DE3031202C1 - Patronenmagazin fuer in Panzertuermen,insbesondere von Panzerfahrzeugen,gelagerte Geschuetze - Google Patents
Patronenmagazin fuer in Panzertuermen,insbesondere von Panzerfahrzeugen,gelagerte GeschuetzeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/04—Feeding of unbelted ammunition using endless-chain belts carrying a plurality of ammunition
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Description
Die Erfindung betrifft ein Patronenmagazin für in Panzertürmen, insbesondere von Panzerfahrzeugen, gelagerte
Geschütze, bestehend aus zur Aufnahme und Zuführung je einer Patrone eingerichteten röhrenförmigen
Behältern in parallel zueinander und zur Seelenachse des Geschützrohres ausgerichteter und in einer endlosen
Bahn in übereinanderliegenden waagerechten Ebenen quer zur Seelenachse hinter dem Geschütz umlaufender
Anordnung, wobei die röhrenförmigen Behälter an ihren beiden Stirnseiten an in Führungsschienen
geführte Transportketten mittels eines Drehzapfens angelenkt sind und mittels zweier außerhalb der Umlaufbahn
dieses Drehzapfens gelegenen, an jedem Behälter befestigten Führungszapfen in zusätzlichen im Magazin
stationierten Führungsschienen, von denen eine auf einen Abschnitt im Umlenkbereich der endlosen Bahn
beschränkt ist, so geführt sind, daß die Behälter in stets gleicher Lage umlaufen.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (DE-AS 38 681) sind die beiden Führungszapfen in gleich weiten
Abständen vom Drehzapfen angeordnet und befinden sich am Umfang der Behälter auf einem Sehnenabschnitt,
der im Zuge der waagerechten Führungsschienen-Abschnitte verläuft. Das hat zur Folge, daß die Führungsschiene
im Umlenkbereich zweigleisig verlaufen muß. Das erfordert Weichen, welche eine gleichmäßige,
schwingungs- und störungsfreie Führung unterbrechen und damit den an geländegängige Panzerfahrzeuge zu
stellenden Anforderungen an die Munitionshalterung nur unvollkommen entsprechen. Hinzu kommt, daß die
beiden Führungszapfen bei ihrem synchronen Durchlaufen der Umlenkscheitel der beiden Führungsschienen
keinen bemerkenswerten Gegenhalte-Effekt gegen Senkrechtschläge und -stoße auszuüben vermögen.
Von der Erkenntnis der vorstehend aufgezählten Mangel des Standes der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, solche Patronenmagazine so zu verbessern, daß die Patroncnbehäller gleichbleibend und über den gesamten Umlaufbahnbcreich gleichmäßig sicher geführt werden, so daß auch beim Fahren über stark unebenes Gelände die Kettenführung störungsfrei arbeitet.
Von der Erkenntnis der vorstehend aufgezählten Mangel des Standes der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, solche Patronenmagazine so zu verbessern, daß die Patroncnbehäller gleichbleibend und über den gesamten Umlaufbahnbcreich gleichmäßig sicher geführt werden, so daß auch beim Fahren über stark unebenes Gelände die Kettenführung störungsfrei arbeitet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die beiden Führungszapfen in unterschiedlieh
weilen Abständen vom Drehzapfen angeordnet sind und daß für den im weitesten Abstand gelegenen
Führungszapfen im Bereich der Umlenkung der endlosen Bahn gesonderte zweite Führungsschienen-Abschnitte
vorgesehen sind, die an ihren beiden Enden Einlauftrichter haben.
Bei der Erfindung kommt nur der dem Drehzapfen zunächst gelegene Führungszapfen zu einer über die
gesamte endlose geschlossene Bahn ständigen Führung in seiner ihm zugeordneten Führungsschiene; diese
kann daher ohne Weichen sein, so daß sie rundum eine gleichmäßige Führung bietet. Im Zusammenwirken mit
dem Drehzapfen der Anlenkung der Behälter an die Transportketten reicht eine einzige solche Führung mittels
Führungszapfens in einer Führungsschiene zumindest über den waagerecht verlaufenden Bahn-Abschnitt
vollkommen aus. Im Bereich der Umlenkung der endlosen Bahn sind gesonderte zweite Führungsschienen-Abschnitte
vorgesehen, die wegen des größeren Abstandes der von ihnen zu führenden Führungszapfen von dem
Drehzapfen vollkommen unabhängig von der in sich endlosen Führungsschiene werden und so im Räume zu
liegen kommen, daß bei einem unerwünschten Schlag oder Stoß an dem in der in sich geschlossenen Führungsschiene
geführten Führungszapfen beim Passieren des Scheitels der Bahn-Umlenkung in deren senkrechten
Tangente über die Dreipunkt-Anordnung der Führungspunkte des Behälters der den besonderen Führungsschienen-Abschnitt
in diesem Zeitpunkt passierende Führungszapfen zwischen deren Führungsflanken flankiert liegt, welche somit den erwähnten Schlag auffangen.
Das Profil der Führungsschienen ist ja U-förmig. Diese Führungszapfen laufen über die waagerechten
Führungsbereiche leer mit. Zum leichten und sicheren Einlauf in die ihnen zugeordneten Führungsschienen-Abschnitte
haben diese an ihren beiden Enden Einlauftrichter.
Vorteilhaft ist ferner noch, wenn der dem Drehzapfen zunächst gelegene Führungszapfen auswärts vom Behälter
liegt, was z. B. durch einen festen Arm verwirklicht werden kann. Dadurch sind beide Stirnseiten des
Behälters frei; das Laden der Kanone und das Beschikken des Behälters mit einer neuen Patrone ist unbehindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Aufriß im Längsschnitt eines Panzerturmhecks mit dem Magazin,
F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1,
F i g. 3 eine Heckansicht auf das Magazin im Aufriß in größerem Maßstab,
F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1,
F i g. 3 eine Heckansicht auf das Magazin im Aufriß in größerem Maßstab,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Magazinbehälters.
Fig. 1 und 2 zeigen das Heck eines Panzerlunnes 1,
der um die stehende Achslinic A-A drehbar ist. In ihm ist
die Kanone 2 gelagert und um eine Schildzapfenlinie B-B in der Höhe richtbar. Das Laden der Kanone 2 mit
einer Patrone 3 erfolgt über eine Ladebrücke 4 aus einem röhrenförmigen Behälter 5, der Bestandteil eines
in einer endlosen Bahn 6 eines Kettenpaares quer zur Seelenachse 7 der Kanone 2 umlaufenden Magazins 8
ist. Dabei liegt derjenige Behälter 5, aus dem geladen wird, im unteren Trum der endlosen Bahn 6 an derjenigen
Stelle, die mit der Seelenachse 7 der Kanone 2 fluchtet. Zu dem Zweck ist die Kanone 2 in die Elevation
»0« geschwenkt. In dieser Fluchtlinie hat die Trennwand 9, die das Magazin 8 von dem übrigen Panzerturmraum
trennt, ein Loch. Der Umlauf des Magazins 8 über die Bahn 6 der Ketten kann von einem Motor 10 oder notfalls
auch von Hand erfolgen.
F i g. 3 läßt die Führung der Kettenbahn 6 um ihre beiden Umlenkräder 11 deutlich erkennen, von denen
eines antreibbar ist. Die Ketten sind in Führungsschienen geführt, was nicht gezeichnet ist. Besonders ausgebildete
Glieder der Kette tragen an Drehzapfen 12 die Behälter 5. Zur Verhinderung des freien Pendeins der
Behälter 5 an diesen Drehzapfen 12 ist an dem Behälter ein leicht auswärtsragender Arm 13 befestigt. Er trägt
einen Führungszapfen 14. Dieser ragt seitwärts in im Magazin 8 stationierte Führungsschienen 15 mit einem
liegenden U-Profil. Diese Führungsschienen 15 bilden
eine in sich geschlossene endlose Bahn, die im Verhältnis zur Kettenbahn 6 so liegt, daß die Arme 13 in allen
Stellungen die gleiche Raumwinkellage einnehmen, womit auch die Behälter 5 stets in gleicher Lage umlaufen.
Damit sind die Behälter 5 zumindest beim Durchlaufen der in den beiden übereinanderliegenden waagerechten
Ebenen liegenden Bahnabschnitte ausreichend sicher und gleichmäßig geführt. Die Führungszapfen 12 sind
nämlich in Zugrichtung durch die gespannte Kette gehalten und senkrecht dazu durch die liegenden Flanken
des U-Profils der Führungsschiene 15, zwischen denen der Führungszapfen 14 läuft.
Diese Führungen bleiben auch im Umlenkbereich der in sich geschlossenen endlosen Bahnen 6 und 15 erhalten.
Doch wird hier die Führungsfunktion in der Raum-Senkrechten schwächer und ist am schwächsten in dem
den Umlenkungs-Scheitel tangierenden Punkt, wie er in F i g. 3 bei C angedeutet ist. Geht man davon aus, daß
ein gewisses Spiel unvermeidbar ist, so können Schläge oder Stöße in der Raum-Senkrechten hier nicht auf der
Stelle abgefangen werden. Deshalb ist an dem Behälter 5 ein zweiter Führungszapfen 16 in erheblichem Abstand
von dem Drehzapfen 12 vorgesehen. Er gelangt beim Einlauf des Führungszapfens 14 in den Umlenkbereich
der Führungsschiene 15 über einen Einlauftrichter 17 in einen zweiten im Magazin 8 stationierten Führungsschienen-Abschnitt
18. Damit erfolgt über den Umlenkbereich eine Dreipunkt-Führung bei 12, 14 und 16. An dem in der F i g. 3 bei D angedeuteten Punkt, den
der Führungszapfen 16 einnimmt, wenn der Führungszapfen 14 in der Führungsschiene 15 bei Csteht, hat ein
Schlag in der Raum-Senkrechten bei Cüber die wirksamen
Hebelarme an den am Behälter 5 starr miteinander so verbundenen drei Punkten bei D einen Schlag in der
Raum-Waagerechten zur Folge; dieser wird von dem Führungsschienen-Abschnitt 18 auf der Stelle abgefangen.
Diesen Führungsabschnitt gibt es rechts und links, ebenso einen Einlauftrichter 17 an beiden Enden, damit
die Umlaufrichtung beliebig sein kann.
F i g. 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die in Richtung der Längsachse des Behälters 5 gestaffelte
Versetzung der Kettenbahn 6 und der Führungsschiene 15.
Die Erfindung bringt eine wichtige Verbesserung einer Baugruppe für eine automatische Ladeeinrichtung
für großkalibrige Munition. Zum Laden des Geschützes 2 über die Ladebrücke 4 wird die Patrone 3 von einem
Ansetzer 33 aus dem Behälter 5 geschoben. Der Ansetzer 33 wird zu dem Zweck von einem Paar steifer Ketten
34, von durch einen Motor 35 oder notfalls auch von Hand getriebenen Umlenkrollen 36 bewegt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
- Leerseite -
Claims (2)
1. Patronenmagazin für in Panzertürmen, insbesondere von Panzerfahrzeugen, gelagerte Geschütze,
bestehend aus zur Aufnahme und Zuführung je einer Patrone eingerichteten röhrenförmigen Behältern
in parallel zueinander und zur Seelenachsc des Geschützrohres ausgerichteter und in einer endlosen
Bahn in übereinanderliegenden waagerechten Ebenen quer zur Seelenachse hinter dem Geschütz
umlaufender Anordnung, wobei die röhrenförmigen Behälter an ihren beiden Stirnseiten an in Führungsschienen
geführte Transportketten mittels eines Drehzapfens angelenkt sind und mittels zweier außerhalb
der Umlaufbahn dieses Drehzapfens gelegenen, an jedem Behälter befestigten Führungszapfen
in zusätzlichen im Magazin stationierten Führungsschienen, von denen eine auf einen Abschnitt im Umlenkbereich
der endlosen Bahn beschränkt ist, so geführt sind, daß die Behälter in stets gleicher Lage
umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungszapfen (14, 16) in unterschiedlich
weiten Abständen vom Drehzapfen (12) angeordnet sind und daß für den im weitesten Abstand
gelegenen Führungszapfen (16) im Bereich der Umlenkung der endlosen Bahn gesonderte zweite Führungsschienen-Abschnitte
(18) vorgesehen sind, die an ihren beiden Enden Einlauftrichter (17) haben.
2. Patronenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Drehzapfen (12) zunächst
gelegene Führungszapfen (14) auswärts vom Behälter (5) liegt, vorzugsweise vermittels eines am
Behälter (5) befestigten Armes (13).
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3031202A DE3031202C1 (de) | 1980-08-19 | 1980-08-19 | Patronenmagazin fuer in Panzertuermen,insbesondere von Panzerfahrzeugen,gelagerte Geschuetze |
| GB08124999A GB2115534B (en) | 1980-08-19 | 1981-08-17 | Shell magazine for guns pivoted in armoured turrets, especially of armoured vehicles |
| FR8115954A FR2526147B1 (fr) | 1980-08-19 | 1981-08-19 | Magasin a projectiles pour canons montes dans des tourelles blindees, notamment de chars d'assaut |
| NLAANVRAGE8103877,A NL187132C (nl) | 1980-08-19 | 1981-08-19 | Patronenmagazijn voor in pantsertorens, in het bijzonder van pantservoertuigen opgenomen geschut. |
| US06/294,996 US4481860A (en) | 1980-08-19 | 1981-08-19 | Cartridge magazine for cannon mounted in tank turrets, especially armored car turrets |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3031202A DE3031202C1 (de) | 1980-08-19 | 1980-08-19 | Patronenmagazin fuer in Panzertuermen,insbesondere von Panzerfahrzeugen,gelagerte Geschuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031202C1 true DE3031202C1 (de) | 1985-07-25 |
Family
ID=6109884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3031202A Expired DE3031202C1 (de) | 1980-08-19 | 1980-08-19 | Patronenmagazin fuer in Panzertuermen,insbesondere von Panzerfahrzeugen,gelagerte Geschuetze |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE3031202C1 (de) |
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- 1981-08-19 US US06/294,996 patent/US4481860A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1938681B2 (de) * | 1969-07-30 | 1973-02-08 | Rheinmetall GmbH, 4000 Dusseldorf | Magazin fuer in panzertuerme, insbesondere von panzerfahrzeugen eingebaute geschuetze |
Also Published As
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| GB2115534A (en) | 1983-09-07 |
| NL187132B (nl) | 1991-01-02 |
| FR2526147A1 (fr) | 1983-11-04 |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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