DE302926C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/14—Supporting insulators
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zahlreiche elektrische Isolatoren werden wegen der Form oder aus anderen Gründen
aus mehreren Teilen hergestellt, die fest miteinander verbunden werden müssen. Dazu
benutzt man, wenn die einzelnen Teile nicht zusammengebrannt werden, in der Regel gewisse
bekannte Kittmittel, wie z. B. Zement, Marmorzement usw. Auch ist es vorgeschlagen
worden, in die einzelnen Teile Metallgewjndehülsen einzukitten, ähnlich wie bei den
elektrischen Stöpselsicherungen, und die Teile damit aufeinander zu schrauben.
Nun ist es bekannt, daß es für Isolatoren gewisser Arten und Verwendungszwecke in
X5 elektrischer Beziehung von großem Wert ist,
die Einzelteile vor dem Zusämmenkitten an den einander zugewendeten Flächen mit leitenden
Überzügen zu. versehen und diese durch die Kittschicht hindurch leitend zu ,verbinden.
Derartige Isolatoren sind bereis vielfach hergestellt und in Benutzung genommen worden. Gegenstand der Erfindung ist es nun,
derartige, leitend miteinander verbundene Metallüberzüge auf den einander zugewendeten
Flächen der einzelnen Isolatorteile gleichzeitig zur mechanischen Verbindung der Teile miteinander
zu verwenden, so daß das Zusammenkitten oder sonstige Maßnahmen zur Herstellung der Verbindung erübrigt sind und zugleich
die gedachten elektrischen Eigenschaften- erzielt werden.
Das Verfahren kann am einfachsten durch Eingießen von Metall zwischen die in entsprechende
Lage zueinander gebrachten Einzelteile ausgeführt werden. Dazu muß man zweckmäßig eine leicht ° schmelzbare Metallegierung
verwenden, einmal im Interesse einer bequemeren Verarbeitung, und sodann, um eine schädliche Erwärmung der Porzellanteile
zu verhüten. Ferner ist es sehr zweckmäßig, die" Zusammensetzung der Legierung so zu
wählen, daß ihr Ausdehnungskoeffizient dem ■ des Porzellans möglichst gleichkommt.
Eine andere Ausführungsart des Verfahrens ist die galvanische Erzeugung der die Einzelteile
miteinander verbindenden Metallschichten. Dabei empfiehlt es sich, die "Teile an den in
Betracht kommenden Flächen zunächst mit einem auf galvanische oder andere Weise
erzeugten Metallüberzug zu versehen, ähnlich wie es zur Befestigung der sogenannten Armaturteile
in Isolatoren durch Ausgießen mit flüssigem Metall bereits vorgeschlagen worden ist,
und alsdann die Teile zusammenzufügen, indem man Metall eingießt oder auf galvanische
Weise weitere Metallschichten zwischen die einander zugekehrten Flächen bringt.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung mehrteiliger elektrischer Isolatoren, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Isolierteile in entsprechende Lage zueinander gebracht werden und dann eine Metallschicht zwischen
ihnen hergestellt wird, die die Isolierteile miteinander verbindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht durch
Eingießen eines geschmolzenen Metalls oder einer Metallegierung zwischen die in entsprechende
Lage zueinander gebrachten einzel· nen Isolierteile hergestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von solchen
Metallen oder Legierungen, die verhältnismäßig leicht schmelzbar sind und einen Ausdehnungskoeffizienten besitzen, der
demjenigen des Porzellans möglichst nahe kommt.
4. Verfahren nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch die Erzeugung der den ■
Zwischenraum zwischen den Isolierteilen ausfüllenden Metallschicht auf galvanischem
Wege.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302926C true DE302926C (de) |
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ID=556686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302926D Active DE302926C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE302926C (de) |
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