DE3034650C2 - Teilbarer Flaschenkasten - Google Patents
Teilbarer FlaschenkastenInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
- B65D21/02—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
- B65D21/0201—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together side-by-side
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- B65D25/28—Handles
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Description
Die Erfindung betrifft einen Flaschenkasten der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 umrissenen Art.
Die Teilbarkeit von handelsüblichen, zum Beispiel 20 '/2-Literflaschen aufnehmenden Flaschenkästen ist
erwünscht, um dem Endabnehmer die Handhabung, insbesondere den Abtransport von der Verkaufsstelle
zu erleichtern. Dabei soll die Teilung die Handhabbarkeit solcher Kästen durch den Befüller, z. B. die
Brauerei, und durch den Händler nicht beeinträchtigen.
Ein im Sinne des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 teilbarer Flaschenkasten ist beschrieben in dem DE-GM
18 030. Hierbei müssen die die Kastenteilstücke verriegelnden Schieber zur Entriegelung angehoben
werden, wozu in der Wandung des den Schieber aufnehmenden Schachtes ein Durchgriff vorgesehen ist.
Auch das Zusammenfügen von zwei Kastenteilstücken ist erst nach Anheben der Schieber möglich. Nach dem
DE-GM 79 23 328 sind die Teilstücke eines solchen Flaschenkastens dann auch schon mit gegen die
Kastenteilstücke verschwenkbaren Tragbügeln versehea
teilbaren Flaschenkasten erforderlich werdende unmittelbare
Betätigung der Verrisgelungsschieber erweist
sich in der Praxis als zumal für den Endverbraucher ungeeignet
Ausgehend von dem im vorausgehenden umrissenen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen solchen teilbaren Flaschenkasten so auszugestalten, daß er leichter zu handhaben ist
Die Aufgabe ist mit einem solchen Flaschenkasten gelöst, der entsprechend dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruches 1 ausgestaltet ist Hierbei wird die Entriegelung durch Anheben der
jedem der Kastenteilstücke zugeordneten Bügel bewirkt die dann auch zum handlichen Transport der
Kastenteilstücke zur Verfügung stehen. Auch das Zusammenfügen von zwei Kastenteilstücken zu einem
Kasten ist bei angehobenen Bügeln ohne weiteres möglich, die dann durch Umlegen der Bügel miteinander
verriegelt werden.
Vorgesehen sein kann, daß die Bügel sich im umgelegten Zustand in einen Rücksprung der Kastenteilstücke
einfügen. Diese Ausgestaltung stellt in Verbindung damit, daß die Kastenteilstücke im Bodenbereich
entlang des Stoßes mit einem am zusammengefügten Kasten einen durchgehenden Schlitz ergebenden,
den Verriegelungsschacht einbeziehenden Rücksprung versehen sind, die einwandfreie Stapelbarkeit
solcher Kästen sicher.
Eingefügt wird der Schieber vorzugsweise in den über
Kopf geschlossenen Schacht von der offenen Bodenseite her, wobei eine vom Schacht ausgehend, den Schieber
hinterfangende auffedernde Sperre sicherstellt, daß der Schieber nicht aus dem Schacht herausrutscht.
profiliert und weist Längsnuten auf, in die von dem dementsprechend ausgebildeten Schacht ausgehend
Vorgesehen sein kann, daß
aufnehmende Schacht begrenzt
vorspringt und der mit den
bestückte Bereich dementsprechend zurückgesetzt ist, um im Schachtbereich den Nutzraum des Kastenteilstückes nicht zu stark zu reduzieren. Dazu trägt bei, wenn der profilierte Schieber und damit dann auch der den Schieber aufnehmende Schacht etwa einen trapezförmigen Querschnitt erhält, wobei der kurze so Schenkel des Trapezes etwa der Stärke der Kastenwand entspricht, an die er angrenzt.
aufnehmende Schacht begrenzt
vorspringt und der mit den
bestückte Bereich dementsprechend zurückgesetzt ist, um im Schachtbereich den Nutzraum des Kastenteilstückes nicht zu stark zu reduzieren. Dazu trägt bei, wenn der profilierte Schieber und damit dann auch der den Schieber aufnehmende Schacht etwa einen trapezförmigen Querschnitt erhält, wobei der kurze so Schenkel des Trapezes etwa der Stärke der Kastenwand entspricht, an die er angrenzt.
Der Bügel ist vorzugsweise mit an ihn angeformten Stehbolzen versehen, die in in den entsprechenden
Wandteilen des Kastenteilstückes vorgesehene Langlöeher einsprengbar sind. Eine Begrenzung des Bügelschwenkbereiches
durch einen Anschlag am Kastenteilstück kann vorgesehen sein.
stück verschwenkten Zustand, an dem Kastenteilstück in einer eine selbsttätige Entriegelung ausschließenden
dementsprechende Ausnehmung in der Wandung des
der den Schieber über die Hilfswand Verriegelungshaken
scher Darstellung;
Fig.2 die abgebrochene Ansicht des Kastens in
Richtung des Pfeiles II in Fig. 1, den Verriegelungsbereich aufgebrochen;
F i g. 3 einen Schnitt durch die Linie III-III in F i g. 2,
senkrecht zur Zeichnungsebene;
F i g. 4 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung im entriegelten Zustand des Kastens.
Der Kasten besteht aus den Teilstücken 11 und 11' mit
den Außenwänden 111, 112, 113 bzw. 111', 112', 113', dem Boden 114 bzw. 114' sowie den Hilfswänden 116
bzw. 116', die bei zum Kasten zusammengefügten
Kastenteilstücken 11, 11' gegeneinander anliegen (Fig. 1).
Die Wand- und gegebenenfalls auch die Bodenele- )5
mente 111, Ul' bis 116, 116' sind in an sich bekannter
Weise mit Aussparungen bzw. Durchbrüchen versehen. Außerdem sind die Kastenteilstücke 11, 11' in an sich
bekannter Weise in eine Mehrzahl von jeweils eine Flasche oder dergleichen aufnehmenden Fächern
unterteilt
Jedes Kastenteilstück 11, ti' ist am Übergang der
Hilfswände 116 bzw. 116' in eine Außenwand 113 bzw.
113' mit einem sich über die Höhe des Kastens erstreckenden, oben geschlossenen (1171) Schacht 117
bzw. 117' versehen und am Obergang der Hilfswände 116, 116' in die andere Außenwand Ul bzw. 11Γ mit
einer Mehrzahl von im Abstand voneinander über die Hilfswände 116, 116' vorspringenden Haken 118 mit
nach unten gerichteten Klauen 1181, von denen in der Zeichnung (Fig.2 bis 4) die vom Kastenteilstück 113'
ausgehenden Haken 118' erkennbar sind.
Weitergehend erläutert ist der Verriegelungsmechanismus an Hand der in den F i g. 2 bis 4 detailliert
dargestellten Verriegelung Vl. Die auf der gegenüberliegenden Seite liegende Verriegelung V2 ist entsprechend
ausgebildet
Gegenüber den Bestandteil des Kastenteilstückes 11' bildenden Haken 118' sind in der Wandung des
Bestandteil des korrespondierenden Kastenteilstückes 11 bildenden Schachtes 117 Aussparungen 1172
(insbesondere F i g. 4) vorgesehen, die bei zusammengefügten Kastenteilstücken 11 und 11' von den vom
Kastenteilstuck 11' ausgehenden Haken 118' durchgriffen
werden. Ein im Schacht 117 in Richtung des Doppelpfeiles A in F i g. 2 verlagerbarer Schieber 119
weist in den Hakenabständen entsprechenden Abständen Aussparungen 1191 (insbesondere F i g. 4) auf, in die
sich die bei zusammengefügten Kastenteilstücken U, 11' die Schachtwandung durchdringenden Haken 118'
einfügen. Die Aussparungen 1191 im Schieber 119 gehen bodenseitig in eine sackartige Vertiefung 1192
(insbesondere F i g. 4) über, in die sich bei angehobenem Schieber (F i g. 2) die Klaue 1181 der Haken 118' einfügt,
wodurch die Verriegelung der Kastenteilstücke 11, 11'
miteinander bewirkt wird.
Das Anheben und Halten des Schiebers 119 in Verriegelungsposition (F i g. 2) erfolgt durch den dem
Teilstück 11 zugeordneten Bügel 121. Der bei 1111 und 1131 im Sinne des Doppelpfeiles Bin F i g. 2 schwenkbar
am Kastenteilstück 11 gelagerte Bügel 121 durchgreift mit dem über die Anlenkung 1131 vorspringenden
Ansatz 1214 eine Aussparung 1173 (insbesondere F i g. 4) in der ihm zugekehrten Wandung des Schachtes
117, untergreift eine Aussparung 1Ϊ93 (insbesondere F i g. 4) im Schieber 119 und überführt den Schieber 119
beim Verschwenken gegen das Kastenteilstück 11 in die
Verriegelungsstellung (F i g. 2) in der er ihn dann auch hält
Zur Entriegelung wird der Bügel 121 angehoben (Fig.4) und der in dem Schacht 117 leichtgängige
Schieber 119 rutscht nach unten, wodurch die Bestandteil des anderen Kastenteilstückes 11' bildenden
Haken 118' freigegeben werden, so daß die Kastenteilstücke 11 und 11' getrennt werden können. Der
Bestandteil des KastenteiJstückes 11 bildende Bügel 121
steht dann darüberhinaus zum Transport des Kastenteilstückes 11 zur Verfügung, ebenso der Bestandteil des
Kastenteilstückes 11' bildende, die Entriegelung der Verriegelung V 2 bewirkende Bügel 12Γ.
Der einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweisende Schieber 119 ist mit zwei Längsnuten
1194, 1195 versehen, in die in den Schacht 117 vorspringende Führungsleisten 1174, 1175 eingreifen
(Fig.3). Bodenseitig verhindert eine Sperre 1176,1196
das Herausrutschen des vom Boden her in den Schacht 117 eingefügten Schiebers 119 aus dem Schacht 117
(insbesondere F i g. 2).
Die gegen die Kastenteilstücke 11,1Γ verschwenkten
Bügel 121,12Γ fügen sich bündig in dementsprechende
Rücksprünge am Unfang der Kastenteilstücke 11, 11',
z. B. 122. Rücksprünge 123,123' am Boden 114,114' der
Kastenteilstücke 11, 11' in Verbindung mit an sich bekannten Rücksprüngen 124 am Kastenumfang stellen
die standfeste Stapelbarkeit des Kastens sicher.
Die Bügel 121, 121' sind mit an sie angeformten Stehbolzen, z.B. 1212 in Fig.2 und 3, in dafür
vorgesehene Langlocher, z. B. 1131 in Fig.2, eingesprengt
Anschläge, z.B. 1132 in Fig.4, an den Kastenteilstücken 11, 11' begrenzen den Schwenkbereich
der Bügel 121,121' in der Weise, daß sie maximal in die in Fig.4 dargestellte Position verschwenkt
werden können.
In gegen die Kastenteilstücke 11, 11' verschwenkter Lage (Fig. 1 bis 3) sind die Bügel 121, 12Γ durch in
entsprechende Ausnehmungen 1121 in der Kastenwandung
112 einrastende, an die Bügel 121,12Γ angeformte
Nocken 1213 fixiert.
Claims (3)
1. Mehrteiliger, insbesondere zweiteiliger Kunststoffnaschenkasten
mit einer parallel zu einer Außenwand verlaufenden Teilung, wobei die Teüstücke
von Hilfswänden begrenzt werden, die formschlüssig wirksame Verriegelungselemente aufweisen,
in Gestalt von über die Hilfswände vorspringenden Haken im Bereich der einen Ecke
und von in einen Schacht mündenden, dem Hakenquerschnitt entsprechenden Ausnehmungen
im Bereich der anderen Ecke, im Schacht ein Verriegelungsschieber angeordnet ist, der in der
Verriegelungsstellung die Haken des korrespondierenden .Kastenteilstückes mit entsprechenden Flächenteilen
hintergreift und wobei an den Schmalseiten der Kastenteilstücke gege.i die K.astenisilstücke
verschwenkbare Tragebügel angelenkt sind, die mit den freien Enden ihrer Schenkel über die Anlenkung
vorspringen,dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (1211) des Tragbügels (121,121') auf
der den Schacht (117, 117') aufweisenden Seite des Kastenteilstückes (U, 11') mit einem Ansatz (1214)
versehen ist, daß die Wandung des Schachtes (117, 117') eine diesem Ansatz (1214) zugekehrte Aussparung
(1173) aufweist, daß der Verriegelungsschieber
(119) im Bereich dieser Aussparung (1173) eine Ausnehmung (1193) aufweist, und wobei Aussparung
(1173) und Ausnehmung (1193) so gestaltet und angeordnet sind, daß beim Verschwenken des
Tragbügels (121,121') gegen das Kastenteilstück (11,
11') der Ansatz (1214) in die Ausnehmung (1193) eingreifen und den Verriegelungsschieber (119) in
die Verriegelungsstellung anheben kann.
2. Kunststoffflaschenkasten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, einen clementsprechenden
Schacht (117, 117') ausfüllenden profilierten Schieber (119) mit in den Schacht vorspringenden
Führungsleisten (1174, 1175) aufnehmenden Längsnuten (1194,1195).
3. Kunststoffflaschenkasten nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch in Verriegelungsstellung
in die Kastenteilstücke (11, W) einrastende Bügel (121,12Γ).
Priority Applications (4)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SPLIT-BOX PATENTVERWERTUNG KG, 4600 DORTMUND, DE |