[go: up one dir, main page]

DE3030402C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3030402C2
DE3030402C2 DE19803030402 DE3030402A DE3030402C2 DE 3030402 C2 DE3030402 C2 DE 3030402C2 DE 19803030402 DE19803030402 DE 19803030402 DE 3030402 A DE3030402 A DE 3030402A DE 3030402 C2 DE3030402 C2 DE 3030402C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner tube
sleeve
tracheal catheter
recess
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19803030402
Other languages
English (en)
Other versions
DE3030402A1 (de
Inventor
Adrian Bede Torquay Devon Gb Gregory
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Smiths Group PLC
Original Assignee
Smiths Group PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Smiths Group PLC filed Critical Smiths Group PLC
Publication of DE3030402A1 publication Critical patent/DE3030402A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3030402C2 publication Critical patent/DE3030402C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/04Tracheal tubes
    • A61M16/0465Tracheostomy tubes; Devices for performing a tracheostomy; Accessories therefor, e.g. masks, filters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/04Tracheal tubes
    • A61M16/0402Special features for tracheal tubes not otherwise provided for
    • A61M16/0427Special features for tracheal tubes not otherwise provided for with removable and re-insertable liner tubes, e.g. for cleaning

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Trachealkatheter, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Trachealkatheter werden üblicherweise während und nach chirurgischen Eingriffen verwendet, um eine Beatmung der Lunge des Patienten und die Zufuhr von Betäubungsgasen zu ermöglichen. Hierbei werden grundsätzlich zwei Katheter­ arten unterschieden: Der Endotrachealkatheter, welcher über den Mund in die Luftröhre des Patienten eingeführt wird und den Tracheostomiekatheter, der über einen Schnitt am Hals in die Luftröhre eingeführt wird. Das in der Luft­ röhre befindliche Katheterende wird im allgemeinen gegen über der inneren Oberfläche der Luftröhre abgedichtet, und zwar mittels eines aufblasbaren Balgs, welcher das Katheterende umgibt. Die Zufuhr von Luft oder Gasen wird bewirkt durch eine entsprechende Verbindung mit dem Ka­ theterende, welches sich in die Luftröhre erstreckt.
Bei längerem Gebrauch weisen diese Katheter den Nachteil auf, daß der Luft- oder Gasdurchgang durch den Katheter durch Körpersekrete blockiert wird, welche im Luftdurch­ gang durch die Röhre trocknen und sich verfestigen. Um dies zu vermeiden, müssen Trachealkatheter periodisch entfernt und gereinigt oder ersetzt werden. Dieses Ent­ fernen und Ersetzen erfordert die Anwesenheit eines Arztes und ist mit Unannehmlichkeiten für den Patienten verbun­ den. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, eine innere flexible Röhre zu verwenden, die normaler­ weise innerhalb einer äußeren Röhre angeordnet ist und die einfach entfernt und ersetzt werden kann, ohne daß hierdurch die äußere Röhre verändert wird, welche in ihrer Stellung in der Luftröhre des Patienten verbleibt. Derartige innere Röhren sind unterschiedlich aufgebaut, beispielsweise bestehen diese Röhren aus einem Metall­ wendelschlauch, einer glattwandigen Röhre aus Kautschuk oder einem synthetischen Material oder aus einer gewellten Kunststoffröhre. Hierbei hat sich gezeigt, daß gewellte Kunststoffröhren am geeignetsten sind, da sie dünnwandig hergestellt werden können und der Durchmesser des Gas­ durchlasses nur geringfügig reduziert wird, wobei trotz­ dem eine ausreichende radiale Steifigkeit vorhanden ist. Ein Beispiel eines Trachealkatheters nach dem Oberbegriff des Patenanspruches 1 zeigt die US-PS 39 48 274.
Obwohl derart gewellte Röhren bis zu einem gewissen Maß Zufriedenstellend sind, ergibt sich der Nachteil, daß die Wandungen doch relativ dick ausgeführt werden müssen, damit die Röhre eine ausreichende axiale Steifigkeit auf­ weist. Ist eine ausreichende axiale Steifigkeit nicht vor­ handen, dann ergibt sich der Nachteil, daß beim Einführen in die äußere Röhre die innere Röhre dazu neigt, sich ziehharmonikaartig zusammenzudrücken, wodurch verhindert wird, daß die gewellte Röhre voll bis zum Ende der äußeren Röhre eingeführt werden kann. Die relativ dicken Wandungen einer solchen gewellten Röhre haben jedoch den Nachteil, daß der Gasdurchfluß durch den Trachealkatheter weiterhin vermindert wird und daß die gewellte Röhre über ihre Länge hinweg weniger flexibel wird. Die Verminderung der Flexi­ bilität ist von besonderem Nachteil bei Tracheostomie­ kathetern, bei denen die äußere Röhre über ihre Länge hin­ weg um einen Winkel zwischen 90 und 120° gebogen wird. Wird hierbei eine relativ wenig flexible innere Röhre in die äußere Röhre eingesetzt, dann neigt die innere Röhre dazu, am gekrümmten Bereich der äußeren Röhre anzustoßen, wodurch der normalerweise kreisförmige Querschnitt der inneren Röhre zu einer ovalen Form abgeflacht wird und somit der Gasdurchlaß reduziert wird.
Die DE-OS 25 53 307 hat einen Respirationskatheter zum Ge­ genstand, der aus einem relativ dicken Rohr besteht, in dessen Außenwand umlaufende Nuten eingebracht sind, damit das Rohr bei verhältnismäßig großer Steifigkeit gegen ra­ diale Druckbeaufschlagung durch verhältnismäßig geringe Kräfte biegsam ist. Dieses Rohr weist eine ausreichende axiale Stabilität auf, denn es läßt sich nicht zieharmonika­ artig deformieren. Es kann die nutenüberbrückenden Vor­ sprünge aufweisen, die von Nut zu Nut versetzt zueinander angeordnet sein können, um die Biegsamkeit des Rohres in bestimmte Richtungen zu beeinflussen.
Es besteht die Aufgabe, einen Trachealkatheter der eingangs genannten Art so auszu­ bilden, daß die dünnwandige innere Röhre eine ausreichende axiale Steifigkeit aufweist.
Bei einem Trachealkatheter der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele eines Trachealkatheters und Verfahren zu einer Herstellung werden nachfolgend anhand der Zeich­ nungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen in die Luftröhre eingesetzten Trachealkatheter;
Fig. 2a eine perspektivische Ansicht eines Teils der inneren Röhre nach Fig. 1;
Fig. 2b eine stirnseitige Ansicht auf den inneren Katheter nach Fig. 2a in Pfeilrichtung II;
Fig. 3a und b bis 5a und b perspektivische Ansichten und stirnsei­ tige Ansichten von drei alternativen Ausführungsformen der inneren Röhre und
Fig. 6a und 6b Darstellungen der Herstellung der inneren Röhre nach den Fig. 2a und b.
Die Fig. 1 zeigt einen Tracheostomiekatheter, bestehend aus einer äußeren Röhre 1 und einer darin angeordneten inneren Röhre 2.
Die äußere Röhre 1 besteht aus PVC und umfaßt einen zy­ lindrischen Abschnitt 10, der in seiner Mitte um etwa 110° umgebogen ist. Ein Ende 11 des zylindrischen Ab­ schnitts 10 ist innerhalb der Luftröhre 3 des Patienten angeordnet. Dieses Ende wird als patientenseitiges Ende bezeichnet. Es trägt einen aufblasbaren Balg 12, welcher im aufgeblasenen Zustand dicht gegen die Innenwand der Luftröhre anliegt. Dieser Balg 12 kann aufgeblasen werden durch eine Aufblasleitung 13 und eine nicht gezeigte, durch die Wandung des zylindrischen Abschnitts sich er­ streckende Verbindungsleitung. Das andere Ende 14 des zylindrischen Abschnitts 10, das sogenannte maschinen­ seitige Ende, trägt einen Verbindungsteil 15, über wel­ chen die Verbindung zur Beatmungsmaschine hergestellt wird. Das Verbindungsteil 15 umfaßt im wesentlichen einen zy­ lindrischen Körper 16, der mit einer normalerweise durch die Kappe 18 verschlossenen axialen Öffnung 17 versehen ist. Der Körper 16 weist weiterhin eine seitliche Öffnung 19 auf, welche über eine biegsame Röhre 20 mit der Beat­ mungsmaschine verbunden ist.
Die innere Röhre 2, welche aus einem dünnwandigen flexiblen zylindrischen Körper 21 besteht, endet mit ihrem maschinen­ seitigen Ende 22 bei einem hohlzylindrischen Kupplungsteil 23. das Kupplungsteil 23 umgibt die felxible Hülse 21 und ist mit dieser dicht verbunden. Das Kupplungsteil 23 weist zwei Flansche 24 auf, die durch eine ringförmige Ausnehmung 25 an der äußeren Oberfläche voneinander getrennt sind, wo­ bei die ringförmige Ausnehmung 25 zusammenwirkt mit einem nach innen gerichteten ringförmigen Vorsprung 26 des ma­ schinenseitigen Endes des zylindrischen Abschnitts 10. Die Ausnehmung 25 und der Vorsprung 26 bilden eine Schnapp­ verbindung. Ist das Kupplungsteil 23 in Eingriff mit dem zylindrischen Abschnitt 10, dann erstreckt sich die flexi­ ble Hülse 21 über die gesamte Länge des zylindrischen Ab­ schnitts 10 hinweg im Kontakt mit deren innerer Oberfläche, und endet bündig am patientenseitigen Ende 11 mit dem zy­ lindrischen Abschnitt 10.
Die innere Röhre 2 wird über die axiale Öffnung 17 im Verbindungsteil 15 in die äußere Röhre 1 eingesetzt. Das Kupplungsteil 23 am maschinenseitigen Ende der inneren Röhre 2 kann durch ein Einsatzwerkzeug ergriffen werden, um das Einsetzen und Entnehmen der inneren Röhre über die Öffnung 17 zu erleichtern. Derartige Einsetzwerkzeuge können unterschiedliche Formen aufweisen. Beispielsweise kann damit die äußere Fläche des Kupplungsteils 23 er­ faßt werden, welches geeignete Vorsprünge oder Vertie­ fungen aufweisen kann, um das Ergreifen zu verbessern. Alternativ hierzu kann das Werkzeug in das Kupplungsteil eingesetzt werden und erfaßt dort die innere Oberfläche.
Die flexible Hülse 21 der inneren Röhre 2 kann ver­ schiedene Formen aufweisen. Wesentlich ist, daß die Hülse 21 über ihren Umfang hinweg gewellt ist, mindestens längs des Teils der Hülse, der sich innerhalb des gebogenen Bereichs der äußeren Röhre 1 befindet und verstärkt ist mindestens über einen Teil der Länge mittels einer oder mehrerer Vertiefungen, welche einige der Wellungen über­ brücken, wodurch die Hülse 21 einem axialen Zusammen­ pressen widersteht.
Vier unterschiedliche Formen der Hülse werden nachfolgend anhand der Fig. 2a bis 5b beschrieben. Die Wellungen er­ strecken sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Hülse, wobei diese Wellungen eine Wendel bilden können. Hierbei ist anzumerken, daß es lediglich notwendig ist, daß die Wellungen sich längs des Teils der Hülse erstrec­ ken, der gekrümmt wird, wobei noch anzumerken ist, daß die Wellungen auch die Form paralleler kreisförmiger Ringe aufweisen können.
Die Fig. 2a und 2b zeigen eine Hülse 21 der inneren Röhre gemäß Fig. 1. Die Hülse 21 ist etwa 90 mm lang, weist einen Durchmesser von etwa 8 mm auf und hat eine Wand­ dicke zwischen 0,1 mm und 0,25 mm. Die Hülse 21 ist ge­ wellt von einem Punkt etwa 5 mm vom Kupplungsteil weg über die gesamte restliche Länge mittels einer wendel­ förmigen Vertiefung 27 mit einer Tiefe zwischen 0,5 mm und 1,0 mm. Hierbei ist es möglich, daß anstelle einer Wendel auch zwei oder mehr Wendeln angebracht sein können. Die Steigung der Wendel beträgt etwa 2 mm und ist aus­ reichend klein, daß der Abstand zwischen aufeinanderfol­ gende Windungen der Nut 27 im wesentlichen gleich der Breite der Nut ist. Die Hülse 21 besteht aus hochverdich­ tetem Polyäthylen oder Polypropylen und wird üblicherweise hergestellt mittels eines Spritzblasverfahrens, wie später noch beschrieben werden wird. Die Hülse 21 ist mit einer vorderen und hinteren axialen Vertiefung 28 und 29 versehen, welche als Kerbe an der inneren Oberfläche ausgebildet sind und welche im wesentlichen die gleiche Tiefe und Breite wie die wendelförmige Nut 27 haben. Die Vertiefungen 28 und 29 sind zueinander diametral ange­ ordnet, wobei die vordere Vertiefung 28 etwa 3,5 cm vom vorderen Ende ab verläuft und die hintere Vertiefung 29 etwa 2 cm der Wellungen überbrückt. Die Wanddicke der Hülse 21 ist derart, daß ohne die axialen Ver­ tiefungen 28 und 29 die in Umfangsrichtung verlaufenden Wellungen es ermöglichen würden, die Hülse axial zieh­ harmonikaartig zusammenzupressen, wodurch es schwierig wird, die innere Röhre 2 in die äußere Röhre 1 so einzu­ setzen, daß am patientenseitigen Ende die innere Röhre mit dem patientenseitigen Ende 11 der äußeren Röhre ab­ schließt. Die Vertiefungen 28 und 29 dienen als Verstär­ kung zur Verminderung des axialen Zusammendrückens.
Die Vertiefungen 28 und 29 verlaufen nicht über den mittle­ ren Bereich der inneren Röhre 2, welcher umgebogen ist, wenn sich die innere Röhre in ihrer Lage innerhalb der äußeren Röhre 1 befindet. Somit ist es möglich, daß die innere Röhre 2 beliebig innerhalb der äußeren Röhre 1 an­ geordnet sein kann, ohne daß die Vertiefungen 28 und 29 einen Widerstand dem Abbiegen des mittleren Bereichs ent­ gegensetzen.
Die Vertiefungen 28 und 29 können sich auch über die ge­ samte Länge der Hülse 21 erstrecken. In einem solchen Fall ist die Hülse flexibler in einer Ebene, welche durch die Achse der Hülse hindurchgeht und welche rechtwinkelig zu der Ebene verläuft, in welcher die verstärkenden Ver­ tiefungen 28 und 29 liegen, da ein Biegen in dieser Ebene keine Veränderungen der Länge der verstärkenden Vertiefun­ gen mit sich bringt. Wird eine derartige Röhre 2 in die äußere Röhre 1 eingesetzt, dann ist das Einsetzen bevor­ zugt so vorzunehmen, daß die beiden verstärkenden Vertie­ fungen 28 und 29 in einer Ebene liegen, welche rechtwin­ kelig zur Krümmungsebene der äußeren Röhre verläuft.
Eine alternaive Hülse 31 zeigen die Fig. 3a und 3b, wel­ che ähnlich ist zu der Hülse 21 gemäß den Fig. 2a und 2b. Auch die vorliegende Hülse weist eine wendelförmige Nut 32 auf, die der Hülse eine gewellte Oberfläche gibt und zwei axial verlaufende Vertiefungen 33 und 34. Die Ver­ tiefungen 33 und 34 sind jedoch unterschiedlich zu denjenigen der Fig. 2a und 2b, in dem jede Vertiefung aus verschiedenen parallel zueinander verlaufenden Vertiefungen 35 besteht, welche axial sich über die gesamte Länge der Hülse 31 erstrecken. Die Vertiefungen 33 und 34 weisen also selbst gewellte Oberflächen auf, welche balgartig es ermöglichen, daß die Muffe 31 in einem gewissen Maß radial längs der Linie 36 zusammengepreßt werden kann, d. h. rechtwinkelig zur Verbindungslinie zwischen den beiden Vertiefungen 33 und 34. Die Zusammenpreßbarkeit der axial verlaufenden gewellten Vertiefungen 33 und 34 ermöglicht es, daß die Hülse 31 in äußere Röhren paßt, deren innere Durchmesser differieren, trotzdem jedoch die äußere Oberfläche der Hülse 21 einen engen Kontakt mit der inneren Fläche der äußeren Röhre aufweist.
Es ist nicht notwendig, daß die Vertiefung axial zur gewellten Hülse verläuft. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4a und 4b weist die Hülse 41 eine wendelförmig Nut 42 geringer Steigung auf, welche eine gewellte Ober­ fläche ergibt, entsprechend wie bei den Hülsen 21 und 31 der Fig. 2 und 3. Weiterhin sind zwei wendelförmige ver­ steifende Vertiefungen 43 und 44 vorgesehen, welche eine relativ große Steigung haben. Die Vertiefungen 43 und 44 mit großer Steigung führen zwischen ein und zwei Windungen längs der Hülse 41 in entgegengesetzter Richtung aus und überkreuzen hierbei die Nut 42 geringer Steigung, wodurch die axiale Steifigkeit der Hülse erhöht wird.
Eine weiter Ausführungsform einer Hülse 51 ist in den Fig. 5a und 5b gezeigt, wobei diese Hülse ebenfalls eine wendel­ förmige Nut 52 geringer Steigung aufweist, welche der Hülse eine gewellte Oberfläche gibt. Die axiale Steifigkeit der Hülse 51 wird erhöht durch eine Anzahl relativ kurzer, ge­ rader, eingenuteter, verstärkender Vertiefungen 53, welche parallel zur Achse der Hülse verlaufen und welche um ihre Oberfläche angeordnet sind. Jede der verstärkenden Vertie­ fungen 53 überbrückt drei oder vier Windungen der wendel­ förmigen Nut 52, wobei jede versteifende Vertiefung um den Umfang der Hülse 51 herum in geringem Abstand zur benachbarten Vertiefung angeordnet ist und weiterhin axial zur benachbarten Vertiefung versetzt ist. Die axialen ver­ stärkenden Vertiefungen 53 überlappen einander, so daß ein Ende einer axialen Vertiefung die gleiche Windung der wen­ delförmigen Nut 52 überbrückt wie das andere Ende der benachbarten axialen Vertiefung. Auf diese Weise sind die Vertiefungen 53 wendelförmig zueinander gestuft um die Hülse herum angeordnet. Die Hülsen 41 und 51 haben ver­ glichen zu den Hülsen 21 und 31 den Vorteil, daß sie über ihre gesamte Länge hinweg in allen Richtungen gleich flexi­ bel sind.
Die vorbeschriebenen Verstärkungen der Hülse werden jeweils gebildet durch Vertiefungen, welche an der inne­ ren Oberfläche der Hülse eingenutet sind. Es ist jedoch auch möglich, daß die Vertiefungen als Nuten an der äußeren Ober­ fläche der Hülse angeordnet sind.
Ein Extrusions-Blas-Herstellverfahren wird nachfolgend an­ hand der Fig. 6a und 6b erläutert. Ein hohler Spritzling 61 in Form einer glattflächigen Hülse aus Kunststoffmaterial wird von einem vertikal angeordneten Extruder 62 nach unten extrudiert. Wenn die erforderliche Länge extrudiert wurde, werden die beiden Hälften 63 und 64 einer Form 65 um den Spritzling 61 gelegt, der noch im heißen, geschmolzenen Zustand sich befindet. Die geschlossene Form 65 weist eine zylindrische Ausnehmung 66 auf, deren Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Spritzlings. Die Oberfläche dieser Ausnehmung weist eine Nutenanordnung 67 auf, welche derjenigen der zu formenden Hülse entspricht. Beim Schließen der Form 65 um den Spritzling 61 wird das untere Ende 68 des Spritzlings zusammengequetscht, so daß dieser dort abgedichtet ist. Das andere Ende 69 des Spritzlings wird nahe der oberen Oberfläche der Form 65 abgeschnitten und die Düse 70 einer Luftleitung 71 eingesetzt, wie dies die Fig. 6b zeigt. Ein hoher Luftdruck wird von einer Luft­ druckwelle 72 erzeugt und bläst in den Spritzling 61 ein, wodurch die Wandungen des Spritzlings nach außen in Kon­ takt mit der Wandung der Ausnehmung 66 gedrückt werden. Luft, welche sich zwischen dem Spritzling 61 und der Aus­ nehmung 66 befindet, kann über die Spalte zwischen den beiden Hälften 63 und 64 der Form 65 austreten. Sobald das geschmolzene Material des Spritzlings 61 in Kontakt mit der Wandung der Ausnehmung 66 kommt, kühlt es ab und wird hart, wobei es die Form der Ausnehmung annimmt. Die Form 65 wird sodann geöffnet und die gewellte Hülse ent­ nommen, bei welcher irgendwelches überschüssiges Material entfernt wird und welches sodann mit dem Kupplungsteil 23 verbunden wird, wodurch die innere Röhre 2 komplettiert wird.
Zur Herstellung der gewellten Hülse und der kompletten inneren Röhre können natürlich auch andere Herstellver­ fahren Anwendung finden.

Claims (8)

1. Trachealkatheter, bestehend aus einer äußeren, einen gebogenen Abschnitt aufweisenden Röhre zum Einsatz in die Luftröhre und einer im Inneren der äußeren Röhre verlaufenden herausnehmbaren inneren Röhre, die minde­ stens über einen Teil ihrer Länge gewellt und somit biegsam ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Röhre (2) mindestens eine längliche in eine ihrer Oberflächen eingenutete, hauptsächlich in Achsen­ richtung verlaufende, zusätzliche Vertiefung (28, 29, 33, 34, 43, 44, 53) aufweist, welche mindestens einige der Wellungen (27, 32, 42, 52) durchkreuzt.
2. Trachealkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Vertiefung (28, 29, 33, 34, 53) parallel zur Achse der inneren Röhre (2) verläuft.
3. Trachealkatheter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Röhre (2) zwei Vertie­ fungen (28, 29, 33, 34) aufweist, welche an gegenüber­ liegenden Seiten der inneren Röhre (2) angeordnet sind.
4. Trachealkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (43, 44) wendel­ förmig um die innere Röhre (2) verläuft.
5. Trachealkatheter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei wendelförmige Vertiefungen (43, 44) vorgesehen sind, die Steigungen in entgegen­ gesetzter Richtung aufweisen.
6. Trachealkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Röhre (2) mehrere Ver­ tiefungen (53), die jeweils drei oder vier Wellungen (52) überbrücken, aufweist, welche parallel zur Achse der inneren Röhre (2) verlaufen, um den Umfang herum im Abstand zueinander angeordnet sind und die in axialer Richtung gesehen jeweils gegen die benachbarte Vertie­ fung (53) versetzt sind.
7. Trachealkatheter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die Tiefe je­ der Vertiefung (28, 29, 35, 43, 44, 53) im wesentlichen gleich der Tiefe der Wellungen (27, 32, 42, 52) ist.
8. Trachealkatheter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die eingenuteten Vertiefungen (28, 29, 35, 43, 44, 53) an der inneren Oberfläche der inneren Röhre (2) angeordnet sind.
DE19803030402 1979-08-16 1980-08-12 Trachealkatheter Granted DE3030402A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7928577 1979-08-16

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3030402A1 DE3030402A1 (de) 1981-03-26
DE3030402C2 true DE3030402C2 (de) 1990-07-05

Family

ID=10507248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803030402 Granted DE3030402A1 (de) 1979-08-16 1980-08-12 Trachealkatheter

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS5628746A (de)
DE (1) DE3030402A1 (de)
DK (1) DK354380A (de)
FR (1) FR2462913B1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6150064U (de) * 1984-09-06 1986-04-04
JPS61134477U (de) * 1985-02-12 1986-08-21
GB201303554D0 (en) * 2013-02-28 2013-04-10 Smiths Medical Int Ltd Tracheostomy tube assemblies and inner cannulae
GB201401929D0 (en) * 2014-02-05 2014-03-19 Smiths Medical Int Ltd Tracheostimy tube assemblies and inner cannilae

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2143960A (en) * 1937-06-14 1939-01-17 Western Rubber Company Nonkinking hose
JPS4222615Y1 (de) * 1965-09-11 1967-12-22
GB1270946A (en) * 1968-07-22 1972-04-19 British Oxygen Co Ltd Breathing tube assembly
US3578777A (en) * 1969-06-11 1971-05-18 Koppy Tool Corp Corrugated tubing
US3605817A (en) * 1969-09-22 1971-09-20 Acme Hamilton Mfg Corp Flexible corrugated tubing having improved performance characteristics
JPS5236270Y2 (de) * 1971-06-07 1977-08-18
JPS5020361Y2 (de) * 1971-08-20 1975-06-20
BE793596A (fr) * 1972-01-03 1973-05-02 Dayco Corp Tuyau souple en matiere elastomere, notamment pour aspirateurs
JPS5540258B2 (de) * 1972-09-19 1980-10-16
SE7401692L (de) * 1974-02-08 1975-08-11 Electrolux Ab
DK625174A (da) * 1974-12-02 1976-06-03 V N F Lomholt Respirationskateter
US3948274A (en) * 1975-01-20 1976-04-06 Lanz Medical Products Corporation Tracheal tube with disposable cannula

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5628746A (en) 1981-03-20
FR2462913A1 (fr) 1981-02-20
DK354380A (da) 1981-02-17
FR2462913B1 (fr) 1985-12-13
JPS6323786B2 (de) 1988-05-18
DE3030402A1 (de) 1981-03-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69016032T2 (de) Schlauch.
DE69801759T2 (de) Schlauch, zum beispiel für chirurgische und medizinische zwecke
DE69102982T2 (de) Endotrachealtubus.
DE69530790T2 (de) Doppelschlauch, apparat zur herstellung von doppelschläuchen, ballonkatheterherstellung mit hilfe von doppelschläuchen und verfahren zur herstellung von doppelschläuchen
DE69217811T2 (de) Linearer Eversionskatheter mit Innenkörper-Dehnung
DE3789716T2 (de) Mechanisch verstärkter Tubus für Heilzwecke.
DE4208912C1 (de)
EP0111248A2 (de) Doppelwandiger, flexibler Schlauch
DE2321553C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines wendelförmig gewickelten flexiblen Rohres
DE2547796A1 (de) Saugkatheter
DE3737588C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines innen glatten, außen gerippten Rohres aus extrudierbarem Kunststoff sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE102008015050A1 (de) Tracheostomiekanüle aus mindestens zwei verschiedenen Kunststoffen
DE69012129T2 (de) Verfahren zum formen von rohren unter verwendung von pneumatischem unter- und überdruck an der oberfläche des kühldorns.
DE2403618B2 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines doppelwandigen Kunststoffrohres
EP0200158B1 (de) Stoff- und/oder Wärmeaustauscher
WO1991008098A1 (de) Vorrichtung zur schlauchherstellung und schlauch
DE19816986C1 (de) Verfahren zur Herstellung armierter, medizinischer Schläuche
DE2033936A1 (de) Fadenwickelrohr mit Gewinde und Ver fahren zu semer Herstellung
DE2261126A1 (de) Schlauch und verfahren zu seiner herstellung
DE19539236A1 (de) Schlauch
EP2065159A1 (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung eines Verbundrohres mit Rohrmuffe
DE3030402C2 (de)
DE2708593A1 (de) Zusammengesetztes rohr aus verschiedenen kunststoffen und verfahren zu dessen herstellung
DE19805096C2 (de) Kapillar-Drainageschlauch-System
DE3015399C2 (de) Absaugkatheter

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SMITHS INDUSTRIES PUBLIC LTD. CO., LONDON, GB

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee