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DE3026462A1 - Vorrichtung zur wiederherstellung der urspruenglichen grundwasserstroemung an einer von einer wasserdichten wand umschlossenen baugrube nach beendigung der baumassnahme - Google Patents

Vorrichtung zur wiederherstellung der urspruenglichen grundwasserstroemung an einer von einer wasserdichten wand umschlossenen baugrube nach beendigung der baumassnahme

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Publication number
DE3026462A1
DE3026462A1 DE19803026462 DE3026462A DE3026462A1 DE 3026462 A1 DE3026462 A1 DE 3026462A1 DE 19803026462 DE19803026462 DE 19803026462 DE 3026462 A DE3026462 A DE 3026462A DE 3026462 A1 DE3026462 A1 DE 3026462A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
removable
construction
boxes
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803026462
Other languages
English (en)
Other versions
DE3026462C2 (de
Inventor
Gerhard Dipl.-Ing. 6803 Edingen Jenewein
Karl Dipl.-Ing. 6836 Oftersheim Lauinger
Uwe Dipl.-Ing. 6909 Walldorf Timm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bilfinger SE
Original Assignee
Bilfinger und Berger Bau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bilfinger und Berger Bau AG filed Critical Bilfinger und Berger Bau AG
Priority to DE19803026462 priority Critical patent/DE3026462C2/de
Publication of DE3026462A1 publication Critical patent/DE3026462A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3026462C2 publication Critical patent/DE3026462C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D19/00Keeping dry foundation sites or other areas in the ground
    • E02D19/02Restraining of open water
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/02Foundation pits
    • E02D17/04Bordering surfacing or stiffening the sides of foundation pits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Wiederherstellung der ursprüng-
  • lichen Grundwasserströmung an einer von einer wasserdichten Wand umschlossenen Baugrube nach Beendigung der Baumaßnahme Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wiederherstellung der ursprünglichen Grundwasserströmung an einer von einer wasserdichten Wand umschlossenen Baugrube nach Beendigung der Baumaßnahme.
  • Es ist bekannt, Baugruben, in denen ein Tiefbauwerk errichtet werden soll, mit einer in undurchlässige Schichten eingebundenen wasserdichten Baugrubenwand zu umschließen. Die dabei entstehende Grundwasserbarriere muß nach Abschluß der Baumaßnahme wieder beseitigt werden.
  • Dazu stellt man die Baugrubenwand so her, daß sie später zumindest teilweise wieder entfernt werden kann. Bekannt sind u. a.
  • Unterbrechungen in einer als Schlitzwand oder Bohrpfahlwand hergestellten Baugrubenwand, die während des Bauzustandes mit großem Aufwand durch Vereisung des Bodens gesichert und später durch Auftauen wieder geöffnet werden. Aus der DE-AS 27 37 646 ist eine Baugrubenwand bekannt, die als Bohrpfahlwand mit zeitweise verschlossenen Zwischenräumen derart ausgebildet ist, daß die Zwischenräume durch Bohrpfähle minderer Betongüte verschlossen und diese durch Ausbohren für die Grundwasserbewegung wieder entfernt werden. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig und erfordert die Herstellung von Betonsorten unterschiedlicher Güte und die Vorhaltung eines großen, schwer bewegbaren Bohrgerätes.
  • Wo es die Verhältnisse zulassen und der beim Rammen entstehende Lärm nicht stört, kann eine geschlossene Spundwand gerammt werden, deren Spundbohlen später durch Ziehen wieder ganz oder teilsweise entfernt werden. Alle erwähnten Maßnahmen unterbinden zeitweise den Grundwasserdurchfluß und stellen ihn nach Abschluß der Baumaßnahmen wieder her.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine einfache, wirkungsvolle Vorrichtung zu schaffen, die in Baugrubenwände beliebiger Bauart eingebaut werden kann und mit deren Hilfe das an einer Baugrubenwand anstehende Grundwasser während des Bau zustandes bei trockener Baugrubensohle zurückgehalten und am Ende des Bauzustandes die ursprüngliche Grundwasserströmuno wieder hergestellt wird.
  • Die Aufgabe wird mit der im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche aufgeführten Vorrichtung gelöst.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielt man den Vorteil, daß eine Vorrichtung von einfacher Konstruktion die in wasserdichte Baugrubenwände beliebiger Bauart wasserdicht schließend eingebaut werden kann, dort während der Bauzeit voll statisch wirksam ist und nach Abschluß der Baumaßnahmen unter Belassung eines Kiesfilters 1 so weit geöffnet werden kann, daß der Abfluß des Grundwassers wie zuvor gewährleistet ist.
  • Mit der Fassung und Ableitung des Wassers gemäß Anspruch 2 über die Kiesfilter 1 und durch unterhalb der Baugrubensohle verlegte Rohre hindurch wird ein Aufstauen des Grundwassers an der Baugrubenwand auch während des Bauzustandes vermieden.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft erläutert. Es zeigt in schematischer und im Maßstab verzerrter Darstellung Fig. 1 eine Ansicht der Baugrubenwand Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Baugrubenwand Fig. 3 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung am Ende der Bauzeit Fig. 4 und Varianten zu Fig. 1 und Fig. 2 Fig. 5 Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung während der Baumaßnahme Fig. 7 wie Fig. 6, jedoch nach Beendigung der Baumaßnahme Die Baugrubenwand 5, hier als Schlitzwand dargestellt, reicht bis unter die Sohle 7 der Baugrube. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in den Bodenschlitz eingesetzt und schließt in dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel mit I-Profilen 12 an die Stirnseiten der Baugrubenwand 5 an. Die beiden Stege der I-Profile 12 bilden zwei Wände eines stabilen, mit Filterkies 1 gefüllten, unten geschlossenen Kastens 2, wobei die beiden anderen Wände 3 und 4 von nach oben herausziehbaren, an die I-Profile 12 dicht anschließenden Schiebern gebildet werden. Das untere Ende des Kastens 2 ist in eine Grundwasser sperrende Schicht 8 eingebunden.
  • Am Ende der Baumaßnahme nach dem Verfüllen der Baugrube werden wie in Fig. 3 dargestellt die Wände 3 und 4 hochgezogen und damit die ursprüngliche Grundwasserströmung durch den im Boden belassenen Kiesfilter 1 hindurch wieder freigegeben.
  • Die im Boden verbleikenden Kiesfilter 1 der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind an ihrem unteren Ende mit dem Flächenfilter 6 verbunden. Der Flächenfilter 6 dient dem Durchfluß auf die gegenüberliegende Bauwerksseite. In Fig. 4 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt, bei der unterhalb der ausziehbaren Seitenwand 3 ein nicht ausziehbares Seitenwandteil 9 mit einem Rohrstutzen 10 zum dichten Anschluß von Rohren 11 angeordnet ist. Zieht man gemäß Fig. 6 nur die Seitenwand 4 hoch, so fließt das Grundwasser über den Filterkies 1 in das unter der Baugrubensohle 7 verlegte Rohr 11 zur gegenüberliegenden Baugrubenwand und dort durch eine gleichartige erfindungsgemäße Vorrichtung in den Boden außerhalb der Baugrube.
  • Nach Beendigung der Baumaßnahme kann auch die Seitenwand 3 der erfindungsgemäßen Vorrichtung hochgezogen werden, wodurch die abdichtende Wirkung der Baugrubenwand 5 aufgehoben wird, wie in Fig. 7 dargestellt; das Wasser kann in diesem Falle auch über einen Flächenfilter unterhalb der Bauwerks sohle abfließen.
  • L e e r s e i t e

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Wiederherstellung der ursprünglichen Grundwasserströmung an einer von einer wasserdichten Wand umschlossenen Baugrube nach Beendigung der Baumaßnahme, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mehrere, mit Filterkies (1) gefüllte, an ihrem Fußende wasserdicht verschlossene und in grundwassersperrende Schichten (8) einbindende Kästen (2) mit nach oben ausziehbaren Seitenwänden (3 und 4) in die Baugrubenwand (5) integriert und nach Hochziehen der Seitenwände (3 und 4) an einen Flächenfilter (6) unterhalb der Baugrubensohle (7) angeschlossen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß unterhalb der baugrubenseitigen, nach oben ausziehbaren Seitenwände (3) nicht ausziehbare Seitenwandteile t9) mit Rohrstutzen (10) zum dichten Anschluß von unterhalb der Baugrubensohle (7) durchlaufenden Rohren (11) zur Verbindung gegenüberliegender Kästen (2) angeordnet sind.
DE19803026462 1980-07-12 1980-07-12 Vorrichtung zum zeitweiligen Verschließen von Zwischenräumen in der wasserdichten Wand einer im Grundwasser liegenden Baugrube Expired DE3026462C2 (de)

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Publications (2)

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DE3026462A1 true DE3026462A1 (de) 1982-02-04
DE3026462C2 DE3026462C2 (de) 1982-09-02

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DE (1) DE3026462C2 (de)

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DE3210659A1 (de) * 1982-03-23 1983-10-06 Anton Dipl Ing Frank Verbau, insbesondere fuer schalungen
DE3716292A1 (de) * 1987-05-15 1988-11-24 Thosti Boswau Wtb Bau Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer dichtwand

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DE2737646B2 (de) * 1977-08-20 1979-11-29 Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen Verfahren zur Errichtung einer Baugrubenwand

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DE3026462C2 (de) 1982-09-02

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