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Elektrisches Installationsgerät
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Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsgerät, insbesondere
Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter oder dergl. Ein derartiges Installationsyerät
kann in Installationsverteilern oder Zählerplätzen mit in einer Ebene liegenden
Stromsammelschienen installiert werden.
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Bei der Hausinstallationsverteilung finden zunehmend Zählerplätze
gem. DIN 43870, Teil 2 Anwendung. Hiernach ist ein Zählerplatzfeld in einen unteren
Anschlußraum, in dem die zugangsseitigen Stromversorgungsleitungen einlaufen, in
ein Zählerfeld, in welchem ein oder mehrere Stromzähler installiert werden, und
in einen oberen Anschlußraum, in welchem sich die verbraucherseitigen Sicherungsautomaten
befinden, unterteilt.
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Im unteren Anschlußraum liegen die zugangsseitigen Stromsammelschienen
in einer Ebene. Elektrische Installationsgeräte, die vor allem der Stromunterbrechung
bei Arbeiten an der Haüsinstallation und bei Zählerwechsel sowie dem Schutz vor
Überlast- und Fehlerströmen dienen, werden auf Adaptern über dieser Stromsammelschienenebene
montiert. Der zugangsseitige Anschluß der elektrischen Installationsgeräte erfolgt
üblicherweise über eine flexib-
le ZucJangsSeitung, die mit einer
auf der entsprechenden Stromsammelschiene befestigten Abgangsklemme verbunden ist.
Im unteren Anschlußraum befindet sich darüberhinaus häufig, bedingt durch unterschiedliche
Vorschriften der verschiedenen EnergieversorgungsunternehmenZweitere unterschiedliche
Installationsgeräte.
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Da der zur Verfügung stehende Raum durch die Normung begrenzt ist,
ist es oft schwierig, alle diese Installationsgeräte, Befestigungselemente, Adapter
und Abyangsklemmen im unteren Anschlußraum unterzubringen. Dies gilt insbesondere
in den Fällen, wo mehrere Stromzsihler in einem Zählerplatzfeld untergebracht werden
sollen, wodurch eine erhöhte Anzahl von Installationsgeräten in dem unteren Anschlußraum
untergebracht werden muß.
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Der elektrische Anschluß der Installationsgeräte mittels auf den Stromsammelschienen
montierter Abgangsklemmen benötigt viel Platz, ist aufwendig und störanfällig. Die
Übergangswiderstände an den Klemmstellen führen zu Energieverlusten und Erwärmung
der Umgebung der AbgangsklemJnen.
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Zur Lösung der Raumprobleme unter Berücksichtigung der Unterbringung
der Installationsgeräte gem. der Norm DIN 43 870, Teil 2, ist ei durch die DE-OS
26 46 123 bekanntgeworden, eine Tragplatte zur Halterung von elektrischen Installationsgeräten
zu schaffen und auf den Stromschienen zu befestigen, in der für jede Phase mindestens
eine Stromschiene eingebettet ist. Diese Stromschiene stellt eine Verbindungsleitung
zwischen Stromsammelschiene und entsprechendem Installationsgerät dar und vermeidet
die Platz beanspruchende Verwendung von gesondert montierten Abgangsklemmen.
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Diese Tragplatte stellt jedoch einen für die Montage der Installationsgeräte
zusätzlich benötiyten Adapter dar, was entsprechen-
de vermehrte
Lagerhaltung, Kosten und Montageaufwendungen verursacht.
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Die Aufgabe der Erfindung ist es)auf Adapter zur Montage von elektrischen
Installationsgeräten in Installationsverteilern oder Zählerplätzen zu verzichten
und bei optimaler Platzeinsparung die obengenannten Nachteile zu vermeiden.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das elektrische
Installationsgerät wenigstens eine Kontaktschiene, welche Kontaktteile enthält oder
trägt, aufweist, die einen unmittelbaren zugangsseitigen elektrischen Anschlup3
des auf Stromsammelschienen befestigten Installationsgerätes ermöglicht.
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Durch diese Maßnahme kann das elektrische Installationsgerät ohne
zusätzliche Adapter, Halterungen bzw. elektrische Abgangsklemmen in Installationsverteilern
montiert und angeschlossen werden. Das elektrische Installationsgerät liegt hierbei
direkt über den Stromsammelschienen und beansprucht für Montage-und Anschlußzwecke
minimalen Raum.
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Besonders vorteilhaft ist die beanspruchte Ausgestaltung, derzufolge
die Kontaktschiene unmittelbar über der Bodenplatte im Inneren des Installationsgehäuses
angeordnet ist und die Kontaktteile durch Ausnehmungen in der Bodenplatte aus dem
Gehäuse herausragen und den elektrischen Kontakt mit der Stromsammelschiene herstellen.
Die Kontaktschiene kann entweder über die gesamte Bodenplatte des Schaltergehäuses
verlaufen, oder nur in der Länge ausgeführt sein, daß sie bis zu der Stelle läuft
die über der anzuschließenden Stromsammelschiene liegt. Ausnehmungen in der Bodenplatte,
die in einem konkreten Einsatzfall nicht beansprucht werden, können durch Einsetzen
von Blindverschlüssen aus Formstoff verschlossen werden.
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Sofern die Kontaktschicne nicht im Inneren des Installationsgerätes
elektrisch angeschlossen ist, kann sie in vorteilhafter Weise an ihrem einen Ende
eine abgewinkelte Lasche mit Kontaktfahne tragen. Die Kontaktfahne ist in der zugangsseitigen
Anschlußklemme des Installationsgerätes eingespannt. Durch diese Ausgestaltung ist
es mit einfachen konstruktiven Mitteln möglich, handelsübliche Installationsgeräte
mit den erfindungsgemäßen Merkmalen auszustatten.
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Die Bodenplatte des Installationsgehäuses läßt sich als getrenntes
Teil des Installationsgerätes unlösbar, z. B. durch Nietung, bzw. lösbar, z. B.
durch Schraubung, mit dem Installation gehäuse verbinden. Während die unlösbare
Ausführung einen unsachgemäßen Eingriff in das Innere des Installationsgerätes verhindert,
erlaubt die lösbare Ausführung eine nachträgliche Anpassung des Installationsgerätes
an vorgegebene Anschlußbedingungen.
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Einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung zufolge, weist die Kontaktsc1iiene
in ihrem Bereich, der über der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene liegt,
eine Auswölbung mit einer Kontaktfläche auf, welche durch die Ausnehmung in der
Bodenplatte des Installationsgehäuses aus diesem herausragt. Bei montiertem Installationsgerät
liegt die Kontaktfläche, die sich auf der Auswölbung befindet, auf der anzuschliessenden
Stromsammelschiene auf.
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Bei der ebengenannten Ausgestaltung sind in vorteilhafter Weise an
der Kontaktschiene beidseitig der die Kontaktfläche tragenden Auswölbung Kontakthaken
angeformt, die durch Ausnehmungen in der Bodenplatte des Gehäuses hindurchgreifen
und über die elektrisch anzuschliessende Stromsammelschiene schiebbar sind. Hierdurch
wird insbesondere in Verbindung mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung,
derzufolge die Bereiche, in denen die Kontakthaken an der Kontaktschiene angeformt
sind,
federnd ausgebildet sind, die Kontaktfläche auf die Stromsammelschiene
gepreßt, durch ein guter elektrischer Kontakt gewährleistet wird.
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Erfindungsgemäß kann die Kontaktierung des Installationsgerätes mit
der Stromsammelschiene jedoch auch über eine Kontaktschiene erfolgen, deren Kontaktfläche
durch Fremdfederung auf die Stromsammelschiene gepreßt wird.
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Zur direkten Befestigung des Installationsgerätes über den Stromsamme]schienen
ist es vorteilhaft, an die Bodcnplat l3R-festigungshaken aus Isolierstoff anzuformen,
die bci Mont j' des çlektrischen Installationsgerätes um die jeweiligen Stromsammelschienenen
greifen. Mittels dieser Befestigungshaken kann das Installationsyerät über den Stromsammelschienen
eingehänyt werden.
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Für die Anwendungsfälle, bei denen in den Installationsverteilern
neben einfachen Stromsammelschienen auch zwei aufeinanderliegende oder doppelstarke
Stromsammelschienen montiert sind, ist es vorteilhaft, wenn die Befestigungshaken
Vorprägunqen aufweisen, die in diesen Fällen herausgebrochen werden können, so daß
die Befestigungshaken um die Doppeischienen greifen können.
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Zum Schutz gegen ungewollte Demontage kann die Bodenplatte zur Lageorientierung
und Fixierung des Installationsgerätes eine Verrastung aufweisen, welche vorzugsweise
an einer äußeren Stromsammelschiene anliegt.
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Einem weiteren Merkmal der Erfindung zufolge kann die Befestigung
des Installationsgerätes auch über Verrastungen aus Isolierstoff erfolgen, die an
der Bodenplatte des Gehäuses jeweils über den Stromsammelschienen befestigt sind.
Installationsgeräte gemäß dieser Lösung werden bei Montage auf Stromsammelschienen
auf diese aufgesetzt und aufgepreßt, wobei die Verrastungen auf die Stromsammelschienen
aufschnappen.
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Eine weitere erfinderische Lösungsmöglichkeit für die Kontaktierung
des Installationsgerätes besteht darin, daß die Bodenplatte über jeder Stromsammelschiene
Öffnungen aufweist, die die Kontaktschiene freilegen. Im Bereich dieser Öffnungen
sind Schraub- oder Steckkontakte an der Kontaktschiene montierbar, die aus dem Gehäuse
herausragen und den Kontakt mit der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene
herstellen. Die freibleibenden Öffnungen können entweder durch Verrastungen aus
Isolierstoff, die auf die Stromsammelschienen aufschnappbar bzw. mit ihnen verrastbar
sind und der Befestigung des Installationsgerätes auf den Stromsammelschienen dienen,bzw.
mit Blindstopfen versehen wcrden. Beispielsweise kann ein neugefertigtes Installationsgerät,
welches über drei Stromsammelschienen montiert werden soll, mit einem Schraubkontakt
und mit zwei Verrastungen aus Isolierstoff ausgeliefert werden. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchens
Anhand der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
näher erläutert werden.
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Es zeigt: Figur 1 die Explosionszeichnung eines elektrischen Schalters
mit Kontaktschiene und Bodenplatte, Figur 2 ein Federelement, Figur 3 eine Darstellung
der Verrastung des elektrischen Schalters und Figur 4 die Explosionszeichnung eines
elektrischen Schalters mit Kontaktteil und Verrastungen.
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Die Figur 1 zeigt die Explosionszeichnung eines elektrischen Schalters,
im folgenden auch Installationsgerät genannt mit Kontaktschiene und Bodenplatte.
Im oberen Teil dieser Figur ist das Schaltergehäuse 10 mit einer zugangsseitigen
Anschlußklemme 11 und einem Gewinde 12 2 für die Montage einer £3c>denp] tte
13 aus Isolierstoff dargestellt. Darunter befindet sich eine metallische Kontaktschiene
14, welche eine abgewinkelte Lasche 15 mit einer Kontaktfahne 16 trägt. Eine Ausführung
für eine Kontaktschiene 14 ist in Figur 1 mittels durchgezogener Linien dargestellt.
Sie weist in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17 auf,
deren in der Figur 1 nicht sichtbare Unterseite eine über die Kontaktschiene 14
herausragende Kontaktfläche trägt. Beidseitig der Auswölbung 1 sind rechtwinklig
zu der Kontaktschiene 14 an dieser zwei Kontakthaken 18 angeformt. Die Kontaktfläche
und die Kontakthaken 18 dienen, wie weiter unten erläutert wird, der elektrischen
Kontaktgebung des Schalters mit einer ersten Stromsammelschiene 21.
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Soll der Schalter an eine zweite Stromsammelschiene 22, die in einem
festen Abstand parallel zur ersten Stromsamrnelschiene ist 21 angeordnet, angeschlossen
werden, so muß er eine Kontaktschiene 14a (strichpunktierte Darstellung in Figur
1) enthalten, die gegenüber der mit durchgezogenen Linien dargestellten Kontaktschiene
14 verlängert ausgeführt ist. Die Verlängerung entspricht dem Abstand zwischen der
ersten und zweiten Stromsammelschiene (21, 22). Die verlängert ausgeführte Kontaktschiene
14a weist in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17a und
zwei rechtwinklig angeformte Kontakthaken 19 auf, die der elektrischen Kontaktgebung
des Schalters mit der zweiten Stromsammelschiene 22 dienen. Die Auswölbung 17 und
die Kontakthaken 18 entfallen hier.
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Zur Kontaktgebung des Schalters mit einer dritten Stromsammelschiene
23 wird eine weitere(ebenfalls in Figur 1 strichpunktiert dargestellte) Kontaktschiene
14b verwendet. Diese ist gegenüber der mit durchgezogenen Linien dargestellten Kontakt-
schiene
14 um den Betrag verlängert ausgeführt, der dem Abstand zwischen der ersten und
dritten Stromsammelschiene (21, 23) entspricht. Auch,diese Kontaktschiene 14b weist
in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17b und zwei rechtwinklig
-angeformte Kontakthaken 20 auf, die der elektrischen Kontaktgebung des Schalters
mit der dritten Stromsammelschiene 23 dienen. Bei dieser Kontaktschiene 14b entfallen
die Auswölbungen 17 und 17a, sowie die Kontakthaken 18 und 19.
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Unterhalb der Kontaktschiene 14, 14a, 14b ist in der Figur 1 die Bodenplatte
13 des Schaltergehäuses 10 abgebildet. Sie trägt zwei Befestigungsschrauben 25,
je zwei Befestigungshaken 26, 27, 28 für jede Stromsammelschiene 21, 22, 23, wobei
Jedoch nur jeweils der vorderc Befestigungshaken 26, 27, 28 sichtbar Ist. Die Boderlplatte
13 weist sechs seitlich angebrachte längliche Ausnehmungen 29 auf, durch die Kontakthaken
18, 19 oder 20 der Kontaktschiene 14, 14a oder 14b geschoben werden können. Zwischen
diesen Ausnehmungen 29 befinden sich einseitig an der Bodenplatte 13 angeformte,
im Bedarfsfall ausbrechbare Zungen 30, die an ihrem freien Ende jeweils durch einen
Schlitz 31 von der Bodenplatte 13 getrennt sind. Am hinteren Ende der Bodenplatte
13 befindet sich eine Verrastung, die in der Figur 3 in Seitenedarstellung abyebildet
ist und dort nsiher beschrieben wird. An dem vorderen Ende ist die Bodenplatte 13
rechtwinklig abgewinkelt. In dem abgewinkelten Teil befindet sich eine Nut 32.
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Im folgenden wird die Montage- und Funktionsweise der eben beschriebenen
Teile erläutert. Die Kontaktschiene 14, 14a oder 14b wird von unten her an das Schaltergehäuse
10 herangeführt, die Kontaktfahne 16 wird in die Anschlußklemme 11 geschoben und
dort mittels einer nicht dargestellten Anschlußschraube befestigt. Anschliessend
wird die Bodenplatte 24 auf der Unterseite des Schaltergehäuses 10 montiert. Es
wird zunächt die Zunge 30 aus der Bodenplatte 13 herausgebrochen,die der
Länge
der verwendeten Kontaktschiene 14, 14a oder 14b, entspricht. Die Befestigungsschrauben
25 werden in die Gewinde 12 des Schaltergehäuses 10 eingeschraubt. Nach Montage
ragen die Kontakthaken 18, 19 oder 20 durch die Ausnehmungen 29 aus der Bodenplatte
13 heraus und liegen parallel zu einem Befestigungshakenpaar 2G, 27 oder 28. Die
Lasche 15 fügt sich in die Nut 32 der Bodenplatte 24 ein.
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Nach dieser Montage kann das Installationsgerät auf den Stromsammelschienen
21, 22, 23, 33 installiert werden. Dies erfolgt in der Weise, daß das Installationsgerät
auf die Stromsammelschienen 21, 22, 23, 33 aufgesetzt wird und in seitlicher Richtung
(Pfeilrichtung) so verschoben wird, daß die Befestigungshaken 26, 27, 28 um die
Stromsammelschienet#21, 22, 23 greifen. Sofern sich im Installationsverteiler nicht
nur, wie in Figur 1 dargestellt, einfache Stromsammelschienen 21, 22, 23, sondern
zwei aufeinanderliegende bzw. doppelstarke Stromsammelschienen befinden, können
aus den Befestigungshaken 26, 27, 28 Vorprägungen 34 ausgebrochen werden, so daß
auch hier eine Montage erfolgen kann.
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Nach Installation über den Stromsammelschienen 21, 22, 23, 33 verrastet
das Installationsgerät mit der hinteren Stromsammelschiene 33. Die elektrische Kontaktgebung
des Schalters mit einer der Stromsammelschienen 21, 22 oder 23 erfolgt über eine
Kontaktfläche, die sich auf der unteren, nicht sichtbaren Seite der Auswölbung 17
der Kontaktschiene 14, 14a, oder 14b befindet. Wie oben ausgeführt wurde, wurde
eine entsprechende Zunge 30 aus der Bodenplatte 13 herausgebrochen, so daß die Kontaktfläche
nach unten aus der Bodenplatte 13 herausragt und auf der entsprechenden Stromsammelschiene
21, 22, 23 aufliegt.
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Um einen innigen Kontakt herzustellen, wird die Kontaktfläche der
Kontaktschiene 14, 14a oder 14b durch zwei Kontakthaken 18, 19 oder 20, die ebenfalls
wie die Befestigungshaken 26, 27, 28 um die Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 greifen,
auf die Kontaktschiene 21, 22 oder 23 gepreßt. Um eine Anpreßwirkung zu erreichen,
ist die Kontaktschiene 14, 14a oder 14b im Bereich der Schultern 35 federnd ausgeführt.
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Alternativ zu dieser Ausführung kann gem. Figur 2 ein Kontaktdruck
durch Fremdfederung hergestellt werden. Hierfür kann ein Federelement 36 verwendet
werden, welches eine Auflagefläche 37 mit Zapfen 38 und zwei senkrecht abgewinkelten
Schenkeln 39 aufweist. Der Zapfen 38 greift auf seiner unteren Seite in die Auswölbung
17 der Kontaktschiene 14, 14a, 14b ein und überträgt den Anpreßdruck auf die Kontaktfläche.
Die Schenkel 39 sind hakenförmig ausgebildet, ähnlich wie die Kontakthaken 18, 19,
20, und werden wie diese bei Montage des Installationsgerätes über die entsprechende
Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 geschoben. Die Schenkel 39 sind federnd mit der
Auflagefläche 37 des Federelementes 36 verbunden.
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Die Figur 3 zeigt die Verrastung des Installätionsgerätes auf einer
äußeren Stromsammelschiene 33 in Seitenansicht. Die Bodenplatte 13 des Schaltergehäuses
10 weist an ihrem einen Ende eine linkerbung 40 auf, durch die das montierte Installationsgerät
mit der äußeren Stromsammelschiene 33 verrastet. Diese Verrastung kann aufgehoben
werden, wenn ein an der Bodenplatte 13 angeformter Hebel 41 in Richtung des Schaltgehäuses
10 gedrückt wird.
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Anhand der Figur 4 wird in einer Explosionszeichnung ein elektrisches
Installationsgerät beschrieben, dessen Installation auf Stromsammelschienen 21,
22, 23 mittels Rastelementen erfolgt. Im oberen Teil der Figur 4 ist ein Schaltergehäuse
42 mit angeformter Bodenplatte 43 dargestellt. Die Bodenplatte 43 weist drei Ausnehmungen
44 auf, durch die eine Kontaktschiene 45 sichtbar wird, die sichsinnerhalb des Schaltergehäuses
10
über die ganze Bodenplatte 43 ausbreitet und intern zugangsseitig
mit dem Installationsgerät elektrisch verbunden ist. Die Kontaktschiene 45 weist
drei Gewindebohrungen 46 auf, in die wahlweise zwei Verrastungen 47 aus Isolierstoff
und ein metallisches Kontaktteil 48 einschraubbar sind.
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Sowohl die Verrastungen 47 als auch das Kontaktteil 48 sind zylinderförmig
ausgebildet und weisen je einen Gewindeansatz 49 auf. Der Zylinder ist auf der dem
Gewindeansatz 49 abgewandten Seite zur Aufnahme der Stromsammelschienen 21, 22,
23 eingekerbt.
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Bei den Verrastungen 47 weisen die hieraus resultierenden Schenkel
auf der der Einkerbung zugewandten Seite Nasen 50, 51- auf, die der Verrastung der
Stromsammelschienen 21, 22, 23 dienen. Bei Verwendung einfacher Stromsammelschienen
21, 22, 23 kommt für die Verrastung die Nase 50 zum Tragen, während bei Verwendung
zweier'aufeinanderliegender bzw. einer doppelstasken Stromsammelschiene die Nase
51 wirksam wird.
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Die Einkerbung des Kontaktteils 48 weitet sich derart T-förmig auf
1 daß in den T-Schenkel die entsprechende Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 aufgenommen
werden kann. Sowoh3 dir Schenkel der Verrastungen 47 als auch die des Kontaktteils
48 sind federnd am Zylinderteil angeformt. Hierdurch wird ein Aufschnappen auf die
Stromsammelschiene 21, 22, 23 ermöglicht.
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Bei Auslieferung eines Installationsgerätes gem. Figur 4 wird dieses
vorzugsweise mit zwei Verrastungen 47 aus Isolierstoffmaterial und einem metallischen
Kontaktteil 48 bestückt. Durch Austauschen des Kontaktteiles 48 gegen eine Verrastung
47 erfolgt der wahlweise Anschluß an eine der drei Stromsammelschienen 21, 22, 23.
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Zur Montage des Intallationsgerätes auf Samie1schienii 2 , 22, 23
wird dieses mit seinen Verrastungen 47 und dem Kontaktteil
48 auf
die Stromsammelschienen 21, 22, 23 aufgesetzt und gegen die Stromsammelschienen
21, 22, 23 gedrückt. Dabei schnappen die beiden Verrastungen 47 und das Kontaktteil
48 über die Stromsammelschienen 21, 22, 23.
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