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DE3025772A1 - Verfahren zur herstellung optischer glasfasern - Google Patents

Verfahren zur herstellung optischer glasfasern

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Publication number
DE3025772A1
DE3025772A1 DE19803025772 DE3025772A DE3025772A1 DE 3025772 A1 DE3025772 A1 DE 3025772A1 DE 19803025772 DE19803025772 DE 19803025772 DE 3025772 A DE3025772 A DE 3025772A DE 3025772 A1 DE3025772 A1 DE 3025772A1
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DE
Germany
Prior art keywords
glass tube
tube
gas
glass
sectional dimensions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803025772
Other languages
English (en)
Other versions
DE3025772C2 (de
Inventor
Hans-Peter 7910 Neu-Ulm Huber
Oskar Dr.-Ing. Krumpholz
Stefan Dr.-Ing. 7913 Senden Maslowski
Hans-Peter Dr.Phil.Nat. 7900 Ulm Vollmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19803025772 priority Critical patent/DE3025772A1/de
Publication of DE3025772A1 publication Critical patent/DE3025772A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3025772C2 publication Critical patent/DE3025772C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/012Manufacture of preforms for drawing fibres or filaments
    • C03B37/014Manufacture of preforms for drawing fibres or filaments made entirely or partially by chemical means, e.g. vapour phase deposition of bulk porous glass either by outside vapour deposition [OVD], or by outside vapour phase oxidation [OVPO] or by vapour axial deposition [VAD]
    • C03B37/018Manufacture of preforms for drawing fibres or filaments made entirely or partially by chemical means, e.g. vapour phase deposition of bulk porous glass either by outside vapour deposition [OVD], or by outside vapour phase oxidation [OVPO] or by vapour axial deposition [VAD] by glass deposition on a glass substrate, e.g. by inside-, modified-, plasma-, or plasma modified- chemical vapour deposition [ICVD, MCVD, PCVD, PMCVD], i.e. by thin layer coating on the inside or outside of a glass tube or on a glass rod
    • C03B37/01861Means for changing or stabilising the diameter or form of tubes or rods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

  • Beschreibung Verfahren zur Herstellung optischer Glasfasern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung optischer Glasfasern gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 An derartige optische Glasfasern, die zB, unter Bezeichnurgen wie Lichtwellenleiter oder Lichtleitfasern bekannt sind werden immer höhere Anforderungen bezüglich ihrer optischen Merkmale gestellt. Für einige optische Nachrichtenübertragungssysteme ist es beispielsweise erwünscht, daß bei optischen Nachrichtenübertragungskabeln, die Lichtwellenleiter enthalten, die optischen Verluste, z,B, DRmpfung und/oder Streuung des Lichtes, möglichst gering sind, so daß ein möglichst großer Abstand zwischen eventuell erforderlichen Kabelzwischenverstärkern gewählt werden darin Aus derartigen Anforderungen ergeben sich zwangsläufig Forderungen zur Verbesserung der Herstööungsverfaren derartiger optischer Glasfasern, In der DE-AS 28 04 467 wird ein Verfahren zur Herstellung optischer Glasfasern beschrieben, bei dem zunächst ein Glasrohr - bestehend aus dem sogenannten Mantelglasmaterial - auf seiner Innenfläche mit einer weiteren Glasschicht - dem sogenannten Kernglasmaterial - beschichtet wird Das derart beschichtete Glasrohr - auch Pre- oder Verform genannt - wird anschließend zur Glasfaser ausgeoder.
  • Rei der Herstellung z,B, sogenannter Monomode-Lichtleitfasen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Glasrohr auf seiner Innenseite mit mehreren Glasschichten, die unterschiedliche Brechungsindizes für Licht haben können, zu beschichten Derartige Beschichtungen erfolgen bevorugt durch Niederschlagung aus der Dampfphase, z,B nach dem in der Zeitschrift Proceedings of Xth International Congress on glases 1974, Seiten 40 bis 45 beschriebenem MCVD (Modified Chemical Vapour Deposition)-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird das Glasrohr von einem Gas- und/oder Da@pfgemisch durchflossen, wobei sich unter gleichzeitiger Hitzeeinwirkung die gewünschten Glas schichten auf der Innenfläche des Glasrohres niederschlagen, Dieses verfahren hat den Nachteil, daß sich die Dicke der niedergeschlagenen Glasschichten lediglich näherungsweise vorherbestimmten läßt. Denn während des Beschichtens verringert sich der Innendurchmesser des Glasrohres, wodurch sic der Strömungswiderstand für das durchfließende Gas- und/oder Dampfgemisch erhöht Dies bewirkt, daß sich währand des Aufwachsens einer Schicht bzw, einer Folge von Schichten die Durchflußmenge des Gas- und/oder DampfgewiFcWes verIingert, was zu einer stetigen Verminderung der Niederschlagrate bzw, -raten führt Außerdem kann eine störende Verringerung des Innendurchmessers schon vor dem. Beschichtungsvorgang vorhanden sein, z.B. durch Schwankunger der Wandstärke des unbeschichten Glasrohrres.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung optischer Glasfasern anzugeben, bei dem der Glasrohrquerschnitt einer Vorform während deren Herstellung auf einem vorherbestimmbaren sowie einstellbarem zur gehalten wird Dieses Problem wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüche zu entnehmen Die Erfindung sei anhand der Zeichnungen näher erläutert, Es zeigt FIG.1 eine beispielhafte Anordnung zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens FIG 2 das beschichtete Glasrohr im Querschnitt entlang der Schnittlinie 2-2 der FIG. 1 In cer FIG, 1 wird das Glasrohr 1 an den Gasdurchmessern 3 und 4 befestigt, Das an der Stelle 5, durch die Pfeile 6 oeXennzeichnete, einströmende Gas- und/oder Dampfgemisch durchströmt den regelbaren Druckminderer 7, die Verbindungsleitung 8, den Gasdruckmesser 3, das Glasrohr 1, den Gasdurchmesser 4 und verläßt die Anordnung an der Stelle 9 tin sich in Richtung 10 bewegender Ofen 11 erhitzt das Glasrohr 1 und das Gas und/oder Dampfgemisch, so daß durch chemische Umwandlung auf der Innenfläche des Glasrohres 1 ene weitere Glasschicht 12 gebildet wird, Die durch den Strömungswiderstand an den Enden des Glasrohres 1 verursachte Druck dIfferenz im Fluß des Gas- und/oder Dampfgetisches wird mit Hilfe der Gasdnickmesser 3 bzw, 4, den elektrischen Verbindungsleitungen 30 bzw, 40 sowie der Auswerteeinheit 13 ausgewertet. Das in letzterer erzeugte Regelsignal wird über die elektrische Verbindungsleitung 70 dem Druckminderer 7 zugeführt, Mit Hilfe des derart aufgebauten Regelkreises wird der Glasrohrquerschnitt in vorhersehbarer Weise beeinflußbar, denn die Dicke der niedergeschlagenen Glasschicht 12 wird, mit Hilfe des den Fluß des Gas- und/oder Dampfgemisches hindernden Strömungswiderstandes, während des Beschichtens meßbar und kann gegebenenfalls nachgeregelt werden Line erste Ausbildung der Erfindung besteht darin, den Druckminderer 7 an der in FIG, 1 dargestellten Stelle wegzulassen und ihn statt dessen an der Stelle 9 anzubringen. Dadurch wird in dem Glasrohr 1 der Druck des Gas- und/oder Dampfgemisches erhöht gegenüber dem Luft-bzw Gasdruck, der auf die Außenfläche des Glasrohres 1 einwirkt Durch dieses Verfahren wird beispielsweise der in FIG 2 dargestellte Innendurchmesser 14 des Glasrohres 1 auf einem festen Wert gehalten, beispielsweise auf dem des unbeschichteten Glasrohres 1. Außerdem werden herstellungsbedingte Schwankungen des Innendurchmessers 14 durch dieses Regelverfahren ausgleichbar.
  • ine zweite Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß auf das Glasrohr 1 eine regelbare Zug- bzw. Druckkraft 16 derart einwirkt, daß die in Fig, 2 dargestellte Wandstärke 15 des Glasrohres 1 beeinflußbar wird.
  • In einer dritten Ausgestaltung der Erfindung wird das beschriebene Verfahren derart zusammengefaßt, daß der in TiIG 2 dargestellte, gesamte Glasrohrquerschnitt auf vorer eingestellte Werte geregelt wird, Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß die Heizleistung bzw. die Temperatur des Ofens 11 mit In den beschriebenen Regelkreis einbezogen wird. Wach dem beschriebenen Verfahren wird das Glasrohr 1 auf seiner Innenfläche mit mindestens einer Glasschicht @2 beschichtet, gegebenenfalls durch mehrfache Anwendung des Beschriebenen Verfahrens. Das derart beschichtete, e vorher festgelegten Werten entsprechende, Glasrohr 1 wIrd nunmehr nach bekannten Verfahren zu optischen Glasfasern ausgezogen, L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. F0 tentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung optischer Glasfasern aus einem Glasrohr, dessen Innenfläche mit mindestens einer weiseren Glasschicht beschichtet wird, dadurch gekennzeichnet, C23 während des Beschichtens der Innenfläche des Glasrohres (1) eine Regelung des Glasrohrquerschnittes bewirkt wird.
  2. 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch ein das Glasrohr (1) durchströmendes Gas- und/oder Dampfgemisch bewirkt wird Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch eine zusätzliche Zug- bzw.
  3. Druckkraft (16) bewirkt wird
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichet, daß durch die Regelung während des Beschichtens der Innendurchnesser (14) des Glasrohres (1) näherungsweise auf den Werten des unbeschichteten Glasrohres (1) gehalten wird
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichent, daß durch die Regelung während des Beschichtens die Wandstärke (15) des Glasrohres (1) näherungsweise auf den Inerter des unbeschichteten Glasrohres (1) gehalten wird 6 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Regelung die Dicke einer abgeschiedenen Glasschicht (12) auf einem vorherbestimmbaren Wert gehalten wird
DE19803025772 1980-07-08 1980-07-08 Verfahren zur herstellung optischer glasfasern Granted DE3025772A1 (de)

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DE3025772A1 true DE3025772A1 (de) 1982-01-28
DE3025772C2 DE3025772C2 (de) 1989-11-09

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