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Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs
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Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung
eines Anrufs, welcher bei einem ersten Teilnehmeranschluß ankommt, dessen Teilnehmerstation
nicht besetzt ist, zu einem zweiten vorher bestimmbaren Teilnehmeranschluß, in einer
Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, wobei der erste Teilnehmeranschluß
mit einer Speichereinrichtung versehen ist und die in dieser enthaltene Rufnummer
des zweiten Teilnehmeranschlusses bei einem Anruf selbsttätig durch eine Wähleinrichtung
ausgesendet wird, wodurch eine Verbindung zu dem zweiten Teilnehmeranschluß aufgebaut
wird und anschließend der rufende Teilnehmeranschluß mit diesem verbunden wird.
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Ein besonderes Leistungsmerkmal für Fernsprechvermittlungsanlagen
besteht darin, daß dem Inhaber eines Fernsprechanschlusses die Möglichkeit gegeben
ist, während seiner Abwesenheit die Weiterschaltung eines Anruf 5 zu einem vorbestimmten
weiteren Teilnehmeranschluß zu veranlassen. Auf diese Weise ist der Anschlußinhaber
auch bei Abwesenheit von seinem eigenen Fernsprechapparat ständig erreichbar.
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Eine derartige Schaltungsanordnung wird bereits in der Zeitschrift
"Communications international" October 1975, auf den Seiten 28 und 31 beschrieben.
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Hierbei werden von der Fernmeldeverwaltung die vom Anschlußinhaber
gewünschten Teilnehmeranschlüsse festgelegt, in dem deren Rufnummern in einer anschlußindividuellen
Einrichtung eingespeichert werden. An dem betreffenden Teilnehmeranschluß ist ein
besonderer Fernsprechapparat angeschlossen, welcher eine besondere Taste aufweist,
die im aufgelegten Zustand des Handapparates zu betätigen ist. Anschließend bestimmt
der Teilnehmer denjenigen Teilnehmeranschluß, an welchen ankommende Anrufe weiterzuleiten
sind, indem der Speicherplatz der betreffenden Rufnummer durch die Eingabe einer
Kurzwahlrufnummer ausgewählt wird.
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Bei einem ankommenden Anruf erfolgt anschließend die Aussendung dieser
Rufnummer, wodurch eine Verbindung zu dem betreffenden Teilnehmeranschluß aufgebaut
wird.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Schaltungsanordnung
zur Weiterschaltung eines Anrufs anzugeben, bei welcher keine besonders ausgebildete
Teilnehmerstation benötigt wird, außerdem soll dem Anschlußinhaber die Möglichkeit
gegeben werden, selbst den Teilnehmeranschluß zu bestimmten, an welchen ein Anruf
weiterzuschalten ist und zwar ohne Mitwirkung der Fernmeldeverwaltung.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein derartiger (erster) Teilnehmeranschluß
eine mit der Teilnehmeranschlußleitung verbundene Wahlaufnahmeeinrichtung aufweist,
welche die von der am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene Teilnehmerstation
eingegebenen Wahlkennzeichen aufnimmt und an eine Vergleichseinrichtung weitergibt,
daß in Abhängigkeit von der Bedeutung der eingegebenen Wahlkennzeichen entweder
die
Teilnehmerschaltung zur Weiterschaltung eines Anrufs, oder zur Einspeicherung der
von der Teilnehmerstation eingegebenen Rufnummer vorbereitet wird oder die Weiterschaltung
rückgängig gemacht wird, indem die Vergleichseinrichtung die eingegebenen Wahlkennzeichen
mit den in einer weiteren Speichereinrichtung enthaltenen Informationen vergleicht.
Durch die Eingabe unterschiedlicher Wahlkennzeichen kann der Anschlußinhaber nun
bestimmen, daß vom Zeitpunkt der Eingabe an die ankommenden Anrufe weitergeschaltet
werden bzw. dieser Zustand wieder aufgehoben wird. Außerdem kann die Einrichtung
zur Aufnahme von einzuspeichernden Rufnummern vorbereitet werden, welche die Teilnehmeranschlüsse
kennzeichnen, zu welchen ankommende Anrufe umzuleiten sind. Die Auswahl der betreffenden
Rufnummer erfolgt durch Wahl einer Kurzwahlrufnummer, welche zur Kennzeichnung des
betreffenden Speicherplatzes dient.
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Eine Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß bei einem
Anruf für eine vorgegebene Zeit die am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene
Teilnehmerstation gerufen wird und daß bei Aushängen des Handapparates vor Ablauf
dieser Zeit der Anrufer mit der betreffenden Teilnehmerstation verbunden wird und
daß der Verbindungsaufbau abgebrochen wird. Damit hat der Ansclilußinljaber die
Möglichkeit trotzt des umgeschalteten Zustandes seiner Tilnehmeranschlußschaltung
den Anruf dennoch zu übernehmen. Da der weitere Verbindungsaufbau zu einem weiteren
Teilnehmeranschluß nicht mehr benötigt wird, wird dieser abgebrochen. Hat sich der
Teilnehmer des weiteren Teilnehmeranschlusses jedoch inzwischen gemeldet, dann kann
der Anschlußinhaber des ersten Anschlusses den betreffenden Anruf nicht mehr übernehmen.
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Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin,
daß bei einer abgehenden Verbindung nach Aushängen des Handapparates der am ersten
Teilnehmeranschluß angeschlossenen Teilnehmerstation im zur Weiterschaltung von
Anrufen vorbereiteten Zustand ein zusätzlicher Hörton von der Wahlaufnahmeeinrichtung
eingespeist wird, welcher mit dem Auftreten des ersten Wahlkennzeichens von dieser
wieder abgeschaltet wird. Mit diesem besonderen Hörton, der zusätzlich zum Wählton
eingespeist wird, wird der Anschlußinhaber auf den umgeschalteten Zustand hingewiesen,
und zwar bei jeder abgehenden Verbindung.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert,
welches in der Zeichnung dargestellt ist.
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Es zeigt: Fig.1 ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und Fig.2
die Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung von Anrufen.
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In Fig.1 wird das Blockschaltbild eines Fernsprechvermittlungssystems
mit schritthaltendem Verbindungsaufbau gezeigt, welches aus den Schaltstufen AS,
GW, LW gebildet wird und an welchem die Teilnehmerstationen TA, DB und TC angeschlossen
sind. Der Teilnehmeranschluß, an welchem die Teilnehmerstation DB angeschlossen
ist, ist mit einer Zusatzeinrichtung Z gemäß der Erfindung ausgestattet. Diese Zusatzeinrichtung
Z kann nicht nur an direktgesteuerten Systemen mit schritthaltendem Verbindungsaufbau
sondern auch an Vermittlungssystemen mit indirekter Steuerung eingesetzt werden.
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Zur besseren Übersicht wurde die einadrige Darstellungsweise gewahlt,
die Zahl der Schrägstriche gibt die Zahl der Adern an. An den Sprechadern des Teilnehmeranschlusses
ist eine Wahlaufnahmeeinrichtung WA angeschlossen, welche die Wahlkennzeichen empfängt
und ziffernweise an eine Speichereinrichtung SP3 weitergibt. Diese Speichereinrichtung
ist in der Lage, eine vollständige Rufnummer einzuspeichern.
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Verbunden mit dieser Speichereinrichtung SP3 ist eine Vergleichseinrichtung
V, welche die im Speicher SP3 enthaltene Rufnummer mit den in den Speichereinrichtungen
SP1,SP2 enthaltenen Rufnummern vergleicht.
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In Abhängigkeit von den in den Speichereinrichtungen SP1 und SP2 enthaltenen
Rufnummern werden von der Vergleichseinrichtung V die Relais U und K betätigt.
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Ebenfalls an der Vergleichseinrichtung V ist eine weitere Speichereinrichtung
SF4 angeschlossen, welche zur Aufnahme einer vollständigen Rufnummer vorgesehen
ist. An der Speichereinrichtung SP4 ist eine Wähleinrichtung WE angeschlossen, welche
die in der Speichereinrichtung SF4 enthaltene Rufnummer in Form von Wahlkennzeichen
aussendet.
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Die Funktionen der beschriebenen Einrichtungen und weiterer bisher
nicht beschriebener Einrichtungen wird im folgenden anhand verschiedener Betriebsbeispiele
erläutert.
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1. Eingabe der Rufnummer eines Teilnehmeranschlusses, an welchen die
Weiterschaltung eines Anruf s erfolgen soll.
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Nach dem Aushängen der Teilnehmerstation TB erfolgt die Eingabe einer
vorher festgelegten Rufnummer, deren Wahlkennzeichen von der Wahlaufnahmeeinrichtung
WA aufgenommen werden und die anschließend in der
Speichereinrichtung
SP3 eingespeichert wird. Durch Vergleich der in der Speichereinrichtung SP2 enthaltenen
Rufnummer mit der in der Speichereinrichtung SP3 enthaltenen Rufnummer stellt die
VergleichseinrichtungVbei Übereinstimmung fest, daß die Zusatzeinrichtung Z vom
Teilnehmeranschluß in Anspruch genommen werden soll. Der Aushängezustand der Teilnehmerstation
TB hat auch die Belegung der öffentlichen Vermittlungsanlage und die Eingabe der
besonderen Rufnummer einen Verbindungsaufbau in derselben zur Folge. Mit der besonderen
Rufnummer wird eine Blindübertragung BU erreicht. Nach der Belegung geht diese in
den Gesprächseustand über, worauf die Zählung eingeleitet wird. Nähere Einzelheiten
über die Auslösung der Gebührenzählung während der Informationseingabe von einer
Fernsprech-Teilnehmerstation lassen sich der Patentanmeldung P 30 19 134.5 entnehmen,
so daß im Rahmen dieser Beschreibung nicht weiter darauf eingegangen wird. Soll
während der Informationseingabe keine Gebührenerfassung erfolgen, dann kann die
Blindübertragung BU entfallen. Als Rufnummer zur Kennzeichnung der Inanspruchnahme
der Zusatzeinrichtung Z wird dann die Rufnummer des betreffenden Teilnehmeranschlusses
selbst verwendet. Die Wahl der eigenen Rufnummer hat den Aufbau einer Verbindung
zum eigenen Anschluß zur Folge. Es müssen dann Maßnahmen getroffen werden, welche
diese Verbindung sofort wieder auslösen.
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Nach der Wahl der festgelegten Rufnummer kann der Teilnehmeranschluß
mit einem besonderen Rörton auf den Empfang hingewiesen werden. Anschließend ist
eine ein-oder zweistellige Rufnummer zu wählen, welche die Zusatzeinrichtung Z für
die Einspeicherung der Rufnummer desjenigen Teilnehmeranschlusses, auf welchen ein
Anruf weiterzuschalten ist, vorbereitet. Diese
Rufnummer wird in
bereits beschriebener Weise von der Wahlaufnahmeeinrichtung#aufgenommen und von
der V Vergleichseinrichtung#der Speichereinrichtung SP4 übergeben, wo diese dann
abgelegt wird. Eine bereits darin abgelegte Rufnummer wird dabei überschrieben.
Anschließend kann der Teilnehmer den Vorgang durch Einhängen des Randapparate beenden.
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2. Aufbau einer Eontrollverbindung Der Teilnehmer hat nun die Möglichkeit,
sich davon zu überzeugen, daß ein Anruf auch an den gewünschten Teilnehmeranschluß
weitergeschaltet wird. Hierzu ist zunächst wiederum die festgelegte Rufnummer zu
wählen.
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In bereits beschriebener Weise erkennt die Vergleichseinrichtung V
die Inanspruchnahme der Zusatzeinrichtung Z. Durch die Eingabe einer bestimmten
ein-oder zweistelligen Rufnummer, welche den Aufbau der Kontrollverbindung einleitet,
wird von der Vergleichseinrichtung V das Relais K gebracht, welches mit seinem Kontakt
k3 das Relais R einschaltet. Durch einen weiteren nicht gezeigten Kontakt des Relais
K wird außerdem dieser Teilnehmeranschluß in der Schaltstufe LW L gegen eine ankommende
Belegung gesperrt. Über die Kontakte k2 und r2 wird die Wähleinrichtung WE angelassen,
welche zunächst über den Kontakt r4 die Schleife der Sprechadern bildet und damit
die erste Schaltstufe AS anläßt. Anschließend erfolgt die Aussendung der in der
Speichereinrichtung SP4 enthaltenen Rufnummer, welche den Verbindungsaufbau zur
Teilnehmerstation TC veranlaßt. Die Preitonauswerteeinrichtung BA, die über den
Kontakt r3 an die Sprechadern angeschaltet wurde, signalisiert das Erscheinen des
Freitons der Rufauswerteeinrichtung RK, die daraufhin das Relais R abwirft. Über
den abgefallenen Kontakt r4 ist die Teilnehmerstation TB mit der
Teilnehmerstation
TC verbunden. Durch das Einhängen eines der beiden Teilnehmer wird die Verbindung
wieder ausgelöst.
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3. Umschalten zur Weiterschaltung eines Anrufs Nach dem Aushängen
des Handapparates ist zunächst wieder die bestimmte Rufnummer zu wählen, die in
der Speichereinrichtung SP2 eingespeichert ist. Anschliessend erfolgt die Eingabe
einer ein-oder zweistelligen Rufnummer, die in der Speichereinrichtung SP1 enthalten
ist und zur Umschaltung vereinbart wurde. Das Vorliegen dieser Rufnummer wird in
der Vergleichseinrichtung V erkannt und das Relais U über seine Wicklung Ul aktiviert.
Anschließend kann dem Teilnehmer ein besonderer Hörton durch die Wahlaufnahmeeinrichtung
WA übermittelt werden, zum Zeichen, daß der betreffende Teilnehmeranschluß umgeschaltet
ist. Der Teilnehmer hängt anschließend wieder ein.
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4. Aufhebung der Umschaltung Die Aufhebung der Umschaltung wird in
der bereits beschriebenen Weise vollzogen, der einzige Unterschied liegt in der
Eingabe einer unterschiedlichen ein-oder zweistelligen Rufnummer, welche zur Aufhebung
der Umschaltung vereinbart wurde und die ebenfalls in der Speichereinrichtung SP1
enthalten ist. Die Eingabe dieser Rufnummer veranlaßt die Vergleichseinrichtung
V zum Abwurf des Relais U über seine Wicklung U2, worauf die Umschaltung wieder
aufgehoben wird.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Relais U als bistabiles Relais
mit einer Anwurf-und einer Abwur£-wicklung ausgebildet.
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5. Weiterschaltung eines Anrufs Wird nun ein Teilnehmeranschluß angerufen,
welcher mit einer Zusatzeinrichtung Z versehen ist, bei welcher das Relais U aktiviert
ist, so erreicht der von der Schaltstufe ausgesendete Rufstrom über den abgefallenen
Kontakt n2 die Teilnehmerstation TB, außerdem über den Kontakt u die Rufauswerteschaltung
RK, die das Relais R einschaltet. Über den Kontakt rl wird eine Verzögerungsschaltung
angelassen, welche nach zirka 10 Sekunden das Relais N einschaltet, welches sich
zunächst über diesen Kontakt hält. Mit dem Kontakt nl wird die Wähleinrichtung WE
angelassen, die zunächst über den Kontakt r4 die'Schleife bildet und damit einen
Verbindungsaufbau vorbereitet, um anschließend die in der Speichereinrichtung SP4
enthaltene Rufnummer auszusenden. Dies hat den Aufbau einer Verbindung zur Teilnehmerstation
TC zur Folge. Über den Kontakt r3 wurde auch di e die Breitonauswerteeinrichtung
FA an die Sprechadern angeschaltet. Sobald der Freiton auf den Sprechadern erscheint,
sendet die Freitonauswerteeinrichtung FA ein Signal an die Bufauswerteeinrichtung
RK, die daraufhin das Relais R abwirft. Außerdem wird das Relais D gebracht, wodurch
sich das Relais N über den eigenen Kontakt n3 und den Kontakt d2 weiter hält. Mit
den Kontakten dl und d4 wird der Teilnehmer TA und der Teilnehmer TC mit der Übertragungseinrichtung
Ue verbunden, welche zur galvanischen Trennung der beiden Sprechkreise dient.
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Mit dem Ansprechen des Relais N wurde die die Teilnehmerstation TB
verbindende Teilnehmeranschlußleitung TAL von dem betreffenden Teilnehmeranschluß
abgetrennt und eventuell mit einer Speiseeinrichtung, einer Hörtoneinspeisung oder
einer Ansageeinrichtung verbunden, um den Teilnehmer auf das Vorliegen eines weitergeschalteten
Anruf 5 hinzuweisen.
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Der Freiton wird über den durchgeschalteten Sprechweg zur Teilnehmerstation
TA übermittelt und weiterhin von der Freitonauswerteeinrichtung FA überwacht.
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Sobald an der Teilnehmerstation TC der Randapparat abgehoben wird,
wird dies von der Breitonauswerteeinrichtung FA am Ausbleiben des Freitons erkannt
und über den Kontakt d3 das Relais Z gebracht. Dieses hebt mit dem Öffnen seines
Kontakts z die Erdung der Steuerader c zur SchaltstufeLW auf, wodurch anschliessend
die normale Gebührenzählung für den rufenden Teilnehmer beginnt.
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Mit dem Einhängen dieses Teilnehmers wird die Verbindung wieder ausgelöst,
worauf die Relais N,D und Z wieder abfallen und die Schaltungsanordnung in die Ruhe
lage zurückkehrt.
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Nähere Einzelheiten der Schaltungsanordnung werden in Fig.2 gezeigt.
Die Abtrennung der Teilnehmeranschlußleitung TAL von den Sprechadern des Teilnehmeranschlusses
erfolgt durch die Kontakte n21 und n22, welche die Teilnehmeranschlußleitung TAL
mit einer Mikrofonspeiseeinrichtung, einer Hörtoneinspeisung oder Ansageeinrichtung
ZE verbinden. Die Durchschaltung der Verbindung erfolgt über die Kontakte d51 und
d52 bzw.
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d41 und d42, welche die Sprechadern mit der galvanischen Trenneinrichtung
Ue verbinden. Das Relais D überwacht mit seiner Wicklung D2 die Schleife zum rufenden
Teilnehmer hin, diese Wicklung wird bei Einhängen des Handapparats des rufenden
Teilnehmers stromlos und fällt ab, worauf die Verbindung durch Öffnen der Kontakte
d41,d42,d51 und d52 aufgetrennt wird. Diese Auftrennung hat die Auslösung der Verbindung
zwischen dem Teilnehmeranschluß und der Teilnehmerstation TC zur Folge.
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Der Speicher SP1 (Fig.1) enthält alle ein-oder zweistelligen Rufnummern
zur Markierung von Schaltvorgängen in der Zusatzeinrichtung Z.
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Beispiel: 2 Vorbereitung zur Eingabe der Rufnummer 2 Kontrollverbindung
3 Umschalten des Teilnehmeranschlusses 4 Aufheben der Umschaltung Da die ein-oder
zweistellige Rufnummer zur Markierung von Schaltvorgängen u.U. auch in der Rufnummer
eines Teilnehmeranschlusses enthalten sein kann, an welchen ein Anruf umzuleiten
ist, d.h. daß diese ein-oder zweistellige Rufnummer mit der ersten bzw. mit den
ersten beiden Ziffern der Rufnummer eines Teilnehmeranschlusses übereinstimmen,
an welchen ein Anruf weiterzuleiten ist. Die Unterscheidung zwischen beiden Rufnummern
kann beispielsweise durch eine ffberwachungsschaltung in Verbindung mit der Wahlaufnahmeeinrichtung
WA getroffen werden, welche die zeitlichen Abstände zwischen den einlaufenden Ziffern
überwacht und nach Ausbleiben der zweiten bzw. dritten Ziffer erkennt, daß es sich
bei der eingegebenen Rufnummer um eine solche zur Markierung von Schaltvorgängen
in der Zusatzeinrichtung Z handelt.