DE302696C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D21/00—Systems comprising a plurality of actuated clutches
- F16D21/08—Serially-arranged clutches interconnecting two shafts only when all the clutches are engaged
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISE-RLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 302696.-■ KLASSE 47c. GRUPPE
LOURUS PLEYTE im HAAG, Holland.
Reibungskupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1917 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung mit einer zylindrischen und
einer kegeligen Kupplungsfläche, welche durch achsiale Verschiebung der mit dem kegeligen
Kupplungsteil verbundenen Ausrückmuffe nacheinander zur Wirkung gelangen.
Die Erfindung bezweckt nicht nur durch die nacheinander eintretende Wirkung der
beiden verschiedenartig gestalteten Kupplungsflächen beim Einrücken der Kupplung eine
allmähliche Erhöhung des übertragenen Momentes zu erzielen, sondern auch es zu ermöglichen,
die Größe der übertragenen Kraft je nach Bedarf einzustellen. Es wird weiter durch die Erfindung der Vorteil erzielt, daß
ungewünschtes Ein- oder Ausschalten der Kupplung, z. B. unter Einfluß des Gewichtes
der Ausrückgabel, des Ausrückhebels 0. dgl., vermieden wird.
Die Kupplung kann derart angeordnet sein,
daß die zylindrische Kupplungsfläche für die Zufuhr von Schmiermaterial zugänglich gemacht
ist, während an die kegelige Kupplungsfläche kein Schmiermaterial gelangen
kann. Hierdurch wird erzielt, daß durch die zylindrische Kupplungsfläche eine mehr schlüpfende
oder gleitende Kupplung zustande kommt, während sich, sobald auch noch die
kegelige Kupplungsfläche zur Wirkung gelangt ist, die beiden Kupplungshälften mit ungefähr
derselben Winkelgeschwindigkeit drehen werden. Auf den Zeichnungen ist die Erfindung an
der Hand eines Ausführungsbeispieles (Automobilkupplung) näher erläutert.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die ausgeschaltete
Kupplung, bei welcher der Mechanismus zur Betätigung der zylindrischen
Kupplungsfläche in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine Endansicht des Reibungsringes der in Fig. ι dargestellten Kupplung
mit dem Mechanismus zur Spreizung der beiden Ringenden (von links gesehen).
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch die eingeschaltete Kupplung, die auch die Einrichtung
zum Einstellen bzw. Verändern der Größe der Reibung zeigt; dieser Längsschnitt steht
unter rechtem Winkel zu dem in Fig. 1 dargestellten.
'
Fig. 4 ist eine Endansicht der Fig. 3 von rechts gesehen, die die Vorrichtung zur Regelung
der Kupplung zeigt.
Fig. 5 ist eine obere Ansicht der Vorrichtung zur Betätigung der zylindrischen Kupplungsflächen
(Kupplungsring), wobei die Lage der Spreizhebel bei eingeschalteter Kupplung dargestellt ist.
Fig. 6 ist eine Endansicht des in Fig. 5 dargestellten Teiles.
Fig. 7 stellt die gemeinschaftliche Achse der Spreizhebel besonders dar.
, Die in der Zeichnung dargestellte Kupplung dient zum Kuppeln der beiden Wellen 1
und 2. Auf der Welle 1 befindet sich eine Kupplungsscheibe 3, die einen seitlich vor- '
stehenden Ringflansch 4* besitzt, der innen mit einer kegeligen Kupplungsfläche 5 versehen
ist. Gegen diese letztere legt sich bei eingeschalteter Kupplung die kegelförmige
Außenseite des Ringflansches 6, der mit der Ausrückmuffe 7 aus einem Stück hergestellt
und in der Achsrichtung verschiebbar über der Welle 2 angeordnet ist. Die Welle 1 hat einen
Bund 9, an den die Kupplungsscheibe 3 durch Schraubenbolzen 8 angeschraubt ist. Außerdem ist gegen die innere Bodenfläche der
topfförmigen Kupplungsscheibe 3, 4 ein Ringstück 11 von winkelförmigem Querschnitt
durch Bolzen 10 angeschraubt. Der äußere Durchmesser der von dem Ringstück gebildeten
Trommel ist kleiner als der innere Durchmesser des beweglichen Kupplungsteiles 6.
Die innere Ringfläche 12 der Trommel 1.1
, bildet die zylindrische Kupplungsfläche der
Vorrichtung, gegen die bei eingerückter Kupplung die äußere Ringfläche des Reibungsringes 13 angedrückt wird. Dieser Reibungs-
ring ist an einem Punkte seines Umfanges mit einer Büchse 18 verbunden, die mit der
fest auf der Welle 2 angeordneten Büchse 14 aus einem Stück hergestellt ist. Gegenüber
seiner Befestigungsstelle ist der Reibungsring 13 offen und kann demzufolge in unten
näher beschriebener Weise gegen die innere Fläche 12 der Trommel 11 gespreizt werden.
Die Büchse 14, die in Fig. 3 teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt dargestellt ist, ist
mit der Welle 2 z. B. mittels Keilverbindung 15 fest verbunden. Der linke Teil der festen
Büchse 14 ist zu einer Scheibe 16 ausgebildet, die senkrecht zur Längsachse steht und zwei
. konzentrische ringförmige Büchsen 17 und 18
trägt. Mit der äußeren Büchse 18 ist der Reibungsring 13 mit Hilfe eines an der Büchse
18 befestigten und in eine Nut des Ringes 13 eingreifenden Keiles 19 derart verbunden, daß
sich der Ring 13 auf der Büchse 18 nicht drehen kann. Die mit der Welle 2 festverbundene
Büchse 14 trägt ferner eine Feder 20, die mit Schrauben 21 befestigt ist und zur
Führung der Ausrückmuffe 7 dient, die mit einem entsprechenden Führungsschlitz für die
Feder 20 versehen ist. Die in die Ringnut 22 der Ausrückmuffe greifende Ausrückgabel ist
in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Büchse 14 ist ferner an der Außenseite mit einer in
Längsrichtung verlaufenden Aussparung 23 versehen, die als Führungsbahn für einen Schieber
24 dient, der mittels einer Schraube 25 mit der Ausrückmuffe einstellbar verbunden
ist. Zu diesem Zweck ist zum Durchlassen der Schraube 25 in der Wandung der Ausrückmuffe
ein länglicher Schlitz 48 vorgesehen. Der Schieber 24 (Fig. 6) hat am linken Ende
einen nach außen ragenden, gabelförmigen Kopf, der von einem seitlich vorstehenden
Teil 28 des Schiebers 24 und einem an diesem mittels Schrauben 27 abnehmbar befestigten
Winkel 26 gebildet wird. In dem gabelförmigen Kopf 28 bis 26 des Schiebers 24,
der sich zwischen den freien Enden 29 des Reibungsringes 13 befindet, ist eine Achse 30
(Fig. 6 und 7) angeordnet, die senkrecht zur Achsrichtung der Kupplung steht und die mit
zwei exzentrischen Scheiben oder Daumen 31 bzw. 32 versehen ist, die zweckmäßig unter
einem Winkel von 180° angeordnet sind. Zwischen den Enden 29 des Reibungsringes 13
sind Spreizhebel 33 angeordnet, die mit ihren zweckmäßig abgerundeten äußeren Enden 34
(Fig. 5) in entsprechend gestaltete Aussparungen in den Ringenden gelagert sind. Die
entgegengesetzten Enden dieser Spreizhebel sind mit einer Bohrung versehen, die dem
Durchmesser der Exzenter auf der Achse 30 entspricht. Mit diesen Bohrungen sitzen die
Spreizhebel auf den Exzentern 31 und 32. Die Abmessungen sind derart gewählt, daß
bei Verschiebung der Ausrückmuffe, welche den Schieber 24 mitnimmt und demnach die
Achse 30 nach links verschiebt, die Ringenden 29 durch die Spreizhebel 33 derart auseinander
bewegt werden, daß die äußere Fläche des Ringes 13 gegen die Innenfläche 12 der
Ringtrommel 11 gepreßt wird. Diese Wirkung ist am kräftigsten, sobald die Spreizhebel 33,
die bei ausgerückter Kupplung einen stumpfen Winkel miteinander bilden, in eine gerade
Linie zu liegen kommen, senkrecht zur Längsrichtung der Wellen. Die äußeren Enden der
Spreizhebel 33 werden zweckmäßig mit Führungsstiften 35 versehen, die sich in den in
dem abgeflachten Teil 37 (Fig. 2) der äußeren Büchse 18 angebrachten Schlitzen 36 führen.
Die Achse 30 kann in dem gabelförmigen Kopfe des Schiebers 24 in einfacher Weise in
der gewünschten Lage genau festgesetzt werden. Zu dem Zwecke ist gemäß der Erfindung
auf der Achse 30 ein Schneckenrad 38 (Fig. 2 und 5) festgekeilt, das in Eingriff mit einer
gleichfalls im Gabelkopfe gelagerten Schnecke
39 ist. Eine Verlängerung der Schnecke 39 ragt als Achse 40 seitlich durch den verschiebbaren
Kupplungsteil 6 vor. Die Achse 40 ist mit einer Einrichtung versehen, die es ermöglicht,
die Spreizvorrichtung in bestimmten Lagen festzuhalten. Hiermit kann demnach die Stellung der Achse 30 sowie der Exzenter
31 und 32 genau geregelt werden, so daß auch die Spreizung der Hebel 33 in der Ruhelage
genau eingestellt werden kann. Die verlängerte Schneckenachse 40 wird in einer in den Kupplungsteil
7, 6 besonders eingesetzten Büchse 41 (Fig. 3) geführt. Die Achse 40 hat ferner
einen Vierkantteil 42, auf den mit entsprechend geformter Nabe ein Hebel 43 aufgesetzt ist,
dessen freies Ende mit einer an sich bekannten federnden Sperre 44 versehen ist, die
gleichzeitig als Handgriff für den Hebel 43 ausgebildet ist. Diese Sperre greift in Aussparungen
45 (Fig. 4), die in einer die Achse
40 umgebenden Ringscheibe angeordnet sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Aussparungen in einer besonderen ringsegmentförmigen
Platte 46 angeordnet, die
seitlich gegen den scheibenförmigen Teil 7 der Ausrückmuffe mittels Schrauben befestigt ist
(Fig. 4). Durch Einstellung des Hebels 43 in eine andere Lage wird die Schnecke 39 gedreht,
was zur Folge hat, daß je nach der Drehrichtung des Hebels die Mittelpunkte der Exzenter 31 und 32 von dem Ringumfange 33
entfernt werden oder sich dem Ringumfange nähern bzw. die Winkelstellung der beiden
Hebel 33 sich ändert, was zur Folge hat, daß beim Verschieben der Ausrückmuffe die Reibungsfläche
des Ringes £3 langsamer oder schneller mit der inneren Fläche der. Trommel
12 in Berührung gebracht wird. Es wird demnach eine Verminderung oder Verstärkung der
Reibung an der Ringfläche erzielt. Beim Einstellen der Achse 40 ist zu beachten, daß bei
eingerückter Kupplung die Hebel 33 die Lage überschritten haben, bei der sie in einer geraden
Linie liegen, so daß unter Einfluß der Federspannung des Reibungsringes 13 die
Kupplung in eingerückter Lage gehalten wird; die Eigenspannung des Ringes 13 verhindert
dann, daß die Hebel 33 wieder in ihre Ruhelage zurückkehren.
Zwecks Regelung der relativen Lage des Mechanismus für die Betätigung des Reibungsringes 13 und der Ausrückmuffe 7 mit Kegel 6
ist die Schraube 25 angebracht, deren unteres Ende in eine entsprechende mit Gewinde versehene
Bohrung 47 des Schiebers 24 paßt. Der in Längsrichtung verlaufende Schlitz 48,
durch welchen die Schraube 25 hindurchreicht, ermöglicht, eine Einstellung der gegenseitigen
Lage der Teile 24 und 7.
Mittels Schrauben 49 (Fig. 3 und 4) ist seitlich gegen das rechte Stirnende der Büchse 14
eine ringförmige Stoßplatte 15 angeordnet, welche die Bewegung der Ausrückmuffe 7
beim Ausrücken der Kupplung begrenzt. In dem Ringflansch 6 ist eine mittels einer
Schraube 51 abgeschlossene Bohrung vorgesehen,
die für etwaige Zufuhr von Schmiermaterial u. dgl. zur Schmierung der zylindrisehen
Kupplungsfläche 12 dient.
Wenn vermieden werden soll, daß Schmiermaterial an die kegeligen Kupplungsflächen
gelangt, kann zwischen der zylindrischen Innenfläche des Ringflansches 6 und der äußeren
Fläche der Trommel 11 eine geeignete Dichtung
52 (Fig. 3) vorgesehen werden. Diese besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem in Art der Kolbenringe
offenen Ring, der in eine ringförmige Aussparung der Außenwand der Trommel ii eingesetzt
ist. Dieser gegen die Innenfläche des Ringflansches 6 federnde Ring 52 verhindert,
daß das unter Einfluß der Zentrifugalkraft sich auf der Innenfläche des Ringflansches an-
sammelnde öl bzw, Schmiermaterial
kegeligen Knpplungsfläche gelangt.
kegeligen Knpplungsfläche gelangt.
Das Ende der Welle 1 reicht bei dem in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bis in die Büchse 17, die mit einem
Kugellager 53 versehen ist, in dem das Wellenende ruht.
Die Wirkung der Einrichtung ist folgende:
Wenn die Ausrückmuffe 7 aus der in Fig. 1 dargestellten Lage mittels der Ausrückgabel
nach links bewegt wird, so wird der Schieber 24 durch die Schraube 25 mitgenommen, was
zur Folge hat, daß die Hebel 33 aus der in Fig. ι dargestellten Lage in eine Lage übergehen,
in der sie in einer geraden Linie senkrecht zur Hauptachse stehen. Dabei werden jedoch die freien Ringenden 29 nach außen
bewegt, so daß der Reibungsring zur Wirkung kommt. Bei dieser Bewegung muß jedoch die
Spannung des Ringes überwunden werden. Anfänglich wird auch der Ring 13 noch in
der Trommel 11 »schlüpfen«; dies kann noch dadurch begünstigt werden, daß der Ringfläche
öl zugeführt wird. Bei Überschreitung der Lage, in der die Hebel 33 in einer geraden
Linie liegen, versucht der Ring 13 wieder
seine ursprüngliche Gestalt anzunehmen und drückt dabei die Hebel 33 in ihre andere
Endlage, jedoch unter weiterer Verschiebung des Schiebers 24 und der Ausrückmuffe 7.
Bei diesem Teil der Bewegung sind aber auch schon die kegeligen Kupplungsflächen bereits
miteinander in Berührung gekommen. Es wird auf diese Weise ein allmähliches Kuppeln
der beiden Wellenenden erzielt, da im Anfange des Kupplungsvorganges nur die das
Schlüpfen gestattende Ringkupplung zur Wirkung, gelangt und erst nachher, und zwar
unter dem Einflüsse der Ringspannung, die Kegelkupplung. Es ist auf diese Weise ein
sanftes und stoßfreies Arbeiten der Kupplung gewährleistet. χ
Infolge des Umstandes, daß bei der Überführung der Hebel 33 aus ihrer Ruhelage in
die gespreizte Lage die Federspannung des Reibungsringes überwunden werden muß, wird
ein unerwünschtes Kuppeln der Wellen verhindert. Aus demselben Grunde ist bei eingerückter
Kupplung infolge der Spannung des Reibungsringes ein vorzeitiges und unbeabsichtigtes
Entkuppeln der beiden Kupplungs- no teile verhindert.
Die Einstellung der Achse 30 mit zugehörigen Exzentern 31 und 32 bzw. der Hebel
33 ist durch die Anordnung des Hebels 43 mit Zubehör erheblich erleichtert. Durch Umstellen
dieses Hebels in die eine Richtung werden die beiden Ringenden 29 gespreizt
und wird demzufolge eine Erhöhung der Reibung in der Ringkupplung erzielt, während
bei Drehung des Hebels 43 in entgegengesetzter Richtung eine Abnahme der Reibung
stattfindet. Es kann somit den Anforderungen
des Betriebes mit Rücksicht auf eine schnellere oder eine langsamere Kupplung der Wellenenden
Rechnung getragen werden. ■
Zur Vermeidung einer nachteiligen Bearispruchung der Lager in achsialer Richtung
kann in übrigens bekannter Weise das.Wellenende, . das die nicht verschiebbare Kupplungshälfte trägt, verlängert werden und in das
. hohl ausgeführte Ende der gegenüberliegenden ίο Welle hineinreichen. Mittels eines am Ende
. der erstgenannten Welle vorgesehenen Bundes kann dann der beim Kuppeln in der Längsrichtung
ausgeübte Druck mittels einer Spiralfeder auf die verschiebbare Kupplungshälfte
übertragen werden. .
Außer zur Kupplung von Wellen kann die Einrichtung gemäß der Erfindung zum Beispiel
auch zur Kupplung einer losen Riemenscheibe mit der Welle dienen; am Prinzip des
Erfindungsgegenstandes wird hierdurch nichts geändert.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Reibungskupplung mit einer zylindrischen und einer kegeligen Kupplungsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückmuffe (7) der Kupplung mit einem auf die Innenfläche (12) eines fest mit dem angetriebenen oder treibenden Teile verbundenen Ringflansches (3, 4) arbeitenden aufgeschnittenen Reibungsringe (13) verbunden ist, und zwar mittels Hebel (33), deren eine Enden mit den freien Enden dieses Reibungsringes verbunden sind, während die entgegengesetzten Enden drehbar angeordnet sind, um je eines von zwei auf einer gemeinschaftlichen Achse (30) angeordneten Exzentern (31 und 32), während diese Achse (30) durch einen Schieber (24) getragen wird, der gegen die Ausrückmuffe (7) in Achserlrichtung der Kupplungeinstellbar ■ ist, mit Bezug auf seine eigene geometrische Achse in verschiedenen Winkelstellungen festgesetzt werden kann, und die Hebel (33) derart bemessen sind, daß bei der Lage der Ausrückmuffe (7), bei der diese Hebel ungefähr in eine gerade Linie zu liegen kommen, der Reibungsring (13) kräftig gespreizt gegen den Ringflansch (11) angedrückt gehalten wird, während bei Überschreitung genannter Lage der Hebel (33) die kegeligen Kupplungsflächen unter Einfluß der Spannung des Reibungsringes (13) zur Wirkung gelangen.
- 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel,' den die Hebel (33) in der Ruhelage bilden, mittels eines auf der Achse (30) angeordneten Schneckenrades (38) eingestellt wer- den kann, das seine Bewegung von einer Schnecke (39) erhält, die in dem Schieberkopfe (28) angeordnet ist, während die Schnecke in jeder gewünschten Lage mittels eines auf der Schneckenwelle angeord- neten, mit einer Federsperre (44) versehenen Hebels (43) festgesetzt werden kann.
- 3. Reibungskupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden der Hebel! (33) mit Führungsstiften (35) versehen sind, welche in zugehörigen, im abgeflachten Teile (37) der Auflagebüchse (18) des Reibungsringes (13) vorgesehenen Schlitzen geführt werden.
- 4. Reibungskupplung nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Kupplungsfläche Schmiermaterial erhält, während der Zutritt des Schmiermaterials zur kegeligen Kupplungsfläche durch Anordnung eines ^ federnden Dichtungsringes (52) zwischen der Außenfläche der Reibungstrommel (12) und der Innenfläche des Reibungsflansches (6) verhindert wird. . :Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302696C true DE302696C (de) |
Family
ID=556474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302696D Active DE302696C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302696C (de) |
-
0
- DE DENDAT302696D patent/DE302696C/de active Active
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