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DE3024809A1 - Verfahren und anlage zur vernichtung der bei der wuerzekochung und der maischebehandlung anfallenden schwaden sowie zur rueckgewinnung der bei der bierherstellung anfallenden ueberschussenergie - Google Patents

Verfahren und anlage zur vernichtung der bei der wuerzekochung und der maischebehandlung anfallenden schwaden sowie zur rueckgewinnung der bei der bierherstellung anfallenden ueberschussenergie

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DE3024809A1
DE3024809A1 DE19803024809 DE3024809A DE3024809A1 DE 3024809 A1 DE3024809 A1 DE 3024809A1 DE 19803024809 DE19803024809 DE 19803024809 DE 3024809 A DE3024809 A DE 3024809A DE 3024809 A1 DE3024809 A1 DE 3024809A1
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DE
Germany
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heat exchanger
condenser
wort
coolant
heat exchangers
Prior art date
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Withdrawn
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DE19803024809
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English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
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APV Rosista Inc
Original Assignee
Dortmunder Actien Brauerei 4600 Dortmund
Holstein und Kappert GmbH
Dortmunder Actien Brauerei AG
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Publication date
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    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
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    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/20Boiling the beerwort
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Description

PATENTANWÄLTE MEINKE UND DABRINGHAUS VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT· REPRESENTATIVES BEFORE EPO · MANDATAIRES AGREES PRES L1OEB
DIPL-ING. J. MEINKE
DIPL.-ING. W. DABRINGHAUS
46OO DORTMUND 1, 30. Juni 1980
WESTENHELLWEG 67 D/V
TELEFON (02 31) 14 5810 TELEGRAMM DOPAT Dortmund TELEX 822 7328 pat d
AKTEN-NR.: 43/3573
Anmelder : Holstein & Kappert GmbH, Juchostraße 20,
Dortmund 1
Dortmunder Actien-Brauerei, Rheinische Straße 69» Dortmund 1
Bezeichnung : "Verfahren und Anlage zur Vernichtung der bei
der Würzekochung und der Maischebehandlung anfallenden Schwaden sowie zur Rückgewinnung der bei der Bierherstellung anfallenden Uberschußenergie"
130065/0082:
Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren und eine Anlage zur Vernichtung der bei der Würzekochung und der Maischebehandlung anfallenden Schwaden sowie zur Rückgewinnung der bei der Bierherstellung anfallenden Überschußenergie.
Bei der Bierherstellung entstehen an unterschiedlichen Stellen des Verfahrens Schwaden bzw. Brüden mit einem vergleichsweise hohen Wärmeinhalt, insbesondere dann, wenn eine Hochtemperatur-Durchlaufkochung oder eine Kochung mit externen Kochern an den Würzpfannen vorgenommen wird. Es sind seit längerem UberLegungen gemacht worden, wie man derartige Energien wiederum nutzbringend verwenden kann. So wurde von W. Pelgentrager in "Brauwelt" 5, I960, Seiten 140 ff. vorgeschlagen, die Energierückgewinnung in Absorptionskälteanlagen mit Verdichtern und/oder in Expansionsturbinen zu nutzen. Da bei dem Verfahren insbesondere bei einer großen Sudzahl bereits genügend Warmwasser für den Eigenbedarf einer Brauerei anfällt, sind die dort vorgeschlagenen hohen Investitionen notwendig, um die sonstige, überschußwärme sinnvoll zurückzugewinnen.
Neben den Schwaden aus der Würzekochung, die im Falle der z.B. in "Brauwelt1· 15, 1979, Seiten 492 ff. beschriebenen Hochtemperatur-Würzekochung einen, sehr niedrigen Luftanteil aufweisen und damit sehr gut in War-
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metauschern einsetzbar sind, fallen auch noch Schwaden aus der Maischepfanne mit einem gewissen Energieniveau an, eine Energie, die ebenfalls genutzt werden kann. Beiden anfallenden Schwaden ist gemeinsam, daß sie mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Geschmacks- bzw» Geruchsstoffen beladen sind,, die nicht gasförmig an die Umwelt der Brauerei abgegeben werden sollten.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Lösung zu schaffen^ mit der sowohl die Rückgewinnung der bei der Bierherstellung anfallenden Überschußenergie wirtschaftlich möglich ist, mdt der es gleichzeitig aber auch möglich ist, daß die bei der Bierherstellung anfallenden Schwaden, unabhängig davon» ob sie aus der Würzekochung stammen oder von der Maischebehandlung herrühren, so atfbereitet werden, daß sie zu keiner Umweltbelastung führen.
Bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schwaden der Würzekochung einem ersten Kondensator und die bei der Maisehebehandlung freigesetzten Schwaden einem zweiten Kondensator zugeführt und wenigstens teilweise kondensiert werden, wobei ein Teilstrom des ersten Kondensators dem zweiten Kondensator zugeführt
Das erfindungsgeaäße Verfahren hat den Vorteil, daß die
-r-
bei der Bierherstellung aifallenden Schwaden, unabhängig von dem Ort ihre Entstehens, einem Aufbereitungsverfahren unterworfen werden können, wobei sie gleichzeitig zur Wärmeabgabe in die Lage versetzt werden. Nichtkondensierte Bestandteile bzw. nichtkondensierbare Bestand teile können so im Prozeß weitergeführt werden x daß sie dort entnehmbar sind, wer eine weitere Behandlung:, wenn nötig, erfolgen, kann-»
Tn. Ausgestaltung ist nach- der Erfindung vorgesehen, als Kondensatoren Misch— und/oder O&erfläahenfconäensato ren verwendet werdeil·, wobei Seasgielswreise Einspritzkon» densatoren den Vorteil haben,, daß z.BW bei Einspritzen von Wasser wasserlösliche Bestandteile direkt niedergesclilagen werden können, die nde&t kondensier bar ert bzw» nicht kondensierten Bestattdteile kSime» diesen Eondensartoren ebenfalls in einfacher Weise im. Gasdom entnommen werden.-
Nach der Erf indang ist auch vorgesehen *. daft die Kondensatoren von über Wärmetauscher gefübrteir Kühlmittelft beaufscfrlagt werden» wöbet e& Besonders zweckmSMg, ist, wenn das Kühlmittel der Koaäensafcareö und/ocrer Wärmetauscher int Kreislauf geführt w4rd^ wie tfies^ die- Erfindung: ebenfalls vorsieht. Die Erfindung^ist dabei nicht äu£ ein besonderes EüMmittei tteschräiiict^ Hierbei feann sich um Wasser^ Loft oder ähnlic&e FIui.de
Ebenfalls auch um die zu behandelnde Würze, wie dies Gegenstand der Erfindung ist und weiter unten noch ausgeführt werden wird.
Besonders zwedmäßig ist es, wie dies die Erfindung auch vorsieht, daß die in den Wärmetauschern den Kühlmitteln entzogene Wärme zum Gebrauch dem Verfahrensprozeß entnommen wird, wobei in Ausgestaltung vorgesehen sein kann, daß als Kühlmittel der Wärmetauscher Wasser eingesetzt wird und als Heißwasser zum Fremdgebrauch dem Verfahrensprozeß entnommen wird. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestätung kann in einfacher Weise prozeßmäßig das Verfahren so gestaltet werden,-daß die entnommene heiße Brauchwassermenge gerade ausreicht, um die im Verfahren enthaltene Überschußwärmemenge optimal zu nutzen. Durch die erfindungsgemäße Kreislaufführung des Kühlmediums können die benötigten Mengen in einfacher Weise gesteuert werden.
Nach der Erfindung ist auch vorgesehen, daß als Kühlmittel der Wärmetauscher die zu behandelnde Würze eingesetzt wird, wie dies bereits oben kurz erwähnt wurde. Die in den Wärmetauschern dann an die als Kühlmittel wirkende Würze abgegebene Wärme dient dann direkt zur Vorwärmung der Würze, so daß die zur Würzekochung einzusetzende Energie optimal nutzbar ist. Diesem Ziel dient auch ein weiteres Merkmal der Erfindung, das darin besteht, daß
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die Wärmetauscher mit wenigstens einem Teil der bei der Würzebeimdlung freigesetzten Sehwaden direkt beaufschlagt werden.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die nichtkondensierten Bestandteile in einer Weiterbehandlungsstufe aufbereitet werden, wobei dies erfindungsgemäß durch Absorption und/oder Adsorption und/oder chemische Reaktion geschehen kann.
Handelt es sich um gasförmige, nichtkondensierbare Bestandteile, so ist in für die Erfindung wesentlicher Ausgestaltung vorgesehen, daß diese nichtkondensierten Bestandteile den RestSchwaden in einem Gaswäscher entzogen werden, wobei das Vorsehen eines Gaswäschers nach der Erfindung nicht an die Verwendung besonderer Kondensatoren oder Kondensationsarten ankommt, vielmehr läßt sich ein derartiger Gaswäscher zusätzlich auch bei herkömmlichen Prozeßabläufen in der erfindungsgemäiJen Art und Weise einsetzen^ -
Es kann auch vorgesehen sein, daß das Waschmedium des Gaswäschers im Kreislauf geführt und in einem Wärmetauscher gekühlt wird. Diese Verfahrensweise ist besonders zweckmäßig, da in der.Regel die Temperatur der-nichtkondensierten Bestandteile relativ hoch ist, so daß diese im Gaswäscher noch Energie an das Waschmedium abgeben
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- νί-
können. Diese Energie kann z.B. noch zur Vorwärmung bei der Erzeugung von heißem Brauchwasser nutzbar gemacht werden.
Um das erfindungsgemäße Verfahren an die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, entsprechend den örtlichen Segebenheiten,, anpassen zu können, sieht die Erfindung auchr vor, daß als Wärmetauscher ggf. Kühltürme und/oder Luftkühler verwendet werden- Derartige Kühlsysteme können z.B-. dann eingesetzt werden* wenn die Abwassertemperatur noch um einerr gewissen Betrag gesenkt werden soll.
Als Besonders zweckmäßig hat sich erwiesen* daß die bei der Scbwadenvernichtung anfallenden Kondensatmengen zur Bereitung der Würze wieder verwendet werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben^ sich: aus den die Anlage zur Durchführung des obigen Verfahrens betreffenden weiteren Ansprüchen sowie anhand, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, die ein vereinfacht wiedergegebenes Schaltbild der erfindungsgemäßen Anlage zeigt.
Von einem niehfc näher gezeigten Würzekocher werden: über eine Zuleitung i einem Oberflächenkondensator 2 die Brtfdea des WörsefcoGhers zugeführt». Eer Oberflächenkondensator £ weist einen KÜfclwassereinläuf 5 und einen Warmwas-
* η.
serablauf 4 auf, das erzeugte Warmwasser kann z.B. gemäß den gestrichelt gezeigten Anschlüssen direkt dem System als Brauchwasser entnommen werden oder aber, gemäß den ausgezogen gezeichneten Anschlüssen, im Kreislauf durch einen Wärmetauscher 5 geleitet werden, in dem es seine Wärme an ein Kühlmedium abgibt.
Die kondensierten Bestandteile werden bei β dem Oberflächenkondensator 2 entaoamnenfen* nach Kühlung- in einem Wärmetauscher- f Eei 27 aus dent Prozeß ausgeschleust. Wahlweise können die- im Kondensator 2 kondensierten Bestandteile auch zusammen rait den nieatkondensierten Bestandteilen über ein& Leitung B einem weiteren Kondensator^ dem Einspritzkondensator Sx zugefüfert werden. 61eichzeitig werden dent Einspritzkondensator- 9 über eine. Leitung to die Schwaden aus einer nicht näher" dargestellten Mäisehepfanne^ zugeführt-
Sas- ETinsprft z- Kühlwasser * in der Figtnr im Kondensator 5 mit 11 bezeichnet, ist im Kreislauf geführt und- zwar über eine Leitung 12a eine Pumpe 13, &inen Wärmetauscher 1*F und1 über eine Leitung^ 15 zurück in den Einspritzkondensator; 9. überschüssiges Kühlwasser* d^fr» äie aus den Schwaden ausgeschiedene KondJensatmenge* kann naeh Durchgang efureh= den Wärmetauscher 14 bei: 16 denr Kühlwasserkreislauf entnomnren werden» Auch diese- Kondensatmenge kann bei Fe&arf in dem Wärmetauscher J weiter herunter-
gekühlt werden, bevor sie bei 27 dem Prozeß entnommen wird.
Im oberen Bereich des Einspritzkondensators 9 ist eine Abzugleitung 17 gezeichnet, die zu einem Gaswäscher 18 führt, dessen Waschmedium mit 19 bezeichnet ist und ebenfalls im Kreislauf geführt ist. Das Waschmedium 19 wird über eine Leitung 20 einer Pumpe 21 zugeführt, die es durch einen Wärmetauscher 22 zurück in den Gaswäscher 18 über die Leitung 23 fördert. Die gewaschenen gasförmigen Bestandteile werden über die Leitung 24 einem nicht näher dargestellten Kamin od. dgl. zur Freigabe an die Umgebung zugeführt.
Zur Erzeugung von warmem bzw. heißem Brauchwasser sind die Wärmetauscher 22, 14 und 5 hintereinander geschaltet, wie sich aus der Figur ergibt. Das Kühlwasser tritt bei 25 in den waschmediumbeaufschlagten Wärmetauscher 22 ein und verläßt als Heißwasser den kühlwasserbeaufschlagten Wärmetauscher 5 bei 26.
Wahlweise kann auch der Kühler 7 für die ausgeschleusten Kondensatmengen, dem das Kühlwasser gemäß der Zeichnung bei 28 zugeführt und bei 29 entnommen wird, mit den Wärmetauschern 22, 14 und 5 in Reihe geschaltet werden. Umgekehrt können auch die Wärmetauscher 22, 14 und 5 parallel oder teilweise parallel und teilweise in Reihe geschaltet werden.
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- vf:
Um die der Kondensationsanlage entzogene Wärme auch bei wechselndem Heiß- bzw. Warmwasserbedarf immer der bei dem Würzekochen und der Maischebehandlung freigesetzten Wärme anpassen zu können, ohne daß geruchsbelastete Schwaden (ohne zu kondensieren) in die Umgebung durchschlagen, ist in dem Kühlwasserkreislauf des Einspritzkondensators 9 zusätzlich der Wärmetauscher 14' installiert. Dieser Wärmetauscher 14' wird über die Zu- und Ableitungen 30 und 31 von Kühlwasser durchströmt, das im Kreislauf durch einen Trocken- oder Naßluftkühler, z.B. dem im Bild gezeigten Kühlturm 32, geleitet wird und dort die aufgenommene Wärme ohne Geruchsbelästigung an die Umgebung abgibt.
Neben der dargestellten Verwendung zweier unterschiedlicher Kondensatoren kann statt des Oberflächenkondensators 2 ebenfalls ein Einspritzkondensator vorgesehen sein, dessen Warmwasserauslaß 4 dann entsprechend dem im Bild dargestellten Kühlwasserkreislauf durch den Wärmetauseher 5 geleitet wird.
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anlage noch "in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. -Insbesondere können die Wärmetauscher 5» 14 und 22 in den Kühlkreisläufen der Schwadenvernichtungsanlage auch anstelle von Kühlwasser zwischen dem Eintritt
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25 und dem Austritt 26 von der zum Kochen vorzuwärmenden Würze durchströmt werden. Dem gleichen Zweck kann auch die Aufteilung der Kühlung dieser Wärmetauscher auf eine Kombination von Wasser- und Würzekühlung dienen, beispielsweise durch eine Kühlung der Wärmetauseher Ik und 22 mit Kühlwasser zur Heißwasserbereitung und eine Kühlung des Wärmetauschers 5 mit Würze zum Vorwärmen der zu kochenden Würze»
Zur Entlastung der Kondensatoren schließlich können die Wärmetauscher 5- und i4 auf der Seite des wärmeren Mediums auch ddrekt mit den Schwaden der Würzekochung beaufschlagt werden,, beispielsweise gemäß den strichpunktiert gezeichneten Fließwegen. Insbesondere in dem Fall, daß die Wärmetauseher" 5 und1 14 durch die vorzuwärmende Wifee gekühlt werden* können sie dadurch wahlweise^ außer beim konventionellen x ahsatzweisen Würzekochen» auch- bei der kontinuierlichen Durchlaufkochung eingesetzt werden. Hierzu werden beispielsweise der Wärmetauscher^ 5 niit den Würzedämpfe-n 1* der ersten und der Wärmetauscher 14? mit den Würzedämpfen 1" der zweiten Entspannungsstufe beaufschlagt und beide durch die vorlauf ende j aufzuheizende Würze gekühlt. Die bei 33 und 34 austretenden Kondensate der Würzebrüden können weiterhin in einem Wärmetauscher 1 heruntergekühlt werden und so zur Warmwasserbereitung dienen^ In ähnlicher Weise kann auch beim konventionellen y absatzweisen Wür-
zekochen der Wärmetauscher 5 beispielsweise zum Vorwärmen der Würze einer Kochpfanne mit Hilfe der kondensierenden Würzeschwaden einer zweiten in Kochung befindlichen Würzepfanne dienen. Dazu wird die Würze der ersten Pfanne
im Kreislauf durch den Wärmetauscher 5 geleitet, während seine Heizseite mit den Wärmedämpfen oder Schwaden der
zweiten Pfanne beaufschlagt wird. Der eigentliche Schwadenkondensator 2 und die ggf. weiteren vorhandenen Kondensatoren und Wärmetauscher dienen dann zur Heißwassererzeugung aus der über die zur Würzevorwärmung erforderliche Heizwärme hinausgehende Kondensationswärme der beim Würzekochen entstehenden Schwaden.
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Claims (1)

  1. Ansprüche :
    1. Verfahren zur Vernichtung der bei der Würzekochung und der Maischebehandlung anfallenden Schwaden sowie zur Rückgewinnung der bei der Bierherstellung anfallenden Überschußenergie, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwaden der Würzekochung einem ersten Kondensator und die bei der Maischebehandlung freigesetzten Schwaden einem zweiten Kondensator zugeführt und wenigstens teilweise kondensiert werden, wobei ein Teilstrom des ersten Kondensators dem zweiten Kondensator zugeführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensatoren Misch- und/oder Oberflächenkondensatoren verwendet werden.
    3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren von über Wärmetauscher geführten Kühlmitteln beaufschlagt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmittel der Kondensatoren und/oder Wärmetauscher im Kreislauf geführt wird.
    5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Wärmetauschern den Kühlmitteln entzogene Wärme zum Premdgebrauch dem Verfahrensprozeß entnommen wird.
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    ORIGINAL INSPECTED
    6. Verfahren nach Anspruch 5 > dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel der Wärmetauscher Wasser eingesetzt und als Heißwasser zum Premdgebrauch dem Verfahrensprozeß entnommen wird.
    7. Verfahren insbesondere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlmittel der Wärmetauscher die zu behandelnde Würze eingesetzt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch J3 dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscher mit wenigstens einem Teil der bei der Würzebehandlung freigesetzten Sehwaden direkt beaufschlagt werden.
    9· Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtkondensierten Bestandteile in einer weiteren Benandlungsstufe aufbereitet werden.
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtkondensierten Bestandteile durch Absorption und/oder Adsorption und/oder chemische Reaktion aufbereitet werden.
    11. Verfahren insbesondere nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß diese nichtkondensierten Bestandteile den Restschwaden in einem Gaswäscher entzogen werden.
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    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschmedium des Gaswäschers im Kreislauf geführt und in einem Wärmetauscher gekühlt wird.
    13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmetauscher ggf. Kühltürme und/ oder Luftkühler verwendet werden.
    . Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Schwadenvernichtung anfallenden Kondensatmengen zur Bereitung der Würze wiederverwendet werde».
    f5~ Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem ersten Kondensator (2) ein zweiter Kondensator (9X naeh-gesehaltet ist, wobei das Kühlmittel des ersten Kondensators (2) über einen Wärmetauscher (5) und das Kühlmittel de& zweiten Kondensators C£} über einen Wärmetauscher (14) geführt ist.
    16. Anlage nach Anspruch 15 s dadurch gekennzeichnet* daß der erste Kondensator (2) ein Oberflächenkondensator und der zweite ein Einspritzkondensator (9) ist.
    IT^ Anlage nach Anspruch 15 oder 16, dadurch-gekennzeichnet , daß dem zweiten Kondensator (J> ein. gaswäscher
    (18) für nichtkondensierbare gasförmige Restschwaden
    nachgeschaltet ist, wobei im Waschmittelkreislauf des
    Gaswäschers (18) ein Wärmetauscher (22) vorgesehen
    ist.
    18. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche» dadurch gekennzeichnet,_ daß die Wärmetauscher tS»!^ und/ oder 22) zur Erzeugung von heißem Brauchwasser in Reihe uncf/oder parallel geschaltet sind-.
    1?. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche^ dadurch. gekennzeichnet j daß in wenigstens einem Kühlmittelkreislauf ein. weiterer Wärmetauseher (14* > vorgesehen- ist *
    dessen Kühlmittel· über einen Kühlturm C52} geleitet ist.
    20. Anlage nach einem der vorangehenden Ansprüche* dadurch: gekennzeichnet * daß in den Kondensatabrleitungen (6^16} eirt weiterer Wärmetauscher C?) vorgesehen- ist-* der mit den. weiteireit Wärmetauschern parallel und/oder in Reihe geschaltet ist»
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