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DE303239C - - Google Patents

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Publication number
DE303239C
DE303239C DENDAT303239D DE303239DA DE303239C DE 303239 C DE303239 C DE 303239C DE NDAT303239 D DENDAT303239 D DE NDAT303239D DE 303239D A DE303239D A DE 303239DA DE 303239 C DE303239 C DE 303239C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gun
dismantled
cannons
carriage tail
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT303239D
Other languages
English (en)
Publication of DE303239C publication Critical patent/DE303239C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Zur Abwehr feindlicher Flieger ist es vielfach notwendig, gewöhnliche Feldkanonen mit Hilfe besonderer Vorrichtungen zu verwenden. Für diese Vorrichtungen kommen die verschiedensten Mittel in Anwendung. Fast in allen Fällen erfolgt der Aufbau der Vorrichtungen behelfsmäßig unter Verwendung der an Ort und Stelle vorhandenen Werkstoffe, wie Balken, Baumstämme, Dreschgöpel
ίο usw., oder es werden meistens aus Holz bestehende, fertig bearbeitete Teile aus dem Inlande bezogen. Die Verarbeitung der etwa an Ort und Stelle vorhandenen und der bezogenen Werkstoffe sowie die meist umfangreichen Erd- und Betonarbeiten bieten je nach den örtlichen Verhältnissen oft sehr große Schwierigkeiten und verursachen bedeutenden Zeitverlust. Nicht nur daß es mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, sperrigen Werkstoff bei Stellungswechsel mitzuführen, bildet auch die Wiederverwendbarkeit des Werkstoffes stets eine Frage.
Soweit andere Bettungen für fahrbare Geschütze bekannt geworden sind, bilden diese eine kreisförmige Ringbahn mit besonderer, in deren Mitte liegender Schwenkachse für das Geschütz. Es ist hiermit lediglich eine leichte Bewegung des Geschützes bezweckt und nicht, gewöhnliche Feldkanonen zur Flugabwehr verwenden zu können. Für größere Erhöhung des Geschützes ist eine Verstellungsmöglichkeit nicht oder nur in geringem. Maße gegeben. . Nach der Erfindung- fällt jegliche besondere Schwenkachse fort. Dadurch kann das Lafettenschwanzende tiefer ragen, so daß der in bekannter Weise zerlegbare Drehbock selbst eine verhältnismäßig geringe Höhe erfordert.
Was grundlegend für einen Unterbau sein muß, gewöhnliche Feldkanonen zur Flugabwehr verwenden zu können, wird im Gegensatz zu den bekannten Mitteln mit dem Gegenstand nach der Erfindung vollkommen erreicht, und zwar:
schnelle Feuerbereitschaft bei geringstem Zeitverlust von Beginn der Aufstellung bis zur Feuereröffnung,
große und leichte Beweglichkeit zum raschen Verfolgen des Zieles und schnelles Einstellen nach allen Richtungen,
leichte Verstellungsmöglichkeit der Kanonen oder des Lafettenschwanzes zur Erreichung eines großen Neigungswinkels und mithin weiten Schußfeldes und schließlich
hohe Kippsicherheit, leichte Zerlegbarkeit sowie Verladefähigkeit.
In der Zeichnung ist der Unterbau in Form eines Drehbockes in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Stirnansicht und in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt.
Der auf der Ringbahn 1 mit Rollen 2 ruhende Drehbock besteht aus dem Rahmen 3 und den zur Aufnahme der Geschützräder dienenden, kreuzweise angeordneten Schienen 4, 5. Zum besonderen Stützen der Schienen 5 dienen die angelenkten Streben 6, während mit den Schienen 4 die abnehmbaren Stützen 7 verbunden sind, die zum Abschwächen der Rückstoßwirkung Puffer 8 tragen oder selbst federnd gelagert sind. In ihrer Zusammensetzung bilden die Schienen 4, 5, 7 mit ihren oberen Enden Gabeln, in denen das Geschütz mit den
Rädern ruht. Im übrigen befindet sich das Geschütz mit dem Lafettenschwanz innerhalb des Drehbockes, d. h. zwischen den seitlichen Bockrahmen.
Für eine Einstellung des Geschützes zu jeder beliebigen Erhöhung und um den Drehbock nicht zu hoch gestalten zu müssen, ist unter Fortfall eines besonderen Schwenkzapfens die Ringbahn ι nach innen offen; ferner ist unterhalb der Ringöffnung eine Grube vorgesehen, in die das Lafettenschwanzende ragt. Infolge dieser Ausgestaltung kann die Bewegung des Lafettenschwanzes in jeder Stellung des Drehbockes vorgenommen werden.
Seitliche, mit Federn 11 versehene Streben 9, die an die Schienen 5 angreifen und anderseits durch ein Querstück 10 mit dem Lafettenschwanz verbunden sind, halten diesen in der jeweilig gegebenen Stellung. Um die Verstellung des Lafettenschwanzes außerhalb des Drehbockes leicht vornehmen zu können, ist das Querstück 10 zweckmäßig mit einem endlosen, über Scheiben 12 geleiteten Ketten- oder Seilzug 13 verbunden, zu dessen Bewegung der Handhebel 14 dient. Mit diesen Mitteln ist eine leichte Verstellung des Lafettenschwanzes und mithin des Geschützrohres unabhängig von der besonderen Höheneinstellung möglich.
sind Sitze für die Geschützbedienung.
Die Winde 16 dient zum Auf- und Abfahren der Kanone auf den U-förmigen Schienen 5, wobei die Stützschienen 7 entfernt sind.

Claims (2)

-Ansprüche :
1. Auf einer Ringbahn beweglicher zerlegbarer Drehbock für zur Abwehr feindlicher Flieger dienende Feldkanonen, gekennzeichnet durch einen ohne Schwenkzapfen auf der Ringbahn (1) beweglichen Rahmen (3) mit seitlichen, in einzelne Teile zerlegbaren Trägern (4, 5, T), die nach oben gerichtete Gabeln bilden. .; .
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Drehbock verbundene Einstellvorrichtung für den Lafettenschwanz, bestehend aus Kettenzug (13), Drahtseil o. dgl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303239D Active DE303239C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE303239C true DE303239C (de)

Family

ID=556969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT303239D Active DE303239C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE303239C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299234B (de) * 1965-01-19 1969-07-10 Bofors Ab Fahrbares Geschuetz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299234B (de) * 1965-01-19 1969-07-10 Bofors Ab Fahrbares Geschuetz

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