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DE3025692A1 - Begruendungs- und bewaesserungsverfahren fuer stuetz- und laermschutzwaende - Google Patents

Begruendungs- und bewaesserungsverfahren fuer stuetz- und laermschutzwaende

Info

Publication number
DE3025692A1
DE3025692A1 DE19803025692 DE3025692A DE3025692A1 DE 3025692 A1 DE3025692 A1 DE 3025692A1 DE 19803025692 DE19803025692 DE 19803025692 DE 3025692 A DE3025692 A DE 3025692A DE 3025692 A1 DE3025692 A1 DE 3025692A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
greening
water
humus
plants
concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803025692
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berchthold W G
Original Assignee
Berchthold W G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berchthold W G filed Critical Berchthold W G
Priority to DE19803025692 priority Critical patent/DE3025692A1/de
Publication of DE3025692A1 publication Critical patent/DE3025692A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/02Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/022Pots for vertical horticulture
    • A01G9/025Containers and elements for greening walls
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/0258Retaining or protecting walls characterised by constructional features
    • E02D29/0266Retaining or protecting walls characterised by constructional features made up of preformed elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/20Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

  • BEGRÜNUNGS- und BEWÄSSERUNGSUERFAHREN
  • für Stütz- und Lärmschutzwände! Die Erfindung betrifft ein Begrünungsverfahren mit einer unterhaltsfreien Bewässerung für Hangstützwände und Lärmschutzwände in einseitiger, doppelseitiger und vertikalen Betonbauweisen. (Figur 1 - 4).
  • Durch Verkehrslärm an Straßen und Eisenbahnen ist die Umwelt gestört und belästigt. An Autobahnen und Schnellstraßen ist eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht immer möglich und man versucht mit passivem Lärmschutz (Schallschutzfenster) und aktiven Lärmschutzeinrichtungen (Erdwälle und Lärmschutzwände aus Betonkonstruktionen) den Straßenlärm abzuschirmen.
  • Dabei sollen diese Betonkonstruktionen den Lärm absorbieren.
  • Mit geringem Betonanteil und größtmöglichen Kammern soll der Lärm geschluckt werden. Nakte Betonwände mit Kammern sind nicht umweltfreundlich und deshalb will man mit einer Begrünung in den Etagen die bis zu 10 m hohen Konstruktionen verschönern.
  • Aus diesem Grunde werden die Kammern mit Humus gefüllt und Pflanzen eingesetzt.
  • Bei vielen Straßen wird der Lärm mit Erdwällen abgeschirmt. Ein 8 m hoher Schutzwall benötigt bei einer optimalen Böschungsneigung eine Bodenbreite von ca. 24 m. Zudem ist der Lärmschutzwinkel sehr ungünstigt und der Lärm wird über den Wall getragen.
  • Die Konstruktionsbüros der Betonwerke finden immer neue Betonlösungen aus Betonfertigteilen mit Großelementen, Läufern und Bindern oder Betonbretterbauweisen mit Stützen.
  • Die Landschaft wird mit Beton verbaut. Zur Verschönerung fehlt ein Begrünungs- und Bewässerungsverfahren mit einem örtlichangepaßtem Pflanzenschema und einer optimalen Wasserspeicherung.
  • Die Kammern sind bei den verschiedenen Systemen unterschiedlich groß und werden von der Statik und dem Larmschutzerfolg bestimmt.
  • Diese Systeme bringen an den Straßen hohe Absorptionswerte von 20 dB(A) und mehr. Bei geringerer Höhe zu den Erdwällen stehen die Lärmschutzwände näher an der Emmissionsquelle. Mit einem geringen Platzbedarf von 2 bis 3 m spart man viel Grund und erreicht einen wesentlich höheren Lärmschutz.
  • Man kann in solche übereinanderliegende Betonbrettsysteme in kegeliger oder paralleler Anordnung (Figur 2 - 4) nicht einfach örtlichen Humusboden einfüllen und Pflanzen einsetzen. Der Humus verschlämmt und das Wasser läuft über die Kammern nach außen und drückt die Pflanzen aus der Wand. Ohne einer funktionsfähigen Bewässerung sterben speziell im unteren Etagenbereich die Pflanzen ab und es entstehen a usgedörrte Kammern. Die Wände stehen nicht immer zur günstigen Wetterseite und die übereinanderliegenden Bretter (3 und 4) werden vom Regen nicht erreicht. All diese Probleme kann nur ein Begrünungsverfshren lösen, welches abgestimmt ist auf die Sonneneinstrahlung, Schattenlage, ständige Nässe im Hangbereich mit einem guten Bewässerungssystem.
  • mit der deutschen Patentanmeldung P 28 22 294 wird dazu eine Lösung vorgeschlagen. Dieses Begrünungssystem mit oem Einbau von Kies und Humus in Lagen beschränkt sich stark auf den Alpenraum. Die verlangten Kiesschichten sind in vielen Gegenden wie Norddeutschland, Franken nicht örtlich vorhanden. Örtliche Materialien bieten sich dazu preisgünstiger an. Zudem hat Kies 3 bei einem m3 nur eine geringe Wassersättigung von 50 Litern und wirkt mehr als Dränage. In vielen Gegenden ist Kies nicht vorhanden und die NIederschläge sind wesentlich geringer als in den Alpen. Für Trockenzeiten müssen daher bessere Wasserspeicher eingeplant werden. Der besondere Nachteil dieses Systems ist ferner darin zu sehen, daß nur höchstens jede zweite Etage begrünt werden soll. Dabei wird die unfreundliche Betonkonstruktion in der Winterzeit vom November bis April mit wenig grünen Pflanzen und den vielen Keskammern stark sichtbar.
  • Der Sinn der Erfindung ist es, ein Begrünungsverfahren zu schaffen, das den Niederschlägen in der jeweiligen Zone gerecht wird, den Stand der Technik berücksichtigt, örtliche Materialien vorsieht und jede Kammer begrünbar macht zu einer geschlossenen grünen Wand. Das Wasser soll auch die Pflanzen in den unteren Etagen versorgen, auch dann, wenn die Lärmschutzwand in ungühstigen Nord-, Süd-, oder Ostlagen steht.
  • Der Niederschlag muß im Bauwerk optimal gespeichert werden und nur das Überschußwasser soll über den frostsicheren Untergrund ablaufen. Dem Aufheizen des Betons und der unterschiedlichen Kammern ist Rechnung zu tragen. Der Landschaftsbau kennt normal keine übereinanderliegenden Pflanzflächen. Weitere Probleme ergeben sich aus dem Bausystemv (1 bis 4). Kegelige Systeme (2) mit nach innengeneigten Brettern haben eine bessere Wasseraufnahme, als übereinanderliegende Brettkonstruktionen.(3) Die eingesetzten Pflanzen sind nicht alle gleich. Eine Abstimmung der Pflanzen bei ständiger Nässe im Hangbereich durch Hangwasser ist ebenso wichtig, wie die ständige Sonneneinstrahlung z.B.
  • eines Südhanges oder ständiger Schatten einer doppelseitigen Wand. Ein weiteres Problem ist der Niederschlag in Deutschland und in Österreich. Im Alpenraum und Österreich (Salzburg) liegen die Niederschläge bei ca. 1.500 Liter/m² jährlich, währenddessen in Norddeutschland und Mittelfranken nur 800 Liter erreicht werden.
  • Die Lösung ist ein schichtenweiser Aufbau von vegetationsfähigem Humus um den Pflanzen NährstofFe zu geben, eine Filtermatte, damit die Feinanteile vom Humus nicht in die Dränageschicht gespült werden und eine Dränageschicht aus Grobkies, Schotter, Rims, Schlacke welche Feuchtigkeit hält und Überschußwasser an die nächste Vegetationszone abgibt. Die eingesetzten Pflanzen ziehen das Wasser aus dem Humus, Hygrospeicher im Betonbrettbereich (10) und aus der künstlichen (9 und 10) oder natürlichen Dränageschicht (7).
  • Während bei Dachgärten das Gewicht eine große Rolle spielt wegen der Deckenaulast, ist es bei Lärmschutzwänden (1-3) und Hangsicherungen für die Standsicherheit und Dämmwert von Vorteil.
  • (6, Das Wasser für die Bewässerung der Pflanzen wird aus der Regenspende, welches von oben in das Bauwerk (Krone) läuft, von der Wetterseite, Neigung der Wand (2) und über die Blätter und Stiele der Pflanzen aufgenommen.;lGünstig sind dabei Systeme mit stufenartigem Aufbau (2), ungünstig übereinanderliegende Bretter (3 und 4) weil dort kein Regenwasser hinkommt und die Pflanzen von dem oben eintretenden Wasser leben muß. Dieses Wasser muß im Baukörper optimal für Trockenzeiten gespeichert werden, jedoch das Überschußwasser ablaufen.
  • Die Wasserdurchlässigkeit soll bei der Vegetationsetage 0,001 cm in der Sekunde und bei der Filterschicht 0,01 cm/s betragen. Das Wasser darf über der Dränschicht nicht stehen bleiben, weil sonst der pH-Wert sich verändert. Ideal ist der Bodenreaktionswert von 5 bis 8 pH, je nach Pflanzenwahl.
  • Für die Bewässerung von Hangsicherungen (1) ist es wichtig, ob aus höheren Hangregionen Wasser in die Kammern drückt. Ist dies der Fall, ist kein zusätzlicher Wasserspeicher auf dem Betonbrett in Form einer Hygroplatte (10) notwendig.
  • Anders ist es in Einschnitten im freien ebenen Gelände, wo Hangsicherungen oder Lärmschutzwände aufgestellt werden und der Niederschlag vom direkten Regen, jedoch keine Feuchtigkeit von überliegenden schrägen Hangflächen kommt. Bei doppelseitigen Wänden (2 und 3) im ebenen Gelände soll das Wasser aus der Regenspende Zusreichen.
  • Der Einbau des Begrünungsverfahrens mit der Dränageschicht und Humus ist von den Systemen her unterschiedlich.
  • Großformatige Betonsysteme werden nach dem Versetzen als getrennte Arbeit von oben mit Autobaggern oder Behältern gefüllt.
  • Zusammengesetzte Systeme mit Läufer und Binder werden lagenweise mit der Montage der Teile mit Kies und Humus aufgebaut. Dabei arbeitet eine Montagekolonne mit dem Landschaftsgärtner zusammen.
  • Die Durchlässigkeit des Unterbaues ist wichtig und die Frostsicherheit muß gegeben sein. Andernfalls ist eine Sickerpackung notwendig. Als unterste Schicht wird bei der Dränageschicht mit einer Stärke von mindestens 10 cm begonnen.
  • Für diese Dränageschicht verwendet man in Kiesgegenden (Alpenraum) oder Flußschwemmgebiete ein Ktesmaterial von 8 mm bis 32 mm. Dabei dürfen keine Sandanteile enthalten sein, weil sonst die Dränschicht sich schließt und das Wasser als Staunässe im 3 Humus stehen bleibt. Als Feuchtigkeitsspeicher hält 1 m Kies in der Körnung 8/16 mm im gesättigtem Zustand ca. 50 Liter.-Bei den hohen Niederschlägen im Alpenraum mit ca. 1.500 Liter im Dahr pro m2 genügt diese Feuchtigkeit und der Kies ist ein ausreichender Wasserspeicher. Die Stärke der Dränageschicht ist abhängig von der Stärke der Betonbretter. Bei extrem dünnen Betonbrettern muß das Korn der Dränageschicht auf 16/32 mm erhöht werden. (5) Als Dränageschicht und Feuchtigkeitsspeicher kann aus der Örtlichkeit Grobkies, Naturschotter (Granit oder Kalkgestein),(7) Bims, Schlacke, Blähton oder synthetisch-organischer Harzschaum in platten oder geschäumt Verwendung finden. (9 und 10) In Bereichen von Flüssen gibt es viel Kies, jedoch haben bestimmte Gegenden wie Norddeutschland und Mittelfranken keine Kiesvorkommen. Aus dem Donauraum wird nach Franken Kies angefahren. Diese KOstenverteuerung kann aufgefangen werden, wenn man örtlichen Mineralbeton ab 12 mm Körnung aufwärts aus Jurakalkgestein oder Naturschotter verwendet. Die Frostbeständigkeit muß gewährleistet sein und die Wassersättigung liegt bei 3 % des Raumgewichtes.
  • Im Ruhrgebiet bietet sich die frost- und wetterbeständige Hochofenschlacke als Splitt 8/25 mm mit einer Wassersättigung von 4 % an. Dünner werden die Schichten aus Lavalit erkaltetes Gestein, wobei dieses Material 200 Liter Wasser pro 3 m3 hält. Im Koblenzer Raum bietet sich Bimskies mit 300 l/m und in anderen Gegenden Blähton und andere Tonarten mit 700 l/m3 Wassersättigung an. Entsprechend der Wassersättigung und der Niederschläge ist die Körnung oder die Einbaustärke der Dränage abzustimmen.
  • Auch synthetische Dränageschichten eignen sich dazu, wenn das Material dæs darüberliegende Gewicht aufnehmen kann.
  • Für Gegenden ohne Naturvorkommen und geringen Niederschlägen wie Berlin kann man mit Hygromull, einem synthetischen-organischem Harzschaum eine Wasserspeicherung und mit Styromull als aufgeschäumtes Polystrol als wasserabweisende Dränage arbeiten.(Y) Eine rasche Einbauweise ergibt sich in Form von Platten mit Styromull und Hygromull getrennt oder mit maschinellem Spritzen.
  • Bei allen NAturstoffen muß das Gewicht von Kies und Humus über die Wand von oben eingefüllt werden. Bei dem maschinellen Spritzen wird mit mobilen Geräten der synthetische Schaum direkt aufgeschäumt und mit Druck durch Rohre verteilt. Auch hier wird der Humus wieder mit einem Vlies (8) getrennt.
  • Der Einbau des Dränagematerials durch Landschaftsfirmen bringt durch die Höhe der Wände viele Probleme. In Höhen von 5 bis 8 m müssen tausend Tonnen Humus und Dränagematerial eingefüllt werden. Förderbänder sind nicht beweglich und gefüllte Behälter müssen mit teuren Kränen gehoben werden. Eine Verbesserung bringt der Einbau, wenn man Kies mit einem Schaufellader in einen Behälter mit Pumpe hebt und mit Druck, wie Transportbeton über Rohre in die Wände drückt. Wichtig ist dazu die richtige Körnung und Wasser als Gleitmittel. Humus kann mit Torf und Sand im trockenen Zustand mit Druckluft geblasen werden. Diese Art gibt es noch nicht, weil die Technik bisher keine solchen Probleme kannte.
  • All diese Dränschichten sind notwendig, den Raum erdfeucht zu halten und das Überschußwasser abzuleiten. Damit die Dränschicht durch das Schluffkorn oder Feinanteile der Humusschicht sich nicht schließt, werden Vliese oder Filtermatten als Glasfasermatten zwischen den Humus und der Dränschicht gelegt. (8) Für ganz trockene Gebiete mit wenig Niederschlägen bietet sich als Feuchtigkeitsspeicher unter der Vegetationsschicht ein Wannensystem an. (14) Unter der Vegetationsschicht wird mit Kunststoffbrettern oder Wannen mit Hygroplatten oder wasserspeichernden Bims, Blähton oder Feinkies Wasser gehalten und das Überschußwasser über ein Überlaufrohr (15, wieder abgegeben.
  • Diese Speicherwanne kann man auf den Betonbrettern verwenden(14) oder setzt diese mitten in den Baukörper. Die Wurzeln dringen dann zu dem Wasserspeicher. (14) Einfacher und preisgünstiger ist es als Wasserspeicher unter der Vegetationsschicht Hygroplatten aus Harzschaum oder aus Steinwolle zu legen. Damit wird das Aufheizen des Betons gemindert und in unmittelbarer Nähe der Wurzeln können die Wurzeln Wasser saugen. (10) Dabei haben Hygromullplatten eine 70 %ige Wasserspeicherung und entölte Steinwolle sogar eine Wasserspeicherung von 90 %. Beim Einsetzen sind diese Platten gut zu bewässern unter Beigabe von Dünger. Dieses Material saugt das Wasser nicht aus den Wurzeln, sondern staut Wasser und bei Trockenzeiten wird das Wasser an die Pflanzen abgegeben. Die Wurzeln graben sich in den Platten ein.
  • Systeme mit waagrechten Brettern bekommen nur an der Wetterseite Schlagregen, ansonsten kommt das Wasser von oben.
  • Dabei soll das Wasser in das Bauwerk laufen. Aus diesem Grunde gibt man den Hygroplatten einen kegeligen Zuschnitt (10) und das Wasser wird nach innen geleitet.
  • Übereinanderliegende über 50 cm starke Humus- und Kiesschichten in größeren Stärken sind im Landschaftsbau nicht anzutreffen. Die Erfahrungen sind auch gering. Bei verschiedenen Bauvorhaben werden dann Hangstützwände mit örtlichen lehmigen Böden bis zu einer Höhe von 5 m eingefüllt und nicht verbessert.
  • Bei starken Niederschlägen schließt der Humus und die Pflanzen und das Wasser drückt es durch die Lärmschutzkammern. Alles läuft über Wie Wand herunter.
  • Besondere Bedeutung kommt der Vegetationsschicht zu.
  • Üblicher Boden ist zu schwer, lehmig, schließt sich, verschlämmt leicht und die Wurzelatmung wird beeinträchtigt.
  • Als wasserdurchlässige Schicht muß Staunässe durch Schlämmkorn, bindigen Boden oder zu hoher Verdichtung verhindert werden. Staunässe zeigt sich am Wuchs verschiedener Pflanzen wie Flechtstraußgras, Huflattich, Hahnenfuß, Rispengras ect.
  • Die Verbesserung der Wasserdurchlässigkeit von Humus erfolgt durch Beimischen von groben, porenbildenden Stoffen.(13) Der Vegetationsboden soll eine Wasserdruchlässigkeit von 0,001 cm/sec. haben. Alle Bodenarten wie organische Böden (motor, Faulschlamm) mit moderigem Geruch, ebenso wie schwach bindiger Boden und steinige Böden müssen wasserdurchlässig, verbessert und mit Nährstoffen verbessert werden.
  • Zur Verbesserung der Wasserdurchlässigkeit und Auflockerung und Belüftung von Humus bieten sich natürliche Stoffe aus Sand ohne Schluffkorn, Kiessand, Splitt, Bims, Lavaschlacke Ton und künstliche Auflockerungsprodukte. Styromull als wasserabstoßendes Polystrol sind dazu synthetische Produkte. Je nach der Beschaffenheit des Bodens wird der Bodenreaktionswert von 5 bis 8 pH angestrebt.
  • Man kann mit einer Verbesserung von Humus bei geringen Höhen auch ohne Dränage auskommen, wenn mit Sand (styropor) aufgelockert und mit Hygromaterial (Hygromull, Bims, Blähton ect.) Wasser gespeichert wird. (13) A ls Vegetationsboden eignet sich sehr gut Ackerboden.
  • Dieser ist funktionstüchtig und in übereinanderliegenden Schichten nährstoffreich, durchlässig und voll einsetzbar.
  • Zur Auflockerung, Wasserspeicher und Zuführung von Nährstoffen wird Torf und Dünger zugeführt. Blähton, Bimskies, Lavalit, Hygromull, Torf erhöhen und bewirken den Wasserhaushalt im Humus. Um dem Boden und den Pflanzen die Nährstoffe Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium und Stickstoff zu geben, wird für ein gutes Wachstum Dünger beigemischt.
  • Für kurze Lärmschutzwände im privaten Bereich kann man auch mit fertiger Sackerde oder Torfkultursubstrate die Humusschicht aufbauen. In Säcken von 5U Liter werden diese handlich angeliefert und lassen sich leicht einschütten. Auch stallmist, Klärschlamm, Lauberde eignen sich zur Beigabe.
  • Anfallender Müllkompost mit 30/J Torf kann verwendet werden.
  • dieser Müllkompost baut jeaoch stark ab und 2 Jahren kommen hann Probleme. Plit Torf mittelfein kann man eine Wasserbindung von 50 bis 65 % erzielen.
  • Mit einer Schlämmprobe und Vegetationsanalyse, welche für solche Bauwerkbegrünungen unumgänglich ist und ein Fachmann vornehmen muß, muß der Boden für das Lärmschutzsystem den örtlichen Verhältnissen abgestimmt, durchlässig und nährstoffreich gestaltet werden.
  • Je nach Boden wird der Humus (Mutterboden) mit 70 > Humus, 20 % Torf und 10 % Sand oder 1/3 Humus, 1/3 Torf und 1/3 Hygropor (davon 70 °> Hygromull als Wasserspeicher und 30 > wasserabstoßendes Styromull) aufgelockert und durchlässig aufbereitet. Die Pflanzen brauchen zum Wachstum Licht und Wasser.
  • Die Nährstoffe kommen für die Pflanzen aus dem Humus und das Wasser ziehen die Wurzeln aus den Hygrospeichern.
  • Die Pflanzenauswahl bringt große Probleme . Die Wand soll auch im Winter grün sein, dabei sollen die Pflanzen die Kammern ausfüllen und die Betonkonstruktion nach oben und unten verdecken. Die Ost-, Nord-, bzw. Südlage der Wand mit wenig Niederschlägen und sonn- und schattenseitige Lagen müssen reichlich überlegt werden. Im unteren Bereich will man salzbeständige Pflanzen an Straßen, im Hangbereich ist mit großer Feuchtigkeit zu rechnen. In der Stadt wählt man andere Pflanzen aus, als in der freien Landschaft, wo man sich den wildwachsenden Pflanzenarten anpassen will. Wildwachsende Pflanzen sichern im Hangbereich durch das große Wurzelwerk noch zusätzlich die Hangböschung. Zum Unterhalt sollen die Pflanzen im Stadtbereich nicht größer als 1 m werden, mit Ausnahme von Bodendeckern.
  • Für eine Lärmschutzwand bieten sich für die verschiedenen Verhältnisse an, dabei ist IG immergrün, SG sommergrün: Zwergmispel IG -Cotoneaster (dammeri radicans) Kriechwacholder IG Juniperus (repanda oaer horizontalis Glauca) Efeu IG-Hedera (helix) Spindelbaum IG - Euonymus (fortunei-radicans) Heidekraut -Calluna IG Ginster SG -Genista (lydia), Rosen- SG Rosa (nitida) Zwergliguster SG Ligistrum (vulgare Lodense), Bocksdorn @G -Lycium (halimifo£ium, Weide SG-Salix (repens argentea) Berberitze IG- Berberis (buxifolia nana).
  • Außerhalb von Studten bieten sich an: Milder Wein @G-Parthen@-cissis (tricusoidata oder quinquefolia), Waldrebe SG-Clematis (viialba), Knöterich SG -Polygonum (auberti) Heckenkirsche SG-Lonicera (pileata), Weiden SG - Salix (repens rosmarinifalia), Apfelrose SG-Rugosa, Brombeere SG-Rubus, £feu,Lotoneaster, usw.
  • Schattenverträgliche Pflanzen: Efeu - Hedera IG (helix) Berberitze IG Berberis (julianae), Kirsche- IG Prunus ( laurocerasus nuaiflorE Schneeball IG- Viburnum (burkwoodii), Hortensie Hydrangea SG, Liguster-WG (vulgare Lodense) Forsythia SG (intermedia), Buddleia SG (davidii), Apfelrose-Rugosa SG, Torfmyrte-IG Pernettya (mucronat Sonnenverträgliche Pflanzen sind: Jasmin IG (nudiflori), Kirschlorbeer-Prunus IG (laurocerasus Zabelini), Berberitze IG- Berberis (thunbergiana), Felsenbirne SG-Amalanchier (canidense), Prachtspiere SG-Spirea (vanhouttei), Heckenkirsche SG-Lonicera (xylosteur Cotoneaster IG- (horizontalis), Diweide IG-Elaeagnus (pungens), Wacholder IG-Juniperus (horizontalis), Rosen-SG-Rosa (nltlda), Bocksdorn SG-Lycium (halimifolium), Sanodorn SG-Hippophae (rhamnoic Zwerg-Ginster SG-Decumbens, (kewensis).
  • Salzbeständiqe Pflanzen im Straßenbereich: Gräser, Tamarisken-Wacholder IG -Juniperus, Apfelrose -SG-Rugosa, Bocksdorn-SG-Lycium, Ölueide-ElaeagnusSG, Schneebeere-bymphoricarpos IG, Sanddorn-SG Hippophae (rhamnoides), Weiden-Salix SG, Heckenkirsche Lonicera SG (pileata), Kirsche - Prunus SG (laurocerasus).
  • Für nasse Hanqstützuände mit häufiger Feuchtigkeit bieten sich an: Weiden-Salix (repens rosmarinifolia), Scheinbeere IG-Gaultheria (procumbens), Forsythia SG (interedia), Felsenbirne-SG-Ämelanchie: (canaden@s), Schneebeere SG -Symphoricarpos (chenualtii) Birke SG Betula (nana nigra), Heidekraut IG Calluna (vulgaris), Hartriegel SG Alba (sibirica), Fingerstrauch SG- potentilla (fruticosa), Spierstrauch-SG- Spirea (alibiflora) usw.
  • Zur Vorsorge kann man in extremen Trockengebieten ein gelöchertes Kunststoffrohr mit Handrad oder Feuchtigkeitsregler vorsehen. (17) Wie erwähnt erfolgt der Aufbau von Systemen mit Läufern und Bindern in Lagen. Dabei wird Läufer und Binder übereinandergesetzt und in der gleichen Lage Kies oder Humus eingefüllt.
  • Dies ist aufwendig, weil ein Montagetrupp und ein Gärtner an der gle-¢chen Stelle zusammenarbeiten sollen. Mit dem Einsetzen von Pflanzcontainern wird ein rascherer Baufortschritt erreicht. Die Läufer und Binder werden zusammengesetzt und danach oder gleichzeitig die Kunststoffcontainer (23) eingesetzt.
  • Dabei handelt es sich um Kunststoffschalen (21- 22) als Brett oder Wanne ausgebildet, welche mit einer Abwinkelung (22) beim Einschieben in die Wandöffnung an der Innenseite des Betonbrettes einen Halt bekommt. Beim Wer füllen von oben kann es den Container nicht aus der Wandnische drücken. In der Gärtnerei wird der Pflanzcontainer komplett hergerichtet. Auf die Kunststoffunterlage kommt die wasserspeichernde Hygroplatte, sowie die Containerpflanze und der verbesserte Humus. Eine Plastikfolie überdeckt den Container beim Transport, damit der Humus nicht verloren geht.
  • An der Baustelle werden diese Pflanzcontainer in die Öffnungen geschoben und dann erst der Innenraum von oben verfüllt. Mit einem geeigneten Gerät wird lagenweise der Humus und die Dränage schicht eingebracht. Dabei ist es nicht wesentlich ob die Stärke der Dränageschicht genau eingehalten wird. Diese Verwendung hat viele Vorteile. Die Schürze erht die Wasseraufnahme und schützt den Beton vor Nässe. Ferner wird das Aufheizen des Betons im Pflanzenbereich gemindert. Plit einfachen Leitern werden die Pflanzcontainern in die hohen Nischen geschoben und an der Baustelle wird die Handarbeit reduziert. Als Wanne ausgebildet wird in der Nische ein Wasserspeicher gehalten, wobei eine Reserve vorhanden bleibt und Überschußwasser nach hinten abläuft.
  • Zur Pflege kann man die Container im Austauschverfahren auswechseln.
  • Wenn Pflanzen ausgefallen sind, wird ein überarbeiteteV Container eingeschoben. Die Lage und Höhe, Sonnen- und Schattenseite und der Salzbereich werden vorbereitet und die Straße nur kurz als Baustelle belegt.
  • Der Hauptvorteil liegt aber daran, daß man die Verfüllung des Innenraums mit großen rationellen Geräten von oben machen kann.
  • In den Kammern liegt Humus und in Schichten kann man den Innenraum füllen. Die jetzigen Einbauverfahren sind aufwendig und überholt.
  • Leerseite

Claims (36)

  1. BEGRÜNUNGS- und BEWÅSSERUNGSUERfÀHREN FÜR STÜTL- und LhRMSLHUTZSANDE! P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren für in Stufen oder Etagen angeordnete Bauwerke aus Beton oder anderen festen Stoffen im wesentlichen aber Hangstützwände und Lärmschutzwände aus vertikaler, ein- oder doppelseitiger Bauweise d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß verschiedene übereinanderliegende Schichten aus Humus (11) und Dränagematerial (7 u.9) durch Filtermatten (8) getrennt, eine bepfianzbare Wand bilden und jede Wandöffnung oder Etage mit einem vegetationsfähigem, wasserdurchlässigem Humus verfüllt und mit einem Pflanzensortiment bestückt wird, welche nach oben und untenwachsend die Wand begrünen und zwischen den Humuskammern eine feuchtigkeitsspeichernde, überschußwasserabführende Dränageschicht in mindestens der Stärke der Beton bretter (5) aus Gesteinsmaterial ohne Feinanteile oder synthetischem-organischem Harzschaum besteht, welche das eintretende Wasser von oben nach unten für die Pflanzen optimal speichert und das Überschußwasser in die darunterliegenden Schichten aus Humus und nächsten Dränage wieder abgibt.
  2. 2. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Einfüllen der verschiedenen Schichten nach dem aufbau der Betonkonstruktion erfolgt.
  3. 3. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 und 2 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß örtlicher Humus-, Fiutter- oder Ackerboden nährstoffreich mit Dünger verbessert und mit Torf, Sand, Feinkies, Schlacke oder synthetischen Hartschaum wie Styromull aufgelockert und wasserdurchlässig gemacht wird.
  4. 4. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 3 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß örtlicher Humus-, utter- oder nckerboden durch Beimischen von Bims, Blähton, Lavalit oder synthetischem Harnstoff-Formaldehyd-Hazschaum wie Hygromull wasserspeichernd gemacht wird.
  5. 5. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 4 d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß fertige Humuskulturen in Säcken als Gartenerde oder Torfkultursubstrate verwendet werden.
  6. 6. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 4 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Humus Stallmist, Ltuberdes Klärschlamm oder eine Kombination von 1/3 Humus und 2/3 Kompost beigemengt wird.
  7. 7. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 6 d a du r c h g e kann z e 1 c h ne t, daß der Humus in einer Trommel z.B. einem Transportbetonmischer vorbereitet, vermischt und dann in die Etagen gefüllt wird.
  8. 8. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 7 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß der vegetationsfähige Humus mit einer Pumpe mit Druck z.B. Druckluft über Rohre in die Etagen in Schichten geblasen wird.
  9. 9. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die eingesetzten Pflanzen dem Standort der Wand angepaßt werden und im Stadtbereich gezüchtete LontainerpFlanzen mit Ballen und ãußerhalb von Städten wildwachsende Pflanzen mit oder ohne Ballen eingesetzt werden. (12)
  10. 10. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 9 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß ganzjährig einsetzbare Containerpflanzen mit Ballen Verwendung finden. (12)
  11. 11. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 10 d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h ne t, daß eine Auswahl von immergrünen Pflanzen für den winterharten Bewuchs und reine Sommerpflanzen gemischt eingesetzt werden.
  12. 12. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 11 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lage der Wand zur Sonne berücksichtigt wird und Pflanzen Aausgewählt werden, welche die Sonneneinstrahlung vertragen und wenig Feuchtigkeit benötigen.
  13. 13. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 12 d a du r c h g e k e n n z e 1 c h n e daß die Lage der Wand berücksichtigt wird und schattenverträgliche Pflanzen eingesetzt werden.
  14. 14. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß bei Stützwänden im Hangbereich ankommende, ständige Nässe durch Hangwasser berücksichtigt werden und Pflanzen eingesetzt werden, welche diese Feuchtigkeit vertragen.
  15. 15. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 14 d-a dazu r c h g e k e n n z e i c h n e daß im Straßenbereich tausalzverträgliche Gräser und Pflanzen eingesetzt werden.
  16. 16. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet daß zur Vervollständigung der Begrünung auch Gräser beigemengt werden.
  17. 17. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 16 d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h ne t, daß an Straßen im unteren Bereich mit starken Tausalznebel oder Tausalzandrang keine Pflanzen sondern mehr Filter- oder Oränageschichten eingebaut werden. (7)
  18. 18. Begrünungsverfahren nach Anspruch 1 bis 17 d a d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e daß die Humuslage zur Dränageschicht mit einer wasserdurchlässigen Filtermatte getrennt ist, damit die Feinanteile von Humus die Dränageschicht nicht verschlämmen. (8)
  19. 19. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß pro bepflanzbarer Etage eine dazugehörige Dränageschicht vorhanden ist. (5 bis 18Xund 21 bis 23)
  20. 20. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mehrere bepflanzbare Etagen zu einer Dränageschicht zusammengezogen werden. 4g).
  21. 21. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß die Verbesserung von Humus mit auflockernden und wasserspeichernden Material auf eine Dränageschicht verzichtet wird und nur Humus eingefüllt wird. (1&).
  22. 22. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Dränageschicht aus örtlichen Materialien wie grobem Kies ab 12 mm, Natursteinschotter (Granit oder Kalksteinmineralbeton), Bimskies, frostsicherer Schlacke, Blähton oder anderen erhärtenden Materialien. (7 und 19)
  23. 23. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 20 und 22, dadurch g e k e n n z e i c h n e daß die Dränageschicht aus synthetischen-organischem Harzschaum (10) zur Wasserspeicherung und dem wasserabstoßenden Styropor-Hartschaum in Form von Platten eingelegt werden. (g)
  24. 24. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 20 und 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Dränageschicht aus synthetischen-organischem Harzschaum zur Wasserspeicherung und das wasserabstoßende Styropor-Hartschaum in verschiedenen Schichten und getrennten ArDeitsgången in einem Tankzug in flüssiger Form zur Baustelle gebracht wird und mit Rohren in der Wand gepumpt und aufgeschäumt wird.
  25. 25. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 20 und 23 und 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zur Gewichtsaufnahme der vielen übereinanderliegenden Humus und Dränschichten das synthetische geschäumte Material mit einer gelöcherten druckverteilenden platte aus Kunststoff oder Beton geschützt wird, welche über der Dränageschicht aufliegt. (16)
  26. 26. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 25, d-a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß zur Wasserverteilung im Bauwerk platten eingelegt werden.Q18v
  27. 27. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das natürliche Dränagematerial aus Anspruch 22 mit einer Pumpe mit Druck und einem Schmiermittel oder ohne wie Transportbeton gepumpt wird.
  28. 28. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die DFänageschicht aus einer Wanne besteht, welche auf dem Betonbrett ( 5 ) oder zwischen oder hinter dem Betonbrett angeordnet ist und als Wasserwanne das Wasse6ält und das Überschußwasser über ein Überlaufrohr wieder abgibt und die Pflanzen aus der darüber- oder darinliegenden Dränschicht die notwendige Feuchtigkeit ansaugen.
  29. 29. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 28, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf den Betonbrettern wasserspeichernde und überschußwasserabgebende Hygroplatten aus Harzschaum oder Steinwolle liegen und den Pflanzen Feuchtigkeit abgeben. (1U)
  30. 30. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 29, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß diese Hygroplatten entsprechend der Wandform kegelig zugeschnitten werden damit das Wasser ins Bauwerk läuft. (10).
  31. 31. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 29, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß vorgefertigte Pflanzcontainer aus einer Kunststoffunterlage als Brett oder Wanne mit einem Hygrospeicher aus Harzschaum oder entölter Steinwolle mit Humus und Pflanzen in die Wandöffnungen geschoben werden. (23)
  32. 32. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 2 bis 29, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der vorgefertigte Pflanzcontainer im Bauwerk einen Winkel(22) hat, der Container einen Halt am Betonbrett erhält und durch den schichtenweisen Aufbau nicht aus der Wandöffnungrgeschoben wird.
  33. 33. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 29 und 32, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Pflanzcontainer einen Wasserspeicher als Wanne hat, (14) nach hinten geneigt ist und Überschuß asser nach innen abläuft und in der Wanne wasserhaltende Materialien wie Blähton, Bims Hygroplatten, Kies dgl. eingebaut sind.
  34. 34. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 29 und 33/33. dadurch g e k e n n z e i c h n e daß diese Container zur Überarbeitung und Pflege austauschbar sind.
  35. 35. Begrünungs- und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 34 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zusammengesetzte Hang- und Lärmschutzsysteme aus Rahmen oder Einzelteilen wie Läufer und Binder nach dem Einsetzen der Container und der teilweise oder ganz fertiggestellten Wand auf einmal in Schichten von oben verfüllt werden und nicht wie bisher mit der montage die Auffüllung erfolgt.
  36. 36. Begrünungs und Bewässerungsverfahren nach Anspruch 1 bis 35 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß zur Sicherheit eine gelochte Wasserleitung auf oder in der Wand angebracht wird mit einer Handregelung oder über einen Feuchtigkeitsmesser Wasser bringt.(17) Zeichnungserklärung: Figur 1 Situation Hangstützt oder Larmschutzwand einseitig " 2 kegelige, doppelseitige Lärmschutzsysteme " 3 Läufer und Binder oder Rahmensystem " 4 vertikale Stützwand mit eingeschobenen Brettern " 5 Balken- oder Betonbrettstärke " 6 Wasser als Regenspende " 7 natürliches Dränagematerial (Kies, Schotter dgl.) " 8 Filtermatte als Vlies " 9 synthetische Dränageschicht aus Hartschaum Styropor " 10 wasserspeichernde Hygromatten allgemeine Pflanzen 11 15 Humus " 13 Humusschicht mit Styro- und Hygropor verbessert 14 Wannensystem mit oder ohne wasserspeichernden Material " 15 Überlaufrohr " 16 druckverteilende Platte für synth. Schaum (Gewicht) " 17 Wasserleitung " 18 eingelegte wasserverteilende Platte " 19 mehrere Humusetagen zusammengezogen an eine Dränage " 20 Dränageschicht für mehrere Humusetagen " 21 eingelegtes Kunststoffbrett für Containerbepflanzung " 22 Containerwanne oder Brett mit Innenwinkel " 23 Kumpml. Kunstoffpflanzcontairler mit oder ohne Wanne.
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DE3136907A1 (de) * 1981-09-17 1983-03-31 GETHEMA Gesellschaft für thermo-chemische Erzeugnisse, Maschinen und Anlagen mbH, 3406 Bovenden Verfahren und vorrichtung zur bewaesserung bepflanzter laermschutzwaende, dachbegruenungen oder flaechenbegrenzungen mit konstruktionen aus beton, haufwerkporigem blaehtonbeton, eisen, stahl, aluminium, kunststoff oder holz
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