DE3028014A1 - Selbsttragende wand- oder deckenverkleidung - Google Patents
Selbsttragende wand- oder deckenverkleidungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/12—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of metal or with an outer layer of metal or enameled metal
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Description
- Dieses Auswechseln wird erforderlich, wenn einzelne Elemente beschädigt wurden oder durch sonstige äußere Einwirkungen
- (z.B Korrosion, Verfärbung) unabschnlich geworden sind.
- Eine solche Wand- oder Deckenverkleidung ist bekannt aus der CH-PS 402 369. bei dieser Konstruktion ist ein an der Sand oder Decke befestigtes, aus zwei sich kreuzenden Scharen von Schienen bestehendes Riegelfachwerk vorgesehen, an dem die Verkleidungselemente in der zuvor angegebenen Weise befestigt sind. Besonders die horizontalen Riegel besitzen hier ein recht kompliziertes Profil, für dessen Herstellung ein teures Werkzeug benötigt wird.
- Grundsätzlich werden aber bei der beannten Rand oder Deckenverkleidung die Fertigungs- und Montagekosten durch die als Riegelfachwerk ausgebildete Unterkonstruktion bedeutend erhöht.
- Auch bei der Halterung von Gebäudebekleidungen und Vorhangfassaden nach der DT-OS 20 39 641 sind die Verkleidungselemente e an besonderen Profilschienen mit V-förmigen Sicken befestigt, wodurch ein zusätzlicher Aufwand an Material sowie für Fertigung und Montage dieser Unterkonstruktion anfällt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gestehungs- und Montagekosten für solche Rand oder Dec;enverkleidun?aen durch Verzicht auf eine besondere tragende Unterkonstruktion in erheblichem Umfange zu senken.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verkleidungselemente selbsttraend ausgebildet sind, und daß die Nut in die der freie Steg am Rande eines Verkleidungselementes eingreift, unmittelbar am anstoßenden Rand des benachbarten Verkleidungselementes angebracht ist. Die selbsttragende Funktion erhält ein Verkleidungselement schon durch die Abkantungen an seinen Rändern. Sie kann nocn durch eingedrückte Sicken in der Verkleidungsfläche verstärkt werden, wodurch gleichzeitig eine die Ästhetik ansprechende Flächenstrukturierung erreicht wird. Ebenso wie bei den bekannten Verkleidungen mit einer Unterkonstruktion erlaubt die erfindungsgemäß im anstoßenden Rand eines Elementes angeformte Nut die freie Dehnung aller Elemente und gleicht Längentoleranzen aus. Auf diese Weise werden die gesamten Material- und Herstellungskosten für die Unterkonstruktion eingespart.
- Im folgenden wird die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in Fig. 1 die Ansicht einer Fassadenverkleidung, Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch ein Verkleidungselement längs Linie II + II in Fib. 1, Fig. 2a das Element nach Fig. 2 in herabgeschobener Position, Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch ein Verkleidungselement längs Linie III + III der Fig. 1, Fig. 3a,b und c veranschaulichen den Ausbau eines Verkleidungselementes, Fig. 4 zeigt das Detail "A" aus Fig. 1 im gröeren Maßstabe und Fig. 5,6 und 7 zeigen einige Varianten der Verbindungsstöße bzw. Nut/Federverbindungen.
- In den Fig. 1 bis 6 bezeichnet 1 die Fassadenverkleidung und 2 ein Verkleidungselement, an das die Elemente 3,4,5 und 6 horizontal bzw. vertikal anstoßen.
- Jedes Verkleidungselement nach Fig. 1 bis 6 weist an seinem linken vertikalen Rand eine Z-förmige Abkantung 7 auf, an die die U-förmige Abkantung 8 sich anschließt, die nach rechts offen ist. Am linien vertikalen Rand weist jedes Verkleidungselement nur eine U-förmige Abkantung 9 auf, die nach links offen ist. In die Abkantung 8 ist eine elastische Dichtung 10 mit Dichtlippen 10 eingelassen, so daß die Nut 11 gebildet ist. In diese taucht der freie Steg 12 der Abkantung 9 ein. Auf diese Weise ist die vertikale Stoßfuge vollkommen abgeschlossen, so daß kein Wasser, Staub, Insekten o. dgl.
- eindringen können.
- Am oberen horizontalen Rand (s. Fig. 4) eines jeden Verkleidungselement es ist lediglich eine Z-förmige Abkantung 13 und am unteren horizontalen Rand die U-förmige Abkantung 14 angeformt. Im ZU-sammengebauten Zustand greift der freie Steg 15 der Abkantung 13 hinter den freien Steg 16 der Abkantung 14 Um ein Element vertikal verschieben zu können, müssen an den Ecken eines jeden V erkleidungs elementes freiräume " "a" vorhanden sein , die durch Ausklinlcungen 17 abgeschaffen sind. Im zusammengebauten Zustand sind diese Ausklinkungen von den Deckblechen 18 abgedeckt.
- Mittels an der Bauwerkswand 19 höhenverstellbar angebrachter llalteböcke 20 ist jedes Verkleidungselement an einem Hand gehalten, deren Anzahl je Element von dessen statischem Widerstandsmoment abhängig ist. Jeder Haltebock 20, der vorzugsweise aus Aluminium gegossen wird, besitzt einen Flansch 21 und einen im rechten Winkel zur Verkleidungsebene sich er-streckenden Stützteil 22, in dem ein Gewindeloch 23 zur Aufnahme eines Haltebolzens 24 angeordnet ist. Zwecks Ausgleiches von Bautoleranzen ist zwischen dem Bolzen 24 und dem Gewindeloch 23 eine Madenschraube 25 angeordnet Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist die Dichtung 26 am freien Ende des in die Nut 11' eintauchenden Steges 12' angebracht. 2'und 3' bezeichnen zwei aneinanderstoßende Verkleidungselemente. Analog der Ausführung nach Fig. 5 sind am linken Rand der Verkleidungselemente die Z-förmige Abkantung 7' und die U-förmige Abkantung 8' angeformt.
- Im Unterschied zu den Ausführungen nach Fig. 5 und 6 ist bei den Verkleidungselementen nach Fig. 7 am rechten 'tand 9" je eine zweite U-förmige Abkantung 27 angeformt, deren freier Steg 28 weit nach rechts ausladend bemessen ist. Im Bereich der Halterung ist der Steg 28 mit Schlitzen 29 versehen, so daß er über die Halteschrauben greifen kann, und die Verkleidungselemente 3" auch am rechten Rand gehalten sind.
- Zum ausbau eines Verkleidungselementes werden zunächst die Haltebolzen 24 abgeschraubt. Alsdann werden die Madenschrauben 25, die je mit einem Schlitz oder Innensechskantloch versehen sind, so weit in das Gewindeloch 23 eingeschraubt, bis sie nicht mehr in die Haltelöcher eingreifen,und das jeweilige Element vertikal und horizontal verschiebbar ist.
- Zunächst wird das Verkleidungselement nach unten verschoben, wie mit dem Pfeil Pl in Fig. 2a gezeigt, so daß der Steg 15 frei wird.
- Jetzt wird das Verkleidungselement in Richtung des Pfeiles p2 (Fig. 3a) nach rechts verschoben, wobei der freie Steg 12 aus der Nut 11 des Nachbarelementes herauskommt. Das Element wird nun um eine vertikale Achse leicht geschwenkt und nach links in Richtung des Pfeiles p3 (Fig. 3b) geschoben. Dadurch wird auch die Nut 11 am linken Rande frei. Nach einer weiteren Schwenkung in Richtung des Pfeiles p4 wird nun auch der linke Rand frei, und das Verkleidungselement kann - wie Fig. 3c zeigt - entnommen werden. Die Montage der Verkleidung bzw. der Einbau eines neuen Verkleidungselementes erfolgt in umgekehrter Reinenfolge.
- L e e r s e i t e
Claims (7)
- Selbsttragende Wand- oder Deckenverkleidung Patentansprüche 1. Wand- oder Deckenverkleidung mit tafelartigen, im wesentlichten rechteckigen Verkleidungselementen aus Blech, Nunststoff o. dgl., von denen jedes zur Befestigung an einem Wand ein Profil aufweist, dessen freier Steg nach Art einer Nut/ Feder-Verbindung in eine Nut eingreift, und das an einem gegenüberliegenden Hand mittels Schrauben befestigt ist, wobei die freien Stege und die Nuten so angeordnet und bemessen sind, da; einzelne Verkleidungselemente nach Lösen der Schrauben durch seitliches Verschieben außer Eingriff und somit einzeln aus dem Verband gelöst und ausgetauscht erden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungselemente (2) selbsttragend ausgebildet sind, und daß die Nut (11) in die der freie Steg (12) eines Verkleidungselementes (2) eingreift, unmittelbar am anstoßenden Rand des benachbarten Verkleidungselementes (3) angebracht ist.
- 2. Wand- oder Deckenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (11) in die der freie Steg (12) des benachbarten Verkleidungselementes (2) eingreift, als ein in der Wandebenenrichtung offenes U-Profil (8) ausgebildet ist.
- 3. Wand- oder Deckenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Stoßes entweder in der Nut (11) des U-Profils (8) oder am eingreifenden Steg (12) eine Dichtung (10,36) angeordnet ist.
- 4. Wand- oder Deckenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen an der Wand (19) höhenverstellbar anbringbaren Haltebock (20) mit einem Flansch (21) und einem rechtwinklig zur Verkleidungsebene sich erstreckendem Stützteil (22), in dem ein Gewindeloch (23) zur Aufnahme des Haltebolzens angeordnet ist.
- 5. Wand- oder Deckenverkleidung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gewindeloch (23) und der Halteschraube (24) eine Madenschraube (23) angeordnet ist.
- 6. Wand- oder Deckenverkleidung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung von Freiräumen (a) für die vertikale Verschiebungsmöglichkeit die Verkleidungselemente (2) in ihren Ecken entsprechend ausgeklinkt (17) sind.
- 7. Wand- oder Deckenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ecken der aneinanderstoßenden Verkleidungselemente (2) den Freiraum zwischen diesen überbrückende Deckbleche (18) angeordnet sind.Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rand oder Deckenverkleidung mit tafelartigen, im wesentlichen rechteckigen Verkleidungselementen aus Blech, Kunststoff o. dgl., von denen jedes zur Befestigung an einem Rand ein Profil aufweist, dessen freier Steg nach Art einer Nut/Feder-Verbindung in eine Nut eingreift, und das an einem gegenüberliegenden Rand mittels Schrauben befestigt ist. Die freien Stege und die Nuten sind dabei so angeordne-t und bemessen, daß nach dem Lösen der Befestigungsschrauben einzelne Verkleidungs elemente durch seitliches Verschieben außer Eingriff gebracht und somit einzeln aus dem Verband gelöst und ausgetauscht werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803028014 DE3028014A1 (de) | 1980-07-24 | 1980-07-24 | Selbsttragende wand- oder deckenverkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803028014 DE3028014A1 (de) | 1980-07-24 | 1980-07-24 | Selbsttragende wand- oder deckenverkleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3028014A1 true DE3028014A1 (de) | 1982-02-18 |
Family
ID=6107981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803028014 Withdrawn DE3028014A1 (de) | 1980-07-24 | 1980-07-24 | Selbsttragende wand- oder deckenverkleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3028014A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0268221A3 (en) * | 1986-11-13 | 1990-06-13 | Gmbh & Co. Kg Richter-System | Wall or ceiling panel |
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-
1980
- 1980-07-24 DE DE19803028014 patent/DE3028014A1/de not_active Withdrawn
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