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DE3024732A1 - Magnetischer kreis - Google Patents

Magnetischer kreis

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DE3024732A1
DE3024732A1 DE19803024732 DE3024732A DE3024732A1 DE 3024732 A1 DE3024732 A1 DE 3024732A1 DE 19803024732 DE19803024732 DE 19803024732 DE 3024732 A DE3024732 A DE 3024732A DE 3024732 A1 DE3024732 A1 DE 3024732A1
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Germany
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square
mechanical
magnetic circuit
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DE19803024732
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Kunihiko Shimada
Yukio Tsuchiya
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Pioneer Corp
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Pioneer Electronic Corp
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Priority claimed from JP9027579U external-priority patent/JPS568386U/ja
Priority claimed from JP8295779A external-priority patent/JPS6028199B2/ja
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
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    • H04R9/025Magnetic circuit
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen magnetischen Kreis, und insbesondere einen magnetischen Kreis, der als Treibereinheit für einen Lautsprecher mit planarer Membran geeignet ist.
Bekanntlich hat ein Lautsprecher mit einer planaren Membran eine relativ flache Schalldruck-Kennlinie über seinen gesamten Frequenzbereich, so daß die Töne mit stabiler akustischer Abbildung wiedergegeben werden können. Es sind deshalb verschiedene Ausführungsformen von Lautsprechern entwickelt worden, die solche planaren Membranen verwenden. Da planare Membranen enthaltende Lautsprechersystememit relativ großem Durchmesser leicht hergestellt werden können, sind planare Membranen besonders gut für die Herstellung von Lautsprechersystemen mit hoher Leistung geeignet.
Bei der Verwendung einer Membran mit großem Durchmesser tritt jedoch die Schwierigkeit auf, daß eine mit geringen Kosten anzufertigende Treibereinheit benötigt wird, die eine so große Membran in ausreichender Weise erregen kann. Insbesondere eine Tieftonmembran mit großem Durchmesser benötigt eine große Treibereinheit, so daß leicht Schwierigkeiten bei der Montage einer solchen Treibereinheit entstehen können. Beispielsweise benötigen, große magnetische Kreise entsprechend große Platten und Magnete. Für eine quadratische planare Membran ist ein großer, rahmenförmiger magnetischer Kreis erforderlich. Ein solcher großer magnetischer Kreis erfordert jedoch wiederum eine aufwendige und empfindliche Konstruktion. Es ist deshalb schwierig, einen solchen großen magnetischen Kreis zusammenzubauen und zu bearbeiten.
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Bei einem herkömmlichen, linearen magnetischen Kreis wird der magnetische Fluß von dem Magneten durch eine Platte dem Feldsystem zugeführt. Ein herkömmlicher linearer magnetischer Kreis verwendet also einen magnetischen Kreis mit kreisförmigem, äußerem Magnet. Dies führt wiederum dazu, daß der Streukoeffizient des magnetischen Flusses und die Verluste an elektromotorischer Kraft unerwünscht hoch sind, so daß ein solcher magnetischer Kreis einen relativ geringen Wirkungsgrad hat.
Um diese Schwierigkeiten zu überwinden ist es deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen linearen magnetischen Kreis mit hohem Wirkungsgrad zu schaffen, der längs der quadratischen Schwingspule eines Lautsprechers mit quadratischer, planarer Membran angeordnet ist.
Dieses und andere Ziele der vorliegenden Erfindung werden durch einen linearen magnetischen Kreis erreicht, bei dem mehrere magnetische ünterkreise in der Form eines Polygons angeordnet sind, wie beispielsweise eines Quadrates; diese magnetischen Unterkreise sind mechanisch und magnetisch'miteinander verbunden, wobei sich an den Ecken des Polygons Spalte befinden. Jeder magnetische Unterkreis weist statt eines einzigen, großen linearen Magneten mehrere kleine Magneteinheiten auf. Die kleinen Magneteinheiten sind linear, d.h. in einer Linie angeordnet, so daß sie die gleiche Wirkung wie der große, lineare Magnet haben.
Die Erfindung schafft also einen magnetischen Kreis für einen Lautsprecher mit einer quadratischen planaren Membran und mit einer quadratischen Schwingspule, wobei
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vier magnetische Kreise in einem Quadrat angeordnet sind, das den Kanten der planaren Membran entspricht. Paare von Platten sind jeweils so angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen; auf den Platten sind mittlere Magnete angebracht, wobei die beiden Pole der Magneten einander längs der inneren Wände der einander gegenüberliegenden Platten gegenüberliegen. Jeder Magnet hat eine rechteckige Form. Ein Joch verbindet jeweils die Paare von Platten. In dem Joch oder in den Paaren von einander gegenüberliegenden Platten sind Löcher vorgesehen, durch die Luft strömen kann; die Löcher sind in einem solchen Muster angeordnet, daß sie das magnetische Feld nicht stören. Die magnetischen Unterkreise, die durch die Magnete, die Paare von Platten und die Joche gebildet werden, sind an ihren Enden durch magnetische Kupplungen miteinander verbunden. Ein elektrisch leitendes Element kann über Bereiche der Magnete angeordnet werden, um das Auftreten von nicht linearen Verzerrungen dritter Ordnung aufgrund der Stromverteilung zu verhindern.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine ' Rückansicht eines Lautsprechers mit planarer Membran,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 durch die Bezeichnung II angedeuteten Teils, wobei ein Beispiel für einen magnetischen Kreis dargestellt ist, der gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist,
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Fig. 3 und 4 Schnitte durch zweite und dritte Ausführungsformen eines magnetischen Kreises nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V von Fig. 4,
Fig. 6 einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 4, wobei die Luftströmung zu erkennen ist, die durch die Kolbenbewegung der Membran nach der vorliegenden Erfindung verursacht wird,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine vierte Ausführungsform eines magnetischen Kreises nach der vorliegenden ·Erfindung,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII von . Fig. 7,
Fig. 9 und 10 Schnitte durch eine fünfte Ausführungsform eines magnetischen Kreises nach der vorliegenden Erfindung, bei dem die harmonischen bzw. nicht linearen Verzerrungen minimal sind,
Fig. 11 im vergrößerten Maßstab eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 durch die Bezeichnung XI gekennzeichneten Teils,
Fig. 12(a) und 12(b) eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Verbindungsgliedes, mit dem benachbarte magnetische ünterkreise eines magnetischen Kreises nach der Erfindung verbunden werden können,
Fig. 13 eine Draufsicht "auf eine zweite Ausführungsform eines Verbindungsgliedes,
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Pig. 14 (a) eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform des Verbindungsgliedes,
Fig. 14 (b) einen Schnitt längs der Linie XIV-XIV von Fig. 14(a),
Fig. 15(a) und 15(b) eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht einer vierten Ausführungsform des Verbindungsgliedes ,
Fig. 16 einen Schnitt durch eine Ausführungsform eines Lautsprechersystems, das die magnetischen Kreise nach der vorliegenden Erfindung verwendet , und
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform eines Lautsprechers mit planarer Membran nach der vorliegenden Erfindung.
Bevorzugte Ausführungsformen eines magnetischen Kreises für Lautsprecher mit planarer Membran nach der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Rückansicht einer Lautsprechereinheit, die eine quadratische, planare Membran verwendet und gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform eines magnetischen Kreises nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist, während Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Teils II der Ausführungsform nach Fig. 1 darstellt. Wie man insbesondere aus Fig. 2 erkennen kann, weist die Lautsprechereinheit einen Schwingspulenkörper 31 auf, dessen gegenüberliegende Endbereiche in Winkeln von 90° in bezug auf den Hauptteil des Schwingspulen-
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körpers 30 gebogen sind, wodurch Flansche 31a und 31b entstehen, die parallel zu den Seiten einer quadratischen, planaren Membran 3 verlaufen. Der Flansch 31a ist an der Membran 3 angebracht. Eine quadratische Schwingspule 32 ist mit der Rückseite des Flansches 31b gekoppelt und befindet sich in dem Luftspalt eines magnetischen Kreises 2. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß der magnetische Kreis 2 aus mehreren magnetischen Unterkreisen besteht, die ebenfalls durch das Bezugszeichen 2 gekennzeichnet sind, wie sich aus der nun folgenden Beschreibung noch ergeben wird.
Der magnetische Kreis 2 kann aus einer einzigen Magnetanordnung bestehen, die durch große Magnete mit unterschiedlicher Polarität gebildet wird, die linear, d.h. auf einer Linie, jedoch einander gegenüberliegend, angeordnet sind. Bei einer großen Treibereinheit für einen Tieftonlautsprecher wird jedoch eine solche Magnetanordnung zwangsläufig voluminös. Entsprechend hoch sind auch ihre Herstellungskosten, da eine solche Magnetanordnung mit hoher Genauigkeit angefertigt werden muß. Außerdem wird es ziemlich schwierig, eine solche große Magnetanordnung zu magnetisieren. Und schließlich kann eine solche große Magnetanordnung aufgrund ihres Gewichtes oder der Magnetkraft des Magneten während der Lagerung und/oder Handhabung bzw. des Transportes reißen bzw. brechen.
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, sind gemäß der vorliegenden Erfindung zwei langgestreckte Platten
21 einander gegenüberliegend angeordnet, wie man in Fig. 2 erkennen kann; mehrere kleine Magneteinheiten
22 sind längs der Randbereiche der Platten 21 vorgesehen, wobei die Magneteinheiten 22 jeweils abwechselnde
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Polarität haben und die Einheiten mit verschiedener Polarität einander gegenüberliegen. Die gegenüberliegenden Randbereiche der Platten 21 sind durch ein Joch 23 gekoppelt, so daß eine starre Einheit entsteht. Die durch die Platten 21 und das Joch 23 gebildete Einheit kann jedoch durch ein einziges Teil ersetzt werden, das einen ü-förmigen Querschnitt hat.
Da die Sättigungsdichte des magnetischen Flusses der Magnetanordnung von dem Material der Platten 21 abhängt, sollte die Querschnittfläche der Platten 21 in Abhängigkeit von dem Material der Platten 21 festgelegt werden.
Bei einem magnetischen Kreis mit dem oben beschriebenen Aufbau ist der theoretische Streukoeffizient des magnetischen Flusses eins, so daß die Dichte des magnetischen Flusses am Arbeitspunkt des Magneten gleich der Dichte des magnetischen Flusses des Feldsystems ist, falls nicht der Spalt in dem Feldsystem zu stark vergrößert wird, so daß ein magnetischer Kreis mit sehr hohem Wirkungsgrad entsteht.
Bei der oben beschriebenen Ausfuhrungsform können die magnetischen ünterkreise leicht mit hoher Genauigkeit zusammengebaut werden, da sie jeweils aus einheitlichen Komponenten bestehen. Da sie einen einfachen Aufbau haben, können die Platten durch Stanzen hergestellt werden, was zu einer relevanten Verringerung der Herstellungskosten beiträgt.
Zweite und dritte Ausführungsformen eines magnetischen ünterkreises 2 nach der vorliegenden Erfindung sind in den Fig. 3 bis 6 dargestellt. Wie sich aus den Fig. 3 bis 6 ergibt, weisen die magnetischen Unterkreise 2 einen inneren Magneten auf. In den Fig. 3 bis 6 haben die Bauteile, die bereits in den Fig. 1 und 2 dargestellt
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worden sind, die gleichen Bezugszeichen.
Mit den Ausführungsformen nach der zweiten und dritten Ausführungsform soll das Problem vermieden werden, daß die von der Kolbenbewegung der Membran 3 und der Bewegung der Schwingspule 23 erzeugte Luftströmung das Feldsystem nachteilig beeinflußt. Die Luft in dem Raum hinter der Membran 3 und der Schwingspule 32 wird durch die Bewegung der Membran 3 und der Schwingspule komprimiert und expandiert. Diese Bewegungen werden durch den viskosen Widerstand der Luft gestört, so daß manchmal eine charakteristische Verzerrung verursacht wird. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeit sind die zweite und dritte Ausführungsform entwickelt worden.
Zu diesem Zweck werden in den Platten 21 oder dem Joch 23 mehrere Luftlöcher 24 geeigneter Größe und Form ausgebildet. Die Abmessungen und Lagen der Löcher werden so ausgewählt, daß ihre Existenz nicht zu einem unregelmäßigen Muster des magnetischen Flusses führt. Die Luftlöcher 24 können in einer der beiden Platten 22, beiden Platten 21 und/oder dem Joch 23 ausgebildet werden.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, kann die von der Kolbenbewegung der Membran 3 erzeugte Luftströmung durch die Luftlöcher 24 fließen, so daß sie aus dem engen Raum in dem Feldsystem austreten und die Funktion der Membran bzw. der Schwingspule nicht beeinflussen kann. Durch diese Luftströmung ergibt sich außerdem eine gewisse Kühlwirkung. Wenn diese Kühlwirkung verstärkt werden soll, müssen die Luftlöcher 24 so ausgebildet werden, daß sie einander gegenüberliegen. Wenn keine Luftlöcher vorgesehen werden, würde bei der Bewegung der Schwingspule die Luft in den Bereich des magnetischen Kreises gesaugt und aus diesem Bereich ausgegeben, wodurch das sogenannte "Friktionsrauschen" entstehen würde. Die Erzeugung dieses Rauschens wird durch die hiear beschrie-
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bende Ausführungsform jedoch vermieden, weil das Innere des magnetischen Kreises durch die Luftlöcher effektiv zur Atmosphäre hin geöffnet ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine vierte Ausführungsform eines magnetischen Unterkreises 2, wobei es sich um einen magnetischen Unterkreis mit äußerem Magneten handelt. In diesem Fall liegt eine Oberfläche jeder Magneteinheit 22 frei', so daß zweckmäßigerweise ein Schutzfilm 27 mit der äußeren Oberfläche des magnetischen Kreises verbunden wird.
Eine fünfte und eine sechste Ausführungsform eines magnetischen Unterkreises 2 mit innerem Magneten nach der vorliegenden Erfindung sind in den Fig. 9 bzw. 10 dargestellt. Bei diesen beiden Aus'führungsf ormen werden die nicht linearen, harmonischen Verzerrungen dritter Ordnung verringert, die aufgrund einer Stromverzerrung auftreten können. Im einzelnen sind bei dem magnetischen Kreis nach Fig. 9 elektrisch leitende Blätter bzw. Folien 25, die aus Kupfer oder Aluminium bestehen, mit den einander gegenüberliegenden Oberflächen der Magneteinheiten 22 verbunden. Die elektrisch leitenden Blätter 25 können auf eine oder beide gegenüberliegende Oberflächen aufgebracht werden. Bei dem magnetischen Kreis nach Fig. sind Kappen 26 aus elektrisch leitenden Material, wie beispielsweise Kupfer oder Aluminium, über den Endbereichen der Platten 21 und den Magneteinheiten 22 angeordnet.
Die oben beschriebenen magnetischen Unterkreise 2 . sind so angeordnet, daß benachbarte Einheiten 2 im Winkel von 90° zueinander liegen, wie in Fig. 11 zu erkennen ist; die magnetischenUnterheitenisind mechanisch und magnetisch durch Verbindungsglieder 4 gekoppelt, wie man in den Fig. 12(a), 12(b), 13, 14(a), 14 (b), 15(a) und 15(b) erkennen kann.
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Das in den Fig.. 12(a) und 12(b) dargestellte Verbindungsglied 4 besteht aus einem magnetischen Metall und weist an beiden Enden einen zur Einführung dienenden Aussparungsbereich 41 sowie einen Kupplungsbereich 42 auf, durch den die Aussparungsbereiche miteinander verbunden werden. Ein Endbereich des magnetischen Unterkreises 2 wird in den Aussparungsbereich 41 eingeführt. Der Kupplungs-. bereich 42, der entsprechend dem von benachbarten magnetischen Unterkreisen 2 gebildeten Winkel gebogen ist, weist einen hohlen Teil 42a auf, der mit den Luftspalten in den damit verbundenen, benachbarten magnetischen Unterkreisen 2 in Verbindung steht. Ein Eckenbereich der Schwingspule 32 wird in dem hohlen Teil 42a des Kupplungsbereiches 42 aufgenommen, so daß der magnetische Streufluß der Magnete 22 in den hohlen Teil 42a eingeführt und als Ergebnis hiervon die effektive Länge der Schwingspule vergrößert wird.
Das in Fig. 13 dargestellte Verbindungsglied 4 besteht aus einem mechanischen Verbindungselement und einem" magnetischen Verbindungselement. Im einzelnen enthält das Verbindungsglied 4 ein mechanisches Verbindungselement 43, das schräg in bezug auf die Endbereiche der benachbarten, im rechten Winkel vorgesehenen magnetischen Unterkreise 2 angeordnet ist, sowie ein Ellenbogenförmiges Verbindungselement, dessen Enden sich im engen Kontakt mit den Stirnflächen der benachbarten magnetischen Unterkreise 2 befinden, wodurch die magnetischen Unterkreise 2 magnetisch gekoppelt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß die Verbindungselemente zusätzlich eine Wärmeabstrahlungsfunktion erfüllen, durch welche die entsprechenden Eckbereiche der Schwingspule 22 gekühlt werden, die sich nicht in dem Luftspalt zwischen den gegenüberliegenden Magneten 22 erstrecken. Das mechanische Verbindungselement 43
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kann ebenfalls aus einem magnetischen Material hergestellt werden. Es sollte jedoch so angeschlossen werden, daß es keinen der Magnete 22 kurz-schließt.
Das in den Fig. 14(a) und 14(b) dargestellte Verbindungsglied 4 ist ein L-förmiges Metallelement 45, das mit Schrauben an den Innenwänden der benachbarten magnetischen Unterkreise 2 angebracht ist. Das Verbindungsglied weist einen Flansch 45a auf, der sich im Kontakt mit den oberen Rändern der magnetischen Unterkreise 2 befindet, die jeweils einen inneren Magneten enthalten, wie man in den Fig. 14(a) und 14(b) erkennen kann.
Das in den Fig. 15(a) und 15(b) dargestellte Verbindungsglied 4 weist zwei Nuten 46a, die senkrecht zueinander verlaufen und die Endbereiche von benachbarten magnetischen Unterkreisen 2 aufnehmen können, sowie eine Führung.46b auf, die dazu dient, die Innenwände von benachbarten magnetischen Unterkreisen 2 an den jeweiligen Ecken zu positionieren. Verwendet man also vier solche Verbindungsglieder, so können vier magnetische Unterkreise 2, die in einem Quadrat angeordnet sind, exakt relativ zueinander positioniert und starr miteinander verbunden werden. Das Verbindungsglied 4 besteht nach einer bevorzugten Ausführungsform aus einem magnetischen Material.
Ein Beispiel für einen Vierweg-Lautsprecher mit planarer Membran, der einen magnetischen Kreis nach der vorliegenden Erfindung verwendet, ist in Fig. 16 dargestellt. Eine Draufsicht auf die Rückseite dieses Lautsprechers zeigt Fig. 17. Der Lautsprecher enthält eine Tiefton-Membran 3A, eine Mitteltonmembran 3B, eine Hochtonmembran 3C und eine Superhochtonmembran 3D. Außerdem bezeichnet in Fig. 16 das Bezugszeichen 14 eine Nut, die in einem Verbindungsarm 13 ausgebildet ist und dazu dient, den oben beschrie-
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benen magnetischen Unterkreis 2 zu positionieren; in einem Kopplungsarm 16 ist eine Nut 17 ausgebildet, die dazu verwendet wird, den magnetischen Unterkreis 2' für.den Mitteltonbereich zu positionieren. Der zwischen einem inneren Rahmen 12 und einem mittleren Rahmen 15 vorgesehene Kopplungsarm 16 haltert den inneren Randbereich der Mitteltonmembran 3B und verläuft senkrecht zu der jeweiligen Seite des inneren Rahmens 12. Ein Dämpfungsglied 33 wird mittels einer Basis 34 gehaltert.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, sind die die Rahmenanordnung des Lautsprechers bildenden Verbindungsarme 13 mit Nuteri 14 versehen, in welche die magnetischen Unterkreise 2 eingepaßt bzw. eingesetzt werden, so daß die magnetischen Unterkreise 2 so montiert werden können, daß sie genau definierte Luftspalte in bezug auf die Schwingspule 32 freilassen. Durch diese Konstruktion wird die Antriebskraft der Schwingspule sicher und zuverlässig auf die gesamte Oberfläche der Membran übertragen.
Fig. 16 zeigt Verbindungsarme 13, die sich in Form des Buchstabens "V" zu dem äußeren Rahmen 11 des Läutsprechers erstrecken. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß das technische Konzept der vorliegenden Erfindung auch bei Verbindungsarmen eingesetzt werden kann, welche die Form von parallelen Kreuzen haben, wie es in Fig. dargestellt ist.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, wird der magnetische Kreis des Lautsprechers nach der vorliegenden Erfindung durch mehrere, geradlinige magnetische Unterkreise gebildet, die jeweils mehrere kleine Magnete und Löcher für das Durchströmen der Luft enthalten. Die
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geradlinigen , magnetischen Unterkreise sind mechanisch und magnetisch an ihren Ecken oder Enden miteinander verbunden, so daß ein vollständiger magnetischer Kreis entsteht; dadurch läßt sich die effektive Länge der Schwingspule erhöhen und die Antriebskraft an den Ecken der quadratischen Schwingspule kann sehr effektiv ausgenutzt werden. Dadurch entsteht also ein magnetischer Kreis, der trotz seiner geringen Größe einen sehr hohen Wirkungsgrad hat und der leicht hergestellt und gewartet werden kann. Da die gradlinigen magnetischen Unterkreise an den Ecken miteinander verbunden sind, lassen sie sich leicht montieren? außerdem besteht nicht die Gefahr, daß Staub, wie beispielsweise Eisenpulver, an dem Magneten in dem magnetischen Kreis haften kann.
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Claims (11)

PATf=NTANVVAUTE: PIOHEER ELECTRONIC CORPORATION No. 4-1", Meguro 1-chome, Meguro-tai Tokyo, Japan A. GRUNECKER OPL-ING. H. KINKEUDEY OR-INGl W. STOCKMAIR DR.1NC1-A«E|CAOECH K. SCHUMANN P. H. JAKOB OPL-IMl G. BEZOLD 8 MÜNCHEN 22 MAXIMILIANSTRASSE 43 P 15 240 30. Juni 1980 Magnetischer Kreis Patentansprüche
1. Magnetischer Kreis, gekennzeichnet
durch mehrere, geradlinige magnetische Unterkreise (2) mit vorgegebener Länge, die in Form eines
Polygons angeordnet sind, und durch eine Einrichtung
für die mechanische und magnetische Kopplung der magnetischen ünterkreise (2) an ihren Enden.
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TELwTON (Οβθ) OO 28 63
TELEX O6-aO380
TELEQRAMME MONAPAT
ORIGINAL INSPECTED
TELEKOPIERER
2. Magnetischer Kreis für einen Lautsprecher mit einer quadratischen, planaren Membran und mit einer quadratischen, der quadratischen planaren Membran entsprechenden Schwingspule, gekennzeichnet durch vier magnetische Unterkreise (2), die längs der vier Seiten der quadratischen, planaren Membran (3) angeordnet sind, und durch eine Einrichtung für die mechanische und magnetische Kopplung der magnetischen Unterkreise (2) miteinander an den Verbindungsstellen zwischen benachbarten magnetischen Unterkreisen.
3. Magnetischer Kreis für einen Lautsprecher mit einer quadratischen, planaren Membran und mit einer quadratischen, der quadratischen, planaren Membran entsprechenden Schwingspule, gekennzeichnet durch ein Paar von Platten (21), die einander gegenüber angeordnet sind, durch mehrere Magnete (22), die an den gegenüberliegenden Wänden der Platten (21) angebracht sind, wobei Magnete mit unterschiedlicher Polarität Luftspalte zwischen den Magnetpolen bilden und jeder Magnet (22) einen rechteckigen Querschnitt und eine vorgegebene Länge hat, und durch ein die Paare von Platten (21) verbindendes Joch (23).
4. Magnetischer Kreis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer der Platten (21) und/oder dem Joch (23) wenigstens ein Luftloch (24) vorgesehen ist.
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5. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 3 oder 4, gekennzeichnet.durch ein elektrisch leitendes Teil (25, 26), das wenigstens über Bereichen wenigstens einiger Magnete (22) angeordnet ist, um das Auftreten von nicht linearen Verzerrungen dritter Ordnung zu verhindern, die auf die Stromverteilung zurückzuführen sind.
6. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (21), die Magnete (22) und das Joch (23) einen magnetischen Unterkreis (2) bilden, und daß mehrere magnetische Unterkreise längs der vier Seiten der quadratischen, planaren Membran (3) angeordnet sind.
7. Magnetischer Kreis nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur mechanischen und magnetischen Kopplung der magnetischen Unterkreise
(2) miteinander an den Verbindungstellen zwischen benachbarten magnetischen Unterkreisen.
8. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die mechanische und magnetische Kopplung der magnetischen Unterkreise (2) einen ellenbogenförmigen Abschnitt aus einem magnetischen Metall, der an seinen beiden Enden zur Einführung dienende Aussparungsbereiche
(41) aufweist, und einen gebogenen Kupplungsbereich
(42) zwischen diesen Enden aufweist, wobei die Aussparungsbereiche (41) die Enden der magnetischen Unterkreise aufnehmen können.
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9. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zux mechanischen und magnetischen Kopplung der magnetischen Unterkreise (2) ein mechanisches Verbindungselement (43) und ein magnetisches Verbindungselement aufweist, das das mechanische Verbindungselement (43) schräg in bezug auf die Endbereiche der benachbarten magnetischen ünterkreise (2) angeordnet ist, und daß das magnetische Verbindungselement einen ellenbogenförmigen Abschnitt aus magnetischem Metall aufweist.
10. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die mechanische und magnetische Kopplung der magnetischen Unterkreise (2) ein L-förmiges Metallelement (45) aufweist, das an den Innenwänden von benachbarten magnetischen Unterkreisen (2) durch Schrauben angebracht ist, und daß das Verbindungsglied (4) einen Flansch enthält, der im Kontakt mit den oberen Rändern der benachbarten magnetischen Unterkreise (2) ist.
11. Magnetischer Kreis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die mechanische und magnetische Kopplung der magnetischen Unterkreise (2) eine Platte aus magnetischem Metall mit ersten und zweiten senkrechten Nuten (46a) aufweist, die in einer Oberfläche ausgebildet sind, und daß die Nuten (46a) die Endbereiche der benachbarten magnetischen Unterkreise (2) aufnehmen können.
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DE3024732A 1979-06-30 1980-06-30 Für einen Lautsprecher mit vieleckiger ebener Membran bestimmter Magnetkreis Expired DE3024732C2 (de)

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