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DE3034708A1 - Elektrisches installationsgeraet - Google Patents

Elektrisches installationsgeraet

Info

Publication number
DE3034708A1
DE3034708A1 DE19803034708 DE3034708A DE3034708A1 DE 3034708 A1 DE3034708 A1 DE 3034708A1 DE 19803034708 DE19803034708 DE 19803034708 DE 3034708 A DE3034708 A DE 3034708A DE 3034708 A1 DE3034708 A1 DE 3034708A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
installation device
busbar
electrical installation
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803034708
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin 6930 Eberbach Leible
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC Brown Boveri AG Germany
Priority to DE19803034708 priority Critical patent/DE3034708A1/de
Publication of DE3034708A1 publication Critical patent/DE3034708A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
    • H02B1/21Bus-bar arrangements for rack-mounted devices with withdrawable units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Distribution Board (AREA)

Description

  • Elektrisches Installationsgerät
  • Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter oder dergl. Ein derartiges Installationsyerät kann in Installationsverteilern oder Zählerplätzen mit in einer Ebene liegenden Stromsammelschienen installiert werden.
  • Bei der Hausinstallationsverteilung finden zunehmend Zählerplätze gem. DIN 43870, Teil 2 Anwendung. Hiernach ist ein Zählerplatzfeld in einen unteren Anschlußraum, in dem die zugangsseitigen Stromversorgungsleitungen einlaufen, in ein Zählerfeld, in welchem ein oder mehrere Stromzähler installiert werden, und in einen oberen Anschlußraum, in welchem sich die verbraucherseitigen Sicherungsautomaten befinden, unterteilt.
  • Im unteren Anschlußraum liegen die zugangsseitigen Stromsammelschienen in einer Ebene. Elektrische Installationsgeräte, die vor allem der Stromunterbrechung bei Arbeiten an der Haüsinstallation und bei Zählerwechsel sowie dem Schutz vor Überlast- und Fehlerströmen dienen, werden auf Adaptern über dieser Stromsammelschienenebene montiert. Der zugangsseitige Anschluß der elektrischen Installationsgeräte erfolgt üblicherweise über eine flexib- le ZucJangsSeitung, die mit einer auf der entsprechenden Stromsammelschiene befestigten Abgangsklemme verbunden ist. Im unteren Anschlußraum befindet sich darüberhinaus häufig, bedingt durch unterschiedliche Vorschriften der verschiedenen EnergieversorgungsunternehmenZweitere unterschiedliche Installationsgeräte.
  • Da der zur Verfügung stehende Raum durch die Normung begrenzt ist, ist es oft schwierig, alle diese Installationsgeräte, Befestigungselemente, Adapter und Abyangsklemmen im unteren Anschlußraum unterzubringen. Dies gilt insbesondere in den Fällen, wo mehrere Stromzsihler in einem Zählerplatzfeld untergebracht werden sollen, wodurch eine erhöhte Anzahl von Installationsgeräten in dem unteren Anschlußraum untergebracht werden muß.
  • Der elektrische Anschluß der Installationsgeräte mittels auf den Stromsammelschienen montierter Abgangsklemmen benötigt viel Platz, ist aufwendig und störanfällig. Die Übergangswiderstände an den Klemmstellen führen zu Energieverlusten und Erwärmung der Umgebung der AbgangsklemJnen.
  • Zur Lösung der Raumprobleme unter Berücksichtigung der Unterbringung der Installationsgeräte gem. der Norm DIN 43 870, Teil 2, ist ei durch die DE-OS 26 46 123 bekanntgeworden, eine Tragplatte zur Halterung von elektrischen Installationsgeräten zu schaffen und auf den Stromschienen zu befestigen, in der für jede Phase mindestens eine Stromschiene eingebettet ist. Diese Stromschiene stellt eine Verbindungsleitung zwischen Stromsammelschiene und entsprechendem Installationsgerät dar und vermeidet die Platz beanspruchende Verwendung von gesondert montierten Abgangsklemmen.
  • Diese Tragplatte stellt jedoch einen für die Montage der Installationsgeräte zusätzlich benötiyten Adapter dar, was entsprechen- de vermehrte Lagerhaltung, Kosten und Montageaufwendungen verursacht.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es)auf Adapter zur Montage von elektrischen Installationsgeräten in Installationsverteilern oder Zählerplätzen zu verzichten und bei optimaler Platzeinsparung die obengenannten Nachteile zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das elektrische Installationsgerät wenigstens eine Kontaktschiene, welche Kontaktteile enthält oder trägt, aufweist, die einen unmittelbaren zugangsseitigen elektrischen Anschlup3 des auf Stromsammelschienen befestigten Installationsgerätes ermöglicht.
  • Durch diese Maßnahme kann das elektrische Installationsgerät ohne zusätzliche Adapter, Halterungen bzw. elektrische Abgangsklemmen in Installationsverteilern montiert und angeschlossen werden. Das elektrische Installationsgerät liegt hierbei direkt über den Stromsammelschienen und beansprucht für Montage-und Anschlußzwecke minimalen Raum.
  • Besonders vorteilhaft ist die beanspruchte Ausgestaltung, derzufolge die Kontaktschiene unmittelbar über der Bodenplatte im Inneren des Installationsgehäuses angeordnet ist und die Kontaktteile durch Ausnehmungen in der Bodenplatte aus dem Gehäuse herausragen und den elektrischen Kontakt mit der Stromsammelschiene herstellen. Die Kontaktschiene kann entweder über die gesamte Bodenplatte des Schaltergehäuses verlaufen, oder nur in der Länge ausgeführt sein, daß sie bis zu der Stelle läuft die über der anzuschließenden Stromsammelschiene liegt. Ausnehmungen in der Bodenplatte, die in einem konkreten Einsatzfall nicht beansprucht werden, können durch Einsetzen von Blindverschlüssen aus Formstoff verschlossen werden.
  • Sofern die Kontaktschicne nicht im Inneren des Installationsgerätes elektrisch angeschlossen ist, kann sie in vorteilhafter Weise an ihrem einen Ende eine abgewinkelte Lasche mit Kontaktfahne tragen. Die Kontaktfahne ist in der zugangsseitigen Anschlußklemme des Installationsgerätes eingespannt. Durch diese Ausgestaltung ist es mit einfachen konstruktiven Mitteln möglich, handelsübliche Installationsgeräte mit den erfindungsgemäßen Merkmalen auszustatten.
  • Die Bodenplatte des Installationsgehäuses läßt sich als getrenntes Teil des Installationsgerätes unlösbar, z. B. durch Nietung, bzw. lösbar, z. B. durch Schraubung, mit dem Installation gehäuse verbinden. Während die unlösbare Ausführung einen unsachgemäßen Eingriff in das Innere des Installationsgerätes verhindert, erlaubt die lösbare Ausführung eine nachträgliche Anpassung des Installationsgerätes an vorgegebene Anschlußbedingungen.
  • Einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung zufolge, weist die Kontaktsc1iiene in ihrem Bereich, der über der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene liegt, eine Auswölbung mit einer Kontaktfläche auf, welche durch die Ausnehmung in der Bodenplatte des Installationsgehäuses aus diesem herausragt. Bei montiertem Installationsgerät liegt die Kontaktfläche, die sich auf der Auswölbung befindet, auf der anzuschliessenden Stromsammelschiene auf.
  • Bei der ebengenannten Ausgestaltung sind in vorteilhafter Weise an der Kontaktschiene beidseitig der die Kontaktfläche tragenden Auswölbung Kontakthaken angeformt, die durch Ausnehmungen in der Bodenplatte des Gehäuses hindurchgreifen und über die elektrisch anzuschliessende Stromsammelschiene schiebbar sind. Hierdurch wird insbesondere in Verbindung mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, derzufolge die Bereiche, in denen die Kontakthaken an der Kontaktschiene angeformt sind, federnd ausgebildet sind, die Kontaktfläche auf die Stromsammelschiene gepreßt, durch ein guter elektrischer Kontakt gewährleistet wird.
  • Erfindungsgemäß kann die Kontaktierung des Installationsgerätes mit der Stromsammelschiene jedoch auch über eine Kontaktschiene erfolgen, deren Kontaktfläche durch Fremdfederung auf die Stromsammelschiene gepreßt wird.
  • Zur direkten Befestigung des Installationsgerätes über den Stromsamme]schienen ist es vorteilhaft, an die Bodcnplat l3R-festigungshaken aus Isolierstoff anzuformen, die bci Mont j' des çlektrischen Installationsgerätes um die jeweiligen Stromsammelschienenen greifen. Mittels dieser Befestigungshaken kann das Installationsyerät über den Stromsammelschienen eingehänyt werden.
  • Für die Anwendungsfälle, bei denen in den Installationsverteilern neben einfachen Stromsammelschienen auch zwei aufeinanderliegende oder doppelstarke Stromsammelschienen montiert sind, ist es vorteilhaft, wenn die Befestigungshaken Vorprägunqen aufweisen, die in diesen Fällen herausgebrochen werden können, so daß die Befestigungshaken um die Doppeischienen greifen können.
  • Zum Schutz gegen ungewollte Demontage kann die Bodenplatte zur Lageorientierung und Fixierung des Installationsgerätes eine Verrastung aufweisen, welche vorzugsweise an einer äußeren Stromsammelschiene anliegt.
  • Einem weiteren Merkmal der Erfindung zufolge kann die Befestigung des Installationsgerätes auch über Verrastungen aus Isolierstoff erfolgen, die an der Bodenplatte des Gehäuses jeweils über den Stromsammelschienen befestigt sind. Installationsgeräte gemäß dieser Lösung werden bei Montage auf Stromsammelschienen auf diese aufgesetzt und aufgepreßt, wobei die Verrastungen auf die Stromsammelschienen aufschnappen.
  • Eine weitere erfinderische Lösungsmöglichkeit für die Kontaktierung des Installationsgerätes besteht darin, daß die Bodenplatte über jeder Stromsammelschiene Öffnungen aufweist, die die Kontaktschiene freilegen. Im Bereich dieser Öffnungen sind Schraub- oder Steckkontakte an der Kontaktschiene montierbar, die aus dem Gehäuse herausragen und den Kontakt mit der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene herstellen. Die freibleibenden Öffnungen können entweder durch Verrastungen aus Isolierstoff, die auf die Stromsammelschienen aufschnappbar bzw. mit ihnen verrastbar sind und der Befestigung des Installationsgerätes auf den Stromsammelschienen dienen,bzw. mit Blindstopfen versehen wcrden. Beispielsweise kann ein neugefertigtes Installationsgerät, welches über drei Stromsammelschienen montiert werden soll, mit einem Schraubkontakt und mit zwei Verrastungen aus Isolierstoff ausgeliefert werden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchens Anhand der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen näher erläutert werden.
  • Es zeigt: Figur 1 die Explosionszeichnung eines elektrischen Schalters mit Kontaktschiene und Bodenplatte, Figur 2 ein Federelement, Figur 3 eine Darstellung der Verrastung des elektrischen Schalters und Figur 4 die Explosionszeichnung eines elektrischen Schalters mit Kontaktteil und Verrastungen.
  • Die Figur 1 zeigt die Explosionszeichnung eines elektrischen Schalters, im folgenden auch Installationsgerät genannt mit Kontaktschiene und Bodenplatte. Im oberen Teil dieser Figur ist das Schaltergehäuse 10 mit einer zugangsseitigen Anschlußklemme 11 und einem Gewinde 12 2 für die Montage einer £3c>denp] tte 13 aus Isolierstoff dargestellt. Darunter befindet sich eine metallische Kontaktschiene 14, welche eine abgewinkelte Lasche 15 mit einer Kontaktfahne 16 trägt. Eine Ausführung für eine Kontaktschiene 14 ist in Figur 1 mittels durchgezogener Linien dargestellt. Sie weist in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17 auf, deren in der Figur 1 nicht sichtbare Unterseite eine über die Kontaktschiene 14 herausragende Kontaktfläche trägt. Beidseitig der Auswölbung 1 sind rechtwinklig zu der Kontaktschiene 14 an dieser zwei Kontakthaken 18 angeformt. Die Kontaktfläche und die Kontakthaken 18 dienen, wie weiter unten erläutert wird, der elektrischen Kontaktgebung des Schalters mit einer ersten Stromsammelschiene 21.
  • Soll der Schalter an eine zweite Stromsammelschiene 22, die in einem festen Abstand parallel zur ersten Stromsamrnelschiene ist 21 angeordnet, angeschlossen werden, so muß er eine Kontaktschiene 14a (strichpunktierte Darstellung in Figur 1) enthalten, die gegenüber der mit durchgezogenen Linien dargestellten Kontaktschiene 14 verlängert ausgeführt ist. Die Verlängerung entspricht dem Abstand zwischen der ersten und zweiten Stromsammelschiene (21, 22). Die verlängert ausgeführte Kontaktschiene 14a weist in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17a und zwei rechtwinklig angeformte Kontakthaken 19 auf, die der elektrischen Kontaktgebung des Schalters mit der zweiten Stromsammelschiene 22 dienen. Die Auswölbung 17 und die Kontakthaken 18 entfallen hier.
  • Zur Kontaktgebung des Schalters mit einer dritten Stromsammelschiene 23 wird eine weitere(ebenfalls in Figur 1 strichpunktiert dargestellte) Kontaktschiene 14b verwendet. Diese ist gegenüber der mit durchgezogenen Linien dargestellten Kontakt- schiene 14 um den Betrag verlängert ausgeführt, der dem Abstand zwischen der ersten und dritten Stromsammelschiene (21, 23) entspricht. Auch,diese Kontaktschiene 14b weist in ihrem der Lasche 15 abgewandten Endbereich eine Auswölbung 17b und zwei rechtwinklig -angeformte Kontakthaken 20 auf, die der elektrischen Kontaktgebung des Schalters mit der dritten Stromsammelschiene 23 dienen. Bei dieser Kontaktschiene 14b entfallen die Auswölbungen 17 und 17a, sowie die Kontakthaken 18 und 19.
  • Unterhalb der Kontaktschiene 14, 14a, 14b ist in der Figur 1 die Bodenplatte 13 des Schaltergehäuses 10 abgebildet. Sie trägt zwei Befestigungsschrauben 25, je zwei Befestigungshaken 26, 27, 28 für jede Stromsammelschiene 21, 22, 23, wobei Jedoch nur jeweils der vorderc Befestigungshaken 26, 27, 28 sichtbar Ist. Die Boderlplatte 13 weist sechs seitlich angebrachte längliche Ausnehmungen 29 auf, durch die Kontakthaken 18, 19 oder 20 der Kontaktschiene 14, 14a oder 14b geschoben werden können. Zwischen diesen Ausnehmungen 29 befinden sich einseitig an der Bodenplatte 13 angeformte, im Bedarfsfall ausbrechbare Zungen 30, die an ihrem freien Ende jeweils durch einen Schlitz 31 von der Bodenplatte 13 getrennt sind. Am hinteren Ende der Bodenplatte 13 befindet sich eine Verrastung, die in der Figur 3 in Seitenedarstellung abyebildet ist und dort nsiher beschrieben wird. An dem vorderen Ende ist die Bodenplatte 13 rechtwinklig abgewinkelt. In dem abgewinkelten Teil befindet sich eine Nut 32.
  • Im folgenden wird die Montage- und Funktionsweise der eben beschriebenen Teile erläutert. Die Kontaktschiene 14, 14a oder 14b wird von unten her an das Schaltergehäuse 10 herangeführt, die Kontaktfahne 16 wird in die Anschlußklemme 11 geschoben und dort mittels einer nicht dargestellten Anschlußschraube befestigt. Anschliessend wird die Bodenplatte 24 auf der Unterseite des Schaltergehäuses 10 montiert. Es wird zunächt die Zunge 30 aus der Bodenplatte 13 herausgebrochen,die der Länge der verwendeten Kontaktschiene 14, 14a oder 14b, entspricht. Die Befestigungsschrauben 25 werden in die Gewinde 12 des Schaltergehäuses 10 eingeschraubt. Nach Montage ragen die Kontakthaken 18, 19 oder 20 durch die Ausnehmungen 29 aus der Bodenplatte 13 heraus und liegen parallel zu einem Befestigungshakenpaar 2G, 27 oder 28. Die Lasche 15 fügt sich in die Nut 32 der Bodenplatte 24 ein.
  • Nach dieser Montage kann das Installationsgerät auf den Stromsammelschienen 21, 22, 23, 33 installiert werden. Dies erfolgt in der Weise, daß das Installationsgerät auf die Stromsammelschienen 21, 22, 23, 33 aufgesetzt wird und in seitlicher Richtung (Pfeilrichtung) so verschoben wird, daß die Befestigungshaken 26, 27, 28 um die Stromsammelschienet#21, 22, 23 greifen. Sofern sich im Installationsverteiler nicht nur, wie in Figur 1 dargestellt, einfache Stromsammelschienen 21, 22, 23, sondern zwei aufeinanderliegende bzw. doppelstarke Stromsammelschienen befinden, können aus den Befestigungshaken 26, 27, 28 Vorprägungen 34 ausgebrochen werden, so daß auch hier eine Montage erfolgen kann.
  • Nach Installation über den Stromsammelschienen 21, 22, 23, 33 verrastet das Installationsgerät mit der hinteren Stromsammelschiene 33. Die elektrische Kontaktgebung des Schalters mit einer der Stromsammelschienen 21, 22 oder 23 erfolgt über eine Kontaktfläche, die sich auf der unteren, nicht sichtbaren Seite der Auswölbung 17 der Kontaktschiene 14, 14a, oder 14b befindet. Wie oben ausgeführt wurde, wurde eine entsprechende Zunge 30 aus der Bodenplatte 13 herausgebrochen, so daß die Kontaktfläche nach unten aus der Bodenplatte 13 herausragt und auf der entsprechenden Stromsammelschiene 21, 22, 23 aufliegt.
  • Um einen innigen Kontakt herzustellen, wird die Kontaktfläche der Kontaktschiene 14, 14a oder 14b durch zwei Kontakthaken 18, 19 oder 20, die ebenfalls wie die Befestigungshaken 26, 27, 28 um die Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 greifen, auf die Kontaktschiene 21, 22 oder 23 gepreßt. Um eine Anpreßwirkung zu erreichen, ist die Kontaktschiene 14, 14a oder 14b im Bereich der Schultern 35 federnd ausgeführt.
  • Alternativ zu dieser Ausführung kann gem. Figur 2 ein Kontaktdruck durch Fremdfederung hergestellt werden. Hierfür kann ein Federelement 36 verwendet werden, welches eine Auflagefläche 37 mit Zapfen 38 und zwei senkrecht abgewinkelten Schenkeln 39 aufweist. Der Zapfen 38 greift auf seiner unteren Seite in die Auswölbung 17 der Kontaktschiene 14, 14a, 14b ein und überträgt den Anpreßdruck auf die Kontaktfläche. Die Schenkel 39 sind hakenförmig ausgebildet, ähnlich wie die Kontakthaken 18, 19, 20, und werden wie diese bei Montage des Installationsgerätes über die entsprechende Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 geschoben. Die Schenkel 39 sind federnd mit der Auflagefläche 37 des Federelementes 36 verbunden.
  • Die Figur 3 zeigt die Verrastung des Installätionsgerätes auf einer äußeren Stromsammelschiene 33 in Seitenansicht. Die Bodenplatte 13 des Schaltergehäuses 10 weist an ihrem einen Ende eine linkerbung 40 auf, durch die das montierte Installationsgerät mit der äußeren Stromsammelschiene 33 verrastet. Diese Verrastung kann aufgehoben werden, wenn ein an der Bodenplatte 13 angeformter Hebel 41 in Richtung des Schaltgehäuses 10 gedrückt wird.
  • Anhand der Figur 4 wird in einer Explosionszeichnung ein elektrisches Installationsgerät beschrieben, dessen Installation auf Stromsammelschienen 21, 22, 23 mittels Rastelementen erfolgt. Im oberen Teil der Figur 4 ist ein Schaltergehäuse 42 mit angeformter Bodenplatte 43 dargestellt. Die Bodenplatte 43 weist drei Ausnehmungen 44 auf, durch die eine Kontaktschiene 45 sichtbar wird, die sichsinnerhalb des Schaltergehäuses 10 über die ganze Bodenplatte 43 ausbreitet und intern zugangsseitig mit dem Installationsgerät elektrisch verbunden ist. Die Kontaktschiene 45 weist drei Gewindebohrungen 46 auf, in die wahlweise zwei Verrastungen 47 aus Isolierstoff und ein metallisches Kontaktteil 48 einschraubbar sind.
  • Sowohl die Verrastungen 47 als auch das Kontaktteil 48 sind zylinderförmig ausgebildet und weisen je einen Gewindeansatz 49 auf. Der Zylinder ist auf der dem Gewindeansatz 49 abgewandten Seite zur Aufnahme der Stromsammelschienen 21, 22, 23 eingekerbt.
  • Bei den Verrastungen 47 weisen die hieraus resultierenden Schenkel auf der der Einkerbung zugewandten Seite Nasen 50, 51- auf, die der Verrastung der Stromsammelschienen 21, 22, 23 dienen. Bei Verwendung einfacher Stromsammelschienen 21, 22, 23 kommt für die Verrastung die Nase 50 zum Tragen, während bei Verwendung zweier'aufeinanderliegender bzw. einer doppelstasken Stromsammelschiene die Nase 51 wirksam wird.
  • Die Einkerbung des Kontaktteils 48 weitet sich derart T-förmig auf 1 daß in den T-Schenkel die entsprechende Stromsammelschiene 21, 22 oder 23 aufgenommen werden kann. Sowoh3 dir Schenkel der Verrastungen 47 als auch die des Kontaktteils 48 sind federnd am Zylinderteil angeformt. Hierdurch wird ein Aufschnappen auf die Stromsammelschiene 21, 22, 23 ermöglicht.
  • Bei Auslieferung eines Installationsgerätes gem. Figur 4 wird dieses vorzugsweise mit zwei Verrastungen 47 aus Isolierstoffmaterial und einem metallischen Kontaktteil 48 bestückt. Durch Austauschen des Kontaktteiles 48 gegen eine Verrastung 47 erfolgt der wahlweise Anschluß an eine der drei Stromsammelschienen 21, 22, 23.
  • Zur Montage des Intallationsgerätes auf Samie1schienii 2 , 22, 23 wird dieses mit seinen Verrastungen 47 und dem Kontaktteil 48 auf die Stromsammelschienen 21, 22, 23 aufgesetzt und gegen die Stromsammelschienen 21, 22, 23 gedrückt. Dabei schnappen die beiden Verrastungen 47 und das Kontaktteil 48 über die Stromsammelschienen 21, 22, 23.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Ansprüche Elektrisches Installationsgerät, insbesondere Leitungsscllutzschalter, Fehlerstromschutzschalter oder dergl. dadurch gekennzeichnet, daß das Installationsgerät wenigstens eine Kontaktschiene (14), welche Kontaktteile enthält oder trägt, aufweist, die einen unmittelbaren zugangsseitigen elektrischen Anschluß des auf Stromsammelschienen (21, 22, 23) befestigten Installationsgerätes ermöglicht.
  2. 2. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschiene (lo) unmittelbar über der Bodenplatte (13) im Inneren des Installati.onsyerätegehäuses (10) angeordnet ist und daß die Kontaktteile durch Ausnehmungen (29) in der Bodenplatte (13) aus dem Gehäuse (lo) herausragen und den elektrischen Kontakt mit der Stromsammelschiene C21, 22, 23) herstellen.
  3. 3. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschiene (14) an ihrem einen Ende eine abgewinkelte Lasche (15) mit Kontaktfahne (16) trägt, die in der zugangsseitigen Anschlußklemme (11) des elektrischen Installationsgerätes eingespannt ist.
  4. 4. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschiene (14) im Bereich der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene (21, 22, 23) eine Auswölbung (17) mit einer Kontaktfläche aufweist, welche durch eine Ausnehmung in der Bodenplatte (13) des Gehäuses (10) aus diesem herausragt und einen Auflagekontakt mit der Stromsammelschiene (21, 22, 23) bildet.
  5. 5. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kontaktschiene (14) im Bereich der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene (21, 22, 23) und gegebenenfalls beidseitig der Kontaktfläche Kontakthaken (18, 19, 20) angeformt sind, die durch Ausnehmungen (29) in der Bodenplatte (13) des Gehäuses (lo) hindurchgreifen und über die elektrisch anzuschliessende Stromsammelschiene (21, 22, 23) schiebbar sind.
  6. 6. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (35), in denen die Kontakthaken (18, 19, 20) der Kontaktschiene (21, 22, 23) angeformt sind, federnd ausgebildet sind, so daß die Kontakthaken (18, 19, 20) durch die Eigenfederung des Kontaktteils von der dem Installationsgerät abgewandten Seite federnd gegen die Stromsammelschienen (21, 22, 23) drücken und gegebenenfalls die Kontaktfläche auf die Stromsammelschiene (21, 22, 23) pressen.
  7. 7. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche der Kontaktschiene (14) durch Fremdfederung auf die Stromsammelschiene (21, 22, 23) gepreßt ist.
  8. 8. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des Anpreßdruckes ein Federelement (36) vorgesehen ist, welches eine auf der Kontaktschiene aufliegende Auflagefläche (37) aufweist, an deren Seiten zwei senkrecht abgewinkelte, hakenförmig ausgebildete Schenkel (39) angeformt sind, die die Stromsammelschiene (21 22, 23) federnd umgreifen.
  9. 9. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an die Bodenplatte (1.3) Befestigungshaken (26, 27, 28) aus Isolierstoff aneXefol-lat sind, die bei Montage des elektrischen Installationsgerätes um die jeweiligen Stromsammelschienen (21, 22, 23) greifen.
  10. io. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungshaken (26, 27, 28) ausbrechbare Vorprägungen (34) aufweisen, welche die Montage des elektrischen Installationsgerätes wahlweise auf einer Stromsammelschiene (21, 22, 23) oder auf zwei aufeinanderliegenden oder einer doppelstarken Stromsammelschiene ermöglichen.
  11. 11. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (13) zur Lageorientierung und -Fixierung des elektrischen Installationsgerätes eine Verrastung aufweist, welche vorzugsweise an einer äußeren Stromsammelschiene (33) anliegt.
  12. 12. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (43) im Bereich jeder Stromsammelschiene (21, 22, 23) Öffnungen (44) aufweist, und daß im Bereich dieser Öffnungen (44) Schraub- oder Steckkontakte an der Kontaktschiene (45) montierbar sind, die aus dem Gehäuse (42) herausragen und den Kontakt mit der elektrisch anzuschliessenden Stromsammelschiene (21, 22, 23) herstellen.
  13. 13. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die freibleibenden Öffnungen (44) Verrastungen (47) aus Isolierstoff an der Kontaktschiene (45) montierbar sind, die auf die Stromsammelschienen (21, 22, 23) auf schnappbar bzw. mit ihnen verrastbar sind.
  14. 14. Elektrisches Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des elektrischen Installationsgerätes über Verrastungen (47) aus Isolierstoff erfolgt, die an der Bodenplatte (43) des Gehäuses (42) jeweils im Bereich der Stromsammelschienen (21, 22, 23) befestigbar sind.
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DE3804294C1 (de) * 1988-02-12 1989-07-13 Rittal-Werk Rudolf Loh Gmbh & Co Kg, 6342 Haiger, De
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WO2006094954A1 (de) * 2005-03-10 2006-09-14 Siemens Aktiengesellschaft Lasttrennschalter für sammelschienenadoption

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