DE3032955A1 - Waelzkoerperschraubgetriebe - Google Patents
WaelzkoerperschraubgetriebeInfo
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Description
SKF KUGELLAGERFABRIKEN GMBH Schweinfurt, 1. 9.
_* SE 79 022 DE TPA.vh.hb
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wälzkörperschraubgetriebe,
bestehend aus einer Schraubspindel mit einer Schultern bildenden, schraubenförmig verlaufenden
Rille, einer diese Schraubspindel umgebenden, vom Metallband gefertigten und in zwei Hälften längsgeteilten Mutter,
welche in ihrer Bohrung schräg verlaufende, mit einer den Rillen entsprechenden Steigung versehene, an
ihren Enden in Rücklaufkanäle mündende Rillen aufweist,
und zwischen der Rille der Schraubspindel und den RiI-len
der Mutter rollenden, in mindestens einer endlosen Reihe angeordneten Wälzkörpern, wobei jede Hälfte einen
über den halben Umfang sich erstreckenden zylindrischen Abschnitt und daran anschließende axial verlaufende
Flanschabschnitte zum gegenseitigen Befestigen der beiden Hälften besitzt.
Wälzkörperschraubgetriebe mit in endlosen Reihen angeordneten
Wälzkörpern werden im allgemeinen im Maschi-
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nenbau verwendet, um mit relativ geringen Reibverlusten eine Rotationsbewegung in eine Längsbewegung
oder umgekehrt umzuwandeln. Bei bekannten Wälzkörperschraubgetrieben ist die Mutter längsgeteilt und besteht
aus zwei vom Metallband formgepreßten Hälften (US-PSen 2 581 482 und 3 006 212). Jede Hälfte weist
einen über den halben Umfang sich erstreckenden zylindrischen Abschnitt und daran anschließende axial
verlaufende Flanschabschnitte auf. Zur Bildung einer vollständigen Mutter sind die Flanschabschnitte der
beiden Mutterhälften gegenseitig miteinander verbunden.
Das Problem der Rückführung der in endlosen Reihen angeordneten Wälzkörper ist bei diesen bekannten Wälzkörperschraubgetrieben
dadurch gelöst, daß zwischen den gegenseitig befestigten Flanschabschnitten Rücklaufkanäle
eingeformt sind. Jeder Rücklaufkanal verbindet das Ende einer Rille in der Bohrung der Mutter auf der einen Seite
mit dem Ende derselben Rille auf der anderen Seite der Mutter. Sin Nachteil dieser Schraubgetriebe besteht darin,
daß die Flanschabschnitte zur Unterbringung der Rücklaufkanäle in radialer Richtung einen relativ großen Bauraum
beanspruchen. Außerdem erfahren die Wälzkörper beim Übergang von der belasteten Zone 'der Rillen der Schraubspindel
zum in der Ebene der Flanschabschnitte liegenden Rücklaufkanal eine abrupte Umlenkung in ihrer Bewegung,
d. h. die Wälzkörper werden dort von einer im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufenden Bewegung in eine
radiale von der Schraubspindel weggerichtete Bewegung gebracht. Diese abrupte Umlenkung der Wälzkörper verursacht
bei den bekannten Wälzkörperschraubgetrieben lästige Laufgeräusche sowie kinematische LaufSchwierigkeiten
mit erhöhtem Verschleiß im Wälzkörperschraubgetriebe.
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_ 5 —
Der in Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wälzkörperschraubgetriebe der genannten
Gattung zu schaffen, bei dem die Mutter bei einfacher und wirtschaftlicher Herstellung leicht mit
der Schraubspindel zusammengebaut werden kann und im zusammengebauten Zustand einen relativ kleinen Bauraum
einnimmt, überdies sollen die Wälzkörper im Wälzkörperschraubgetriebe
eine kinematisch günstige Laufbewegung ohne abrupte Umlenkung der Wälzkörper ausführen.
Mit dem erfindungsgemäßen Schraubgetriebe wird erreicht,
daß die Hälften schnell und wirtschaftlich mit hoher Genauigkeit herstellbar sind, sie können durch Formpressen
eines metallischen Bandwerkstoffes gefertigt
und leicht zu einer vollständigen Mutter zusammengesetzt v/erden. Die Änderung der Bewegungsrichtung der
Wälzkörper beim Übergang von den Schraubgangrillen der Schraubspindel zum Rücklaufkanal ist optimal klein gehalten.
Dadurch ergeben sich äußerst günstige kinematische Bewegungsverhältnisse der Wälzkörper im Betrieb
und es entstehen relativ geringe Reibverluste·
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird erreicht, daß die Schraubspindel in der Mutter in mindestens
zwei Reihen von Wälzkörpern gleichmäßig am Umfang getragen wird.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 weist auf eine besonders wirtschaftliche gegenseitige Befestigung der
beiden Hälften der Mutter hin.
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Das erfindungsgemäße Wälzkörperschraubgetriebe wird in
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das in den Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung der Bauteile eines Wälzkörperschraubgetriebes und
Fig. 2 eine Stirnansicht des in Fig. 1 gezeigten Wälzkörperschraubgetriebes,
jedoch im zusammengebauten Zustand.
In Fig. 1 ist mit 1 die Schraubspindel bezeichnet, in welcher die schraubenförmig verlaufende Rille 2 eingearbeitet
ist. Zwischen den benachbarten Gängen der Rille 2 der Schraubspindel 1 ist jeweils eine Schulter 3 gebildet.
Im zusammengebauten Zustand des Wälzkörperschraubgetriebes wird die Schraubspindel 1 von einer längsgeteilten
Mutter umgeben, deren Hälften 4,5 vom Metallband gefertigt bzw. gepreßt sind. Jede Hälfte 4,5 besitzt einen
über den halben Umfang sich erstreckenden zylindrischen Abschnitt 6,7, welcher die Schraubspindel 1 umgreift.
An beiden umfangsseitigen Enden des zylindrischen Abschnittes 4,5 sind ebene Flanschabschnitte 8,9,10,11
angeformt. Die zwei Hälften 4,5 können an den gegenseitigen Flanschabschnitten 8,9,10,11 zur Bildung
einer vollständigen Mutter miteinander verbunden werden.
Im vorliegenden Fall - siehe Fig. 2 - sind der ebene Flanschabschnitt 8 der Hälfte 4 um den ebenen Flansch-
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abschnitt 10 der Hälfte 5 und der ebene Flanschabschnitt 11 der Hälfte 5 um den ebenen Flanschabschnitt 9 der
Hälfte 4 formschlüssig herumgebogen.
Die zylindrischen Abschnitte 6,7 der Hälften 4,5 bilden
eine zylindrische Bohrung, in welcher schräg, d. h. schraubenförmig verlaufende Rillen 12,13,14,15 eingeformt
sind, deren Steigung mit der Steigung der Rille 2 in der Schraubspindel 1 übereinstimmt. Diese Rillen
12,3,14,15 bilden zusammen mit der Rille 2 der Schraubspindel 1 Laufbahnen für die belasteten Wälzkörper einer
Reihe von Wälzkörpern. Die Wälzkörper sind im vorliegenden Fall als Kugeln 16,17 ausgebildet. Dabei werden zwei
endlose, um die Schraubspindel 2 ringförmig angeordnete Reihen von Kugeln 16,17 gebildet, die in einer einmal
um die Schraubspindel 1 herumgeführten Rille 12,13,14, 15 laufen. Die Kugeln 16,17 halten die Schraubspindel 1
und die Mutter zusammen, so daß ein selbsthaltendes Wälzkörperschraubgetriebe gebildet ist, bei dem die
Schraubspindel 1 mit relativ geringer Rollreibung in der Mutter gedreht werden kann.
Die Rille 12 in der Hälfte 4 und die Rille 15 in der Hälfte 5 weisen je eine Rücklaufvertiefung 18, 19 auf,
so daß die Kugeln 16,17 der betreffenden Reihe über eine Schulter 3 zwischen zwei benachbarten Gängen der
Rille 2 der Schraubspindel 1 hinübergeführt werden. Die Steigung jeder Rücklaufvertiefung 18,19 ist entgegengesetzt
zur Steigung der betreffenden Rille 12,15 im zylindrischen Abschnitt 6,7 der Mutter gerichtet, so daß
die Kugeln 16,17 der betreffenden Reihe schräg über eine einzelne Schulter 3 der Rücklaufvertiefung 18, 19
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also zum Teil in Umfangsrichtung, geführt sind. Dabei
verbindet jede Rücklaufvertiefung 18,19 beide Enden einer einmal um die Schraubspindel herumgeführten
Rille 12,13,14,15 miteinander.
Die Kugeln 16,17 jeder Reihe werden über einen Bereich größer als 180° am Umfang der Schraubspindel 1 belastet.
Lediglich in den Rücklaufvertiefungen 12, 15 werden die Kugeln 16,17, nicht belastet. In Fig. 2 ist für eine Reihe
von Kugeln 16,17 die belastete Umfangszone mit of und
die unbelastete Umfangszone mit A bezeichnet. Im Bereich der RücklaufVertiefungen 18,19 werden die Kugeln 16,17
nahe an die Mantelfläche der Schulter 3 herangebracht bzw. auf dieser geführt.
Im Rahmen des in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindungsgedankens
kann das vorstehend beschriebene Wälzkörperschraubgetriebe konstruktiv abgewandelt werden.
So kann z. B. das Wälzkörperschraubgetriebe eine einzige Reihe von Wälzkörpern oder mehr als zwei Reihen
von Wälzkörpern aufweisen.
Für den Fall, daß die Mutter des Wälzkörperumlaufschraubgetriebes
nur in einer Richtung radial belastet wird, können die Rücklaufvertiefungen 18,19 der schräg verlaufenden
Rillen 12,13,14,15 der Mutter in ein und derselben Hälfte eingearbeitet sein, wobei diese Rücklaufvertiefungen
18,19 dann in der nicht radial belasteten Hälfte anzuordnen sind.
-Die beiden Hälften jeder Mutter brauchen nicht durch
Umbiegen bzw. Falten der ebenen Flanschabschnitte miteinander verbunden zu sein, vielmehr können diese auch
durch Nieten, Schweißen oder Verschrauben aneinander befestigt sein.
— 9 —
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Als Wälzkörper kommen nicht nur Kugeln, sondern - bei entsprechender Ausbildung des Querschnittes der Rillen auch
zylindrische oder gewölbt ausgebildete Rollen in Frage.
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-40-
Leerseite
Claims (3)
1.Ί Wälzkörperschraubgetriebe, bestehend aus einer
"~~" Schraubspindel mit einer Schultern bildenden
schraubenförmig verlaufenden Rille, einer diese Schraubspindel umgebenden, vom Metallband gefertigten
und in zwei Hälften längsgeteilten Mutter, welche in ihrer Bohrung schräg verlaufende, mit
einer den Rillen entsprechenden Steigung versehene, an ihren Enden in Rücklaufkanäle mündende Rillen
aufweist, und zwischen der Rille der Schraubspindel und den Rillen der Mutter rollenden, in mindestens
einer endlosen Reihe angeordneten Wälzkörpern, wobei jede Hälfte einen über den halben Umfang sich erstreckenden
zylindrischen Abschnitt und daran anschließend axial verlaufende Flanschabschnitte zum
gegenseitigen Befestigen der beiden Hälften besitzt, dadurch gekennzeichnet,<daß der Rücklaufkanal durch
eine entgegengesetzt zur Steigung der Rille (12,13, 14,15) im zylindrischen Abschnitt (6,7) der Mutter
eingearbeitete, eine einzelne Schulter der Schraubspindel (1) überbrückende Rücklaufvertiefung (18,19)
gebildet ist, welche beide Enden einer einmal um die Schraubspindel (1) herumgeführten Rille (12,13,14,15)
zur Aufnahme einer ringförmig angeordneten Reihe von Wälzkörpern (16,17) miteinander verbindet.
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2. Wälzkörperschraubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Hälfte (4,5) der längsgeteilten Mutter mindestens eine Rücklaufvertiefung
(18,19) für je eine Reihe von Wälzkörpern (16,17) aufweist.
3. Wälzkörperschraubgetriebe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt (8,11) der einen Hälfte (4,5) zum gegenseitigen
Befestigen der beiden Hälften (4,5) um den gegenüberliegenden Flanschabschnitt (9,10) der anderen
Hälfte (4,5) formschlüssig herumgebogen ist.
-3-
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |