich-
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tung auf den Strom P aus dem Körnergemisch zu verschieben,
bis er die vorstehend erläuterte richtige Stellung in bezug auf die Zusammensetzung des Körnergemischs erreicht
hat. Auf diese Weise wird die Scheidewand 5 in einer
um den Korrekturabstand W in Richtung auf den Strom R aus geschältem Reis gegenüber dem Bezugspunkt des Fotosensors 12 versetzten Stelle ausgerichtet.
Wie vorstehend angedeutet beträgt der Anteil an ungeschältem Reis am Bezugspunkt des Fotosensors 12 etwa
3 bis 5% und nimmt in Richtung auf den Strom R aus
geschältem Reis stetig bis auf Full ab. Der Korrektur—
abstand W ist entsprechend der Verringerung dieses Anteils von 3 bis 5% bis auf Full so gewählt, daß sich
die Scheidewand 5 stets knapp innerhalb des Stroms R aus geschältem Reis befindet.
In der dargestellten Ausführungsform ist der Fotosensor 12 über die Steuereinheit 16 mit der Scheidewand 5 verbunden
und in oberen Bereich des Auffangtrogs 4- angeordnet, wobei die Länge der Steuereinheit 16 dem Korrekturabstand
¥ entspricht. Ein kastenförmiger Fallschacht 18 ist mittels einer Lasche 17 an einer Seite des
Gehäuses der Steuereinheit 16 aufgehängt. Der Fotosensor 12 ist so an der Außenseite des Fallschachts' 18
befestigt, daß seine lichtdurchlässige Oberfläche 19 mit einer im vre sent liehen senkrechten Wand des Schachts
bündig verläuft. Die Fotoelemente 11 des Fotosensors 12 sind über die Steuereinheit elektrisch mit dem umsteuerbaren
Elektromotor 15 verbunden, mittels dessen die
Scheidewand 5 und der Fotosensor 12 gemeinsam verstellbar sind.
In der beschriebenen Ausführungsform sind die Lichtquellen 10 und die Fotoelemente 11 des Fotosensors 12 an ein
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und derselben Seitenwand des Fallschachts 18 angeordnet,
so daß das von den Lichtquellen emittierte Licht von den Körnern reflektiert und von den Fotoelementen aufgefangen
wird. Stattdessen können die Lichtquellen und Fotoelemente auch an einander gegenüberliegenden Wänden des
Schachts angeordnet sein, so daß das von den Lichtquellen emittierte Licht durch den Körnerstrom hindurch
auf die Fotoelemente fällt.
In der dargestellten·Ausfuhrungsform ist der Fotosensor
in dem zwischen dem Strom aus geschältem Reis und dem gemischten Körnerstrom liegenden Bereich des Auffangtrogs
angeordnet. Er kann jedoch auch in dem zwischen dem Strom aus ungeschältem Reis und dem gemischten
Körnerstrom liegenden Bereich angeordnet sein und dann dazu dienen, die andere Scheidewand zu verstellen.
Wie vorstehend beschrieben ist also der Fotosensor nahe der Grenzlinie zwischen einem Strom aus Körnern einer
Art und einen gemischten Körnerstrom derart in dem uiu
unteren Band äee Ablauftischs angeordneten Auffangtrog
angeordnet, da3 seine lichtdurchlässige nberflache im
wesentlichen senkrecht steht und von dem Körnerstrom
fortlaufend bestrichen und dadurch gereinigt wird.
Dadurch bleibt die lichtdurchlässige Oberfläche des Fotosensors stets sauber, so daß eine äußerst genaue
Messung des Mischungsverhältnisses der Körner anhand des von ihnen reflektierten Lichts gewährleistet ist.
Daher spricht der Fotosensor sehr schnell auf eine im Betrieb des Trieurs auftretende Verschiebung des Grenzbereichs
zwischen dem Strom aus den Körnern einer Art und dem gemischten Körnerstrom an und löst eine entsprechende
Verstellung der Scheidewand aus, so daß eine hohe Ausbeute an einwandfrei sortiertem Körnergut
erzielbar ist.
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Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform eines Trieurs
mit einem Ablauftisch 1', welcher ebenfalls eine rauhe
Oberfläche aufweist und in Längs- und Querrichtung geneigt angeordnet ist. An der Unterseite des Ablauftischs
1' ist eine Luftkammer 20 befestigt, welche über
eine Leitung 21 mit einem Gebläse 22 verbunden ist. Dieser ist über einen Riementrieb von einem Elektromotor
23 antreibbar. Ein nahe der Luftkammer 20 in der
Leitung 21 angeordnetes Zellenrad 24 ist über einen Paeinentrieb von einem Elektromotor 25 antreibbar, so
daß die vom Gebläse 22 gelieferte Luft pulsierend in
die Luftkammer 20 gelangt.
An der unteren Querseite des Tischs 1' abwärts hervorstehende
Stützen 26 sind schwenkbar auf einer auf einem Sockel 27 angeordneten waagerechten Welle 28 gelagert.
Zwei weitere Stützen 29 stehen an der oberen Querseite des Eischs 1' abwärts hervor. An ihren unteren
Enden ist jeweils ein Zwischenglied 30 mit seinem
oberen Ende angelenkt. Eine waagerecht auf dem Sockel gelagerte Spindel 31 &at zwei von ihrer Mitte ausgehende
Abschnitte mit gegenläufigem Schraubgewinde, auf denan jeweils eine gelenkig mit dem unteren Ende eines
der beiden Zwischenglieder 30 verbundene Mutter 32 geführt ist. Durch Verdrehen der Spindel 31 mittels
einer an einem Ende derselben angebrachten Kurbel 33 lassen sich die beiden Muttern 32 aufeinander zu und
voneinander weg bewegen, so daß die Zwischenglieder 30
eine mehr oder weniger stark geneigte Stellung einnehmen. Dadurch wird die obere Querseite des lischs
über die daran angebrachten Stützen 29 auf und ab bewegt, um die Querneigung des Ablauftischs zu verstellen.
Der Ablauftisch 1' ist von einer Vielzahl kleiner Öff-
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nungen 34 durchsetzt, welche so geformt sind, daß die
durch sie hindurch aus der Luftkaramer 20 austretenden
Luftströme schräg aufwärts zur höheren Querseite des Ablauftischs gerichtet sind, xvie in I1Xg. 6 durch Pfeile
angedeutet. Die Form der Öffnungen 34 ist im einzelnen
in i"ig. 7 zu erkennen.
An der unteren Längsseite des Ablauftischs 1' ist ein
dem in Pig. Λ und 2 entsprechender Auffangtrog angeordnet.
Dieser hat v/ie in der ersten Ausführungsform durch Scheidewände voneinander getrennte Abteilungen bzw.
Durchlässe für ungeschälten Reis, ein Körnergemisch und geschälten Reis. Ferner sind in dieser Ausführungsform ebenfalls ein Potosensor, eine (Tragschiene, eine
Triebspindel, ein umsteuerbarer Motor, eine Steuereinheit und ein Fallschacht mit der lichtdurchlässigen
Wand des Fotcsensors vorgesehen. Diese Teile sind in gleicher V/eise wie vorstehend beschrieben ausgeführt,
so daß sich eine erneute Beschreibung erübrigt.
Zur Inbetriebnahme des in Fig. 6 gezeigten Trieurs
werden die Zlektromotore 23 und 25 in Gang gesetzt,
und der Ablauftisch 1 ' wird über die Zufuhreinrichtung
2 sit einem Zörnergemisch z.B. aus geschältem und ungeschältem
Reis beschickt. Die vom Gebläse 22 geförderte Luft wird dabei von dem Zellenrad 24 intermittierend
in die Luftkammer 20 eingelassen und tritt schräg aufwärts in Richtung auf die obere Querseite des Ablauftischs
durch die Öffnungen 34 desselben aus. Dadurch wird das Körnergemisch auf dem Ablauftisch in eine kontinuierliche
wellenförmige Bewegung versetzt, wobei sich die beiden Arten von Körnern aufgrund ihrer unterschiedlichen
physikalischen Eigenschaften voneinander trennen. Dabei konzentriert sich der Strom der ein höheres
spezifisches Gewicht aufweisenden geschälten Reiskörner zur höher liegenden Querseite des Ablauftischs
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Mn, während die das geringere spezifische Gewicht aufweisenden
ungeschälten Reiskörner zur unteren Querseite des Tischs abgelenkt werden und im mittleren Bereich
ein gemischter Körnerstrom entsteht. Diese Ströme bewegen sich von der oberen zur unteren Längsseite
des Ablauftischs und fallen am unteren Band desselben in den Auffangtrog. Die Querneigung des Ablauftischs
ist je nach Art des zu sortierenden Körnerguts durch
Drehen an der·Kurbel einstellbar, so daß sich die Körnerströme
in der in Fig. 1 dargestellten Weise über seine gesamte Oberfläche ausbreiten.
Im laufenden Betrieb des Trieurs wird dann wenigstens
die eine Scheidewand in Abhängigkeit von dem durcn den IPotosensor ermittelten Mischungsverhältnis der Körner
automatisch gesteuert, um die Breite der für die Aufnahme wenigstens des einen Körnerstroms, im vorliegenden
PaIIe des Stroms aus geschälten Reiskörnern, jeweils
optimal einzustellen.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zum automatischen Verstellen einer
Scheidewand eines Körnertrieurs, welcher einen eine
rauhe Oberfläche aufweisenden und in bezug auf eine
waagerechte Ebene in Längs- und Querrichtung geneigten
Ablauftisch, eine Einrichtung zum Zuführen eines Körnergemischs zum am höchsten liegenden Eckbereich des
Tischs, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Querbewegung
Scheidewand eines Körnertrieurs, welcher einen eine
rauhe Oberfläche aufweisenden und in bezug auf eine
waagerechte Ebene in Längs- und Querrichtung geneigten
Ablauftisch, eine Einrichtung zum Zuführen eines Körnergemischs zum am höchsten liegenden Eckbereich des
Tischs, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Querbewegung
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TELEFON (089) 3238(13
TELEX OB-SO 38O
TELEQIPAMME MONAPAT
TELEKOPIERER
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der Körner auf dem Tisch und einen durch Scheidewände
unterteilten Auffangtrog an der unteren Längsseite des Ablauftischs aufweist, und bei welchem das Körnergemisch
bei seiner Bewegung vom höheren zum niedrigeren Bereich des Tischs aufgrund unterschiedlicher physikalischer
Eigenschaften der Körner in einen sich im Bereich einer
Querseite des Tischs bewegenden Strom von Körnern einer Art, einen sich im Bereich der anderen Querseite bewegenden
Strom von Körnern einer anderen Art und einen sich zwischen den beiden Strömen bewegenden Strom
gemischter Körner unterteilt wird und die verschiedenen Körnerströme bei ihrem Eintritt in den Auffangtrog durch
die dort angeordneten Scheidewände voneinander getrennt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Grenzbereich (D, E) zwischen dem Strom (E) von Körnern
einer Art und dem gemischten Körnerstrom (P) ein betätigungsübertragend mit einer Scheidewand (5) verbundener
fotoelektrischer Sensor (12) zum "Verstellen der betreffenden
Scheidewand in Abhängigkeit von dem von den den betreffenden Bereich durchströmenden Körnern reflektierten
oder durchgelassenen Licht derart angeordnet ist, da3 seine lichtdurchlässige Oberfläche (19) im wesentlichen senkrecht steht und fortlaufend von den den
genannten Bereich durchströmenden Kö.rners bestrichen
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η
zeichnet, daß die Einrichtung zum Erzeugen der Querbewegung der Körner einen unterhalb des Ablauftischs
angeordneten Rütteltrieb aufweist, mittels dessen der Ablauftisch (1) unter einem Winkel, welcher größer ist
als der Winkel seiner Querneigung, in Querschwingungen
versetzbar ist.
3- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η
zeichnet, daß die Einrichtungen zum Erzeugen der Querbexregung der Körner eine unter dem Ablauftisch (1)
angeordnete Luftkammer (20), Einrichtungen (22 bis 25) für die intermittierende Luftzufuhr zu der Luftkammer
und eine Vielzahl von den Ablauftisch durchsetzenden
Öffnungen (3^0 aufweisen, welche so geformt sind, daß
durch sie hindurch aus der Luftkammer austretende Luftströme schräg aufwärts zur höheren Querseite des Ablauftischs
gerichtet sind.
4-. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche bis 3 j dadurch g.ekennz ei chnet, daß die
lichtdurchlässige Oberfläche (19) des fotoelektrischen Sensors (12) an einer Wand eines im Auffangtrog (4-)
angeordneten-Sörner-Fallschachts (18) angeordnet ist.
5- Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche bis 4·, dadurch gekennz ei chnet, daß der
fotoelektrisch^ Sensor (12) über eine Steuereinheit (16) mechanisch ~it der zugeordneten Scheidewand (5) und
elektrisch mit einem umsteuerbaren Elektromotor (15)
z-uta Verstellen der Scheidewand verbunden ist.
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ORIGINAL^
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ID=26335850
Family Applications (1)
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| DE19803035470 Granted DE3035470A1 (de) | 1979-09-22 | 1980-09-19 | Vorrichtung zum automatischen verstellen einer scheidewand eines koernertrieurs |
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