DE3030880C2 - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B19/00—Programme-controlled sewing machines
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine nach dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-AS 25 17 107 ist eine Nähmaschine dieser Art
zum schrittweisen Herstellen einzelner Heftstiche bekannt,
die einen manuell betätigten Hebel hat, der zwischen drei
mit "schnell", "langsam" und "diskontinuierlich" bezeich
neten Positionen verstellbar ist. In der letztgenannten
Position wird über einen elektrischen Schalter der Antriebs
motor der Nähmaschine auf langsame Geschwindigkeit einge
stellt. Gleichzeitig wird durch Betätigen einer Kupplung
der Antriebsmotor von der Armwelle getrennt und die Arm
welle durch einen Anschlagmechanismus nach Vollendung einer
Umdrehung in der Stellung blockiert, bei der sich die Nadel
im oberen Totpunkt befindet. Sodann muß die Bedienungsperson
mit einem Fußschalter den Antriebsmotor abschalten, damit
der Anschlagmechanismus in seine Ruhelage zurückkehren und
die Kupplung wieder einrasten kann.
Auch aus der DE-OS 25 18 838 ist ein mechanisches Steuer
system für intermittierenden Stichbetrieb bekannt, das eben
falls eine Kupplung zwischen der Armwelle und dem Antriebs
motor, einen von einem Elektromagnet betätigten Anschlaghebel
und einen mit dem Fuß betätigten Regler in einer Steuer
schaltung hat. Die Steuerschaltung erregt den Antriebs
motor der Nähmaschine und den Elektromagnet, wenn mit
einem gesonderten Schalter intermittierender Stichbetrieb
gewählt und dann der Fußschalter des Reglers geschlossen
wird. Der Elektromagnet treibt einen Mechanismus zum Blockieren
der oberen Welle an, wodurch auch die Kupplung betätigt wird.
Wenn der Fußschalter wieder gelöst wird, kehrt aufgrund des
Abschaltens des Antriebsmotors des Elektromagnets der
Anschlaghebel in seine Ruhelage zurück.
Weitere Mechanismen zum Steuern des intermittierenden Her
stellens einzelner Heftstiche sind auch aus der DE-AS 26 13 089
und aus der DE-AS 21 65 662 bekannt.
Mit den bekannten Mechanismen läßt sich intermittierender
Betrieb aber nur für einzelne Stiche erreichen. Für einen
ganzen Zyklus von Stichen, insbesondere für vollständige
Muster konnte intermittierender Betrieb bisher allenfalls
mit aufwendigen elektrischen und/oder elektronischen Schal
tungsanordnungen gesteuert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Nähmaschine derart weiterzubilden, daß intermittierender Betrieb
nicht nur für Einzelstiche (Heftstiche) möglich ist, sondern
wahlweise auch für Zyklen aus mehreren Stichen, insbesondere
für vollständige Muster, und zwar mit rein mechanischen
Mitteln unter Ausnutzung des für Einzelstiche vorgesehenen
Mechanismus.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete
Nähmaschine gelöst.
An bevorzugten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine zum Teil geschnittene Seitenansicht einer
ersten Ausführungsform;
Fig. 2 eine zum Teil geschnittene Vorderansicht der
ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine Ansicht eines Teils der ersten Ausführungs
form von unten;
Fig. 4 und 5 Vorderansichten eines Kupplungsmechanismus
in verschiedenen Teilschnitten;
Fig. 6 eine auseinandergezogene Darstellung der Fig.
4 und 5;
Fig. 7 eine auseinandergezogene Darstellung einer Wählvor
richtung für die Stichart;
Fig. 8 und 8A bis 8D Seitenansichten eines Schalters in
unterschiedlichen Betriebsstellungen;
Fig. 9 bis 14 Seitenansichten der Wählvorrichtung für die
Stichart in unterschiedlichen Betriebsstellungen;
Fig. 15 eine auseinandergezogene Darstellung eines Steuer
mechanismus für Zyklus-Stich;
Fig. 16 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 17 im Grundriß einen Teil von Fig. 16;
Fig. 18 eine auseinandergezogene Darstellung der zweiten
Ausführungsform;
Fig. 19 und 20 Seitenansichten der Wählvorrichtung für die
Stichart entsprechend der zweiten Ausführungsform;
Fig. 21 eine auseinandergezogene Darstellung einer dritten
Ausführungsform.
Nach den Fig. 1 bis 5 weist die Nähmaschine eine obere
Welle 1 auf, die drehbar in einem Maschinengehäuse 2 gelagert
ist. Ein Kettenrad 3 ist auf der oberen Welle 1 durch einen
Stift 4 befestigt, um über einen Zeitsteuerriemen gemäß Fig. 6
eine untere, nicht dargestellte Welle anzutreiben. Eine Buchse 5
ist mit der oberen Welle 1 durch eine Schraube 6 verbunden.
Ein Anschlagglied 7 sitzt auf der oberen Welle 1 zwischen dem
Kettenrad 3 und der Buchse 5 und wird normalerweise von
einer Torsionsfeder 8 gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 1 ver
spannt. Ein Paar von Schrauben 9 ist durch ein Abstandsstück 10
hindurch in die Buchse eingeschraubt. Jede Schraube trägt einen
Kopf, der sich, wie dargestellt, in einen von zwei gegenüber
liegenden, bogenförmigen Schlitzen 11 erstreckt, welche in dem Anschlagglied
7 ausgebildet sind. Auf diese Weise liegen die
Köpfe der Schrauben 9 an Polstern 12 an, die jeweils in den
Enden der zugehörigen Schlitze 11 des Anschlaggliedes 7 vorgesehen
sind. Dadurch wird normalerweise die dem Uhrzeigersinn ent
gegengerichtete Bewegung des Anschlaggliedes 7 angehalten.
Eine Antriebsscheibe 13 ist drehbar auf der Buchse 5 angeordnet.
Ferner ist ein Handrad 15 auf der Buchse 5 montiert sowie
durch eine Schraube 16 mit dem Ende der oberen Welle 1 ver
bunden, wobei ein Abstandsstück 14 zwischen der Scheibe
13 und dem Handrad 15 sitzt. Gemäß Fig. 6 trägt die Buchse 5
eine axiale Nut 19. Eine Scheibe 17 ist am Boden der Nut 19
mittels einer abgesetzten Schraube 20 befestigt, wobei letztere
außerdem dazu dient, einen Kupplungshebel 18 drehbar auf der
Scheibe 17 anzuordnen. Das freie Ende 18 a des Kupplungshebels
18 greift in einen Schlitz 7 a des Anschlaggliedes 7 ein. Wie dar
gestellt, wird der Kupplungshebel 18 normalerweise gegen den
Uhrzeigersinn von einer Torsionsfeder 23 verspannt. Der
Kupplungshebel 18 ist mit einer rechtwinkligen Öffnung 21 ver
sehen, in der eine Rolle 22 sitzt. Die Rolle 22 befindet sich
normalerweise auf dem höher liegenden Teil einer Schrägfläche
24 der Scheibe 17 und verbindet die Buchse 5 mit dem Innenum
fang 13 a der Antriebsscheibe 13, um damit die Drehung dieser
Scheibe auf die obere Welle 1 zu übertragen. Wird
daher der Kupplungshebel 18 im Uhrzeigersinn
gegen die Wirkung der Torsionsfeder 23 verdreht, so wird
die Rolle 22 von dem höher liegenden Teil der Schrägfläche 24
zum niedriger liegenden Teil innerhalb der Nut 19 verschoben,
wobei sie sich vom Innenumfang 13 a der Scheibe 13 entfernt.
Dabei wird dann die Drehung der Scheibe 13 nicht auf die
obere Welle 1 übertragen.
Gemäß Fig. 1 ist eine Zwischenscheibe 25 vorgesehen. Sie steht
über einen Riemen 26 mit einem nicht dargestellten Maschinen
antriebsmotor in Verbindung. Die Zwischenscheibe 25 weist
eine koaxiale kleinere Scheibe 25 a auf, die über einen weiteren
Riemen 27 mit der Scheibe 13 verbunden ist, so daß die
Antriebskraft des Maschinenantriebsmotors auf die Scheibe
13 übertragen werden kann. Auf diese Weise wird die
Scheibe 13 in der durch den Pfeil A angegebenen Richtung ge
dreht. Nach den Fig. 1, 2 und 6 ist eine Konsole 28 für
einen Maschinenstoppmechanismus am Maschinengehäuse 2 be
festigt, und zwar durch obere und untere Schrauben 29 bzw. 30.
Die Schraube 29 trägt eine Mutter 29 a auf ihrem Mittelteil.
Ein Blockierglied 31 in Form des dargestellten Stopphebels ist drehbar auf der Schraube 29 zur einen
Seite der Mutter 29 a befestigt und wird durch eine Scheibe 32
an axialen Bewegungen gehindert. Der Stopphebel wird
normalerweise gegen den Uhrzeigersinn von einer Feder 33
(Fig. 1 und 7) verspannt, und das obere Stoppende 31 a des
Stopphebels 31 liegt normalerweise in einer Position, die
einen Abstand zum Drehweg des Anschlaggliedes 7 einhält. Das Blockierglied
31 trägt eine Gabel 34 an seinem unteren Ende. Ein Be
tätigungshebel 36 sitzt drehbar auf einem Stift 35 an der
Konsole 28 und trägt an seinem freien Ende einen Stift 37.
Der Stift 37 steht mit der Gabel 34 des Blockiergliedes 31 im
Eingriff, so daß der Betätigungshebel 36 derart betätigt
werden kann, daß er das Blockierglied 31 relativ zum Anschlagglied
7 verdreht.
Gemäß Fig. 1, 7 bis 9 ist ein Schalterbetätigungshebel 38
schwenkbar auf dem Stift 35 der Konsole 28 angeordnet, wobei
er normalerweise im Uhrzeigersinn von einer Zugfeder 39 ver
spannt wird. Ein Stift 40 am Schalterbetätigungshebel 38 er
streckt sich durch eine Öffnung 41 der Konsole und wird im
Eingriff mit einer Nocke 43 eines schwenkbaren Schalterhebels 42
gehalten, um einen seitlichen Vorsprung 44 des Schalter
hebels 42 an einer Stelle nahe einem Betätigungsknopf 46 eines
Schalters 45 zu positionieren. Somit ist der Schalter 45
normalerweise in der Ruhestellung. Ein manuell zugänglicher
Betätigungshebel 47 sitzt schwenkbar auf dem freien Ende des
Stiftes 35 der Konsole 28 und wird gegen axiale Verschiebung
auf dem Stift 35 von einer Scheibe 48 festgehalten. Der Be
tätigungshebel 47 und der weitere Betätigungshebel 36 sind
miteinander durch eine Torsionsfeder 49 verbunden, die normaler
weise den erstgenannten im Uhrzeigersinn und den letztge
nannten gegen den Uhrzeigersinn verspannt. Der Betätigungs
hebel 36 wird normalerweise gegen einen Anschlag 47 b des
Betätigungshebels 47 gedrückt, so daß die beiden Hebel gemeinsam
betätigt werden. Andererseits wird der Betätigungshebel 47 im
Uhrzeigersinn durch eine Zugfeder 50 verspannt, wobei sein Teil
47 a gegen einen Anschlag 28 a der Konsole 28 gedrückt wird.
Somit nehmen die Betätigungshebel 47 und 36 normalerweise
ihre Position gemäß Fig. 1 ein, in der der Stift 37 des Be
tätigungshebels 36 frei in der Gabel 34 des Blockiergliedes 31
liegt.
Der Betätigungshebel 47 trägt einen Stift 51. Eine Klinke 52
ist schwenkbar auf dem Stift 51 befestigt und wird normaler
weise im Uhrzeigersinn von einer Feder 53 verspannt. Die
Klinke 52 trägt einen Vorsprung 54, der normalerweise gegen
einen Anschlag 47 c des Betätigungshebels 47 gedrückt wird und
außerdem mit einer Nocke 55 auf dem Schalterbetätigungshebel 38
im Eingriff steht. Die Konsole 28 trägt einen weiteren Stift 56,
auf dem schwenkbar eine Freigabeklinke 57 sitzt, die
normalerweise im Uhrzeigersinn von einer Feder 58 verspannt
wird. Wenn der Betätigungshebel 47 in eine Mittelstellung
gemäß Fig. 9 gebracht wird, wird das obere Ende 59 der Frei
gabeklinke 57 gegen den Betätigungshebel 36 gedrückt. Der
Betätigungshebel 36 trägt ein Einstellelement 60, das an
seinem unteren Ende durch eine Schraube 61 befestigt ist.
Das Einstellelement 60 und das untere Ende 62 der Freigabe
klinke 57 liegen im Abstand zueinander, wenn der Betätigungs
hebel 47 seine obere Ruhestellung gemäß Fig. 1 einnimmt und
sich in seiner Mittelstellung gemäß Fig. 9 befindet. In der
Stellung nach Fig. 9 wird die Klinke 52 betätigt,
um über den Schalterbetätigungshebel 38 den Vorsprung 44 des
Schalterhebels 42 gegen den Betätigungsknopf 46 des Schalters
45 zu drücken, wie es Fig. 8A darstellt. Somit wird der
Schalter 45 betätigt.
Wenn der Betätigungshebel 47 gemäß Fig. 10 in seine untere
Stellung gebracht wird, wird der andere Betätigungshebel 36
angetrieben, um das Blockierglied 31 im Uhrzeigersinn gegen die
Wirkung der Feder 33 zu drehen, und zwar in den Drehweg des
Anschlaggliedes 7 hinein, welches einen Anschlag 63 trägt. Gleich
zeitig greift das Einstellelement 60 am Ende des Betätigungs
hebels 36 an dem unteren Ende 62 der Freigabeklinke 57 an, und
das obere Ende 59 dieser Freigabeklinke 57 gelangt in Eingriff
mit der Seite 64 der Klinke 52, wie es sich aus Fig. 7 er
gibt. Wenn während des Betriebs der Nähmaschine der Anschlag
63 des Anschlaggliedes 7 von dem Stoppende 31 a des Blockiergliedes 31
gemäß Fig. 11 blockiert wird, dreht das Einstellelement 60
die Freigabeklinke 57 gegen den Uhrzeigersinn, so daß der
Vorsprung 54 der Klinke 52 außer Eingriff mit der Nocke 55
des Schalterbetätigungshebels 38 gelangt. Der Schalterbe
tätigungshebel 38 gibt daher den Schalterhebel 42 frei, worauf
hin dieser außer Eingriff mit dem Betätigungsknopf 46 des
Schalters 45 gelangt, wie es Fig. 8C zeigt; der Schalter
wird geöffnet, um seine Ruhestellung einzunehmen.
Gemäß Fig. 7 ist ein Betätigungsknopf 66 am freien Ende
des Betätigungshebels 47 vorgesehen. Der Schalter 45 befindet
sich in einem Schaltergehäuse, welches aus zwei Gehäuseteilen
67 und einem Deckel 70 besteht. Das Schaltergehäuse ist mit
der Konsole 28 durch ein Paar von Schrauben 71 verbunden.
Der oben beschriebene Mechanismus arbeitet folgendermaßen.
Wenn der Betätigungshebel 47 in die obere Ruhestellung nach
Fig. 1 geschoben wird, wird die Nähmaschine mit einer ge
wünschten Geschwindigkeit angetrieben, die sich in dem Be
reich zwischen einer hohen und einer niedrigen Geschwindigkeit
bewegt, und zwar durch Betätigung eines nicht gezeigten Be
dienungsschalters.
Wenn der Betätigungshebel 47 in seine Mittelstellung nach
Fig. 9 verschoben wird, und zwar direkt nach Freigabe des
Bedienungsschalters oder während der Betätigung des Be
dienungsschalters, dreht die Klinke 52 den Schalterbetätigungs
hebel 38 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gegen die Wirkung
der Zugfeder 39. Als Folge wird der Stift 40 des Schalterbe
tätigungshebels 38, der mit der Nocke 43 des Schalterhebels
42 im Eingriff steht, aus einer höher gelegenen Position ge
mäß Fig. 8 in eine niedriger gelegene Position gemäß Fig. 8A
verschoben. Dementsprechend dreht der Stift 40 den Schalter
hebel 42 gegen den Uhrzeigersinn, um den Schalterhebel gegen
den Betätigungsknopf 46 des Schalters 45 zu drücken, woraufhin
letzterer in seine Arbeitsstellung gelangt. Unter diesen Be
dingungen wird die Nähmaschine mit geringer Geschwindigkeit
betrieben, und zwar unabhängig von der Betätigung des Be
dienungsschalters. Bei dieser Einstellung übt der Betätigungs
hebel 36 keinen Einfluß auf das Blockierglied 31 aus.
Wenn der Betätigungshebel 47 in seine untere Position ge
mäß Fig. 10 geschoben wird, dreht der Betätigungshebel 36
das Blockierglied 31 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der
Torsionsfeder 33. Das Stoppende 31 a des Blockiergliedes 31
kommt, wie dargestellt, in Eingriff mit dem Außenumfang des
Anschlags 63 des Anschlaggliedes 7, sofern nicht die Nadel gerade
ihre obere Totpunktstellung einnimmt. Unter diesen Umständen
wandert der Stift 40 des Schalterbetätigungshebels 38 weiter
nach unten, wie es Fig. 8B zeigt, und der Schalter 45 bleibt
betätigt. Gleichzeitig gelangt das Einstellelement 60 am
unteren Ende des Betätigungshebels 36 in Eingriff mit dem
unteren Ende 62 der Freigabeklinke 57. Wenn die Nähmaschine
eine Umdrehung macht und das Stoppende 31 a des Blockiergliedes
31 mit dem Anschlag 63 des Anschlaggliedes 7 in Eingriff gelangt,
wie es die Fig. 11 und 12 zeigen, so dreht sich der Betätigungs
hebel 36 das Blockierglied 31 weiter im Uhrzeigersinn, und zwar
durch die in der Torsionsfeder 49 (Fig. 1) gespeicherte Kraft.
Daher dreht das Einstellelement 60 am unteren Ende des Be
tätigungshebels 36 die Freigabeklinke 57 gegen den Uhrzeiger
sinn. Als Folge dreht die Freigabeklinke 57 die Klinke 52
gegen den Uhrzeigersinn, um den Vorsprung 54 außer Eingriff
mit der Nocke 55 des Schalterbetätigungshebels 38 zu bringen.
Sodann wird der Schalterbetätigungshebel 38 im Uhrzeigersinn
durch die Spannung der Zugfeder 39 gedreht, und dementsprechend
wird der Stift 40 relativ zur Nocke 43 des Schalterhebels 42
in die obere Ruhestellung gemäß Fig. 8C und 8D verschoben.
Anschließend wird der Schalterhebel 42 im Uhrzeigersinn von
einer nicht gezeigten Feder gedreht, wodurch der seitliche
Vorsprung 44 des Schalterhebels 42 in eine Position gelangt,
die im Abstand zum Schalter 45 liegt. Der Schalter 45 gelangt
also in die Ruhestellung, und die Stromzufuhr zum Maschinen
antriebsmotor wird unterbrochen. Die obere Welle 1 der Näh
maschine dreht sich jedoch noch durch ihre Eigenträgheit,
selbst wenn das Anschlagglied 7 durch das Blockierglied 31 gemäß
Fig. 12 blockiert ist. Die obere Welle 1 wird nämlich gegen
die Dämpfungs-Torsionsfeder 8 gedreht, die das Anschlagglied 7
und die obere Welle 1 verbindet und durch den Eingriff des
Anschlaggliedes 7 in das Blockierglied 31 in der einen Richtung
verspannt wird, wie es die Fig. 4 und 5 zeigen. Die
Massenträgheit der oberen Welle 1 wird von der Torsionsfeder
8 absorbiert, bis die Köpfe der Schrauben 9 an den jeweiligen
Polstern 12 zur Anlage kommen, welche die zugehörigen Enden
der Schlitze 11 in dem Anschlagglied 7 gemäß Fig. 6 bilden.
Gleichzeitig wird der Kupplungshebel 18 (Fig. 6) im Uhr
zeigersinn gegen die Wirkung der Torsionsfeder 23 bewegt,
und die Rolle 22 in der Nut 19 der Buchse 5 wird aus der
jenigen Position, in der sie die obere Welle 1 mit der Antriebs
scheibe 13 verbindet, in diejenige Position gebracht,
in der die obere Welle 1 von der Scheibe 13 frei ist.
Dementsprechend wird die Nähmaschine in einer vorbestimmten
Winkelposition der oberen Welle 1 angehalten, d. h., in einer
vorbestimmten Position der Nadel.
Wenn sodann der Betätigungshebel 47 freigegeben wird, kehrt
er unter der Wirkung der Torsionsfeder 49 in seine ursprüng
liche Ruhestellung (oben) zurück, wobei die zugehörigen Elemente in
die Ausgangsstellung nach Fig. 1 zurückgeführt werden. Wird
der Betätigungshebel 47 erneut in die Mittelstellung gebracht,
so wird die Nähmaschine mit niedriger Geschwindigkeit ange
trieben. Wird andererseits der Betätigungshebel 47 wiederholt
zwischen der oberen Ruhestellung und der unteren Arbeitsstellung
verschoben, so wird die Nähmaschine intermittierend mit
niedriger Geschwindigkeit angetrieben, um die einzeln auf
einanderfolgenden Stiche oder Heftstiche zu erzeugen.
Der oben beschriebene Mechanismus kann dazu verwendet werden,
zusammen mit einem zusätzlichen Mechanismus Muster aus einer vorbestimmten Anzahl von
Stichen (Stichzyklen) zu erzeugen.
Gemäß Fig. 1, 2 und 3 trägt die obere Welle 1 eine an ihr
befestigte Schnecke 81. Die Schnecke 81 kämmt mit einer
weiteren Schnecke 80, die auf einer Querwelle 83 sitzt, so
daß die Querwelle 83 von der oberen Welle 1 mit verminderter
Geschwindigkeit angetrieben werden kann. Eine Gruppe von
Musternocken 82 ist auf der Querwelle 83 befestigt, um mit
dieser umzulaufen. Ein langgestreckter U-förmiger Rahmen 84
ist mit dem Maschinengehäuse 2 verbunden und trägt eine Be
festigungswelle 87, die sich zwischen den Armen 84 a, 84 b des
Rahmens gemäß Fig. 3 erstreckt und gegenüber diesem durch
eine Mutter 86 festgelegt ist. Ein langgestrecktes U-förmiges hebel
artiges Steuerglied 85 auf der Befestigungswelle 87 ange
ordnet. Das Steuerglied 85 ist an einem Ende mit einem herabragenden
Stößel-Arm 85 a versehen, der an seinem unteren Ende ein stiftför
miges Folgeelement 94 trägt. Ferner weist das Steuerglied 85 an seinem anderen Ende
einen weiteren nach unten ragenden Arm 5 b auf, der nahe dem
Blockierglied 31 liegt, um mit einem an letzterem befestigten
Stift 96 (Fig. 1 und 2) zusammenzuwirken. Ein U-Element 88 sitzt schwenkbar auf
der Befestigungswelle 87 zwischen den beiden Armen 85 a und
85 b des U-förmigen Steuerglieds 85. Ein Teil des U-Elements 88
liegt gerade unterhalb eines Vorsprungs 85 c des Steuerglieds 85,
um mit letzterem zusammenzuwirken, wie es noch beschrieben
werden soll. Das U-Element 88 wird an einer Axialbewegung auf
der Befestigungswelle 87 durch ein Paar von Scheiben 89 ge
hindert, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Eine Feder
90, die zwischen dem einen Ende des U-Elementes 88 und dem
Arm 85 a des U-förmigen Steuerglieds 85 sitzt, verspannt normaler
weise letzteren nach links.
Eine Steuernocke 91 für Stichzyklen ist auf der Querwelle 83
am vorderen Ende der Gruppe von Musternocken 82 angeordnet.
Die Steuernocke 91 ist auf ihrer Vorderseite mit
einer Nut 92 versehen, die sich gemäß Fig. 2 radial und in
Umfangsrichtung erstreckt. An beiden Seiten der Nut 92 sind
Schrägflächen 92 a vorgesehen, die sich jeweils vom Boden
der Nut 92 bis zur Vorderfläche der Steuernocke 91 erstrecken,
um das Folgeelement 94 am U-förmigen Steuerglied 85 zu führen, wie es
noch erläutert wird. Das U-förmige Steuerglied 85 wird normaler
weise gegen den Uhrzeigersinn gemäß Fig. 13 von einer Feder
95 (Fig. 15) verspannt, so daß das Folgeelement 94 des Steuerglieds 85
normalerweise gegen die Vorderfläche der Steuernocke 91
(Fig. 2) gedrückt und der Arm 85 b des Steuerglieds 85 an einer
Stelle nahe dem Stift 96 des Blockiergliedes 31 (Fig. 13) ge
halten wird.
Eine querverlaufende Steuerwelle 97 ist drehbar im Maschinenge
häuse 2 angeordnet, siehe Fig. 1 und 2. Eine Betätigungs-
Wählscheibe 98 ist auf dem vorderen Ende der Steuerwelle 97,
die aus dem Maschinengehäuse 2 herausragt, befestigt. Mar
kierungen für die intermittierenden Stiche und die Zyklus-
Stiche sind auf der Vorderfläche der Wählscheibe 98 an dia
metral gegenüberliegenden Stellen angeordnet, und zwar be
zogen auf eine Einstellmarke, die auf dem Maschinengehäuse
sitzt. Derartige Markierungen sind bekannt und werden hier
nicht dargestellt. Eine Wählnocke 103 und eine Betätigungs
nocke 102 sind auf der Steuerwelle 97 befestigt. Ein Stößel
107 sitzt an dem U-förmigen Steuerglied 85, und zwar unter Ver
wendung einer Schraube 106. Der Stößel 107 wird durch die
Wirkung der Feder 90 gegen die Wählnocke 103 gedrückt.
Andererseits ist ein Stößelstift 105 mittels einer Mutter
104 an dem U-Element 88 befestigt, und er wird von einer
nicht gezeigten Feder, die normalerweise das U-Element 88
entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gemäß Fig. 1 verspannt,
gegen die Betätigungsnocke 102 gedrückt.
Der Mechanismus für Stichzyklen arbeitet folgendermaßen. Die
Fig. 2 und 13 zeigen, daß die Zyklus-Arbeitsweise
gewählt ist. Das U-förmige Steuerglied 85 ist nämlich aus der
in gestrichelten Linien gezeigten Stellung in die durchge
zogen gezeigte Stellung verschoben worden, in der sein Folgeelement 94
gegen die Vorderfläche der Steuernocke 91 gedrückt wird,
und zwar an deren wirksamer, über den Umfang verlaufender
Region 93. Diese Verschiebung des U-förmigen Steuerglieds 85 wird
durch eine manuelle Betätigung der Wählscheibe 98 bewirkt.
Eine Betätigung der Betätigungsnocke 102 dreht nämlich das
U-Element 88 im Uhrzeigersinn nach Fig. 1, wodurch das U-
förmige Steuerglied 85 im Uhrzeigersinn gedreht wird, um das Folgeelement
94 in eine Ebene zu verschieben, die vor der Vorderfläche
der Steuernocke 91 liegt. Gleichzeitig wird das U-förmige
Steuerglied 85 in Übereinstimmung mit der Form der Wählnocke 103
durch die Feder 90 nach links verschoben, bis das Folgeelement 94 in
die wirksame Region 93 der Steuernocke 91 gelangt. Sodann
wird dem U-Element 88 die Möglichkeit gegeben, sich durch
die Gestaltung der Betätigungsnocke 102 in entgegengesetzter
Richtung zu drehen. Das Folgeelement 94 drückt sich also gegen die
Steuernocke 91, wie es in Fig. 2 gezeigt ist.
Wenn in dieser Stellung der Betätigungshebel 47 in die
untere Einstellposition nach Fig. 13 gebracht wird, ver
bleibt das Blockierglied 31 in seiner Ruhestellung, da näm
lich seine Bewegung im Uhrzeigersinn durch den unteren Teil
85 d des herabragenden Arms 85 b des Steuerglieds 85
behindert wird. Wenn die obere Welle 1 eine vorbestimmte
Anzahl von Umdrehungen durchführt, beispielsweise wenn die
Gruppe der Musternocken 82 eine vollständige Umdrehung durch
läuft, während die obere Welle 1 sich mehrmals (z. B. 18mal)
dreht, so fällt das Folgeelement 94 des U-förmigen Steuerglieds 85 in
die Nut 92 (Fig. 2) der Steuernocke 91 ab. Sodann wird das U-förmige Steuerglied 85
gegen den Uhrzeigersinn gedreht, wobei es dem
Blockierglied 31 die Möglichkeit bietet, sich im Uhrzeigersinn ge
mäß Fig. 11 zu drehen. Dadurch wird die Drehung des Anschlag
gliedes 7 durch das Blockierglied 31 blockiert, wie es Fig. 12
zeigt. Die Nähmaschine gelangt zum Stillstand, wobei die
Nadel in der oben beschriebenen Weise eine vorbestimmte
Position einnimmt.
Wenn sodann der Betätigungshebel 47 erneut in die obere Ruhe
stellung verschoben wird, kehrt das Blockierglied 31 in seine
vom Drehweg des Anschlaggliedes 7 entfernt liegende Position zu
rück. Wird also die Nähmaschine unter wiederholter Ver
schiebung des Betätigungshebels 47 zwischen der oberen Ruhe
stellung und der unteren Arbeitsstellung angetrieben, so wird
in wiederholter Weise ein Muster von Zyklus-Stichen erzeugt,
wobei man das Muster variieren kann in Abhängigkeit von der
Wahl einer der Musternocken 82.
Die Fig. 16 bis 22 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
nach der Erfindung, welches sich von dem ersten Ausführungs
beispiel in folgenden Punkten unterscheidet. Nach dem zwei
ten Ausführungsbeispiel sind ein Betätigungshebel 110 für
Stichzyklen und ein Betätigungshebel 111 für intermittieren
den Stich drehbar auf dem Stift 35′ der Konsole 28′ ange
ordnet. Diese Betätigungshebel 110 und 111 werden normaler
weise im Uhrzeigersinn von zugehörigen Federn 112 verspannt.
Der Betätigungshebel 100 für Stichzyklen trägt eine Nocke
110 a mit einem Nockenhub S an ihrem inneren Ende, die dazu
vorgesehen ist, gegen die rechte Seite des Blockiergliedes 31
nach Fig. 16 gedrückt zu werden. Ein Stift 47 a′ des Be
tätigungshebels 47′ wird gegen die Unterseite der Arme 110 b
und 111 a der zugehörigen Betätigungshebel 110 und 111 ge
drückt, und zwar von einer Zugfeder 50. Wie in Fig. 16
dargestellt, wird der dem Steuerglied 85 entsprechende U-förmige Hebel 85′ an einer Axial
verschiebung auf der Befestigungswelle 87′ gehindert, und
der Stift 94′ liegt normalerweise an der Vorderfläche der
Steuernocke 91 an. Ferner befindet sich der nach unten
ragende Arm 85 b′ an einer Stelle, die im Abstand zu dem
Stift 96 des Blockiergliedes 31 liegt. Das Blockierglied 31 ist
axial verschieblich gegen die Wirkung der Feder 33′.
Wenn der Betätigungshebel 110 für Stichzyklen aus der
oberen Ruhestellung in die untere Betätigungsstellung ver
schoben wird, wird außerdem der Betätigungshebel 47′ in
die untere Arbeitsstellung gebracht. Gleichzeitig wird das
Blockierglied 31 nach links gegen die Wirkung der Feder 33′
verschoben, und zwar von der Nocke 110 a des Betätigungs
hebels 110. Dementsprechend wird das Blockierglied 31 durch
den nach unten ragenden Arm 85 b′ an einer Drehung im Uhr
zeigersinn gehindert, und er verbleibt in gleicher Weise in
der Ruhestellung, wie es in Fig. 13 dargestellt ist. Wenn
sodann die Nähmaschine angetrieben wird und die Steuernocke
91 gemeinsam mit den Musternocken 82 umläuft, und wenn
ferner der Stift 94′ des U-förmigen Hebels 85′ in die Nut
92 der Steuernocke 91 abfällt, so wird der U-förmige Hebel
85′ im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch das Blockierglied 31
freigegeben wird, um sich im Uhrzeigersinn in den Drehweg des
Anschlaggliedes 7 zu drehen, wie es in Fig. 20 gezeigt ist.
Dementsprechend kann die Zyklus-Stich-Arbeitsweise wieder
holt ausgeführt werden, indem wiederholt der Betätigungs
hebel 110 für Stichzyklen zwischen der oberen Ruhestellung
und der unteren Arbeitsstellung hin- und herbewegt wird.
Fig. 21 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der
Erfindung, bei dem ein einziger Betätigungshebel 113 an
stelle der Betätigungshebel 110 für Stichzyklen und 111
für intermittierenden Stich entsprechend der zweiten Aus
führungsform verwendet wird. Im vorliegenden Fall ist die
Konsole 28′ mit einem aufrechten Vorsprung 28 c′ versehen.
Der Betätigungshebel 113 ist auf dem Stift 35′ der Konsole
28′ seitlich verschiebbar. Wenn also der Arm 113 b des Be
tätigungshebels 113 gegen die linke Seite des aufrechten
Vorsprungs 28 c′ der Konsole 28′ bewegt wird, so verschiebt
das freie Ende 113 a des Hebels 113 das Blockierglied 31
(Fig. 16) nach links gegen die Wirkung der Feder 33′, und
zwar in der gleichen Weise wie beim zweiten Ausführungsbei
spiel. Wenn sodann der Betätigungshebel 113 aus seiner oberen
Ruhestellung in die untere Arbeitsstellung bewegt wird, so
wird der Betätigungshebel 47′ ebenfalls in der gleichen Weise
wie beim zweiten Ausführungsbeispiel verschoben. Wenn
andererseits der Betätigungshebel 113 zur rechten Seite des
aufrechten Vorsprungs 28 c′ verschoben wird, so wird der U-
förmige Hebel 85′ nicht betätigt. Verschiebt man anschließend
den Betätigungshebel 113 in die untere Arbeitsstellung, so
wird auch der Betätigungshebel 47′ in die untere Position
gebracht. Somit wird die Arbeitsweise für intermittierende
Stiche gewählt.
Claims (4)
1. Nähmaschine mit einem Mechanismus für intermittierenden
Betrieb,
mit einer Kupplung zwischen der die Nadel antreibende oberen Welle (1) und einer von einem Motor antreibbaren, frei drehbar auf der oberen Welle montierten Antriebsscheibe (13),
mit einem auf der oberen Welle (1) montierten, mit ihr drehbaren Anschlagglied (7),
mit einem zwischen einer Blockierstellung und einer unwirk samen Stellung verstellbaren Blockierglied (31), das in sei ner Blockierstellung in den Drehweg des Anschlaggliedes (7) ragend dessen Drehung blockiert, wobei die Kupplung (18) zum Unterbrechen der Antriebsverbindung zwischen der Antriebs scheibe (13) und der oberen Welle (1) betätigt wird, wäh rend es in seiner unwirksamen Stellung außerhalb des Dreh weges des Anschlaggliedes (7) ist und hierbei der Kupp lung die Herstellung der Antriebsverbindung ermöglicht,
und mit einer Anzahl wählbarer Musternocken (82) für Stich muster, die von der oberen Welle (1) mit vorbestimmter Ge schwindigkeit drehbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine mit den Musternocken (82) drehbare Stichzyklus- Steuernocke (91) vorgesehen ist, mit der ein Folgeelement (94) zusammenwirkt, welches an einem Steuerglied (85) mit einem das Blockierglied (31) in seiner Freigabestellung hal tenden Teil (85 d) angeordnet ist;
daß das Blockierglied (31) von einer manuell in eine vorbe stimmte Lage bewegten Betätigungsvorrichtung (47, 36) gegen die Wirkung des das Blockierglied (31) in seiner unwirksamen Stellung haltenden Teils (85 d) in Richtung des Drehweges des Anschlaggliedes ( 7) vorgespannt wird;
und daß die Stichzyklus-Steuernocke (91) nach einer vorbe stimmten Anzahl von Umdrehungen der oberen Welle (1) das Steuerglied (85) in eine Stellung bewegt, in der es das Blockierglied (31) zum Blockieren des Anschlaggliedes (7) freigibt.
mit einer Kupplung zwischen der die Nadel antreibende oberen Welle (1) und einer von einem Motor antreibbaren, frei drehbar auf der oberen Welle montierten Antriebsscheibe (13),
mit einem auf der oberen Welle (1) montierten, mit ihr drehbaren Anschlagglied (7),
mit einem zwischen einer Blockierstellung und einer unwirk samen Stellung verstellbaren Blockierglied (31), das in sei ner Blockierstellung in den Drehweg des Anschlaggliedes (7) ragend dessen Drehung blockiert, wobei die Kupplung (18) zum Unterbrechen der Antriebsverbindung zwischen der Antriebs scheibe (13) und der oberen Welle (1) betätigt wird, wäh rend es in seiner unwirksamen Stellung außerhalb des Dreh weges des Anschlaggliedes (7) ist und hierbei der Kupp lung die Herstellung der Antriebsverbindung ermöglicht,
und mit einer Anzahl wählbarer Musternocken (82) für Stich muster, die von der oberen Welle (1) mit vorbestimmter Ge schwindigkeit drehbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine mit den Musternocken (82) drehbare Stichzyklus- Steuernocke (91) vorgesehen ist, mit der ein Folgeelement (94) zusammenwirkt, welches an einem Steuerglied (85) mit einem das Blockierglied (31) in seiner Freigabestellung hal tenden Teil (85 d) angeordnet ist;
daß das Blockierglied (31) von einer manuell in eine vorbe stimmte Lage bewegten Betätigungsvorrichtung (47, 36) gegen die Wirkung des das Blockierglied (31) in seiner unwirksamen Stellung haltenden Teils (85 d) in Richtung des Drehweges des Anschlaggliedes ( 7) vorgespannt wird;
und daß die Stichzyklus-Steuernocke (91) nach einer vorbe stimmten Anzahl von Umdrehungen der oberen Welle (1) das Steuerglied (85) in eine Stellung bewegt, in der es das Blockierglied (31) zum Blockieren des Anschlaggliedes (7) freigibt.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß selbsttätig ein den Motor der
Antriebsscheibe (13) abschaltender Schalter (45) ausgelöst
wird, wenn das Blockierglied (31) freigegeben wird und sich
in den Drehweg des Anschlaggliedes (7) bewegt.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Steuerglied (85) von
einer manuell betätigbaren Einrichtung (98, 103, 107) zwischen
einer Stellung, in der es mit der Steuernocke (91) zusammen
wirkt, und einer zweiten Stellung verschiebbar ist, in der
sein Folgeelement (94) von der Steuernocke (91) entfernt ist.
4. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung
(47, 36) des Blockiergliedes (31) durch einen manuell beweg
baren Hebelmechanismus gebildet ist, mit dem das Anschlagglied
(7) nach jeweils einer Umdrehung der oberen Welle (1) blockier
bar ist, wenn das Steuerglied (85) in seine von der Steuer
nocke (91) entfernte zweite Stellung geschoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1979112054U JPS605898Y2 (ja) | 1979-08-16 | 1979-08-16 | ミシンにおけるサイクル縫い装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3030880A1 DE3030880A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE3030880C2 true DE3030880C2 (de) | 1988-01-21 |
Family
ID=14576867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| JP (1) | JPS605898Y2 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| JPH0747106Y2 (ja) * | 1988-07-15 | 1995-11-01 | シンガー日鋼株式会社 | サイクルミシンの上軸回転速度制御装置 |
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| JPS5524069A (en) * | 1978-08-11 | 1980-02-20 | Brother Ind Ltd | Pattern selective safety gear in zigzag sewing machine |
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-
1980
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- 1980-08-14 DE DE19803030880 patent/DE3030880A1/de active Granted
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| JPS5630882U (de) | 1981-03-25 |
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| JPS605898Y2 (ja) | 1985-02-23 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: D05B 3/02 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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