DE3031897C2 - - Google Patents
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung zum
Verbinden von Belastungen mit einer Wechselstromquelle.
Die DE-AS 22 22 517 beschreibt eine Schalteinrichtung in
Hybridtechnik zum lastfreien Schalten von mit
alternierender Spannung gespeisten Stromverbrauchern mit
beliebigem Phasenverschiebungswinkel unter Verwendung eines
elektrischen Ventils und eines ersten und zweiten
Lastkreisschalters, von denen das elektrische Ventil von
dem zweiten Lastkreisschalter überbrückbar und in
Reihenschaltung mit dem ersten Lastkreisschalter in den
Laststromkreis zur Speisung des Verbrauchers eingefügt ist,
wobei eine derartige Betätigungsfolge der beiden
Lastkreisschalter vorgesehen ist, daß beim Einschalten
zuerst und nur während einer durch das elektrische Ventil
gesperrten Halbwelle der erste Lastkreisschalter und
anschließend während einer Halbwelle entgegengesetzter
Polarität der zweite Lastkreisschalter geschlossen werden,
wogegen beim Ausschalten zuerst und nur während einer
Halbwelle, für die das elektrische Ventil stromdurchlässig
ist, der zweite Lastkreisschalter und anschließend während
einer durch das elektrische Ventil gesperrten Halbwelle der
erste Lastkreisschalter geöffnet werden.
Weiterhin ist aus der US-PS 40 25 820 eine
Sicherungsschaltung bekannt, die ein Hilfsrelais und einen
steuerbaren Schalter enthält und mit einer
Lichtbogenunterdrückungsschaltung verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Schalteinrichtung, wie sie aus der DE-AS 22 22 517 bekannt
ist, so auszugestalten, daß mit einfachen Mitteln eine
sicher und verlustarm arbeitende Schalteinrichtung mit
wenigen Bauteilen erhalten wird.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Relaisschaltkreises
mit zwei Relais,
Fig. 2A-2F Steuerungsdiagramme
für den Relaisschaltkreis von Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild
des Relaisschaltkreises nach Fig. 1 mit der
detaillierten Darstellung
einer Ausführungsform der
Zeitgeber- und Steuerschaltung,
Fig. 4A-4L Steuerungsdiagramme
für die Zeitgeber- und Steuerschaltung
von Fig. 3 und
Fig. 5 ein Schaltbild eines
Relaisschaltkreises nach der Erfindung.
In den Zeichnungen, in denen gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
tragen, zeigt Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Relaisschaltkreises,
der insgesamt mit 10 bezeichnet
ist. Der Schaltkreis 10 enthält zwei Relaisschaltstrecken
K1 und K2, die in Reihe zwischen einer Stromquelle V∼ und
einer Belastung 12 liegen. Die Schaltstrecke K1 ist durch eine Kommutierungsdiode
D1 überbrückt, die während der positiven
Halbperiode des Eingangswechselstromes leitet und
während dessen negativer Halbperiode gesperrt ist.
Die Schaltstrecke K1 ist normalerweise geschlossen (vgl. Fig. 2E)
und wird für eine Halbperiode immer dann geöffnet, wenn der
Zustand der Schaltstrecke K2 geändert werden soll. Die Schaltstrecke
wird immer dann geschlossen, wenn der Belastung 12 Strom zugeführt
werden soll, und wird immer dann geöffnet, wenn die
Stromzufuhr der Belastung 12 unterbrochen werden soll.
Demgemäß legt der Zustand der Schaltstrecke K2 fest, ob der Belastung
12 Strom zugeführt wird oder nicht.
Der Zustand der Schaltstrecke K2 wird durch ein Steuersignal VC
festgelegt, welches an die Zeitgeber- und Steuerschaltung
14 angelegt wird. Das Signal VC kann durch irgendeine geeignete
manuelle oder automatische Einrichtung erzeugt werden
und zeigt an, ob der Belastung 12 Strom zuzuführen ist.
Ein einfaches Beispiel hierfür ist
der Handsteuerschalter an einem elektrischen Kochherd,
wobei dieser Schalter festlegt,
ob einer bestimmten Platte (der Belastung 12) Strom zuzuführen
ist oder nicht. Immer dann, wenn der Schalter eingeschaltet
wird, wird das Steuersignal VC einen Zustand annehmen
(in dem gezeigten Beispiel einen Binärwert "1"), der anzeigt,
daß der Belastung 12 Strom zuzuführen ist. Immer dann, wenn
der Schalter abgeschaltet wird, wird das Steuersignal
VC einen Zustand annehmen (in dem gezeigten Beispiel einen
Binärwert "0"), der anzeigt, daß der Strom von der Belastung
12 abzuschalten ist.
Der Zustand der Schaltstrecke K2 wird, wie oben erwähnt, nur
dann geändert, wenn die Diode D1 in Sperrichtung betrieben
wird und die Schaltstrecke K1 geöffnet ist. Hierdurch werden
die Spannungsanforderungen an die Schaltstrecke K2 minimiert.
Aus demselben Grund wird der Zustand der Schaltstrecke K1 nur geändert,
wenn die Diode D1 leitet.
Zu diesem Zweck steuert die Zeitgeber- und Steuerschaltung
14 die Schaltstrecken K1 und K2 derart, daß:
- (1) die Schaltstrecke K1 im Anschluß an eine Änderung im Zustand des Steuersignals VC während einer positiven Halbperiode der Eingangswechselspannung V∼ geöffnet wird;
- (2) der Zustand der Schaltstrecke K2 während der nächsten Halbperiode (der negativen Halbperiode) geändert wird; und
- (3) die Schaltstrecke K1 während der nächsten folgenden positiven Halbperiode wieder geschlossen wird.
Als Ergebnis dieser Folge von Operationen
ist die Schaltstrecke K1 nur 0,7 V (dem Durchlaßspannungsabfall
an der Diode D1) ausgesetzt, wenn er seinen Zustand
ändert, während die Schaltstrecke K2 im wesentlichen 0 V ausgesetzt
ist, wenn er seinen Zustand ändert. Nach der Übergangsperiode,
in der die Schaltstrecken K1 und K2 gemäß der vorstehenden Folge
von Operationen geöffnet und/oder geschlossen haben, bleibt
die Schaltstrecke K1 geschlossen, und die Schaltstrecke K2 bleibt gemäß
dem Zustand des Steuersignals VC entweder geöffnet oder geschlossen.
Wenn die Schaltstrecke K2 geschlossen ist, wird der
Belastung 12 Strom direkt aus der Spannungsquelle über die
geschlossenen Schaltstrecken K1 und K2 zugeführt. Wenn die Schaltstrecke
K2 geöffnet ist, erhält die Belastung 12
keinen Strom. Wenn sich der Zustand des Steuereingangssignals
VC wieder ändert, werden die Schaltstrecken K1 und K2 wieder zwischen
ihren offenen und/oder geschlossenen Stellungen folgegesteuert,
wie oben beschrieben, bis die Schaltstrecke K1 wieder geschlossen
ist und die Schaltstrecke K2 den neuen Zustand annimmt,
der durch den Zustand des Steuersignals VC vorgegeben wird.
Die Art und Weise, auf die die Zeitgeber- und Steuerschaltung 14
die Operation der Schaltstrecken K1 und K2 steuert, wird unter Bezugnahme
auf Fig. 2 besser verständlich. Vor der Zeit t1
(vgl. Fig. 2B) wird angenommen, daß der Schaltkreis 10 im
eingeschwungenen oder stationären Zustand ist, z. B. daß die
Schaltstrecke K1 geschlossen ist und daß die Schaltstrecke K2 offen ist,
so daß der Belastung 12 kein Strom zugeführt wird. Zur Zeit
t1 ändert sich der Zustand des Steuersignals VC auf den Binärwert
"1", was anzeigt, daß der Belastung 12 Strom zugeführt
werden soll. Auf dieses Signal hin überwacht die Zeitgeber-
und Steuerschaltung 14 die Eingangswechselspannung
V∼ und bewirkt, daß die Schaltstrecken K1 und K2 während
aufeinanderfolgender Halbperioden der Eingangswechselspannung
ihren Zustand ändern. Da es eine endliche Verzögerungszeit
ΔT (typischerweise 6 ms) zwischen dem Zeitpunkt, in
welchem die Spulen K1 und K2 entweder erregt oder entregt
sind, und dem Zeitpunkt gibt, in welchem ihre entsprechenden
Schaltstrecken K1 bzw. K2 schließen oder öffnen, muß die Zeitgeber-
und Steuerschaltung 14 die Spulen K1 und K2 ΔT Sekunden vor
dem Zeitpunkt, in welchem die Schaltstrecken K1 bzw. K2 den Zustand
ändern sollen, erregen und/oder entregen.
Gemäß Fig. 2E ist die Schaltstrecke K1 zur Zeit t3 zu öffnen, die
vorzugsweise beim Maximalwert der positiven Halbperiode der Eingangswechselspannung
V∼ im Anschluß an den Zeitpunkt t1 ist.
Die Schaltstrecke
K2 ist zur Zeit t5 zu schließen, die beim Maximalwert der negativen
Halbperiode der Eingangswechselspannung V∼ im Anschluß an die
Zeit t3 ist. Schließlich ist die Schaltstrecke K1 zur Zeit
t7 wieder zu schließen, die beim Maximalwert der positiven Halbperiode
der Eingangswechselspannung V∼ im Anschluß an die Zeit
t5 ist. An diesem Punkt wird der Schaltkreis 10 wieder
im stationären Zustand sein, und die Schaltstrecken K1 und K2
werden beide geschlossen sein, wodurch der Belastung 12 Strom
zugeführt wird.
Zur Sicherstellung der vorgenannten Zeiteinstellung muß die
Zeitgeber- und Steuerschaltung 14 die Spule K1′ ΔT Sekunden
vor den Zeiten t3 bzw. t7 entregen bzw. erregen. Außerdem
muß die Schaltung 14 die Spule K2′ ΔT Sekunden vor der Zeit
t5 erregen. Zu diesem Zweck entregt die Zeitgeber- und Steuerschaltung
14 die Spule K1′ zur Zeit t2 und erregt wieder die
Spule K1′ zur Zeit t6. Die Zeitpunkte t2 und t6 gehen den Zeitpunkten
t3 bzw. t7 um ΔT Sekunden voran. Die Spule K2′ wird
zur Zeit t4 erregt, die ebenfalls der Zeit t5 um den ΔT Sekunden
vorangeht. Auf diese Weise gewährleistet die Zeitgeber-
und Steuerschaltung 14, daß die Schaltstrecke K1 zu den Zeiten
t3 und t7 sequentiell öffnet bzw. schließt und daß die
Schaltstrecke K2 zur Zeit t5 schließt.
Nach dem Zeitpunkt t7 ist der Schaltkreis 10 im stationären
Zustand, und die Schaltstrecken K1 und K2 sind beide geschlossen.
Die Schaltstrecken K1 und K2 bleiben in dieser Position, bis das
Steuersignal VC einen Zustand annimmt, der angibt,
daß die Stromzufuhr zu der Belastung 12 zu unterbrechen ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 2B erfolgt das zur Zeit t8.
Zur Zeit t9 entregt die Zeitgeber- und Steuerschaltung 14
die Spule K1, worauf die Schaltstrecke K1 zur Zeit t10
öffnet, während die Diode D1 in Durchlaßrichtung
leitet. Die Zeitgeber- und Steuerschaltung 14
bewirkt außerdem, daß die Spule K2′ zur Zeit t11 entregt wird,
mit dem Ergebnis, daß die Schaltstrecke K2 zur Zeit t12 geöffnet
wird. In diesem Zeitpunkt fließt kein Strom über die Schaltstrecke
K2, da die Diode D1 sperrt und die
Schaltstrecke K1 offen ist. Schließlich erregt zur Zeit t13 die
Zeitgeber- und Steuerschaltung 14 wieder die Spule K1, was
zur Folge hat, daß die Schaltstrecke K1 zur Zeit t14 wieder geschlossen
wird und daß der Schaltkreis 10 in
seinen stationären Zustand zurückkehrt, in welchem die Schaltstrecke
K2 offen ist und die Belastung 12 von der Stromquelle
getrennt ist. Der Schaltkreis 10 bleibt in diesem Zustand,
bis der Zustand des Steuersignals VC sich wieder ändert.
Als Ergebnis des vorstehenden gewährleistet der Schaltkreis
10, daß die Schaltstrecke K1 während der positiven Halbperiode
der Versorgungsspannung V∼ geöffnet ist, während
der die Diode D1 in Durchlaßrichtung betrieben wird, daß
die Schaltstrecke K2 seinen Zustand während der negativen Halbperiode
der Versorgungsspannung V∼ ändert, während
der die Diode D1 sperrt und die Schaltstrecke
K1 offen ist, und daß die Schaltstrecke K1 während der nächsten
positiven Halbperiode der Versorgungsspannung V∼
wieder geschlossen wird. Das ist, wie oben erwähnt, ein
äußerst vorteilhaftes Verfahren, da hierdurch
die Spannungsbeanspruchung der Schaltstrecken K1 und K2 minimal
ist und da eine galvanische Trennung zwischen der Stromquelle
und der Belastung 12 vorhanden ist, wenn die Belastung
12 nicht mit Strom versorgt werden soll.
Eine Ausführungsform der Zeitgeber- und Steuerschaltung 14
ist Fig. 3 entnehmbar. Die Schaltung 14 enthält
eine Nulldurchgangsdetektorschaltung 16, zwei JK-Flipflops
18 und 20, mehrere Verzögerungsschaltungen 22, 24 und
26 und zwei Inverter 28 und 30. Die Nulldurchgangsdetektorschaltung
16 überwacht die Versorgungsspannung
V∼ und erzeugt einen negativen Ausgangsimpuls jedesmal
dann, wenn die Spannung V∼ den Wert 0 V von der positiven
zur negativen Halbperiode durchläuft, vgl. die Fig. 4A und
4B. Die Nulldurchgangsdetektorschaltung 16 erzeugt keinen
Ausgangsimpuls bei einem Nulldurchgang von der negativen
Halbperiode zur positiven Halbperiode.
Das Ausgangssignal der Nulldurchgangsdetektorschaltung 16 wird
an den invertierten Takteingang des Flipflops 18 angelegt.
Auf diese Weise wird die an den Eingängen J und K des Flipflops
18 enthaltene Information in die Ausgänge Q und desselben
bei jedem negativen Nulldurchgang der Versorgungsspannung
V∼ eingelesen. Da die Eingänge J
und K des Flipflops 18 mit dem Steuersignal VC (der letztere
Eingang über einen Inverter 32) verbunden sind, werden sich
die Ausgangssignale des Flipflops 18 bei dem ersten negativen
Nulldurchgang im Anschluß an eine Änderung in
den Zustand des Steuersignals VC ändern und werden anschließend
den gewünschten Zustand der Schaltstrecke K2 darstellen.
Das Ausgangssignal des Flipflops 18 wird an den Eingang der
Verzögerungsschaltung 22 angelegt. Das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung
22 nimmt den Binärwert "1"
immer dann an, wenn ihr Eingangssignal den Binärwert
"0" annimmt, und bleibt auf dem Binärwert "1" für eine Zeitspanne,
die durch eine einstellbare RC-Schaltung innerhalb
der Verzögerungsschaltung festgelegt ist. In der dargestellten
Ausführungsform wird angenommen, daß das Ausgangssignal V22
der Verzögerungsschaltung 22 für eine Zeitspanne ΔT1=t5-t2,
vgl. Fig. 4E, auf dem Binärwert "1" bleibt.
Das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung 22 wird an
den invertierten Eingang der Verzögerungsschaltung 24 gelegt,
die im Aufbau und in der Arbeitsweise der Verzögerungsschaltung
22 gleicht. So nimmt das Ausgangssignal V24 der Verzögerungsschaltung
24 den Binärwert "1" immer
dann an, wenn das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung 22
positiv wird (z. B. zur Zeit t2). Das Ausgangssignal V24 der Verzögerungsschaltung 24 bleibt auf dem Binärwert "1" für eine
Zeitspanne ΔT2=t3-t2 (vgl. Fig. 4F),
in welcher die Spule K1′ entregt wird, und den
Zeitpunkt festlegt, in welchem der Kontakt K1 öffnet.
Das Ausgangssignal V24 der Verzögerungsschaltung 24 wird an
den Eingang der Verzögerungsschaltung 26 angelegt, deren Ausgangssignal
V26 nimmt den Binärwert "1" immer dann an,
wenn ihr Eingangssignal den Binärwert "0" annimmt.
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
26 bleibt für eine Verzögerungszeitspanne
ΔT3=t7-t3 (vgl. Fig. 4G) auf dem Binärwert "1" und legt die
Länge der Zeit fest, während der die Schaltstrecke K1 offen bleibt.
Da die Schaltstrecke K1 für eine volle Periode der Eingangsspannung
V∼ offen bleiben soll, ist die Verzögerungszeitspanne
ΔT3 vorzugsweise gleich der Periode
der Versorgungsspannung V∼.
Das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 26
legt den Zustand der Schaltstrecke K1 fest. Insbesondere wenn das
Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 26 den Binärwert
"1" hat, hat das Ausgangssignal des Inverters 28
den Binärwert "0". Es wird Strom durch die Spule K1 fließen,
und die Schaltstrecke K1 ist geschlossen. Wenn das Ausgangssignal
der Verzögerungsschaltung 26 den Binärwert
"0" hat, hat das Ausgangssignal des Inverters 28 den
Binärwert "1", und die Spannung an der Spule K1 wird nicht
ausreichen, die Schaltstrecke K1 zu schließen. Somit bleibt
die Schaltstrecke K1 offen, solange das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
26 den Binärwert "0" hat.
Das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung 22 wird außerdem
an die invertierte Takteingangsklemme des Flipflops 20
angelegt und bewirkt, daß die an dem Ausgang Q des Flipflops
18 enthaltene Information in den Ausgang Q des Flipflops 20
immer dann eingelesen wird, wenn das Ausgangssignal V22
den Binärwert "0" annimmt (z. B. zur Zeit t5). Das
Ausgangssignal des Flipflops 20 wird an den Eingang des Inverters
30 angelegt und steuert den Zustand der Spule K2′.
Wenn das Ausgangssignal des Flipflops 20 den Binärwert
"1" hat, hat das Ausgangssignal des Inverters 30 den
Binärwert "0", und es wird Strom durch die Spule K2′
fließen, was zur Folge hat, daß die Schaltstrecke K2 geschlossen
wird. Umgekehrt, wenn das Ausgangssignal Q des Flipflops 20
den Binärwert "0" hat, wird das Ausgangssignal des Inverters
30 den Binärwert "1" haben, und das Spannungspotential
an der Spule K2′ wird nicht ausreichen, die Schaltstrecke
K2 zu schließen.
Die Arbeitsweise der Zeitgeberschaltung 14 von Fig. 3 wird
am besten unter Bezugnahme auf das Steuerungsdiagramm von
Fig. 4 verständlich. Darin ist gezeigt, daß sich der Zustand
des Steuersignals VC von dem Binärwert "0" auf den Binärwert
"1" zur Zeit t1 ändert. Zur Zeit t2 geht die Eingangsspannung
V∼ von der positiven zur negativen Halbperiode, und der
Binärzustand "1" des Steuersignals VC (der anzeigt, daß
die Schaltstrecke K2 zu schließen ist und der Belastung 12 Strom
zuzuführen ist) wird in den Ausgang Q des Flipflops 18
eingelesen. Gleichzeitig wird der Binärzustand "0" in den
Eingang K des Flipflops 18 eingelesen, da das Steuersignal
VC durch den Inverter 32 invertiert wird, bevor es an den
Eingang K des Flipflops 18 angelegt wird.
Zur Zeit t2 wird der Binärwert "0" am Ausgang Q des Flipflops
18 an die Verzögerungsschaltung 22 angelegt,
deren Ausgangssignal V22 den Binärwert "1" annimmt,
vgl. Fig. 4E. Gleichzeitig nimmt das Ausgangssignal V24 der
Verzögerungsschaltung 24 den Binärwert "1" an, da ihr Eingang
invertiert ist und das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung
22 empfängt.
Zur Zeit t3 geht das Ausgangssignal V24 der Verzögerungsschaltung
24 auf den Binärwert "0", so daß
das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 26 den Binärwert
"1" annimmt. Das hat zur Folge, daß das Ausgangssignal
des Inverters 28 den Binärwert "0" annimmt, wodurch die
Spule K1′ erregt wird, vgl. die Fig. 4G bzw. 4H. Nach einer
Zeitverzögerung ΔT=t4-t3, welche die Ansprechzeit des Relais
darstellt, öffnet die Schaltstrecke K1, vgl. Fig. 4J.
Strom fließt zu dieser Zeit nicht durch die Diode D1, da die
Schaltstrecke K2 noch offen ist. Die Verzögerungszeit ΔT2 der Verzögerungsschaltung
24 wird so gewählt, daß sichergestellt
ist, daß die Schaltstrecke K1 ungefähr beim Maximalwert der positiven
Halbperiode der Versorgungsspannung V∼ im Anschluß an den Zeitpunkt
öffnet, in welchem sich der Zustand des Steuersignals
VC ändert.
Zur Zeit t5 nimmt das Ausgangssignal V22 der Verzögerungsschaltung
22 den Binärwert "0" an. Das hat zur Folge,
daß der Binärwert "1" des Ausgangs Q des Flipflops 18
auf den Ausgang Q des Flipflops 20 durchgeschaltet wird. Dieses
Signal wird durch den Inverter 30 invertiert, wodurch die
Spule K2′ zur Zeit t5 erregt wird und die Schaltstrecke
K2 nach einer Verzögerungszeit ΔT geschlossen wird, die durch
die Ansprechzeit des Relais festgelegt ist. Die Verzögerungszeit
ΔT1 der Verzögerungsschaltung 22 wird so gewählt,
daß das Ausgangssignal Q des Flipflops 18 auf den Ausgang Q
des Flipflops 20 ΔT Sekunden vor der Zeit t6 durchgeschaltet wird,
um sicherzustellen, daß die Schaltstrecke K2 in einem Zeitpunkt geschlossen
wird, bei welchem der Maximalwert der negativen Halbperiode
der Eingangsspannung V∼ vorhanden ist, d. h. zur Zeit
t6. Die Schaltstrecke K2 bleibt in der Position, bis sich der Zustand
des Steuersignals VC ändert.
Schließlich nimmt zum Zeitpunkt t7 das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
26 den Binärwert "0" an, wodurch
das Ausgangssignal des Inverters 28 auf den Binärwert "1"
übergeht und dadurch die Spule K1′ entregt wird. Nach einer Zeitverzögerung
ΔT, die durch die Ansprechzeit des Relais festgelegt
ist, schließt die Schaltstrecke K1 und bleibt geschlossen,
bis sich der Zustand des Steuersignals VC ändert. Die Zeitverzögerung
ΔT3 der Verzögerungsschaltung 26 wird so gewählt,
daß die Spule K1′ zur Zeit t8 wieder erregt wird, so daß
sichergestellt ist, daß die Schaltstrecke K1 bei dem Maximalwert
der positiven Halbperiode der Versorgungsspannung
V∼ schließt, vgl. Fig. 4J.
Als Ergebnis der vorstehenden Operationen hat
die Spannung an der Diode D1 die in Fig. 4L gezeigte Form.
Die Spannung an der Diode D1 erreicht den
Spitzenwert der Versorgungsspannung V∼, wenn die Diode sperrt,
und erreicht einen Diodenspannungsabfall
(ungefähr 0,7 V), wenn die Diode leitet.
Da die Diode D1 den Belastungsstrom
für ungefähr eine Halbperiode aushalten muß, kann die Diode
für Stoßstrombelastbarkeit in bezug auf den Belastungsstrom
im Gegensatz zu einer Belastbarkeit mit arithmetischem Strommittelwert
bemessen werden. Demgemäß kann die Diode D1 zehnmal
kleiner sein, als es durch den arithmetischen Mittelwert
des Belastungsstroms angezeigt würde.
In den vorstehenden Ausführungsformen sind jeweils eine Belastung
12 und eine Hilfsschaltstrecke K2 der Hauptschaltstrecke K1 zugeordnet.
Es wird jedoch bevorzugt, mehrere Hilfsschaltstrecken K2
und mehrere Belastungen 12 mit jeder Hauptschaltstrecke K1 zu
verbinden. In einem solchen System wird die Hauptschaltstrecke K1
veranlaßt, in der oben beschriebenen Weise sequentiell immer
dann zu öffnen und zu schließen, wenn der Zustand von irgendeinem
der Schaltstrecken K2 geändert wird. Das ist vorteilhaft,
da nur das Hauptrelais erforderlich ist, um den Betrieb
von mehreren Belastungen und Hilfsschaltstrecken zu steuern.
Ein Beispiel hierfür
ist in Fig. 5 gezeigt.
Eine erste Anzahl von Belastungen 34, 36, 38 und 40 ist
einer ersten Hauptschaltstrecke KM0′ zugeordnet, während
eine zweite Anzahl von Belastungen 42 und 44 einer zweiten
Hauptschaltstrecke KM1′ zugeordnet ist. Die Belastungen 34, 36,
38 und 40 können beispielsweise einzelne Platten eines Haushaltkochherdes
darstellen, während die Belastungen 42 und
44 dessen Backöfen darstellen können. In Fig. 5 enthält jedes
Hauptrelais eine Hauptspule KMn,
wobei gilt n=0, 1. Die Hilfsrelais enthalten jeweils
eine Hilfsrelaisspule KPm und eine entsprechende Hilfsschaltstrecke
KPm′, wobei gilt m=0, 1, . . ., 5.
Die Kochplatten darstellenden Belastungen 34, 36, 38 und 40
sind jeweils einer entsprechenden Schaltstrecke KP0′-KP3′
zugeordnet, der zwischen die betreffenbe Belastung und
einer Versorgungswechselspannung V∼ geschaltet ist. Die Stellung
jeder Schaltstrecke KP0′-KP3′ legt fest, ob seiner
entsprechenden Belastung 34-40 Strom zugeführt wird oder
nicht. In gleicher Weise sind die Backöfen darstellenden Belastungen
42 und 44 jeweils einer entsprechenden Schaltstrecke
KP4′ und KP5′ zugeordnet, der zwischen der ihm zugeordneten
Belastung und der Versorgungswechselspannung V∼
geschaltet ist. Die Stellung jeder Schaltstrecke KP4′
und KP5′ legt fest, ob seiner zugeordneten Belastung 42 oder
44 Strom zugeführt wird oder nicht.
Immer dann, wenn einer der Belastungen 34, 36, 38 oder 40
Strom zugeführt werden soll oder die Stromzufuhr von der Belastung
unterbrochen werden soll, öffnet die Schaltstrecke
KM0′ während einer ersten positiven Halbperiode der
Versorgungsspannung V∼. Das Hilfsrelais KP0′-KP3′,
das der Belastung 34-40 zugeordnet ist, welcher Strom zugeführt
werden soll oder zu welcher die Stromzufuhr unterbrochen
werden soll, wird während der
folgenden negativen Halbperiode der Versorgungsspannung V∼ geöffnet
oder geschlossen, und die Schaltstrecke KM0′ wird
während der nächsten positiven Halbperiode der Versorgungsspannung
V∼ wieder geschlossen. Eine ähnliche Prozedur wird durchgeführt,
wenn den Backöfen darstellenden Belastungen 42 und 44
Strom zuzuführen oder deren Stromzufuhr zu unterbrechen ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung enthält
die Zeitgeber- und Steuerschaltung 14 einen Mikroprozessor,
Trenneingangsschaltungen 48, 50 und 52 und
ein Schieberegister 46. Die geeignete Zeitsteuerung wird durch
den Mikroprozessor festgelegt, der sowohl die Versorgungsspannung
V∼ als auch eine Anzahl von Steuersignalen
überwacht, die die gewünschte Stellung der Schaltstrecke
KP0′-KP5′ anzeigen und bewirken, daß die gewünschten Belastungen
34-44 gemäß der beschriebenen Schaltfolge
zugeschaltet und abgeschaltet werden.
Der Mikroprozessor steuert den Betrieb der Schaltungen 48, 50
und 52 durch Erzeugen von drei Ausgangssignalen, nämlich einem
Hilfsrelaissteuersignal VC′ und zwei Hauptrelaissteuersignalen
VM₀ und VM₁. Das Hilfsrelaissteuersignal VC′ hat
die Form einer Impulsfolge, deren einzelne Bits anzeigen,
welcher der Belastungen 34-44 zu irgendeinem bestimmten Zeitpunkt
Strom zugeführt werden sollen. In dem Beispiel
nach Fig. 6 enthält
jede Impulsfolge sieben Bits, die über die Trenneingangsschaltung
48 seriell in das Schieberegister 46 eingelesen werden
und an den Ausgängen Q0-Q6 desselben erscheinen. Die
sechs Impulse, die den Ausgängen Q0-Q5 des Schieberegisters
46 zugeordnet sind, zeigen jeweils an, ob einer zugeordneten
Belastung 34-44 Strom zugeführt werden soll oder nicht. Das Informationsbit,
das an dem Ausgang Q0 des Schieberegisters 46
erscheint, bestimmt, ob der Belastung 34 Strom zugeführt werden soll
oder nicht, und das Informationsbit, das an dem Ausgang Q1
des Schieberegisters 46 erscheint, bestimmt, ob der Belastung
36 Strom zuzuführen ist oder nicht usw. Das letzte Informationsbit,
das an dem Ausgang Q6 des Schieberegisters 46 erscheint,
wird an eine Wächterschaltung (watchdog circuit,
Überwachungsschaltung) 54
angelegt, deren Arbeitsweise weiter unten beschrieben ist.
Jedes Informationsbit, das in dem Schieberegister 46 enthalten
ist, liegt in Form entweder einer binären "1" oder einer
binären "0" vor. Diese Signale werden an eine Darlington-Treiberschaltung
56 angelegt, die ihrerseits mit den Hilfsrelaisspulen
KP0-KP5 verbunden ist. Die Darlington-Treiberschaltung
56 enthält mehrere Darlington-Transistoren, von
denen jeder zwischen einen der Ausgänge (z. B. Q0) des Schieberegisters
46 und eine der Hilfsrelaisspulen (z. B. KP0) geschaltet
schaltet ist. Immer dann, wenn das Binärbit, welches einer
besonderen Hilfsrelaisspule zugeordnet ist, den Wert
"1" hat, legt die Darlington-Treiberschaltung 56 das
untere Ende der zugeordneten Hilfsrelaisspule an Masse, so daß
ein Strom durch diese Spule fließt.
Infolgedessen wird nach einer Zeitverzögerung T
(der Ansprechzeit des Relais) die Hilfsrelaisschaltstrecke (z. B.
KP0′) dieses Relais schließen. Umgekehrt,
wenn ein bestimmtes Ausgangssignal (z. B. Q0) des Schieberegisters
46 den Wert "1" hat, wird die Darlington-Treiberschaltung
56 eine Spannung, die ungefähr gleich
der Vorspannung Vcc ist, an das untere Ende der
Hilfsrelaisspule (z. B. KP0) anlegen, so daß die
Hilfsrelaisspule entregt wird. Nach einer Zeitverzögerung
ΔT wird die entsprechende Hilfsrelaisschaltstrecke (z. B. KP0′) öffnen.
In der Ausführungsform nach Fig. 5 wird eine neue Impulsfolge
(die sieben Bits an Information enthält) dem Schieberegister
46 während jeder Periode der Versorgungsspannungsschwingung
V∼ (z. B. einmal jede Sechzigstelsekunde) zugeführt.
Die gesamte Impulsfolge wird in einem Bruchteil
der Ansprechzeit ΔT der Relais (z. B. in einer Millisekunde)
in das Schieberegister 46 eingelesen, um sicherzustellen,
daß die Hilfsrelaisspulen KP0-KP5 (die eine typische Anspruchzeit
von sechs Millisekunden haben) nicht auf die Informationsbits
einwirken, wenn diese in das Schieberegister eingelesen
werden. Der Zustand der Hilfsrelaisspulen
KP0-KP5 wird sich T Sekunden, nachdem die gesamte Impulsfolge
in das Schieberegister eingelesen worden ist, ändern
(d. h. diese werden erregt oder entregt), und die zugeordneten
Hilfsrelaisschaltstrecken KP0′-KP5′ werden entweder geöffnet oder
geschlossen. Da die Hilfsrelaiskontakte ungefähr
in der Mitte der negativen Halbperiode der Versorgungsspannung
V∼ im Anschluß an die positive Halbperiode, während
welcher die passende Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ oder KM1′ geöffnet
wurde, öffnen oder schließen, beendet der Mikroprozessor
die Übertragung einer gesamten Impulsfolge in das Schieberegister
46 zu einer Zeit, die ΔT Sekunden vor diesem Zeitpunkt
liegt.
Das Steuersignal VC′ wird in das Schieberegister
46 über die Trenneingangsschaltung 48 eingelesen.
Die Trenneingangsschaltung 48 dient zwei Zwecken: Sie trennt
den Mikroprozessor galvanisch von dem Schieberegister 46 und wandelt
impulsbreitenmodulierte Signale (PWM-Signale), die durch
den Mikroprozessor erzeugt werden, in amplitudenmodulierte
Signale um, die von dem Schieberegister aufgenommen werden
können. Jeder lange Impuls, der durch den Mikroprozessor erzeugt
wird, stellt eine binäre "0" dar, während jeder kurze
Impuls eine binäre "1" darstellt. Während des Zeitintervalls
zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen hat das Steuersignal
VC′ den positiven Spannungswert, und eine Leuchtdiode 64 eines
Opto-Kopplers 65 wird freigegeben. Diese schaltet einen Transistor
66 ein, wodurch ein Verbindungspunkt 67 zwischen Widerständen
R1 und R2 an Masse gelegt und ein Transistor 60 eingeschaltet
wird. Bei eingeschaltetem Transistor 60 lädt sich
ein Kondensator C1 auf Vcc Volt auf und hält das Dateneingangssignal
des Schieberegisters 46 auf dem Binärwert "1".
Immer dann, wenn ein impulsbreitenmodulierter Impuls durch
den Mikroprozessor erzeugt wird, wird die Leuchtdiode 64
gesperrt, und der Transistor 66 wird abgeschaltet. Infolgedessen
wird die Vorspannung Vcc an die Basis des Transistors
60 über die Widerstände R1 und R2 angelegt und bewirkt, daß
der Transistor 60 abgeschaltet wird. Während der gesamten
Länge des impulsbreitenmodulierten Impulses entlädt sich der
Kondensator C1 über Widerstände R3 und R4 (die gemeinsam mit
dem Kondensator C1 eine Verzögerungsschaltung 62 bilden).
Am Ende des impulsbreitenmodulierten Impulses fließt wieder
Strom durch die Leuchtdiode 64 und schaltet die Transistoren
66 und 60 ein. Gleichzeitig nimmt der Kollektor des Transistors
60 den Wert Vcc an, und der Kondensator C1
wird über den Widerstand R4 wieder aufgeladen.
Der Takteingang des Schieberegisters 46 wird jedesmal dann
freigegeben, wenn das Eingangssignal an ihm positiv ist.
Demgemäß wird das Schieberegister 46 die auf dem Kondensator
C1 enthaltene Information in dem Zeitpunkt einlesen, in
welchem der Transistor 60 eingeschaltet wird (d. h. an der
Vorderflanke des impulsbreitenmodulierten Impulses). Wenn
die Impulsbreite des impulsbreitenmodulierten Impulses eine
relativ kurze Dauer hat, wird sich der Kondensator C1 nur
geringfügig entladen, und das Schieberegister 46 wird an seinem
Dateneingang die binäre "1" erkennen, wenn an dem Takteingang
ein Impuls mit dem Signalwert H anliegt. Wenn die
Breite des impulsbreitenmodulierten Impulses relativ lang
ist, wird sich der Kondensator C1 wesentlich mehr entladen, und
das Schieberegister 46 wird eine binäre "0" an seinem Dateneingang
einlesen, wenn sein Takteingangssignal positiv ist.
Auf diese Weise werden die impulsbreitenmodulierten Impulse,
die durch den Mikroprozessor erzeugt werden, durch die Isolatoreingangsschaltung
48 in amplitudenmodulierte Impulse
umgewandelt und als amplitudenmodulierte Impulse in dem Schieberegister
46 gespeichert.
Das Hauptrelaissteuersignal VM₀ steuert den Betrieb der Hauptrelaisspule
KM0. Das Hauptrelaissteuersignal VM₀ hat normalerweise
den Binärwert "1" und wird an eine Leuchtdiode
70 eines Opto-Kopplers 68 der Trenneingangsschaltung 50 angelegt.
Solange das Hauptrelaissignal den Binärwert "1"
hat, leuchtet die Leuchtdiode 70, der Transistor 72
ist eingeschaltet, und Basistreiberspannung liegt an einem
Transistor 74 über einen Widerstand R5 an. Die an den Transistor
74 angelegte Basistreiberspannung schaltet den Transistor
74 ein, ein Strom fließt durch die Hauptrelaisspule
KM0, und die Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ wird geschlossen.
Wenn der Mikroprozessor ein Steuersignal
empfängt, welches anzeigt, daß einer der Belastungen 34-40
Strom zuzuführen oder die Stromzufuhr zu dieser Belastung zu
unterbrechen ist, nimmt das Hauptrelaissteuersignal VM₀
den Binärwert "0" an, die Leuchtdiode 70
sperrt, und der Transistor 72 schaltet ab. Dadurch
wird die Basistreiberspannung von dem Transistor 74 entfernt
und die Hauptrelaisspule KM0 entregt. Zum Kompensieren der
Ansprechzeit des Relais geht das Hauptrelaissteuersignal
VM₀ auf den Binärwert "0" ungefähr ΔT Sekunden
vor der Mitte der positiven Halbperiode der Eingangsspannung
V∼ im Anschluß an die Anzeige, daß einer der Belastungen
34, 36, 38 und 40 Strom zuzuführen oder deren Stromzufuhr
zu unterbrechen ist. Somit ist sichergestellt, daß
die Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ zur richtigen Zeit geöffnet wird.
Ungefähr eine Periode der Eingangsspannung V∼
später nimmt das Steuersignal VM₀ wieder auf den Binärwert
"1",
so daß die Leuchtdiode 70 leitet, die Transistoren
72 und 74 eingeschaltet werden und die Hauptrelaisspule
KM0 ungefähr T Sekunden vor der Mitte der nächsten positiven
Halbperiode der Eingangsspannung erregt wird. Die
Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ schließt ungefähr in der Mitte der
nächsten positiven Halbperiode der Eingangsspannung V∼.
Der Betrieb der Hauptrelaisspule KM1 und deshalb der Hauptrelaiskontakt
KM1′ wird in gleicher Weise gesteuert, indem
das Hauptrelaissteuersignal VM₁ immer dann erzeugt wird, wenn
den Belastungen 42, 44 Strom zuzuführen oder deren Stromzufuhr
zu unterbrechen ist. Da der Aufbau und die Arbeitsweise
der Eingangsschaltung 52 mit denen der Eingangsschaltung 48
im wesentlichen übereinstimmen, werden sie nicht beschrieben.
Wenn eine der Kommutierungsdioden D2 oder D3 nicht richtig
arbeitet, wird die Lebensdauer der Hauptrelaisschaltstrecke KM0′
oder KM1′ beträchtlich verkürzt. Wenn der Hauptrelaiskontakt
versagt und geschlossen bleibt, wird außerdem die Anzahl der
offenen Schaltstrecken in Reihe mit den Belastungen verringert,
wodurch die Möglichkeit erhöht wird, daß einer der Hilfsrelaisschaltstrecken
ausfallen kann. Wenn sowohl die Hauptschaltstrecke als
auch eine Hilfsschaltstrecke in einem kurzgeschlossenen Zustand ausfallen,
wird der zugeordneten Belastung Strom zugeführt, wenn
es nicht erwünscht ist. Zum Anzeigen dieser und weiterer Fehler
ist die Ausführungsform von Fig. 5 mit
einer Sicherheitsschaltung 80 ausgestattet. Zusätzlich
enthält sie noch zwei träge Sicherungen.
Die trägen Sicherungen 76 und 78 sind mit den Kommutierungsdioden
D2 bzw. D3 in Reihe geschaltet. Sollte aus irgendeinem Grund
einer der Hauptrelaisschaltstrecken KM0′ oder KM1′ für eine vorgegebene
Zeitspanne nicht schließen, während irgendwelche der Hilfsrelais
geschlossen sind, wird die zugeordnete Sicherung
öffnen, und die Stromzufuhr zu der Belastung wird unterbrochen.
Die Sicherungsschaltung 80 enthält
Transistoren 82, 84, 86 und 88, einen Opto-Koppler 90 und
eine Diode D4. Die Sicherungsschaltung 80 führt zwei Tests
an der Kommutierungsschaltung durch: einen ersten Test, um
festzustellen, ob die Hauptrelais arbeiten, und einen zweiten
Test, um festzustellen, ob die Kommutierungsdioden D2
und D3 intakt sind. Diese Tests werden jeweils während der
letzten Hälfte der positiven Halbperiode der Eingangsspannung
V∼ ausgeführt, nachdem die geeigneten Hauptkontakte
KM0′ oder KM1′ geöffnet haben sollen, aber bevor der Zustand
des geeigneten Hilfsrelaiskontakts geändert worden ist. Einer
der Tests überprüft die Erregung
von beiden Hauptrelaisspulen KM0 und KM1.
Dieser Test wird jedoch in einer
sehr kurzen Zeitspanne (in der Größenordnung von 10 µs) ausgeführt,
die wesentlich kleiner ist als die Reaktionszeit ΔT
der Relais, so daß keine Änderung in dem Zustand der Kontakte
KM0′ und KM1′ verursacht wird. Wenn am Ende des Testzyklus
festgestellt wird, daß beide Hauptrelaiskontakte KM0′ und KM1′
geschlossen sind (wenigstens ein solcher Kontakt sollte während
der Schaltoperation offen sein) oder daß eine der Kommutierungsdioden
D2 oder D3 (oder deren zugeordnete Sicherungen
76 oder 78) nicht intakt ist, wird der Mikroprozessor den
Schaltzyklus abbrechen und den Zustand von irgendeinem der
Hilfsrelaiskontakte KP0′-KP5′ nicht ändern. Der Mikroprozessor
kann außerdem einen Alarm erzeugen, der anzeigt, daß das
System nicht richtig arbeitet und abgeschaltet und/oder repariert
werden sollte.
Der erste Test, der durch die Sicherungsschaltung 80 ausgeführt
wird, stellt fest, ob die Hauptrelaiskontakte
KM0′ und KM1′ richtig arbeiten. Der Sicherungstest wird während
der letzten Hälfte der positiven Halbperiode der Eingangsspannung
V∼ ausgeführt wird. Der Mikroprozessor gibt an
wenigstens einen der Trenneingangsschaltung 50 und 52 das Steuersignal
VM₀ bzw. VM₁, so daß
die Transistor 74 bzw. 74′ abschalten und
wenigstens eine der Hauptrelaisspulen KM0 und KM1
entregt wird. Hierdurch wird Basistreiberspannung an den Transistor
82 entweder über beide Widerstände R6 und R7 oder über einen
dieser Widerstände angelegt, und der Transistor 82 wird
eingeschaltet. Die Emitter der Transistoren 84 und 86
werden dadurch an Masse gelegt. Wenn die Hauptrelais richtig arbeiten,
wird wenigstens einer der beiden Hauptrelaisschaltstrecken KM0′
und KM1′ offen sein, und seine zugeordnete Kommutierungsdiode
D2 und D3 wird in Durchlaßrichtung betrieben. Vorausgesetzt,
daß die Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ offen und die Hauptrelaisschaltstrecke
KM1′ geschlossen ist, werden ungefähr 0,8 V (der Durchlaßspannungsabfall
an der Diode D2 plus dem Spannungsabfall
an der Sicherung 76) an der Basis des Transistors 86 wird
über den Widerstand R9 und die geschlossene Hauptrelaisschaltstrecke
KM1′ an Masse liegen. Dabei werden die Transistoren
84 und 86 ein- bzw. ausgeschaltet sein. Da der Transistor
84 eingeschaltet ist, liegt die Basis des Transistors
88 über die Transistoren 82 und 84 an Masse, und der Transistor
88 ist abgeschaltet. Es fließt deshalb kein Strom über
die Leuchtdiode des Opto-Kopplers 90, und der Transistor 92, dessen
Kollektor an einem passenden Mikroprozessoreingang
anliegt, sperrt.
Hierdurch wird angezeigt,
daß wenigstens eine der Hauptrelaisschaltstrecken KM0′ und
KM1′ offen ist und daß deshalb die Hauptrelais richtig arbeiten.
Wenn die Hauptrelais nicht richtig arbeiten, sind
beide Hauptrelaisschaltstrecken KM0′ und KM1′ geschlossen,
die Basen beider Transistoren 84 und 86 liegen an Masse,
und beide Transistoren sind abgeschaltet. Hierdurch
liegt an der Basis des Transistors 88 eine Treiberspannung
über den Widerstand R10 an. Der Transistor 88 wird eingeschaltet, und
ein Stromfluß fließt durch die Leuchtdiode des Opto-Kopplers
90 über den Widerstand R11. Die Leuchtdiode
des Opto-Kopplers 90 sendet Licht aus, und der
Transistor 92 schaltet ein. Hierdurch liegt der
Sicherungsschaltungsausgang Vfs an Masse, und
dadurch wird angezeigt, daß beide Hauptrelaisschaltstrecken geschlossen
sind und daß die Hauptrelais nicht richtig arbeiten. In diesem
Fall wird der Mikrocomputer den Schaltprozeß unterbrechen.
Nachdem der erste Test abgeschlossen ist und anzeigt, daß wenigstens
einer der Hauptrelaisschaltstrecken KM0′ und KM1′ offen
ist, wird ein zweiter Test ausgeführt, um festzustellen, ob
die Kommutierungsdioden D2 und D3, die den offenen Relais zugeordnet
sind, richtig arbeiten. Während dieses Tests wird der
Transistors 82 abgeschaltet. Zu diesem Zweck bewirkt der Mikroprozessor,
daß beide Hauptrelaissteuersignale VM₀ und VM₁ den
Binärwert "1" annehmen, wodurch die Transistoren 74 und 74′
der Trenneingangsschaltungen 50 bzw. 52 eingeschaltet werden und die
Basis des Transistors 82 an Masse gelegt wird. Dadurch schaltet
der Transistor 82 ab, so daß der
Emitter der Transistoren 84 und 86 an ungefähr 0,7 V (dem
Durchlaßspannungsabfall an der Diode D4) liegt. Vorausgesetzt,
daß die Hauptrelaisschaltstrecke KM0′ offen und der Hauptrelaiskontakt
KM1′ geschlossen ist, beträgt die an der Basis des
Transistors 84 anliegende Spannung ungefähr 0,8 V, wenn die
Diode D2 und die Sicherung 76 intakt sind. Wenn das der Fall
ist, werden beide Transistoren 84 und 86 abgeschaltet sein,
und der Transistor 88 wird eingeschaltet, was zur Folge
hat, daß der Sicherungsschaltungsausgang Vfs auf Massepotential
ist. Dies zeigt an, daß die Kommutierungsdiode
und die Sicherung, die dem offenen Relaiskontakt
zugeordnet sind, richtig arbeiten.
Wenn entweder die Sicherung 76 oder die Diode D2 offen ist,
liegt ungefähr die Versorgungsspannung V∼ an der Basis des Transistors 84 an.
Diese Spannung ist ausreichend hoch, um die 0,7 V zu überwinden,
die an dem Emitter des Transistors 84 erscheinen,
und der Transistor 84 wird eingeschaltet. In diesem Zustand
wird die Basis des Transistors 88 ebenfalls auf ungefähr
Massepotential sein, und der Transistor wird abgeschaltet sein.
Wenn ein solches Signal
vorhanden ist, wird der Mikroprozessor den Schaltprozeß unterbrechen.
Das Ausgangssignal Q6 des Schieberegisters 46 wird, wie oben
erwähnt, an die Wächterschaltung 54 angelegt. Die Wächterschaltung
54 überwacht den Zustand des Ausgangs Q6 des Schieberegisters
46, um sicherzustellen, daß ein geeignetes Hilfsrelaissteuersignal
VC′ aus dem Mikroprozessor empfangen worden
ist. Die Wächterschaltung 54 steuert ein Relais KW, welches
die Stromzufuhr zu den Hilfsrelaisspulen KP0-KP5 steuert. Solange
das Hilfsrelaissteuersignal VC′ richtig empfangen wird,
wird die Wächterschaltung 54 die Relaisspule KW erregen, die
die Relaisschaltstrecke KW′ schließt, so daß den Hilfsrelaisspulen
KP0-KP5 Strom zugeführt werden kann. Immer dann, wenn
das Hilfsrelaissteuersignal VC′ nicht richtig durch das
Schieberegister 46 empfangen wird, entregt die Wächterschaltung
54 die Relaisspule KW, die den Relaiskontakt KW′ öffnet
und sämtliche Hilfsrelaisspulen KP0-KP5 entregt. In einem
solchen Zustand wird die Stromzufuhr zu sämtlichen Belastungen
34-44 unterbrochen sein.
Der Mikroprozessor bewirkt, wenn er richtig arbeitet, daß das
erste Bit jeder Impulsfolge des Hilfsrelaissteuersignals VC′
(welches Bit an dem Ausgang Q6 des Schieberegisters 46 anliegt)
zwischen dem Binärzustand "1" und dem Binärzustand "0"
bei jeder zweiten Periode der Versorgungsspannung
V∼ wechselt. Die Wächterschaltung 54 überwacht den Ausgang
Q6 des Schieberegisters 46.
Solange der Ausgang Q6 des Schieberegisters 46
zwischen dem Binärzustand "0" und dem Binärzustand
"1" mit einer geeigneten Geschwindigkeit umschaltet, wird
die Wächterschaltung 54 die Spule KW erregen und dadurch die
Schaltstrecke KW schließen.
Die Wächterschaltung 54 enthält einen Spannungsverdoppler 94
und einen Darlingten-Transistor 96. Der Spannungsverdoppler
94 enthält eine RC-Schaltung mit einem Widerstand R12 und
einem Kondensator C2, eine Diode D5
und einen Speicherkondensator C3. Die Filterschaltung R12-C2
dient als Hochpaßfilter, welches jede Schwingung durchläßt,
deren Frequenz wenigstens gleich der Hälfte der Frequenz der
Versorgungsspannung V∼ ist. Solange der Zustand
des Ausgangs Q6 des Schieberegisters 46 sich bei jeder zweiten
Halbperiode der Versorgungsspannung V∼ ändert,
wird die sich ergebende Rechteckschwingung an die Diode D5
angelegt. Die Rechteckschwingung wird durch die Diode D5
gleichgerichtet, und der Kondensator C3 wird auf eine Spannung
aufgeladen, die ungefähr doppelt so groß ist wie der Wert
des Rechteckschwingungsausgangssignals am Ausgang Q6. Die gespeicherte
Spannung, die an dem Kondensator C3 erscheint,
wird an die Basis des Darlington-Verstärkers 96 über einen Widerstand
R13 angelegt, so daß dieser
einschaltet, Strom durch die
Relaisspule KW fließt und die Relaisschaltstrecke KW′ geschlossen bleibt.
Wenn sich der Zustand des Ausgangs Q6 des Schieberegisters 46
nicht wenigstens nach jeder zweiten Periode der Versorgungsspannung
V∼ ändert, wird die sich ergebende Rechteckschwingung
eine Frequenz haben, die unter der des Hochpaßfilters
R12-C2 liegt, und es erscheint kein Signal an die Diode D5.
In diesem Zustand wird der Kondensator C3 sich zu entladen
beginnen. Nach einer vorbestimmten Zeitspanne ist der
Kondensator C3 ausreichend entladen, die Basistreiberspannung
an dem Transistor 96 verschwindet, und die Relaisspule
KW wird entregt. Das hat zur Folge, daß die Relaisschaltstrecke
KW′ öffnet und dadurch die Stromzufuhr zu sämtlichen
Belastungen 34-44 unterbricht.
Claims (9)
1. Schalteinrichtung enthaltend:
- a) wenigstens ein Hauptrelais, dessen eine Schaltstrecke (KM0′, KM1′) eine Reihenschaltung aus Kommutierungsdiode (D₂, D₃) und Sicherung (76, 78) parallel angeordnet ist,
- b) Hilfsrelais mit jeweils einer Schaltstrecke (KP0′, KP1′, . . . KP5′), die mit jeweils einer Last (34, . . . 44) in Reihe geschaltet ist und die alle über die Schaltstrecke (KM0′, KM1′) des wenigstens einen Hauptrelais mit einer Wechselstromquelle (V∼) verbunden sind,
- c) eine Steuerschaltung (14), die die Hilfsrelais
über eine erste Trennschaltung (48) und einen Seriell-Parallel-Umsetzer
(46) und das wenigstens eine Hauptrelais
über eine zweite Trennschaltung (50, 52) derart steuert,
daß
- 1.) die Schaltstrecke (KM0′, KM1′) des wenigstens einen Hauptrelais während einer ersten Halbperiode der Wechselstromschwingung der Stromquelle V∼, während der die Kommutierungsdiode (D₁, D₂) leitet, geöffnet wird,
- 2.) der Zustand von wenigstens einer der Schaltstrecken (KP0′, . . . KP5′) der Hilfsrelais während einer unmittelbar nachfolgenden zweiten Halbperiode der Wechselstromschwingung geändert wird und
- 3.) die Schaltstrecke (KM0′, KM1′) des wenigstens einen Hauptrelais während einer unmittelbar nachfolgenden dritten Halbperiode der Wechselstromschwingung geschlossen wird,
- d) eine Überwachungsschaltung (54) für die dem Seriell-Parallel-Umsetzer (46) zugeführten Signale und
- e) eine Sicherungsschaltung (80) zum Überwachen der Funktion der Hilfs- und des wenigstens einen Hauptrelais.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(14) Einrichtungen enthält zum
- a) Sperren eines Stromflusses durch das Hauptrelais (KMn) in einem Zeitintervall ΔT, bevor die Hauptstrecke (KMn′) zu öffnen ist,
- b) Ändern des Zustands des Stroms, der durch das Hilfsrelais (KPm) fließt, die dem wenigstens einen Hilfsrelais (KPm′) zugeordnet sind, in einem Zeitintervall ΔT′, bevor der Zustand der wenigstens einen Hilfsrelaisstrecke zu ändern ist, und
- c) Freigeben eines Stromflusses durch das Hauptrelais in einem Zeitintervall ΔT, bevor die Hauptrelaisstrecke wieder zu schließen ist, wobei das Zeitintervall ΔT die Ansprechzeit des Hauptrelais und das Zeitintervall ΔT′ die Verzögerungszeit jedes Hilfsrelais ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(14) Einrichtungen enthält zum Schließen der Hauptrelaisstrecke
(KMn′) in der Mitte der ersten Halbperiode der
Wechselstromschwingung zum Ändern des Zustands der wenigstens
einen Hilfsrelaisstrecke (KPm′) in der Mitte der
zweiten Halbperiode der Wechselstromschwingung und zum
Wiederschließen der Hauptrelaisstrecke in der Mitte der
dritten Halbperiode der Wechselstromschwingung.
4. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(14) Einrichtungen (16-32) enthält zum Überwachen sowohl
der Wechselstromschwingung als auch von mehreren Steuersignalen
(VC, VC′), die anzeigen, ob die Stromquelle
mit den Lasten (34-44) zu verbinden oder von diesen zu
trennen ist, und Einrichtungen zum Einleiten der Schaltoperation
auf eine Änderung in dem Zustand wenigstens
eines der Steuersignale hin.
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschaltung
(80) ermittelt, ob entweder die Kommutierungsdiode
(D2, D3) oder die Hauptrelaisstrecke (KMn′) nicht
richtig arbeitet, um dann die Schaltoperation anzuhalten.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschaltung
(80) eine erste Einrichtung enthält zum Ermitteln,
ob die Kommutierungsdiode (D2, D3) und die
Hauptrelaisstrecke (KMn′) während der ersten Halbperiode
der Wechselstromschwingung richtig arbeiten, und die
Schaltoperation vor der zweiten Halbperiode der Wechselstromschwingung
immer dann anhält, wenn die erste Einrichtung
ein Ausgangssignal liefert, das anzeigt, daß
entweder die Kommutierungsdiode oder die Hauptrelaisstrecke
nicht richtig arbeitet.
7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung
der Sicherungsschaltung (80) eine erste Testeinrichtung
zum Ermitteln, ob die Hauptrelaisstrecke (KMn′)
richtig arbeitet, und eine zweite Testeinrichtung enthält
zum Ermitteln, ob die Kommutierungsdiode (D2, D3)
richtig arbeitet.
8. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer (46)
Mittel zum Speichern von mehreren binären Bits enthält,
von denen jedes anzeigt, ob eine der Lasten (34-44)
Strom zuzuführen ist oder ob deren Stromversorgung zu
unterbrechen ist.
9. Schalteinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß neue Information
in den Umsetzer (46) mit einer vorbestimmten Frequenz
eingelesen wird und die Überwachungsschaltung (54) die
Stromversorgung sämtlicher Lasten (34-44) immer dann
unterbricht, wenn die Information nicht richtig in den
Umsetzer (46) eingelesen wird.
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|---|---|---|---|
| US06/069,618 US4296449A (en) | 1979-08-27 | 1979-08-27 | Relay switching apparatus |
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