DE3027100A1 - System zur energieregelung - Google Patents
System zur energieregelungInfo
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Description
-A-
Die Erfindung betrifft ein System zur Regelung bzw. Regulierung der Energie.
Herkömmliche Systeme zur Aufladung von Batterien verwenden einen Vollwellen-Brückengleichrichter r um die Wicklung
bzw. Windung eines Wechselstromgenerators mit einer einzigen Phase mit einer Batterie tu verbinden, wodurch zur
Aufladung der Batterie die erzeugte Wechselstromenergie in Gleichstromenergie umgewandelt4 wird. Wenn ein solcher
Wechselstromgenerator kontinuierlich über relativ lange· Zeit arbeitet, kann es zu einer Überladung der
Batterie -kommen, so daß in bestimmten Fällen aufgrund eines zu hohen Stroms die Batterie zerstört werden kann.
Einige Systeme messen die Batteriespannung, um wahlweise
einen SCR-Schalter zu betätigen, also einen Schalter mit siliciumgesteuerten Gleichrichtern bzw. Siliciumthyristoren;
dadurch wird eine Kompensationswicklung des Generators in einen Stromkreis mit der Energie erzeugenden Wicklung geschaltet.
Der Steuerstrom für den SCR-Schalter bei einem solchen System wird direkt von der Batterie durch eine
Reihenschaltung aus einem Widerstand und einer Zener-Diode erhalten. Die Temperatur-Instabilität des siliciumgesteuerten
Gleichrichters bzw. Siliciumthyristors SCR und der Zener-Diode führt jedoch zu einer schlechten
Spannungsregelung.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein System zur Energieregelung vorzuschlagen, bei dem die
oben erwähnten Nachteile nicht auftreten.
Das System zur Energieregelung nach der vorliegenden
Erfindung enthält eine Batterie, die elektrisch über
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eine Anschlußschaltung mit einer elektrische Energie
erzeugenden Wicklung eines Generators verbunden ist. Mit der Anschlußschaltung ist ein Schalter verbunden;
der Schalter kann zwischen einer ersten Stellung, in der elektrische Energie von der Wicklung der Batterie
zugeführt wird, und einer zweiten Stellung umgeschaltet werden, in der der Fluß der elektrischen Energie
von der Wicklung zu der Batterie unterbrochen wird. Eine Steuerung spricht auf den Aufladungspegel der
Batterie an, um ein temperaturunabhängiges, strombegrenztes Ausgangssignal zu erzeugen, das den Schalter
von der ersten Stellung in die zweite Stellung um- . stellt, wodurch der Energiefluß zu der Batterie unterbrochen
wird, wenn das Aufladungssignal eine vorgegebene Größe übersteigt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende schematische
Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur ein Blockdiagramm eines Systems für die.Energieregelung
darstellt.
Das allgemein mit dem Bezugszeichen 21 versehene System zur Energieregelung weist einen Wechselstromgenerator
22 mit einer einzigen Phase auf, der eine Wicklung 23 für die Erzeugung von elektrischer Energie enthält. Eine
Anschlußschaltung 24 verbindet die Wicklung 23 elektrisch mit einer Batterie 25. Die Anschlußschaltung 24 enthält
eine Vollwellen-Brückenschaltung mit zwei Dioden 26a und 26b sowie zwei Zener- bzw. Z-Dioden 27 und 28. Die
Kathoden der Dioden 26a und 26b sind wechselseitig bzw. gegenseitig mit dem positiven Anschluß der Batterie 25,
die Anoden der Dioden 26ä und 26b dagegen mit der Wicklung
23 verbunden. Die Anoden der Z-Dioden 27 und 28 sind
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an den negativen Anschluß der Batterie 25 und die Kathoden
der Z-Dioden 27 und 28 an die Wicklung 23 angeschlossen.
Eine Schaltungsanordnung 29 zum Feststellen bzw. Fühlen einer Spannung enthält eine Diode 30, die elektrisch mit
dem positiven Anschluß der Batterie 25 verbunden ist, um als Verpolungsschutz für die Batterie zu dienen. Eine
integrierte Schaltung "31 ist über eine Spannungsteilerschaltung 32 mit der Schaltungsanordnung 29 für die
Feststellung bzw. Messung der Spannung verbunden. Die integrierte Schaltung 31 arbeitet als Komparator und
kann von einem geeigneten Hersteller bezogen werden, beispielsweise von Texas Instruments, die eine solche
integrierte.Schaltung unter der Bezeichnung uA723C vertreiben.
Ein nicht invertierender Eingang 33 der integrierten Schaltung 31 ist mit dem Spannungsteiler- 32
verbunden, und zwar mit einer Verbindungsschaltung 34,
die einen Widerstand 35 und ein Widerstandsnetzwerk 36 verbindet, das parallel geschaltete Widerstände 37 und
38 aufweist. Das Widerstandsnetzwerk 36 ist mit der
Systemmasse oder einer Massen- bzw. Erdschaltung 39 verbunden. Ein stabilisierender Kondensator 40 ist parallel
zu dem Spannungsteiler 32 geschaltet und dient dazu, hochfrequente Obergangs- bzw. Einschalt-Ströme kurzzuschließen,
die über die Leitung 29' für die Feststellung der Spannung empfangen werden können; diese Leitung 29' liegt
zwischen der integrierten Schaltung 31 und der Batterie 25 , wie man in der Figur erkennen kann.
Ein invertierender Eingang 41 der integrierten Schaltung 31 ist mit einem V f-Anschluß 42 verbunden, der durch
die integrierte Schaltung 31 gebildet wird. Dadurch wird
ein hoch bzw. stark geregeltes bzw. reguliertes Bezugssignal Vf an dem invertierenden Eingang 41 aufrechterhalten,
wobei dieses Signal im wesentlichen konstante
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Größe hat und unabhängig von Temperaturänderungen und Änderungen des Batteriepotentials ist. Eine Ausgangsschaltung
43 verbindet die integrierte Schaltung 31 mit einem Schalter 44 und enthält eine Anschlußschaltung
45, einen zur Feststellung bzw. zum Fühlen des Stroms dienenden Widerstand 46 und eine Anschlußschaltung 47.
Eine Rückkopplungsschaltung 48 ist mit der Schaltungsanordnung 45 verbunden, wodurch eine Rückkopplung zu
einem strombegrenzenden Eingang 49 der integrierten Schaltung 31 entsteht. Die Anschlußschaltung 47 ist
mit einem stromfühlenden Anschluß 50 der integrierten Schaltung 31 durch eine Anschlußschaltung 51 verbunden.
Die hier erwähnten Anschlußschaltungen werden zweckmäßigerweise durch einfache, stromführende Drähte gebildet.
Der Schalter 44 ist direkt parallel zu der Z-Diode 27 geschaltet und besteht aus einem halbleitergesteuerten
Gleichrichter (SCR) mit einer Anodenschaltung 52, die mit der Kathodenschaltung der Z-Diode 27 verbunden ist.
Eine Kathodenschaltung 53 des halbleitergesteuerten Gleichrichters 44 ist mit der Systemmasse oder der Erdschaltung
39 verbunden, während eine Steuerschaltung 54 , nämlich die Steuerelektrode des Thyristors 44, über Verbindungsschaltungen 45 und 47, nämlich Leitungen, und den stromfühlenden
Widerstand 46 mit der integrierten Schaltung 31 verbunden ist.
Ein kompensierender Kondensator 55 ist mit dem Kompensationsanschluß
der integrierten Schaltung 31 verbunden, während der V-Anschluß mit der Systemmasse oder Erde 39
durch eine Schaltung 56, nämlich eine Leitung, verbunden ist. Die V+ und V -Anschlüsse der integrierten Schaltung
31 sind durch eine Verbindungsschaltung 57 mit einem Widerstand 58 mit der Spannungsbezugsleitung 29 verbunden. Der
Widerstand 58 dient als Spannungsschutz für die integrierte Schaltung 31.
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Beim Betrieb führt der Wechselstromgenerator 22 gleichgerichtete Vollwellen, Speiseenergie zu, um■die Batterie
25 über die Anschlußschaltung 24 aufzuladen.
Das Potential der Batterie 25 wird durch die Fühlschaltung 29 festgestellt, die an dem nicht invertierenden
Eingang 33 der integrierten Schaltung 31 überwacht wird» Wenn das Potential an dem Eingang 33 auf einen vorgegebenen
Pegel zunimmt, wie beispielsweise eine Gleichspannung von 7 Volt, der durch das an dem invertierenden
Eingang 41 erscheinende Bezugspotential V ^ festgelegt
wird, schaltet die integrierte Schaltung 31 von dem Zustand "AUS" zu dem Zustand "EIN" um, um der
Steuerschaltung 54 des Schalters 44 durch den Ausgang 43 ein·erregendes Signal zuzuführen. Das Auftreten eines
vorgegebenen Signals an dem Eingang 33 zeigt an, daß die Batterie 25 auf einen vorgegebenen Pegel aufgeladen worden
ist, wie beispielsweise auf einen Gleichspannungspegel von 14,2 Volt; außerdem wird dadurch angedeutet,
daß die zusätzliche, weitere Aufladung dazu führen könnte, daß die Batterie 25 einen zu hohen Strom empfangen würde,
der sonst die Batterie 25 beschädigen oder gar zerstören könnte.
Wenn die integrierte Schaltung 31 in dem Zustand "EIN" geschaltet wird, und der Steuerelektrode 54 ein erregendes
Signal zuführt, wird der siliciumgesteuerte Gleichrichter 44 in den Zustand "EIN" geschaltet, wodurch ein
Kurzschluß-Strompfad um die Z-Diode 27 gebildet wird. Auf diese Weise wird die Energie von der Wicklung 23
des Wechselstromgenerators 22 durch den siliciumgesteuerten Gleichrichter SCR44 zu der Systemmasse oder Erde 39 geleitet
und dadurch von der Batterie 25 weggelenkt. Auf diese Weise läßt sich eine überladung und damit überlastung
der Batterie 25 wesentlich verringern oder gar ganz vermeiden.
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Der Ausgang der Anschlußschaltung 45 der Ausgangsschaltung 4 3 wird durch eine Schaltungsanordnung 4 8 zurückgekoppelt , um an dem Ausgang 43, der durch die integrierte
Schaltung 31 vorgesehen ist, eine Strombegrenzung für das erregende Signal zu liefern. Damit
wirkt also ein zu hohes Signal an dem Ausgang 43 durch den strombegrenzenden Eingang 49 der integrierten
Schaltung 31 in der Weise, daß die Energiemenge reduziert wird, die der Verbindungsschaltung 43 zugeführt
wird, und das erregende Ausgangssignal innerhalb eines vorgegebenen Wertebereiches gehalten wird; dieser Wertebereich
wird so festgelegt, daß ein sicherer Betrieb des Systems möglich ist und der siliciumgesteuerte
Gleichrichter SCR44 ausreichend geschützt ist.
Das System zur Energieregelung bzw. Energieregulierung nach der vorliegenden Erfindung liefert also eine
regulierte Gleichspannung von einem einphasigen Wechselstromgenerator, um das Ausgangssignal des Wechselstromgenerators
während der abwechselnden Halbzyklen wesentlich zu verringern, sobald die Batterie auf einen vorgegebenen
Pegel aufgeladen worden ist; dadurch läßt sich eine Überladung und damit eine Beschädigung der
Batterie vermeiden. Das System enthält eine temperaturkompensierte BezugsSpannungsquelle, so daß die Regelung
im wesentlichen unabhängig von Temperaturänderungen erfolgt; außerdem ist eine unabhängige Ansteuerung mit
Strombegrenzung für die Steuerung des Energieflusses vorgesehen.
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e e r s e
it
Claims (8)
- PATENT ANWAuT-SBRUNSWICK CORPORATION
One Brunswick Plaza
Skokie, Illinois 60076
USAA. GRUNECKEREKPU-ING.H. KINKELDEYOR-INQW. STOCKMAIRDR-ING ■ AaE(CALTtCH)K. SCHUMANNDR RER. NAT. · DlPU-PHYS.P. H. JAKOBDIPL-INaG. BEZOLDDR RER. NAr - DlPL-CHEM.8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSEP 15 243 17. Juli 1980System zur EnergieregelungPatentansprüche.) System zur Energieregelung, bei dem eine Batterie elektrisch mit einer elektrische Energie erzeugenden Wicklung eines Generators durch eine Anschlußschaltung mit einem Schalter verbunden ist, der zwischen einer ersten Stellung, in der elektrische Energie von der Wicklung der Batterie zugeführt wird, und einer zweiten Stellung umschaltbar ist, in der der Fluß der
elektrischen Energie von der Wicklung zu der Batterie unterbrochen ist, gekennzeichnet
durch eine mit der Batterie (25) verbundene630066/0792TELEFON (ΟΘΒ) 99 98 63TELEX OS-90 a BOTELEeFlAMME MONAPATTELEKOPIERERFühlschaltung (29) zur Erzeugung eines Signals, das den Ladungszustand der Batterie (25) anzeigt, durch eine Bezugsschaltung zur Erzeugung eines Bezugssignals, und durch einen mit der Fühlschaltung (29) und der Bezugsschaltung verbundenen Komparator (31) mit einer mit dem Schalter (44) verbundenen Ausgangsschaltung, um den Schalter (44) von der ersten Stellung in die zweite Stellung zu bringen und dadurch den Energiefluß zu'.'der Batterie (25) zu unterbrechen, wenn das die Ladung anzeigende Signal eine vorgegebene Größe übersteigt, die in Abhängigkeit von dem Bezugssignal (V f) festgelegt wird. - 2. System zur Energieregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsschaltung eine hochgeregelte Steuerung enthält, um unabhängig von der Ladung der Batterie (25) ein im wesentlichen konstantes Bezugssignal aufrechtzuerhalten.
- 3. System zur Energieregelung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspannung eine hochgeregelte Steuerung enthält, um im wesentlichen unabhängig von Temperaturänderungen ein im wesentlichen konstantes Bezugssignal (V *) aufrechtzuerhalten.
- 4. System zur Energieregelung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine mit der Ausgangsschaltung verbundene Strombegrenzungsschaltung, um die Größe des dem Schalter (44) zugeführten Stroms zu begrenzen.030066/0792
- 5. System zur Energieregelung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschaltung eine Z-Diode (27, 28) enthält, und daß der Schalter einen parallel zu der Z-Diode (27, 28) geschalteten, siliciumgesteuerten Gleichrichter (SCR 44) mit einer Kathodenschaltung enthält, die mit der Massenschaltung (39) des Systems verbunden ist.
- 6. System zur Energieregelung, gekennzeichnet durch eine Gleichspannungsbatterie (25), die elektrisch mit der einphasigen Wicklung (23) eines Wechselstromgenerators (22) durch eine Gleichrichterschaltung verbunden ist, durch einen die einphasige Wicklung (23) mit der Systemmasse (39) verbindenden Schalter (44), und durch eine Einrichtung, die so geschaltet ist, daß sie die Aufladung der Batterie (25) feststellt, um ein temperaturunabhängiges Steuersignal zu erzeugen, das den Schalter (44) von dem ersten Zustand in den zweiten Zustand bringt, um die einphasige Wicklung (23) elektrisch mit Masse (39) zu verbinden, wodurch die Aufladung der Batterie (25) begrenzt wird.
- 7. System zur Energieregelung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (44) direkt parallel zu einem Gleichrichter in der Gleichrichterschaltung geschaltet ist.
- 030066/0792
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