DE3030466C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brennstoffregler der im Ober
begriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Ein solcher Brennstoffregler ist aus der US 37 13 290 oder
der US 36 11 719 bekannt.
Die statischen Betriebskennlinien eines typischen Gasturbinen
triebwerks sind so, daß, wenn die Triebwerksdrehzahl N an
steigt, das Verhältnis zwischen dem Brennstoffdurchfluß WF
und dem Verdichterauslaßdruck CDP vergrößert werden muß.
Das Verhältnis WF/CDP wird gewöhnlich in Verhältniseinhei
ten angegeben. Bei niedrigen Triebwerksdrehzahlen, bei
spielsweise nahe dem Leerlauf, ist eine weitere wichtige
Eigenschaft des Gasturbinentriebwerks, daß die Differenzen
zwischen den Verhältniseinheiten bei unterschiedlichen Dreh
zahlen ziemlich klein sind. Die statische Kennlinie ist al
so im Leerlaufgebiet im wesentlichen horizontal und kann bei
niedrigen Drehzahlen tatsächlich eine umgekehrte Steigung
haben.
Der Hauptzweck eines Brennstoffreglers für ein Gasturbinentriebwerk
ist es, den Brennstoffdurchlaß zu dem Triebwerk in einer
vorbestimmten Beziehung zum Verdichterauslaßdruck ent
sprechend den Leistungsanforderungen und -änderungen, die durch
einen Leistungshebel gemacht werden, zu regeln.
Der Brennstoffregler ändert also, allgemein
gesagt, die Verhältniseinheiten in Beziehung zu Triebwerks
leistungseinstellungen: Während Beschleunigungszuständen
und während Zuständen hohen Leistungsbedarfs sind die Ver
hältniseinheiten groß; während Betriebszuständen mit
geringer Leistung, wie beispielsweise bei der Drehzahlvermin
derung, sind die Verhältniseinheiten klein. Der Brenn
stoffregler kann daher so aufgefaßt werden, als regle
er die Verhältniseinheiten zwischen vorgeschriebenen
Minimal- und Maximalwerten. Für jede besondere Triebwerksleitungs
herstellung durch den Leistungshebel ist die Beziehung
zwischen den Verhältniseinheiten und der Triebwerksdreh
zahl im Idealfall konstant. Der Schnittpunkt der statischen
Kennlinie des Treibwerks und der Kennlinie der Verhältnis
einheiten ergibt sich bei der statischen Drehzahl des
Triebwerks für diese Triebwerksleistungseinstellung, die somit die
besondere Verhältniseinheit bei dieser Drehzahl festlegt.
Bei mäßigen und hohen Triebwerksdrehzahlen tritt der
Schnittpunkt unter einem beträchtlichen Winkel auf. Infol
gedessen sind die Differenzen zwischen den Verhältnisein
heiten bei unterschiedlichen Drehzahlen ziemlich bedeutsam
und infolgedessen erzeugen kleine Änderungen in den Ver
hältniseinheiten keine bedeutsamen Änderungen in der Trieb
werksdrehzahl. Die Triebwerksdrehzahlgenauigkeit ist daher
in diesen Gebieten ziemlich hoch. Bei den niedrigeren
Triebwerksdrehzahlen, bei denen die statische Kurve flach
oder horizontal ist, sind die Schnittpunktwinkel viel klei
ner und die Arbeitspunkte sind deshalb nicht annähernd so
gut festgelegt. Daher kann bei niedrigeren Drehzahlen die
Triebwerksdrehzahlgenauigkeit schlecht sein, was es schwierig
macht, eine Solldrehzahl bei einer besonderen Triebwerkslei
stungseinstellung durch den Leistungshebel zu erreichen.
Im Stand der Technik wird auf verschiedenen Wegen versucht,
diese Genauigkeitsprobleme zu mildern. Im allgemeinen werden
Minimalverhältniseinheiten
bei den niedrigeren Triebwerksdrehzahlen durch die Verwen
dung eines mechanischen Zusatzreglers in dem Brennstoffregler
erreicht; durch Vorsehen eines Minimal
brennstoffdurchflusses für unterschiedliche Einstellungen
(Leerlaufeinstellungen) niedriger Leistung werden die
Schnittpunktwinkel beträchtlich vergrößert. Oberhalb von
Leerlaufdrehzahlen wird der Zusatzregler jedoch nicht not
wendigerweise benutzt, und die Verhältniseinheiten können
allein auf den Verdichterauslaßdruck hin eingestellt werden.
Ein Beispiel eines solchen Brennstoffreglers zeigt die o. g.
US 36 11 719.
Ein zusätzlicher Zwang, der Gasturbinenbrennstoffreglern
auferlegt wird, ist die Notwendigkeit eines absoluten
Minimalbrennstoffdurchflusses zu dem Triebwerk bei irgend
einem Leistungshebelvorschub über eine Abschaltposition
hinaus. Im allgemeinen wird das erreicht, indem zusätzliche
Brennstoffdurchflußregelkreise vorgesehen werden, die in
Verbindung mit dem Mimimalbrennstoffdurchfluß wirken, der
durch den mechanischen Zusatzregler bereitgestellt wird, welcher
einfach unterschiedliche Minimalbrennstoffdurchflüsse in
dem Leerlaufbereich für unterschiedliche Leistungshebel
vorschubeinstellungen niedriger Leistung einstellt.
Eine weitere Funktion eines Gasturbinenbrennstoffreglers
besteht darin, den Brennstoffdurchfluß zu dem Triebwerk
in Beziehung zu verschiedenen Parametern zu modifizieren,
wie der Triebwerksdrehzahl, der Beschleunigung, der Tem
peratur, der Umgebungstemperatur und dem Druck. Dafür gibt
es zwei Gründe: zum Vergrößern des Triebwerksbetriebswir
kungsgrades und zum Verhindern eines Triebwerksbetriebes
bei gewissen Drehzahlen und Verhältniseinheiten, um so
einen Betrieb in dem Triebwerkspumpgebiet zu vermeiden.
Jüngere Fortschritte bei Brennstoffreglern sind durch
stärkere Verwendung von elektronischen Schnittstellen mit
hydromechanischen Brennstoffreglern gekennzeichnet, um
diese Brennstoffdurchflußmodifizierungseigenschaften zu
schaffen. Zu diesen jüngeren Fortschritten gehört haupt
sächlich die Verwendung von computergestützten Brennstoffreglern,
die die verschiedenen Parameter abfühlen, um Signale zu
liefern, welche den Brennstoffdurchfluß in dem hydrome
chanischen Teil des Brennstoffreglers modifizieren. Da die Zuverläs
sigkeit bei allen Brennstoffreglern ein Hauptfaktor ist,
wird es weiterhin als wichtig angesehen, einen Triebwerks
betrieb getrennt und gesondert von dem elektronischen Teil
sicherzustellen. Mit anderen Worten, der elektronische Teil
sollte nicht als einzige Einrichtung zum Regeln des Brenn
stoffdurchflusses benutzt werden, sondern vielmehr als ei
ne Einrichtung zum Modifizieren einer Grundregelung, die
durch den hydromechanischen Teil vorgenommen wird.
Die vorstehend beschriebenen Techniken zum Erzielen eines
stabilen, wirksamen Triebwerksbetriebes und zum Ausbil
den eines Mindestbrennstoffdurchflusses tragen beträcht
lich zu den Kosten, zur Wartung und zur Größe des Brenn
stoffreglers bei. Die Leistungsfähigkeit solcher
Brennstoffregler ist zwar ausgezeichnet, es gibt jedoch einen
deutlichen Bedarf an kleineren, leichteren Brennstoffreg
lern, die dieselben Ergebnisse zu beträchtlich niedrigeren
Kosten erbringen. Das gilt insbesondere für Brennstoff
regler für kleine Gasturbinentriebwerke, beispielsweise für
solche, wie sie in kleinen Privatjets und dgl. benutzt
werden.
Um bei dem aus der eingangs erwähnten US 37 13 290 bekann
ten Brennstoffregler einen absoluten Mindestbrennstoff
durchfluß zu dem Triebwerk für jede Stellung des Lei
stungshebels über die Abschaltposition hinaus zu gewähr
leisten, ist ein getrennter Brennstoffdurchflußkreis zu
sätzlich zu einem mechanischen Zusatzregler für den Min
destbrennstoffdurchfluß vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem Brenn
stoffregler der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ange
gebenen Art einen kleinen und besonders wirtschaftlichen
Brennstoffregler für ein Gasturbinentriebwerk zu schaffen,
bei dem auch im Leistungsbereich zwischen der Mindest
brennstoffmenge und den höheren Brennstoffmengen eine kor
rekte Dosierung des Brennstoffdurchflusses möglich ist,
ohne eigens dafür einen mechanischen Zusatzregler vorzuse
hen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeich
nenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale in
Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
Bei dem Brennstoffregler nach der Erfindung ist das erste
Ventilfenster in dem ersten Brennstoffdurchflußkreis so
ausgelegt, daß es bei auf minimalen Brennstoffdurchfluß
gestelltem Leistungshebel voll geöffnet ist und beim Vor
schieben des Leistungshebels zunehmend verschlossen wird.
Außerdem sind alle anderen Ventilfenster geschlossen, wenn
das Triebwerk bei minimalem Brennstoffdurchfluß betrieben
wird, und werden zunehmend geöffnet, wenn der Leistungshe
bel vorgeschoben wird. Die drei Brennstoffdurchflußkreise
ergeben auf diese Weise eine Vielzahl von WF/CDP- oder
Verhältniswert-Kennlinien, welche alle von einem gemeinsa
men Punkt des absoluten Mindestbrennstoffdurchflusses aus
gehen und eine Kennlinie des konstanten Betriebes unter
einem großen Winkel schneiden, jedoch den erwünscht fla
chen Verlauf oder konstanten Zusammenhang zwischen den
Verhältniswerten und der Triebwerksdrehzahl in dem Bereich
der höheren Triebwerksdrehzahlen aufweisen.
Da sich bei dem Brennstoffregler nach der Erfindung die
Kennlinie des konstanten Betriebes und die Verhältniswert-
Kennlinien für jede gewählte Drehzahl unter einem
beträchtlichen Winkel schneiden, ist kein gesonderter, auf
die Drehzahl des Triebwerks zwischen minimaler und erhöh
ter Leistung ansprechender Zusatzregler vorhanden. Da
überdies sämtliche Verhältniswert-Kennlinien von dem
gemeinsamen Punkt des absoluten Mindestbrennstoffdurch
flusses ausgehen, ist es nicht erforderlich, zusätzlich
einen separaten Mindestbrennstoffdurchflußkreis vorzuse
hen. Der Brennstoffregler nach der Erfindung hat daher ge
genüber dem Stand der Technik einen wesentlich einfacheren
Aufbau.
Bei dem Brennstoffregler nach der Erfindung sind das erste
und dritte Ventilfenster so mit dem Leistungshebel verbun
den, daß bei der Einstellung des Leistungshebels auf mini
male Leistung das dritte Ventilfenster vollständig ge
schlossen und das erste Ventilfenster vollständig geöffnet
ist. Demgemäß erzeugt das erste Ventilfenster den absolu
ten Mindestbrennstoffdurchfluß unabhängig von dem Verdich
terauslaßdruck CDP. Wenn dann von dieser Position aus der
Leistungshebel vorgeschoben wird, wird das erste Ventil
fenster zunehmend verschlossen, d. h. der Mindestbrenn
stoffdurchfluß wird verringert. Dagegen wird gleichzeitig
das dritte Ventilfenster zunehmend geöffnet und somit der
Brennstoffdurchfluß insgesamt erhöht.
Der Brennstoffregler nach der Erfindung liefert also einen
Mindestbrennstoffdurchfluß für unterschiedliche Leistungs
hebelpositionen in dem unteren Bereich von Triebwerkslei
stungseinstellungen ohne die Verwendung eines mechanischen
Zusatzreglers. Weiter wird ein absoluter Mindestbrenn
stoffdurchfluß zu dem Triebwerk durch die Verwendung der
selben Einrichtung, die den Mindestbrennstoffdurchfluß für
verschiedene Leistungshebelpositionen liefert, erreicht.
Der Brennstoffregler nach der Erfindung ist ein kleiner,
wirtschaftlicher Brennstoffregler, der insbesondere für
die Verwendung bei kleinen Gasturbinentriebwerken geeignet
ist, die bei Operationen in großer Höhe benutzt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung bildet den
Gegenstand des Patentanspruchs 2.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher be
schrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Funktionsblockschaltbild eines
Brennstoffregelventilsystems,
Fig. 2 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
Verhältniseinheiten und der Triebwerks
drehzahl zeigt, die durch das Brennstoff
regelventilsystem von Fig. 1 erzeugt wird, und
Fig. 3 eine Querschnittansicht eines Brennstoff
reglers nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt ein Brennstoffreglerventilsystem 10 mit drei parallelen Brennstoffdurchflußkreisen, welches
den Brennstoffdurchfluß zu einem Gasturbinentriebwerk (nicht gezeigt)
in Abhängigkeit von dem Triebwerksverdichterauslaßdruck
CDP und der verlangten Triebswerksleistung regelt. Fig. 2 zeigt die
Beziehung, die durch das Ventilsystem 10 zwischen Verhältnisein
heiten WF/CDP und der Triebwerksdrehzahl N in verschiedenen
Triebwerksleistungseinstellungen PLA mittels eines Leistungshebels 18
hergestellt wird.
Brennstoff wird zu einem gemeinsamen Brennstoffeinlaß
kanal 12 gepumpt und tritt aus einem gemeinsamen Brennstoff
auslaßkanal 14 auf dem Weg zu dem Triebwerk aus. Ein
verstellbares Ventilfenster 16 ist mit dem
Leistungshebel 18 mechanisch gekuppelt, der zwischen einer
vollständig geschlossenen Position 20 und einer vollständig
geöffneten Position 22 vorgeschoben werden kann, um
die Triebwerksdrehzahl N in dem Bereich von Leerlaufdrehzahl
NL bis Volleistungsdrehzahl NH auszuwählen. Ein verstell
bares Ventilfenster 24 ist ebenfalls mit dem Leistungs
hebel 18 verbunden. Der Brennstoff, der über das Ventilfenster 16
fließt, geht zu einem verstellbaren Ventilfenster
26, welches auf den Triebwerksverdichterauslaßdruck CDP so
anspricht, daß es, wenn der Verdichterauslaßdruck ansteigt,
zunehmend geöffnet wird. Ein verstell
bares Ventilfenster 28 spricht auf den Verdichter
auslaßdruck CDP in derselben Weise an, empfängt aber
Brennstoff direkt aus dem Einlaßkanal 12. Infolgedessen
ist der Brennstoff, der dem Triebwerk über den Auslaßkanal 14
zugeführt wird, die Summe des Brennstoffes, der die Ven
tilfenster 24, 26 und 28 verläßt.
Der Brennstoffdruck zwischen dem Einlaßkanal 12 und dem Auslaßkanal 14
des Ventilsystems 10 wird auf einem konstanten Wert gehalten,
und zwar mit Hilfe eines Druckreglers, der in Fig. 1
nicht gezeigt ist, da sein Aufbau und seine Arbeitsweise
bekannt sind. In Fig. 3 ist jedoch ein typischer Druck
regler in einem hydromechanischen Brennstoffregler 35 gezeigt,
der das Ventilsystem 10 darstellt und in einem späteren Teil
dieser Beschreibung beschrieben ist.
Die Ventilfenster 16 und 24 sind in ihrer Verbindung mit dem
Leistungshebel 18 so ausgebildet, daß, wenn der Leistungshebel in
der Minimalleistungseinstellung 20 ist, das
Ventilfenster 16 vollständig geschlossen und das
Ventilfenster 24 vollständig offen ist. Das Ventilfenster 24 erzeugt
somit einen absoluten Mindestbrennstoffdurchfluß WF min zu dem
Triebwerk ungeachtet des Verdichterauslaßdruckes CDP. Mit
anderen Worten, selbst wenn der Verdichtungsauslaßdruck CDP
hypothetisch null ist, geht ein Mindestbrennstoffdurch
fluß durch das Ventilfenster 24, um den Triebwerksbetrieb auf
rechtzuerhalten. Wenn der Leistungshebel 18 zu der Position 22
vorgeschlagen wird (d. h. PLA vergrößert wird), schließt das
Ventilfenster 24 zunehmend und verringert so den Mindestbrenn
stoffdurchfluß. Gleichzeitig öffnet jedoch das
Ventilfenster 16 und vergrößert so den Brennstoffdurchfluß zu
dem Ventilfenster 26, dessen Öffnung in Abhängigkeit von
dem Verdichtungsauslaßdruck CDP geregelt wird. Da das Ventil
fenster 28 den Brennstoff direkt aus dem Einlaßkanal 12 empfängt,
ist der Durchfluß durch dieses Ventilfenster und zu dem Trieb
werk einfach eine Funktion des Verdichterauslaßdruckes
CDP, und insgesamt, wenn der Verdichterauslaßdruck CDP
ansteigt (die Drehzahl N zunimmt), wird die Öffnung
des Ventilfensters 28 in einem bestimmten Verhältnis größer, um einen
stärkeren Brennstoffdurchfluß zu schaffen. Das Verhältnis
zwischen dem Verdichterauslaßdruck CDP und dem Brennstoff
durchfluß wird prinzipiell aus der Auslegung der Ventilfenster
konfiguration gewonnen und unter Anwendung bekannter
Methoden kann dieses Verhältnis maßgeschneidert werden, um
eine besondere Brennstoffdurchflußänderung auf den Ver
dichterauslaßdruck CDP hin in dem gesamten Bereich des Ver
dichterauslaßdruckes CDP zu erzielen, wie es beispiels
weise durch die Kurven in Fig. 2 gezeigt ist. Dieses
Kriterium gilt auch für das auf den Verdichterauslaßdruck CDP
ansprechende andere Ventilfenster 26.
Gemäß den Fig. 1 und 2 werden in den unteren Triebwerksleistungseinstellungen PLA
die CDP-Durchflüsse der Ventilfenster 26, 28 zu dem
Minimaldurchfluß des Ventilfensters 24 addiert. Bei
niedriger Drehzahl (d. h. in einem Gebiet 29) ist jedoch der Brennstoff
durchfluß durch die Ventilfenster 26, 28 im Vergleich zu dem
Mindestbrennstoffdurchfluß klein, da der Verdichterauslaßdruck CDP
niedrig ist. In dem Gebiet 29 ist der Brennstoffdurchfluß
WF deshalb im wesentlichen eine andere Konstante für
jeden Triebwerksleistungseinstellung PLA, die zu der fallenden
negativen Steigung von Minimaldurchflußkennlinienteilen 30, 31
führt, wenn durch Leistungshebelvorschub die Triebwerksleistungseinstellung PLA größer wird.
Da die Triebwerksdrehzahl N mit steigender Triebwerksleistungseinstellung
PLA zunimmt, wird der Brennstoffdurchfluß WF
zunehmend eine Funktion hauptsächlich des Verdichteraus
laßdrucks CDP und der Triebwerksleistungseinstellung PLA. Das
ergibt die Abflachung, die in den Kurven in Fig. 2 zu erkennen
ist, wenn die Triebwerksdrehzahl N ansteigt, und sie
tritt hauptsächlich auf, weil, wenn die Triebwerksleistungseinstellung
PLA größer wird, der Mindestbrennstoffdurchfluß durch das
Ventilfenster 24 kleiner wird; der Durchfluß zu dem auf den Verdich
terauslaßdruck CDP ansprechenden Ventilfenster 26 wird vergrößert
(durch die vergrößerte Öffnung des Ventilfensters 16),
und der Durchfluß durch die Ventilfenster 26 und 28 wird, wenn
der Verdichterauslaßdruck CDP größer wird, mit der Drehzahl
N vergrößert.
Bei niedrigeren Triebwerksleistungseinstellungen treten Schnittpunkte
34 der statischen Triebwerkskennlinie und der PLA-
Kurven unter einem beträchtlichen Winkel auf. Der Haupt
grund dafür besteht darin, daß sämtliche PLA-Kurven von
demselben Maximalverhältniseinheitspunkt 36 ausgehen, der
durch den absoluten minimalen Brennstoffdurchfluß WF für einen Verdich
terauslaßdruck CDP von null festgelegt ist. Dieser wird
durch das Ventilfenster 24 erzeugt, welches, wie
oben dargestellt, einen absoluten Mindestbrennstoffdurch
fluß WF min zu dem Triebwerk in der PLA-Minimalposition ungeachtet
der Triebwerksdrehzahl und des Verdichterauslaßdruckes
CDP liefert.
Weil der Schnittwinkel groß ist (sowohl bei niedriger als
auch bei hoher Drehzahl), sind die Verhältniseinheiten,
die jeder Triebwerksleistungseinstellung für eine besondere Triebwerksdreh
zahl auf der statischen Kennlinie zugeordnet sind, über
wiegend gut definiert. Es gibt daher eine hohe Auflösung,
was bedeutet: jede Triebwerksleistungseinstellung ergibt eine spezifische
Triebwerksdrehzahl. Die Lage der Minimalbrennstoffdurch
flußkennlinienteile mit konstanter Steigung (d. h. 30, 31) für jede
Einstellung PLA ergibt den hohen Schnittwinkel in dem unteren
Triebwerksdrehzahlgebiet 29, wo er für die Drehzahlgenauig
keit kritisch ist, weil die statische Kennlinie dort merk
liche Null- und negative Steigungen hat. Wenn der Schnitt
winkel in diesem Gebiet der statischen Kennlinien kleiner
wird, leidet darunter direkt die Triebwerksdrehzahlregler
genauigkeit, weil die Schnittpunkte ineinander übergehen,
wodurch ungenaue Arbeitspunkte für jede Triebwerksleistungs
einstellung PLA in dem Bereich niedriger Drehzahl erzeugt werden.
Durch Ausbilden eines großen Schnittwinkels sorgt des
halb der Brennstoffregler für eine hohe Drehzahlgenauig
keit in dem Bereich niedriger Drehzahl. Bei hohen Dreh
zahlen ist die Steigung der statischen Kennlinie groß, und der
Schnittpunkte mit den PLA-Kurven stellt deshalb kein Problem
für die Drehzahlgenauigkeit dar.
Fig. 3 zeigt einen Brennstoffregler 35, der das Brennstoffregel
ventilsystem 10 enthält. Der Brennstoffregler 35 enthält eine elektro
nische Recheneinheit (ECU) 36, die verschiedene Triebwerks
betriebsparameter und Umgebungsparameter überwacht, so daß
der Betrieb des Brennstoffreglers gesteuert wird, um den Brennstoffdurch
fluß zu dem Triebwerk zu modifizieren. Ein
besonders Merkmal des Brennstoffreglers 35 besteht
darin, daß der Triebwerksbetrieb ohne nennenswerte Beein
trächtigung bei Nichtvorhandensein der Regelung durch die
elektronische Recheneinheit 36 weitergehen kann. Der Hauptgrund
dafür ist, daß die hydromechanischen Teile den Mindestbrennstoff
durchfluß zu dem Triebwerk, der für die Beschleunigung und
die Drehzahlverminderung erforderlich ist, auf die Bewegung
des Leistungshebels 18 hin liefern. Andererseits modifi
ziert die elektronische Recheneinheit 36 diesen "Grund"-Brennstoff
durchfluß auf gewisse Triebwerks- und Umgebungsparameter
hin. Auf diese Weise wird die Zuverlässigkeit eines rein
hydromechanischen Systems geschaffen, zusammen mit den Merk
malen einer genauen Brennstoffregeleinstellung, die aus
einem kontinuierlich überwachenden elektronischen Brenn
stoffregler verfügbar ist.
Brennstoff wird einem Einlaßkanal 38 aus einer Brennstoff
pumpe 40 zugeführt. Der Brennstoff fließt über eine
Leitung 42 zu einer Regelventileinrichtung 44 und dann über
eine Leitung 46 zu einer gemeinsamen Ventilanordnung 48, die mit
dem Leistungshebel 18 verbunden ist. Die Ventilanordnung 48 ist mit
einem Potentiometer 49 verbunden, welches benutzt wird, um
der elektronischen Recheneinheit 36 ein elektronisches Signal
über Leitungen 50 zuzuführen; das Signal gibt die Lei
stungshebelposition an. Die Ventilanordnung 48 hat
zwei Ventilfenster 54, 56 mit veränderlicher Öffnung und ein
Triebwerksabschaltventilfenster 57, welches sämtlichen Brenn
stoffdurchfluß zu dem Triebwerk unterbricht, wenn der Leistungs
hebel 18 in eine Abschaltposition zurückgezogen
wird. Das Ventilfenster 54 bildet ein Minimaldurchflußventilfenster,
welches einen Minimalbrennstoffdurchfluß über eine Leitung
55 zu einem Brennstoffreglerauslaß 58 durchläßt, der mit
einem Triebwerksbrennstoffeinlaß 59 verbunden ist. Wenn der
Leistungshebel 18 in seiner Minimalposition ist, ist das Ventil
fenster 54 vollständig offen und läßt einen absoluten Minimal
brennstoffdurchfluß zu dem Triebwerk durch. Das andere Ventil
fenster 56 ist ein Beschleunigungsventilfenster, welches öffnet,
wenn der Leistungshebel 18 vorgeschoben wird, der gleichzeitig
das Minimaldurchflußventilfenster 54 schließt. Der Brennstoff
aus dem Ventilfenster 56 fließt über eine Leitung 60 zu einer
gemeinsamen Ventilanordnung 61, die mit einem Servogerät 62 ver
bunden ist. Das Servogerät 62 fühlt den Verdichterauslaß
druck CDP in einem Kanal 64 ab. Wenn der Verdichterauslaß
druck CDP ansteigt, drückt er einen Balg 66 aufwärts, wie
durch einen Pfeil 68 angedeutet, wodurch ein Winkelhebel
67 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Wenn der
Winkelhebel 67 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, öffnet
er zunehmend ein ein positives Verhältnis (von Ventilfensteröffnung
zu Ventilfensteröffnungskraft) aufweisendes Klappenventil 70 und
ein ein negatives Verhältnis aufweisendes Klappenventil 72.
Wenn der Verdichterauslaßdruck CDP abnimmt, dreht sich der
Winkelhebel 67 im Uhrzeigersinn, und die Klappenventile 70, 72
machen fortschreitend zu. Die Klappenventile 70, 72 sorgen
gemeinsam für eine Negativverhältniskompensation für das
Servogerät 62. Das
Klappenventil 72 ist mit einer Niederdruckseite 74 des
Servogeräts 62 verbunden. Die Niederdruckseite 74 ist über
eine Drosselöffnung 76 mit der Hochdruckseite 78 verbunden,
die mit dem Klappenventil 70 über eine Drosselöffnung 71 und eine
Leitung 77 in Verbindung steht. Die Hochdruckseite hat ei
nen effektiven Flächeninhalt, der kleiner ist als der Flä
cheninhalt auf der Niederdruckseite (d. h. halb so groß ist).
Die Hochdruckseite 78 ist über eine Leitung 80 mit dem
Einlaßkanal 38 verbunden. Wenn der Verdichter
auslaßdruck CDP beispielsweise ansteigt, nimmt der Brenn
stoffdurchfluß durch die Drosselöffnung 76 zu, wenn das Klappen
ventil 72 öffnet. Dadurch wird der Druck auf der Nieder
druckseite 74 des Servogeräts 62 verringert, das sich dann nach
links bewegt, wie durch einen Pfeil 84 angedeutet. Eine Ver
ringerung des Verdichterauslaßdrucks CDP verursacht jedoch
eine Bewegung nach rechts durch Vergrößerung des Druckes
auf der Niederdruckseite 74, wenn der Brennstoffdurchfluß
durch das Klappenventil 72 abnimmt. Das Servogerät 62 bewegt die
Ventilanordnung 61, welche über eine Feder 87 mit dem Winkelhebel 67
verbunden ist. Das Servogerät 62 zieht die Ventilanordnung 61 in der
Richtung des Pfeils 84, wenn der Verdichterauslaßdruck CDP ansteigt,
welche den Winkelhebel 67 in einer Richtung zieht, in der
bewirkt wird, daß die Klappenventile 70, 72 schließen und
der Brennstoffdurchfluß durch die Drosselöffnung 76 auf
einen "Null"-Wert verringert wird, der das Servogerät 62
gegen die Feder 87 in Position hält. Eine Abnahme im Verdichter
auslaßdruck CDP führt zu einer entgegengesetzten Reaktion:
das Servogerät 62 bewegt sich, um die Ventilanordnung 61 zu dem Nullbrenn
stoffpunkt zu öffnen. Damit bewegt das Servogerät 62,
wenn sich der Verdichterauslaßdruck CDP ändert, die Ventil
anordnung 61 so, daß die Klappenventile 70, 72 zu der Nullposition zurückkehren.
Wenn sich die Ventilanordnung 61 bewegt, ändert sie die Öffnung
eines Ventilfensters 88, das durch eine Leitung 89 zwischen
den Einlaßkanal 38 und den Brennstoffregler
auslaß 58 geschaltet ist. In gleicher Weise verändert die
Bewegung der Ventilanordnung 61 die Öffnung eines Ventilfensters
90, welches Brennstoff aus dem Ventilfenster 56
über die Leitung 60 empfängt, und steuert seinen Durch
fluß zu dem Auslaß 58 über die Leitung 89. Die Brennstoff
abgabe aus dem Brennstoffregler 35 nimmt somit mit dem Verdichteraus
laßdruck CDP aufgrund des größer werdenden Ventilfensterquer
schnitts zu, der sich durch die Bewegung der Ventilanordnung 61
nach links ergibt. Wenn der Verdichterauslaßdruck CDP ver
ringert wird, bewegt sich umgekehrt die Ventilanordnung 61 nach rechts
und verringert den Brennstoffdurchfluß. Bei niedrigem Ver
dichterauslaßdruck CDP (d. h. beim Start) sind die Ventilfenster
88, 90 geschlossen. Ebenso ist beim Start das Ventilfenster
56 geschlossen, und Brennstoff wird aus dem
Ventilfenster 54 geliefert. Es dürfte nunmehr klar
sein, daß der Betrieb des Servogerätes 62 und der Ventilanordnung 61
für den funktionalen Betrieb der Ventilfenster 26, 28 in dem ver
einfachten dreikreisigen Ventilsystem 10 sorgt, das in Fig. 1
gezeigt ist; das Ventilfenster 88 entspricht dem Ventilfenster 28, und
das Ventilfenster 90 entspricht dem Ventilfenster 26. Ebenso ergibt
die Ventilanordnung 48 den Betrieb der Ventilfenster 16, 24,
wobei das Ventilfenster 54 dem Ventilfenster 24 und das
Ventilfenster 56 dem Ventilfenster 16 entspricht.
Der Druck an den Ventilen wird für die Verwendung der
Regelventileinrichtung 44 konstant gehalten. Auf diese Weise
wird ein konstantes ΔP (Fig. 1) geschaffen. Die Regel
ventileinrichtung 44 arbeitet in herkömmlicher Weise durch Abfühlen
des Fluiddruckes auf einer Seite 92 und Beziehen desselben
auf eine Feder 94, die eine Kraft auf die andere Seite
der Ventileinrichtung 44 ausübt. Der Druck an den Ventilen kann
jedoch, wie in dem späteren Teil dieser Beschreibung angegeben,
modifiziert werden, damit dynamische Änderungen in
den Verhältniseinheiten unter der Regelung der elektronischen
Recheneinheit 36 erzielt werden.
Der Brennstoffregler 35 enthält einen elektrischen
Stellmotor 100, der elektrische Signale aus
der elektronischen Recheneinheit 36 über Leitungen 102
empfängt. Auf diese Signale hin öffnet der Stellmo
tor 100 ein Klappenventil 104, das bei Nichtvorhandensein
eines Signals normalerweise geschlossen ist. Die elektroni
sche Recheneinheit 36 und der Stellmotor 100 bilden,
wie weiter oben in der Beschreibung erwähnt, eine elek
trische Schnittstelle für den hydromechanischen Teil des Brenn
stoffreglers 35, um richtige Brennstoffverhältniseinhei
ten für das Triebwerk in Beziehung zur Leistungshebel
bewegung, Triebwerksdrehzahl, Temperatur, Beschleunigung
und zu Umgebungsbedingungen zu schaffen und dadurch für
einen sicheren Triebwerksbetrieb bei Nichtvorhandensein
der Regelung durch die elektronische Recheneinheit 36 zu
sorgen. Vor allem kann die elektronische Recheneinheit
36 so programmiert werden, daß sie den Regelkreis bei
verschiedenen Triebwerksparametern schließt, wie bei
spielsweise der Triebwerksdrehzahl und der Abgastempera
tur, und die Verhältniseinheiten ändert, bis die korrek
ten Verhältniseinheiten für das Triebwerk bei jedem Be
triebszustand erreicht sind. Die elektronische Rechen
einheit 36 erreicht das durch Anlegen eines Korrektur
signals an den Stellmotor 100, um den durch den
hydromechanischen Teil erzeugten Brennstoffdurchfluß zu
modifizieren, damit die genauen Verhältniseinheiten
erreicht werden. Die elektronische Recheneinheit 36 kann
aus einer festverdrahteten Schaltung bestehen, um die Brenn
stoffregelung zu modifizieren, oder kann in Verbin
dung mit anderen bekannten elektronischen Überwachungs
systemen benutzt werden. Die Modifizierungen der Ver
hältniseinheiten auf diese Parameter hin hängen offenbar
von den spezifischen Kenndaten des Gasturbinentriebwerks ab, bei dem
der Brennstoffregler 35 benutzt wird. Es ist somit zu
erkennen, daß ein Merkmal des Brennstoffreglers 35
darin besteht, daß durch Steuern des Stellmotors 100
die Brennstoffdurchflußerfordernisse auf zahlreichen
Wegen "modifiziert" werden können, um die Triebwerks
leistung maßzuschneidern.
Wenn der Stellmotor 100 das Klappventil 104 öffnet,
gibt es einen Brennstoffdurchlaß durch eine
Leitung 105, der zu einer Drosselöffnung 106 geht, die mit
dem Brennstoffreglerauslaß 58 verbunden ist. Der größere
Durchfluß, der durch das Öffnen des Klappenventils 104 ver
ursacht wird, erzeugt einen Druckabfall an der Drossel
öffnung 106, und dieser Druckabfall erhöht den Druckab
fall an den Ventilfenstern 88, 90 in der Ventilanordnung 61 und den Ventil
fenstern 54, 56 in der Ventilanordnung 48, die aufgrund
ihrer Parallelverbindungen mit dem Brennstoffreglerauslaß 58
in einem Kreis mit der Drosselöffnung 106 liegen. Die
Regelventileinrichtung 44 hält einen konstanten Druck stromauf
wärts der Ventilfenster in der Leitung 42 aufrecht. Sie erreicht
das durch die Bewegung eines Schiebers 108, welcher sich
bewegt, um den Weg zwischen der Leitung 42 und einer
Umgehungsleitung 110 zu schließen, wenn sich der Druck an
der Drosselöffnung 106 ändert. Das verringert den Umge
hungsleitungsdurchfluß und verursacht einen stärkeren
Fluß zu den Ventilfenstern über die Leitung 46. Auf diese Weise
wird der Brennstoffdurchfluß über den Brennstoffreglerauslaß 58
indirekt durch Betätigung des Stellmotors 100 ver
größert. Es ist bedeutsam, daß es eine wesentliche
"Verstärkung" zwischen dem Durchfluß durch das
Klappenventil 104 und dem tatsächlichen Anstieg des Brenn
stoffdurchflusses an dem Brennstoffreglerauslaß 58 gibt, die aus
der Änderung im Druck resultiert, welche er mit sich
bringt. Infolgedessen kann ein kleiner Stellmotor
niedriger Leistung benutzt werden. Allgemein bedeutet das,
daß er sehr kleine Hystereseeigenschaften haben wird, wo
durch es möglich gemacht wird, extrem genaue Modifizie
rungen des Brennstoffdurchflusses zu erreichen.
Claims (2)
1. Brennstoffregler zum Regeln des Brennstoffdurchflusses
(WF) zu einem Gasturbinentriebwerk auf verschiedene Trieb
werksleistungseinstellungen (PLA) hin, mit mehreren paral
lelen Brennstoffdurchflußkreisen zwischen einem gemeinsamen
Brennstoffeinlaßkanal (12) und einem gemeinsamen Brenn
stoffauslaßkanal (14) und mit einer Einrichtung (44) zum
Aufrechterhalten eines konstanten Brennstoffdruckes
zwischen dem Einlaß- und dem Auslaßkanal (12, 14), wobei
ein erster der Brennstoffdurchflußkreise ein erstes Ventil
fenster (24; 54) enthält zum Zuführen eines
Mindestbrennstoffdurchflusses (WFmin) zu dem Triebwerk bei
einer vorgewählten Minimalleistungseinstellung, die einer
minimalen Triebwerksleistung entspricht, ein zweiter der
Brennstoffdurchflußkreise ein zweites Ventilfenster (28;
88) enthält zum Liefern eines Brennstoffdurchflusses (WF)
als Funktion des Triebwerksverdichterauslaßdruckes (CDP)
und ein dritter der Brennstoffdurchflußkreise ein drittes
Ventilfenster (16; 56) zum Liefern eines Brennstoffdurch
flusses (WF) in direktem Verhältnis zur Stellung des
Leistungshebels (18) und ein mit dem dritten Ventilfenster
(16; 56) in Reihe geschaltetes viertes Ventilfenster (26;
90) enthält zum Liefern eines Brennstoffdurchflusses (WF)
als Funktion des Triebwerksverdichterauslaßdruckes (CDP),
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ventilfenster (24;
54) zum Zuführen des Mindestbrennstoffdurchflusses (WFmin)
unmittelbar über den Leistungshebel (18) so einstellbar
ist, daß es bei auf minimalen Brennstoffdurchfluß einge
stelltem Leistungshebel (18) voll geöffnet ist und dann im
umgekehrten Verhältnis zur Leistungserhöhung zunehmend
geschlossen wird, wenn der Leistungshebel (18) zu höheren
Triebwerksleistungen vorgeschoben wird, und daß das zweite,
das dritte und das vierte Ventilfenster (16, 28, 26; 88,
56, 90) geschlossen sind, wenn das Triebwerk bei minimalem
Brennstoffdurchfuß betrieben wird, und zunehmend geöffnet
werden, wenn der Leistungshebel (18) vorgeschoben wird.
2. Brennstoffregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das erste Ventilfenster (24; 54) und das dritte
Ventilfenster (16; 56) in einer ersten gemeinsamen Ventil
anordnung (48) vorgesehen sind, die mit dem Leistungshebel
(18) verbunden ist, und daß das zweite Ventilfenster (28;
88) und das vierte Ventilfenster (26; 96) in einer zweiten
gemeinsamen Ventilanordnung (61) vorgesehen sind, die auf
den Triebwerksverdichterauslaßdruck (CDP) anspricht.
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