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DE3026008A1 - Verfahren und vorrichtung zum befeuern von hochbelasteten kesseln mit kohlenstaub - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum befeuern von hochbelasteten kesseln mit kohlenstaub

Info

Publication number
DE3026008A1
DE3026008A1 DE19803026008 DE3026008A DE3026008A1 DE 3026008 A1 DE3026008 A1 DE 3026008A1 DE 19803026008 DE19803026008 DE 19803026008 DE 3026008 A DE3026008 A DE 3026008A DE 3026008 A1 DE3026008 A1 DE 3026008A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
flue gas
dust
furnace
diameter
Prior art date
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Application number
DE19803026008
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English (en)
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DE3026008C2 (de
Inventor
Fritz Dr.-Ing. 8026 Ebenhausen Schoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3026008A1 publication Critical patent/DE3026008A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3026008C2 publication Critical patent/DE3026008C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C9/00Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber
    • F23C9/003Combustion apparatus characterised by arrangements for returning combustion products or flue gases to the combustion chamber for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befeuern hoch-
  • belasteter, einen Feuerraum und mindestens einen in diesen mündenden Brenner umfassender Kessel mit Kohlenstaub.
  • Unter hochbelasteten Kesseln sollen solche verstanden werden, bei denen die Verbrennung mit einer Feuerraumbelastung 6 von mindestens 1,5 x 10 Kcal/m3/h erfolgt. Bei solchen Kesseln tritt ganz allgemein die Schwierigkeit auf, beim Verfeuern von Kohlenstaub saubere Heizflächen sowie einen trockenen staubförmigen Ascheabzug zu erreichen, weil die Flammtemperatur oberhalb der Ascheschmelztemperatur liegt.
  • Dieses Ziel wird gegenwärtig beispielsweise bei mit Braunkohlenstaub befeuerten Xraftwerkskesseln, bei denen man die fühlbare Wärme der Asche in den Rauchgaszügen noch mit ausnützen will, näherungsweise dadurch erreicht, daß der Feuerraum derart überdimensioniert wird, daß die brennenden Kohlenstaubteilchen vor Erreichen der Wände des Feuerraums nicht nur ausgebrannt, sondern auch soweit abgekühlt sind, daß ihre Temperatur hinreichend weit unter die des Ascheschmelzpunktes gesunken ist. Dem überdimensionierten Feuerraum entspricht eine geringere Feuerraumbelastung, deren Werte üblicherweise bei 200.000 bis 300.000 Kcal/m3/h liegen. Bei solchen großen Kraftwerkskesseln, bei denen die Kapitalkosten klein sind gegenüber den Brennstoffkosten, spielt die Uberdimensionierung des Feuerraumes keine Rolle.
  • Dies ist jedoch anders bei Kleinkesseln wie Zentral-Heizungs- und Dreizugkesseln, bei denen der Investitionswert der Gesamtanlage von der Größenordnung der jährlichen Brennstoffkosten ist. Diese Kessel werden zu über 90% mit Cl oder Gas befeuert. Sie sind durch geringe Bauabmessungen und eine entsprechend hohe Feuerraumbelastung bis herauf zu 106 Kcal/m3/h und mehr gekennzeichnet.
  • Solche Kessel werden an ihrer unteren Leistungsgrenze üblicherweise durch Ein- und Ausschalten geregelt. Aus diesem Grunde kann hier eine Kohlenstaubfeuerung nur dann verwendet werden, wenn es unter keinen Umständen zur Bildung flüssiger oder klebriger Schlacke kommt, weil diese bei jedem Abstellen erstarren und die mit ihr in Berührung kommenden Flächen und Rohrquerschnitte sehr schnell zusetzen würde. Andererseits kann die bei Kraftwerkskesseln gewählte Lösung, nämlich eine Uberdimensionierung des Feuerraumes und damit des gesamten Kessels beispielsweise bei Zentralheizungskesseln gerade nicht angewendet werden, weil diese Kessel dann nicht mehr in die vorhandenen Heizungskeller eingebracht werden könnten.
  • Aus der DE-OS 25 27 618 ist nun bereits ein Verfahren zur Verbrennung von Kohlenstaub bekannt, bei dem trotz hoher 6 Feurraumbelastungen von mehr als 2 x 106 Kcal/m3/h sich ein trockener Ascheabzug ergibt, so daß sein Einsatz zur Befeuerung von Zentralheizungsanlagen mit "Ein/Ausbetrieb" möglich ist. Dies Verfahren besteht darin, daß der Kohlenstaub in einer Atmosphäre eingeführt wird, in der ein Uberdruck gegenüber dem zu befeuernden Raum von wenigstens 20 mm Wassersäule bezogen auf eine Wärmeleistung von 250 Mcal/h herrscht, ein O2-Gehalt unter 10%, bevorzugt unter 5% vorhanden ist und die Temperatur derart hoch liegt, daß der Kohlenstaub mit einer Geschwindigkeit von wenigstens 1.0000 C pro sec bis auf eine um wenigstens 1000 C bis 1500 C über seiner Zündtemperatur liegende Temperatur aufgeheizt wird. Zusätzlich wird der aufgeheizte Kohlenstaub mit einem vorwiegend Verbrennungsluft enthaltenden Gasgemisch zum Zwecke der Einleitung der Verbrennung vermischt, der brennende Flammenstrahl nach Verbrennung von wenigstens 30%, bevorzugt 50% des Beizwertumsatzes durch Umsetzung des Uberdruckes in Geschwindigkeit beschleunigt und der noch brennende beschleunigte Flammenstrahl injektorartig in eine Gasatmosphäre eingeblasen, deren Temperatur unterhalb der Ascheschmelztemperatur des Kohlenstaubes liegt. Zwar ist es mit diesem Verfahren gelungen, saubere Heizflächen zu erzielen, der Gebläseaufwand hierzu ist jedoch erheblich.
  • Der Erfindung ilegt nun die Aufgabe zugrunde, das gleiche Ziel mit anderen, einfacheren Mitteln und geringerem Gebläseaufwand zu erreichen, so daß Heizkessel mit geringen Bauabmessungen und entsprechend hoher Feuerraumbelastung mit Kohlenstaub befeuert werden können und dennoch saubere Heizflächen und ein trockener Ascheabzug erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Brennstoff ein Gemisch aus 75 bis 85% Braunkohlenstaub und 25 bis 15% Anthrazitstaub verwendet wird und daß die Durch trittsgeschwindigkeit der Gase und/oder Brennstoffteilchen in der Brennermündung, bezogen auf den freien Querschnitt derselben, mindestens 12 m/s beträgt. Es hat sich gezeigt, daß beim Befeuern eines Kessels nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auch nach einem längeren Betrieb des Kessels die Heizflächen nicht nur frei von Schlacke, sondern auch praktisch staubfrei sind und somit die gesamte anfallende Asche trocken abgezogen werden kann. Dieses Ergebnis beruht mindestens zum Teil auf der Eigenschaft des verwendeten Brennstoffes, der bei der gewählten Feuerraumbelastung von mindestens 1,5 x 106 Kcal/m3/h eine extrem feine und oberflächenaktive Asche bildet. Das hat zur Folge, daß der Aschestaub nach der Verbrennung sich zu größeren Sekundärpartikeln agglomeriert, deren Oberflächenaktivität sogar noch ausreicht, Staub von den Wänden des Feuerraums einzubinden und abzutransportieren.
  • Die Ursache für die Bildung der extrem feinen und oberflächenaktiven Asche unter den erfindungsgemäß vorgeschlagenen Bedingungen wird darin vermutet, daß bei der Bildung der Aschepartikel eine gewisse kritische Aufheizgeschwindigkeit der Kohlenstaubteilchen überschritten wird, so daß der dabei entstehende Dampfdruck der flüchtigen Komponenten in den Kohlenstaubteilchen keine Zeit mehr hat, aus dem Koks- und Ascheskelett herauszudiffudieren. Vielmehr reißt der entstehende Dampfdruck der flüchtigen Komponenten die genannten Strukturen mit großer Gewalt auseinander, wodurch sich vermutlich zerissene, kristallähnliche Reststrukturen bilden, die an den Rißkanten noch freie Valenzen aufweisen, mit denen sich solche Primärpartikel zu größeren, relativ stabilen Sekundärpartikeln agglomerieren können. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, daß die derart erzeugte Asche eine wesentlich höhere Absorptionskraft etwa für S02 oder SO3 hat, als dies bisher bekannt war. So wurden für diese Gase Absorptionswerte von 60 bis 70% festgestellt. Dieser Wert liegt fast doppelt so hoch wie bei Asche aus langsamer erwärmten Kohlenstaubteilchen.
  • Überraschender Weise hat sich gezeigt, daß besonders gute Ergebnisse erhalten wurden, wenn die Verbrennung bei einer 6 noch höheren Feuerraumbelastung von ca. 2 x 10 bis 4 x 10 Kcal/m3/h erfolgte.
  • Das Einblasen der Flammengase in den Feuerraum mit einer Geschwindigkeit von mindestens 12 m/s und vorzugsweise 20 bis 30 m/s bewirkt, daß die durch die Agglomeration der Ascheteilchen entstandenen Sekundärpartikel mit Sicherheit fortgeblasen werden. Bei heute bisher üblichen Heizungsbrennern liegt die Geschwindigkeit entsprechend der oben gegebenen Definition bei höchstens 5 bis 10 m/s.
  • Der Braunkohlenstaub sollte zweckmäßigerweise eine Korngröße unter 0,5 mm, bevorzugt unter 0,3 mm aufweisen mit einer bei handelsüblichem Braunkohlenstaub,beispielsweise solchem aus Westdeutschen Braunkohlevorkommen,üblichen Korngrößenverteilung. Bei dem Anthrazitstaub sollten 90% eine Korngröße unter 20 m,bevorzugt unter 10 ßm aufweisen, wobei der Korngrößenschwerpunkt der Korngrößenverteilung vorzugsweise zwischen 5 und 10 ß liegt. Besonders bevorzugt wird frisch gemahlener Anthrazit.
  • Die günstigsten Verhältnisse ergeben sich bei 808 Braunkohle und 20% Anthrazit, wobei diese Komponenten gründlich vermischt werden müssen. Vorzugsweise wird das Brennstoffgemisch unter Aufbringung von örtlichem Druck- und Schubspannungen durchgeknetet, bis das Gemisch ein fettig schwarzes Aussehen erreicht und dann die bemerkenswerte Eigenschaft hat, daß es sich praktisch ohne Staubentwicklung fluidisieren und in dieser Form transportieren, umfüllen und dosieren läßt. Das Kohlenstaubgemisch ist derart oberflächenaktiv, daß es in einem Lagertank aus der über seiner Oberfläche befindlichen Luft den Sauerstoff in kurzer Zeit bis auf weniger als 0,1% absorbiert und über sich eine inerte Atmosphäre aus Stickstoff und etwas Kohlensäure erzeugt. Es handelt sich also um einen sich selbst inertisierenden Brennstoff, der beim Lagern in Tanks sehr schwer entflammbar ist. Dies ist für die Sicherheitsbestimmungen bei der Handhabung dieses Brennstoffes von großer Bedeutung.
  • In der beschriebenen Weise bilden sich aus Braunkohle und Anthrazit Agglamerate, bei denen die größeren Braunkohleteile sich mit einer oder mehreren Schichten feinerer Anthrazitteile überziehen. Vermutlich beruht die inertisierende Wirkung hierauf.
  • Der Anthrazitanteil soll nicht nennenswert feiner sein als angegeben, weil es dann aus bisher noch nicht geklärten Gründen u.U. wieder zu Verunreinigungen im Feuerraum kommen kann. Möglicherweise üben die harten Anthrazitpartikel an den Wänden des Feuerraumes eine leicht schleifende Wirkung aus, die bei zu feinen Anthrazitpartikeln nur gering ist oder entfällt. Der Anthrazit sollte zweckmäßigerweise auch nicht gröber sein als vorstehend angegeben, weil dann der darin befindliche Feinanteil nicht mehr ausreicht, um die Oberfläche der Braunkohlekörner abzudecken.
  • Der Anthrazitanteil darf auch nicht höher sein als angegeben, weil bereits bei 30 bis 35% Anthrazit wieder flüssige Schlacke auftritt. Bei 40 bis 50% Anthrazit tritt voller Schlackefluß ein. Geringerer Anthrazitanteil führt ebenfalls zu schlechtere Ergebnissen, da die genannte staubfreie Fluidisierung des Brennstoffes nicht mehr möglich ist und die entstehende Asche andere Eigenschaften besitzt.
  • Sollten die zur Verwendung bestimmten Braunkohlestaubsorten organische Fasern enthalten, welche die Bildung der genannten Agglomerate stören, so ist es erforderlich, diese Fasern vor der Mischung mit dem Anthrazit abzutrennen.
  • Wie bereits oben angedeutet wurde, wird durch die hohe Strahlgeschwindigkeit des Brenners die Asche im Feuerraum in Bewegung gehalten. Wegen das Abklingens der Geschwindigkeit mit der Länge des Strahles ist es zweckmäßig, die Strahlgeschwindigkeiten des Brenners bei längeren Feuerungsräumen größer als den angegebenen Mindestwert zu wählen, während sie bei kleineren Feuerräumen ggf. auch kleiner sein darf.
  • Der angegebene Mindestwert von 12 m/s eignet sich besonders für eine Länge des Feuerraumes von ca. 1,5m, die für einen größeren Zentralheizungskessel typisch ist. Die Geschwindigkeit wird bei abweichenden Feuerraumlängen mindestens mit der Wurzel aus der Feuerraumlänge, bevorzugt proportional zur Feuerraumlänge variiert.
  • Dabei ist davon auszugehen, daß die Feuerräume von Zentralheizungs- und Dreizugkesseln wesentlich horizontal liegen.
  • Bei stehenden Kesseln genügt eine Geschwindigkeit in der Brennermündung von 12 bis 15 m/s,um im Bereich der abwärtsfeuernden Brenner die durch die Rückströmung am Brennerrand häufig verursachten Staubablagerungen an den Kesselwänden nicht erst entstehen zu lassen.
  • Die angegebene Strahlgeschwindigkeit des Brenners ist auch aus einem weiteren Grunde wesentlich. Bei den genannten hohen Feuerraumbelastungen liegt die Flammtemperatur erheblich über dem Ascheschmelzpunkt. Die entstehenden Aschepartikel würden bei einer zulangen Verweilzeit in der Flamme letztlich dann doch schmelzen und möglicherweise zu größeren Teilchen zusammensintern, die sich dann an den Kesselwänden niederschlagen. Durch die hohe Flammgeschwindigkeit wirkt die Flamme jedoch im Gasinhalt des Kessels in bekannter Weise als Injektor und mischt sich so schnell mit bereits abgekühlten Gasen im Feuerraum, daß es nicht oder nicht nennenswert zur Bildung von geschmolzenen oder gesinterten Ascheteilchen kommt.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens, umfassend einen Feuerraum, mindestens einen an einer der im wesentlichen vertikal gerichteten Wände des Feuerraums angeordneten Brenner und mindestens einen am Boden des Feuerraumes nahe einem Ende desselben ansetzenden Rauchgaszug. Diese Vorrichtung wird erfindungsgemäß zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens derart ausgebildet, daß der Brenner oberhalb der im wesentlichen horizontalen, im wesentlichen senkrecht zu der den Brenner tragenden Feuerraumwand verlaufenden Mittelachse des Feuerraumes angeordnet ist und daß an dem den Rauchgaszug gegenüberliegendenEnde des Feuerraumes nahe dem Boden desselben eine Einblasöffnung mit auf die Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges gerichteter Blasrichtung angeordnet ist. Durch die außermittige Anordnung des Brenners kann auf besonders wirksame Weise eine Rezirkulation der Verbrennungsgase und insbesondere der wandnahen kühlen Gas schichten erreicht werden. Die von den zirkulierenden Gasen mitgerissenen Aschestaubteilchen würden dabei in den gekrümmten Bereichen des Gasstromes, d.h. an den Enden des Feuerraumes ausgeschleudert. An dem Ende des Feuerraumes an dem der Rauchgaszug ansetzt, ist dieser Effekt erwünscht, da der Staub auf diese Weise abgezogen werden kann. An den gegenüberliegenden Enden dagegen würde sich der Staub anhäufen. Aus diesem Grunde ist hier eine Einblasöffnung zum Einblasen von Luft oder Verbrennungsabgasen vorgesehen, so daß die ausgeschleuderten Staubteilchen zur Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges hingeblasen werden können.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform ist die Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges nahe dem brennerseitigen Ende des Feuerraumes angeordnet, wobei der Brenner mit seiner Achse im wesentlichen parallel zur Mittelachse des Feuerraumes ausgerichtet ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges nahe dem brennerfernen Ende des Feuerraumes angeordnet, wobei der Brenner so ausgerichtet ist, daß seine Achse unter einem Winkel zur Mittelachse des Feuerraumes im wesentlichen in Richtung der Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges weist. Der Winkel zwischen der Brennerachse und der Mittelachse des Feuerraumes beträgt dabei 15 bis 20°, vorzugsweise ca. 170.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen die Mittelachse des Feuerraumes enthaltenden schematischen Schnitt durch eine erste Ausführungsform einer Feuerungseinrichtung, Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Feuerungseinrichtung und Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Kessels unter Verwendung einer Feuerungseinrichtung gemäß Fig. 1 in einem dieser Fig. entsprechenden Schnitt.
  • In Fig. 1 erkennt man einen Feuerraum in Form eines Flammrohres 10 mit einem zylindrischen Mantel 12 und nach außen gewölbten Strinwänden 14 und 16. Der Mantel 12 sowie die Stirnwände 14 und 16 sind wassergekühlt.
  • In der in Fig. 1 rechten Stirnwand 16 ist oberhalb der Flammrohrachse 18 die Mündung 20 eines in der Fig. 3 noch näher beschriebenen Brenners angeordnet. Durch die Mündung 20 wird Kohlenstaub in das Flammrohr 10 eingeblasen und unter Bildung einer Flamme 22 verbrannt. Wie man in der Fig. erkennt, ist die Brennermündung 20 so ausgerichtet, daß die Achse 24 der Brennermündung im wesentlichen diagonal durch das Flammrohr 10 zum unteren Ende der gegenüberliegenden Stirnwand 14 hingerichtet ist. Nahe dem unteren Ende der Stirnwand 14 liegen Eintrittsöffnungen 26 von RauchgaszüTen 28, die entsprechend dem Staubgehalt der Verbrennungsgase nicht, wie üblich im oberen Bereich des Feuerraumes sondern am Boden desselben ansetzen, um den Ascheabzug zu ermöglichen. Man erkennt, daß die Flamme 22 in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 gerichtet ist. Auf diese Weise wird der Hauptanteil der staubförmigen Asche in Richtung der Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 geblasen.
  • Durch den Impuls der Flamme 22 bildet sich eine obere und eine untere Gasrezirkulation, die durch Pfeile 30 bzw. 32 angedeutet sind. Die untere Gasrezirkulation 32 kann insofern gefährlich sein, als sich in dem mit A bezeichneten Bereich am unteren Ende der Stirnwand 16 durch Fliehkraftwirkung Asche ausschleudern kann, die dann in dem bezeichneten Bereich A liegen bleibt und auf die Dauer doch verkrusten würde. Um dem entgegenzuwirken, ist an dieser Stelle eine Blasdüse 34 angeordnet, durch die im wesentlichen parallel zum unteren Boden des Flammrohres 10 Luft oder auch Abgase eingeblasen werden, so daß eventuell im Bereich A ausfallender Aschestaub in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 geblasen wird.
  • Die durch die Blasdüse 34 eingeblasene Luft- bzw. Abgasmenge soll zwischen 10 und 50% der Brennerluftmenge liegen, bevorzugt bei 20 bis 30%. Die Einblasgeschwindigkeit soll bei einer Feuerraumlänge von ca. 1,5m wenigstens 25m/s bevorzugt 30 bis 40m/s betragen. Bei diesen Gasmengen und -geschwindigkeiten reicht die Wirkung der Blasdüse 34 aus, um bei einer Feuerraumlänge von 1,5m Ascheablagerungen am Boden des Feuerraumes, insbesondere im Bereich A zu vermeiden.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 an dem brennerseitigen Ende des Flammrohres 10 angeordnet sind. Die Brennermündung ist so angeordnet, daß ihre Achse 24 und damit auch die entstehende Flamme 22 im wesentlichen parallel zur Flammrohrachse 18 gerichtet ist. Die Flamme 22 erzeugt in diesem Falle eine Rezirkulation, welche durch die Pfeile 36 angedeutet ist. Bei dieser Rezirkulation besteht die Gefahr einer Staubausschleuderung in dem mit B bezeichneten Bereich. Daher ist die Blasdüse in diesem Falle an der der Brennermündung 20 gegenüberliegenden Stirnwand 14 angeordnet, so daß das durch die Blasdüse 34 eintretende Gas den eventuell ausfallenden Staub in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 bläßt.
  • Fig. 3 zeigt einen kompletten Kessel mit einer Feuerungseinrichtung gemäß Fig. 1;Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Der allgemein mit 38 bezeichnete Kessel ist als Warmwasserkessel für Heizungszwecke dargestellt mit einem Wassereinlaß 40 und einem Wasserauslaß 42.
  • Die an dem Boden des Feuerraumes 10 (der einen kreisförmigen oder rechteckigen Querschnitt besitzen kann) ansetzenden Rauchgaszüge 30 umfassen jeweils Rauchgasrohre 44 und 46, die durch einen U-Krümmer 48 miteinander verbunden sind.
  • Es besteht das Problem, die zahlreichen Rauchgasrohre 46 der verschiedenen Rauchgaszüge 30 zu einem gemeinsamen Abgasrohr derart zusammenzufassen, daß es nirgendwo zu toten Ecken und Ablagerungen von Staub kommt.
  • Dies wird bei der hier beschriebenen besonders bevorzugten Ausführungsform dadurch erreicht, daß man die Rauchgasrohre 46 nebeneinander anordnet und sie tangential in ein senkrecht zu ihnen gerichtetes horizontales Sammelrohr 50 einmünden läßt. Das Sammelrohr 50 ist auf seiner einen Stirnseite geschlossen, während an seiner anderen Stirnseite ein Abgasrohr 52 ansetzt. Der Durchmesser des Sammelrohres 50 ist etwa doppelt so groß wie der Durchmesser des Abgasrohres 52, bevorzugt mindestens jedoch 100 mm größer als der Durchmesser des Abgasrohres 52. Das Abgasrohr 52 ragt maximal um eine seinem Durchmesser entsprechende Länge in das Sammelrohr 50 hinein. Beim tangentialen Einströmen der ascheführenden Rauchgase in das Sammelrohr 50 entsteht eine Zyklonwirkung, die umso stärker ist, als die Asche hier noch frisch ist und sehr stark zur Bildung großer Sekundärpartikel neigt. Überraschenderweise verteilen diese sich nicht über das ganze Sammelrohr 50, sondern sammeln sich nach einem oder mehreren Umläufen auf einer Spiralbahn und können durch die spezielle Anordnung des Sammelrohres 50 und des Abgasrohres 52 relativ zu den Rauchgasrohren 46 durch ein tangential am Umfang des Sammelrohres 50 nahe dem offenen Ende desselben angeordnetes Abzugsrohr 54 in hoher Konzentration abgezogen werden. Dadurch hat das Abgas in dem Abgasrohr 52 nur noch einen geringen Staubgehalt, so daß sich ein entsprechend verringerter Aufwand für die Feinentstaubung der Abgase ergibt. Der wesentliche Vorteil hieran ist, daß man keinen Zyklon benötigt, sondern die aufgrund der speziellen Anordnung des Sammelrohres 50, des Abgasrohres 52 und des Abzugsrohres 54 entstehende Rauchgasströmung ausnützt, um einen erheblichen Anteil der Asche sofort aus den Rauchgasen zu entfernen.
  • Während in den Fig. 1 und 2 jeweils nur die Brennermündung dargestellt war, zeigt Fig. 3 einen Brenner, der sich besonders zur Durchführung des weiter oben beschriebenen Verfahrens eignet. Der allgemein mit 56 bezeichnete Brenner ist in einem rohrförmigen Fortsatz 58 des Kessels 38 angeordnet und umfaßt eine schlanke Brennermuffel 60 der axialen Länge 12, die sich von einem Durchmesser d2 in Richtung auf den Feuerraum 10 auf einen Durchmesser d3 konisch erweitert.
  • An das durchmessergrößere Ende der Brennermuffel 60 schließt sich eine Beschleunigungsdüse 62 der Länge 11 an, die zur Brennermündung 20 hin konvergiert und in der Brennermündung 20 mit dem Durchmesser d endet.
  • Die Verbrennungsluft wird über ein nicht näher bezeichnetes Gebläse durch einen Lufteintritt 64 einem radialen Schaufelgitter 66 zugeführt, dessen Schaufeln sich über eine axiale Breite b erstrecken und mit dem Umfang einen Winkel ß bilden.
  • An dem durchmesserkleineren Ende der Brennermuffel 60 sind in bekannter Weise eine Brennstoffzufuhr 68 sowie Zünd- und Kontrolleinrichtungen 70 angeordnet. Die Brennstoffzufuhr kann dabei in Form einer Lanze ausgebildet sein, durch welche der Kohlenstaub eingeblasen wird.
  • Brennermuffel 60, Beschleunigungsdüse 62 und der Feuerungsraum 10 sind ebenso wie die Rauchgasrohre 44 und 46 sowie die Blasdüse 34 von dem zu erwärmenden Wasser umspült, wie dies bereits weiter oben angedeutet wurde.
  • Besonders günstige und stabile Betriebsverhältnisse ergeben sich bei einer Kesselleistung von 600.000 Kcal/h wenn folgende Abmessungen eingehalten werden: Feuerraumdurchmesser D = 690 mm Feuerraumlänge L = 1650 mm Brennermündungsdurchmesser d = 190 mm großer Brennermuffeldurchmesser dl = 350 mm kleiner Brennermuffeldurchmesser d2 = 210 mm Beschleunigungsdüsenlänge 11 = 430 mm Brennermuffellänge 12 = 580 mm Winkel a zwischen Brennerachse und Feuerraumachse CL = 15-200, bevorzugt 170 Schaufelwinkel B ß = 6 bis 120 vorzugsweise 8 bis 100 Blasdüsendurchmesser d3 = 45 mm Rauchgasrohrdurchmesser d4 = 40 mm Rauchgasrohre 44, Länge 14 = 1570 mm Rauchgasrohre 46, Länge 15 = 1750 mm Anzahl der Rauchgasrohre pro Zug Z = 20 Dies ergibt in der Brennermündung eine Flammstrahlgeschwindigkeit von 50 bis 60 m/s und erlaubt, die Kesselleistung auf weniger als 50% der Nennleistung, also300.000 Kcal/h herunterzuregeln, ohne daß es zu Staubablagerungen im Feuerraum kommt.
  • Für Kessel anderer Leistungen werden alle genannten Abmessungen proportional der Wurzel aus dem Leistungsverhältnis geändert mit Ausnahme der angegebenen Winkel.
  • So ergibt eine Verdoppelung der Abmessungen eine Vervierfachung der Leistung usw.
  • Diese einfache Umrechnung ist zulässig, da das Strömungsbild in der vorstehend beschriebenen Vorrichtung in hinreichender Näherung nicht von der Reynoldszahl, d.h. von der Geschwindigkeit und Abmessung abhängt. Dabei können die Abmessungen d2 und b ohne nennenswerten Einfluß auf das Flammverhalten so variiert werden, daß das Produkt b x d2 in etwa konstant bleibt.
  • Beim Betrieb der vorstehend beschriebenen Vorrichtung hat sich gezeigt, daß akustisch praktisch nicht feststellbar ist, ob die Flamme brennt oder nicht. Ein Laufgeräusch der Flamme ist nicht vorhanden. Ferner tritt auch das üblicherweise vorhandene bullernde Geräusch im Kamin nicht auf.
  • Vielmehr hört man hier nur ein leises Rauschen. Dies stellt ein umwelttechnisch bedeutsames Ergebnis dar.

Claims (19)

  1. Patentansprüche ( 1.) Verfahren zum Befeuern hochbelasteter, einen Feuerraum und mindestens einen in diesen mündenden Brenner umfassender Kessel mit Kohlenstaub, bei dem die Verbrennung bei einer Feuerraumbelastung von mindestens 1,5 x 106 Kcal/m3/h erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Brennstoff ein Gemisch aus 75 bis 85% Braunkohlenstaub und 25 bis 15% Anthrazitstaub verwendet wird und daß die Durchtrittsgeschwindigkeit der Gase und/oder Brennstoffteilchen in der Brennermündung, bezogen auf den freien Querschnitt derselben, mindestens 12 m/s beträgt.
  2. 2 0 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Braunkohlenstaub eine Korngröße von weniger als 0,5 mm aufweist und daß der Anthrazitstaub eine Korngrößenverteilung besitzt, bei der 90% der Körner eine Größe von weniger als 20 ßm aufweisen und deren Maximum zwischen 5 am und 10 am liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße des Braunkohlenstaubes weniger als 0,3 mm beträgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Gemisches frisch gemahlener Anthrazitstaub verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennung bei einer Feuerraumbelastung von 2 x 10 bis 4 x 10 Kcal/m3/h erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsgeschwindigkeit ca.
    20 bis 30 m/sek beträgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Braunkohlenstaub und der mit ihm vermischte Anthrazitstaub durch Aufbringen örtlicher Drucke und Schubspannungen solange geknetet werden, bis das gesamte Gemisch ein fettig schwarzes Aussehen annimmt.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsgeschwindigkeit (v) mit ,i der Feuerraumlänge (1) über folgende Beziehung verknüpft ist: wobei v0 den Wert 12m/s und lc den Wert 1,5 m hat.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsgeschwindigkeit (v) proportional der Feuer- 1' raumlänge (1) ist.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase nahe einem Ende des Feuerraums am Boden desselben abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem gegenüberliegenden Ende des Feuerraumes Luft und/oder Verbrennungsabgase in Richtung auf die Austrittsöffnungen der Rauchgase in den Feuerraum eingeblasen werden, wobei die pro Zeit- 1, einheit eingeblasene Gasmenge zwischen 10 und 50%, vorzugsweise 20 bis 30% des Durchsatzes der Brennermündung beträgt und wobei die Geschwindigkeit an der Einblasstelle wenigstens gleich der Geschwindigkeit in der Brennermündung ist.
  11. 11. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, umfassend einen Feuerraum, mindestens einen an einer der im wesentlichen vertikal gerichteten Wände des Feuerraums angeordneten Brenner und mindestens einen am Boden des Feurraumes nahe einem Ende desselben ansetzenden Rauchgaszug, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (56) nahe oder oberhalb der hc rizontalen, im wesentlichen senkrecht zu der den Brenner (56 tragenden Feuerraumwand (16) gerichteten Mittelachse (18) des Feurraumes (10) angeordnet ist und daß an dem den Rauchgaszug (30) gegenüberliegenden Ende des Feurraumes (10) nahe dem Boden desselben eine Einblasöffnung (34) mit auf die Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (30) gerichteter Blasrichtung angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (28) nahe dem brennerseitigen Ende des Feuerraumes (10) angeordnet ist und daß der Brenner mit seiner Achse (24) im wesentlichen parallel zur Mittelachse (18) des Feuerraumes (10) ausgerichtet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (28) nahe dem brennerfernen Ende des Feuerraumes (10) angeordnet ist und daß der Brenner (56) derart ausgerichtet ist, daß seine Achse (24) unter einem Winkel()zur Mittelachse (18) des Feuerraumes (10) im wesentlichen in Richtung der Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (28) weist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Brennerachse (24) und der Mittelachse (18) des Feuerraumes (10) 15 bis 20°, bevorzugt 170 beträgt.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgaszug (28) eine Mehrzahl von Rauchgasrohren (44, 46) umfaßt, die horizontal nebeneinander angeordnet tangential in ein horizontal und quer zu ihnen gerichtetes Sammelrohr (50) münden, das an seinem einen Ende geschlossen ist und an seinem anderen Ende mit einem Abgasrohr (52) geringeren Durchmessers verbunden ist und das nahe seinem offenen Ende ein tangential ansetzendes Auslaßrohr (54) aufweist, das an seiner Eintrittsöffnung im wesentlichen in Strömungsrichtung der die Achse des Sammelrohres umströmenden Rauchgase weist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Sammelrohres (50) ungefähr doppelt so groß wie, jedoch mindestens um 100 mm größer als der Durchmesser des Abgasrohres (52) ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgasrohr (52) in das Sammelrohr (50) um eine Strecke hineinragt, die höchstens gleich dem Durchmesser des Abgasrohres (52) ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei der Brenner eine sich in Strömungsrichtung konisch erweiternde Brennermuffel und eine sich daran anschließende, in Strömungsrichtung konisch verjüngende Beschleunigungsdüse aufweist und die Luft dem Brenner über ein radiales Schaufelgitter zugeführt wird, dessen Schaufeln gegenüber dem Brennerumfang unter einem Winkel geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Kesselleistung von 600.000 kcal/h folgende Abmessungen gegeben sind: Feuerraumdurchmesser D = 690 mm Feuerraumlänge L = 1650 mm Brennermündungsdurchmesser d = 190 mm großer Brennermuffeldurchmesser dl = 350 mm kleiner Brennermuffeldurchmesser d2 = 210 mm Beschleunigungsdüsenlänge 11 = 430 mm Brennermuffellänge 12 = 580 mm Winkel <x zwischen Brennerachse und Feuerraumachse a = 15-20°, bevorzugt 170 Schaufelwinkel B ß = 6 bis 120 vorzugsweise 8 bis 10° Blasdüsendurchmesser d3 = 45 mm Rauchgasrohrdurchmesser d4 = 40 mm Rauchgasrohre 44, Länge 14 = 1570 mm Rauchgasrohre 46, Länge 15 = 1750 mm Anzahl der Rauchgasrohre pro Zug Z = 20
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß für andere Kesselleistungen als 600.000 kcal/h die angegebenen Abmessungen mit der Wurzel aus dem Anderungsfaktor variieren mit Ausnahme der angegebenen Winkel.
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