DE3028357C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3028357C2 DE3028357C2 DE3028357A DE3028357A DE3028357C2 DE 3028357 C2 DE3028357 C2 DE 3028357C2 DE 3028357 A DE3028357 A DE 3028357A DE 3028357 A DE3028357 A DE 3028357A DE 3028357 C2 DE3028357 C2 DE 3028357C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radical
- nitro
- carbon atoms
- propane
- general formula
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C205/00—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton
- C07C205/39—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by esterified hydroxy groups
- C07C205/42—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by esterified hydroxy groups having nitro groups or esterified hydroxy groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the carbon skeleton
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C205/00—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton
- C07C205/39—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by esterified hydroxy groups
- C07C205/40—Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton the carbon skeleton being further substituted by esterified hydroxy groups having nitro groups and esterified hydroxy groups bound to acyclic carbon atoms of the carbon skeleton
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
- Heterocyclic Compounds That Contain Two Or More Ring Oxygen Atoms (AREA)
- Furan Compounds (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft neue 2-Nitroalkanolderivate,
ein Verfahren zur Herstellung derselben und eines be
kannten 2-Nitroalkanolderivates und die Verbindungen
und/oder das bekannte 2-Nitroalkanolderivat enthaltende
Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämpfungs
mittel, insbesondere mit baktericider und/oder fungicider
Wirkung.
Es ist bekannt, daß bestimmte Nitroalkanolderivate gegen
humanpathogene Schädlinge wirksam sind und eine anthel
mintische Wirkung beziehungsweise Wirkung gegen Würmer
ausüben (britische Patentschrift 14 49 540). Das 1-Phenyl-
2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en ist aus dem Schrifttum
(C. A. 63 [1964], 14 750 g; Bull. Chem. Soc. Jap. 38 (8),
1237 bis 1240) als Zwischenprodukt bekannt, über biolo
gische Eigenschaften dieser Verbindung wurde aber nichts
beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Be
hebung der Nachteile des Standes der Technik eine überlegene
Pflanzenschutz- beziehungsweise Schädlingsbekämpfungswir
kung, insbesondere baktericide und/oder fungicide Wirkung,
aufweisende neue 2-Nitroalkanolderivate, ein Verfahren zur
Herstellung derselben und eines bekannten 2-Nitroalkanol
derivates und diese Verbindungen und/oder ein bekanntes
2-Nitroalkanolderivat enthaltende Pflanzenschutzmittel be
ziehungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel zu schaffen.
Das Obige wurde überraschenderweise durch die Erfindung
erreicht.
Gegenstand der Erfindung sind 2-Nitroalkanolderivate
der allgemeinen Formel
worin
- R₁ für einen Alkylrest mit 2 bis 12 Kohlenstoff atomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkenylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Furylrest, oder einen, gegebenenfalls durch 1 oder mehrere Hydroxygruppe(n), Al koxyrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenatom(e), Nitrogruppe(n), Alkylendi oxyrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder Formyloxy- und/oder Alkylcar bonyloxyrest(e) mit 2 bis 5 Kohlenstoff atomen bei mehr Substituenten gleich oder verschieden substituierten, Phenylrest, steht,
- R₂ und R₄ jeweils Wasserstoffatome bedeuten oder zu sammen eine Valenzbindung darstellen,
- R₃ für ein Wasserstoffatom, einen Formyloxy- oder Alkylcarbonyloxyrest mit 2 bis 13 Kohlenstoffatomen oder einen, gegebenen falls durch 1 Halogenatom substituierten, Benzoyloxyrest steht und
- R₅ einen Alkylrest mit 1 oder 2 Kohlenstoff
atomen, insbesondere 1 Kohlenstoffatom,
bedeutet, mit der weiteren Maßgabe, daß
- a) im Falle daß
- R₂ und R₄ jeweils für Wasser stoff stehen,
- R₁ vom nicht substi tuierten Phenyl rest verschieden ist und
- R₃ nur einen Formyl oxy- oder Alkyl carbonyloxyrest mit 2 bis 5 Koh lenstoffatomen oder einen, ge gebenenfalls durch 1 Halogen atom substi tuierten, Benzoyl oxyrest bedeutet, und
- b) im Falle daß
- R₂ und R₄ zusammen eine Valenz bindung darstellen und
- R₅ für einen Methylrest steht,
- R₁ vom nicht substi tuierten Phenyl rest verschieden ist.
Die erfindungsgemäßen 2-Nitroalkanolderivate der allge
meinen Formel I, bei welchen R₂ und R₄ jeweils Wasserstoff
atome bedeuten, haben wegen der Asymmetriezentren an den Koh
lenstoffatomen 1 und 2 4 Isomere. Die Erfindung umfaßt sämt
liche Isomere und deren Gemische.
Die Alkylreste (das heißt gesättigten aliphatischen Koh
lenwasserstoffreste) mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, für
welche R₁ stehen kann, die Alkoxyreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, durch welche der Phenylrest,
für welchen R₁ stehen kann, substituiert sein kann, die Alky
lendioxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, durch welche der
Phenylrest, für welchen R₁ stehen kann, substituiert sein
kann, die Alkylcarbonyloxyreste mit 2 bis 5 Kohlenstoffato
men, durch welche derr Phenylrest, für welchen R₁ stehen kann,
substituiert sein kann, die Alkylcarbonyloxyreste mit 2 bis
13 Kohlenstoffatomen, für welche R₃ stehen kann, und die
Alkylreste mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, für welche R₅ ste
hen kann, können geradkettig oder verzweigt sein.
Die Halogenatome, durch welche der Phenylrest, für wel
chen R₁ stehen kann
und/oder der Benzoyloxyrest, für den R₃ stehen kann, substi
tuiert sein kann, können Fluor, Chlor, Brom und Jod sein.
Beispiele für Alkylreste, für welche R₁ stehen kann, sind
Äthyl-, n-Butyl-, sek.-Butyl-, tert.-Butyl-, n-Hexyl-,
n-Heptyl- beziehungsweise 2,6-Dimethylheptylreste. Vorzugs
weise ist der Alkylrest, für welchen R₁ stehen kann, ein
solcher mit 2 bis 11, insbesondere 6 bis 11, ganz besonders
6 bis 10, Kohlenstoffatomen.
Beispiele für Cycloalkylreste, für welche R₁ stehen kann,
sind Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl- beziehungsweise
Cyclohexylreste. Beispiele für Cycloalkenylreste, für welche
R₁ stehen kann, sind Cyclopentenyl- beziehungsweise Cyclo
hexenylreste. Es ist bevorzugt, daß der Cycloalkyl- be
ziehungsweise Cycloalkenylrest, für den R₁ stehen kann, ein
solcher mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen ist.
Vorzugsweise ist der Furylrest, für den R₁ stehen kann,
der Fur-2-ylrest.
Beispiele für Alkoxyreste, durch die der Phenylrest, für
den R₁ stehen kann, substituiert sein kann, sind Methoxy-,
Äthoxy, n-Propoxy-, n-Butoxy- beziehungsweise Isobutoxyreste.
Vorzugsweise ist beziehungsweise sind der Alkoxyrest bezie
hungsweise die Alkoxyreste, durch den beziehungsweise die
der Phenylrest, für den R₁ stehen kann, substituiert sein kann,
ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlenstoff
atomen, ganz besonders 1 Kohlenstoffatom.
Es ist bevorzugt, daß das Halogenatom beziehungsweise die
Halogenatome, durch das beziehungsweise die der Phenylrest,
für den R₁ stehen kann, substituiert sein kann, Chlor, Brom
und/oder Fluor ist beziehungsweise sind.
Ferner ist es bevorzugt, daß der Alkylendioxyrest bezie
hungsweise die Alkylendioxyreste, durch den beziehungsweise
die der Phenylrest, für den R₁ stehen kann, substituiert sein
kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 1 oder 2 Kohlen
stoffatomen, ganz besonders 1 Kohlenstoffatom, ist beziehungs
weise sind.
Beispiele für Alkylcarbonyloxyreste, durch die der Phenyl
rest, für den R₁ stehen kann, substituiert sein kann, sind
Acetoxy-, Propionyloxy- beziehungsweise Butyryloxyreste. Vor
zugsweise ist beziehungsweise sind der Alkylcarbonyloxyrest
beziehungsweise die Alkylcarbonyloxyreste, durch den beziehungs
weise die der Phenylrest, für den R₁ stehen kann, substituiert
sein kann, ein solcher beziehungsweise solche mit 2 bis 4,
insbesondere 2 oder 3, ganz besonders 2, Kohlenstoffatomen.
Beispiele für substituierte Phenylreste, für die R₁ stehen
kann, sind 3-Methoxy-, 4-Methoxy-, 3,4-Dimethoxy-, 3,4,5-Tri
methoxy-, 3,4-Methylendioxy-, 3-Nitro-, 4-Nitro-, 4-Chlor-,
4-Brom-, 4-Fluor-, 3-Chlor-, 3-Fluor-, 3-Acetoxy-, 4-Acetoxy-
beziehungsweise 3-Methoxy-4-acetoxyphenylreste.
Beispiele für Alkylcarbonyloxyreste, für die R₃ stehen
kann, sind Acetoxy-, Propionyloxy-, Butyryloxy- beziehungs
weise Lauroyloxyreste. Vorzugsweise ist der Alkylcarbonyl
oxyrest, für den R₃ stehen kann, ein solcher mit 2 bis 12,
insbesondere 2 bis 5, ganz besonders 2 oder 3, vor allem 2,
Kohlenstoffatomen.
Es ist bevorzugt, daß das Halogenatom,
durch welches der
Benzoyloxyrest, für den R₃ stehen kann, substituiert sein
kann, Chlor oder Brom ist, wobei
Chlor ganz besonders bevorzugt ist.
Einer bevorzugten Gruppe der erfindungsgemäßen Verbin
dungen gehören diejenigen, bei welchen R₁ für enen Alkylrest
mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Cyclopentylrest, einen
Cyclohexylrest, einen Furylrest oder einen, gegebenenfalls
durch 1 oder mehrere Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Halogenatome, Methylendioxyreste, Nitrogruppen und/oder For
myloxy- und/oder Alkylcarbonyloxyreste mit 2 bis 5 Kohlenstoff
atomen gleich oder verschieden substituierten Phenylrest steht,
an.
Auch gehören einer bevorzugten Gruppe der erfindungsge
mäßen Verbindungen diejenigen, bei welchen R₃ für Wasserstoff
oder einen Acetoxyrest steht und R₅ einen Methyl- oder Äthyl
rest bedeutet, an.
Eine besonders bevorzugte Gruppe der erfindungsgemäßen
Verbindungen sind diejenigen, bei welchen R₁ für einen, ge
gebenenfalls durch 1, 2 oder 3 Alkoxyrest(e) mit 1 oder 2
Kohlenstoffatomen, einen Methylendioxyrest, eine Nitrogruppe
oder ein Halogentatom substituierten, Phenylrest, einen Cyclo
hexylrest oder einen Fur-2-ylrest steht, R₂ und R₄ jeweils
Wasserstoffatome bedeuten oder zusammen eine Valenzbindung
darstellen, R₃ für ein Wasserstoffatom oder einen Acetoxy
rest steht und R₅ einen Methylrest bedeutet.
Ganz besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
sind 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan,
1-Cyclohexyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan, 1-(4′-Methoxy
phenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en, 1-(3′, 4′-Methylen
dioxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en, 1-(3′-Fluorphenyl)-
2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan, 1,3-Diacetoxy-2-nitrohex-
4-en und -(Fur-2′-y¹)-2-nitro-3-acetoxyprop-1-en.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Her
stellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen
Formel I, worin
R₁, R₂, R₃, R₄ und R₅ wie oben festgelegt sind oder darüber
hinaus R₁ auch dann den nicht substituierten Phenylrest be
deuten kann, wenn R₂ und R₄ zusammen eine Valenzbindung dar
stellen und R₅ für einen Methylrest steht, welches dadurch ge
kennzeichnet ist, daß in an sich bekannter Weise
- a) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten der all
gemeinen Formel I, bei welchen R₃ für einen Formyl
oxy- oder Alkylcarbonyloxyrest mit 2 bis 13 Kohlen
stoffatomen oder einen, gegebenenfalls
durch 1 Halogenatom substituierten, Benzoyloxy
rest steht, R₂ und R₄ jeweils Wasserstoffatome be
deuten und R₁ und R₅ wie oben festegelegt sind,
- a₁) 1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propanderivate der allgemeinen Formel worin R₁ wie oben festgelegt ist, acyliert werden oder
- a₂) Aldehyde der allgemeinen Formel worin R₁ wie oben festgelegt ist, mit Nitro äthanol in Gegenwart von Basen umgesetzt und die erhaltenen 1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propan derivate der allgemeinen Formel IV acyliert werden oder
- b) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten der allgemeinen Formel I, bei welchen R₂ und R₄ zusammen eine Valenzbindung darstellen, R₃ für Wasserstoff steht und R₁ und R₅ wie oben festgelegt sind, Alde hyde der allgemeinen Formel II mit organischen Aminen oder Ammoniumacetat ungesetzt werden und nach Entfernen des gebildeten Wassers die ge bildeten Schiffschen Basen mit Nitroäthanol in Gegenwart der entsprechenden Carbonsäure anhydride und/oder Carbonsäuren oder mit den ent sprechenden Acyloxynitroalkanen umgesetzt werden oder
- c) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten der all gemeinen Formel I, bei welchen R₂ und R₄ zusammen eine Valenzbindung darstellen, R₃ für Wasserstoff steht und R₁ und R₅ wie oben festgelegt sind, 1,3-Diacetoxy-2-nitro-n-propanderivate der allge meinen Formel worin R₁ und R₅ wie oben festgelegt sind, in Lösungs mitteln erwärmt oder mit Basen behandelt werden.
Das Acylieren nach der Variante a) des erfindungsgemäßen
Verfahrens kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden.
Die Reinheit der 1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propanderivataus
gangsstoffe der allgemeinen Formel IV ist von besonderer
Wichtigkeit, da etwaige Verunreinigungen die Überführung
der ersteren in die erfindungsgemäßen 2-Nitroalkanolderivate
und die Isolierbarkeit der letzteren erschweren. Das Acylie
ren kann mit üblichen Acylierungsmitteln, vorteilhaft
Carbonsäurehalogeniden, insbesondere Carbonsäurechloriden,
oder Carbonsäureanhydriden durchgeführt werden. Vorzugs
weise wird das Acylieren mit den Carbonsäurechloriden bei
Temperaturen von 20 bis 130°C und mit den Carbonsäureanhy
driden in Gegenwart von starken Säuren oder den verwendeten
Carbonsäureanhydriden entsprechenden Carbonsäurechloriden
bei Temperaturen von 50 bis 60°C durchgeführt. Die erfindungs
gemäßen 2-Nitroalkanolderivate der allgemeinen Formel I
können aus den organischen Lösungsmitteln nach einem Waschen
mit eiskaltem Wasser isoliert werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Variante a₂)
des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Acylieren der
1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propanderivate der allgemeinen For
mel IV ohne Isolierung derselben aus dem Reaktionsgemisch
durchgeführt oder anders ausgedrückt werden die 1,3-Dihydroxy-
2-nitro-n-propanderivate der allgemeinen Formel IV ohne Iso
lierung im Reaktionsgemisch, in welchem sie sich bildeten, dem
Acylieren unterworfen.
Auch die Umsetzung der Aldehyde der allgemeinen Formel II
mit Nitroäthanol zu den 1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propanderivaten
der allgemeinen Formel IV nach der Variante a₂) des erfindungs
gemäßen Verfahrens kann in an sich bekannter Weise durchge
führt werden. Sie kann in organischen Lösungsmitteln vorge
nommen werden. Als Reaktionsmedium können vorteilhaft apolare
Lösungsmittel, Carbonsäureanhydride, Chloroform oder Alkanole
dienen. Als Basen können zweckmäßig anorganische Basen, ins
besondere Alkalimetallhydroxyde oder Alkalimetallcarbonate,
oder tertiäre Amine, insbesondere Triäthylamin oder N-Methyl
piperidin, eingesetzt werden. Die Basen werden im allgemeinen
in katalytischen Mengen verwendet. Die Umsetzung wird vor
teilhaft unter Kühlung bei Temperaturen von -5 bis +15°C
durchgeführt.
Als organische Amine können in erster Linie primäre Amine,
vorzugsweise niedere Alkylamine, insbesondere Alkylamine mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methylamin, Äthylamin oder
n-Butylamin, von welchen das letztere ganz besonders bevor
zugt ist, aber auch primäre aromatische Amine, zum Beispiel
Anilin, oder sekundäre Amine, zum Beispiel Diäthylamin, einge
setzt werden. Die Umsetzung kann in organischen Lösungsmitteln,
zum Beispiel Benzol, Toluol oder Xylol, durchgeführt werden.
Sie wird vorteilhaft unter Erwärmen des Reaktionsgemisches,
zum Beispiel auf dessen Siedepunkt, vorgenommen. Die nach dem
Entfernen des bei der Umsetzung gebildeten Wassers erfolgende
Umsetzung der erhaltenen Schiffschen Basen kann, im Falle daß
erfindungsgemäße 2-Nitroalkanolderivate der allgemeinen For
mel I, bei welchen R₅ für einen Methylrest steht, herzustellen
sind, mit Nitroäthanol in Gegenwart von Essigsäureanhydrid
und Eisessig oder mit Essigsäurenitroäthylester (Nitroätha
nolacetat), im letzteren Fall vorteilhaft auch in Gegenwart
von Essigsäureanhydrid und Eisessig, durchgeführt werden. Die
Umsetzung wird zweckmäßig unter Errwärmen, vorzugsweise auf den
Siedepunkt des Reaktionsgemisches, vorgenommmen. Das Endpro
dukt scheidet sich nach dem Abkühlen, Zugabe von Wasser oder
teilweiser Entfernung des Lösungsmittels kristallin aus.
Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Variante c)
des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Erwärmen der
1,3-Diacetoxy-2-nitro-n-propanderivate der allgemeinen For
mel III in organischen Lösungsmitteln in Gegenwart von Ad
sorbentien, insbesondere Silicagel, durchgeführt. Als Lösungs
mittel können vorteilhaft aliphatische Alkanole, zum Bei
spiel Methanol oder Äthanol, eingesetzt werden. Die Reak
tionstemperatur wird in Abhängigkeit vom Siedepunkt des Reak
tionsmediums gewählt, wobei vorteilhaft etwa 40 bis 70°C an
gewendet werden.
Als Basen zur Behandlung der 1,3-Diacetoxy-2-nitro-n-
propanderivate der allgemeinen Formel III können nach einer anderen
zweckmäßigen Ausführungsform der Variante c) des erfindungs
gemäßen Verfahrens Alkalimetallcarbonate, zum Beispiel Na
trium- oder Kaliumcarbonat, Alkalimetallbicarbonate, zum Bei
spiel Natrium- oder Kaliumbicarbonat, oder Alkalimetallacetate,
zum Beispiel Natrium- oder Kaliumacetat, verwendet werden.
Die Umsetzung kann vorteilhaft in heterogener Phase unter Er
wärmen, vorzugsweise auf die Siedetemperatur des Reaktions
gemisches, oder in homogener Phase in Alkanolen in der Kälte
durchgeführt werden.
Ferner sind erfindungsgemäß Pflanzenschutzmittel bezie
hungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel, insbesondere mit
baktericider und/oder fungicider Wirkung, welche 1 oder mehre
re der erfindungsgemäßen Verbindungen und/oder 1-Phenyl-2-
nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en als Wirkstoff beziehungsweise
Wirkstoffe, zweckmäßigerweise zusammen mit üblichen festen
oder flüssigen Trägern beziehungsweise Verdünnungsmitteln und
gegebenenfalls Hilfsstoffen, vorteilhaft dispergierenden,
solubilisierenden, anderen oberflächenaktiven, die Wirkungs
dauer regelnden, das Haften fördernden und/oder stabilisieren
den Substanzen, enthalten, vorgesehen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen und das 1-Phenyl-2-
nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en haben nämlich wertvolle Pflanzen
schutzwirkungen, insbesondere baktericide und/oder fungicide
Wirkungen. Von diesen hat das 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-
prop-1-en besonders hervorragende Wirkungen.
Dabei ist der Ausdruck "Schädlingsbekämpfungsmittel" in
seinem weitesten Sinne, also als auch die Wirkung gegen Schäd
linge, wie Bakterien, von welchen der Körper von Tieren, wie
Nutztieren, innen oder außen befallen wird, umfassend zu ver
stehen.
Der Wirkstoffgehalt der aus üblichen Zubereitungen be
reiteten Anwendungsformen der erfindungsgemäßen Pflanzen
schutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel kann
in einem weiten Bereich variieren.
Vorzugsweise beträgt der Wirkstoffgehalt der erfindungsge
mäßen Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämp
fungsmittel 0,01 bis 95 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis
10 Gew.-%.
Die baktericide Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
der allgemeinen Formel I wurde durch die folgenden Versuche
nachgewiesen. Die jeweilige Bakteriensuspension wurde in einen
sterilen Nährboden gebracht und eine wäßrige Lösung der zu unter
suchenden erfindungsgemäßen Verbindung beziehungsweise der
anerkannt gut wirksamen bekannten Vergleichssubstanz Dichlor-
N-[2-hydroxy-1-hydroxymethyl-2-(4′-nitrophenyl)-äthyl]-acetamid
{Chlorid} wurde mit Hilfe einer Pipette in den Nährboden
gebohrte Löcher gefüllt. Die Auswertung wurde nach 1 bis 3
Tagen auf Grund der gebildeten Hemmungsringe vorgenommen.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I
zusammengestellt.
Die fungicide Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen
der allgemeinen Formel I beziehungsweise von 1-Phenyl-2-nitro-
3-acetoxy-n-prop-1-en der erfindungsgemäßen Pflanzenschutz
mittel beziehungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel wurde zu
nächst mittels der Verfahrensweise mit vergiftetem Agar nach
gewiesen. Die zu untersuchenden erfindungsgemäßen Verbindungen
beziehungsweise 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en der
erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schäd
lingsbekämpfungsmittel beziehungsweise die anerkannt gut wirk
samen Vergleichsmaterialien Gemisch von Zinkäthylen-bis-di
thiocarbamat und Manganäthylen-bis-dithiocarbamat [Dithane M-45],
Zinkpropylen-bis-thiocarbamat [Antracol] und N-(Trichlorme
thylthio)-phthalimid [Ortho-Phaltan] wurden jeweils mit einem
festen Pilznährboden vermischt und die Entwicklung der Pilz
myzele wurde beobachtet. Es wurde die eine Entwicklungsver
minderung von 50% hervorrufende Konzentration (EC₅₀-Wert) be
stimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Ta
belle II zusammengestellt.
Auch die sporenkeimhemmende Wirkung der erfindungsge
mäßen Verbindungen der allgemeinen Formel I beziehungsweise
von 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en der erfindungsge
mäßen Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämp
fungsmittel wurde geprüft, und zwar in der Weise, daß Lösungen
der zu untersuchenden erfindungsgemäßen Verbindungen beziehungsweise von
1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en der erfindungsgemäßen
Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämpfungs
mittel beziehungsweise der anerkannt gut wirksamen Vergleichs
substanz Zinkäthylen-bis-dithiocarbamat als emulgierbares Pul
ver mit einem Wirkstoffgehalt von 80 Gew.-% [Zineb 80 WP] in
destilliertem Wasser mit der Sporensuspension der Pilze ver
mischt wurden und die prozentuale Hemmung nach 1 Tag durch
mikroskopische Zählung der gekeimten Sporen bestimmt wurde.
Die Ergebnisse dieser Versuche sind in der folgenden Tabelle III
zusammengestellt.
Die erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel beziehungs
weise Schädlingsbekämpfungsmittel können als Präparate mit
einem Gehalt auch an üblichen Trägern beziehungsweise Ver
dünnungsmitteln und gegebenenfalls Hilfsstoffen außer dem Wirk
stoff beziehungsweise den Wirkstoffen nach den erfindungsge
mäßen Festlegungen vorliegen, wobei ihre Zubereitung in an
sich bekannter Weise erfolgen kann.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe der allgemeinen For
mel I beziehungsweise das 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-
1-en der erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel beziehungs
weise Schädlingsbekämpfungsmittel können beziehungsweise kann
dabei in üblichen Zubereitungsformen, wie in Form von Lösungen,
Emulsionen, Suspensionen, Pulvern, Spritzpulvern, löslichen
Pulvern, Stäubemitteln, Schäumen, Pasten, Granulaten, Aero
solen, Suspensionskonzentraten, Emulsionskonzentraten und
Saatgutpudern, vorliegen. Zweckmäßige Zubereitungsformen sind
zum Beispiel emulgierbare Pulver mit einem Wirkstoffgehalt von
50 Gew.-% (50 WP), emulgierbare Konzentrate (EC) kolloidale
Suspensionskonzentrate (Col.) Mikrogranulate, Sprühflüssigkei
ten beziehungsweise Sprays und Ultraniedrigvolumpräparate
(ULW).
Diese Präparate können den Wirkstoff beziehungsweise die
Wirkstoffe in Mischung mit Streckmitteln, also flüssigen
Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen
und/oder Trägerstoffen, gegebenenfalls zusammen mit ober
flächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Disper
giermitteln und/oder Schaum erzeugenden Mitteln, enthalten.
Falls Wasser als Streckmittel dient, können organische Lösungs
mittel als Hilfslösungsmittel vorliegen. Die Zubereitung die
ser Präparate kann in an sich bekannter Weise, zum Beispiel
durch Vermischen des Wirkstoffes beziehungsweise der Wirk
stoffe mit den anderen genannten Substanzen erfolgen.
Als flüssige Lösungsmittel kommen zum Beispiel die fol
genden in Frage: aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Xylol,
Toluol und Alkylnaphthaline, aromatische Chlorkohlenwasser
stoffe, wie Chlorenzole, aliphatische Chlorkohlenwasser
stoffe, wie Methylenchlorid und Äthylenchlorid, aliphatische
Kohlenwasserstoffe, wie Paraffine, alicyclische Kohlenwasser
stoffe, wie Cyclohexan, Alkohole, wie n-Butanol und Glykol,
und deren Äther und Ester, Ketone, wie Aceton, Methyläthyl
keton und Cyclohexanon, polare Lösungsmittel, wie Dimethyl
formamid oder Dimethylsulfoxyd, sowie Wasser.
Unter verflüssigten gasförmigen Streckmitteln bezie
hungsweise Trägerstoffen sind solche Flüssigkeiten, welche
bei normaler Temperatur und unter Normaldruck gasförmig sind,
zum Beispiel Aerosoltreibgase, wie Halogenkohlenwasserstoffe,
sowie n-Butan, n-Propan, Stickstoff und Kohlendioxyd, zu ver
stehen.
Beispiele für feste Trägerstoffe sind natürliche Gesteins
mehle, wie Tone, beispielsweise Kaoline und Montmorillonit,
Talk, Kreide, Quarz und Kieselgur (Diatomeenerde),
und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure,
Aluminiumoxyd und Silikate. Als feste Trägerstoffe für Granu
late kommen zum Beispiel die folgenden in Frage: gebrochene
und fraktionierte natürliche Gesteine, wie Kalspat (Calcit),
Marmor, Bimsstein, Sepiolith und Dolomit, synthetische Granu
late aus anorganischen und organischen Mehlen und Granulate
aus organischem Material, wie Sägemehl, Kokosnußschalen, Mais
kolben und Tabakstengel.
Als Emulgier- und/oder Schaum erzeugende Mittel kommen
vor allen nicht-ionogene und anionenaktive Emulgatoren, wie
Polyoxyäthylenfettsäureester, Polyoxyäthylenfettalkoholäther,
Alkylarylpolyglykoläther, Alkylsulfate, Alkylsulfonate, Aryl
sulfonate und Eiweißhydrolysate, in Frage. Beispiele für
Dispergiermittel sind Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellu
lose.
Beispiele für das Haften fördernde Mittel (Haftmittel)
sind Carboxymethylcellulose, natürliche und synthetische pul
verige, körnige und latexförmige Polymere, wie Gummi arabicum,
Polyvinylalkohol und Polyvinylacetat.
Außerdem können in den Präparaten Farbstoffe, wie an
organische Pigmente, und Spurennährstoffe, wie Salze von Bor,
Eisen, Kupfer, Kobalt, Mangan, Molybdän und Zink, enthalten
sein.
Ferner betrifft die Erfindung die Verwendung der er
findungsgemäßen Pflanzenschutzmittel beziehungsweise Schäd
lingsbekämpfungsmittel zur Behandlung von Pflanzen, Saatgut
und/oder Böden.
Auch zur Behandlung von Schädlingen befallenen Tieren
können die erfindungsgemäßen Schädlingsbekämpfungsmittel ein
gesetzt werden.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe der all
gemeinen Formel I beziehungsweise des 1-Phenyl-2-nitro-3-acet
oxy-n-prop-1-enes der erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel
beziehungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel kann in Form von
üblichen Präparaten, wie der oben beschriebenen, und/oder
aus diesen bereiteten Anwendungsformen erfolgen. Die An
wendung geschieht in einer den Anwendungsformen angepaßten
üblichen Weise.
Die erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel beziehungs
weise Schädlingsbekämpfungsmittel können in der Landwirt
schaft vorteilhaft als Sprühmittel gegen die Meltau- und
Grindkrankheiten von Obstbäumen (wie Podosphaera, Uncinula
und Venturial), durch Phytophtora, Alternaria und Bakterien
verursachte Krankheiten von Tomaten- und Kartoffelkulturen
(wie Phytophthora infestans, Alternaria solani, Corneybac
terium michigense und Xanthomonas vesicatoris) eingesetzt
werden.
Die gegen Fusariumstämme ausgeübte starke hemmende Wir
kung ermöglicht die Verwendung der erfindungsgemäßen Pflanzen
schutzmittel beziehungsweise Schädlingsbekämpfungsmittel
gegen die Fusariumkrankheiten von Getreide und Mais durch
Beizen oder Vorlauf- beziehungsweise Nachlaufbehandlung.
Die erfindungsgemäßen Schädlingsbekämpfungsmittel können
auch bei der Bekämpfung von Aspergillosis an Tieren einge
setzt werden, da die erfindungsgemäßen Verbindungen der all
gemeinen Formel I und 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en
der erfindungsgemäßen Schädlingsbekämpfungsmittel den be
treffenden Krankheitserreger, den Aspergillus fumigatus, stark
hemmen.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher
erläutert.
Es wurden 19,6 g (0,1 Mol) 3,4,5-Trimethoxybenzyldehyd
und 9,1 g (0,1 Mol) Nitroähtanol in einem Gemisch von
25 cm³ Methanol und 1 cm³ N-Methylpiperidin in enem
Eis/Wasser-Bad bei einer Temperatur von 0°C suspendiert.
Das Reaktionsgemisch wurde 6 Stunden lang gerührt bezie
hungsweise geschüttelt und nach Zugabe von 50 cm³ Chloroform
72 Stunden lang bei 0°C stehengelassen und mit 1 cm³ Essig
säure angesäuert. Das ausgeschiedene kristalline Produkt
wurde abfiltriert, mit Chlorofom und eiskaltem (0°C) Wasser
gewaschen und getrocknet. So wurden 19,7 g (68,64% der
Theorie, bezogenauf den eingesetzten 3,4,5-Trimethoxy
benzahldehyd) 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-n-
propan-1,3-diol mit einem Schmelzpunkt von 155 bis 159°C
erhalten.
9,7 g (0,0338 Mol) des wie vorstehend beschrieben er
haltenen 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-1,3-n-
propandioles wurden in einem Gemisch von 13,78 g (0,135 Mol)
Essigsäureanhydrid und 2,6 g Acetylchlorid 4 Stunden lang
bei 60°C gerührt beziehungsweise geschüttelt und danach
auf 20°C abgekühlt und auf 50 g Eis gegossen. Die
Kristallisation begann sofort. Das ausgeschiedene Produkt
wurde abfiltriert, 3-mal mit je 15 cm³ eiskaltem Wasser
und mit ein wenig (etwa 3 cm³) Isopropanol gewaschen und
getrocknet. So wurden 11,3 g [90,12% der Theorie, bezogen
auf das eingesetzte 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-
n-propan-1,3-diol] 1-[3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-
1,3-diacetoxy-n-propan mit einem Schmelzpunkt von
107 bis 109°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₆H₂₁NO₉
berechnet:
C=51,75%, H=5,70%, N=3,77%;
gefunden:
C=51,69%, H=5,65%, N=3,73%.
berechnet:
C=51,75%, H=5,70%, N=3,77%;
gefunden:
C=51,69%, H=5,65%, N=3,73%.
Es wurden 83,1 g (0,5 Mol) 3,4-Dimethoxybenzaldehyd und
45,5 g (0,5 Mol) Nitroäthanol in Gegenwart von 2,5 cm³ Tri
äthylamin als Katalysator suspendiert und 5,5 Stunden lang
auf einem Eis/Wasser-Bad bei 5°C gerührt beziehungsweise
geschüttelt. Dem Reaktionsgemisch wurden innerhalb 5 Stun
den 30 cm³ Chloroform in kleinen Portionen zugesetzt. Das
Reaktionsgemisch wurde 12 Stunden lang unter Kühlen stehen
gelassen und mit 2 cm³ Essigsäure angesäuert. Die ausge
schiedenen Kristalle wurden abfiltriert, mit Chloroform
und eiskaltem Wasser gewaschen und getrocknet. So wurden
96,1 g (74,8% der Theorie, bezogen auf den eingesetzten
3,4-Dimethoxybenzaldehyd) 1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-
nitro-n-propan-1,3-diol mit einem Schmelzpunkt von
134 bis 138° erhalten.
12,85 g (0,05 Mol) des wie vorstehend beschrieben er
haltenen 1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-
dioles wurden in einem Gemisch von 20,4 g Essigsäure
anhydrid und 3,92 g Acetylchlorid 5 Stunden lang bei 50°C
gerührt beziehungsweise geschüttelt. Das Reaktionsgemisch
wurde abgekühlt und auf Eis gegossen. Die erhaltene ölige
Substanz wurde 2-mal mit eiskaltem Wasser gewaschen und
dekantiert. Nach Zugabe von 20 cm³ Isopropanol fand eine
Kristallisation statt. Das ausgeschiedene kristalline
Produkt wurde abfiltriert, je 3-mal mit je 5 cm³ Iso
propanol und je 10 cm³ n-Hexan gewaschen und getrocknet. So
wurden 11,1 g [65,1% der Theorie, bezogen auf das einge
setzte 1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-diol]
1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan
mit einem Schmelzpunkt von 85 bis 88°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₅H₁₉NO₈
berechnet:
C=52,78%, H=5,61%, N=4,10%;
gefunden:
C=52,72%, H=5,58%, N=4,12%.
berechnet:
C=52,78%, H=5,61%, N=4,10%;
gefunden:
C=52,72%, H=5,58%, N=4,12%.
Es wurden 7,55 g (0,05 Mol) 4-Nitrobenzaldehyd und
4,55 g (0,05 Mol) Nitroäthanol in einem Gemisch von 30 cm³
Methanol und 0,2 cm³ Triäthylamin suspendiert. Das Reaktions
gemisch wurde bei 0°C bis zum Lösen (etwa 30 Minuten) ge
rührt beziehungsweise geschüttelt und danach 20 Stunden
lang bei 0°C stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wurde
mit 0,2 cm³ Essigsäure und 0,2 cm³ konzentrierter Salz
säure angesäuert (auf einen pH-Wert von 2). Nach Zugabe
von 20 cm³ eiskaltem Wasser wurden die ausgeschiedenen
Kristalle abfiltriert, mit Chloroform gewaschen und ge
trocknet. So wurden 8,5 g (70,25% der Theorie, bezogen auf
den eingesetzten 4-Nitrobenzaldehyd) 1-(4′-Nitrophenyl)-
2-nitro-n-propan-1,3-diol mit einem Schmelzpunkt von
105 bis 107°C erhalten.
Diese 8,5 g (0,035 Mol) 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-n-
propan-1,3-diol wurden in einem Gemisch von 14 g (0,13 Mol)
Essigsäureanhydrid und 1 g Acetylchlorid 3 Stunden lang
bei 60°C gerührt beziehungsweise geschüttelt. Das Reaktions
gemisch wurde abgekühlt, auf 60 g Eis gegossen und gründlich
gerührt beziehungsweise geschüttelt. Das Wasser wurde ab
dekantiert, dem wachsartigen Rückstand wurden 10 cm³ Iso
propanol zugesetzt und es wurde bei 0°C kristallisiert. Das
ausgeschiedene kristalline Produkt wurde abfiltriert, mit
Isopropanol gewaschen und bei 20°C getrocknet. So wurden
8,8 g [77,1% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte
1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-diol] 1-(4′-Nitro
phenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan mit einem Schmelz
punkt von 63 bis 66°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₃H₁₄N₂O₈
berechnet:
C=47,85%, H=4,32%, N=8,58%;
gefunden:
C=47,74%, H=4,19%, N=8,62%.
berechnet:
C=47,85%, H=4,32%, N=8,58%;
gefunden:
C=47,74%, H=4,19%, N=8,62%.
Es wurden 3,0 g (0,0124 Mol) 1-(4′-Nitrophenyl)-2-
nitro-n-propan-1,3-diol in 10 cm³ Propionsäureanhydrid
suspendiert. Nach Zugabe von 0,05 cm³ konzentrierter
Schwefelsäure ging die Verbindung sofort in Lösung. Die
gebildete Lösung wurde 12 Stunden lang bei 20°C stehen
gelassen. Die ausgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert,
mit Petroläther gewaschen und aus Isopropanol umkristalli
siert. So wurden 1,5 g [34,2% der Theorie, bezogen auf
das eingesetzte 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-
diol] 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-1,3-di-n-propionyl-n-
propan mit einem Schmelzpunkt von 61,5 bis 65,6°C er
halten.
Analyse:
Für C₁₅H₁₈N₂O₈
berechnet:
C=50,84%, H=5,12%, N=7,90%, O=36,12%;
gefunden:
C=50,37%, H=5,30%, N=7,98%.
berechnet:
C=50,84%, H=5,12%, N=7,90%, O=36,12%;
gefunden:
C=50,37%, H=5,30%, N=7,98%.
Es wurden 30 g (0,15 Mol) Acetylvanillin bei -2°C in
40 cm³ Chloroform suspendiert. Der Suspension wurden
13,65 g (1,15 Mol) Nitroäthanol und 0,2 cm³ Triäthylamin
mit einer solchen Geschwindigkeit zugetropft, daß die
Temperatur 10°C nicht überstieg (etwa 5 Minuten). Während
der Zugabe wurde der Kolben geschüttelt. Das Reaktionsge
misch wurde bei -5°C stehengelassen. Nach etwa 3 Stunden
begann eine Kristallisation. Das Reaktionsgemisch wurde
12 Stunden lang bei -5°C stehengelassen und mit 0,3 cm³
Essigsäure angesäuert. Die ausgeschiedenen Kristalle wurden
abfiltriert, mit Chloroform gewaschen und getrocknet. So
wurden 14,5 g (32,8% der Theorie, bezogen auf das einge
setzte Acetylvanillin) 1-(4′-Acetoxy-3′-methoxyphenyl)-
2-nitro-n-propan-1,3-diol mit einem Schmelzpunkt von
89 bis 98°C erhalten.
12,1 g (0,04 Mol) des wie vorstehend beschrieben
erhaltenen 1-(4′-Acetoxy-3′-methoxyphenyl)-2-nitro-n-propan-
1,3-dioles wurden bei 20°C in 24,2 cm³ Essigsäure
suspendiert. Nach Zugabe von 24,2 cm³ Acetylchlorid stieg
die Temperatur auf 40°C und das Produkt ging in Lösung. Das
Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden lang gerührt beziehungs
weise geschüttelt, auf Eis gegossen, gerührt beziehungs
weise geschüttelt und dekantiert. Nach Zugabe von 10 cm³
Isopropanol wurde das Gemisch 12 Stunden lang auf -5°C ge
halten. Die ausgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert
und getrocknet. So wurden 10,5 g (67,8% der Theorie, be
zogen auf das eingesetzte 1-(4′-Acetoxy-3′-methoxyphenyl)-
2-nitro-n-propan-1,3-diol] mit einem Schmelzpunkt von
97 bis 100°C erhalten. Dieses wurde in einem Gemisch von
80 cm³ Isopropanol und 10 cm³ Chloroform bei 70°C gelöst
und umkristallisiert. So wurden 9,1 g (58,7% der Theorie,
bezogen auf das eingesetzte 1-(4′-Acetoxy-3′methoxy-
phenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-diol] reines 1-(4′-Acetoxy-
3′-methoxyphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propanprodukt
mit einem Schmelzpunkt von 103,5 bis 106,5°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₆H₁₉NO₉
berechnet:
C=50,42%, H=5,36%, N=4,00%;
gefunden:
C=52,00%, H=4,95%, N=3,87%.
berechnet:
C=50,42%, H=5,36%, N=4,00%;
gefunden:
C=52,00%, H=4,95%, N=3,87%.
Es wurden 5,5 g (0,049 Mol) Cyclohexancarbaldehyd und
4,5 g (0,049 Mol) Nitroäthanol in einen mit einem Rührer
und einem Thermometer versehenen Kolben eingebracht. Nach
Zugabe von 0,3 cm³ Triäthylamin wurde das Reaktionsgemisch
10 Stunden lang bei 0°C gerührt beziehungsweise geschüttelt.
Es wurden 15 cm³ einer 0,5 n Salzsäure zugesetzt, 30 Minuten
lang gerührt beziehungsweise geschüttelt, 40 cm³ Äther zuge
setzt und 10 Minuten lang gerührt beziehungsweise ge
schüttelt. Die ätherische Phase wurde abgetrennt und die
wäßrige Phase wurde mit 20 cm³ Äther gewaschen und noch
1-mal extrahiert. Die vereinigten ätherischen Phasen wur
den mit einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen,
das Lösungsmittel wurde entfernt und dem Rückstand wurden
15 g (0,197 Mol) Essigsäureanhydrid und 2 cm³ Acetylchlorid
zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 0°C gerührt be
ziehungsweise geschüttelt, auf 50°C erwärmt, 2 Stunden
lang bei dieser Temperatur gerührt beziehungsweise ge
schüttelt und auf 50 g Eis gegossen. Aus dem Reaktionsge
misch wurde das Produkt mit 50 cm³ Chloroform extrahiert.
Die Chloroformphase wurde 2-mal mit je 50 cm³ Wasser ge
waschen. Der Auszug wurde mit Aktivkohle geklärt und
filtriert und das Lösungsmittel wurde entfernt. So wurden
10,5 g (74,5% der Theorie, bezogen auf den eingesetzten
Cyclohexancarbaldehyd) 1-Cyclohexyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-
n-propan erhalten. Gemäß der Dünnschichtchromatographie
war das Produkt einheitlich; Rf-Wert= 0,73 (aus einem
Gemisch von Benzol, Methanol und Aceton im Volumverhältnis
von 90 : 10 : 1 an einem Silicagel [Silikagel GF 254]).
Analyse:
Für C₁₃H₂₁NO₆
berechnet:
C=54,35%, H=7,31%, N=4,87%;
gefunden:
C=53,27%, H=7,74%, N=4,86%.
berechnet:
C=54,35%, H=7,31%, N=4,87%;
gefunden:
C=53,27%, H=7,74%, N=4,86%.
Es wurden 4,5 g (0,024 Mol) Laurinaldehyd und 4,5 g
(0,049 Mol) Nitroäthanol in einen mit einem Rührer ver
sehenen Kolben eingebracht. Bei 0°C wurde 0,5 cm³ Tri
äthylamin zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 70 Stunden
lang unter Kühlen stehengelassen. Nach Zugabe von 15 cm³
einer 0,5 n Salzsäure wurde 2-mal mit je 20 cm³ Äther
extrahiert. Die ätherische Phase wurde mit 3 Tropfen Essig
säure behandelt und danach mit einer gesättigten Natrium
chloridlösung extrahiert und der Äther wurde abdestilliert.
Dem Rückstand wurden 18 g (0,176 Mol) Essigsäureanhydrid
zugesetzt und 2 cm³ Acetylchlorid zugetropft. Die
Temperatur des Reaktionsgemisches stieg innerhalb
15 Minuten auf 30°C. Das Gemisch wurde 2 Stunden lang bei
50°C gerührt beziehungsweise geschüttelt, auf 50 g Eis
gegossen und 10 Stunden lang mit 50 cm³ Chloroform gerührt
beziehungsweise geschüttelt. Die Phasen wurden voneinander
getrennt und die wäßrige Schicht wurde mit 50 cm³ Chloro
form extrahiert und lösungsmittelfrei gemacht. So wurden
8,1 g (92,3% der Theorie, bezogen auf den eingesetzten
Laurinaldehyd) 1,3-Diacetoxy-2-nitro-n-tetradecan er
halten. Gemäß der Dünnschichtchromatographie war das
Produkt einheitlich; Rf-Wert=0,8 (aus einem Gemisch
von Toluol und Äthylacetat im Volumverhältnis von
60 : 40 an einem Silicagel [Silikagel GF 254]).
Es wurde ein Gemisch von 18,5 g (0,1 Mol) p-Brom
benzaldehyd, 20 cm³ Methanol und 0,5 cm³ Triäthylamin
auf -3°C gekühlt. Während 1 Stunde wurden 9,1 g (0,1 Mol)
Nitroäthanol zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 4 Stunden
lang bei 0 bis 5°C gerührt beziehungsweise geschüttelt.
Ihm wurden 50 cm³ Wasser und nach dem Abkühlen auf 5°C
30 cm³ einer 0,5 n Salzsäure zugesetzt. Das Gemisch
wurde 10 Minuten lang gerührt beziehungsweise geschüttelt
und nach der Zugabe von 30 cm³ Äther wurden die Phasen
voneinander getrennt. Der Äther wurde abdestilliert und
dem Rückstand wurden 30 g (0,29 Mol) Essigsäureanhydrid
und 2 cm³ Acetylchlorid zugesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 2 Stunden lang bei 60°C gerührt beziehungsweise ge
schüttelt, auf 100 g Eis gegossen und 3 Stunden lang ge
rührt beziehungsweise geschüttelt. Das ausgeschiedene
Produkt wurde abfiltriert. Das Produkt hat sich bei der
Dünnschichtchromatographie als einheitlich erwiesen;
Rf-Wert=0,76 (aus einem Gemisch von Benzol, Methanol
und Aceton im Volumverhältnis von 90 : 10 : 1). So wurden
28,7 g (79,7% der Theorie, bezogen auf den eingesetzten
p-Brombenzaldehyd) 1-(4′-Bromphenyl)-2-nitro-1,3-di
acetoxy-n-propan mit einem Schmelzpunkt von 81 bis 82°C
erhalten.
Analyse:
Für C₁₃H₁₄NBrO₆
berechnet:
C=43,34%, H=3,88%, N=3,88%, Br=22,20%;
gefunden:
C=43,54%, H=4,09%, N=3,91%, Br=22,55%.
berechnet:
C=43,34%, H=3,88%, N=3,88%, Br=22,20%;
gefunden:
C=43,54%, H=4,09%, N=3,91%, Br=22,55%.
Es wurde ein Gemisch von 6,8 g (0,05 Mol) 4-Methoxy
benzaldehyd, 4,56 g (0,05 Mol) n-Butylamin und 100 cm³
Benzol unter einem Wasserabscheideraufsatz zum Sieden er
hitzt, bis die theoretische Wassermenge (0,05 Mol) ab
destilliert war. Das Benzol wurde abgedampft und dem
Rückstand wurden 6,65 g (0,05 Mol) Essigsäurenitroäthyl
ester [Acetylnitroäthanol], 26,0 cm³ Eisessig und 5,1 g
(0,05 Mol) Essigsäureanhydrid zugesetzt. Das Reaktionsge
misch wurde ½ Stunde lang zum Sieden erhitzt und danach
auf 20°C gekühlt. Nach der Zugabe von 30 cm³ Wasser begann
die Kristallisation auf ein Reiben hin. Das Gemisch wurde
zur Kristallisation über Nach bei 0°C in einem Kühl
schrank aufbewahrt, dann filtriert, mit kaltem Äthanol
gewaschen und getrocknet. So wurden 3,0 g (23,9% der
Theorie, bezogen auf den eingesetzten 4-Methoxybenzaldehyd)
1-(4′-Methoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit
einem Schmelzpunkt von 80 bis 82,5°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₂H₁₃NO₅
berechnet:
C=57,37%, H=5,21%, N=5,58%, O=31,84%;
gefunden:
C=57,38%, H=5,44%, N=5,45%, O=31,73%.
berechnet:
C=57,37%, H=5,21%, N=5,58%, O=31,84%;
gefunden:
C=57,38%, H=5,44%, N=5,45%, O=31,73%.
Es wurde wie im Beispiel 9 beschrieben verfahren, je
doch mit dem Unterschied, daß als Ausgangsstoff 19,6 g
(0,1 Mol) 3,4,5-Trimethoxybenzaldehyd verwendet wurden
und dem Rückstand (24,6 g) 13,3 g (0,1 Mol) Essigsäure
nitroäthylester [Acetylnitroäthanol], 52,0 cm³ Eisessig
und 12,0 g (0,1 Mol+Überschuß) 17,6%iges Essigsäure
anhydrid zugesetzt wurden. Das Reaktionsgemisch wurde
1 Stunde lang auf einem heißen Wasserbad erwärmt und danach
auf 20°C abgekühlt. Nach der Zugabe von 28 cm³ Wasser wur
de das Gemisch über Nacht in einem Kühlschrank stehenge
lassen. Nach dem Umkristallisieren wurden 4,0 g (12,9%
der Theorie, bezogen auf den eingesetzten 3,4,5-Tri
methoxybenzaldehyd) 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-
3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
61 bis 70°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₄H₁₇NO₇
berechnet:
C=54,02%, H=5,50%, N=4,50%;
gefunden:
C=53,94%, H=5,65%, N=4,46%.
berechnet:
C=54,02%, H=5,50%, N=4,50%;
gefunden:
C=53,94%, H=5,65%, N=4,46%.
Es wurden 3,7 g (0,01 Mol) 1-(3′,4′,5′-Trimethoxy
phenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan [1-(3′,4′,5′-Tri
methoxyphenyl)-2-nitro-n-propan-1,3-dioldiacetat] in
30 cm³ Methanol suspendiert. Der Suspension wurde eine
Lösung von 1 g (0,01 Mol) Kaliumacetat und 5 cm³ Methanol
zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 5 Stunden lang in
einem eiskalten Wasserbad gerührt beziehungsweise ge
schüttelt. Das ausgeschieden kristalline Produkt wurde
abfiltriert, mit Wasser und Methanol gewaschen und ge
trocknet. So wurden 2,8 g [90% der Theorie, bezogen auf das
eingesetzte 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-nitro-1,3-
diacetoxy-n-propan] 1-(3′,4′,5′-Trimethoxyphenyl)-2-
nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
61 bis 70°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₄H₁₇NO₇
berechnet:
C=54,02%, H=5,50%, N=4,50%;
gefunden:
C=53,54%, H=5,65%, N=4,46%.
berechnet:
C=54,02%, H=5,50%, N=4,50%;
gefunden:
C=53,54%, H=5,65%, N=4,46%.
Es wurde wie im Beispiel 9 beschrieben verfahren, jedoch mit dem Unterschied, daß als Ausgangsstoff 15 g
(0,09 Mol) 3,4-Dimethoxybenzaldehyd verwendet wurden und
dem Rückstand (25,2 g) 9,1 g (0,1 Mol) Nitroäthanol,
52 cm³ Eisessig und 24 g Essigsäureanhydrid zugesetzt
wurden. So wurden 6,4 g (25,3% der Theorie, bezogen auf
den eingesetzten 3,4-Diemthoxybenzaldehyd) 1-(3′,4′-
Dimethoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem
Schmelzpunkt von 106 bis 108°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₃H₁₅NO₆
berechnet:
C=55,51%, H=5,38%, N=4,98%;
gefunden:
C=55,61%, H=5,48%, N=4,97%.
berechnet:
C=55,51%, H=5,38%, N=4,98%;
gefunden:
C=55,61%, H=5,48%, N=4,97%.
Es wurde wie im Beispiel 10, Verfahrensweise b) be
schrieben vorgegangen, jedoch mit dem Unterschied, daß als
Ausgangsstoff 3,4 g (0,01 Mol) 1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-
2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan verwendet wurden. So wur
den 2,6 g [92,53% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte
1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan]
1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en
mit einem Schmelzpunkt von 106 bis 108°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₃H₁₅NO₆
berechnet:
C=55,51%, H=5,38%, N=4,98%;
gefunden:
C=56,02%, H=5,53%, N=4,92%.
berechnet:
C=55,51%, H=5,38%, N=4,98%;
gefunden:
C=56,02%, H=5,53%, N=4,92%.
Es wurde wie im Beispiel 9 beschrieben verfahren, je
doch mit dem Unterschied, daß als Ausgangsstoff 7,5 g
(0,05 Mol) 3,4-Methylendioxybenzaldehyd verwendet wurden.
So wurden 4,6 g (34,7% der Theorie, bezogen auf den einge
setzten 3,4-Methylendioxybenzaldehyd) 1-(3′,4′-Methylen
dioxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem
Schmelzpunkt von 126 bis 128,5°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₂H₁₁NO₆
berechnet:
C=54,34%, H=4,18%, N=5,28%;
gefunden:
C=54,36%, H=4,26%, N=5,36%.
berechnet:
C=54,34%, H=4,18%, N=5,28%;
gefunden:
C=54,36%, H=4,26%, N=5,36%.
Es wurde wie im Beispiel 9 beschrieben verfahren, je
doch mit dem Unterschied, daß als Ausgangsstoff 9,6 g
(0,1 Mol) Furfurol verwendet wurden und dem Rückstand
(38,6 g) 13,3 g (0,1 Mol) Essigsäurenitroäthylester
[Acetylnitroäthanol], 52,0 cm³ Eisessig und 12 g Essig
säureanhydrid zugesetzt wurden. Nach dem Umkristallisieren
wurden 6,0 g (28,7% der Theorie, bezogen auf das einge
setzte Furfurol) 1-(Fur-2′-yl)-2-nitro-3-acetoxy-n-
prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von 97 bis 99°C er
halten.
Analyse:
Für C₉H₇NO₅
berechnet:
C=51,68%, H=3,37%, N=6,70%;
gefunden:
C=50,76%, H=4,35%, N=6,65%.
berechnet:
C=51,68%, H=3,37%, N=6,70%;
gefunden:
C=50,76%, H=4,35%, N=6,65%.
Es wurden 6,52 g (0,02 Mol) 1-(4′-Nitrophenyl)-2-
nitro-1,3-diacetoxy-n-propan [1-(4′-Nitrophenyl)-2-
nitro-n-propan-1,3-dioldiacetat] bei 20°C in 20 cm³
Methanol suspendiert. Nach der Zugabe von 1,3 g
(0,011 Mol) pulverförmigem Kaliumcarbonat wurde das Ge
misch bei 20°C bis zum Lösen gerührt beziehungsweise
geschüttelt. Die Lösung wurde allmählich auf 0°C gekühlt
und bei dieser Temperatur 10 Stunden lang gerührt bezie
hungsweise geschüttelt. Das ausgeschiedene kristalline
Produkt wurde abfiltriert, mit Wasser und Methanol ge
waschen und getrocknet. So wurden 4,0 g [75,2% der Theorie,
bezogen auf das eingesetzte 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-
1,3-diacetoxy-n-propan] 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-3-
acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
109 bis 111°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₁H₁₀N₂O₆
berechnet:
C=49,63%, H=3,86%, N=10,52%;
gefunden:
C=49,79%, H=3,94%, N=10,51%.
berechnet:
C=49,63%, H=3,86%, N=10,52%;
gefunden:
C=49,79%, H=3,94%, N=10,51%.
Es wurde eine Glassäule mit einem Durchmesser von 25 mm
in einer Länge von 30 cm mit Silicagel (0,063 bis 0,200 mm
[70-230 mesh]) gefüllt. Die Säule wurde auf 45°C erwärmt
und es wurde durch sie eine Lösung von 5,62 g (0,02 Mol)
1-Phenyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan [1-Phenyl-2-nitro-
1,3-propandioldiacetat] in 150 cm³ Methanol durchge
gossen. Die Säule wurde mit 100 cm³ reinem Methanol nach
gewaschen. Die vereinigten methanolischen Lösungen wurden
auf ein Volumen von etwa 20 cm³ eingeengt. Der Rückstand
wurde 2 Stunden lang in einem Kühlschrank aufbewahrt und
das ausgeschiedene kristalline Produkt wurde abfiltriert,
mit ein wenig Methanol gewaschen und getrocknet. So wurden
3,9 g (88,2% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte
1-Phenyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan) 1-Phenyl-2-nitro-
3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
80 bis 82°C erhalten.
Es wurden 5,62 g (0,02 Mol) 1-Phenyl-2-nitro-1,3-
diacetoxy-n-propan [1-Phenyl-2-nitro-1,3-propandiol-
diacetat] bei 20°C in 25 cm³ Methanol gelöst. Der Lösung
wurde eine Lösung von 2 g (0,02 Mol) Kaliumacetat in
7 cm³ Methanol zugesetzt. Die erhaltene Reaktionslösung
wurde bei 20° gerührt beziehungsweise geschüttelt. Die
Kristallisation begann nach etwa 15 Minuten. Das Gemisch
wurde in einem eiskalten Bad etwa 3 Stunden lang gerührt
beziehungsweise geschüttelt, filtriert, mit ein wenig ge
kühltem Methanol gewaschen und getrocknet. So wurden
4,1 g (92,8% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte
1-Phenyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan) 1-Phenyl-2-nitro-
3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
80 bis 82°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₁H₁₁NO₄
berechnet:
C=59,80%, H=4,97%, N=6,34%;
gefunden:
C=60,56%, H=5,32%, N=6,33%.
berechnet:
C=59,80%, H=4,97%, N=6,34%;
gefunden:
C=60,56%, H=5,32%, N=6,33%.
Es wurden 4,1 g (0,011 Mol) 1-(3′-Methoxy-4′-acetoxy-
phenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan in einem Gemisch
von 12 cm³ Aceton und 12 cm³ Methanol gelöst. Dann wurde
eine Lösung von 0,92 g (0,0111 Mol) Natriumbicarbonat und
6 cm³ Wasser unter Rühren beziehungsweise Schütteln und
Eiskühlung zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 5 Stunden
lang bei 0 bis 2°C gerührt beziehungsweise geschüttelt und
der pH-Wert wurde mit einer 10%igen Salzsäure auf 2 bis 3
eingestellt. Das organische Lösungsmittel wurde unter ver
mindertem Druck abgedampft. Dem Rückstand wurden 10 cm³
Äthanol zugesetzt und das Gemisch wurde auf 0°C abgekühlt.
So wurden 2,9 g [82% der Theorie, bezogen auf das einge
setzte 1-(3′-Methoxy-4′-acetoxyphenyl)-2-nitro-1,3-
diacetoxy-n-propan] 1-(3-Methoxy-4-acetoxyphenyl)-2-
nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt
von 82 bis 90°C erhalten. Nach dem Umkristallisieren aus
15 cm³ Aceton wurden 2,3 g [67% der Theorie, bezogen auf
das eingesetzte 1-(3′-Methoxy-4′-acetoxyphenyl)-2-nitro-
1,3-diacetoxy-n-propan] reines 1-(3-Methoxy-4-acetoxy-
phenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-enprodukt mit einem
Schmelzpunkt von 101 bis 102°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₄H₁₅NO₇
berechnet:
C=54,37%, H=4,89%, N=4,53%;
gefunden:
C=54,87%, H=5,03%, N=4,54%.
berechnet:
C=54,37%, H=4,89%, N=4,53%;
gefunden:
C=54,87%, H=5,03%, N=4,54%.
Es wurden 50,55 g (0,16 Mol) 1-(4′-Chlorphenyl)-2-
nitro-1,3-diacetoxy-n-propan in 300 cm³ Methanol gelöst.
Das Gemisch wurde auf 0°C abgekühlt. Nach der Zugabe von
17,66 g (0,18 Mol) Kaliumacetat wurde das Reaktionsgemisch
6 Stunden lang gerührt beziehungsweise geschüttelt. Die
ausgeschiedenen Kristalle wurden abfiltriert, mit Methanol
und Wasser gewaschen und getrocknet. So wurden 28,8 g
[70% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte 1-(4′-Chlor
phenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan] 1-(4′-Chlorphenyl)-
2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en mit einem Schmelzpunkt von
122 bis 127°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₁H₁₀ClNO₄
berechnet:
C=51,68%, H=3,94%, Cl=13,87%, N=5,48%;
gefunden:
C=51,66%, H=4,56%, Cl=13,89%, N=5,41%.
berechnet:
C=51,68%, H=3,94%, Cl=13,87%, N=5,48%;
gefunden:
C=51,66%, H=4,56%, Cl=13,89%, N=5,41%.
Es wurden 30,8 g (0,2 Mol) 3,7-Dimethyl-n-oct-6-enal
(Citronellal) mit 18,2 g (0,2 Mol) Nitroäthanol in Gegen
wart von 0,6 cm³ Triäthylamin als Katalysator 24 Stunden
lang bei 0°C umgesetzt. Im übrigen wurde die Acylierung
unf Aufarbeitung des Reaktionsgemisches analog wie im
Beispiel 9 durchgeführt. So wurden als öliges Produkt
50,5 g (76,75% der Theorie, bezogen auf das eingesetzte
3,7-Dimethyl-n-oct-6-enal) 1,3-Diacetoxy-2-nitro-5,9-
dimethyl-n-dec-9-en erhalten.
Analyse:
Für C₁₆H₂₇NO₆
berechnet:
C=58,34%, H=8,26%, N=4,25%;
gefunden:
C=59,22%, H=8,58%, N=4,05%.
berechnet:
C=58,34%, H=8,26%, N=4,25%;
gefunden:
C=59,22%, H=8,58%, N=4,05%.
Es wurde einem Gemisch von 6,0 g (0,048 Mol) 3-Fluor
benzaldehyd und 4,5 g (0,05 Mol) Nitroäthanol 0,5 cm³
Triäthylamin als Katalysator zugesetzt. Das Reaktionsge
misch wurde 1 Stunde lang gerührt beziehungsweise ge
schüttelt und danach 72 Stunden lang bei 0°C stehenge
lassen. Dem entstandenen rohen 1-(3′-Fluorphenyl)-2-
nitro-n-propan-1,3-diol wurden unter Rühren beziehungs
weise Schütteln 15 g (0,15 Mol) Essigsäureanhydrid zuge
setzt, worauf 2 cm³ Acetylchlorid zugetropft wurden. Das
Gemisch wurde 2 Stunden lang bei 50°C gerührt beziehungs
weise geschüttelt und unter Rühren beziehungsweise
Schütteln auf 100 g Eis gegossen. Die Kristallisation des
gebildeten öligen Produktes begann innerhalb etwa 15 Minuten.
Das Rohprodukt wurde vom Wasser abgetrennt, in 50 cm³
Chloroform gelöst, mit eiskaltem Wasser säurefrei ge
waschen, mit Akivkohle geklärt, filtriert und unter ver
mindertem Druck lösungsmittelfrei gemacht. So wurden 10,8 g
(75,3% der Theorie, bezogen auf den eingesetzten 3-Fluor
benzaldehyd) 1-(3′-Fluorphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-
n-propan mit einem Schmelzpunkt von 94°C erhalten.
Analyse:
Für C₁₃H₁₄NFO₆
berechnet:
C=52,17%, H=4,68%, N=4,68%;
gefunden:
C=52,52%, H=4,75%, N=4,61%.
berechnet:
C=52,17%, H=4,68%, N=4,68%;
gefunden:
C=52,52%, H=4,75%, N=4,61%.
Die in der folgenden Tabelle IV zusammengestellten
Verbindungen (Beispiele 20 bis 27) und in der folgenden
Tabelle V zusammengestellten Verbindungen (Beispiele 28
bis 42) wurden analog wie in den obigen Beispielen be
schrieben hergestellt.
Es wurde 1-(4′-Methoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-
prop-1-en (Verbindung des Beispieles 9) oder 1-Phenyl-2-
nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en (Verbindung des Beispieles 15)
in einer Strahlmühle beziehungsweise Mikronisiermühle zu
Korngrößen von 1 bis 20 µ zerkleinert. Das Mahlgut wurde
mit 1 bis 5 Gew.-% eines neutralen Netzmittels, zum Bei
spiel von Atlox, und mit 20 bis 60 Gew.-% eines inerten
Bindemittels, zum Beispiel Kaolin oder Bentonit,
homogenisiert. Es wurde ein benetzbares Pulver erhalten.
Es wurde in der im Beispiel 43 beschriebenen Weise
vorgegangen, jedoch mit dem Unterschied, daß im Laufe des
Mahlens und Homogenisierens außer dem inerten Bindemittel
noch eine die Stabilität erhöhende saure Puffersubstanz,
zum Beispiel Kalium- oder Natriumdihydrogenphosphat,
Milchsäure oder Weinsäure, in einer Menge von 10 bis 20 Gew.-%
zugesetzt wurde. Das so erhaltene benetzbare Pulverpräparat
(WP-Präparat) enthielt etwa 54 bis 76 Gew.-% Wirkstoff.
Es wurde wie im Beispiel 43 oder 44 vorgegangen, jedoch
mit dem Unterschied, daß 5 bis 10 Gew.-% einer das Haften
steigernden Hilfssubstanz, zum Beispiel von Milchserum
pulver, zugegeben wurden.
Es wurde 1-(Cyclohex-3′-enyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-
propan (Verbindung des Beispieles 20) oder 1-(Fur-2′-yl)-
2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan (Verbindung des Bei
spieles 22) in Isopropanol zu einer 0,1 bis 1 gew.-%igen
Lösung gelöst. Der Lösung wurden 1 bis 3 Gew.-% in Iso
propanol lösliches Netzmittel, zum Beispiel Atlox 3400B
oder 4851, 1 Gew.-% einer das Haften steigernden Hilfs
substanz, zum Beispiel von Milchserumpulver, und
1 bis 5 Gew.-% Essigsäure zugesetzt. Die Lösung wurde mit
einem Treibgas, zum Beispiel einem Fluorchlorkohlenwasser
stoff [Freon], n-Propan/n-Butan-Gas oder Kohlendioxyd, in
Aerosolflaschen gefüllt, deren Düse eine feine Sprüh
flüssigkeit [Spray] aussandte.
Es wurde 1-(Cyclohex-3′-enyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-
n-propan (Verbindung des Beispieles 20) zu Korngrößen von
1 bis 20 µ gemahlen, dann wurde das Mahlgut mit dem
gleichen Gewicht eines inerten organischen Lösungsmittels,
zum Beispiel Xylol, Petroleum oder Rapsöl, vermischt und
im Laufe des Homogenisierens mit 5 bis 7 Gew.-% Netz
mittel ergänzt. Zwecks Erhöhung der Stabilität konnte
5 bis 10 Gew.-% Essigsäure oder Propionsäure zugesetzt
werden.
Es wurde 1-(3′,4′-Dimethoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-
n-prop-1-en (Verbindung des Beispieles 11) in Chloroform
gelöst und die Lösung wurde auf einen festen Träger mit
einem Durchmesser von 0,8 bis 1 mm, zum Beispiel Dolomit,
Perlit, granulierte Furfurolkleie oder Kokspulver, aufge
bracht. Das erhaltene Mikrogranulat enthielt 5 bis 20 Gew.-%
Wirkstoff.
Es wurden 26 Gew.-Teile gepulvertes Kaolin, 15 Gew.-Teile
Stärke, 1 Gew.-Teil Talk und 5 Gew.-Teile 1-(3′,4′,5′-Tri
methoxyphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan (Verbindung
des Beispieles 1) homogenisiert und der Mischung wurde
0,5 Gew.-Teil Polyoxyäthylensorbitanmonooleat (Tween 80)
zugesetzt. Inzwischen wurden 2,5 Gew.-Teile Gelatine in
10 Gew.-Teilen Wasser gequollen und unter Zugabe von noch
15 Gew.-Teilen Wasser warm gelöst. Die so erhaltene Lösung
wurde der obigen Pulvermischung zugesetzt. Nach dem
Homogenisieren wurde die erhaltene Masse durch ein Sieb
mit einer Maschenweite von 1 bis 1,2 mm [14-16 mesh Sieb]
granuliert, getrocknet und gesiebt. Der Wirkstoffgehalt
des erhaltenen Mikrogranulats betrug 10 Gew.-%.
Es wurde aus 6 Gew.-Teilen 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-
n-prop-1-en (Verbindung des Beispieles 15) eine 10 gew.-%ige
Acetonlösung bereitet, welche unter Umrühren einem Gemisch
von 30 Gew.-Teilen Aceton, 2,5 Gew.-Teilen Hydroxy-n-
propylcellulose, 5 Gew.-Teilen Polyäthylenglykol mit einem
Molekulargewicht von 6000 und 20 Gew.-Teilen Wasser zuge
setzt wurde. Es wurde mit einem beliebigen die Keimung nicht
hemmenden Farbstoff gefärbt. Das so erhaltene Präparat konnte
zur Behandlung von Saatgut verwendet werden.
Claims (17)
1. 2-Nitroalkanolderivate der allgemeinen Formel
worin
- R₁ für einen Alkylrest mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, einen Cycloal kenylrest mit 3 bis 6 Kohlenstoff atomen, einen Furylrest oder einen, gegebenenfalls durch 1 oder mehre re Hydroxygruppe(n), Alkoxyrest(e) mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Ha logenatom(e), Nitrogruppe(n), Al kylendioxyrest(e) mit 1 bis 4 Koh lenstoffatomen und/oder Formyloxy- und/oder Alkylcarbonyloxyrest(e) mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen bei mehr Substituenten gleich oder ver schieden substituierten, Phenylrest steht,
- R₂ und R₄ jeweils Wasserstoffatome bedeuten oder zusammen eine Valenzbindung darstellen,
- R₃ für ein Wasserstoffatom, einen Formyloxy- oder Alkylcarbonyloxy rest mit 2 bis 13 Kohlenstoffatomen oder einen, gegebenenfalls durch 1 Halogenatom substituierten, Ben zoyloxyrest steht und
- R₅ einen Alkylrest mit 1 oder 2 Koh
lenstoffatomen bedeutet,
mit der weiteren Maßgabe, daß
- a) im Falle daß
- R₂ und R₄ jeweils für Wasser stoff stehen,
- R₁ vom nicht substi tuierten Phenyl rest verschieden ist und
- R₃ nur einen Formyl oxy- oder Alkyl carbonyloxyrest mit 2 bis 5 Koh lenstoffatomen oder einen, ge gebenenfalls durch 1 Halogen atom substi tuierten, Benzoyl oxyrest bedeutet, und
- b) im Falle daß
- R₂ und R₄ zusammen eine Valenz bindung darstellen und
- R₅ für einen Methylrest steht,
- R₁ vom nicht substi tuierten Phenyl rest verschieden ist.
2. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Cycloalkyl- oder
Cycloalkenylrest, für den R₁ stehen kann,
5 oder 6 Kohlenstoffatome enthält.
3. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Furylrest, für den R₁ stehen
kann, der Fur-2-ylrest ist.
4. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Alkoxyrest oder die
Alkoxyreste, durch den oder die der Phenyl
rest, für den R₁ stehen kann, substituiert sein kann,
1 oder 2 Kohlen
stoffatome, ganz besonders 1 Kohlenstoffatom,
enthält.
5. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1 oder 4, da
durch gekennzeichnet, daß das Halogenatom oder die Halogenatome, durch das oder
die der Phenylrest, für den R₁ stehen kann, substi
tuiert sein kann, Chlor, Brom und/oder Fluor ist oder
sind.
6. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylendioxyrest oder
die Alkylendioxyreste, durch den oder
die der Phenylrest, für den R₁ stehen
kann, substituiert sein kann,
1 oder 2 Kohlenstoffatome, ganz
besonders 1 Kohlenstoffatom, enthält.
7. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1 oder 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Alkylcarbonyloxyrest
oder die Alkylcarbonyloxyreste, durch den oder
die der Phenylrest, für den R₁ stehen
kann, substituiert sein kann,
2 bis 4, insbesondere 2 oder 3, ganz
besonders 2, Kohlenstoffatome enthält.
8. 2-Nitroalkanolderivate nach Anspruch 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Alkylcarbonyloxyrest,
für den R₃ stehen kann, 2 bis 12,
insbesondere 2 bis 5, ganz besonders 2 oder 3, vor
allem 2, Kohlenstoffatome enthält.
9. 1-(4′-Nitrophenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan.
10. 1-Cyclohexyl-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan.
11. 1-(4′-Methoxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en.
12. 1-(3′,4′-Methylendioxyphenyl)-2-nitro-3-acetoxy-n-
prop-1-en.
13. 1-(3′-Fluorphenyl)-2-nitro-1,3-diacetoxy-n-propan.
14. 1,3-Diacetoxy-2-nitrohex-4-en.
15. 1-(Fur-2′-yl)-2-nitro-3-acetoxyprop-1-en.
16. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach An
spruch 1 bis 15 der allgemeinen Formel I, worin R₁,
R₂, R₃, R₄ und R₅ wie in den Ansprüchen 1 bis 15
festgelegt sind oder darüberhinaus R₁ auch dann den
nicht substituierten Phenylrest bedeuten kann, wenn
R₂ und R₄ zusammen eine Valenzbindung darstellen und
R₅ für einen Methylrest steht, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise
- a) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten
der allgemeinen Formel I, bei welchen R₃ für
einen Formyloxy- oder Alkylcarbonyloxyrest mit
2 bis 13 Kohlenstoffatomen oder einen, gegebe
nenfalls durch 1 Halogenatom substituierten,
Benzoyloxyrest steht, R₂ und R₄ jeweils Wasser
stoffatome bedeuten und R₁ und R₅ wie oben
festgelegt sind,
- a₁) 1,3-Dihydroxy-2-nitro-n-propanderivate der allgemeinen Formel worin R₁ wie oben festgelegt ist, acyliert oder
- a₂) Aldehyde der allgemeinen Formel worin R₁ wie oben festgelegt ist, mit Nitroäthanol in Gegenwart von Basen um setzt und die erhaltenen 1,3-Dihydroxy- 2-nitro-n-propanderivate der allge meinen Formel IV acyliert oder
- b) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten der allgemeinen Formel I, bei welchen R₂ und R₄ zu sammen eine Valenzbindung darstellen, R₃ für Wasserstoff steht und R₁ und R₅ wie oben fest gelegt sind, Aldehyde der allgemeinen Formel II mit organischen Aminen oder Ammoniumacetat um setzt und nach Entfernen des gebildeten Wassers die gebildeten Schiffschen Basen mit Nitroäthanol in Gegenwart der entsprechenden Carbonsäure anhydride und/oder Carbonsäuren oder mit den entsprechenden Acyloxynitroalkanen umsetzt oder
- c) zur Herstellung von 2-Nitroalkanolderivaten der allgemeinen Formel I, bei welchen R₂ und R₄ zu sammen eine Valenzbindung darstellen, R₃ für Wasserstoff steht und R₁ und R₅ wie oben fest gelegt sind, 1,3-Diacetoxy-2-nitro-n-propan derivate der allgemeinen Formel worin R₁ und R₅ wie oben festgelegt sind, in Lösungsmitteln erwärmt oder mit Basen behandelt.
17. Mittel enthaltend 0,01 bis 95 Gew.-%
Bakterizide und/oder
fungizide einer oder mehrerer Verbindungen nach Anspruch 1 bis
15 und/oder 1-Phenyl-2-nitro-3-acetoxy-n-prop-1-en als
Wirkstoff zusammen mit üblichen festen oder flüssigen Trägern
und gegebenenfalls Hilfsstoffen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU79EE2684A HU179696B (en) | 1979-07-26 | 1979-07-26 | Plant protective compositions with antimicrobial,mainly fungicide activity and process for preparing the active substances |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3028357A1 DE3028357A1 (de) | 1981-02-12 |
| DE3028357C2 true DE3028357C2 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=10995863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803028357 Granted DE3028357A1 (de) | 1979-07-26 | 1980-07-25 | 2-nitroalkanolderivate, verfahren zur herstellung derselben und eines bekannten 2-nitroalkanolderivates und die ersteren verbindungen und/oder das bekannte 2-nitroalkanolderivat enthaltende pflanzenschutzmittel bzw. schaedlingsbekaempfungsmittel |
Country Status (22)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4469703A (de) |
| JP (1) | JPS5686136A (de) |
| AT (2) | AT374168B (de) |
| AU (1) | AU535446B2 (de) |
| BE (1) | BE884473A (de) |
| BG (2) | BG35028A3 (de) |
| CH (1) | CH650244A5 (de) |
| CS (1) | CS220783B2 (de) |
| DD (2) | DD156079A5 (de) |
| DE (1) | DE3028357A1 (de) |
| DK (1) | DK156390C (de) |
| ES (1) | ES8105966A1 (de) |
| FR (1) | FR2462416A1 (de) |
| GB (1) | GB2054594B (de) |
| GR (1) | GR69663B (de) |
| HU (1) | HU179696B (de) |
| IL (1) | IL60586A (de) |
| IT (1) | IT1132223B (de) |
| NL (1) | NL8004203A (de) |
| PL (1) | PL133450B1 (de) |
| SU (1) | SU1264838A3 (de) |
| YU (1) | YU42675B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2259825C9 (ru) * | 2001-06-18 | 2006-04-10 | БиоДием Лимитед | Вещества, проявляющие антимикробную, антигрибковую, антипротозойную активности |
| AU2004215925B2 (en) * | 2003-02-28 | 2009-07-09 | Biodiem Ltd | Growth promotion method |
| AU2003900927A0 (en) * | 2003-02-28 | 2003-03-13 | Biodiem Ltd | Growth promotion method |
| US20060150681A1 (en) * | 2005-01-13 | 2006-07-13 | Owens-Brockway Glass Container Inc. | Glassware molds with cooling arrangement |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2185297A (en) * | 1936-09-23 | 1940-01-02 | Hercules Powder Co Ltd | Organic esters and method for their production |
| US2340268A (en) * | 1940-06-13 | 1944-01-25 | Purdue Research Foundation | Esters of nitrohydroxy compounds |
| US2402776A (en) * | 1944-03-23 | 1946-06-25 | Commercial Solvents Corp | Preparation of water-repellent textiles |
| US2967829A (en) * | 1958-06-27 | 1961-01-10 | Commercial Solvents Corp | Stabilized liquid petroleum lubricant |
| US2976244A (en) * | 1958-06-27 | 1961-03-21 | Commercial Solvents Corp | Petroleum lubricants stabilized with nitroesters |
| US3149031A (en) * | 1961-06-01 | 1964-09-15 | Monsanto Co | Nitroalkyl esters of hydrocarbyl-carboxylic acids as fungicides |
| US3723546A (en) * | 1971-09-17 | 1973-03-27 | Purdue Research Foundation | Selective production of nitro alkanes |
| US3931412A (en) * | 1972-06-28 | 1976-01-06 | Chevron Research Company | Fungus and bacteria control with di-carboxylic acid esters |
| GB1449540A (en) * | 1974-03-21 | 1976-09-15 | Sarabahai Research Centre | Nitrostyrene derivatives process for their preparation and compo sitions containing same |
| HU182730B (en) * | 1976-07-06 | 1984-03-28 | Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar | Plant protectives as well as method for producing the agents |
| US4160035A (en) * | 1976-07-06 | 1979-07-03 | Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar | Plant protecting agents and methods for their use |
| US4219660A (en) * | 1977-06-24 | 1980-08-26 | Hoffmann-La Roche Inc. | Conjugated diene derivatives |
-
1979
- 1979-07-26 HU HU79EE2684A patent/HU179696B/hu not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-07-14 IL IL60586A patent/IL60586A/xx unknown
- 1980-07-22 NL NL8004203A patent/NL8004203A/nl not_active Application Discontinuation
- 1980-07-23 IT IT23631/80A patent/IT1132223B/it active
- 1980-07-23 ES ES493628A patent/ES8105966A1/es not_active Expired
- 1980-07-24 YU YU1881/80A patent/YU42675B/xx unknown
- 1980-07-24 GB GB8024341A patent/GB2054594B/en not_active Expired
- 1980-07-24 CS CS805237A patent/CS220783B2/cs unknown
- 1980-07-25 DE DE19803028357 patent/DE3028357A1/de active Granted
- 1980-07-25 BG BG051780A patent/BG35028A3/xx unknown
- 1980-07-25 BG BG048612A patent/BG35035A3/xx unknown
- 1980-07-25 DD DD80227422A patent/DD156079A5/de unknown
- 1980-07-25 AU AU60789/80A patent/AU535446B2/en not_active Ceased
- 1980-07-25 BE BE0/201523A patent/BE884473A/fr not_active IP Right Cessation
- 1980-07-25 DD DD80222884A patent/DD152272A5/de unknown
- 1980-07-25 SU SU802954188A patent/SU1264838A3/ru active
- 1980-07-25 GR GR62545A patent/GR69663B/el unknown
- 1980-07-25 DK DK324480A patent/DK156390C/da active
- 1980-07-25 AT AT0387480A patent/AT374168B/de not_active IP Right Cessation
- 1980-07-25 FR FR8016498A patent/FR2462416A1/fr active Granted
- 1980-07-25 CH CH5691/80A patent/CH650244A5/de not_active IP Right Cessation
- 1980-07-26 JP JP10189780A patent/JPS5686136A/ja active Granted
- 1980-07-26 PL PL1980225900A patent/PL133450B1/pl unknown
-
1982
- 1982-02-22 US US06/350,570 patent/US4469703A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-12-07 AT AT0444782A patent/AT384525B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0045049B1 (de) | Neue Arylamin-derivate, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als Mikrobizide | |
| US3736338A (en) | Benzodioxole derivatives useful as pesticides | |
| DE3028357C2 (de) | ||
| DE1667979B2 (de) | 1,3-benzodioxolcarbamate sowie verfahren zu deren herstellung und schaedlingsbekaempfungsmittel mit einem gehalt dieser verbindungen | |
| EP0218233A2 (de) | Cyclohexenonderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwuchses | |
| US3378437A (en) | Acaricidal agents | |
| EP0384889B1 (de) | Mittel zum Schutz von Pflanzen gegen Krankheiten | |
| EP0000377B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Chromon-Derivaten, neue Chromon-Derivate sowie die Verwendung der neuen Derivate als Pflanzenschutzmittel | |
| WO1993010095A1 (de) | Substituierte pyridin-4-carbonsäureamide und ihre verwendung zum schutz von pflanzen gegen befall durch mikroorganismen | |
| EP0334813A2 (de) | Mittel zum Schutz von Pflanzen gegen Krankheiten | |
| DE1209798B (de) | Insektizid, akarizid und fungizid wirksame Mittel | |
| DE3618715A1 (de) | Phenanthren-9,10-dion-9-oximderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende fungizide und arzneimittel sowie ihre verwendung | |
| CS202516B2 (en) | Fungicide means and method of making the active substances | |
| EP0144895B1 (de) | Thiolan-2,4-dion-3-carboxamide | |
| DE2813335A1 (de) | N-disubstituierte anilin-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und mikrobizide mittel | |
| DE2231249B2 (de) | Carbamate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Schädlingsbekämpfungsmittel, die diese Verbindungen als Wirkstoffe enthalten | |
| DE2730523C2 (de) | Nitroalkanolderivate, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Pflanzenschutzmittel | |
| DE3625460A1 (de) | N-(2-cyan-2-oximinoacetyl)-aminonitrile | |
| DE3805059A1 (de) | Heterocyclisch substituierte acrylsaeureester | |
| CN105294674A (zh) | 氮杂双环衍生物及其制备和应用 | |
| EP0387499B1 (de) | Substituierte Oximether sowie deren Verwendung als Schädlingsbekämpfungsmittel | |
| EP0003974B1 (de) | Trifluormethylimino-thiazolidin-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide | |
| DE3728277A1 (de) | N,n'-diacylaminale | |
| DE2513652A1 (de) | 6,8-dichlor-3-methyl-4-chromonoxim, verfahren zur herstellung desselben und fungizide mittel | |
| DE3642450A1 (de) | Substituierte benzamide |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |