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Anordnung zum Erhitzen von Flüssigkeiten
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Erhitzen von Flüssigkeiten,
beispielsweise zum Vorwärmen von Heizöl für Ölbrenner, deren Öldurchsatz von einem
Thermostaten nach Maßgabe des Wärmebedarfs steuerbar ist.
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Es ist bekannt, daß die Vorwärmung von Heizöl die Kennwerte seiner
Verbrennung wesentlich verbessert.
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Auf über 100° C vorgewärmtes und deshalb dünnflüssiges Heizöl läßt
eine erhöhte Rotationsgeschwindigkeit in der Drallkammer der Düse und infolgedessen
auch eine wesentlich feinere Zerstäubung zu. Eine bessere Zerstäubung bewirkt eine
intensivere Vermischung des sehr dünnflüssigen Ölnebels mit der Verbrennungsluft
und führt zu einer praktisch rußfreien Verbrennung, durch die sich nicht nur der
Rußansatz an den Heizflächen, sondern auch die Belastung der Umwelt durch den Rußausstoß,
erheblich vermindern lassen.
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Durch die Viskositätsverminderung - hohe Viskosität bedeutet dickflüssiges
bzw. zähes Öl, niedrige Viskosität bedeutet dünnflüssiges, leicht zerstaubbares
Öl - kann außerdem der Druck, der erforderlich ist, das Öl durch die Düse zu pressen,
auf etwa die Hälfte der üblichen Druckwerte. reduziert werden (von z.B.
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10 bis 20 bar auf 5 bis 6 bar).
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In neuester Zeit führen nicht nur die hohen, sondern vor allem die
unterschiedlichen Viskositätswerte der auf dem Markt verfügbaren Heizölsorten zu
Schwierigkeiten ("Warentest" 15. Jg Ausg. 1980, S. 72/73).
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Der sich verändernde Zerstäubungswinkel in der Düse verschlechtert
die Verbrennung, vergrößert die Verrußung und führt zu Pulsationen und Verpuffungseffekten.
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Es ist versucht worden, diese Störungen in normalen Ölfeueranlagen
durch Ölvorwärmer zu vermeiden.
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Bekannt geworden ist beispielsweise ein Ölvorwärmer mit der Bezeichnung
VISKOSTAT der Firma A. Schwarz & Co,'Ötztal-Österreich, der im Jahre 1977 auf
dem Markt erschien.
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Nachteilig ist, daß dieser Vorwärmer nicht an jede Ölheizungsanlage
angeschlossen werden kann, da er nur zusammen mit dem von der Firma Schwarz hergestellten
und vertriebenen Brennerstock eingesetzt werden kann. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, daß die Leistung dieses bekannten Ölvorwärmers nur 65 Watt beträgt und daß
mit dieser' Leistung höchstens ein Öldurchsatz von 1,5 kg/h auf 1000 C erwärmt werden
kann. Wenn aber der Öldurchsatz diesen Grenzwert übersteigt, sinkt die Öltemperatur
ab und es kommt wieder zu Viskositätsschwankungen, die eigentlich verhindert werden
sollen. Außerdem besitzt dieses System keine Möglichkeit, diejenigen Störungen zu
beheben, die durch Heizöle mit unterschiedlichen Viskositäten hervorgerufen werden.
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Ein anderer bekannter Ölvorwärmer mit der Bezeichnung AFRISO-INFLAMA
von den Firmen Bieler und Lang, Achern, bzw. Afriso-Euro-Index GmbH, Güglingen/Württemberg,
besteht aus einem Vorwärmblock, der jedoch nicht ohne konstruktive Veränderungen
mit beliebigen Brenneranlagen kombiniert werden kann.
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Er gewährleistet auch keine ausreichende automatische Anpassung der
Öltemperatur bzw. Viskosität und den tatsächlichen - durch den Heizungsthermostat
vorgegebenen - Öldurchsatz des Brenners.
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Bekannt geworden ist schließlich auch ein Vorwärmfilter der gleichen
Firma, in welchem das Heizöl durch das Heißwasser erwärmt wird. Diese relativ geringe
Vorw'rmun reicht jedoch nicht aus,
um wesentliche Ersparnisse bzw.
Verbesserungen der Verbrennung zu erreichen, die optimal erst bei einer konstanten
Heizöltemperatur von etwa 1150 C eintreten.
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Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Anordnung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die eine optimale Ölvorwärmung
bei unterschiedlichSh Öldurchsätzen und Heizölsorten mit verschiedenen Viskositäten
ermöglicht, und die zudem in einfacher Weise an praktisch jede Ölheizanlage angeschlossen
werden kann.
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Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe lösen läßt, durch einen
relativ kurzen elektrischen Durchlauferhitzer mit einem Flüssigkeitsauslauf und
einem Flüssigkeitseinlauf, dessen Durchflußrohr konzentrisch einen Rohrheizkörper
umgibt, in dessen Stromkreis ein Triac als Leistungsschalter vorgesehen ist, dessen
Leistungsdurchgänge von einer mit dem Durchlauferhitzer in einem gemeinsamen Gehäuse
untergebrachten Phasenanschnittssteuerung geschaltet werden, die über einen mit
dem Durchflußrohr verbundenen, temperaturabhängigen Halbleiterwiderstand stufenlos
regelbar ist.
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Durch diese Anordnung erreicht man eine optimale Vorwärmung des Heizöls
- unabhängig von sich ändernden Öldurchsätzen und unterschiedlichen Ölqualitäten
- auf eine einstellbare Höhe von beispielsweise 115°C mit Toleranzen innerhalb von
+ 10 G. Dieses hat eine Öleinsparung zwischen 20 % und 30 % und eine wesentliche
Herabsetzung der Umweltverschmutzung zur Folge.
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Von besonderem Vorteil ist es, daß die Anordnung aufgrund ihrer gedrungenen
Ausführung und thermischen Auslegung ohne Schwierigkeiten nachträglich an jede bereits
vorhandene Brenneranlage und selbstverständlich auch an jede neu zu installierende
Brenneranlage angeschlossen werden kann. Ferner X ; die Anordnung unabhängig von
der elektrischen Steuerung des Brenners. Die Ölvorwärmanordnung nach der Erfindung
wird mittels eines eigenen Anschlußkabels an eine Netzsteckdose angeschlossen.
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Sowohl der Durchlauferhitzer, als auch die elektronische Inistungssteuerung
sind außerordentlich robust und sicher ausgebildet und gemeinsam - jedoch räumlich
und thermisch getrennt voneinander - servicefreundlich und insgesamt wärmeisoliert
in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht.
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Die durch sorgfältige Messungen ermittelten Verbesserungen der Verbrennung
und das besondere Ausmaß der erzielten Einsparungen ergeben sich daraus, daß es
mit der neuen Anordnung gelingt, bei allen Belastungsstufen und unterschiedlichen
Ölsorten das Heizöl mit einer nicht nur möglichst niedrigen, sondern auch gleichmässigen
Viskosität zu verbrennen. Mit der erfindungsgemäß eingesetzten elektrischen Phasenanschnittssteuerung
gelingt es, den Triac so zu steuern, daß praktisch ohne Zeitverzögerung eine Anpassung
der Vorwärmtemperaturen an geänderte Durchfluß- bzw. Betriebsbedingungen möglich
ist.
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Für kleinere Anordnungen besteht der Durchlauferhitzer aus einem einzigen,
ggf. gekrümmten, den Rohrhei%körper umgebenden Durchflußrohr.
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Für größere Anordnungen besteht der Durchlauferhitzer aus wenigstens
zwei Durchlauferhitzerabschnitten mit je einem Durchflußrohrabschnitt und einem
Rohrheizkörperabschnitt, wobei an den offenen Enden dieser Durchflußrohrabschnitte
Rohrstücke angeschlossen sind, die zugleich die nach außenragenden Enden der Rohrheizkörperabschnitte
mit deren Stromanschlußstücken fixieren.
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Im einzelnen sind die Rohrstücke entweder als Verbindungsrohre ausgebildet,
die die Durchflußrohrabschnitte miteinander verbinden und / oder als deren Flüssigkeitsauslauf
bzw. Flüssigkeitseinlauf.
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Rierdurch erreicht man, daß auf kleinstem Raum ein sehr leistungsfähiger
Vorwärmer im Gehäuse untergebracht werden kann, dessen geringe Abmaße eine Voraussetzung
dafür sind, daß die
Anordnung nachträglich mit jeder beliebigen
Brenneranordnung kombiniert werden kann.
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Herstellungstechnisch von Vorteil ist, daß die offenen Enden der Durchflußrohrabschnitte
stumpf auf Durchflußöffnungen in den Rohrstücken aufsitzen, mit denen sie dicht
verlötet, verschweißt bzw. verpreßt oder dergleichen sind, und daß in den Wandbereichen
der Rohrstücke, die den Durchflußöffnungen gegenüberliegen, Öffnungen zum Durchstecken
und Befestigen der Enden der Rohrheizkörperabschnitte vorgesehen sind.
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Im einzelnen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Durchflußrohrabschnitte einerseits durch ein Verbindungsrohr
mit geschlossenen Rohrenden miteinander verbunden und andererseits an je einen offenen
Flüssigkeitsauslauf bzw. Flüssigkeitseinlauf angeschlossen sind.
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Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind drei Durchflußrohrabschnitte
beiderseits durch Je ein Verbindungsrohr miteinander verbunden, dessen eines Ende
geschlossen und dessen anderes Ende als offener Flüssigkeitsauslauf bzw. Flüssigkeitseinlauf
ausgebildet ist.
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Je nach Größe und Einsatzart der erfindungsgemäßen Anordnung sind
die an einer Seite nach außenragenden Stromanschlußstücke kurzgeschlossen bzw. mit
Schaltern versehen. Infolgedessen sind - den Jeweiligen Gegebenheiten entsprechend
- eine große Zahl elektrischer Schaltungsvarianten möglich.
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Zur Unterstützung der Möglichkeiten können die Wärmewerte der Rohrheizkörperabschnitte
gleichgroß bzw. unterschiedlich groß sein, so daß die erfindungsgemäße Anordnung
insgesamt eine große Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Betriebsverhältnisse aufweist.
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Von besonderem Vorteil ist, daß auf dem Rohrheizkörper bzw. den Rohrheizkörperabschnitten
eine Distanz- und Strömungswicklung angeordnet sein kann, die nicht nur zur Distanzierung
des Rohrheizkörpers vom Durchflußrohr dient, sondern zudem den gleichmäßigen Ölstrom
durch das Durchflußrohr gewährleistet. Durch diese Maßnahme erreicht man zudem,
daß trotz der geringen-Durchflußrohrlänge die Oberflächenbelastung des Rohrheizkörpers
so niedrig wird, daß bei der intensiven Durchströmung eine Ölverkrackung nicht vorkommt,
und die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Anordnung praktisch unbegrenzt ist.
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Der temperaturabhängige Halbleiterwiderstand ist mit einer Metall-Lasche
verschraubt, deren freies Ende entlangMefner Windung der Distanz- und Strömungswicklung
am Flüssigkeitsauslauf mit dem Durchflußrohr verlötet ist. Auf diese Weise wird
verzögerungsfrei die Temperatur des Öles am Ausgang des Durchlauferhitzers abgetastet.
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Erfindungsgemäß kann der temperaturabhängige Halbleiterwiderstand
ein Kaltleiter (PTC) bzw. ein Heißleiter (N'UC) sein. Welcher Halbleiterwiderstand
im einzelnen zur Steuerung eingesetzt wird, bleibt den jeweiligen Umständen vorbehalten.
Um Zerstörungen der Anordnung zu verhindern, ist im Stromkreis des Rohrheizkörpers
bzw. der Rohrheizkörperabschnitte ein Thermoabschalter vorgesehen, der mit dem Durchflußrohr
in wärmeleitender Wirkverbindung steht.
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Im einzelnen kann im Stromkreis jedes Rohrheizkörpers bzw. jedes Rohrheizkörperabschnittes
ein Triac angeordnet sein. In diesem Falle kann in einem besonderen Ausführungsbeispiel
ein und dieselbe Phasenanschnittssteuerung zum Steuern aller Triac's eingesetzt
werden.
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In anderen Ausführungsbeispielen kann es auch von Vorteil sein, daß
jeweils nur ein Rohrheizkörperabschnitt bzw. zwei Rohrheizkörperabschnitte in ihren
Stromkreisen Triac's aufweisen und daß ein dritter oder weitere Rohrheizkörperabschnitte
ungeregelt für das Erzeugen einer Grundvorwärmmenge dienen.
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Um einen unnötigen Vorwärmestrom zu vermeiden, ist es von Vorteil,
wenn de Anschlußklemmen der Anordnung in Parallelschaltung zum Brenner an die Brennersteuerung
angeschlossen werden. Der ölvorwärmer ist dann in den Stopp-Phasen des Brenners
abgeschaltet und verbraucht keinen Strom.
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Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Anordnung direkt an
das Stromversorgungsnetz angeschlossen. Bei abgeschalteten Brenner hält der Vorwärmer
das Durchflußrohr auf der eingestellten Temperatur, wobei jedoch nur ein Minimum
an elektrischer Leistung verbraucht wird.
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Weitere Einzelheiten und merkmale der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die sich auf die Zeichnung
bezieht.
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Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 einen Durchlauferhitzer, Fig. 3 einen anderen Durchlauferhitzer und Fig.
4 bis 8 Schaltungsbeispiele.
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Die Erfindung kann als Erhitzer für beliebige Flüssigkeiten eingesetzt
werden, sie wird jedoch nachfolgend am Ausführungsbeispiel eines Ölvorwärmers erläutert,
der an alle Brennersysteme in einfachster Weise angeschlossen werden kann. Mit Hilfe
einer neuartigen elektronischen Triac-Steuerung läßt sich die Viskosität des Heizöls
bei Öldurchsätzen zwischen 0,5 bis 60 kg/h stufenlos regeln und auf einem optimalen
Wert halten. Zudem ist es mit der Erfindung möglich, in einfacher Weise den Vorwärmer
auf unterschiedliche Heizölsorten, beispielsweise auf Schweröl bzw. Leichtöl einzutarieren.
Die Vorwärmer nach der Erfindung können - je nach Einsatzart - mit Anschlußwerten
zwischen 500 bzw. 2000 Watt geliefert und in Sonderfällen auch mit noch höheren
Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Die tatsächliche Einsparung gegenüber
bekannten Vorwärmern liegt zwischen 20 und 30 % Heizöl.
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In der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels nach Fig.
1 ist ein Durchlauferhitzer (1) im oberen Teil (16.1) eines Gehäuses(16) untergebracht,
in dessen davon durch eine Trennwand (16.3) getrennten unteren Gehäuseteils (16.2)
eine elektronische Phasenanschnittssteuerung (17) dargestellt ist.
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Der relativ kurze elektrische Durchlauferhitzer (1) weist einen Flüssigkeitsauslauf
(9) und einen Flüssigkeitseinlauf (10) auf, deren Anschlußenden aus dem Gehäuse
(16) herausragen.
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Der Durchlauferhitzer (1) ist so ausgebildet, daß ein Durchflußrohr
(4) konzentrisch einen Rohrheizkörper (5) umgibt. Der Rohrheizkörper (5) ist beiderseits
mit Stromanschlußstücken (11.1) versehen, die an die elektronische Schaltung im
unteren Gehäuseteil (16.2) verbunden sind.
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Auf dem Rohrheizkörper (5) bzw. den weiter unten erläuterten Rohrheizkörperabschnitten
(5.1 - 5.5) ist eine Distanz- und Strömungswicklung (6) angeordnet. Diese Distanz-
und Strömungswicklung (6) kann so dimensioniert sein, daß ihre Windungen sowohl
am Rohrheizkörper (5), wie auch an der Innenwand des Durchflußrohres (4) anliegen.
Hierdurch wird ein inniger Kontakt zwischen dem Rohrheizkörper (5) und dem Durchflußrohr
(4) hergestellt und zugleich der durchströmenden Flüssigkeit die Passage durch das
Durchflußrohr (4) vorgegeben. Durch die Distanz- und Strömungswicklung (6) wird
eine Vergrößerung der beheizten Oberfläche sowie eine Verbesserung des Flüssigkeitsstromes
gewährleistet. Zudem läßt sich durch die Distanz- und Strömungswicklung (6) der
Temperaturunterschied zwischen dem Rohrheizkörper und dem Durchflußrohr herabsetzen.
Schließlich gewährleistet die Distanz-und Strömungswicklung (6) eine sehr gute Absicherung
der konzentrischen Lage des Rohrheizkörpers innerhalb des Durchflußrohres.
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Das in Fig. 1 gekrümmt dargestellte Durchflußrohr (4) weist offene
Enden auf, die stumpf auf Durchflußöffnungen (12) im Flüssigkeitsauslauf (9) bzw.
Flüssigkeitseinlauf (10) aufsitzen. Den
Durchflußöffnungen (12)
gegenüber sind Offnungen (13) in den Wandungen des Flüssigkeitsauslaufes (9) bzw.
des Flüssigkeitseinlaufes (10) vorgesehen, durch die die Endbereiche des Rohrheizkörpers
(5) hindurchgesteckt sind. Aus den Enden ragen die Stromanschlußstücke (11.1) nach
außen. Die Endbereiche des Rohrheizkörpers (5) sind im Bereich der Öffnungen (17)
mit dem Flüssigkeitsauslauf (9) bzw. Flüssigkeitseinlauf (10) dicht verbunden.
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Das in Fig. 1 rechte Stromanschlußstück (11.1) des Durchlauferhitzers
(1) ist direkt an eine der Anschlußklemmen (26) herangeführt. In diesem Stromkreisstück
(14.1) sind Schalter angedeutet, die je nach den gegebenen Umständen durch Steuereinrichtungen
bedarfsweise betätigt werden können.
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Das in Fig. 1 dargestellte linke Stromanschlußstück (11.1) ist über
einen Thermoschalter (20) zur Sicherheitsabschaltung an die elektronische Schaltung
mit der Phasenanschnittssteuerung (17) herangeführt. Der Thermoabschalter (20) kann
mit einer Signallampe gekoppelt sein, die aufleuchtet, sobald der Thermoschalter
(20) den Stromkreis (14) - beispielsweise wegen Uberhitzung -geöffnet hat.
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Der Stromkreis (14) verläuft über eine Drosselspule (28) und einen
Triac (15) mit angedeutetem Wärmeableitblech (15.1) und eine Sicherung (27) zur
zweiten'Anschlußklemme (26).
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Zur Entstörung der Schaltung ist ein Widerstand (31) in Reihe mit
einem Kondensator (32) vorgesehen. Diese beiden Schaltungselemente können im Bedarfsfall
durch andere Entstörmittel ersetzt werden.
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Der Triac (15) wird im dargestellten Ausführungsbeispiel stufenlos
durch einen AC-Trigger (25) gesteuert, der mit einem Halbleiterwiderstand (18) in
Schaltverbindung steht, welcher über eine angedeutete Metall-Lasche (19) mit dem
Durchflußrohr (4) verbunden ist. Um eine möglichst innige Verbindung und damit verzögerungsfreie
Abtastung zu ermöglichen, ist der Halbleiterwiderstand (18)
mit
der Metall-Lasche (19) verschraubt, die ihrerseits mit dem Durchflußrohr (4) im
Einflußbereich von Windungen der Distanz-und Strömungswicklung fest verbunden, vorzugsweise
verlötet ist.
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Je nach Ausbildung der Phasenanschnittssteuerung (17) kann der temperaturabhängige
Halbeiterwiderstand (18) ein Kaltleiter (PTC) bzw. ein ifeißleiter (NTt) sein. Der
Haibleiterwiderstand (18) ist durch einen Schutzwiderstand (30) abgesichert.
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Durch das Potentiometer (29) ist es möglich, die Schaltungsanordnung
vor ihrer Montage abzugleichen bzw. einzujustieren. Mit dem~~Potentiometer (29)
ist es jedoch auch möglich, den Ölvorwärmer an die Qualität der jeweils eingesetzten
Heizölsorte anzupassen. Insbesondere kann mit dem Potentiometer (29) die Anordnung
auf die Verwendung von Schweröl bzw. leichtem Heizöl abgeglichen werden.
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Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann der AC-Urigger (25)
auch durch andere Schaltungen ersetzt werden. So kann beispielsweise zum Ansteuern
des Triac's (15) eine bidirektionale Diode bzw. ein Silizium Unilateral- bzw. ein
Bilateralschaiter verwendet werden. Von Vorteil ist, wenn zum Ansteuern des Triac's
(15) eine - vorzugsweise - monolithische integrierte Schaltung bzw. ein Nullspannungsschalter
eingesetzt werden. Um eine größtmögliche Sicherheit zu ermöglichen, sind in bevorzugten
Ausführungsbeispielen der temperaturabhängige, mit dem Durchflußrohr (4) verbundene
temperaturabhängige Halbleiterwiderstand (18) bzw.
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die gesamte Phasenanschnittssteuerung (17) in Silikonkautschuck eingegossen.
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Zur Wärmeisolation kann weiterhin das Durchflußrohr t4) sowie die
im Gehäuse (16.1) angeordneten Teile des Flüssigkeitsauslaufes (9) und des Flüssigkeitseinlaufes
(10) mit einer Schicht (24) aus hochwertigem Isoliermaterial überzogen werden. Zusätzlich
lassen sich die verbleibenden Hohlräume des Gehäuses (16.1) bzw.
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(16.2) durch ans ich bekannte Isoliermaterialien wie Glaswolle oder
dergleichen ausfüllen.
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1'm eine gute Wärmeabfiihrung zu ermöglichen, können in den Gehäuseteilen
in der Nähe des Wärmeableitbleches (15.1) des Triac's (15) Öffnungen vorgesehen
sein, um den Triac mit Kühlluft zu versorgen.
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Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann die erfindungsgemäße
Anordnung auch als Warmwasserbereiter mit genauer und stufenloser Regelung für Brauchwasser
verwendet werden.
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dem Triac 15 und Durch die Zusammenfassung eines Durchlauferhitzers
(1) mit/der elektronischen Phasenanschnittssteuerung (17) in einem kompakten, räumlich
beschränkten Gehäuse ist es möglich, daß der Ölvorwärmer in einfacher Weise an jede
Ölverbrennungsanlage angeschlossen werden kann. Mit der eingesetzten Triac-Steuerung
ist es möglich, nicht nur jede Leistung zur Vorwärmung von Öl oder zur Erwärmung
von Flüssigkeiten in Anspruch zu nehmen und bereitzustellen, 90ndern von besonderem
Vorteil ist, daß die tatsächliche Öl- bzw.
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Flüssigkeitstemperatur praktisch verzögerungsfrei abgetastet und zur
Steuerung des Triac' s (15) herangezogen werden kann.
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Obzwar der Durchlauferhitzer (1) mit einem Hochleistungsrohrheizkörper
(5) und einer Distanz- und Strömungswicklung (6) ausgerüstet ist, wodurch trotz
der geringen Durchflußrohrlänge eine außerordentlich niedrige Oberflächenbelastung
des Rohrheizkörpers erreichbar ist, reicht der in Fig. 1 dargestellte Durchlauferhitzer
(1) für viele Anwendungsfälle nicht aus. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern,
kann daher auch ein Durchlauferhitzer (2) gem. Fig. 1 zum Einsatz kommen. Dieser
Durchlauferhitzer (2) besteht aus Durchlauferhitzerabschnitten (2.1 u. 2.2), dessen
Durchflußrohrabschnitte (4.1 u. 4.2) einerseits durch ein Verbindungsrohr (7) mit
geschlossenen Rohrenden miteinander verbunden und andererseits an je einen offenen
Flüssigkeitsauslauf (9.1) bzw. offenen Flüssigkeitseinlauf (10.1) angeschlossen
sind. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel stehen die offenen Enden der Durchflußrohrabschnitte
(4.1 u. 4.2) stumpf auf Durchflußöffnungen (12) der Rohrstücke (7 bzw. 9.1 u. 10.1)
auf. Den Durchflußöffnungen (12) gegenüber sind in den Wandungen der Rohrstücke
Öffnungen (13) zum Durchstecken der Rohrheizkörperabschnitte
(5.1
u. 5.2) sowie ihrer Stromanschlußstücke (11.1 u. 11.2) vorgesehen. Der Durchlauferhitzer
(2) gemäß Fig. 2 kann ebenfalls Distanz- und Strömungswicklungen (6) aufweisen,
die jedoch der Einfachheit halber in Fig. 2 nicht dargestellt sind. Durch die Öffnungen
(13) werden die Rohrheizkörperabschnitte (5.1 bzw.
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5.2) nicht nur befestigt, sondern auch hinsichtlich der Durchflußrohrabschnitte
(4.1 u. 4.2) zentral fixiert.
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In einem weiteren Beispiel der Erfindung sind drei Durchflußrohrabschnitte
(4.3, 4.4 bzw. 4.5) vorgesehen, die zusammen mit den Rohrheizkörperabschnitten (5.3,
5.4 u. 5.5) die Durchlauferhitzerabschnitte (3.1, 3.2 bzw. 3.3) des allgemein mit
"5" bezeichneten Durchlauferhitzers bilden. Die einzelnen Durchlauferhitzerabschnitte
(3.1, 3.2 u. 3.3) sind durch Verbindungsrohre (8) miteinander verbunden, deren jeweils
eines Ende geschlossen und deren jeweils anderes Ende als offener Flüssigkeitsauslauf
(9.2) bzw. Flüssigkeitseinlauf (10.2) ausgebildet sind. Die Durchflußöffnungen (12)
bzw. die oeffnungen (13) haben im Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 3 die gleiche Bedeutung
wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen.
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Die Stromanschlußstücke (11) sind in Fig. 3 von links nach rechts
mit "11.3t', "11.4" und "11.5" bezeichnet. Im Bednrfsfall kann ein Durchlauferhitzer
(3) gemäß Fig. 3 beliebig durch Hinzufügen weiterer Durchflußrohrabschnitte erweitert
werden. Ebenso ist eine beliebige Kombination der Durchlauferhitzer (1, 2 u. 3)
im Bedarfsfa,lle möglich.
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Die in den Fig. 2 bzw. 3 dargestellten Rohrstücke (7, 8; 9.1; 9.2
bzw. 10.1 u. 10.2) können kreisförmig oder eckigen Querschnitt aufweisen.
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Die Fig. 4 bis 8 stellen Schaltungsvarianten der Rohrheizkörperabschnitte
(5.1 bis 5.5) dar. Gemäß der Fig. 4 und 6 sind die an einer Seite nach außen ragenden
Stromanschlußstücke (11.1, 11.2, 11.3 bzw. 11.4) elektrisch1gurzgeschlossen. Gemäß
Fig. 4 kann in einer Phase (Mp) ein Triac mit Phasenanschnittssteuerung (17) sitzen.
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Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 können in jeder Phase (RST) Triac's
(15) mit Phasenanschnittssteuerungen (17) angeordnet sein. In diesem Fall werden
alle Rohrheizkörper (5) geregelt.
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Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, können die drei Triac's
gemäß Fig. 6 von einer Phasenanschnittssteuerung gesteuert werden. Es kann aber
auch erforderlich sein, den in jeder Phase (RST) vorhandenen Triac (15) durch eine
eigene Phasenanschnittssteuerung (17) zu beeinflussen.
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Fig. 5 deutet ein Ausführungsbeispiel an, bei dem nur einer der Rohrheizkörper
(5.1) mit einem geregelten Triac (15) gesteuert werden kann. Der andere Rohrheizkörper
(5.2) erzeugt dabei ständig eine Grundlast der Ölvorwärmung.
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Entsprechende Varianten lassen sich auch mit den dreiphasigen Schaltungen
der Rohrheizkörper (5.3 bis 5.5) gemäß der Fig. 7 und 8 erzielen. Jeweils eine der
Phasen kann als Grundlast eine vorbestimmte Wärmemenge an das Öl abgeben, wohingegen
die beiden anderen Phasen regelbar sind.
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Die Fig. 4 bis 8 lassen erkennen, daß jede weitere Variation der Temperatur-
und Wärmeregelung möglich ist.
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Um die Regelmöglichkeiten weiter zu erhöhen, können die Wärmewerte
der Rohrheizkörperabschnitte (5.1 bis 5.5) gleich bzw. unterschiedlich groß sein.
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Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Olvorwrmer direkt an das
Stromversorgungsnetz anzuschließen. Wenn das Durchtlußrohr des blvorwörmers bei
eingeschaltetem Brenner vom O1 durchflossen wird, paßt sich die elektrische Leistung
des Vorwärmer durch die Triac-Steuerung dem augenblicklichen öldurchsatz an und
hält die öltemperatur konstant. Bei den durch den Thermostat bedingten Schaltpausen
des Brenners bleibt der Olvorwärmer
an Spannung, seine Leistungsaufnahme
wird aber durch die Wirkungsweise der oben beschriebenen elektronischen Steuerung
auf den sog. Leerwert des ölvorwärmers reduziert. Dieser Leerwert liegt infolge
der erfindungsgemäßen Bauweise in der GröBenordnung einer schwachen Glühlampe, 17
- 40 W. Der Vorteil dieser Schaltung besteht darin, daß bei Beginn der Einschaltperiode
des Brenners das öl bereits vorgewärmt in die Brennerdüse gelangt.