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DE3032928A1 - Schaltungsanordnung zur weiterschaltung eines anrufs - Google Patents

Schaltungsanordnung zur weiterschaltung eines anrufs

Info

Publication number
DE3032928A1
DE3032928A1 DE19803032928 DE3032928A DE3032928A1 DE 3032928 A1 DE3032928 A1 DE 3032928A1 DE 19803032928 DE19803032928 DE 19803032928 DE 3032928 A DE3032928 A DE 3032928A DE 3032928 A1 DE3032928 A1 DE 3032928A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber line
call
subscriber
connection
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803032928
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 6368 Bad Vilbel Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE19803032928 priority Critical patent/DE3032928A1/de
Publication of DE3032928A1 publication Critical patent/DE3032928A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/006Call diverting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs, welcher bei einem ersten Teilnehmeranschluß ankommt, dessen Teilnehmerstation nicht besetzt ist, zu einem zweiten vorher bestimmbaren Teilnehmeranschluß, in einer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, wobei der erste Teilnehmeranschluß mit einer Speichereinrichtung versehen ist und die in dieser enthaltene Rufnummer des zweiten Teilnehmeranschlusses bei einem Anruf selbsttätig durch eine Wähleinrichtung ausgesendet wird, wodurch eine Verbindung zu dem zweiten Teilnehmeranschluß aufgebaut wird und anschließend der rufende Teilnehmeranschluß mit diesem verbunden wird.
  • Ein besonderes Leistungsmerkmal für Fernsprechvermittlungsanlagen besteht darin, daß dem Inhaber eines Fernsprechanschlusses die Möglichkeit gegeben ist, während seiner Abwesenheit die Weiterschaltung eines Anruf 5 zu einem vorbestimmten weiteren Teilnehmeranschluß zu veranlassen. Auf diese Weise ist der Anschlußinhaber auch bei Abwesenheit von seinem eigenen Fernsprechapparat ständig erreichbar.
  • Eine derartige Schaltungsanordnung wird bereits in der Zeitschrift "Communications international" October 1975, auf den Seiten 28 und 31 beschrieben.
  • Hierbei werden von der Fernmeldeverwaltung die vom Anschlußinhaber gewünschten Teilnehmeranschlüsse festgelegt, in dem deren Rufnummern in einer anschlußindividuellen Einrichtung eingespeichert werden. An dem betreffenden Teilnehmeranschluß ist ein besonderer Fernsprechapparat angeschlossen, welcher eine besondere Taste aufweist, die im aufgelegten Zustand des Handapparates zu betätigen ist. Anschließend bestimmt der Teilnehmer denjenigen Teilnehmeranschluß, an welchen ankommende Anrufe weiterzuleiten sind, indem der Speicherplatz der betreffenden Rufnummer durch die Eingabe einer Kurzwahlrufnummer ausgewählt wird.
  • Bei einem ankommenden Anruf erfolgt anschließend die Aussendung dieser Rufnummer, wodurch eine Verbindung zu dem betreffenden Teilnehmeranschluß aufgebaut wird.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs anzugeben, bei welcher keine besonders ausgebildete Teilnehmerstation benötigt wird, außerdem soll dem Anschlußinhaber die Möglichkeit gegeben werden, selbst den Teilnehmeranschluß zu bestimmten, an welchen ein Anruf weiterzuschalten ist und zwar ohne Mitwirkung der Fernmeldeverwaltung.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein derartiger (erster) Teilnehmeranschluß eine mit der Teilnehmeranschlußleitung verbundene Wahlaufnahmeeinrichtung aufweist, welche die von der am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene Teilnehmerstation eingegebenen Wahlkennzeichen aufnimmt und an eine Vergleichseinrichtung weitergibt, daß in Abhängigkeit von der Bedeutung der eingegebenen Wahlkennzeichen entweder die Teilnehmerschaltung zur Weiterschaltung eines Anrufs, oder zur Einspeicherung der von der Teilnehmerstation eingegebenen Rufnummer vorbereitet wird oder die Weiterschaltung rückgängig gemacht wird, indem die Vergleichseinrichtung die eingegebenen Wahlkennzeichen mit den in einer weiteren Speichereinrichtung enthaltenen Informationen vergleicht. Durch die Eingabe unterschiedlicher Wahlkennzeichen kann der Anschlußinhaber nun bestimmen, daß vom Zeitpunkt der Eingabe an die ankommenden Anrufe weitergeschaltet werden bzw. dieser Zustand wieder aufgehoben wird. Außerdem kann die Einrichtung zur Aufnahme von einzuspeichernden Rufnummern vorbereitet werden, welche die Teilnehmeranschlüsse kennzeichnen, zu welchen ankommende Anrufe umzuleiten sind. Die Auswahl der betreffenden Rufnummer erfolgt durch Wahl einer Kurzwahlrufnummer, welche zur Kennzeichnung des betreffenden Speicherplatzes dient.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß bei einem Anruf für eine vorgegebene Zeit die am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene Teilnehmerstation gerufen wird und daß bei Aushängen des Handapparates vor Ablauf dieser Zeit der Anrufer mit der betreffenden Teilnehmerstation verbunden wird und daß der Verbindungsaufbau abgebrochen wird. Damit hat der Ansclilußinljaber die Möglichkeit trotzt des umgeschalteten Zustandes seiner Tilnehmeranschlußschaltung den Anruf dennoch zu übernehmen. Da der weitere Verbindungsaufbau zu einem weiteren Teilnehmeranschluß nicht mehr benötigt wird, wird dieser abgebrochen. Hat sich der Teilnehmer des weiteren Teilnehmeranschlusses jedoch inzwischen gemeldet, dann kann der Anschlußinhaber des ersten Anschlusses den betreffenden Anruf nicht mehr übernehmen.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß bei einer abgehenden Verbindung nach Aushängen des Handapparates der am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossenen Teilnehmerstation im zur Weiterschaltung von Anrufen vorbereiteten Zustand ein zusätzlicher Hörton von der Wahlaufnahmeeinrichtung eingespeist wird, welcher mit dem Auftreten des ersten Wahlkennzeichens von dieser wieder abgeschaltet wird. Mit diesem besonderen Hörton, der zusätzlich zum Wählton eingespeist wird, wird der Anschlußinhaber auf den umgeschalteten Zustand hingewiesen, und zwar bei jeder abgehenden Verbindung.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Es zeigt: Fig.1 ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und Fig.2 die Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung von Anrufen.
  • In Fig.1 wird das Blockschaltbild eines Fernsprechvermittlungssystems mit schritthaltendem Verbindungsaufbau gezeigt, welches aus den Schaltstufen AS, GW, LW gebildet wird und an welchem die Teilnehmerstationen TA, DB und TC angeschlossen sind. Der Teilnehmeranschluß, an welchem die Teilnehmerstation DB angeschlossen ist, ist mit einer Zusatzeinrichtung Z gemäß der Erfindung ausgestattet. Diese Zusatzeinrichtung Z kann nicht nur an direktgesteuerten Systemen mit schritthaltendem Verbindungsaufbau sondern auch an Vermittlungssystemen mit indirekter Steuerung eingesetzt werden.
  • Zur besseren Übersicht wurde die einadrige Darstellungsweise gewahlt, die Zahl der Schrägstriche gibt die Zahl der Adern an. An den Sprechadern des Teilnehmeranschlusses ist eine Wahlaufnahmeeinrichtung WA angeschlossen, welche die Wahlkennzeichen empfängt und ziffernweise an eine Speichereinrichtung SP3 weitergibt. Diese Speichereinrichtung ist in der Lage, eine vollständige Rufnummer einzuspeichern.
  • Verbunden mit dieser Speichereinrichtung SP3 ist eine Vergleichseinrichtung V, welche die im Speicher SP3 enthaltene Rufnummer mit den in den Speichereinrichtungen SP1,SP2 enthaltenen Rufnummern vergleicht.
  • In Abhängigkeit von den in den Speichereinrichtungen SP1 und SP2 enthaltenen Rufnummern werden von der Vergleichseinrichtung V die Relais U und K betätigt.
  • Ebenfalls an der Vergleichseinrichtung V ist eine weitere Speichereinrichtung SF4 angeschlossen, welche zur Aufnahme einer vollständigen Rufnummer vorgesehen ist. An der Speichereinrichtung SP4 ist eine Wähleinrichtung WE angeschlossen, welche die in der Speichereinrichtung SF4 enthaltene Rufnummer in Form von Wahlkennzeichen aussendet.
  • Die Funktionen der beschriebenen Einrichtungen und weiterer bisher nicht beschriebener Einrichtungen wird im folgenden anhand verschiedener Betriebsbeispiele erläutert.
  • 1. Eingabe der Rufnummer eines Teilnehmeranschlusses, an welchen die Weiterschaltung eines Anruf s erfolgen soll.
  • Nach dem Aushängen der Teilnehmerstation TB erfolgt die Eingabe einer vorher festgelegten Rufnummer, deren Wahlkennzeichen von der Wahlaufnahmeeinrichtung WA aufgenommen werden und die anschließend in der Speichereinrichtung SP3 eingespeichert wird. Durch Vergleich der in der Speichereinrichtung SP2 enthaltenen Rufnummer mit der in der Speichereinrichtung SP3 enthaltenen Rufnummer stellt die VergleichseinrichtungVbei Übereinstimmung fest, daß die Zusatzeinrichtung Z vom Teilnehmeranschluß in Anspruch genommen werden soll. Der Aushängezustand der Teilnehmerstation TB hat auch die Belegung der öffentlichen Vermittlungsanlage und die Eingabe der besonderen Rufnummer einen Verbindungsaufbau in derselben zur Folge. Mit der besonderen Rufnummer wird eine Blindübertragung BU erreicht. Nach der Belegung geht diese in den Gesprächseustand über, worauf die Zählung eingeleitet wird. Nähere Einzelheiten über die Auslösung der Gebührenzählung während der Informationseingabe von einer Fernsprech-Teilnehmerstation lassen sich der Patentanmeldung P 30 19 134.5 entnehmen, so daß im Rahmen dieser Beschreibung nicht weiter darauf eingegangen wird. Soll während der Informationseingabe keine Gebührenerfassung erfolgen, dann kann die Blindübertragung BU entfallen. Als Rufnummer zur Kennzeichnung der Inanspruchnahme der Zusatzeinrichtung Z wird dann die Rufnummer des betreffenden Teilnehmeranschlusses selbst verwendet. Die Wahl der eigenen Rufnummer hat den Aufbau einer Verbindung zum eigenen Anschluß zur Folge. Es müssen dann Maßnahmen getroffen werden, welche diese Verbindung sofort wieder auslösen.
  • Nach der Wahl der festgelegten Rufnummer kann der Teilnehmeranschluß mit einem besonderen Rörton auf den Empfang hingewiesen werden. Anschließend ist eine ein-oder zweistellige Rufnummer zu wählen, welche die Zusatzeinrichtung Z für die Einspeicherung der Rufnummer desjenigen Teilnehmeranschlusses, auf welchen ein Anruf weiterzuschalten ist, vorbereitet. Diese Rufnummer wird in bereits beschriebener Weise von der Wahlaufnahmeeinrichtung#aufgenommen und von der V Vergleichseinrichtung#der Speichereinrichtung SP4 übergeben, wo diese dann abgelegt wird. Eine bereits darin abgelegte Rufnummer wird dabei überschrieben. Anschließend kann der Teilnehmer den Vorgang durch Einhängen des Randapparate beenden.
  • 2. Aufbau einer Eontrollverbindung Der Teilnehmer hat nun die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, daß ein Anruf auch an den gewünschten Teilnehmeranschluß weitergeschaltet wird. Hierzu ist zunächst wiederum die festgelegte Rufnummer zu wählen.
  • In bereits beschriebener Weise erkennt die Vergleichseinrichtung V die Inanspruchnahme der Zusatzeinrichtung Z. Durch die Eingabe einer bestimmten ein-oder zweistelligen Rufnummer, welche den Aufbau der Kontrollverbindung einleitet, wird von der Vergleichseinrichtung V das Relais K gebracht, welches mit seinem Kontakt k3 das Relais R einschaltet. Durch einen weiteren nicht gezeigten Kontakt des Relais K wird außerdem dieser Teilnehmeranschluß in der Schaltstufe LW L gegen eine ankommende Belegung gesperrt. Über die Kontakte k2 und r2 wird die Wähleinrichtung WE angelassen, welche zunächst über den Kontakt r4 die Schleife der Sprechadern bildet und damit die erste Schaltstufe AS anläßt. Anschließend erfolgt die Aussendung der in der Speichereinrichtung SP4 enthaltenen Rufnummer, welche den Verbindungsaufbau zur Teilnehmerstation TC veranlaßt. Die Preitonauswerteeinrichtung BA, die über den Kontakt r3 an die Sprechadern angeschaltet wurde, signalisiert das Erscheinen des Freitons der Rufauswerteeinrichtung RK, die daraufhin das Relais R abwirft. Über den abgefallenen Kontakt r4 ist die Teilnehmerstation TB mit der Teilnehmerstation TC verbunden. Durch das Einhängen eines der beiden Teilnehmer wird die Verbindung wieder ausgelöst.
  • 3. Umschalten zur Weiterschaltung eines Anrufs Nach dem Aushängen des Handapparates ist zunächst wieder die bestimmte Rufnummer zu wählen, die in der Speichereinrichtung SP2 eingespeichert ist. Anschliessend erfolgt die Eingabe einer ein-oder zweistelligen Rufnummer, die in der Speichereinrichtung SP1 enthalten ist und zur Umschaltung vereinbart wurde. Das Vorliegen dieser Rufnummer wird in der Vergleichseinrichtung V erkannt und das Relais U über seine Wicklung Ul aktiviert. Anschließend kann dem Teilnehmer ein besonderer Hörton durch die Wahlaufnahmeeinrichtung WA übermittelt werden, zum Zeichen, daß der betreffende Teilnehmeranschluß umgeschaltet ist. Der Teilnehmer hängt anschließend wieder ein.
  • 4. Aufhebung der Umschaltung Die Aufhebung der Umschaltung wird in der bereits beschriebenen Weise vollzogen, der einzige Unterschied liegt in der Eingabe einer unterschiedlichen ein-oder zweistelligen Rufnummer, welche zur Aufhebung der Umschaltung vereinbart wurde und die ebenfalls in der Speichereinrichtung SP1 enthalten ist. Die Eingabe dieser Rufnummer veranlaßt die Vergleichseinrichtung V zum Abwurf des Relais U über seine Wicklung U2, worauf die Umschaltung wieder aufgehoben wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Relais U als bistabiles Relais mit einer Anwurf-und einer Abwur£-wicklung ausgebildet.
  • 5. Weiterschaltung eines Anrufs Wird nun ein Teilnehmeranschluß angerufen, welcher mit einer Zusatzeinrichtung Z versehen ist, bei welcher das Relais U aktiviert ist, so erreicht der von der Schaltstufe ausgesendete Rufstrom über den abgefallenen Kontakt n2 die Teilnehmerstation TB, außerdem über den Kontakt u die Rufauswerteschaltung RK, die das Relais R einschaltet. Über den Kontakt rl wird eine Verzögerungsschaltung angelassen, welche nach zirka 10 Sekunden das Relais N einschaltet, welches sich zunächst über diesen Kontakt hält. Mit dem Kontakt nl wird die Wähleinrichtung WE angelassen, die zunächst über den Kontakt r4 die'Schleife bildet und damit einen Verbindungsaufbau vorbereitet, um anschließend die in der Speichereinrichtung SP4 enthaltene Rufnummer auszusenden. Dies hat den Aufbau einer Verbindung zur Teilnehmerstation TC zur Folge. Über den Kontakt r3 wurde auch di e die Breitonauswerteeinrichtung FA an die Sprechadern angeschaltet. Sobald der Freiton auf den Sprechadern erscheint, sendet die Freitonauswerteeinrichtung FA ein Signal an die Bufauswerteeinrichtung RK, die daraufhin das Relais R abwirft. Außerdem wird das Relais D gebracht, wodurch sich das Relais N über den eigenen Kontakt n3 und den Kontakt d2 weiter hält. Mit den Kontakten dl und d4 wird der Teilnehmer TA und der Teilnehmer TC mit der Übertragungseinrichtung Ue verbunden, welche zur galvanischen Trennung der beiden Sprechkreise dient.
  • Mit dem Ansprechen des Relais N wurde die die Teilnehmerstation TB verbindende Teilnehmeranschlußleitung TAL von dem betreffenden Teilnehmeranschluß abgetrennt und eventuell mit einer Speiseeinrichtung, einer Hörtoneinspeisung oder einer Ansageeinrichtung verbunden, um den Teilnehmer auf das Vorliegen eines weitergeschalteten Anruf 5 hinzuweisen.
  • Der Freiton wird über den durchgeschalteten Sprechweg zur Teilnehmerstation TA übermittelt und weiterhin von der Freitonauswerteeinrichtung FA überwacht.
  • Sobald an der Teilnehmerstation TC der Randapparat abgehoben wird, wird dies von der Breitonauswerteeinrichtung FA am Ausbleiben des Freitons erkannt und über den Kontakt d3 das Relais Z gebracht. Dieses hebt mit dem Öffnen seines Kontakts z die Erdung der Steuerader c zur SchaltstufeLW auf, wodurch anschliessend die normale Gebührenzählung für den rufenden Teilnehmer beginnt.
  • Mit dem Einhängen dieses Teilnehmers wird die Verbindung wieder ausgelöst, worauf die Relais N,D und Z wieder abfallen und die Schaltungsanordnung in die Ruhe lage zurückkehrt.
  • Nähere Einzelheiten der Schaltungsanordnung werden in Fig.2 gezeigt. Die Abtrennung der Teilnehmeranschlußleitung TAL von den Sprechadern des Teilnehmeranschlusses erfolgt durch die Kontakte n21 und n22, welche die Teilnehmeranschlußleitung TAL mit einer Mikrofonspeiseeinrichtung, einer Hörtoneinspeisung oder Ansageeinrichtung ZE verbinden. Die Durchschaltung der Verbindung erfolgt über die Kontakte d51 und d52 bzw.
  • d41 und d42, welche die Sprechadern mit der galvanischen Trenneinrichtung Ue verbinden. Das Relais D überwacht mit seiner Wicklung D2 die Schleife zum rufenden Teilnehmer hin, diese Wicklung wird bei Einhängen des Handapparats des rufenden Teilnehmers stromlos und fällt ab, worauf die Verbindung durch Öffnen der Kontakte d41,d42,d51 und d52 aufgetrennt wird. Diese Auftrennung hat die Auslösung der Verbindung zwischen dem Teilnehmeranschluß und der Teilnehmerstation TC zur Folge.
  • Der Speicher SP1 (Fig.1) enthält alle ein-oder zweistelligen Rufnummern zur Markierung von Schaltvorgängen in der Zusatzeinrichtung Z.
  • Beispiel: 2 Vorbereitung zur Eingabe der Rufnummer 2 Kontrollverbindung 3 Umschalten des Teilnehmeranschlusses 4 Aufheben der Umschaltung Da die ein-oder zweistellige Rufnummer zur Markierung von Schaltvorgängen u.U. auch in der Rufnummer eines Teilnehmeranschlusses enthalten sein kann, an welchen ein Anruf umzuleiten ist, d.h. daß diese ein-oder zweistellige Rufnummer mit der ersten bzw. mit den ersten beiden Ziffern der Rufnummer eines Teilnehmeranschlusses übereinstimmen, an welchen ein Anruf weiterzuleiten ist. Die Unterscheidung zwischen beiden Rufnummern kann beispielsweise durch eine ffberwachungsschaltung in Verbindung mit der Wahlaufnahmeeinrichtung WA getroffen werden, welche die zeitlichen Abstände zwischen den einlaufenden Ziffern überwacht und nach Ausbleiben der zweiten bzw. dritten Ziffer erkennt, daß es sich bei der eingegebenen Rufnummer um eine solche zur Markierung von Schaltvorgängen in der Zusatzeinrichtung Z handelt.

Claims (8)

  1. Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs Patentansprüche: Wi Schaltungsanordnung zur Weiterschaltung eines Anrufs, welcher bei einem ersten Teilnehmeranschluß ankommt,dessen Teilnehmerstation nicht besetzt ist, zu einem zweiten vorher bestimmbaren Teilnehmeranschluß, in einer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, wobei der erste Teilnehmeranschluß mit einer Speichereinrichtung versehen ist und die in dieser enthaltene Rufnummer des zweiten Teilnehmeranschlusses bei einem Anruf selbsttätig durch eine Wähleinrichtung ausgesendet wird, wodurch eine Verbindung zu dem zweiten Teilnehmeranschluß aufgebaut wird und anschließend der rufende Teilnehmeranschluß mit diesem verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein derartiger (erster) Teilnehmeranschluß (TS) eine mit der Teilnehmeranschlußleitung (TAL) verbundene Wahlaufnahmeeinrichtung (WA) aufweist, welche die von der am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene Teilnehmerstation (T) eingegebenen Wahlkennzeichen aufnimmt und an eine Vergleichseinrichtung (V) weitergibt, daß in Abhängigkeit von der Bedeutung der eingegebenen Wahlkennzeichen entweder die Teilnehmerschaltung zur Weiterschaltung eines Anrufs, oder zur Einspeicherung (SP4) der von der Teilnehmerstation eingegebenen Rufnummer vorbereitet wird oder die Weiterschaltung rückgängig ge- macht wird, indem die Vergleichseinrichtung (V) die eingegebenen Wahlkennzeichen mit den in einer weiteren Speichereinrichtung (SP1,SP2) enthaltenen Informationen vergleicht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Anruf für eine vorgegebene Zeit die am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossene Teilnehmerstation gerufen wird und daß bei Aushängen des Handapparates vor Ablauf dieser Zeit der Anrufer mit der betreffenden Teilnehmerstation verbunden wird und daß der Verbindungsaufbau abgebrochen wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer abgehenden Verbindung nach Aushängen des Handapparates der am ersten Teilnehmeranschluß angeschlossenen Teilnehmerstation im zur Weiterschaltung von Anrufen vorbereiteten Zustand ein zusätzlicher Börton von der Wahlaufnahmeeinrichtung (WA) eingespeist wird, welcher mit dem Auftreten des ersten Wahlkennzeichens von dieser wieder abgeschaltet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Wahl einer bestimmten in der weiteren Speichereinrichtung (SP1) enthaltenen Rufnummer ein ankommender Anruf nachgebildet wird, worauf der erste Teilnehmeranschluß mit dem zweiten Teilnehmeranschluß selbsttätig verbunden wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Sprechadern des Verbindungsweges zum zweiten Teilnehmeranschluß eine Freitonauswerteeinrichtung (PA) angeschlossen ist, welche bei einer Anrufweiterschaltung bei Auftreten des Freitons die Durchschaltung (D) der Verbindung zwischen dem anrufenden Teilnehmeranschluß und dem zweiten Teilnehmeranschluß veranlaßt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beendigung der Freitonaussendung (Melden des zweiten Teilnehmeranschlusses) die Gebührenzählung für den anrufenden Teilnehmeranschluß veranlaßt wird (Erdpotential an der Steuerader c).
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf der vorgegebenen Zeit die Teilnehmeranschlußleitung (TAL) vom Teilnehmeranschluß abgetrennt und mit einer Speiseeinrichtung, Hörtoneinspeisung, Ansageeinrichtung, usw. (ZE) verbunden wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem derclnsarüche 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verbindungswege (anrufender Teilnehmeranschluß - erster Teilnehmeranschluß und erster Teilnehmeranschluß - zweiter Teilnehmeranschluß) galvanisch voneinander getrennt sind und daß der Schleifenstrom im ersten Verbindungsweg überwacht wird (D) und bei Ausbleiben desselben der zweite Verbindungsweg ausgelöst wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330725A1 (de) * 1983-08-26 1985-03-14 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zur umleitung von verbindungen
US4878243A (en) * 1986-07-25 1989-10-31 Hashimoto Corporation Call forwarding system and method
AT393425B (de) * 1988-08-11 1991-10-25 Leitner Helmut Ing Vorrichtung zum automatischen aufbau einer telefonverbindung zu zumindest einer durch programmierung vorzubestimmenden zielrufnummer
DE4218376A1 (de) * 1992-06-04 1993-12-09 Bundesrep Deutschland Anrufumleiteinrichtung zur Verbindung beliebiger Fernmeldenetzanschlüsse

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