DE3032798C2 - Abstimmschaltung - Google Patents
AbstimmschaltungInfo
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstimmschaltung mit automatischer Wellenbereichumschaltung mit
einer Einstellschaltung zum Erzeugen eines Einstellsignals zum Abstimmen über eine Anzahl Wellenbereiche,
einer Schwellenschaltung, der das genannte Einstellsignal zugeführt wird und von der ein von der
Einstellung der Abstimmung abhängiges Gleichspannungssignal erhalten wird, das einen mit Hilfe der
Schwellenschaltung je Wellenbereich umschaltbaren über diesen Wellenbereich konstanten Wert hat, und
einer Schaltungsanordnung zum Erhalten eines Abstimmsignals aus dem Einstellsignal und dem Gleichspannungssignal.
Aus der deutschen Patentschrift 24 12 689 ist eine Abstimmschaltung der obengenannten Art bekannt,
wobei einer Abstimmdiode einerseits das Abstimmsignal und andererseits über eine Wellenbereichumschaltdiode
und ein Spule-Widerstandsnetzwerk das Gleichspannungssignal zugeführt wird. Ein Vorteil einer
derartigen Abstimmschaltjng ist, daß diese in nur einem Suchvorgang alle Wellenbereiche absuchen kann, was
insbesondere für automatische Sendersuchschaltungen interessant ist. Ein Nachteil ist jedoch, daß ein spezieller,
an die Schaltungsanordnung angepaßter Aufbau einer in der Schaltungsanordnung zu verwendenden Abstimmeinheit
erforderlich ist.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, diesen Nachteil zu vermeiden.
Eine Abstimmschaltung der eingangs erwähnten Art
weist dazu nach der Erfindung das Kennzeichen auf. daß die Schaltungsanordnung zum Erhalten des Abstimm
signals eine außerhalb der Welienbereichumschaltung liegende Subtrahierschaltung ist.
Durch diese Maßnahme braucht einer Abstimmklemme einer Abstimmeinheil nur ein Signal, das Abstimmsignal,
zugeführt zu werden, so daß eine nicht angepaßte Abstimmeinheit verwende; werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Die Figur zeigt ein Schaltbild eines Fernsehempfängers mit einer Abstimmschaltung nach
der Erfindung.
In der Figur wird einem Eingang 1 eines HF-Teils 3 ein empfangenes Signal zugeführt. Ein Eingang 5 dieses
Teils erhält ein Abstimmsignal und drei Eingänge 7,9,11
erhalten eine Signalkc.nbination, wodurch ein Wellenbereich
gewählt wird, in dem der HF-Teil durch das Abstimmsignal abgestimmt werden kann.
An einem Ausgang 13 des HF-Teils 3 erscheint ein ZF-Signal, das einem Eingang 15 einer ZF-Verstärker-
und Detektionsschaltung 17 zugeführt wird. Diese liefert an einem Ausgang 19 ein Videosignal, an einem
Ausgang 21 ein Synchronsignal, an einem Ausgang 23 ein Tonsignal und an zwei Ausgängen 25 und 27 ein
ZF-Signal.
Das Videosignal wird einem Eingang 29 der Addiei schaltung 31 zugeführt, wobei einem zweiten
Eingang 33 derselben ein Abstimmarkierungssignal zugeführt wird, dessen Entstehen untenstehend noch
beschrieben wird. An einem Ausgang 35 wird ein Summensignal erhalten, das einer Steuerelektrode einer
Bildwiedergaberöhre 37 abgegeben wird.
Das Synchronsignal wird einem Eingang 39 einer Ablenkschaltung 41 zugeführt, unter dessen Einfluß ein
Bildschirm der Bildwiedergaberöhre 37 abgetastet wird. An dem Bildschirm wird außer dem Videosignal auch
das Abstimmarkierungssignal wiedergegeben, wodurch an einem Rand des Bildschirms eine Abstimmarkierung
erscheint, die, wie untenstehend noch erläutert wird, eine Lage einnimmt, die von dem Wert eines
Einstellsignals abhängig ist. Der Rand des Bildschirms ist auf diese Weise als eine über alle Wellenbereiche
laufende Abstimmskala wirksam.
Das genannte Einstellsignal wird von einem Ausgang 43 einer Einstcllschaltung 45 erhalten und an einem
Eingang 47 eines Abstimmarkicrungsbignalgenerators 49 abgegeben, der weiter an einem Eingang 51 ein
Signal mit der horizontalen Ablenkfrequenz und einem Eingang 53 ein Signal mit der vertikalen Ablenkfrequenz
zugeführt bekommt. Das Signal an dem Eingang 51 ist in den Horizontal-Rücklaufzeiten hoch und in den
Horizontal-Hinlaufzeiten niedrig. Dieses Signal wird unmittelbar und über ein Netzwerk mit einer Diode 55,
einem Widerstand 57 und einem Kondensator 59 den beiden Eingängen eines ODER-Tores 61 zugeführt. Der
Ausgang des ODER-Tores 61 wird dadurch am Ende der Hinlaufzeit niedrig und am Anfang der Rücklaufzeit
hoch. Dieses Signal wird einem Eingang eines NICHT-ODER-Tores 63 zugeführt, dessen Ausgang an
dem Eingang 33 der Addierschaltung 31 liegt. Der andere Eingang des NICHT-ODER-Tores 63 bekommt
ein Signa! zugeführt, das eine kurze Zeit niedrig ist zu einem mit der vertikalen Ablenkfrequenz auftretenden
Zeilpunkt in der vertikalen Hinlaufzeit. Das dem Eingang 53 zugeführte Signal mit vertikaler Ablenkfrequenz
ist ein negativ verlaufender Sägezahn, der über eine Schaltungsanordnung mit zwei Widerständen 65,
67 und einem Emitterfolger 69, 71 dessen Eingang über
einen Widerstand 73 das Einstellsignal zugeführt wird, auf einen von dem Einstellsignal abhängigen Gleichspannungspegel
gelegt wird. Eine an die Verbindung der Widerstände 65, 67 angeschlossene, andrerseits über
einen Widerstand 75 an einer positiven Spannung liegende Zener-Diode 77 wird leitend, wenn die
Sägezahnspannung negativ genug wird gegenüber der positiven Spannung. Über einen Verstärker 79 und ein
differenzierendes Netzwerk 81, 83 entsteht ein negativ verlaufender Impuls zu einem durch das Einstellsignal
bestimmten Zeitpunkt des vertikalen Hinlcufs, so daß dann an dem Ausgang des Tores 63 ein positiv
verlaufender Impuls am Ende der Horizontal-Hinlaufzeit auftritt. Ein an dem Ausgang des Verstärkers 79
liegender Kondensator 85 dient dazu, eine Impulsform zu erhalten, die fast symmetrisch ist, so daß die
Abstimmarkierung eine günstige Form erhält.
Das Einstellsignal erscheint außer an dem Ausgang 43 der Einstellschaltung 45 auch an einem Ausgang 87 und
an einem Ausgang 89 derselben. Der Ausgang 87 gibt dieses Einstellsignal über einen Widerstand 91 einem
nicht-invertierenden Eingang 33 einer Subtrahierschallung
95 ab, von der ein Ausgang 97 das dem Eingang 5 des HF-Teils 3 zugeführte Abstimmsignal liefert. Ein
invertierender Eingang 99 der Subtrahierschaltung 95 bekommt von einem Ausgang 101 einer Schwellenschaltung
103 ein Gleichspannungssignal zugeführt, dessen Wert von einem durch das Einstellsignal bestimmten
Wellenbereich abhängig ist, wie dies untenstehend erläutert wird.
Das Einstellsignal an dem Ausgang 89 der Einsteilschaltung 45 wird einem Eingang 105 der Schwellenschaltung
103 zugeführt, die über einen Widerstand 107 mit einem inverlierenden Eingang 109 einer ersten
Vergleichsschaltung 111 verbunden ist, von der ein nicht-invertierendcr Eingang 113 an einem Abgriff eines
Spannungsteilers 115, 117, 119 liegt. Ein nicht-invcrtierender
Eingang 121 einer zweiten Vergleichsschaltung 123 bekommt ebenfalls über den Widerstand 107 das
Einstellsigna! zugeführt und liegt mit einem invertierenden Eingang 125 an einem niedrigeren Abgriff auf dem
Spannungsteiler 115,117,119. Bei niedrigen Spannungswerten eines Einstellsignals ist ein über einen Wider
stand 127 mit einer positiven Spannung verbundener Ausgang 129 der ersten Vergleichsschaltung 111 niedrig
und ein über einen Widerstand 131 mit der positiven Spannung verbundener Ausgang 133 der zweiten
Vergleichsschaltung 123 hoch. Bei mittleren Spannungs
werten des Einstellsignals ist der Ausgang 129 der ersten Vergleichsschaltung ItI hoch, ebenso wie der
Ausgang 133 der zweiten Vergleichsschaltung 123 und be/ hohen Spannungswerten des Einstellsignals ist der
Ausgang 129 der ersten Vergleichsschaltung ?I1 hoch und der Ausgang 133 der zweiten Vergleichsschaltung
123 niedrig.
Zwischen den Ausgängen 129 und 133 der Vergleichsschaltungen
111, 123 liegt ein Spannungsteiler 135, 137, von dem ein Abgriff an einem invertierenden Eingang
139 einer dritten Vergleichsschaltung 141 liegt und weiter über einen Widerstand 143 geerdet ist. Ein
nicht-invertierender Eingang 145 liegt an einer positiven Spannung von 6 V. Ein über einen Widerstand 147
an einer positiven Spannung liegender Ausgang 149 der dritten Vergleichsschaltung 141 ist nun bei niedrigen
Spannungswerten des Einstellsignals hoch, bei mittleren Spannungswerten niedrig und bei hohen Spannungswerten wieder hoch.
Der Ausgang 129 der ersten Verieichsschaltung liegt
über einen Widerstand 151 an der Basis eines Transistors 153, der Ausgang 149 der dritten Vergleichsschaltung
141 über einen Widerstand 155 an der Basis eines Transistors 157 und der Ausgang 133 der zweiten
Vergleichsschaltung 123 über einen Widerstand 159 an der Basis eines Transistors 161. Der Kollektor des
Transistors 153 bzw. 157, 161 liegt an einem Ausgang 163 bzw. 165, 167 der Schwellenschaltung und liefert
einem Eingang 7 bzw. 9, Il ein Wellenbereichsumschaltsignal.
Bei niedrigen Spannungswerten des Einstellsignals sind die Ausgänge 163 und 165 niedrig
und ist der Ausgang 167 hoch. Bei mittleren Spannungswerten sind die Ausgänge 163 und 167
niedrig und ist der Ausgang 165 hoch und bei hohen Spannungswerten sind die Ausgänge 165 und 167
niedrig und ist der Ausgang 163 hoch.
Der Ausgang 149 der dritten Vergleichsschaltung 141 liegt weiterhin an einem nicht-invertierenden Eingang
Μ 169 einer vierten Vergleichsschaltung 171 und der
Ausgang 133 der zweiten Vergleichsschaltung 123 an einem nicht-invertierenden Eingang 173 einer fünften
Vergleichsschaltung 175. Ein invertierender Eingang 177 bzw. 179 der vierten bzw. fünften Vergleichsschal-
-' tung 171 bzw. 175 liegt an der positiven Spannung von
6 V. Ein Ausgang 181 der vierten Vergleichsschaltung 171 liegt über eine Reihenschaltung aus den Widerständen
183, 185, 187 an einer positiven Spannung. Die Verbindung der Widerstände 183, 185 liegt an dem
i'1 Ausgang 101 der Schwellenschaltung 103 und die
Verbindung der Widerstände 185 und 187 liegt über einen Widerstand 189 an einem Ausgang 191 der fünften
Vergleichsschaltung 175.
Der Ausgang 101 der Schwellenschaltung 103 ist nun
ir< bei niedrigen Spannungswerten des Einstellsignals an
dem Eingang 105 niedrig, bei mittleren Spannungswerten des Einstellsignals höher und bei hohen Spannungswerten des Einstcllsignals noch höher. Der Wert dieser
drei Spannungspegel an dem Ausgang 101 wird durch die Widerstände 183, 185, 187, 189 bestimmt und ist
derart, daß die Subtrahicrschaltung 95 an dem Ausgang 97 eine Abstimmspannung abgibt, die bei zunehmendem
Spannungswert des Einsicllsignals an dem Eingang 93 derselben jeweils je Wellenbereich einen von niedrig
■*3 nach hoch gehenden Wert durchläuft, angepaßt an die
für die Wellenbereiche erforderlichen Grenzwerte.
Die Einstellschaltung 45 bildet einen Teil einer Sendersuchschaltung, die untenstehend beschrieben
wird. Die Sendersuchschaltung hat zwei bistabile
■>() Multivibratorschaltungen bzw. Flip-Flop-Schaltungen
193, 195, die als Speicher für eine Start- oder Stoppbetriebsart und als Suchrichtungsspeicher wirksam
sind. Die Flip-Flop-Schaltungen 193, 195 werden durch paarweise rückgekoppelte, NICHT-ODER-Torschaltungen
197,199 und 201,203 gebildet.
Wird durch kurzes Eindrücken eines Schalters 205 über ein Netzwerk aus zwei Widerständen 207, 209 und
einem Kondensator 211 ein negativ verlaufender Impuls
den NICHT-ODER-Toren 201 und 199 zugeführt, so
όο wird die Flip-Flop-Schaltung 155 gestellt und die
Flip-Flop-Schaltung 193 rückgestellt. Ein Ausgang 213 der Flip-Flop-Schaltung 195 wird nun hoch ebenso wie
ein Ausgang 215 der Flip-Flop-Schaltung 193, von der ein ai.derer Ausgang 217 dann niedrig wird. Die
" Ausgänge 213 und 217 der Flip-Flop-Schaltungen 195 und 193 liegen an Eingängen eines NICHT-ODER-Tores
219 dessen Ausgang hoch wird. Dieser Ausgang steuert über ein Widerstandsnetzwerk 1*21.223 die Basis
eines Transistors 225 an, wodurch ein Tonkanal 227 ausgeschaltet wird und macht über ein Zeitkonstantennetzwerk
mit einem Kondensator 229 und einem Widersland 231 einen invertierenden Eingang 233 eines
Verstärkers 235 vorübergehend hoch, so daß ein Ausgang 237 desselben vorübergehend nicht mehr
beeinflußt werden kann durch andere Signale, die dem Verstärker 235 zugeführt werden. Dieser Verstärker
235 dient zum Erzeugen eines Stoppsignals, das nun also vorübergehend nicht entstehen kann.
Der Ausgang 215 macht über eine Diode 239 einen Punkt 241 der Schaltungsanordnung hoch, unabhängig
von einem weiter über eine Parallelschaltung eines Widerstandes 243 und eines Kondensators 245 diesem
Punkt 241 zugeführten AFR-Signal, das von einem Ausgang eines Emitterfolgers 247, 249 herrührt, der
durch einen AFR-Detektor 251 gesteuert wird, der von dem Ausgang 27 des ZF-Teils ein Bi!d-ZF-Signal
zugeführt bekommt.
Der Punkt 241 macht nun über einen Widerstand 253 einen invertierenden Eingang 255 eines Verstärkers 257
gegenüber einem nicht-invertierenden Eingang 259, der an einem Abgriff eines Spannungsteilers 261, 263 liegt.
hoch. Ein Ausgang 265 des Verstärkers 257 wird nun niedrig und läßt über einen Widerstand 267 einen
Transistor 269, der einen Emitterwiderstand 271 hat. über seinen Kollektor einen Strom liefern zu einer
Reihenschaltung aus einem Widerstand 273 und einem Kondensator 275. Dadurch lädt sich der Kondensator
275 auf und die Spannung an den weiterhin mit dem Kollektor des Transistors 269 verbundenen Ausgängen
43, 87, 89 nimmt zu. Die Empfängerabstimmung ändert sich nun bis ein Sender empfangen wird, wodurch über
den Ausgang 25 des ZF-Teils 17, eine Amplitudendetektionsschaltung 277 und ein Emitterfolger 279, 281, der
eine Verstärkereinstellung hat mittels zweier Widerstände 283, 285, bei ausreichend großer Amplitude des
Sendersignals der Eingang 233 des Verstärkers 235 niedrig gemacht wird.
Der Verstärker 235 hat einen nicht-invertierenden j Eingang 287, dem über ein Netzwerk mit einem
Widerstand 289 und einem Kondensator 291 das AFR-Signal, das von dem Emitterfolger 247, 249
herrührt, zugeführt wird, Eine abfallende Spannung an dem AFR-Signal an dem Eingang 287 und eine a
ausreichend niedrige Spannung an dem Eingang 233 des Verstärkers 235 lassen ein negativ verlaufendes
Stoppsignal entstehend an dem über einen Widerstand 293 an einer positiven Spannung liegenden Ausgang
237, der über ein differenzierendes Netzwerk 295, 297 "> die Fiip-Flop-Schaltung 193 rückstellt und über einen
invertierenden Verstärker 299 und ein differenzierendes Netzwerk 301, 303 auf den SteÜzustand der Flip-Flop-Schaltung
195 keinen Einfluß ausübt. Über das Tor 219 wird der Tonkanal eingeschaltet. Die Diode 239 sperrt ν
und an dem Punkt 241 wird ein AFR-Signal wirksam, das über den Verstärker 257 dem Transistor 269
zugeführt wird, wodurch die Ladung des Kondensators gerade derart korrigiert wird, daß die Schaltungsanordnung
gerade auf den Sender, an dem angehalten » wurde, abgestimmt bleibt. Der Strom durch den
Transistor 269 ist nun praktisch gleich dem durch einen weiteren Transistor 305 von dem Kondensator 275
abgeführten Strom, der durch einen Spannungsteiler mit einem Widerstand 307, einer Diode 308 und einem r-,
Widerstand 309 zu der Basis des Transistors 305 und durch einen Emitterwiderstand 311 bestimmt wird.
Von der Basis des Transistors 269 ist eine Reihenschaltung aus einer Diode 311 und einem
Widerstand 313 an einen Abgriff an einem Spannungsteiler 315, 317 gelegt, der zwischen dem Ausgang 97 der
Subtrahierschaltung 96 und einer positiven Speisespannung liegt. An diesem Abgriff liegen weiterhin der
Widerstand 307 /.u der Basis des Transistors 305 und di-'r
Kollektorwiderstand 271 des Transistors 269. Beim Durchführen eines Suchvorganges wird dadurch eine
nicht-linear von der Zeit abhängige Umladung des Kondensators 275 erhalten. Dies kommt daher, daß der
Umladestrom des Kondensators nun von dir Spannung an dem Kondensator abhängig ist. Die Änderung der
Abstimnifiequenz wird durch diese Nichtlinearitäi bei
einem Suchvorgang praktisch linear. Der Widerstand > 273 dient dazu, Unstabilitäi zu vermeiden bei der
Regelschleife, die durch die Rückkopplung von dem Abgriff zu dem Spannungsteiler 315, 317 entstanden ist.
Ein Vorteil der genannten Nichtlinearitäi ist. daß ein und dieselbe Zeitkonstante 229, 231 /um Vermeiden
eines abermaligen Einfangens auf den Sender, von dem
ein Suchvorgang gestartet wurde, ausreicht.
Ein Glättungskondensator 319 an dem Ausgang 97 der Abstimmschaltung und ein Gcgenkopplungswiderstand
321 von diesem Ausgang 97 zu dem invertieren-■
den Eingang 99 der Subtrahierschaltung sorgen weiterhin für eine stabile Abstimmspannung an dem
Ausgang 97.
Zum Starten eines Suchvorganges in Richtung abnehmender Frequenz kann ein Schalter 323 während
kurzer Zeit eingedrückt werden, wodurch über ein Netzwerk 325,327, 329 ein negativ verlaufender Impuls
den NICHT-UND-Toren 197 und 203 zugeführt wird, wodurch der Zustand der Flip-Flop-Schaliung 193 nicht
ändert und die Flip-Flop-Schaltung 195 rückgestellt wird, wodurch der Ausgang 213 niedrig wird, der über
eine Diode 331 den Eingang 255 des Verstärkers 257 niedrig macht und den Ausgang 265 desselben hoch,
wodurch der Transistor 269 keinen Strom mehr liefert und der Transistor 305 Ladung aus dem Kondensator
275 zieht. Das Austasten der Schallwiedergabe und das Verhindern des neuen Einganges des Senders, von
woraus gestartet wird, erfolgt wie obenstehend beschrieben, für die andere Suchrichtung über das Tor
219. Beim Anhalten an einem empfangenen Sender wird über den Verstärker 299 und das Netzwerk 301, 303 ein
negativ verlaufender Impuls dem NICHT-UND-Tor 201 geliefert zum neuen Stellen der Flip-Flop-Schaltung 195.
Dieses Stoppsignal wird durch eine positiv verlaufende Flanke des AFR-Signals an dem Eingang 287 des
Verstärker: 235 verursacht, welches Signal mit einer ausreichend niedrigen Spannung an dem Eingang 233
zusammenfällt.
Um nach dem Einschalten der Speisespannung einen Suchvorgang immer von demselben Punkt aus starten
zu können, ist eine Schaltungsanordnung mit einem Spannungsteiler aus einer Zener-Diode 331 und einem
Widerstand 333 vorgesehen, die über einen invertierenden Verstärker 335 und eine Diode 337, die weiterhin
über einen Reihenwiderstand 339 an der positiven Spannung liegt, einem Kondensator 341 eine negativ
verlaufende Spannung liefert, die den NICHT-UND-Toren 199 und 201 zugeführt v/ird. Die Ausgänge 213 und
werden dann hoch und der Transistor 219 lädt den Kondensator 275 auf bevor die weiteren Speisespannungen
ausreichend hoch sind um ein ausreichend starkes Sendersignal an den Ausgängen 25 und 27 des
ZF-Verstärkers 17 zu erhalten.
Es dürfte einleuchten, daß die Abstimmschaltune nach
der Erfindung auch in anderen Empfängern, wie beispielsweise bei Rundfunkempfängern verwendet
werden kann.
In dem Ausführungsbeispiel ist eine elektronische Abstimmskala mit einem Markierungszeichen am
Bildschirm angegeben. Andere Absiimmskalen mit Hilfe von Meßinstrumenten oder Reihen von leuchtenden
oder lichtstreuenden Elementen sind selbstverständlich auch verwendbar. Auch kann das Markierungszeichen
an dem Bildschirm in einer anderen Lage als am Rande desselben erzeugt werden.
Wo obenstehend von Signalen die Rede war, können Spannung oder Ströme verwendet werden, abhängig
von dem restlichen Teil der Schallung.
Die Einstellschaltung bildet in dem Ausführungsbeispiel
einen Teil einer Sendersuchschahung. Dies ist nicht unbedingt notwendig. Ein von Hand einstellbarer
Spannungsteiler oder ein Zähler mit einem Digital-Analog-W'andler
können beispielsweise auch als Einstellschaltung verwendet werden, wobei die automatische
Wellenbereichumschaltung sowie die Anpassung der Bereichsgrenzen je Wellenbereich nach wie vor
wirksam sind. Auch andere Typen von Sendersuchschaltungen können gewünschtenfalls verwendet werden.
Die Einstellschaltung und/oder die Subtrahierschaltung und/oder die Schwellenschaltung können gewünschtenfalls
als digitale Schaltungen mit geeigneten Wandlern zum Anpassen an den restlichen Teil der
Schaltungsanordnung ausgebildet werden.
Bei der Verwendung eines Markierungszeichens an dem Rand des Bildschirmes als Abstimmskala können
an diesem Rand Steckzungen vorgesehen werden als Speicher für die Abstimmlagc der gewünschten Sender,
wobei dann die vertikalen Bildränder am geeignetsten sind wegen der geringen Parallaxe infolge der Glasdicke
der horizontalen Bildränder.
Das Erhalten der dem Eingang 99 der Subtrahierschaltung
95 zuzuführenden Gleichspannung, die je·
Wellenbereich einen anderen Wert hat, kann selbstverständlich
auch auf andere Weise ausgebildet werde"·, wie beispielsweise mit Hilfe von Relais oder mit Hilfe
anderer elektronischer Elemente als Vergleichsschaltungen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Abstimmschaltung mit automalischer Wellenbereichumschaltung
mit einer Einstellschaltung zum Erzeugen eines Einstellsignals zum Abstimmen über
eine Anzahl Wellenbereiche, einer Schwellenschaltiing. der das genannte Einstellsignal zugeführt wird
und von der ein von der Einstellung der Abstimmung abhängiges Gleichspannungssignal erhalten wird,
das einen mit Hilfe der Schwellenschaltung je Wellenbereich umschaltbaren, über diesen Wellenbereich
konstanten Wert hat, und einer Schaltungsanordnung zum Erhalten eines Abstimmsignals aus
dem Einstellsignal und dem Gleichspannungssignal, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung
zum Erhalten des Abstimmsignals eine außerhalb der WeHenoereichsumschaltung
liegende Subtrahierschaltung (95) ist.
2. Abstimmschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine elektrische durch das
Einstellsignal gesteuerte Abstimmskala hat.
3. Abstimmschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschaltung (45) zum
Erhalten einer praktisch linearen Abstimmskala nichtlinear ist.
4. Abstimmschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschaltung (45) ein
Teil einer Sendersuchschaltung mit einer festen Zciitkonstante für AFR- bzw. Stoppsignalaustastung
bei einem Start eines Suchvorganges ist.
5. Abstimmschaltung nach einer der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der
Schwellenschaltung (103) weiterhin eine für Wellenbereichumschaltung
wirksame Signalkombination erhalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB (1) | GB2058499B (de) |
| IT (1) | IT1129143B (de) |
| NL (1) | NL7906578A (de) |
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