DE3031071C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen, insbesondere Spaltplatten - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen, insbesondere SpaltplattenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
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Description
c)
d)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Formungen, insbesondere Spaltplatten, mit
den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.
In der DE-AS 23 57 530 ist eine Vorrichtung der angegebenen Art beschrieben, bei der der Tonstrang,
bevor er in Formlinge zerschnitten wird, an den beiden Sichtflächen in der Länge der einzelnen Formlinge
entsprechenden Abständen in der Weise mit lotrechten Kehlen versehen wird, daß der nachfolgende Schnitt
etwa durch die Mitte der lotrechten Kehlen geführt wird. Die lotrechten Kehlen werden also vor dem
Schnitt in dem Tonstrang durch in Richtung der beiden Sichtflächen des Tonstranges bewegbare Druckleisten,
auf welchen den lotrechten Kehlen entsprechende Profilleisten angeordnet sind, eingedrückt. Hierbei wird
jedoch das Material gestaucht. Wenn Spaltplatten hergestellt werden, wird außerdem das Material derart
ins Innere des Tonstranges weggedrückt, daß sich die Spaltplatten deformieren, wobei je nach Materialbeschaffenheit
und Dicke der Spaltplatten die Verbindungsstege zusammengedrückt bzw. die Spaltplatten an
der Eindrückstelle wellenförmig verformt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Herstellung von Formungen, insbesondere
Spaltplatten, der eingangs genannten Art zu schaffen, bei deren unter Beibehaltung des Eindrückens
der lotrechten Kehlen eine etwa auftretende Deformation der Formlinge möglichst gering gehalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs 2.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs 2.
Da die lotrechten Kehlen bei jedem Formling einzeln an den Schnittkanten angebracht werden, verringert
sich der den Druckleisten entgegenwirkende Widerstand des einzudrückenden Materials, denn das zu
verdrängende Material kann entlang der Schnittkante in den freien Raum ausweichen. Eine Deformierung der
Spaltplatten wird also weitgehend verhindert Durch die Justierbacken, deren Dorne in Anzahl und Größe so
ausgelegt sind, daß sie den freien Raum zwischen den Verbindungsstegen der Spaltplatten schließend ausfüllen,
wird zusätzlich verhindert, daß die Verbindungsstege zusammengedrückt werden. Es kann zwar möglich
sein, daß an der Schnittfläche eine kleine Aufbeulung entsteht, die jedoch bedeutungslos ist, da sie später beim
Verlegen der Spanplatten in der Fuge verschwindet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Ei zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf die Vorrichtung, wobei die
rechtwinklig zur Tonstrangförderrichtung angeordneten Transportbahnen identisch sind,
Fig.? eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in
Fig. 1.
Ein von einer Presse 1 kommender hochkam stehender, schmaler Spaltplatten-Tonstrang 2 wird von
einer Schneidvorrichtung 3 in Spaltplatten-Formlinge 4 geteilt. Die geschnittenen Formlinge 4 werden auf einer
Transportbahn 5 in den Bereich einer Umsetzvorrich-
J5 tung (als Pfeile Z dargestellt) befördert, die die
Formlinge 4 je nach geforderter Leistung auf eine oder, wie dargestellt, abwechselnd auf zwei Transportbahnen
6 und 7 umsetzt, die rechtwinklig zur Transportbahn 5 angeordnet sind. Da die Transportbahnen 6 und 7 und
die folgenden Vorrichtungsteile identisch ausgebildet sind, wird nur die Transportbahn 7 beschrieben.
Die Transportbahn 7 befördert den umgesetzten Formling 7 mit den Sichtflächen S quer zur Förderrichtung
in den Bereich eines Anhebers 8, der den Formling
■»5 4 von der Transportbahn abhebt und in eine
Bearbeitungsebene B oberhalb der Transportbahn 7 anhebt, in der eine Justiervorrichtung 9 und gegenläufig
arbeitende Druckleisten 10, 11, 12, 13 angeordnet sind. Die Justiervorrichtung 9 hat zwei gegenläufig bewegbare
Justierbacken 9a, 9b, die mit Dornen 9c versehen sind.
Sobald der Formling 4 in der Bearbeitungsebene B
angelangt ist, bewegen sich die Justierbacken 9a und 9b quer zur Förderrichtung der Formlinge 4 aufeinander zu
und greifen mit den Dornen 9c an den Schnittflächen in den freien Raum zwischen den Verbindungsstegen des
Formlings 4 ein und justieren diesen. Die Anzahl und Größe der Dorne 9c ist so, daß der freie Raum zwischen
den Verbindungsstegen schließend ausgefüllt wird. Die Dorne 9c sind an den Spitzen konisch, so daß sie
ungehindert in den freien Raum eindringen können und somit einen vollständigen Justiereffekt erreichen.
Nachdem die Justierbacken 9a und 9b in Schließstellung gefahren sind, ist der Formling 4 in Seiten- und
Längsrichtung genau festgelegt markiert.
In dieser Stellung werden die Druckleisten 10, 11,12,
13 betätigt, von denen jeweils eine auf eine der vier Schnittkanten des Formlings 4 zubewegt wird, und
drücken dort lotrechte Kehlen ein. Die Eindrücktiefe
der Druckleisten 10, 11, 12, 13 entspricht der Tiefe der bereits am Formling 4 durch das Mundstück der Presse
1 erzeugten Längskehlen.
Bei diesem Druckvorgang wird der Formling 4 nicht deformiert, da die in den freien Räurcun zwischen den
Verbindungsstegen des Formlings 4 eingefahrenen Dorne 9c verhindern und der Widerstand, den die
Druckleisten 10, 11, 12, 13 zu überwinden haben, nicht groß ist, da das zu verdrängende Material in den freien
Raum Richtung Justierbacken 9a und 36 ausweichen
kann.
Nachdem der Druckvorgang zum Eindrücken der
lotrechten Kehlen beendet ist, öffnen die Justierbacken 9a und 9b und die Druckleisten 10, 11, 12, O fahren in
die Ausgangsstellung zurück. Der Formling 4 wird nun vom Anheber 8 von der Bearbeitungsebene B auf die
T ransportbahn 7, die taktweise bewegt wird, abgesenkt und gelangt anschließend auf eine Abförder'bahn 14, auf
der der Formling 4 einer Palettenbahn (nicht dargestellt) zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Formungen, insbesondere Spaltplatten, aus einem auf der
Schmalseite stehenden Tonstrang mit einer Schneidvorrichtung, mit welcher der Tonstrang zu Formungen
zerschnitten wird, mit jeweils einer den Tonstrang und die geschnittenen Formlinge befördernden
Transportbahn sowie mit in Richtung der beiden Siditflächen des Tonstranges bewegbaren
Druckleisten zum Erzeugen von lotrechten Kehlen an den Schnittkanten der Formlinge,
gekennzeichnetdurch folgende Merkmale: a) die Transportbahn (7) für die Formlinge (4) ist
rechtwinklig zur Transportbahn (5) für den Tonstrang (2) angeordnet, so daß die Formlinge
(4) mit den Sichtflächen (S) quer zur Förderrichtung befördert werden,
im Bereich der Trarisportbahn (7) ist ein Anheber (8) angeordnet, der jeweils einen
Formling (4) von der Transportbahn (7) abhebt und ihn in eine obere Bearbeitungsebene (B)
anhebt und von dort wieder absenkt,
im Bereich der Bearbeitungsebene (B) ist eine Justiervorrichtung (9) angeordnet, deren Justierbacken (9a, 9Z>)quer zur Förderrichtung der Formlinge bewegbar sind und den jeweiligen Foi mling (4) an den Schnittseiten festhalten,
die Druckleisten (10, II, 12, 13) sind im Zusammenwirken mit den Justierbacken (9a,9b) im Bereich der Bearbeitungsebene (BJ angeordnet.
im Bereich der Bearbeitungsebene (B) ist eine Justiervorrichtung (9) angeordnet, deren Justierbacken (9a, 9Z>)quer zur Förderrichtung der Formlinge bewegbar sind und den jeweiligen Foi mling (4) an den Schnittseiten festhalten,
die Druckleisten (10, II, 12, 13) sind im Zusammenwirken mit den Justierbacken (9a,9b) im Bereich der Bearbeitungsebene (BJ angeordnet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierbscken (9a, 9b) Dorne (9c)
haben, die in die Zwischenräume, die zwischen den Verbindungsstegen der Spaltplatten-Formlinge (4)
vorhanden sind, eingreifen.
b)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031071 DE3031071C2 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen, insbesondere Spaltplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803031071 DE3031071C2 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen, insbesondere Spaltplatten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3031071A1 DE3031071A1 (de) | 1982-03-04 |
| DE3031071C2 true DE3031071C2 (de) | 1982-05-19 |
Family
ID=6109804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803031071 Expired DE3031071C2 (de) | 1980-08-16 | 1980-08-16 | Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen, insbesondere Spaltplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3031071C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8802566A (nl) * | 1988-10-18 | 1990-05-16 | Sneek Hubert Maschf | Inrichting voor het vormen van baksteenvormlingen. |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2357530C2 (de) * | 1973-11-17 | 1975-04-24 | C. Keller & Co, 4533 Laggenbeck | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formungen, insbesondere Spaltplatten |
-
1980
- 1980-08-16 DE DE19803031071 patent/DE3031071C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3031071A1 (de) | 1982-03-04 |
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