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DE3034531A1 - Verwendung von polypeptiden als analgetikum in der human- und tiermedizin - Google Patents

Verwendung von polypeptiden als analgetikum in der human- und tiermedizin

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DE3034531A1
DE3034531A1 DE19803034531 DE3034531A DE3034531A1 DE 3034531 A1 DE3034531 A1 DE 3034531A1 DE 19803034531 DE19803034531 DE 19803034531 DE 3034531 A DE3034531 A DE 3034531A DE 3034531 A1 DE3034531 A1 DE 3034531A1
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DE
Germany
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pain
ceruletide
asp
dose
minutes
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DE19803034531
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English (en)
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DE3034531C2 (de
Inventor
Chiara de Milano Paolis
Alessandro Rossi
Gerhard Prof. 2400 Lübeck Zetler
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Pfizer Italia SRL
Original Assignee
Farmitalia Carlo Erba SRL
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/16Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
    • A61K38/17Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans
    • A61K38/22Hormones
    • A61K38/2207Gastrins; Cholecystokinins [CCK]

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Immunology (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Endocrinology (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verwendung von Polypeptiden als Analgetikum in
  • der Human- und Tiermedizin Die Erfindung betrifft die Verwendung von Polypeptiden als Analgetikum in der Human- und Tiermedizin.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere die neuartige Anwenduny eines Polypeptides der allgemeinen Formel worin X eine unter Wasserstoff, t-Butyloxycarbonyl (Boc), Asp, Pyr-Glu, Pyr-Gln-Asp, Pyr-Asn-Asp ausgewählte Gruppe bedeutet; Y unter Thr, Met, Leu, Nle, Val ausgewählt ist, und W Met, Nle oder Leu bedeutet, als wertvolle Analyetika in der Human- und Veterinärtherapie.
  • Asp, Pyr-Glu, Pyr-Gln-Asp etc., stellen Abkür2ungen dar, die dem auf dem Gebiet der Polypeptidchemie tätigen Fachmann bekannt sind und Aminosäuren, Dipeptid- und Tripeptidreste bedeuten.
  • Diese Polypeptide sind literaturbekannt, wobei verschiedenartige iierstellungsmethoden dort im Detail beschrieben sind; beispielsweise in der DE-PS 16 43 504, GB-PS 15 23 038, US-PS 3 705 140, US-PS 3 723 406, US-PS 3 734 946 und US-PS 3 839 315.
  • Einige der Polypeptide der Struktur (I) sind durch die vorerwähnten Patente nicht erfasst, wie Phyl locaerulein und Asn2, Leu5-caerulein, die in den nachstehend angeführten Dokumenten beschrieben sind: Phyllocaerulein I:Structure and pharmacoloqical actions of phyllocaerulein, a caerulein-like nonapeptide: its occurrence in extracts of the skin of Phyllomedusa sauvagei and related phyllomedusa species". A. Anastasi, G. Bertacciniß J.M. Cei, G. de Caro, V. Erspamer and M. Impicciatore, Brit. J.
  • Pharmacol. 37, 198-206 (1969).
  • "Synthesis of phyllocaerulein", L. Bernardi, G. Bosisio, R. de Castiglione and 0. Goffredo, Experientia, 25, 7-8 (1969).
  • Asn2,Leu5-caerulein "Occurrence of Asn2,Leu5-caerulein in the skin of the African frog Hylambates maculatus", C. Montecucchi, G.
  • Falconieri, Erspamer and J. Visser, Experientiap 33, 1138-1139 (1977).
  • All diese Polypeptide besitzen Cholecystokininaktivität und besitzen im allgemeinen auch eine Aktivität gegenüber dem Gastrointestlnaltrakt. Eines der am intensivsten experimetell untersuchten Polypeptide dieser Klasse stellt Ceruletid dar, ein Dekapeptid der Struktur: Die Polypeptide der Struktur (I) haben sich als aktive analgesische Agentien erwiesen, was insbesondere durch zwei Versuchsdurchführungen gezeigt werden konnte. Die analgesische Wirkung wurde durch den Versuch mit der heissen Platte geprüft, der im Hinblick auf die Temperatur der Heizplatte (53°C) gegenüber Eddy's Technik (EDDY, N. B. et al.,'J. Pharmacol. Exp. Ther., -107: 385, 1953) geringfügig modifiziert wurde. Zur Durchführung dieses Versuches wurden die Verbindungen subkutan und intravenös verabreicht; sie verringerten in bedeutsamer und lang andauernder Weise (bis zu 60 Minuten) die Springreaktion der behandelten Mäuse aufgrund der thermischen Stimulicrung, bei einer Ausgangsdosis von 0,01 mg/kg Körpergewicht.
  • Die analgesische Wirkung der Titelverbindung(n wurde auch durch ihre Inhibitorwirkung auf die phenylchinoninduzierte Verkrümmung bestätigt. Hierbei wurde die Methodik nach SIEGMUND E. und CADMUS R. (Proc. Soc. Exptl. Biol.
  • Med., 95 : 729, 1957) angewandt. Die Verbindungen wurden Mäusen subkutan und intravenös verabreicht und zeigten sich auf dosisabhängige Weise aktiv, ausgehend von einer Dosis von 0,01 mg/kg Körpergewicht. Toleranzphänomene ergaben sich auch bei wiederholten Verabreicl1ungen nicht.
  • Nachdem in Betracht gezogen wurde, dass die analgesische Wirkung der Titelverbindungen in beiden der vorerwähnten Versuchs anordnungen durch Naloxon (ein Narkotiküm-Antagonist)-Vorbehandlung bei einer Dosis von 0,5 mg/kg bei subkutaner Injektion antagonisiert wurde, wurde eine Rezeptorprobe zur Bewertung möglicher Affinitäten der Titelverbindungen im Hinblick auf opioide Rezeptoren in Striatalgewebe von Ratten entsprechend der Metilodik von SIMANTOV R. und SNYDER S.II. (Nature, 262 : 505, 1976) durcjigeführt. Es wurde keine Affinität für Dihydromorphin oder Met-Enkephalinrezeptoren durch die Titelverbindungen bis zu der Konzentration von 10 5M gezeigt.
  • Diese Ergebnisse stehen vorläufiy einer direkten opioidartigen analgesisc,ien Wirkung der geprüften Verbi.idungen gegenüber.
  • Die Gewöhnungsmöglickeit an die Titelverbindungen (bis zu der kumulativen Dosis von 2 mg/kg s.c.) wurde im Hinblick auf vorläufige Proben gegenüber Naloxon in Mäusen und einer nachfolgenden Springversuchstechnik unter Beobachtungen der generellen Symptomatologie (HUIDOBRO F.
  • und MAGGIO0,0 M. - Acta Phy.'3ioi. Latinoanl., 11 : 2C1, 1971; LUALDI P. und CARENZI A. - Boll. Chim. Farm., 113 : 305, 1974) eventuell ausgeschlossen.
  • Zur klinischen Prüfung der analgesischen Wirkung wurde Ceruletid Patienten verabreicht, die an akuten Schmerzen aufgrund von Nierenkoliken und peripherer vaskulärer FNrankheiten der Extremitäten litten. Die Ergebnisse waren sehr ermutigend.
  • Darüber hinaus ist Ceruletid Patienten verabreicht worden, die aufgrund von Krebserkrankungen und Migräne an chronischen Schmerzen leiden. Auch in diesen Fällen sind überraschende Ergebnisse erzielt worden, die eine rasche vollständige Erleichterung von Schmerzen, die mehrere Stunden andauerte, ergaben. Es hat sich weiter gezeigt, dass Ceruletid in nützlicher Weise Patienten verabreicht werden kann, die an schweren Schmerzen beliebigen Ursprungs oder beliebiger Natur leiden. Unter anderem können als solche Schmerzen solche angeführt werden, die aufgrund traumatologischer Unfälle, durch grosse Verbrennungen, durch Myocardinfarkte oder Anginapektoris hervorgerufen werden.
  • Eine weitere vielversprechende klinische Anwendung der Polypeptide der Struktur (I) liegt in der k1wendung auf dem Obstetrilc- und gynäkologischen Gebiet.
  • Die Polypeptide der Struktur (I) unter Einschluss von Ceruletid können entweder Menschen oder auch Tieren in einer Vielzahl von Dosisformen verabreicht werden.
  • Mit Vorzug kann die parenterale Verabreichungsweise in Form geeigneter injizierbarer wässriger Lösungen angewandt werden.
  • Die Polypeptide der Struktur (I) können als wasserlösliche Salze, allgemein als Salze von AlkalimetaJlen, wie Natrium- oder Kaliumsalze, Alkylaminsalze, vorzugsweise Diäthylaminsalze, verabreicht werden.
  • Die pharmazeutischen Zubereitungen für die Humantherapie oder solche für Tiere, die zumindest ein Polypeptid der Struktur (I) enthalten, können auf herkömmliche Weise hergestellt werden und übliche Täger- und/ oder Verdünnungsmittel für Peptide enthalten. Beispielsweise können für die intravenöse oder intramuskulare Injektion sterile wässrige isotonische Lösungen Anwendung finden, mit Vorzug beispielsweise natriumchloridisotonische wässrige Lösungen.
  • Die durchschnittliche Dosis für Ceruletid betrug 0,5 ng/kg Sörpergewichs (i . v.) bis 300 ngjkg Körpergewicht (intramuskulär).
  • Nachstehend werden klinische Versuche wie folgt wie der gegeben: Patient 1 M.C. - Alter 33 Jahre - männlich Diagnose: Renale Koliken mit Hämaturia - intensive Schmerzen in der linken Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid, verabreicht bei einer Dosis von 2 ng/kg/Minute während 30 Minuten in Salzlösung.
  • Nach 15 Minuten nach Beginn der Infusion vollständige Freistellung von Schmerzen.
  • Patient 2 C.A. - Alter 40 Jahre - männlich Diagnose: Renale Koliken mit Hämaturia - intensive Schmerzen in der rechten Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid, verabreicht mit einer Dosis von 2 ng/kg/Minute während 30 Minuten in Salzlösung.
  • Nach 20 Minuten, gerechnet vom Beginn der Infusion, vollständige Freistcllun vom Schmerz.
  • Patient 3 C.C. - Alter 40 Jahre - männlich Diagnose: Renale Kolik mit Hämaturia - intensive Schmerzen in der linken Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid mit einer Dosis von 2 ng/kgJMinute über 30 Minuten in Salzlösung.
  • Nach 20 Minuten vom Beginn der Infusion vollständige Schmerzfreistellung.
  • Patient 4 P.A. - Alter 40 Jahre - männlich Diagnose: Renale Kolik mit Hämaturia - mässige Schmerzen in der linken Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid mit der Dosis von 2 ng/kg/Minute während 15 Minuten in Salzlösung.
  • Nach 10 Minuten, gerechnet vom Beginn der Infusion, völlige Freistellung vom Schmerz.
  • Patient 5 B.G. - Alter 49 Jahre - männlich Diagnose: Renale Kolik mit Hämaturia - intensive Schmerzen in der linken Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid bei einer Dosis von 2ng/kg/Minute während 20 Minuten in Salzlösung.
  • Nach 15 Minuten nach Beginn der Infusion vollständige Freistellung vom Schmerz.
  • Patient 6 M.G. - Alter 41 Jahre - männlich Diagnose: Renale Kolik mit Hämaturia - intensive Schmerzen in der linken Flanke Behandlung: Intravenöse Infusion von Cerulctid mit einer Dosis von 2 ng/kg/Minute während 10 Minuten in Saizlösunc;.
  • Nach 5 Minuten vom Beginn der Infusion vollständige Freistellung von Schmerzen.
  • Patient 7 D.F.A. - Alter 77 Jahre - männlich Diagnose: Brand im rechten Unterbein mit schweren Schmerzen in Ruhestelluny Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid, verahreicht in einer Dosis von 1 ng/kg/Minute über 2 Stunden.
  • Nach 15 Minuten von Beginn der Infusion vollständige Freistellung von Schmerzen über 3 Stunden, gefolgt von mittleren Schmerze während 3 Stunden.
  • Patient 8 D.F.D.M.P. - Alter 57 Jahre. - männlich Diagnose: Femorale Obstruktion des linken Beines mit schweren Schmerzen in Ruhestellung Be1andlung: . Intravenöse Injektion in solus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg.
  • Nach 15 Minuten Abnahme der Schmerzen und vollständige Schmerzfreistellung nach 30 Minuten. Der Patient blieb schmerzfrei während 20 Stunden.
  • Patient 9 U.F. - Alter 57 Jahre - männlich Diagnose: Bilaterale okklusive Vaskular Erkrankung der Extremitäten. Sympatektomle mit schweren Schmerzen in Ruhestellung.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg.
  • Nach 20 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen.
  • Patient 10 C.D. - Alter 69 Jahre - männlich Diagnose: Bilaterale femorale Obstruktion mit schweren Schmerzen in Ruhestellung Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid in einer Dosis von 0,5 ng/kg/Minute über 10 Stunden.
  • Nach 30 Minuten vollständige rreistellung von Schmerzen.
  • Patient 11 D.M.C. - Alter 65 Jahre - männlich Diagnose: Gangren im rechten Fuss mit schweren Schmerzen in Ruhestellung Behandlung Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg.
  • Nach 15 Minuten Freistellung von Schmez:zen.
  • Patient 12 S.M. - Alter 57 Jahre - männlich Diagnose: Femorale Obstruktion des rechten Beines bei diabetischem Patienten mit schweren Schmerzen in Ruhestellung Behandlung: Intravenöse Infusion von Ceruletid in einer Dosis von 0,5 ng/kg/Minute während 10 Stunden. Abnahme der Schmerzen während der gesamten Dauer der Infusion.
  • Patient 13 P.O. - Alter 53 Jahre - männlich Diagnose: Fortgeschrittener Lungenkrebs - chronische schwere Brustschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerz über 10 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 14 Ii. L. - Alt-cr 53 Jahre - männlich Diagnose: Lungenkrebs mit Knochenmetastasen - chronische schwere Schmerzen in der Brust Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 5 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 12 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 15 M.M. - Alter 68 Jahre - weiblich Diagnose: Neoplastische Pleuritis nach Mastektomie mit kostalen und Nierenbeckenmetastasen - chronische schwere Hüft- und Brustschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über einen Zeitraum von 6 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 1G G.M. - Alter 58 Jahre - männlich Diagnose: Adenokarzinom der Lunge - chronische schwere Brustschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständigcl Freistellung von Schmerzen während 7 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 17 R.M. - Alter 60 Jahre - männlich Diagnose: Pancoast-Syndrom bei Lungenlcrebspatient-on - chronische intensive Schmerzen in Schulter und Arm mit schweren funktionellen Bewegungsbeschränkungen des linken Armes.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 5 Minuten fast vollständige Freistellung von Schmerzen, die über 5 Stunden hinweg andauerte, mit einem vollständigen Verschwinden der funktionellen Bewegungscinschränkung.
  • Nebenwirkung: keine Patient 18 G.P. - Alter 56 Jahre - männlich Diagnose: Lungenkrebs mit Knochenmetastasen - chronische Brustaschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 15 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen im Verlauf von 7 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 19 G.G. - Alter 62 Jahre - männlich Diagnose: Bronchenkarzinom -- chronische intensive Schulter- und Brustschmerzen mit schweren funktionellen Bewegungseinschränkungen des rechten Armes.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/,.g. Nach 15 Minuten vollständige Schmerz freistellung für 12 Stunden. Nahezu vollstndiges Verschwinden der funktionellen Bewegungsbeschränkung.
  • Nebenwirkung: keine Patient 20 P.T. - Alter 56 Jahre - männlich Diagnose: Pleurale Mesotheliomie - chronische schwere Brustschmerzen Behandlung Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 7 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 21 F.S. - Alter 52 Jahre - männlich Diagnose: Metastasen von Adenokarzinom -- Ort unbekannt - chronische schwere Brust- und Knoc]ieii.-schmerzen.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceru letid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Schmerzfreistellung im Verlauf von 8 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 22 C.R. - Alter 73 Jahre - männlich Diagnose: Lungenkrebs mit Knochenmetastasen - chronische schwere Knochenschmerzen' die einer herkömmlichen analgesischen Behandlung widerstehen.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen im Verlauf von 8 Stundeii.
  • Nebenwirkung: keine Patient 23 P.E. - Alter 38 Jahre - männlich Diagnose; Lungenkrebs (?) - chronische schwere Ltlngenschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über einen Zeitraum von 6 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Pati(nÜ 24 A.P. - Alter 62 Jahre - weiblich Diagnose: Neoplastische Pleuritis nach Mastektomie - chronische schwere Schmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid mit einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 12 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 25 M.E. - Alter 60 Jahre - männlich Diagnose: Lungenkrebs - chronische schwere Brustschmerzen Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 8 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 26 M.W. - Alter 66 Jahre - männlich Diagnose: Lungenkrebs - chronische schwere Bug ist schmerzen, die herkönunlichen analgesischen Behandlungen widerstehen.
  • Behandlung: Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 10 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 8 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine Patient 27 A.G. - Alter 56 Jahre - männlich Diagnose: Pleurale Mesothelioma - chronische Schmerzen in der Brust und im rechten Arm Behandlung: : Intravenöse Injektion in Bolus von Ceruletid in einer Dosis von 1 ng/kg. Nach 15 Minuten nahezu vollständige und nach 30 Minuten vollständige Freistellung von Schmerzen über 24 Stunden.
  • Nebenwirkung: keine

Claims (5)

Verwendung von Polypeptiden als Analgetikum in der Human- und Tierinedizin PATENT ANSPRUCH E.
1. Verwendung von Polypeptiden der allgemeinen Struktur: worin X unter Wasserstoff, t-Butyloxycarbonyl(Boc), Asp, Pyr-Glu, Pyr-Gln-Asp, Pyr-Asn-Asp, ausgewählt ist; Y unter Thr, Met1 Leu, Nle, Val gewählt ist, und W unter Met, Nle, Leu ausgewählt ist, als Analgetikum in der Human- und Veterinärtherapie.
2. Verwendung nach Anspruch 1, zur Bekämpfung von Schmerzen aufgrund biliarer und renaler Koliken, peripherer vaskulärer Krankheiten der Extremitäten, Migräne, chronischer Schmerzen bei Krebs, postoperativer Schmerzen, traumatologischer Schmerzen, von Schmerz aufgrund von grossen Brandwunden, Myocardinfarkten und Anginapektoris.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass das Polypeptid in einer Zubereitung für die parenterale Verabreichung vorliegt.
4. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass als Polypeptid Ceruletid oder dessen Salze eingesetzt werden.
5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass Ceruletid in einer Dosis von 0,5 ng/kg bis 300 ng/kg Körpergewicht in einer pharmazeutischen Zubereitung vorliegt.
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