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trbeitßständer für halslose elektrische
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Heimwerkermaschinen Die Erfindung betrifft einen Arbeitsständer für
halslose elektrische Heimwerkermaschinen, die am Ende ihrer Antriebswelle einen
Gewindeabschnitt zum Anschrauben eines Bohrfutters besitzen, mit einem auf einer
ührungssäule auf- und abbewegbaren und in beliebiger Höhe feststellbaren Maschinenhalter.
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Die auf dem Markt befindlichen Heimwerkermaschinen zerfallen in zwei
verschiedene Grundtypen. Maschinen des einen Typs weisen zwischen dem eigentlichen
Maschine körper und dem Bohrfutter einen starr am Maschinenkörper befestigten Einspannhals
von genormtem Außendurchmesser von 43 mm auf, während beim anderen kaschinentyp
das Bohrfutter unmittelbar an den Maschinenkörper angrenzt. Für die Maschinen mit
hinspannhals sind neben anderen zahlreichen
Zusatzgeräten auch
Bohrständer entwickelt worden, die bei den halsiosen Bohrmaschinen nicht ohne weiteres
verwendbar sind, sondern nur unter Zuhilfenahme eines hdapterteiles.
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Es ist ein Spannrahmen für hat lose Reimwerkermaschinen bekannt, welcher
in einer die Antriebswelle enthaltenden Ebene liegt, den gesamten Maschinenkörper
umschließt und ferner eine die Antriebswelle umschließende Buchse als Einspannhals
aufweist, während an der gegenüberliegenden Rahmenseite eine Schraubvorrichtung
zum Festspannen des Rahmens am Maschinenkörper vorgesehen ist. Ein solcher Rahmen
ermöglicht zwar den Einsatz eines bekannten Arbeitsstänlers auch bei halslosen Heimwerkermaschinen.
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Nachteilig ist aber, daß der Spannrahmen mit Hals keine vergleichbar
stabile Lagerung des vorderen Endes der Lagerwelle erbringt. Außerdem ist der Rahmen
auch vielfach bei der Handhabung hinderlich.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Arbeitsständer für
halslose Ifeimwerkermaschinen zu schaffen, der eine hohe Führungsgenauigkeit aufweist,
der bequem zu handhaben ist und der preisgünstig hergestellt werden kann.
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Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
im Maschinenhalter eine vertikale Welle drehbar gelagert ist, welche am oberen Ende
einen axialen Innengewindeabschnitt zur Aufnahme der Antriebswelle der Maschine
und am unteren, aus dem Maschinenhalter herausragenden Ende einen Gewindeabschnitt
zum Anschrauben des Bohrfutters aufweist.
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Durch diesen Aufbau des Arbeitsständers werden eine Reihe von Vorteilen
erreicht. Eine halslose Heimwerkermaschine kann mit ihrem am Ende der Antriebswelle
befindlichen Gewindeabschnitt leicht in das obere Ende der Welle eingeschraubt werden.
Ebenso einfach ist das Anschrauben des Bohrfutters an das untere Ende der Welle,
wodurch die Heimwerkermaschine in Verbindung mit dem Arbeitsständer beispielsweise
zu einer Tischbohrmaschine wird, mit der wegen der spielfreien, schleifenden Führung
längs der Mehrkant-Führungssäule sehr exakt gearbeitet werden kann.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß am Maschinenhalter
ein an das Maschinengehäuse sich anlegender Anschlag zur Dreharretierung der Maschine
angeordnet
ist0 Dabei kann vorgesehen sein, daß der Anschlag als
eine.
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das aschinengehäuse einfassende Gabel ausgebildet ist, deren Stiel
verschiebbar im Msschinenhalter geführt und mit einer Klemmschraube festsetzbar
ist. Durch den Anschlag wird die Heimwerkermaschine an dem Maschinenhalter des Arbeitsständers
festgehalten, ohne daß sich die gesamte Maschine bei Betrieb in Drehung versetzen
kann. Die Verschiebbarkeit des Anschlages erlaubt es, verschieden ausgebildete Heimwerkermaschinen
an dem Arbeitsständer an zubringen.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß
der Maschinenhalter ein in der Zahnradmittelebene oder einer hierzu parallelen Ebene
geteiltes, zweischaliges Gehäuse besitzt, dessen beide Gehäuseschalen stramm aufeinander
gespannt sind, daß der rückwärtige Bereich der beiden Gehäuse schalen als das die
Mehrkant-Führungssäule umfassende Klemmbackenpaar, und der vordere Bereich der beiden
Gehäuseschalen als ein mit Ringnuten versehenes Klemmbackenpaar ausgebildet sind,
in welches die mit zwei axial unverschiebbaren Wälzlagern versehene Welle eingespannt
ist. Die zwei unverschiebbar an der Welle vorgesehenen Wälzlager werden von den
Ringnuten in den Gehäuse schalen aufgenommen und gewähren einen reibungsarmen Lauf
der Welle und deren feste Lagerung in dem Maschinenhalter. Die Lager nehmen den
besonders bei Fräsarbeiten auftretenden Horizontaldruck auf, so daß das Lager der
Antriebswelle der Heimwerkermaschine dadurch nicht belastet wird.
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Zur besseren Handhabung beispielsweise beim Anschrauben des Bohrfutters
ist ferner vorgesehen, daß die Welle und die Gehäuseschalen zwischen den beiden
Wälzlagern mit einer Diametralbohrung zum Einstecken eines Knebelwerkzeuges versehen
sind.
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Weiter kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß am unteren Ende der
Welle unmittelbar oberhalb des Gewindeabschnittes ein Mehrkantabschnitt zum Ansetsen
eines Drehschlüssels angeordnet ist. Durch ruckartige Betätigung des an dem Mehrkantabschnitt
angesetzten Drehschlüssels kann auch eine im Betrieb sehr fest gewordene Verbindung
zwischen der Arbeitsständerwelle und der Antriebswelle der Heimwerkermaschine gelöst
werden. Der Gewlndeabschnitt kann aber auch zum Festhalten der Welle beim Anschrauben
des Bohrfutters benutzt werden.
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Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das
Zahnrad und die Handkurbel nur an einer der Gehäuseschalen test montiert sind, während
die andere, mit einer Lagerbohrung für die Zahnradwelle versehene Gehäuseschale
als Deckel ausgebildet ist, daß die Zahnradwelle mit einer axialen Gewindtohrung
versehen und unter Einfassung einer der Gehäuseschalen mit der Bedienungshandkurbel
verschraubt ist und daß die Gehäuse schalen durch eine nahe der Wurzel der Klemmbacken
für die Welle angeordnete Schraube zusammengespannt
sind. Diese
Ausgestaltung des Maschinenhalters ermöglicht eine preisgünstige Herstellung und
einfache Montierbarkeit.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungebeispieles näher erläutert.
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In der Zeichnung zeigen Fig. 1 einen Arbeitsständer in Seitenansicht
und Fig. 2 den Arbeitsständer in Explosivdarstellung.
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Der Arbeitsständer umfaßt eine auf einer Fußplatte 1 stehende Mehrkant-Führungssäule
2, welche beim Ausführungsbeispiel als Sechskantsäule ausgebildet ist und eine Verzahnung
3 trägt. Auf der Führungssäule 2 ist ein Mascbinenhalter 4 auf- und abbewegbar angeordnet,
welch an seiner Vorderseite eine eingespannte Heimwerkermaschine 5 trägt Das Gehäuse
des Maschinenhalters 4 besteht aus zwei spiegelbildlich etwa gleichen Gehäuseschalen
6, 7, die in ihren mittleren Bereichen 8, 9 unter Einfassung eines Zahnrades 10
mittels der die beiden Gehäuseschalen 6, 7 durchsetzenden Schraube 11 unmittelbar
aufeinandergespannt sind. Im vorderen, über der Fußplatte 1 liegenden Bereich ist
an die
Gehäuseschalen 6, 7 Jeweils eine Klemmbacke 12, 13 zur Einfassung
einer Welle 14 angeformt. Die Klemmbacken 12, 13 werden mittels einer Schraube 15
zusammengespannt. Am gegenüberliegenden Ende sind die Gehäuseschalen 6, 7 mit verhältnismäßig
langen prismatischen Klemmbacken 16, 17 versehen, die susammen ein der Sechskant-Führungssäule
2 angepaßtes Innenprofil ergeben, wobei beim Einspannen zwei sich diametral gegenüberliegende
Kanten der Führungssäule 2 von Nuten der Klemmbacken 16, 17 aufgenommen werden.
Die Stärke der Klemmspannung für die Klemmbacken 16, 17 ist mittels der Schrauben
18, 19 einstellbar.
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Das in die Verzahnung 3 eingreifende Zahnrad 10 ist auf einer mit
einer axialen Gewindebohrung versehenen Hohlwelle 20 befestigt. Eine abgewinkelte
Handkurbel 21 ist durch eine mit einer Lagerbuchse 22 ausgekleideten Bohrung 23
der Gehäuseschale 7 mit ihrem vorderen Ende hindurchgesteckt, in die Hohlwelle 20
eingeschraubt und durch eine Kontermutter 24 gesichert. An der Außenseite der Gehäuseschale
7 sitzt auf dem Handkurbelschaft ein Skalenring 25, der beim Drehen der Handkurbel
21 durch Reibschluß mitgenommen wird, von Hand aber unter Uberwindung der Reibung
verdreht werden kann. In der Gehäuseschale 6 ist eine mit einer Lagerbuchse 26 versehene
Bohrung 27 vorgesehen, in der die Hohlwelle 20 gelagert ist.
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Im vorderen Bereich der beiden Gehäuseschalen 6, 7 sind Jeweils zur
Hälfte zwei horizontale Ringnuten 28,* 29 vorgesehen, die durch eine im Durchmesser
geringere Ringnut 30 voneinander getrennt sind. Die Ringnuten 28, 29 dienen zur
Aufnahme von Wälzlagern 31, 32, die beispielsweise auf die Welle 14 aufgeschrumpft
sind. Die Wälzlager können als Rollen- oder Kugellager ausgebildet sein; statt zweier
Wälzlager könnte ein breites Wälzlager an der Welle vorgesehen sein, daß dann in
eine entsprechend breit ausgeführten Ringnut zwischen den Gehäuseschalen 6, 7 eingebettet
wäre. Die Ringnut 30 dient der freien Drehbarkeit der im Durchmesser etwas geringeren
Welle 14. Die Welle 14 ist an einem Ende mit einem Innengewind e abschnitt 33 versehen,
in den das mit einem Gewinde versehene Ende 34 der Antriebswelle der Heimwerkermaechine
5 eingeschraubt wird. Am unteren Ende trägt die Welle einen Gewindeabschnitt 35
zum Anschrauben eines Bohrfutters 36. Zwischen den beiden Wälslagern 31, 32 ist
die Welle 14 mit einer Diametralbohrung 37 versehen, die fluchtend auf Durchgangsbohrungen
38, 39 in den Gehäuseschalen 6, 7 ausgerichtet werden kann.
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Durch die Bohrungen 38, 37, 39 kann beispielsweise ein Knebelwerkzeug
gesteckt werden, durch das die Welle beim Auf- oder Abschrauben des Bohrfutters
festgehalten wird.
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Am unteren Ende ist die Welle 14 unmittelbar oberhalb des Gewinde
abschnittes 35 mit einem Mehrkantabschnitt 40 versehen, an dem ein Drehschlüssel
41 angesetzt werden kann,
mit dem die Welle 14 entweder festgehalten
oder durch ruckartiges Drehen von dem Gewindeabschnitt 34 der Heimwerkermaschine
5 gelöst werden kann.
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In den Gehäuseschalen 6, 7 sind schräg verlaufende Nuten 42, 43 vorgesehen,
die zur Aufnahme des Stieles 44 eines Anschlages 45 dienen. Der Anschlag 45 ist
in Form einer das Maschinengehäuse der Heimwerkermaschine 5 umfassenden Gabel 46
ausgebildet und dient der Dreharretierung der Heimwerkermaschine 5. Zur Anpassung
des Anschlages 45 an verschiedene Heimwerkermaschinen ist der Stiel 44 verschiebbar
in den Nuten 42, 43 geführt und kann er durch eine Elemmschraube 47 am Maschinenhalter
4 festgelegt werden.
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Wie aus Fig. 2 ohne weiteres ersichtlich, kann zunächst die gesamte
Maschinenhalterbaugruppe an der Gehäuseschale 7 montiert werden, wobei dann in einem
letzten Arbeitsgang die andere Gehäuseschale 6 wie ein Deckel aufgesetzt wird, wobei
die Hohlwelle 20 von der mit der Lagerbuchse 26 ausgekleideten Lagerbohrung 27 aufgenommen
wird. Die Wälzlager 31, 32 werden in den Nuten 28, 29 liegend von den Klemmbacken
12, 13 eingeklemmt und gehen der Welle 14 eine in axiale~Richtung unverschiebbare
Lage.
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