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DE3030278A1 - Aufbereitungsmaschine fuer fasermaterial - Google Patents

Aufbereitungsmaschine fuer fasermaterial

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Publication number
DE3030278A1
DE3030278A1 DE19803030278 DE3030278A DE3030278A1 DE 3030278 A1 DE3030278 A1 DE 3030278A1 DE 19803030278 DE19803030278 DE 19803030278 DE 3030278 A DE3030278 A DE 3030278A DE 3030278 A1 DE3030278 A1 DE 3030278A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
pins
rotation
cylinder
fiber material
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803030278
Other languages
English (en)
Other versions
DE3030278C2 (de
Inventor
Eugen 5250 Ehreshoven Butler
Franz 5063 Overath Höck
Laszlo 5000 Köln Tamassy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Temafa Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Temafa Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Temafa Maschinenfabrik GmbH filed Critical Temafa Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE3030278A priority Critical patent/DE3030278C2/de
Publication of DE3030278A1 publication Critical patent/DE3030278A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3030278C2 publication Critical patent/DE3030278C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G9/00Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
    • D01G9/04Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of beater arms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • 4. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
  • dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeiterbalken (12, 15) unabhängig voneinander gegenüber dem Tambour (9) verstellbar sind.
  • 5. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift der Arbeiterbalken (12, 15) eine hintere Schrägkante hat, die in Drehrichtung es Tambours (9) von diesem weg schräg gerichtet ist.
  • 6. Aufbereitungsmaschine nach einem dr Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der zusätzlichen Rostplatte (11) und der jeweils gegenüberliegenden Mantelfläche des Tambours (9) liegende Spalt eine solche Größe hat, daß ein relativ großer Ausdehnungsraum gebildet ist, in dem eine Umorientierung der Faserlage möglich ist.
  • 7. Aufbereitungsmaschine nach einer der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (2o) des Fasermaterialaustragskanals (19) der Mantelfläche des Tambours (9) sowohl @ radial als auch tangential gegenüber liegt.
  • 8. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsklappe (18) im geschlossenen Zustand die Mantelfläche des Tambours (9) über einen Teilumfang desselben umgibt und aus segmentförmig aneinanderanschließenden, im wesentlichen ebenen Wandabschnitten zusammengesetzt ist.
  • 9. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprizche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Austragsklappe (18) eine Frischluftklappe (23) zum Öfffnen und Schlie@en einer Frischluftöffnung in dem den Tambour (9) umgebenden Gehäuse (8) gekoppelt ist.
  • 10. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekenneichnet, daß die Frischluftöffnung irr! Bereich der zu-@ätzlichen Restplatte (14) angeordnet ist.
  • 1 . Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Postes (11) trichterförmig verlaufende Leitbleche (24, 25) angeordnet sind, die zu einem in Achsrichtung des Tambours (9) angetriebenen Förderband (26) für den seitlichen Austrag von Staub und Abfall fü@ren.
  • 1@. Aufbereitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8) an eine Saugeinrichtung für die Feinstaubabsaugung anschließbar ist.
  • Temafa Textilmaschinenfabrik Meissner Morgner & Co. GmbH An der Zinkhütte 8 5060 Bergisch G]'adbach 2 Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial Die Erfindung betrifft eine Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial, mit einem Einzugswalzenpaar zum Zuführen von Fasermaterial zu einem mit Tambourstiften bestückten und in einem im wesentlichen geschlossen Gehäuse umlaufenden Tambour, der über einen Teil seines Umfanges von einem Rost umgeben ist, der in Drehrichtung des Tambours hinter dem Einzugswalzenpaar und vor einem stationären Arbeiterbalken liegt, der mit einer S@iftleiste versehen ist, derer' Stifte auf Lücke mit den Tambourstiften stehen, und mit einem Fasermaterialaustragskanal, dessen de@ Tambour zugewandte Saugöffnung in Drehrichtung des Tambours vor dem Einzugswalzenpaar angeordnet und mittels einer Austragsklappe verschließbar ist.
  • Eine derartige Aufbereitungsmaschine hat eine dreifache Wirkung, nämlich Öffnung des Fasermaterials, Entstaubung des geöffneten Fasermaterials und Vormischung der Fasern.
  • Eine derartige beispielsweise von der Anmelderin unter der Bezeichnung "Vorbereitungswolf" (Preparing Willow) vertriebene Aufbereitungsmaschine dient zur Verarbeitung von Wolle, Baumwollabfällen, @aaren, Jute und synthetischen Fasern. Sie kann weiterhin zur Reinigung vcn Krempelflug und zur Verarbeitung von Krempela@sputz benutzt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Aufbereitungs- und insbesondere Reinigungsmachine für Fasermaterial so zu gestalten, daß gleich%eitig neben einer Verbesserung der Öffnung des Materiales auch die Reinigungswirkung verbessert wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Aufbereitungsmaschine dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Tambours auf den Arbeiterbalken eine weitere @ostplatte folgt, an die sich ein weiterer mit einer Stiftleiste versehener Arbeiterhalken anschließt. Diese hintereinandergeschalteten Arbeiterbalken verbessern die Fasermaterialöffnung, die ihrerseits Voraussetzung für eine yute Fasermaterialreinigung ist. Infolge der zwischen den beider Arbeiterbalken liegenden zusätzlichen Rostplatte findet unmittelbar in Verbindung mit dem Öffnungsvorgang eine Sta@babscheidung statt.
  • Vorzugsweise hat der zwischen der zusätzliche@ Rostplatte und der jeweils gegenüberliegenden Mantelfläche des Tambours liegende Spalt, der in ümfangsrichtung im @esentlichen von den beiden Arbheiterbalken begrenzt wird, eine solche Größe, deß ein relativ großer Ausdehnungsraun ge@ildet ist, in dem eine U@orientierung der Faserlage stattfindet.
  • Diese Umorientierung der Faserlage führt zu einer er@ö@ten Öffnung des Fasermaterials.
  • Cemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich der Absta@d zwischen der Oberseite des Rostes und den Tambourstiften zwischen dem Einzugswalzenpaar und dem ersten Arbeiterbalken verjüngt, wodurch eine intensive Berührung dsSr Fasern mit der Oberfläche des Rostes erreicht wird.
  • Der vorzugsweise zweiteilige Post kann sowohl kreisbogenförmig als auch segmentförmig gefor@@ sein. Bei der segmentförmigen Ausführung ergibt sich ein sich dauernd verändernder Abstand zwischen den Spitzen der Tambourstifte und der Rostoberfläche. Dies führt zu einer fortwährenden @ageveränderung des zu reinigenden Materials üter dem Rost.
  • Die während des Betriebes stationären Arbeiterbalken sine vorzugsweise unabhängig voneinander gegenüber dem Tambour verstellbar. Die Arbeiterbalken sind mit Stiftleisten versehen, deren Stifte auf Lücke mit den Tambourstiften stehen.
  • Um eine faserschonende Behandlung zu erreichen, und um gleichzeitig sicherzustellen, daß eine Fasern an den feststehenden Stiften hängen bzw. haften blei@en, hat jeder Stift der Arbeiterbalke@ eine hintere Schrägkante, die in Drehrichtung des Tambours von diesem weg schräg verläuft, d.h. die im wesentlichen zahnartigen Stifte sind mit ihrer vorspringenden Zahnspitze entgegen der Drehrichtung des Tambours ausgerichtet.
  • Der Tambour läuft vorzu@sweise mit einer hohen Umfangsgeschwindigkeit in der Größenordnung von ca. 30 m/s um, w@-durch das zu reinigende Haterial bei diskontinuierlicher Arbeitsweise der Maschine sehr häufig an den Rosten und Arbeiterbalken vorbeigefühit und damit intensiver geöffnet und gereinigt wird.
  • bie Saugöffnung des Austragskanales liegt vorzugsweise der Mantelfläche des Tambours sowohl radial als auch tangential gegenüber, d.h. diese Saugöffnung ist der vom umlaufenden Tambour erzeugten tangentialen Flugströmung angepaßt, so daß sie gleichzeitig die Funktion einer Materialauswurföffnung hat, an den sich der Fasermaterialaustragskanal anschließt.
  • Mit der Austragsklappe ist vorzugsweise über ein Gestänge eine Frischluftklappe zum öffnen und Schließen einer Frischluftöffnung gekoppelt. Bein öffnen der Austragsklappe öffnet sich somit automatisch die Frischluftklappe, um Frischluft insbesondere durch die zusätzliche Rostplatte zwischen den beiden Arbeiterbalken anzusaugen. Eein; Durchströmen durch die zusätzlicLe Rostplatte wird dieser Rcst zusätzlich gereinigt, wobei die Frischluft anschließend tangential er den Tambour hinweggeführt wird.
  • Der durch den trost abgeschiedene Staub wird über trichterformig angeordnete Leitbleche einem in Achsrichtung des Tambours angetriebenen Förderband für den seitlichen Austrag von Staub und Abfall zugeführt. Der Staub und Abfall kann somit kontinuierlich aus der Maschine herausgeführt und am Ende des Förderbandes abgesaugt werden.
  • Für die Feinstaubabsaugung ist an das den Tambour umgebende Gehäuse eine Saugrichtung anschließbar.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umgibt die Austragsklappe im geschlossenen Zustand die Mantelfläche des Tambours über einen Teilumfang desselben, wobei diese Austragsklappe vorzugsweise aus segmentförmig aneinanderanschließenden und im wesentlichen ebenen Wandabschnitten zusammengesetzt ist. Durch die segmentförmige Ausbildung der Austragsplatte verändert sich ständig der Abstand zwischen den Tambourstiften und der Auswurfplatte, wodurch es zu einer zusätzlichen Umorientierung der Faserlage kommt.
  • Die Betätigung der Austragsklappe erfolgt vorzugsweise mittels eines Pneumatik-Zylinders, wodurch sich sehr kurze Offnungs-und Schließzeiten erreichen lassen.
  • Für die erfindungsgemäße Aufbereitungs- bzw. Reinigungsmaschine wird normalerweise eine diskontinuierliche Arbeitsweise bevorzugt, da sich damit zwangsläufig eine erheblich höhere Reinigungswirkung erzielen läßt. So kann vorzugsweise über drei unabhängig voneinander einstellbare Zeitrelais die Einzugszeit, die Reinigungszeit und die Klappenöffnungszeit gesteuert werden. Die Steuerung der Maschine ist jedoch auch so geschaltet, daß je nach Materialart und Verschmutzungsgrad auch im kontinuierlichen Betrieb, d.h. bei geöffneter Austragsklappe und dauernd laufender Einzugseinrichtung, gearbeitet werden kann.
  • Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Maschine werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Maschine, und Fig. 2 und 3 in schematischer Darstellung Seitenansichten abgewandelter Ausführungsformen des Rostes.
  • Auf einem Zuführtisch 1 läuft ein in Richtung des Pfeiles a umlaufendes Förderband 2 über Rollen 3 und 4. Das vordere Ende des Förderbandes 2 liegt im Bereich von zwei Einzugswalzen 5 und 6. Eine Druckwalze 7 dient zum Verdichten des zugeführten Fasermateriales.
  • In einem nur schematisch dargestellten Gehäuse 8 ist der in Richtung des Pfeiles b antreibbare Tambour 9 gelagert, der mit in Umfangsrichtung im Abstand voneinanderliegenden Reihen von Tambourstiften 1o ausgerüstet ist. Der Tambour 9 ist im unteren Teil seines Umfanges von einem Rost 11 umgeben, der in Drehrichtung des Tambours hinter den Einzugswalzen und vor einem ersten stationären Arbeiterbalken 12 liegt, der mit einer Stiftleiste 13 versehen ist, deren Stifte auf Lücke mit den Tambourstiften 1o stehen.
  • Der Abstand zwischen der Oberseite des Rostes 11 und den Tambourstiften 1o verjüngt sich zwischen den Einzugswalzen 5, 6 und dem ersten Arbeiterbalken, wodurch eine intensive Berührung der Faser mit der Oberfläche des Rostes 11 gewährleistet wird. Der Rost ist im übrigen um seinen nur schematisch angedeuteten Anlenkpunkt 17 verschwenkbar.
  • Der zweiteilig ausgeführte Rost kann sowohl kreisbogenförmig (Fig. 3) als auch segmentförmig (Fig. 2) geformt sein. Der segmentförmig gestaltete Rost setzt sich aus aneinanderanschliessenden, im wesentlichen ebenen Rostabschnitten 11' zusammen.
  • Bei der segmentförmigen Ausführung ergibt sich ein sich dauernd verändernder Abstand zwischen den Tambourstiften und der Rostoberfläche, was zu einer fortwährenden Lageveränderung des zu reinigenden Materiales über der Rostoberfläche führt.
  • In Drehrichtung des Tambours 1o folgt auf den ersten Arbeiterbalken 12 eine Rostplatte 14, an die sich ein zweiter mit einer Stiftleiste 16 versehener Arbeiterbalken anschließt.
  • Die beiden stationären Arbeiterbalken 12 und 15 sind jeweils unabhängig voneinander gegenüber dem Tambour 9 verstellbar.
  • Die Stiftform der Stifte der Arbeiterbalken ist in Förderrichtung, d.h. Drehrichtung, des Tambours 9 nach hinten geneigt, d.h. jeder Stift der Arbeiterbalken 12, 15 hat eine hintere Schrägkante, die in Drehrichtung des Tambours 9 von diesem weg schräg gerichtet ist. Damit wird eine faserschonende Behandlung erreicht und gleichzeitig sichergestellt, daß keine Fasern an den feststehenden, im wesentlichen zahnförmig gestalteten Stiften hängen bleiben.
  • Die zusätzliche Rostplatte 14 hat einen relativ großen Abstand von der Tambourmantelfläche, wodurch ein relativ großer Ausdehnungsraum gebildet ist, in dem eine Umorientierung der Faserlage zur Verbesserung der öffnung der Fasern möglich ist.
  • Durch die zusätzliche Rostplatte kann bereits zwischen den beiden Arbeiterbalken 12 und 15 Staub abgeschieden werden.
  • Auf den zweiten Arbeiterbalken 15 folgt die mittels einer Austragsklappe 18 verschließbare Saugöffnung 20 eines im wesentlichen trichterförmig gestalteten Fasermaterialaustragskanals 19. Die Austragsklappe 18 ist zwischen den beiden Stellungen 18, 18' verschwenkbar und umgibt im geschlossenen Zustand die Mantelfläche des Tambours 9 über einen Teilumfang desselben. Dieser geschlossene Zustand der Austragsklappe 18 entspricht dem diskontinuierlichen Betrieb der Reinigungsmaschine, bei dem das Material einerseits intermittierend zugeführt und andererseits mehrmals von dem Tambour im Kreislauf gefördert wird, bevor es nach öffnen der Austragsklappe durch den Fasermaterialaustragskanal 19 abgesaugt wird. Der Verschwenken der Austragsklappe 18 um den Schwenkpunkt 21 erfolgt mittels eines Pneumatik-Zylinders 22.
  • Die Saugöffnung des Austragskanals 19 liegt der Mantelfläche des Tambours 9 sowohl radial als auch tangential gegenüber, d.h. die Lage dieser Saugöffnung mit anschließendem Austragskanal 19 ist der von dem Tambour erzeugten tangentialen Flugströmung angepaßt.
  • Mit der Austragsklappe ist eine Frischluftklappe 23 zum öffnen und Schließen einer Frischlufsrffnung in dem den Tambour 9 umgebenden Gehäuse 8 gekoppelt. Durch Öffnen der Austragsklappe 18 wird gleichzeitig die Frischluftklappe 23 geöffnet, so daß in Richtung des Pfeiles c Frischluft durch die zusätzliche Rostplatte 14 zwischen den beiden Arbeiterbalken 12 und 15 angesaugt wird. Dadurch kommt es zu einer Reinigung dieser Rostplatte 14. Die angesaugte Frischluft strömt anschließend im wesentlichen tangential in Umfangsrichtung über den Tambour.
  • Unterhalb des Rostes 11 sind trichterförmig verlaufende Leitbleche 24, 25 angeordnet, die zu einem in Achsrichtung des Tambours 9 angetriebenen Förderband 26 für den seitlichen Austrac- von Staub und Abfall durch einen Saugstutzen 27 führen.
  • Das Gehäuse 8 ist insgesamt an eine nicht dargestellte Saugeinrichtung für die Feinstaubabsaugung anschließbar.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial, mit einem Einzugswalzenpaar zum Zuführen von Fasermaterial zu einem mit Tambourstiften bertückten und in einem im wesentliw chen geschlossenen Gehäuse umlaufenden Tambour, der ük!er einen Teil seines Umfanges von einem Rost umgeben ist, der in Drehrichtung des Tambours hinter dem Einzugswalzenpaar und vor einem statichären Arbeiterbalken liegt, der mit einer Stift leiste versehen ist, deren Stifte auf Lücke mit den Tan-bourstiften stehen, und mit einem Fasermaterialaustragskanal, dessen dem Tambour zugewandte Saugöffnung in Drehrichtung des Tanibcurs vor dem Einzugswalzenpaar angeordnet und mittels einer Austragsklappe verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Tambours (9) auf den Arbeiterbalken (12) eine weitere Rostplatte (14) folgt, an die sich ein weiterer mit einer Stiftleiste (16) versehener Arbeiterbalken (15) anschließt.
  2. 2. Fufbereitungsnas chille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand zwischen der Oberseite des Rostes (11) und den Tambourstiften (1c) zwischen dem Einzugswalzenpaar (5, 6) und dem ersten Arbeiterbalken (12) verjüngt.
  3. 3. Aufbereitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (11) segmentförmig aus sich aneinanderanschließenden, im wesentlichen ebenen Rostabschnitten (11') zusarr:engesetzt ist.
DE3030278A 1980-08-09 1980-08-09 Aufbereitungsmaschine für Fasermaterial Expired DE3030278C2 (de)

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