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DE3025786A1 - Gegendruck-fuellmaschine fuer kohlensaeurehaltige getraenke - Google Patents

Gegendruck-fuellmaschine fuer kohlensaeurehaltige getraenke

Info

Publication number
DE3025786A1
DE3025786A1 DE19803025786 DE3025786A DE3025786A1 DE 3025786 A1 DE3025786 A1 DE 3025786A1 DE 19803025786 DE19803025786 DE 19803025786 DE 3025786 A DE3025786 A DE 3025786A DE 3025786 A1 DE3025786 A1 DE 3025786A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
valve
pressure
filling
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803025786
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 6806 Viernheim Goehle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Original Assignee
Enzinger Union Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Enzinger Union Werke AG filed Critical Enzinger Union Werke AG
Priority to DE19803025786 priority Critical patent/DE3025786A1/de
Publication of DE3025786A1 publication Critical patent/DE3025786A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/26Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks
    • B67C3/2614Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks specially adapted for counter-pressure filling
    • B67C3/2625Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks specially adapted for counter-pressure filling the liquid valve being opened automatically when a given counter-pressure is obtained in the container to be filled
    • B67C3/2628Filling-heads; Means for engaging filling-heads with bottle necks specially adapted for counter-pressure filling the liquid valve being opened automatically when a given counter-pressure is obtained in the container to be filled and the filling operation stopping when the liquid rises to a level at which it closes a vent opening

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Gegendruck-Füllmaschine
  • für kohlensäurehaltige Getränke mit - nach Druckausgleich mit den nacheinander zu evakuierenden, mit neutralem Gas, wie C02, zu spannenden und mit dem Getränk zu füllenden Gefäßen - selbsttätig das Flüssigkeitsventil öffnenden, füllrohrlosen und ein zentrales, in die Gefäßereichendes Gasrohr aufweisenden Füllorganen, die jeweils eine kopfseitige Durchlaßöffnung für das aus dem Füllerkessel zuströmende Spanngas und eine im Flüssigkeitsbereich befindliche Einlaßöffnung für die aus dem Füllerkessel zuströmende Flüssigkeit sowie Vakuum- und Gaswege und fremdgesteuerte Schaltmittel für diese Wege aufweisen.
  • Füllmaschinen mit solchen Füllorganen werden im großen Umfang zum Abfüllen von Bier und anderen kohlensäurehaltigen Getränken, besonders soweit sie durch Sauerstoff bzw. Lufteinflüsse geschädigt werden können, abgefüllt Das Innere der an ein Füllorgang angepreßten, leeren Flasche wird zunächst über Gaswege und Schaltmittel mit der Unterdruckkammer des Füllers in Verbindung gebracht und dabei evakuiert. Anschließend wird das zentrale Gasventil des Füllorganes mit Hilfe eines Steuerkreuzes geöffnet, wodurch aus dem Spanngasraum des Flüssigkeitskessels inertes Gas, meist C02, unter Überdruck in die Flasche gelangt und dort den Gegendruck erzeugt. Sobald der Druckausgleich zwischen dem Flascheninneren und dem Spanngasraum des Füllerkessels erzielt ist, wird das zuvor durch den im Füllerkessel herrschenden Druck geschlossen gehaltene Flüssigkeitsventil selbsttätig durch eine öffnungsfeder angehoben und geöffnet und leitet somit selbsttätig die Füllung der Flasche ein. Das verdrängte Gas wird durch das zentrale Luftrohr des Füllorganes, das als Strömungsweg sowohl dem Spanngas wie dem Rückgas dient, zentral nach oben in den Füllerkessel zurückgeführt. Mit Hilfe des Steuerkreuzez wird dann sowohl das zentrale Gasventil des Füllorganes, wie auch sein Flüssigkeitsventil zwangsweise in die untere Schließlage gebracht. Durch ein besonderes, von außen betätigbares Entspannungsventil kann der Gasraum der Flasche mit der Außenatmosphäre in Verbindung gebracht und dadurch vor dem Abziehen der Flasche vom Füllorgan ein Druckausgleich mit der Außenatmosphäre erzielt werden.
  • Grundsätzlich bringen Füllorgane mit zentralem Luftrohr und selbsttätig öffnendem Flüssigkeitsventil wegen des verhältnismäßig großen, freien Strömungsquerschnittes für die Flüssigkeit gegenüber der isobarometrischen Füllung mit langem Füllrohr eine verhältnismäßig hohe Stundenleistung. Allerdings tritt hierbei - soweit die Flasche mit Luft vorgespannt wird - eine erhebliche Schädigung des meist luft-bzw. sauerstoffempfindlichen Getränkes ein. Um solche Oxidationsschäden zu vermeiden, wird zum Abfüllen von luftempfindlichen Getränken die Flasche zunächst evakuiert und dann nicht mit Luft, sondern mit im Füllerkessel bevorratetem CO2 auf Abfüll- bzw. Gegendruck gespannt. Durch den damit verbundenen, erheblichen Bauaufwand kommt zwar eine Qualitätsverbesserung, nicht aber eine weitere Steigerung der Stundenleistung zustande.
  • Erfindungsaufgabe ist es deshalb, bei Gegendruck-Füllmaschinen der eingangs angegebenen Art die erreichbare Stundenleistung mit einfachen, preisgünstigen und gering aufwendigen, konstruktiven Maßnahmen unter Beibehaltung der Maßnahmen zur Sicherung des Getränkes gegen schädigende LufteinflüS-..
  • se erheblich zu erhöhen.
  • Die Erfindungslösung erfolgt durch die Merkmale a) bis f) des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1. Durch diese erfindungsgemäß Ausgestaltung der Gegendruck-Füllmaschine und der Füllorgane ist es möglich, auch bei selbsttätig das Flüssigkeitsventil öffnenden, füllrohrlosen und ein zentrales Luftrohr aufweisenden Füllorganen den Gegendruck des inerten Gases während des Füllvorganges abzusenken und dadurch auch bei den speziellen, füllrohrlosen Füllorganen eine an sich bei Füllorganen mit Füllrohr bekannte Differenzdruckfüllung mit unerwartet kurzen Abfüllzeiten zu erhalten.
  • Nach der Erfindung werden dabei die Umstände ausgenützt, daß durch das Vorevakuieren und Spannen mit CO2-Gas grundsätzlich auch Flüssigkeit mit stark überhöhter Geschwindigkeit und vergrößerter Turbulenz ohne Schädigung durch Lufteinflüsse in die Flasche eingeführt werden kann. Zusätzlich zu der hohen Einlaufgeschwindigkeit tritt der große Einlaufquerschnitt bei der füllrohrlosen Ventilart, wodurch die angegebenen Vorteile ermöglicht werden.
  • Zunächst wird also wie-üblich die Flasche evakuiert. Dann wird bei offener Durchlaßöffnung zwischen dem Füllerkessel und dem Füllorgankopf das Gasventil des Füllorganes geöffnet, so daß die Flasche mit inertem Gas aus dem Füllerkessel vorgespannt wird. Sobald Druckausgleich erzielt ist, öffnet sich das Flüssigkeitsventil und gleichzeitig schließt das Absperrventil den Ringraum nach oben hin ab. Danach wird mit einem neuen Schaltschritt die Durchlaßöffnung zum Füllerkessel hin geschlossen, und gleichzeitig die Durchlaßöffnung zum Zusatzkessel geöffnet. Im Zusatzkessel herrscht ein wesentlich geringerer Gasdruck als im Füllerkessel, so daß nunmehr die Füllung mit einer erheblichen Druckdifferenz bis zum Vollfüllen der Flasche erfolgt, ohne daß - infolge des geschlossenen Absperrventiles - Flüssigkeit im Ringraum hochsteigen und in die oberen Gaswege eindringen kann. Ein bekanntes, am unteren Ende des Gasrohres angeordnetes Schwimmerventil schließt den Durchlaß nach oben hin, sobald anstelle von Rückgas Flüssigkeit aufzusteigen beginnt. Die Füllung der Flasche ist damit beendet. Die Abdichtung des Schwimmerventiles ist besonders gut, weil die wirksame Druckdifferenz entsprechend hoch ist.
  • Danach werden Flüssigkeits- und Gasventil des Füllorganes und die Durchlaßöffnungen zum Zusatzkessel hin geschlossen und gleichzeitig die Durchlaßöffnung zwischen dem Füllorgankopf und dem Füllerkessel ebenso wie das Absperrventil im Ringraum wieder geöffnet. Die einzelnen Vorgänge können rasch hintereinander und zum Teil überlappend erfolgen.
  • Durch diese MaBnahmen kann die Füllzeit ohne Gefahr der Beeinträchtigung des Füllvorganges gut auf die Hälfte und weniger der seither bei füllrohrlosen Füllorganen mit zentralem Luftrohr erzielbaren Füllzeit abgesenkt werden, was entweder zu erheblich erhöhten Füllerleistungen oder zu erheblich kleineres Füllmaschinen führt.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Steuermittel für beide Durchlaßöffnungen als eine mit der Steuerwelle für das Spanngasventil des Füllorganes verbundene und verschwenkbare, den Durchlaßöffnungen zugeordnete Steuerscheibe ausgebildet ist, die in Form eines Steuerschiebers die Durchlaßöffnungen freigibt oder schließt oder als Schaltmittel ausgebildet ist, das den Durchlaßöffnungen zugeordnete Ventile betätigt. Mit dem ohnehin vorhandenen Steuerkreuz und dessen Steuerwelle können die Durchlaßöffnungen alternierend auf- und zugesteuert und gleichzeitig auch, wie seither, das Füllorgan betätigt werden, wobei in bekannter Weise mit einer Gabel oder einem Hebel das Gasventil des zentralen Gasrohres geöffnet und jeweils auch das Flüssigkeitsventil und das Gasventil nach Abschluß des Füllvorganges wieder geschlossen werden.
  • Dabei kann eine verschwenkbare Steuer scheibe vorgesehen sein, die die Durchlaßöffnungen schieberartig schließt oder öffnet.. Die Steuerscheibe kann auch als Schaltmittel ausgebildet sein, das beim Verschwenken Ventile betätigt, die die Durchlaßöffnungen alternierend schließen bzw. öffnen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Ventilsitz des Absperrventiles als Innenbund des Füllorgankörpers und der zugehörige Ventilteller als Außenbund am Ventilschaft des Flüssigkeitsventiles angeordnet sind und beide bei offenem Flüssigkeitsventil abdichtend aneinander zur Anlage kommen. Durch diese Einrichtung kann das Aufsteigen der Flüssigkeit unter Einwirkung des im Füllorgankopf zeitweise herrschenden Unterdruckes ohne Beeinträchtigung der sonstigen Ventilfunktionen und mit geringem Aufwand vermieden werden.
  • Eine Weiterbildung der-Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil des Zusatzkessels ausgangsseitig über eine Rohrleitung mit dem Eingang einer den Druck des Fortgases auf den Druck das Spanngases erhöhende Druckerhöhungspumpe (Kompressor) verbunden ist und letztere ausgangsseitig an den Spanngasraum des Füllerkessels angeschlossen ist. Im Rückgaskessel kann der Druck nur dadurch abgesenkt bleiben, daß das anfallende Gas im Druckregelventil entspannt und fortgeführt wird. Das Fortgas enthält jedoch fast ausschließlich CO2, dessen Verlust nach der Erfindung durch nachfolgende Kompression und Wiedereinführung in den Spanngasraum vermieden wird. Dem Füllerkessel selbst kann in bekannter Weise laufend so viel reines CO2 zugeführt werden, um die erwünschte, hohe CO2-Konzentration im Füllerkessel aufrecht halten zu können.
  • Andererseits muß dann von dem Fortgas eine entsprechende Menge abgeblasen werden, zweckmäßigerweise vor seiner erneuten Kompression.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist und nachfolgend näher beschrieben wird, Es zeigen: Fig.1 einen Schnitt durch einen Teil des Füllerkessels und ein Füllorgan gemäß der Erfindung, die Fig.2a bis 2d die verschiedenen Schaltstellungen der Schaltarme für das Gasventil des Füllorganes, die Fig.3a bis 3d die mit den Schaltstellungen nach den Fig.2a bis 2d korrespondierenden Stellungen des Absperrventiles des Füllorganes, die Fig.4a bis 4d die mit den Schaltstellungen nach den Fig.2a bis 2d korrespondierenden Stellungen des Gas- und Flüssigkeitsventiles des Füllorganes und die Fig.5a und 5b in vergrößerter Darstellung und in Draufsicht verschiedene Schaltstellungen des Steuerschiebers.
  • Der Füllerkessel ist mit 1, der Zusatzkessel mit 2, das Füllorgan mit 3 bezeichnet. Am Füllerkessel 1 ist ein zusätzlicher Ringkanal 4 für Unterdruck vorgesehen, der über eine nicht gezeichnete Leitung mit einem Unterdruckerzeuger verbunden ist. Der Füllerkessel ist etwa bis zur Höhe des Spiegels 5 mit Bier 6 (Bierraum) oder einem anderen empfindlichen, kohlensäurehaltigen Getränk gefüllt. Oberhalb des Bierraumes 6 befindet sich der Spanngasraum 7, in dem sich gasförmiges CO2 oder ein anderes inertes Gas befindet und mit seinem Überdruck (Spanngasdruck) auf dem Bier 6 lastet.
  • Der Zusatzkessel 2 ist ebenfalls als Ringkanal ausgebildet.
  • In seinem Inneren strömt Rückgas 8, das mit Hilfe des Druckregelventiles 9 auf einem Druck gehalten wird, der kleiner ist als der Druck des Spanngases im Spanngasraum 7.Trotzdem am Umfang eines rotierenden Füllerkessels 1 zahlreiche Füllorgane 3 angeordnet sind, genügt meist ein einziges, entsprechend leistungsfähiges Druckregelventil 9 zur Druckminderung des Rückgases 8 im ganzen Zusatzkessel 2. Das Druckregelventil 9 läßt durch die Leitung 10 jeweils so viel Gas abströmen, wie zur Aufrechterhaltung des verminderten Rückgasdruckes erforderlich ist. Das in Leitung 10 strömende Gas weist eine hohe CO2-Konzentration auf. Es wird zweckmäßigerweise im Kompressor 11 wieder komprimiert, auf Spanngasdruck gebracht und durch die Leitung 12 in den Spanngasraum 7 zurückgeführt. Überschüssiges Gas wird durch Abblasventil 13 in die freie Atmosphäre entlassen und durch eine angedeutete Leitung 14 wird dem Spanngasraum 7 stets eine zur Aufrechterhaltung einer hohen C02-Konzentration erforderliche Menge reinen CO2-Gases zugeleitet.
  • Die Füllorgane 3 sind an der Peripherie des Füllerkessels 1 festgeschraubt. Letzterer weist mit Anschlüssen der Füllorgane 3 korrespondierende Flüssigkeits- und Gaswege, nämlich den Flüssigkeitskanal 16 sowie die Durchlaßöffnungen 17 für das Spanngas und die Durchlaßöffnung 18 für Rückgas 8 auf.
  • Das Füllorgan 3 weist das Kopfstück 19, das Fußstück 20 und den Rohrkörper 21 auf. Kopfstück 19, Fußstück 20 und Rohrkörper 21 sind druckdicht miteinander verbunden und nehmen im Inneren den rohrförmigen Ventilschaft 22 des Fußventiles 23 auf. Letzteres dichtet mit der als Ventilsitz 24 ausgebildeten Innenseite des Flüssigkeitsauslaufkonus 25 ab. Gegen den Auslaufkonus 25 wird vor dem Füllen einer Flasche die nicht gezeichnete Zentriertulpe abdichtend angepreßt, die ihrerseits auf der Flaschenmündung aufsitzt.
  • Im Inneren des rohrförmigen Ventilschaftes 22 ist die Zugstange 26 des Gasventiles 27 nach oben bis über das obere Ende des rohrförmigen Ventilschaftes 22 zentriert (nicht gezeichnet) hinausgeführt und weist am oberen Ende beabstandete Steuerflächen 28, 29 auf, gegen die Steuerfinger 30 je nach Schaltstellung (Fig.2a bis 2d) zur Anlage kommen. Zwischen der Steuerfläche 28 und dem oberen Ende des rohrförmigen Ventilschaftes ist eine Druckfeder 31 vorgesehen, die es erlaubt, die Zugstange 26 samt Gasventil 27 und Steuerflächen 28, 29 entgegen deren Eigengewicht so anzuheben, daß das Gasventil 27 von seinem Sitz 27' in der abgehobenen Position verharrt. Zwischen dem Rohrkörper 21 und dem rohrförmigen Ventilschaft 22 ist die Ventilfeder 32 als Druckfeder angeordnet. Die Federlager sind mit 33, 34 bezeichnet.
  • Die Steuerfinger 30 sind an der Steuerwelle 35 fest angeordnet. Die Steuerwelle 35 weist außerdem auf ihrer Außenseite das Steuerkreuz 36 und auf der Gegenseite die Steuerscheibe 37 auf, die vor den Durchlaßöffnungen 17 bzw. 18 beim Umsteuern des Steuerkreuzes 36 so verschwenkbar ist, daß alternierend entweder die Durchlaßöffnung 17 geöffnet und die Durchlaßöffnung 18 geschlossen oder die Durchlaßöffnung 17 geschlossen dnd die.Durchlaßöffnung 18 offen ist. Die Steuerwelle 35 ist druckdicht einerseits im Außenlager 38 und andererseits auf der Gegenseite im Kopfstück 19 drehbar gelagert.
  • Das Fuß stück 20 weist einen Schaltblock 39 auf mit einem Ventilstößel 40, der über nur angedeutete Vakuumwege 41 und den Gaskanal 42 im Fiüssigkeitsauslaufkonus 25 das Vorevakuieren der angepreßten Flaschen erlaubt. Durch den Ventilstößel 43 kann über ebenfalls nur angedeutete Gaswege 44 und den Gaskanal 42 die gefüllte und unter Überdruck stehende Flasche vor dem Abziehen durch eine Verbindung zur Außenatmosphäre entspannt werden. Das inndie Flasche reichende Gasröhrchen ist mit 45 und sein Flüssigkeitsabweisschirm mit 46 bezeichnet. Am unteren Ende des Gasröhrchens 45 ist das Schwimmerventil 55 angeordnet, dessen Schwimmerkugel 56 das Aufsteigen von Flüssigkeit in das Gasrohr verhindert.
  • In den Fig.5a und 5b ist die Rückwand des Kopfstückes mit 19 bezeichnet. Die Durchlaßöffnung 17 für Spanngas ist als offenes Loch zu sehen, während die Durchlaßöffnung 18 für das Rückgas durch den in seine Ausgangsstellung verschwenkten Steuerschieber 37 verdeckt ist. Nach Fig.5b ist demgegenüber der Steuerschieber 37 in seine unterste Endstellung verschwenkt worden, wodurch die Durchlaßöffnung 18 für das Rückgas 8 als offene Bohrung zu sehen ist und demgegenüber die Spanngasöffnung 17 geschlossen ist. Die Bewegung des Steuerschiebers 37 erfolgt mit Hilfe der Steuerwelle 35, die, wie Fig.1 zeigt, von außen her mit Hilfe des Steuersternes 36 in bekannter Weise in die verschiedenen Steuerpositionen gebracht wird. Zusätzlich zu dem Steuerschieber 37 ist in bekannter Weise auf der Steuerwelle 35 wenigstens ein Steuerfinger 30 vorgesehen, der bei der Verschwenkung der Steuerwelle 35 entweder gegen die untere Steuerfläche 28 oder die obere Steuerfläche 29 (Fig.2a bis 2d) der Zugstange 26 in bekannter Weise gelangt.
  • Die in Fig.5a mit A bezeichnete und ausgezogen gezeichnete Position des Steuerfingers 30 ist die Ausgangsstellung (entsprechend Fig.2a). Das Gasventil 27 und das Flüssigkeitsventil 23 sind dabei, wie in Fig.4a dargestellt, geschlossen; das Absperrventil 51/52, wie in Fig.3a dargestellt, ist geöffnet. Dabei ist die Durchlaßöffnung 17, wie Fig.5a zeigt, geöffnet, wodurch im Inneren des ganzen Füllorganes 3 Spanngasdruck herrscht. Die Steuerscheibe 37 (Fig.5a und 5b) liegt abdichtend an der hinteren Gleitfläche 47 des Führungssegmentes 48 an. Letzteres ist zum Beispiel mit Hilfe von Schrauben (Schraubenlöcher 49) mit dem Kopfstück 19 verbunden. Die obere Gleitfläche 47' ist nur stückweise gezeichnet; sie faßt die Steuerscheibe 37 von oben. Entweder können die Gleitflächen 47, 47' Dicht- bzw. Gleitbeläge aufweisen oder/und die Steuerscheibe 37 kann solche Beläge aufweisen. Außerdem kann mit Hilfe einer Druckfeder oder dgl.
  • auf die Steuerscheibe 37 bzw. die obere Gleitfläche 47 eine ausreichend dichte Abdeckung der Durchlaßöffnungen 17 und 18 erzielt werden. Anstelle der direkten Steuerung der Durchlaßöffnungen 17 oder 18 können diesen Durchlaßöffnungen Ventile zugeordnet werden, die durch schwenkbare Steuermittel,z.B. eine Kurven- oder Nockenscheibe, in entsprechender Weise betätigt werden.
  • Soll eine zuvor evakuierte Flasche mit Spanngas (C02) gefüllt werden, dann werden die Steuerfinger 30 mit Hilfe des Steuerkreuzes 35 in die in Fig.5a gestrichelt gezeichnete Position B verschwenkt, wodurch die Steuerfinger 30 gegen die obere Steuerfläche 29 gelangen und sie in die Position entsprechend Fig.2b bringen. Dabei bleibt die Durchlaßöffnung 18 geschlossen, Durchlaßöffnung 17 offen (Fig.5a, Pos.
  • B). Durch das nunmehr offene Gasventil 27 und Gasrohr 45 (Fig.4b) wird die Flasche gespannt. Das Absperrventil 51/52 ist noch offen. Nach Druckausgleich mit dem Flascheninneren öffnet, entsprechend den Fig.2c bis 4c, das Flüssigkeitsventil 23 mit Hilfe der Ventilfeder 32. Der Steuerfinger 30 bleibt in der alten Position von Fig.2b, wogegen entsprechend Fig.3c das Absperrventil 51/52 schließt und den Ringraum 57 in einen unteren Teil und einen oberen Teil druckdicht abtrennt. Unmittelbar darauf wird der Steuerfinger 30 jedoch weiter in die in den Fig.2d und 5b gezeichnete Position geschwenkt, wonach die Durchlaßöffnung 18'(Fig.
  • 5b) für das Rückgas geöffnet und die Durchlaßöffnung 17 für das Spanngas geschlossen wird.
  • Wie die zugehörige Fig.4d ausweist, strömt Bier 6 durch das offene Flüssigkeitsventil 23 in die nicht gezeichnete Flasche ein und Rückgas 8 durch das Gasrohr 45 und das Innere des Ventilschaftes 22 in das Kopfteil 19 des Füllorganes 3, in dem infolge der offenen Durchlaßöffnung 18 verringerter Gegendruck herrscht und der sich auch im Innerendeentilschaftes 22, dem Luftrohr 45 und der Flasche einstellte. Um hierbei im Füllorgan das Aufsteigen von Bier in das Kopfteil 19 und in den Zusatzkessel 2 zu vermeiden, ist entsprechend den Fig.3c und 3d bei entsprechend den Fig.4cund 4d geöffnetem Flüssigkeitsventil 23 zuvor schon das Absperrventil 51/52 geschlossen worden, so daß im Ringraum 57 oberhalb des Absperrventiles 51/52 der verringerte Rückgasdrucwirksam werden kann ohn.e daß Flüssigkeit von unten her nachströmt.
  • Das Absperrventil-51/52 kann zweckmäßigerweise unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 5 in Rohrkörper 21 des Füllorganes 3 angeordnet werden aber auch oberhalb dieses Spiegels; v dichtet unter Anpreßkraft der Ventilfeder 32 und der vorhandenen Druckdifferenz zuverlässig ab. Geöffnet wird es wieder beim zwangsweisen Schließen des Flüssigkeitsventiles 23 uns des Gasventiles 27 durch die Einwirkung der Steuerfinger. auf die Steuerfläche 28 anläßlich der Rückstellung der Steuerfinger 30 aus den in Fig.2d bis 4d und Fig.5b gezeichneten Schaltstellungen in die in Fig.2a bis 4a und Fig.5a, Pos.A gezeichneten Stellung.
  • Vor dem Abziehen der gefüllten Flasche wird deren Inneres durch Anlaufen des Ventilstößels 43 an einer ortsfest6b Gleitbahn nach außen entspannt. Die anschließend neu-£hgeführte, zu füllende Flasche wird durch entsprechendes Betätigen des Ventilstößels 40 evakuiert.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Gegendruck-Füllmaschine für kohlensäurehaltige Getränke Patentansprüche 1) ) Gegendruck-Füllmaschine für kohlensäurehaltige Getränke mit - nach Druckausgleich mit den nacheinander zu evakuierenden, mit neutralem -Gas, wie C02 zu spannenden und mit dem Getränk zu füllenden Gefäßen - selbsttätig das Flüssigkeitsventil öffnenden, füllrohrlosen und ein zentrales, in die Gefäße reichendes Gasrohr aufweisenden Füllorganen, die jeweils eine kopfseitige Durchlaßöffnung für das aus dem Füllerkessel zuzuführende Spanngas und eine im Flüssigkeitsbereich befindliche Einlaßöffnung fürie aus dem Füllerkessel zuzuführende Flüssigkeit sowie Vakuum- und Gaswege und fremdgesteuerte Schaltmittel für diese Wege aufweisen, gekennzeichnet durch die nachfolgenden Merkmale: a) Die Füllmaschine weist zusätzlich zu ihrem Gasraum (Spanngasraum) einen separaten Zusatzkessel <Rücker gasraum auf, in welchem ein niederer/DEuck als im Spanngasraum aufrecht erhalten wird, b) die Füllorgane sind durch Bohrungen bzw. Kanäle kopf- und fußseitig mit dem Füllerkessel verbunden, c) die Füllorgane sind kopfseitig jeweils durch eine zusätzliche Durchlaßöffnung mit dem Zusatzkessel verbunden, d) die beiden Durchlaßöffnungen des von Flüssigkeit freibleibenden Kopfraumes eines jeden Füllorganes weisen von außen her steuerbare und dabei die Durchlaßöffnungen alternierend öffnende bzw. schließende Steuermittel auf, e) jedes Füllorgan weist im Ringraum zwischen dem Ventilschaft des Flüssigkeitsventiles und der Innenwand des Füllorgankörpers ein nur bei geöffnetem Flüssigkeitsventil geschlossenes und dabei den Ringraum in zwei voneinander strömungsdichte Teile trennendes Absperrventil auf, f) die Höhe des im Zusatzkessel herrschenden Gasdrukkes ist mittels eines Druckregelventiles einstellbar.
  2. 2.) Gegendruck-Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die'Steuermittel für beide Durchlaßöffnungen als eine mit der Steuerwelle für das Spanngasventil des Füllorganes verbundene und verschwenkbare, den Durchlaßöffnungen zugeordnete Steuerscheibe ausgebildet ist, die in Form eines Steuerschiebers die Durchlaßöffnungen freigibt oder schließt 9der als Schaltmittel ausgebildet ist, das den Durchlaßöffnungen zugeordnete Ventile betätigt.
  3. 3.) Gegendruck-Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Ventilsitz des Absperrventiles (5)) als Innenbund (51) des Füllorgankörpers (21) und der zugehörige Ventilteller als Außenbund (52) am Ventilschaft (22) des Flüssigkeitsventiles (23) angeordnet sind und beide bei offenem Flüssigkeitsventil (23) abdichtend aneinander zur Anlage kommen.
  4. 4.) Gegendruck-Füllmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil des Zusatzkessels ausgangsseitig über eine Rohrleitung mit dem Eingang einer den Druck des Fortgases auf den Druck des Spanngases erhöhenden Druckerhöhungspumpe (Kompressor)verbunden ist und letztere ausgangsseitig an den Spanngasraum des Füllerkessels angeschlossen ist.
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