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DE3030258A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen behandeln einer in vertikalen schlaufen gefuehrten textilbahn - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen behandeln einer in vertikalen schlaufen gefuehrten textilbahn

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Publication number
DE3030258A1
DE3030258A1 DE19803030258 DE3030258A DE3030258A1 DE 3030258 A1 DE3030258 A1 DE 3030258A1 DE 19803030258 DE19803030258 DE 19803030258 DE 3030258 A DE3030258 A DE 3030258A DE 3030258 A1 DE3030258 A1 DE 3030258A1
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DE
Germany
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rollers
loops
chain
row
distance
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DE19803030258
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DE3030258C2 (de
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Wolfgang 4154 Tönisvorst Tschirner
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Kleinewefers GmbH
Original Assignee
Kleinewefers GmbH
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Publication date
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Publication of DE3030258C2 publication Critical patent/DE3030258C2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B17/00Storing of textile materials in association with the treatment of the materials by liquids, gases or vapours
    • D06B17/06Storing of textile materials in association with the treatment of the materials by liquids, gases or vapours in festooned form
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D06B3/12Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in zig-zag manner over series of guiding means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln
  • einer in vertikalen Schlaufen geführten Textilbahn.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren der im Oberbegriff des Hauptanspruches genannten Art. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es ist bekannt, vertikale hängende Schlaufen in der Behandlungsflüssigkeit durch eine starke vertikale Strömung dadurch zu erzeugen, daß Behandlungsflüssigkeit über die gesamte Bodenfläche abgezogen wird ( Melliand Textilbericht, 2/1978, S. 143-146).- Die horizontale Bewegung des Schlaufenpaketes erfolgt hierbei durch Rollen oder Stege einer endlosen Kette, deren Abstand durch ein scherengitterähnliches Element vergrößert bzw. verkleinert werden kann. Bei diesem bekannten Verfahren und der zur Anwendung gelangenden Vorrichtung bedarf es eines hohen Energiebedarfez, um die vertikale Strömung zur Bildung der Schlaufen aufre htzuerhal+.en. Eine höhere Textilbahngeschwindigkeit läßt sich nicht erreichen, da bei Überschreiten einer bestimmten Grenzgeschwindigkeit die Schlaufen beginnen, sich schräg und aneinander zu legen, so daß die Einwirkung der Behandlungsflüssigkeit auf die Textilhahn in den Schlaufen herabgesetzt wird. Ferner muß die Flotte außerhalb des Behälters auf Kochtemneratur gebracht werden, um einen thermischen Auftrieb zu vermeiden.
  • In der älteren, nicht vorveröffentlichten DE-Patentanmeldung P 29 41 900.9-26 ist ein Verfahren zum kontinuierlichen Behande]n einer in vertikalen Schlaufen durch eine Behandlungsflüssigkeitt horizontal geführten Warenbahn, insbesondere zum spannungslosen Schrumpfen in heißer Flotte voreschlagen, bei der die Bildung der Schlaufen und die Frhal+.ung der Formstabi.-lität. der Schlaufen in der Behandlun--sflU ssigkeit durch eine vertikale aero- und/nder hydrodynamische Aultriebsströmung erfolgt.
  • Aufgabe des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung ist es, einerseits mit geringem Energiebedarf die Behandlung der Textilbahn durchführen zu können, andererseits eis höhere Behandlungsgeschwindigkeit zu erreichen. Ferner soll ein einstellbares Maß an Schrumpfung möglich sein, wie auch der Schrumpfungsvorgang selbst variierbar sein soll, d.h. der Ablauf des Schrumpfens unterschiedlich gewählt werden kann. Insgesamt soll die hierbei zur Anwendung gelangende Vorrichtung einen einfachen Aufbau besitzen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Verfahren der eingangs genannten Gattung mit den merkmalen des kennzeichwenden Teils des Hauptanspruches vor. Die Verfahrensunteransprüche dienen der Verbesserung und Weiterbildung der Merkmale des Hauptanssrllches. Die auf die Vorrichtung gerichteten Merkmale der Unteransprüche dienen der Kennzeichnung einer vorteilhaften Ausführungsform der zur Anwendung gelangenden Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 in schematischer Ansicht eine Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 und 3 Einzelheiten dieser Vorrichtung.
  • Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Anwendung gelangende Vorrichtung weist einen Behälter G auf, der dampfdicht verschließbar ist und mit einer Behandlungsflüssigkeit B gefüllt ist, deren Spiegel S bis in Nähe des oberen Behälterrandes reicht. Der Behälter G weist an seiner Vorderwand V ein Wasserschloß 1 auf, dem an der Rückwand R des Behälters ein Kaltwasserschloß 2 gegenüber liegt. Die zu behandelnde Textilgutbahn T wird durch das Zugwalzenpaar 3 in die Behandlungsflüssigkeit B hineingezogen, im mittleren Abschnitt des Behälters G in senkrechte Schlaufen Sch gebracht und verläßt über das Wasserschloß 2 den Behälter.
  • In Nähe der Vorderwand V, der Rückwand R sowie im unteren Abschnitt des Behälters G sowie in Nähe des Spiegels S der Behandlungsflüssigkeit ist eine endlose Rollenkette 5 geführt, die aus im Abstand voneinander gel.egenen EinzeAketten und zwischen diesen sich erstreckenden Stegen oder Transportrollen 6 besteht, die die untere Rollenreihe bilden. Die Kette 5 ist um Umlenkrollen 7 bis 7 g etwa auf einer Rechteckbahn geführt, wobei die beiden Einzelketten der Rollenkette einen größ-ren Abstand als die Breite der Textilgutbahn T haben.- Dip Anordnung und Führung der Rollenkette 5 wnd deren Rollen 6 ist derart, daß sich der Abstand der Transportstangen 6 der sich entgegen dern Uhrzeigersinn bewegenden Kette in Bewegungsrichtung hinter der Rolle 7 auf ca. 1/10 des Abstandes auf den Abschnitten 5a, 5b und 5c der Kette verringert, d .h., daß z.B. der Abstand a der Transportstangen 6 von 500 mm auf den Abstand b von 50 mm reduziert wird (Fig. 1 und 2). Hierdurch werden nach unten durchhängende Schleifen oder Kettenschlaufen 11 (vgl. insbesondere Fig. 2 und 3) gebildet, deren Lunge c etwa der Hälfte des Abstandes a der Ketten- oder Transportrollen 6 auf den beiden seitlichen Kettenabschnitten 5a und 5b sowie dem oberen Abschnitt 5c entspricht. Im oben gegebenen Beispiel ist der Länge der Schleifen oder Kettenschlaufen 11 bei einem Abstand der Stege oder Transportrollen bei 5a, 5b, 5c von 500 mm = ca. 250 mm.- Die Kette wird durch die Umlenkräder 7b und 7e angetrieben.
  • Oberhalb des Bodens GB des Behälters G ist eine aus einem Rost oder aus zwei im Abstand voneinander gehaltenen Schienen zei;ltc auflage 9 für die untere durch di Rollen 6 gebild¢e Rollanreihe angeordnet. auf denen die querschnittsrunden Stege oder Transportrollen 6 abgleiten oder abrollen. Hierzu ist die durch den Rost oder die Doppelschiene gebildete Auflage von der S;inlaufseite der Textilgutbahn zur Auslaufs; hin gen.igt. Durch diese Neigung wi.rd, wie untenstehend noch näher beschrieben die horizontale Bewegung des Textilschlaufenpaketes P in Fig. 1 von links nach rechts d.h., von der Wareneinlaß- zur Warenauslaßseite unterstützt.-Beidseitig des durch die Schlaufen Sch gebildeten Schlaufen paketes P ist je eine Hub- und eine Senkeinrichtung 12,16 vorgesehen, die einerseits die koaxial zu der Rolle 7b gelegene Rolle 13, eine obere Umlenkrolle 14 sowie eine Zwischenrolle 15 aufweist, andererseits eine Rolle 17, eine obere Umlenkrolle 18 und eine Zwischenrolle 19 erkennen läßt. Um die Rolle 13 und 14 ist bei der Hubvorrichtung 12 eine endlose Doppelkette 20 geschlungen, die durch die Rolle 13 angetrieben ist. Um die Rollen 17 und 18 ist gleichfalls eine angetriebene endlose Doppelkette 21 geschlungen. Beide Doppelketten 20,21 bestehen aus im Abstand voneinander gelegenen Einzelketten, wobei der Abstand ebenfalls größer ist als die Breite der Textilgutbahn T, so daß diese zwischen den beiden Einzelketten der Doppelketten 20,21 hindurchgeführt werden kann, wie dies bei der Endloskette 5 der Fall ist. Die beiden Einzelketten der Doppelkette 20 tragen auf gleicher Höhe Mitnehmer 22, wobei eine Mehrzahl derartiger Mitnehmerpaare an der Doppelkette angebracht sind. Der Abstand der Mitnehmer und die Geschwindigkeit, mit der die Kette 20 bewegt wird, wird untenstehend noch erläutert.
  • Die beiden Ketten der Doppelkette 21 weisen einen Halter 23a und einen Mitnehmer 23 auf, die in einem ungefähren Abstand der Dicke von noch näher bnschriebenen Rollen 24, die die obere Rollenreihe bilden, angeordnet sind. Diese paarweise auf gleicher Höhe angeordneten Teile an der Doppelkette 21 sind in Umlaufrichtung der Kette ebenfalls in einem bestimmten Abstand angeordnet. Der Halter 23a und der Mitnehmer 23 sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie eine zwischen sich aufgenommene Rolle nach unten frei herausgelangen lassen.
  • Die obere Umlenkrolle 14 bzw. 18 der Ketten 20 bzw. 21 sind aus der Stellung 14 bzw. 18 in die Stellung 14' bzw. 18' und alle beliebigen Zwischenstellungen absenkbar, wobei die Zwischenrolle 15 in die Stellung 15' und alle Zwischenstellungen und die Zwischenrolle 19 in die Stellung 19' und alle Zwischenstellungen verstellbar is+, so daß das jeweils äußere Trum der Doppelketten 2O,21 in seiner Lage oder annähernd in seiner etwa senkrochten Lage bleibt und je Doppelketten 20, 21 dennoch gespannt sind Die Lage der Hubvorrichtung 12 und der Senkvorrichtung 16 ist derart gewählt, daß die obere Umlenkrolle 14 in unmittelbarer Nähe des vorderen Endes 25 einer Ablsufschiene 26 für die durch Rollen 24 gebildete obere Rollenreihe vorgesehen ist, die aus zwei im Abstand voneinander gelegenen Einzelschienen besteht, wobei der Abstand dieser winzelschienen wiederum größer als die Breite der Textilgutbahn T ist. Das Ende 27 der Ablaufdoppelschiene 26 liegt in Nähe der Umlenkrolle 18 in einem Abstand, der geringfügig größer ist als die Länge des Mitnehmers 23 der Kette 21, so daß die Teile 23,23a zwischen dem Ende 27 und der Umlenkrolle 18 hindurchgeführt werden können.
  • Die Ablaufschiene 26 besitzt einen der Vorderwand V zugekehrten Bereich 28, der eine stärkere Neigung gegenüber der Horizontalen aufweist als der geneigte Abschnitt 29 dpr Schiene 26, der sich an diesen Bereich 28 anschließt und der die gleiche Neigung zur Horizontalen aufweist wie die Rollenauflage 9 der Rollen oder Stege 6 der Kette 5 dessen Neigung zur Horizontalen im wesentlichen konstant ist. Hierdurch bedingt ergibt sich, daß in Nähe des der Vorderwand V der Abstand der Auflage 9 von der Schiene 26 größer ist als der Abstand dieser Teile am Ende des Schlaufenpaketes P, das der Rückwand R zugekehrt ist.
  • Die Ablaufdoppelschiene 26 kann in ihrer Höhe verstellbar sein und bis zur Lage 26' verstellt werden, so daß wiederum das vordere Ende der Schiene 26 auf Höhe der Umlenkrolle 14 in deren Lage 14' gelegen ist und das Ende 27 der Schiene 26 auf Höhe der Umlenkrolle 18 in deren Stellung 18' sich befindet.-Abweichend von der vorstehenden Darstellung in Fig. 1 kann die Ablaufleiste 26 zusätzlich noch in ihrer Neigung verstellt werden bzw. gegen Ablaufleisten mit andersartigen Bereichen 28 und 29 ausgewechselt werden.
  • Zur Bildung der Schlaufen Sch des Schlaufenpaketes P dienen außer der Rollen 6, die an der Kette 5 geführt werden, die losen Rollen 24, deren spezifisches Gewicht größer ist als das der Flüssigkeit B in dem Behälter G. Die Rollen 24 haben daher die Tendenz in der Flüssigkeit B in dem Behälter G nach unten zu sinken. Die Rollen 24 werden mit Hilfe der Hubvorrichtung 12 über die Umlenkrolle 14 auf dem Bereich 28 der Doppelschiene 26 gebracht. Bei dieser aufwärts gerichteten Bewegung nehmen sie die Textilgutbahn T mit, wie dies in Fig. 1 wiedergegeben ist, und bilden hierdureh eine Schlaufe, in deren oberen Umkehrpunkt die Rolle 24 gelegen ist und in deren unteren Umkehrpunkt eine Rolle 6 der Kette 5 sich befindet. Durch das Abrollen der Rollen 6 und 24 auf der geneigten Auflage 9 bzw. auf der Ablaufdoppelschiene 26 gelangen die Schlaufen von links nach rechts in Fig. 1 durch die Flüssigkeit in dem Behälter G. Gelangt eine Rolle 24 an das Ende 27 der Ablaufachiene 26, so fällt sie zwischen die Teile 23 und 23a der Doppelkette 21 der Senkvorrichtung und wird über die Umlenkrolle 18 abwärts geführt. Am unteren Ende der Umlaufbahn, d.h. an der unteren Umlenkrolle 17 verläßt die Rolle 24 die Kette 21, d.h. sie fällt aus dem Zwischenraum zwischen den Teilen 23,23a nach unten, so daß die Textilbahn nunmehqnur noch von der letzten Rolle 6a auf der Auflage 9 beaufschlagt wird. Diese aber geht mit der Rollenkette 5 zu dem Abschnitt 5b und löst sich damit von der abwärts laufenden Textilbahn T, die dann über die Rolle 30 aufwärts zu derri Wasserschloß 2 geführt wird. Zur Führung der Textilbahn T sind die Rollen 7b und 13 sowie 7e und 17 an den inden je einer Achse 31,32 befestigt, über die die Textilbahn T geführt vir:-.
  • Unterhalb der Umlenkrolle 7e befindet sich ein feststehendes * Gleitfuß 34, durch den die von der Kette 21 abgeworfene Rolle 24 auf ein Endlosband oder eine Endloskette 40 gebracht wird, das bzw. die in gleicher Drehrichtung wie die Kette 5 um die Rollen 37,38 geführt ist, von denen eine angetrieben ist. Am Ende der Kette 40 befindet sich auf Höhe der Umlenkrolle 38 ein Schuh 39, durch den die Rolle 24 auf dem Obertrum des Bandes oder der Kette 40 von dem Mitnehmer 21 erfaßt wird.
  • Dieser besitzt hierzu eine hakenartige Ausbildung, wie insbesondere Fig. 1 erkennen läßt. Die Kette oder das Band 40 trägt Mitnehmer 41 auf, die so angeordnet und gestaltet sind, daß die Rollen 24 an dem Obertrum des Bandes oder der Kette 40 in Richtung des Pfeiles 41 bewegt werden.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit der Doppelkette 20, der Hubvorrichtung 12 wie die Absenkkette 21 sowie der Abstand der Teile 21,23,23a untereinander ist derart gewählt, daß in Verbindung mit der Umlaufgeschwindigkeit der Kette 5 und der Anordnung derer Stege oder Rollen 6 Schlaufen Sch gebildet werden, die *) gewölbten sich zwischen der unteren AiiflagP Q und der oberen Doppelschiene 2 bilden. Tw:ie zu erkennen ist, läßt sich durch die Höhonverstellbarkeit der der schiene 26 und die Anpassung der Ketten 20, 21 die Länge der .Schlaufen Sch und damit das Schrumpfen variieren. Auch ist aus Fig. 1 erkennbar, daß das Schrumpfen der Schlaufen Sch durch Wahl des Bereiches 28 und des Al.schnit.s 29 der Ablaufschiene 26 veränderbar ist.
  • Ist der Bereich 23 kurz und steil, so wird am Anfang der Ablaufschiene 26 ein schnelles Schrumpfen möglich. Wird dagegen die Neigung des Bereiches 28 geringer gewählt, so wird damit ein länger andauerndes Schrumpfen bewirkt ebenso wie die Art des schrumpfens selbst durch die Länge des Bereiches 28 gegenüber dem Abschnitt 29 möglich ist.
  • Parallel zu der Vorderwand V des Behälters ist eine mit gegen die Rückwand R geribhteten Austrittsdüsen 50 versehene Druckluftkammer 91 vorgesehen. Aus den Düsen tritt in Richtung des Pfeiles 52 ein Luft- oder Gasstrom aus, durch den die Schlaufen Sch des Schlaufenpaketes P in Richtung gegen die Rückwand R zusätzlich zu der durch die Rollen 6 und 24 erzeugten Bewegung gefördert werden. Vorzugsweise tritt statt der Luft Behälterflüssigkeit aus den Düsen aus. In Nähe der Rü-ckwand R ist ein entsprechender Kasten 53 angeordnet, durch dessen Eintrittsöffnungen Badflüssigkeit abgezogen werden kann. Die Wärmezufuhr zu der Flüssigkeit in dem Behälter G kann durch diese Strömungsflüssigkeit von der Vorderwand V zur Rückwand R erfolgen kann. nie durch den Kasten 53 abgezogene Flüssigkeit kann im Kreislauf über eine Pumpe und einem Wärmetauscher dem Kasten 51 wieder zugeführt werden.

Claims (24)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum kontinuierlichen Behandeln einer in vertikalen Schlaufen durch eine Behandlungsflüssigkeit horizontal bewegten Tcxtilbahn, insbesondere zum spannimgafreIer Schrumpfen in He;sser flotte, dadurch gekennzeichnet, daß dia Schlaufen durch Transportrolltn einer oberen und einer unteren, in Querrichtung der Schlaufen geführten Rollenreihe gebildet und durch die Behandlungsflüssigkeit bewegt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrumpfen und die Zange der Schlaufen durch Verstellen der Rollenreih - gegeneinander veränderbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Bewegung der Schlaufen mit den Rollen der beiden Rollenreihen an ihrem unteren und oberen Ende durch eine horizontale Querströmung der Behandlungsflüssigkeit unterstützt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Strömung durch im Kreislauf mit einer Pumpe umgewälzte Behandlungsflüssigkeit erzeugt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daS die horizontale Strömung über annähernd die Höhe und Breite der Schlaufe erzeugt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Strömung durch Absaugen der Behandlungsflüssigkeit hinter der letzten Schlaufe erzeugt oder unterstützt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Querbewegung der Rollenreihen durch an den Rollen angreifende Schwerkraft durch Abrollen auf einer geneigten Ebene erzeugt wird.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens 1 nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine die Rollen (6) der unteren Rollenreihe im Kreislauf führende Doppelkette (5) und eine die Rollen (24) der oberen Rollenreihe hebende Hubvorrichtung (12) und eine beim Niedergehen der Rollen (24) diese führende, kontinuierlich arbeitende Senkvorrichtung (16).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- und die Senkvorrichtung (12,16) umlaufende. senkrechte nder annähernd senkrechte Doppelketten (20,21) mit größerem stand ihrer Einzelketten als die Breite der Textiibp}rn (T) aufweisen, wobei an den Einzelketten Mitnehmer (21,?z,?3a) für H- Rollen (24) der oberer Rollenreihe angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- und die Senkvorrichtung (12,16) vor und hinter dem, die Schlaufen aufnehmenden Mittelteil des Behälters aneordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 10, gekennzeichnet, durch zwei parallele die Rollen (24) der oberen Rollenreihe tragende höhenverstellbare Ablaufachienen (26), deren Abstand voneinander größer als die Breite der Textilgutbahn (T) ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufschienen (26) einen gekrümmten Bereich (28) aufweisen, dessen Abstand von der Auflage (9) der unteren Rollenreihe an der Hubvorrichtung (12) am größten ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Ablaufschienen (26) von der Auflage (9) der unteren Rollenreihe in Nähe der Senkvorrichtung (16) konstant ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten der Hub- und der Senkvorrichtung derart längenveränderbar sind, daß das obere Vorrichtungsende der Höhenlage der Ablauftchienen (26) anpaßbar ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten der die untere Rollenreihe bildenden endlosen Doppelkette (5) einen größeren Abstand als die Breite der Textilgutbahn (T) haben und die Doppelkette (5) auf einer zur Austrittsseite des die Behandlungsbehälters (GB) geneigten Auflage (9) geführt ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Stege oder Rollen an der Doppelkette (5) der unteren Rollenreihe mit Abstandsscheiben versehen sind, durch die die Stege oder Rollen auf der Auflage(9\in geringem Abstand voneinander gehalten sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (6) der Stegkette (5) runden Querschnitt besitzen und die Stege unterhalb der Auflagefläche (9) eine Schlaufe (11) bilden.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der die Behandlungsflüssigkeit aufnehmende Behälter (G) an oder in Nähe seiner Stirnwände (V,R) reihen- oder flächenhaft angeordnete horizontal gerichtete Austritts-bzw. Eintrittsöffnungen- oder-düsen (50) aufweist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß Austritts- bzw. Eintrittsöffnungen- oder düsen (50) an einer geneigten Wand angeordnet sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Mittelteils des Behälters (G) eine endlose, von derAbsenkvorrichtung (16) zu der Hubvorrichtung (12) sich erstreckenden Endloskette (40) angeordnet ist, die mit den losen Rollen (24) der oberen Rollenreihe von der Absenkvorrichtung zur Hubvorrichtung transportierenden Mitnehmern (41) versehen ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Ketten der Doppelkette (40) zwischen der Senk- un der Hubvorrichtung größer als die Breite der Doppelkette (5) der unteren Rollenreihe ist.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufschienen (26) für die obere Rollenreihe auswechselbar sind.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufschienen (26) in ihrer Neigung verstellbar sind.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der AnsprUche 9 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (24) der oberen Rollenreihe ein höheres spezifisches Gewicht als die Behandlungsflüssigkeit haben.
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