DE3033682C2 - Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen aus übereinandergestapelter Wandanordnung in lineare Transportanordnung - Google Patents
Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen aus übereinandergestapelter Wandanordnung in lineare TransportanordnungInfo
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Description
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hierdurch weitgehend vollautomatisch abwickeln. Da- Ansatzpunkte aufweisen und da Magnetgreifer, die bei
bei erfolgt der ganze Ablauf jeweils im wesentlichen in Plastikbehältern ohnehin nicht einsetzbar sind, bei den
einem fließend ineinander übergehenden Arbeitsgang üblicherweise sehr dünnwandigen und wellige Oberflä-
und nicht, wie beim Stand der Technik erforderlich, in chen aufweisenden Stahlblechbehältern nur sehr unzumehreren
aufeinanderfolgenden getrennten Arbeits- 5 verlässig arbeiten. Vakuumsaugplatten bieten außer-
gängen. Das Be- und Entladen wird also erheblich be- dem eine einfache Oberwachungsmöglichkeit auf kor·
schleunigt rekten Angriff über die Anzeige des Saugdruckes im
Weiterhin vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vor- Greifer.
richtung durch die Merkmale des Anspruches 2 gekenn- In den Zeichnungen ist die Erfindung schematisch am
zeichnet Beim Absenken zum Absetzen bzw. Ergreifen io Beispiel einer Be- und Entladevorrichtung für Fässer
der Behälter auf der linearen Transporteinrichtung kön- dargestellt. Es zeigt
nen die Greiferreihen bei dieser Anordnung mit ihrer F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, und
jeweiligen Bauhöhe übereinander zur Anlage kommen, F i g. 2 einen Teilschnitt nach Linie 2-2 in F i g. 1.
wobei sie die Fässer der jeweiligen Reihe stets in glei- Die dargestellte Einrichtung dient zum Entladen von
eher Höhe absetzen bzw. ergreifen. Auf diese Weise ist 15 200 Liter-Standardfässern 1 von einem LKW 2, dessen
es möglich, alle Greiferreihen auf denselben vertikalen Transportraum von Seitenwänden 3 begrenzt ist Wie
Führungseinrichtungen zu lagern und alle Greifer der aus F i g. 1 ersichtlich, sind die Fässer dort in drei über-
verschiedenen Reihen unmittelbar übereinander anzu- einanderstehenden Reihen I, II, III gestapelt Es bildet
ordnen. Aufwendige Konstruktionen, um die Greifer sich dabti im wesentlichen übereinanderstehende Be-
aneinander vorbeizuführen, werden vermieden. 20 hälterwände aus, in denen jeweils ei; drei Reihen I, II, III
Weiterhin vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vor- übereinander stehen. Diese Reihen sinJ, wie die Fig. 1
richtung durch die Merkmale des Anspruches 3 gekenn- zeigt, in der üblichen Stapelanordnung in Längsrichtung
zeichnet Hierdurch wird erreicht, daß sich die Greifer des LKW geringfügig gegeneinander versetzt Wie die
bei geringfügig unterschiedlichen Behälterstellungen F i g. 2 zeigt, sind bei der dargestellten Stapelanordnung
diesen zur erforderlichen Greiflage genau anlegen kön- 25 in ein,.;- Reihe entweder zwei oder drei Fässer vorgese-
nen. Ferner werden geringe Verschwenkungen der von hen. Die F i g. 2 zeigt die Fässer der obersten Reihen III
den Greifern getragenen Behälter untereinander züge- ausgezogen und die der darunterliegenden Reihen II
lassen, die ein Verklemmen der Behälter unterbinden. gestrichelt Pro Reihe sind also in unterschiedlicher An-
Weiterhin vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vor- Ordnung entweder drei Fässer oder zwei Fässer gesterichtung
durch die Merkmale des Anspruches 4 gekenn- 30 pelt In den Reihen mit drei Fässern liegen die Endfässer
zeichnet Üblicherweise werden die Behälterreihen mit der Reihe fest gegen die Seitenwände 3 des Transportder
größeren Zahl von Behältern (bei einer Behälterzahl raumes.
von abwechselnd 4 bzw. 3 Behältern pro Reihe, also die Das Entladen geschieht an einer auf Höhe der Lade-Reihen
mit 4 Behältern) in üblicherweise mit Seitenwän- fläche des LKW befindlichen Rampe 4. Parallel zu desden
versehenen Transporträumen derart gestapelt, daß 35 sen Vorderkante weist diese eine in den Boden eingelasdie
Endbehäiter solcher Reinen fest gegen die Seiten- sene Rollenbahn S auf, auf der die Fässer in linearer
wände anliegen, um ein Verrutschen des Stapels zu ver- Reihenanordnung verschoben oder durch angetriebene
meiden. Da die Behälter einer Reihe auch untereinander Rollen bewegt werden. An Stelle einer Rollenbahn kann
in Anlage stehen, läßt sich eine solche Reihe ohne ge- auch ein Transportband oder dergleichen vorgesehen
genseitige Versetzung der Behälter nur unter erhebli- 40 sein. Eine Ladevorrichtung 6 ist mit Raupenantrieb 7 auf
ehern Kraftaufwand und Inkaufnahme von Beschädi- der Rampe 4 verfahrbar aufgestellt Mit dem Raupenangungsgefahr
als Ganzes entfernen. Die Erfindung ver- trieb kann die Ladevorrichtung 6 auch die Rollenbahn
meidet dies, indem sie nach Ergreifen der Behälter einer überqueren. Die lineare Transporteinrichtung (Rollensolchen
Reihe die mittleren Behälter durch Einziehen bahn 5, Förderband oder dergl.) kann auch in anderer
der zugehörigen Greifervorschubejirichtungen zurück- 45 Weise angeordnet sein. Es ist nur dafür Sorge zu tragen,
zieht, so daß die Endbehälter in den Greifergelenken daß sich die Oberfläche der Transporteinrichtung, die
geringfügig nach innen schwenken können. Der Trans- Ladefläche des zu entladenden Transportraumes (LKW
port zwischen den Transportraumseitenwänden ist 2) und eine Fahrfläche (Rampe 4) für die Ladevorrichdann
ohne weiteres möglich. Beim Beladen wird in der tung 6 in einer Ebene befinden. Die lineare Transportbeschriebenen
Stellung eingefahren und in Endstellung 50 einrichtung kann auch an anderer Stelle vorgesehen
die Reihe durch Vorschieben der mittleren Behälter be- sein, wobei dann die Ladevorrichtung 6 einen größeren
gradigt, wobei die Behälterreihe zwischen die Trans- Wegzurücklegt
portraumseitenwände in fester Anlage eingestapelt Die telbstfahrende Ladevorrichtung 6 weist ein Chas-
wird. sis 8 auf, an dessen vorderem Ende ein Rahmen 9,10,11,
Weiterhin vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vor- 55 12 einer Greiferebene in einer Achse 13 angelenkt ist
richtung durch die Merkmale des Anspruches 5 gekenn- Mit einem pneumatischen oder hydraulischen Druckzy-
zeichnet Die gesamte Greiferebene wird nachdem sie linder 13a kann die Greiferebene um die Achse 13 um
zum Be- bzw. Entladen mit Behältern besetzt ist insge- einen kleinen Winkel rückgekippt werden, wodurch ihre
samt geringfügig angehoben, um ein Schleifen der unte- Vorderseite vom Boden freikommt
ren Behälterreihe auf dem Boden zu vermeiden. Vorteil- 60 Zwischen den unteren und oberen Traversen ί 0 und
haft geschieht dies durch Rückkippen der Behälterreihe, 11, die jeweils oben und unten die Greiferebene seitlich
was konstruktiv weniger aufwendig ist und eine Hub- begrenzen, sind an der Vorderseite der Greiferebene
einrichtung für die schwere Greiferebene erspart . zwei vertikale Führungssäulen 14 gehalten. Zwischen
Schließlich ist die erfindungsgemäße Vorrichtung diesen bzw. den untren Traversen 11 sind pro Greifervorteilhaft
durch die Merkmale des Anspruches 7 ge- 65 reihe ein Querbalken vorgesehen. Davon ist ein unterer
kennzeichnet. Vakuuraraugplatten haben sich als außer- Querbalken 15 mit dem Rahmen fest verbunden. Ein
ordentlich vorteilhaft herausgestellt, da für Klammern mittlerer Querbalken 16 und ein oberer Querbalken 17
und Greifscheren nur wenige Behälterformen geeignete sind mit Führungen 18 bzw. 19, die an den Enden der
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verschieblich gelagert nungsmann oder auch automatisch erzeugtes Startsi-
Zur Höhenverstellung der mittleren und der oberen gnal durch Einschalten des Betriebsmediums wie beiQuerbalken 16 bzw. 17 sind lineare Hubeinrichtungen spielsweise Preßluft die jeweilige Vortriebseinrichtung
20 bzw. 21 vorgesehen. Diese greifen über Arme 22 bzw. 5 24 aller zu betätigenden Greifer eingeschaltet Diese
23 an den Querbalken 16 bzw. 17 an. Als solche lineare Greifer fahren nach vorn bis zur Anlage am jeweiligen
Hubeinrichtung kommen Spindeltriebe bzw. pneumati- Faß, an dem sie stehenbleiben. Die aus F i g. 1 ersichtlische oder hydraulische Kolbenantriebe in Frage. Vor- chen Abstandsunterschiede werden bei dieser Beweteilhaft wird eine unter der Bezeichnung Origa-Zylinder gung aufgefangen. Es werden nun für die jeweils betäbekannte pneumatische Hubeinrichtung eingesetzt, die io tigten Greifer die Vakuumleitungen beaufschlagt, so
ohne Kolbenstange mit seitlichem Angriff am Kolben daß sich die Greifer 27 an den Faßwänden festsaugen
arbeitet Wie die Fig. 2 zeigt, aus der in der Draufsicht (Fig. 1 gestrichelt bei II und III).
nur die obere Greiferreihe erkennbar ist, sind zur besse- Nun wird der Druckzylinder 13a betätigt, der die ge-
ren Lastverteilung pro Greiferreihe zwei dieser Hub- sam te Greiferebene um die Achse 13 um einen geringen
einrichtungen vorgesehen. is Winkel zurückkippt Dadurch werden alle ergriffenen
An den Querbalken 15,16 bzw. 17 der Greiferreihen Behälter der Behälterwand angehoben, insbesondere
sind die Greifer angeordnet Diese bestehen aus an den wird die untere Behälterreihe vom Boden abgehoben.
Querbalken befestigten Vorschubeinrichtungen 24, de- Außerdem werden in den Reihen mit drei Behältern, die
ren Arbeitsrichtung senkrecht zur Greiferebene liegt (siehe F i g. 2) in Stapelstellung an den Seitenwänden 3
Die Vorschubeinrichtungen können beispielsweise als 20 des Transportraumes anliegen, die mittleren Greifer zupneumatische Kolbenzylinderanordnung ausgebildet rückgezogen. Im dargestellten Beispiel ist dies gemäß
sein. An Schubstangen 25 tragen sie Kardangelenke 26 F i g. 2 der mittlere Greifer. Nun können die Fässer an
(auch Kugelgelenke sind hier verwendbar), über die va- den beiden äußeren Greifern etwas nach innen schwenkuumbetätigte Saugplatten 27 angelenkt sind. ken und somit ohne Verklemmgefahr mit den Seiten-
hen, wie in den Behälterreihen mögliche Behälterplätze Der Raupenantrieb 7 wird nun im Rückwärtsgang
vorhanden sind. Bei der dargestellten Stapelanordnung angetrieben, so daß die gesamte Ladevorrichtung 6 zumit abwechselnd drei oder zwei Fässern pro Reihe erge- rückf ährt, bis die von der Greiferebene gehaltenen Färben sich fünf mögliche Behälterplätze. Daher sind fünf ser über der Rollenbahn 5 stehen. Dann wird zunächst
jeweils aus Vorschubeinrichtung 24 und Saugplatte 27 30 durch Rückwärtsbetätigung des Druckzylinders 13a die
bestehende Greifer in gleichen Abstand angeordnet Greiferebene wieder in die senkrechte Stellung zurück-
Über die gestrichelt dargestellten Vakuum- bzw. gekippt Dabei steht die unterste Faßreihe bereits auf
Luftdruckleitungen sind die Saugplatten ggf. über der Rollenbahn.
Die linearen Hubeinrichtungen 20 und 21 sind über 35 Vakuum abgeschaltet und es werden die Greifer zuebenfalls gestrichelt dargestellte Druckluftleitungen an rückgezogen. Die Fässer der unteren Reihe können nun
einen Druckiuftgenerator 29 angeschlossen, der auch auf der Rollenbahn 5 abtransportiert werden,
den Druckzylinder 13a versorgen kann. Sodann wird durch Betätigung der linearen Hubein-
Eine Antriebseinheit 30 versorgt den Raupenantrieb richtung 20 die mittlere Greiferreihe II abwärts gefah-7. Ferner ist ein Schaltschrank 31 vorgesehen, der durch 40 ren, bis die von ihr gehaltenen Fässer auf der Rollen-Betätigung von Ventilen und dergL die Funktionsabläu- bahn stehen, wo sie freigegeben und abtransportiert
fe steuert An einer vom Bedienungsmann einsehbaren werden. Anschließend wird in gleicher Weise die obere
Seite ist dieser mit Anzeigelampen 32 versehen, die in Faßreihe III abgesetzt
sind und deren Betätigung anzeigen, wobei sichtbar 45 unmittelbar aufeinander. In F i g. I ist dies mit der gestriwird, weiche Greifer einer Reihe (zwei bzw. drei Grei- chelten Darstellung der Vakuumplatten der oberen beifer) betätigt sind den Greiferreihen über der Vakuumplatte der unteren
penantrieb 7 in die in den Figuren dargestellte Stellung 50 he bestimmenden Elemente unmittelbar aufeinnder
vorgefahren, in der die Greiferebene unmittelbar vor auf. Wie die F i g. 1 zeigt, sind in dieser untersten Stelder als nächstes zu entladenden (in diesem Falle der lung die Vakuumplatten in unterer, mittlerer und oberer
vorderen) Behälterwand des Behälterstapels steht Die Höhenlage des davorstehenden Fasses angeordnet Da
Greifer befinden sich in der aus Fig. 1 (ausgezogen) die Fässer der einzelnen Reihen stets in derselben Höhe,
ersichtlichen Grundstellung. Ebenso befinden sich die 55 nämlich auf dem Boden abgesetzt werden müssen, mfis-Greiferreihen in ihren Höhenlagen in der aus F i g. 1 sen die Saugplatten 27 der einzelnen Greiferreihen, wie
ersichtlichen Grundstellung, in der sie sich gegenüber dies die F i g. 1 zeigt, in entsprechender Höhenlage an
den übereinander aufgestellten BehäJterreihen befin- den Fässern der einzelnen Reihen angreifen. Es greifen
den. also die Saugplatten der unteren Greiferreihe I im unte-
Nun wählt der Bedienungsmann bzw. eine automati- eo ren Drittel der Fässer, die Saugplatten der mittleren
sehe beispielsweise optische Erkennungseinrichtung die Greiferreihe II im mittleren Drittel der Fässer und die
pro Greiferreihe benötigten Greifer aus (im dargestell- Saugplatten der oberen Greiferreihe IH im oberen Dritten Beispiel sind dies in der in F i g. 2 dargestellten ober- tel der Fässer an.
sten Greiferreihe III, die auf ungeraden Plätzen ange- Nach Beendigung des Entladevorganges fahren sämt-
ordneten Greifer 1,3 und 5 für eine Faßreihe mii 3 Fäs- 65 liehe beweglichen Teile in die in F i g. ! gezeigte Grundsern. In der darunter befindlichen Behälterreihe (in stellung zurück, was automatisch gesteuert werden
F i g. 2 gestrichelt) sind nur zwei Greifer auf den Plätzen kann. Vorstehend ist ein Entladevorgang beschrieben.
2 und 4 auszuwählen). Ein Beladevorgang kann in exakter kinematischer Um-
kehr vollzogen werden.
Die Ladevorrichtung ist selbstverständlich auch für andere als die dargestellte Stapelanordnung einsetzbar.
Bei beispielsweise 2, 4 oder mehr Behälterreihen pro Behälterwand ist die Greiferebene mit entsprechender
Anzahl von Greiferreihen auszurüsten. Die Anzahl der Greifer pro Reihe richtet sich stets nach den möglichen
Behä.'cOrplätzen, bei abwechselnd drei oder vier Plätzen
pro Reihe also sieben Greifer. Die Greifer sind in der Reihe also auf den Querbalken vorzugsweise in Querrichtung
justierbar sowie abnehmbar angeordnet, um sie in Abstand und Anzahl der Behältergröße sowie der
Behälteranzahl pro Reihe anpassen zu können.
Die Steuerung der Funktionsabläufe erfolgt vorzugsweise automatisch. Wie in F i g. 2 mit den gestrichelten
Leitungsführungen dargestellt, können dabei die bei einer Stapelanordnung vorkommenden Behälterplätze
pro Reihe (1,3,5, bzw. 2,4) durch entsprechende Verkabelung
der Betnebsmittelleitungen (Druckmedium fv
die Vorschubeinrichtungen 24 sowie Vakuum fur die Saugplatten 27) über entsprechende Kabelverknüpfung
ausgewählt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (7)
1. Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen von ners hintereinanderstehende Faßwände, die jeweils aus
Behältern, z. B. leeren Blechfässern, in bzw. aus ei- 5 beispielsweise drei übereinanderstehenden Reihen genem Transportraum, beispielsweise einem LKW- bildet sind, in denen beispielsweise abwechselnd drei
Container, in dem diese derart gestapelt sind, daß oder vier Fässer stehen. Die übereinanderstehenden
sich quer zur Entladerichtung Behälterwände erge- Reihen können dabei auch noch in Längsrichtung verben, die von in übereinanderliegenden Reihen auf schoben sein. Erschwerend kommt noch hinzu, daß invorbestimmten Plätzen stehenden Behältern gebil- io nerhalb der Reihen einer Wand die Behälterzahl nicht
det werden, und zum Absetzen auf bzw. Aufnehmen stets demselben Wechsel unterliegt, sondern beispielsvon einer die Behälter in Reihe transportierenden weise auch die beiden unteren Reihen je vier Fässer und
linearen Transporteinrichtung, mit einer zwischen nur die obere Reihe drei Fässer aufweisen kann.
dem Transportraum und der Transporteinrichtung Versuche zur vollmechanisierten Be- und Entladung
verfahrbaren Ladeeinrichtung mit wenigstens einer 15 derart komplizierter Stapelanordnungen sind bisher im
nach Verfahren der Ladeeinrichtung über die Trans- wesentlichen fehlgeschlagen. Üblicherweise wird daher
porteinrichtung absetzbaren Greiferreihe, da- immer noch mit Gabelstaplern bzw. von Hand einzeln
durch gekennzeichnet, daß die Ladeein- entladen, was zeit-und kostenaufwendig ist
richtung (6) in den Transportraum (2) vor die dort Aus den US-PS 29 42 745 und 39 23177 sind Gabelstehenden Behälterwände frei verfahrbar ausgebil- 20 Staplerkonstruktionen mit zwei übereinanderliegenden
det ist und in einer parallel zu den Behälterwänden Reihen von je zwei Greifern bekannt Mit derartigen
bringbaren Greiferebene mehrere Greiferreihen (I, Konstruktionen kann aber immer nur eine komplette
II, III) aufweist, deren Greifer (27) an allen in den Behälterwand als ganzes aufgenommen, transportiert
Behälterreihen vorkommenden Plätzen angeordnet und wieder abgesetzt werden. Das Absetzen einzelner
sind und von denen nur die jeweils benötigten zum 25 Behälterreihen auf eine auf dem Boden befindliche H-Einsatz kommen, indem sie durch Vorschubeinrich- neare Transporteinrichtung ist mit diesen Konstruktiotungen (24) einzeln an die zu ergreifenden Behälter nen nicht möglich. Außerdem können unterschiedliche
(1) vorgeschoben werden. Behälteranordnungen in den übereinanderstehenden
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Reihen nicht berücksichtigt werden.
zeichnet daß die Greifer (27) in der Greifstellung 30 Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus
vor den Behmterwänden derart angeordnet sind, daß der DE-OS 25 06 120 bekannt Bei dieser werden auf
sie an den Behältern (1) in ein,"." jeweiligen Höhenla- einem Lastwagen stehende Behälterwände mit auf dem
ge angreifen, die von unfen nach oben in den Reihen Lastwagenboden angeordneten Transporteinrichtun-
(I, II, IH) um die jeweilige Baut the der Greifer an- gen zum Ende der Ladefläche als ganzes transportiert
steigt 33 und gelangen dort in den Eingriffsbereich einer einzel-
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden nen Greiferreihe, die von oben eingreifend die überein-Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer anderstehenden Behälterreihen nacheinander ergreifen,
(27) in einem zulässigen kleinen Winkelbereich all- zur linearen Transporteinrichtung transportieren und
seitig schwenkbar an ihren Vorschubeinrichtungen dort absetzen kann. Diese Konstruktion ist sehr aufwen-(24,25) gelagert sind. 40 dig und erfordert insbesondere spezielle Einrichtungen
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- am LKW. Ferner ist das Entladeverfahren langwierig
zeichnet, daß in den Greiferreihen (I, II, III) zun/ und kompliziert, und es können nach Art der Ausbil-Ergreifen von Behälterreihen, deren Endbehälter an dung der verwendeten Greiferreihe nur Behälterwände
seitlichen Transportraumwänden (3) sowie unterein- mit fester Anordnung der Behälter in den einzelnen Beander anliegen, zum Transport die mittleren gegen- 45 hälterreihen entladen werden.
über den Endgreifern zurückgezogen werden. Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Grei- die Behälterwände beliebiger Packanordnung auf einfaferebene zum Transport angehoben wird. ehe Weise laden und entladen kann, wobei insbesondere
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 50 Spezialeinrichtungen an den Containern bzw. LKW verzeichnet daß das Anheben durch Rückkippen um mieden werden sollen.
eine hinter dem Fußpunkt der Ebene gelegene Ach- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merk-
se (13) geschieht malen des Kennzeichnungsteiles des Anspruches 1 ge-
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden löst
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Greifer 55 Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist für jede
als Vakuumsaugplatten (27) ausgebildet sind. Behälterreihe einer Wand jeweils eine Greiferreihe vorgesehen, wobei die Greifer in den Greiferreihen so aus-
gebildet sind, daß sie die Behälter einer Behälterreihe in
unterschiedlicher Packanordnung erfassen können. Es 60 sind daher beliebig gestapelte Behälterwände auf ein-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Ober- mal erfaßbar. Die Greiferreihen sind nacheinander auf
begriff des Anspruches 1 genannten Art. die lineare Transporteinrichtung absenkbar ausgebildet
Vorrichtungen dieser Art werden eingesetzt, um bei- Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion kann also oh-
spielsweise leere Blechfässer, die vom Hersteller dem ne weitere zusätzliche Hilfsmittel ein beliebiger Contai-
Füllbetrieb angeliefert werden, dort aus einem Trans- 65 ner oder LKW, der keine zusätzlichen Be- und Entlade-
portraum beispielsweise einem LKW-Container zu ent- hilfsmittel aufweist, auf einfache und schnelle Weise zu
laden. Aus raumökonomischen Gründen sowie zum bzw. von einer linearen Transporteinrichtung ent- oder
Zwecke der Sicherung gegen Verrutschen sind die Be- beladen werden. Der Be- und Entladevorgang läßt sich
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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