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4. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
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dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeiterbalken (12, 15) unabhängig
voneinander gegenüber dem Tambour (9) verstellbar sind.
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5. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Stift der Arbeiterbalken (12, 15) eine hintere Schrägkante hat, die in
Drehrichtung es Tambours (9) von diesem weg schräg gerichtet ist.
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6. Aufbereitungsmaschine nach einem dr Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der zwischen der zusätzlichen Rostplatte (11) und der jeweils
gegenüberliegenden Mantelfläche des Tambours (9) liegende Spalt eine solche Größe
hat, daß ein relativ großer Ausdehnungsraum gebildet ist, in dem eine Umorientierung
der Faserlage möglich ist.
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7. Aufbereitungsmaschine nach einer der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (2o) des Fasermaterialaustragskanals (19) der
Mantelfläche des Tambours (9) sowohl @ radial als auch tangential gegenüber liegt.
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8. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Austragsklappe (18) im geschlossenen Zustand die Mantelfläche
des Tambours (9) über einen Teilumfang desselben umgibt und aus segmentförmig aneinanderanschließenden,
im wesentlichen ebenen Wandabschnitten zusammengesetzt ist.
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9. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprizche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Austragsklappe (18)
eine Frischluftklappe
(23) zum Öfffnen und Schlie@en einer Frischluftöffnung in dem den Tambour (9) umgebenden
Gehäuse (8) gekoppelt ist.
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10. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekenneichnet,
daß die Frischluftöffnung irr! Bereich der zu-@ätzlichen Restplatte (14) angeordnet
ist.
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1 . Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß unterhalb des Postes (11) trichterförmig verlaufende Leitbleche
(24, 25) angeordnet sind, die zu einem in Achsrichtung des Tambours (9) angetriebenen
Förderband (26) für den seitlichen Austrag von Staub und Abfall fü@ren.
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1@. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8) an eine Saugeinrichtung für die Feinstaubabsaugung
anschließbar ist.
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Temafa Textilmaschinenfabrik Meissner Morgner & Co. GmbH An der
Zinkhütte 8 5060 Bergisch G]'adbach 2 Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial Die
Erfindung betrifft eine Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial, mit einem Einzugswalzenpaar
zum Zuführen von Fasermaterial zu einem mit Tambourstiften bestückten und in einem
im wesentlichen geschlossen Gehäuse umlaufenden Tambour, der über einen Teil seines
Umfanges von einem Rost umgeben ist, der in Drehrichtung des Tambours hinter dem
Einzugswalzenpaar und vor einem stationären
Arbeiterbalken liegt,
der mit einer S@iftleiste versehen ist, derer' Stifte auf Lücke mit den Tambourstiften
stehen, und mit einem Fasermaterialaustragskanal, dessen de@ Tambour zugewandte
Saugöffnung in Drehrichtung des Tambours vor dem Einzugswalzenpaar angeordnet und
mittels einer Austragsklappe verschließbar ist.
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Eine derartige Aufbereitungsmaschine hat eine dreifache Wirkung, nämlich
Öffnung des Fasermaterials, Entstaubung des geöffneten Fasermaterials und Vormischung
der Fasern.
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Eine derartige beispielsweise von der Anmelderin unter der Bezeichnung
"Vorbereitungswolf" (Preparing Willow) vertriebene Aufbereitungsmaschine dient zur
Verarbeitung von Wolle, Baumwollabfällen, @aaren, Jute und synthetischen Fasern.
Sie kann weiterhin zur Reinigung vcn Krempelflug und zur Verarbeitung von Krempela@sputz
benutzt werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Aufbereitungs-
und insbesondere Reinigungsmachine für Fasermaterial so zu gestalten, daß gleich%eitig
neben einer Verbesserung der Öffnung des Materiales auch die Reinigungswirkung verbessert
wird.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Aufbereitungsmaschine
dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Tambours auf den Arbeiterbalken
eine weitere @ostplatte folgt, an die sich ein weiterer mit einer Stiftleiste versehener
Arbeiterhalken anschließt. Diese hintereinandergeschalteten Arbeiterbalken verbessern
die Fasermaterialöffnung, die ihrerseits Voraussetzung für eine yute Fasermaterialreinigung
ist. Infolge der zwischen den beider Arbeiterbalken liegenden zusätzlichen Rostplatte
findet unmittelbar
in Verbindung mit dem Öffnungsvorgang eine Sta@babscheidung
statt.
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Vorzugsweise hat der zwischen der zusätzliche@ Rostplatte und der
jeweils gegenüberliegenden Mantelfläche des Tambours liegende Spalt, der in ümfangsrichtung
im @esentlichen von den beiden Arbheiterbalken begrenzt wird, eine solche Größe,
deß ein relativ großer Ausdehnungsraun ge@ildet ist, in dem eine U@orientierung
der Faserlage stattfindet.
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Diese Umorientierung der Faserlage führt zu einer er@ö@ten Öffnung
des Fasermaterials.
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Cemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß sich der Absta@d zwischen der Oberseite des Rostes und den Tambourstiften zwischen
dem Einzugswalzenpaar und dem ersten Arbeiterbalken verjüngt, wodurch eine intensive
Berührung dsSr Fasern mit der Oberfläche des Rostes erreicht wird.
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Der vorzugsweise zweiteilige Post kann sowohl kreisbogenförmig als
auch segmentförmig gefor@@ sein. Bei der segmentförmigen Ausführung ergibt sich
ein sich dauernd verändernder Abstand zwischen den Spitzen der Tambourstifte und
der Rostoberfläche. Dies führt zu einer fortwährenden @ageveränderung des zu reinigenden
Materials üter dem Rost.
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Die während des Betriebes stationären Arbeiterbalken sine vorzugsweise
unabhängig voneinander gegenüber dem Tambour verstellbar. Die Arbeiterbalken sind
mit Stiftleisten versehen, deren Stifte auf Lücke mit den Tambourstiften stehen.
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Um eine faserschonende Behandlung zu erreichen, und um gleichzeitig
sicherzustellen, daß eine Fasern an den feststehenden
Stiften hängen
bzw. haften blei@en, hat jeder Stift der Arbeiterbalke@ eine hintere Schrägkante,
die in Drehrichtung des Tambours von diesem weg schräg verläuft, d.h. die im wesentlichen
zahnartigen Stifte sind mit ihrer vorspringenden Zahnspitze entgegen der Drehrichtung
des Tambours ausgerichtet.
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Der Tambour läuft vorzu@sweise mit einer hohen Umfangsgeschwindigkeit
in der Größenordnung von ca. 30 m/s um, w@-durch das zu reinigende Haterial bei
diskontinuierlicher Arbeitsweise der Maschine sehr häufig an den Rosten und Arbeiterbalken
vorbeigefühit und damit intensiver geöffnet und gereinigt wird.
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bie Saugöffnung des Austragskanales liegt vorzugsweise der Mantelfläche
des Tambours sowohl radial als auch tangential gegenüber, d.h. diese Saugöffnung
ist der vom umlaufenden Tambour erzeugten tangentialen Flugströmung angepaßt, so
daß sie gleichzeitig die Funktion einer Materialauswurföffnung hat, an den sich
der Fasermaterialaustragskanal anschließt.
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Mit der Austragsklappe ist vorzugsweise über ein Gestänge eine Frischluftklappe
zum öffnen und Schließen einer Frischluftöffnung gekoppelt. Bein öffnen der Austragsklappe
öffnet sich somit automatisch die Frischluftklappe, um Frischluft insbesondere durch
die zusätzliche Rostplatte zwischen den beiden Arbeiterbalken anzusaugen. Eein;
Durchströmen durch die zusätzlicLe Rostplatte wird dieser Rcst zusätzlich gereinigt,
wobei die Frischluft anschließend tangential er den Tambour hinweggeführt wird.
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Der durch den trost abgeschiedene Staub wird über trichterformig angeordnete
Leitbleche einem in Achsrichtung des
Tambours angetriebenen Förderband
für den seitlichen Austrag von Staub und Abfall zugeführt. Der Staub und Abfall
kann somit kontinuierlich aus der Maschine herausgeführt und am Ende des Förderbandes
abgesaugt werden.
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Für die Feinstaubabsaugung ist an das den Tambour umgebende Gehäuse
eine Saugrichtung anschließbar.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umgibt
die Austragsklappe im geschlossenen Zustand die Mantelfläche des Tambours über einen
Teilumfang desselben, wobei diese Austragsklappe vorzugsweise aus segmentförmig
aneinanderanschließenden und im wesentlichen ebenen Wandabschnitten zusammengesetzt
ist. Durch die segmentförmige Ausbildung der Austragsplatte verändert sich ständig
der Abstand zwischen den Tambourstiften und der Auswurfplatte, wodurch es zu einer
zusätzlichen Umorientierung der Faserlage kommt.
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Die Betätigung der Austragsklappe erfolgt vorzugsweise mittels eines
Pneumatik-Zylinders, wodurch sich sehr kurze Offnungs-und Schließzeiten erreichen
lassen.
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Für die erfindungsgemäße Aufbereitungs- bzw. Reinigungsmaschine wird
normalerweise eine diskontinuierliche Arbeitsweise bevorzugt, da sich damit zwangsläufig
eine erheblich höhere Reinigungswirkung erzielen läßt. So kann vorzugsweise über
drei unabhängig voneinander einstellbare Zeitrelais die Einzugszeit, die Reinigungszeit
und die Klappenöffnungszeit gesteuert werden. Die Steuerung der Maschine ist jedoch
auch so geschaltet, daß je nach Materialart und Verschmutzungsgrad auch im kontinuierlichen
Betrieb, d.h. bei geöffneter Austragsklappe und dauernd laufender Einzugseinrichtung,
gearbeitet werden kann.
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Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Maschine werden im folgenden
anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung
eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Maschine, und Fig. 2 und 3 in schematischer
Darstellung Seitenansichten abgewandelter Ausführungsformen des Rostes.
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Auf einem Zuführtisch 1 läuft ein in Richtung des Pfeiles a umlaufendes
Förderband 2 über Rollen 3 und 4. Das vordere Ende des Förderbandes 2 liegt im Bereich
von zwei Einzugswalzen 5 und 6. Eine Druckwalze 7 dient zum Verdichten des zugeführten
Fasermateriales.
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In einem nur schematisch dargestellten Gehäuse 8 ist der in Richtung
des Pfeiles b antreibbare Tambour 9 gelagert, der mit in Umfangsrichtung im Abstand
voneinanderliegenden Reihen von Tambourstiften 1o ausgerüstet ist. Der Tambour 9
ist im unteren Teil seines Umfanges von einem Rost 11 umgeben, der in Drehrichtung
des Tambours hinter den Einzugswalzen und vor einem ersten stationären Arbeiterbalken
12 liegt, der mit einer Stiftleiste 13 versehen ist, deren Stifte auf Lücke mit
den Tambourstiften 1o stehen.
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Der Abstand zwischen der Oberseite des Rostes 11 und den Tambourstiften
1o verjüngt sich zwischen den Einzugswalzen 5, 6 und dem ersten Arbeiterbalken,
wodurch eine intensive Berührung der Faser mit der Oberfläche des Rostes 11 gewährleistet
wird. Der Rost ist im übrigen um seinen nur schematisch angedeuteten Anlenkpunkt
17 verschwenkbar.
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Der zweiteilig ausgeführte Rost kann sowohl kreisbogenförmig (Fig.
3) als auch segmentförmig (Fig. 2) geformt sein. Der segmentförmig gestaltete Rost
setzt sich aus aneinanderanschliessenden, im wesentlichen ebenen Rostabschnitten
11' zusammen.
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Bei der segmentförmigen Ausführung ergibt sich ein sich dauernd verändernder
Abstand zwischen den Tambourstiften und der Rostoberfläche, was zu einer fortwährenden
Lageveränderung des zu reinigenden Materiales über der Rostoberfläche führt.
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In Drehrichtung des Tambours 1o folgt auf den ersten Arbeiterbalken
12 eine Rostplatte 14, an die sich ein zweiter mit einer Stiftleiste 16 versehener
Arbeiterbalken anschließt.
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Die beiden stationären Arbeiterbalken 12 und 15 sind jeweils unabhängig
voneinander gegenüber dem Tambour 9 verstellbar.
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Die Stiftform der Stifte der Arbeiterbalken ist in Förderrichtung,
d.h. Drehrichtung, des Tambours 9 nach hinten geneigt, d.h. jeder Stift der Arbeiterbalken
12, 15 hat eine hintere Schrägkante, die in Drehrichtung des Tambours 9 von diesem
weg schräg gerichtet ist. Damit wird eine faserschonende Behandlung erreicht und
gleichzeitig sichergestellt, daß keine Fasern an den feststehenden, im wesentlichen
zahnförmig gestalteten Stiften hängen bleiben.
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Die zusätzliche Rostplatte 14 hat einen relativ großen Abstand von
der Tambourmantelfläche, wodurch ein relativ großer Ausdehnungsraum gebildet ist,
in dem eine Umorientierung der Faserlage zur Verbesserung der öffnung der Fasern
möglich ist.
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Durch die zusätzliche Rostplatte kann bereits zwischen den beiden
Arbeiterbalken 12 und 15 Staub abgeschieden werden.
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Auf den zweiten Arbeiterbalken 15 folgt die mittels einer Austragsklappe
18 verschließbare Saugöffnung 20 eines im wesentlichen trichterförmig gestalteten
Fasermaterialaustragskanals
19. Die Austragsklappe 18 ist zwischen
den beiden Stellungen 18, 18' verschwenkbar und umgibt im geschlossenen Zustand
die Mantelfläche des Tambours 9 über einen Teilumfang desselben. Dieser geschlossene
Zustand der Austragsklappe 18 entspricht dem diskontinuierlichen Betrieb der Reinigungsmaschine,
bei dem das Material einerseits intermittierend zugeführt und andererseits mehrmals
von dem Tambour im Kreislauf gefördert wird, bevor es nach öffnen der Austragsklappe
durch den Fasermaterialaustragskanal 19 abgesaugt wird. Der Verschwenken der Austragsklappe
18 um den Schwenkpunkt 21 erfolgt mittels eines Pneumatik-Zylinders 22.
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Die Saugöffnung des Austragskanals 19 liegt der Mantelfläche des Tambours
9 sowohl radial als auch tangential gegenüber, d.h. die Lage dieser Saugöffnung
mit anschließendem Austragskanal 19 ist der von dem Tambour erzeugten tangentialen
Flugströmung angepaßt.
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Mit der Austragsklappe ist eine Frischluftklappe 23 zum öffnen und
Schließen einer Frischlufsrffnung in dem den Tambour 9 umgebenden Gehäuse 8 gekoppelt.
Durch Öffnen der Austragsklappe 18 wird gleichzeitig die Frischluftklappe 23 geöffnet,
so daß in Richtung des Pfeiles c Frischluft durch die zusätzliche Rostplatte 14
zwischen den beiden Arbeiterbalken 12 und 15 angesaugt wird. Dadurch kommt es zu
einer Reinigung dieser Rostplatte 14. Die angesaugte Frischluft strömt anschließend
im wesentlichen tangential in Umfangsrichtung über den Tambour.
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Unterhalb des Rostes 11 sind trichterförmig verlaufende Leitbleche
24, 25 angeordnet, die zu einem in Achsrichtung des Tambours 9 angetriebenen Förderband
26 für den seitlichen
Austrac- von Staub und Abfall durch einen
Saugstutzen 27 führen.
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Das Gehäuse 8 ist insgesamt an eine nicht dargestellte Saugeinrichtung
für die Feinstaubabsaugung anschließbar.
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