-
Vorrichtung zur Markierung von Spielscheinen
-
Zusatzpatent zum Zusatzpatent .. .. ... (Patentanmeldung P 30 11 529.8)
Vorrichtung
zur Markierung von Spielscheinen, Zusatzpatent zum Zusatzpatent .. .. ... (Patentanm.P30
11 529.8) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Markierung von Spielscheinen,
insbesondere von Lotto-Spielscheinen u.dgl., mit einem Markierungselement, mit zwei
identisch bemessenen, sandwichartig angeordneten Lochplatten, deren Löcher miteinander
fluchten und der Anzahl der auf dem zu markierenden Spielschein vorgesehenen Zahlenfelder
entsprechen, durch eine mit Zablenfeldern entsprechend den Zehlenfeldern des zu
markierenden Spielscheins bedrückte Folie, die, mit ihrer bedrückten Fläche des
Untefläche einer der Lochplatten zugewit, derart an dieser mit wechselbar befestigt
ist, daß die Zahlenfelder der bedruckten Folie mit den entsprechenden Löchern der
Loch, platte korrespondieren und in der die mindestens einer gewünschten Zahlenkombination
zugeorndeten Zahlenfelder mittels des Markierungselementes ausstanzbar sind, durch
mindestens eine Führungsleiste, die mindestens einen Teil des Umfangs der Lochplatten
umfaßt und an die der zu markierende Spielschein bei seiner Einführung zwischen
die Iocbplatten derart exakt anlegbar ist, daß die der ge wünschten Zahlenkombination
zugeordneten Zahlenfelder des Spielscheins mit den ausgestanzten Zahlenfeldern der
bedruckten Folie korrespondieren und durch eine den zu markierenden Spielschein
mittels ihres oberen Falzes haltende Unterlage mit zwei Führungszungen beiderseits
des Falzes, wobei beide Lochplatten, die einteilig und aufeinander klappbar ausgebildet
sind, auf ihrem oberen Längsseiten je einen nach innen umgelegten Falz haben, nach
Patent .. .. ... (Patentanmeldung P 30 11 529.8).
-
Eine derartige Vorrichtung laßt sich äußerst vorteilhaft zur Anfertigung
einer Markierungsschablone benutzen, die bezuglich der Anordnung der Zahlenblöcke
identisch ist mit
einem Spielschein. In dieser Markierungsschablone
werden von dem Spieler mittels der Vorrichtung und dem zugehörigen Markierungselement
diejenigen Zahlenfelder ausgestanzt, in der sich die vom spieler ausgewählten Spielzahlen
befinden. Danach wird ein normaler Spielschein mitsamt der diesen baltenden Schreibunterlage
in die Vorrichtung geschoben, und es wird die Markierungsschablone an der Klappbaren
vorderen Lochwand fixiert, so daß dieselbe nach dem Zusammenklappen der Vorrichtung
deckungsgenau auf dem dabinterliegenden Spielschein liegt. Der Spieler kann jetzt
durch die Lochung der Markierungsschablone hindurch nur die Zahlenfeldre der von
ihm ausgewählten Spielzahlen erkennen und mittels eines Schreibgerätes ankreuzen.
Die übrigen Zahlen der Zahlenblöcke eines apielscheines sind durch den nicht ausgestanzteri
Teil der Markierungsschablone verdeckt.
-
Auf diese Weise lassen sich mittels der Markierungsschablone sebr
bequem und völlig fehlerfrei beliebig viele Spielscheine mit den ausgewahlten sog.
"Zahlentips" markieren.
-
Nach der Ausspielung, beispielsweise von Lottozahlen, ergibt sich
für den Spieler wiederum die Notwendigkeit, das Ausspielerergebnis mit den von ihm
angekreuzeten Zahlen zu vergleichen. Auch hier können sich leicht Fehler einschleichen.
Die zahlreichen nicht abgeholten Gewinne bei den Zahlenlotto-Gesellschaften gehen
schließlich zum großen Teil darauf zurück, daß die Spieler Gewinnzahlen und Spielzahlen
fehlerhaft verglichen haben.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bereits
vorgeschlagene
Vorrichtung durch ein zusätzliches Element einer weiteren Verwendung in Zusammenhang
mit dem Zahlenlottospiel zuzuführen, um nun auch die Auswertung des Spieles, im
Rahmen derer die Gewinnzahlen mit den vom Spieler ausgewählten Spielzahlen zu vergleichen
sind, zu erleichtern.
-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine zusätzliche Auswerteschablone
in Form eines mittels der Vorrichtung ausstanzbaren Papierstreifens gelöst, der
nach dem iL schieben in die Vorrichtung über die Oberkate derselben herausragt und
zwei oder mehr übereinanderstehende ZahlenbI öcke enthal't, deren seitliche Begrenzungslinien
bis zum oberen Rand der Auswerteschablone verlängert sind und deren Abstand mit
der Breite der Zahlenblöcke der Markierungsschablone übereinstimmt. Die Markierungsschablone
enthält zwangsläufig genau diejenigen Spielzahlen, die der Spieler mit Hilfe der
Markierungsschablone auf dem Spielschein angekreuzt oder sonstwie markiert hat.
-
Damit gestaltet sich die Auswertung eines Spielscheines außerordentlich
einfach: Spielschein und Schreibunterlage werden zunächst aus der Vorrichtung entfernt.
An der vorderen Lochplatte der Vorrichtung bleibt die Markierungsschablone fixiert
und es wird die Auswerteschablone von Hand so in die Vorrichtung, also zwischen
die vordere Lochplatte mitsamt Markierung3 schablone und die hintere Lochplatte.
eingefUbrt, daß diese oben um einen gewissen Betrag von etwa einem bis zwei Zentimetern
herausragt. An diesem herausragenden Teil wird die Auswerteschablone von Hand ergriffen
und zur Deckung
mit den beiden ersten Zahlenblöcken der Markierungsschablone
gebracht. Stimmen Zahlen der Auswerteschablone und der Markierungsschablone überein,
so decken sich die e entsprechenden Zahlenfelder und die gestanzte Öffnung in der
Markierungsschablone fluchtet dann mit der entspreehenden gestanzten Öffnung auf
der Buswerteschablore; es handelt sich also um einen Treffer. Der Spieler bralcht
jetzt also durch die Vorrichtung, in der auf der Vorderseite die Markierungsschablone
und auf deren Rückseite die Auswerteschablone gehalten sind, nur hindurchzusehen
und erkennt bei der entsprechenden Beleuchtung auf einen Blick, welche Zahlen zweier
übereinanderliegender Zahlenblöcke der Markierungsschablone mit den Gewinnzahlen
übereinstimmen, weil sich nur dort die lochungen genau decken und Licht hindurchlassen.
-
Der bei Anwendung vorliegender Erfindung erforderliche zusätzliche
Materialaufwand ist vernachlässigbar gering.
-
Er besteht lediglich aus einem Papierstreifen, der ent sprechend der
Größe und Zuordnung der Zahlenblöcke der Markierungsschablone, die ihrerseits mit
dem identischen Aufdruck eines Spielscheines bedrückt ist, bemessen ist.
-
Das Ausstanzen der Gewinnzahlen auf der Auswerteschablone wird genauso
vorgenommen, wie das Ausstanzen der apielzahlen auf der Markierungsschablone, ist
also von dem spieler ohne weiteres zu bewältigen.
-
Hat die Markierungsschablone, wie es einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
entspricht, lediglich zwei übereinanderliegende Zahlenblöcke entsprechend dem Aufbau
des Spielscheines und der Markierungsschablone, und sind die seitlichen 3egrenzungslinien
dieser Zahlenblöcke bis zum
oberen Rand der Auswerteschablone die
ja um einen bestimmten Betrag leicht erfaßbar über die Oberkante der Vorrichtung
hinausragt, verlängert, so kann der Spieler diese Auswerteschablone mühelos zur
Deckung mit den Zahlenblöcken der Auswerteschablone bringen, indem er die seitlichen
Begrenzungslinien der Zahlenblöcke der Auswerteschablone in die fluchtende Stellung
mit den seitlichen Begrenzungslinien der Zahlenblöcke der Markierungsschablone bringt.
Eine zusätzlich Kontrolle ist dadurch gegeben, daß der Spielers nachdem Markierungsschablone
und Auswerteschablone mit den jeweils in Betracht kommenden Zablenblöcken zur Deckung
gebracht worden sind, uberall dort, wo die ausgestanzten Löcher der beiden Schablonen
nicht miteinander fluchten, durch die lochung der Markierungsschablone hindurch
die in dem Zahlenblock richtige Zahl der Auswerteschablone erkennt, sofern diese
Zahl keine Gewinnzahl ist.
-
Hat beispielsweise die Markierungsschablone an der Stelle der Zahl
17 eine Lochung, die Auswerteschablone dagegen nicht, wurde die "17" nicht gezogen,
so muß der SpieLer, wenn Markierungsschablone und Auswerte schablone genau miteinander
zur Deckung gebracht worden sind, durch die Lochung an der Stelle der Zahl 17 der
Markierungsschablone jetzt die Zahl 17 der Auswerteschablone in lagegenauer Zuordnung
erkennen.
-
Hat der Spieler, der beispielsweise mit den übereinanderliegenden
beiden linken Zahlenblöcken der Mirkiexungsschablone die Auswertung begonnen haut,
diese beiden Zahlen blöcke auf Vorhandensein von Gewinnzahlen überprüft, so ergreift
er die erfindungsgemäße vorgesehene Auswerteschablone an ihrem oben aus der Vorrichtung
herauragenden
Ende und schiebt sie seitlich solange weiter, bis
sich die seitlichen Begrenzungslinien der Zahlenblöcke der Auswerteschablone, die
der Spieler an dem herausragenden Ende der Auswerteschablone gut erkennen kann,
mit den seitlichen Begrenzungslinien der anschließenden Gruppe von Zahlenblöcken
der Markierungsschablone decken. Buf diese Weise werden sukzessive sämtliche Blöcke
der MaE-kierungsachablone mit den Zahlenblöcken der Auswerteschablone zur Deckung
gebracht, so daß schließlich sämtliche Gruppen von Zahlenblöcken schnell und fehler
frei auf das Vorhandensein von Gewinnzahlen überprüft werden können.
-
In Ausgestaltung der Erfindung ist zur Erzängung der Vorrichtung eine
Trägerplatte aus durchsichtigen Material vorgesehen, deren Breite derjenigen der
Auswertschablone entspricht und in deren seitlichem Haltefalz die Auswerteschablone
mit ihrem korrespondierenden Rand durch Einschieben fixiert ist. Diese Trägerplatte
versteift die im einfachsten Falle aus verhältnismäßig dünnem Papier bestehende
Auswerteschablone und erleichtert mithin deren Handhabund während des Auswartevorganges,
während dessen die Auswerteschablone durch sukzessives seitliches VetL schieben
nacheinander zur Deckung mit den entsprechenien Zahlenblöcken der Markierungsschablone
zu bringen ist.
-
Die Auswertung gelingt jedoch, wie beschrieben, auch ohne diese Trägerplatte.
-
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird es also dem Spieler, der
seine sog. Dauertips in einer Markierungsschablone festgelegt hat, mittels derer
er vor den aufeinanderfolgenden Ausspielungen den Gewinnzahlen einen
oder
mehrere Spielscheine markiert hat, wesentlich t= leichtert die Auswertung dieser
apielscheine auf vorhandene Gewinnzahlen vorzunehmen, wenn diese Auswertung unter
Hinzuziehung der Markierungsschablone, deren Spielzahlenfelder ausgestanzt sind,
erfolgt.
-
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf zwei in der Zeichnung
dargestellte Ausführungsbeispiele einer entsprechenden Vorrichtung näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 die Draufsicht einer Markierungsschablone, Fig. 2 die Draufsicht
einer erfindungsgemäß vorgesehenen Auswerteschablone, Fig. 3 die axionometrische
Darstellung einer Vorrichtung zur Markierung Von Spielscheinen, wie diese in den
vorangegangenen Patent .. .. ... (Patentanmeldung P 30 11 529.8) bereits vorgeschlagen
worden ist und Fig. 4 die axionometrische vereinfachte Darstellung einer Trägerplatte,
wie diese nach einem weiteren Ausfiibrungsbeispiel zur eine Auswerteschablone einzusetzen
ist.
-
Gem. Fig. 1 seien in der Markierungsschablone 14 mittels der vorgeschlaenen
Vorrichtung die Spielzahlen 9, 17, 28, 31, 33 und 41 gelocht worden.
-
Nach dem Bekanntwerden der Gewinnzahlen hat der spieler mittels der
gleichen Vorrichtung in die Auswerteschablone 15 gem. Fig. 2 die Gewinnzahlen: 9,
17, 25, 33, 41 und 49
gestanzt, die also in dieser Auswerteschablone
15 als Löcher erscheinen, während die Übrigen Zahlen ungelocht bleiben.
-
Um nun auf bequeme Weise und von allem unter Ausschaltung jeglicher
Fehlermöglichkeit zu ermitteln, welche der Spielzahlen mit dem in der gegenwärtigen
Ausspielung der lottozablen ausgelosten Zahlen (Gewinnzahlen) übereinstimmen, also
bei bestimmter Anzahl einen Gewinn er; geben, hat der Spieler lediglich die Markierungsschablone
14 in den Falz 11 der vorderen Lochplatte 1 und die Auswerteschablone 15 beispielsweise
von der linken Seite herzwischen die vordere Lochplatte 1 und die hintere Lochplatte
2 einzuschieben und beide, also Markierungsschablone und Auswerteschablone 15 bezüglich
der darin dargestellten übereinander stehenden Zahlenblöcke 21, 22; 21', 22' nlr
Deckung zu bringen. Dies gelingt sehr einfach, weil die seitlichen Begrenzungslinien
12 der Auswerte schablone '15 bis zum oberen Rand derselben über die beiden Zahlenblöcke
21 und 22 hinaus verlängert worden sind.
-
Der Spieler, der die Auswerteschablone 15 an dem oben, nach dem seitlichen
Einschieben derselben, über die Oberkante 23 der vorderen lochplatte 1 hinausragenden
Abschnitt 24 ergriffen hat, braucht diese Auswerteschablone 15 lediglich so weit
seitlich zu verschieben, bis die oberhalb der Oberkante 23 der vorderen Lochplatte
1 sichtbaren beiden Begrenzungslinien 12 der Zahlenblöcke 21 und 22 mit den durch
die transparente vordere Lochplatte 1 hindurch sichtbaren seitlichen Begrenzungslinien
13 der entsprechenden Zahlenblöcke 21' und 22' der Markierungsschablone 14 flucht
Dabei
wird die Auswerteschablone 15 so gehalten, daß ihre Unterkante 25 auf der Innenfläche
des Knickes 26 zwisch der vorderen Lochplatte 1 und der hinteren Lochplatte 2 liegt,
so, wie dies auch zur die Unterkante 27 der nur kierungsschablone 14 gilt. Dadurch
nehmen die Zahlenblöcke 21 und 22 sowie 21' und 22' jeweils genau die gleich definierte
Lage ein und die Zahlenfelder der Zahlenblöcke 21 und 22 sowie 21' und 22' decken
sich völlig, wie es zur Durchsichtkontrolle auf fluchtende Lochungen in der Markierungs-
und der Auswerteschablone (14 bzw. 15) erz forderlich ist.
-
Die erfindungsgemäß vorgesehene Auswerteschablone ermöglicht also,
bei Verwendung der Vorrichtung gem. Patent .. .. ... (Patentanmeldung P 30 11 529.8),
in dem vorstehend aufgezeigten Sinne eine äußerst einfache Überprnfung einer Markierungsschablone
auf etwa erzielte Gewinazahlen, wobei die Auswerteschablone lediglich durch Ausstanzen
der Gewinnzahlen In zwei übereinanderliegenden Feldern präpariert werden muB.
-
Im gewählten Ausführungsbeispielen decken sich die Lochungen der Zahlen
9, 12, 33 und 41 in Auswerteschablone 15 und Markierungsschablone 14, so daß "vier
Richtige" erzielt worden sind.
-
Da man nach dem Vorhergehenden für die einfache und sichere Auswertung
eines Lottotips nur zwei übereinanderstehende Zahlenblöcke 21 und 22 zu markieren
braucht, wird in dem Ausfahrungsbeispiel gem. Fig. 4 ebenfalls nur eine schmale,
hier nicht dargestellte Auswerteschablone 15 verwendet, die nur zwei übereinanderliegende
Zahlenblöcke
21 und 22 enthält, in die mittels der Stanzvorrichtung
die gezogenen Gewannzahlen durch Löcher markiert worden sind und die auf der Trägerplatte
28 dadurch befestigt daß daß sie in den Falz 29 der Trägerplatte 18 geschoben wird
Danach wird die Trägerplatte 18 mitsamt der darauf befestigten Auswerteschablone
mittels des hakenförmig umgebogenen Vorsprungs 30 über die Oberkante der vorderen
Lochplatte 1 gebakt und dann, unter Ausnutzung dieser Führung, schrittweise seitlich
verschoben, um die Auswerteschablone nacheinander zur Deckung mit jedem der üblichen
Zahlenblöcke der Markierungsschablone 14 zu brirgen und die sich gegebenenfalls
deckenden lochungen von Auswerteschablone und Markierungsschablone 14 festzustellen,
die die "Richtigen" signalisieren.
-
Liste der Zeichnungspositionen 10 Falz der hinteren Lochplatte 11
Falz der vorderen Lochplatte 12 Begrenzungslinien 13 dito 14 Markierungsschablone
15 Auswerteschablone 16 Gewinnzahlenlochung 17 Spielzahlenlochung 18 Trägerplatte
19 Falz 20 Vorsprung 21,21' Zahlenblock 22,22' dito 23 Oberkante der vorderen Lochplatte
1 Oberer Abschnitt von 15 25 Unterkante der Auswerteschablone 26 Iulick 27 Unterkante
der Mirkierungsschablone 28 Trägerplatte 29 Falz von 28 30 Vorsprung
Leerseite