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DE3024566A1 - Innenbackenbremse mit zwei an einem bremstraeger abgestuetzten bremsbacken insbesondere fuer auflaufbremsanlagen von anhaengerfahrzeugen - Google Patents

Innenbackenbremse mit zwei an einem bremstraeger abgestuetzten bremsbacken insbesondere fuer auflaufbremsanlagen von anhaengerfahrzeugen

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Publication number
DE3024566A1
DE3024566A1 DE19803024566 DE3024566A DE3024566A1 DE 3024566 A1 DE3024566 A1 DE 3024566A1 DE 19803024566 DE19803024566 DE 19803024566 DE 3024566 A DE3024566 A DE 3024566A DE 3024566 A1 DE3024566 A1 DE 3024566A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
stop
shoe
rotation
forward direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803024566
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr.-Ing. 3000 Hannover Merz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803024566 priority Critical patent/DE3024566A1/de
Publication of DE3024566A1 publication Critical patent/DE3024566A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
    • B60T7/203Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar
    • B60T7/206Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer with automatic brake release or reduction in case of reverse travel, e.g. by means of mechanisms mounted on the draw bar by means of mechanisms mounted on trailer drum brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
    • F16D51/18Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
    • F16D51/20Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes extending in opposite directions from their pivots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Innenbackenbremse mit zwei an einem Bremsträger abgestützter
  • Bremsbacken, insbesondere für Auflaufbremsanlagen von Anhängerfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Innenbackenbremse mit zwei an einem B~emsträger abgostützten Bremsbacken, insbesondere für Aufle.uf«-bremsanlagen von Anhängerfahrzeugen, deren Bedarf an netät4gung weg an einer zwischen den Enden beider Bremsbacken schwimmend angeordneten Zuspanneinrichtung in der Rückwärtscre:1cQttir' größer ist als in der Vorwärtsdrehrichtung und deren der Zuspanneinrichtung gegenüberliegende Enden beider Bremsbacken mittels eines Ubersetzungsgetriebes miteinander wirkungsverbunden sind.
  • Eine derartuge Bremse 1st bekannt (DOS 2 852 278,' Diese an sic in ihrer Wirkungsweise vorteilhafte Bremse hat den Nachteil, daß es wegen des zwischen den unteren Enden der Bremsbacken angeordneten Übersetzungsgetriebes außerordentlich schwierig und nach längerer Betriebsdauer praktisch unmöglich ist, eine definierte Lösestellung der Bremse sicherzustellen, weil dies nur durch Austarieren der verschiedenen Federkräfte und Reibungen geschieht. Dabei tritt der Fall ein, daß die eine oder andere Bremsbacke an der Bremstrommel schleift, was sehr nachteilige Wirkungen hat: z.B. Erwärmen der Bremstrommel während der Fahrt, Verglasung der Oberfläche des schleifenden B@@@@b@lag@ und Erhöhung des Fahrwiderstandes.
  • Der genannte Nachteil der bekannten Bremse wird mit der Erfindung vermieden durch einen dem Antrieb des Ubersetzungsgetrie bes durch die Stützkraft der in Vorwärtsrichtung primär auflaufenden Bremsbacke entgegenwirkenden Anschlag. Hierdurch wird eine eindeutige Lösestellung der Bremse ohne die Gefahr schleifender Bremsbeläge auch nach längerem praktischen Betrieb sichergestellt. Die genannte Art von Innenbackenbremsen wird durch die Erfindung erst praktisch brauchbar gemacht.
  • Der weitere Vorschlag der Erfindung, daß der Anschlag bezogen auf die Vorwärtsdrehrichtung im Kraftfluß des Ubersetzungsgetriebes hinter einer Nachstelleinrichtung für die primär auflaufende Bremsbacke angeordnet ist. Das ermöglicht einen besonders einfachen konstruktiven Aufbau der Bremse, wenn die Nachstelleinrichtung zum Ausgleich des Bremsbelagverschleißes unmittelbar gegenüber den unteren Backenenden angeordnet ist.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß das Übersetzungsgtriebe ein Nachstellglied zum Ausgleich des Bremsbelagverschleißes aufweist, an dem das dem Anschlag dienende Widerlager angeordnet ist. Diese Ausführung schafft speziell für die gemeinsame Verschleißnachstellung beider Bremsbacken die Voraussetzung für optimale konstruktive Lösungen. Dieser Gedanke wird nach der @@@i@@@ng noch dadurch weiterentwickelt, daß die Nachstelleinrichtung zur Nachstellung des Bremsbelagverschleißes beider Bremsbacken als Gewindepaarung mit Rechtsgewinde und Linksgewinde ausgebildet ist, wobei die Gewindesteigungen in derart -gem Verhältnis zueinander stehen, daß die Lage des dem Anschlag dienenden Widerlagers von der Größe des nachgestellten Bremsbelagverschleißes unabhängig ist. Hierdurch wird die überraschende Wirkung erzielt, daß mittels des erfindungsgemäßen Anschlages die Nachstelleinrich-tung nicht nur der Verschleißnachstellung, sondern auch der selbsttätigen Zentrierung der Bremsbacken dient.
  • Weiterhin wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß der Anschlag starr mit dem Bremsträger verbunden ist. Hierdurch wird im Gegensatz zu der bekannten Bremse die Möglichkeit geschaffen, trotz der hohen Servowirkung in der Rückwärtsdrehrichtung in der Vorwärtsrichtung eine besonders reibwertunempfindliche Wirsusig aws 3rmplex-Bremse zu erzielen, was besonders für aie Verwendung bei Auflaufbremsanlagen aus Gründen des dynamischen Verhaltens vorteilhaft sein kann.
  • Nach der Erfindung können aber auch die Vorteile der bekannten Innenbackenbremse, nämlich eine mäßige Servowirkung in der Vorwärtsdrehrichtung mit annähennd gleichmäßigem Bremsbelagverschleiß beider Bremsbacken, dadurch aufrecht erhalten werden, daß der Anschlag oberhalb einer Kraftschwelle im Sinne der Vorwärtsdrehrichtung ausweichbar ausgebildet ist.
  • Schließlich wird mit der Erfindung noch die Möglichkeit vorgesetzen, daß der Anschlag oder dessen Widerlager mit einer Justiereinrichtung versehen ist. Damit wird der große Vorteil erzielt, daß auch gröbere Fertigungstoleranzen beim Zusammenbau der Bremse in einfacher Weise kompensiert werden können, was für eine weniger aufwendige Ferigung sehr wesentlich ist.
  • Außerdem wird durch diesen Gedanken auch nach Instandsetzungsarbeiten wie Neubelegen oder Austausch der Bremsbacken bzw.
  • Ausdrehen oder Austausch der Bremstrommel eine optimale Grundeinstellung der Bremse auf einfache Art ermöglicht.
  • Die Erfindung wird mit den Fig. 1 bis 4, die schematisch und nicht maßstäblich ausgeführt sind, veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Innenbackenbremse nach der Erfindung bei teilweise weggeschnittener Bremstrommel mit einem starr ausbebildetem Anschlag.
  • Die Fig. 2 bis 4 zeigen nur den unteren Teil der Bremse entsprechend Fig. 1 in größerem Maßstab und in verschiedenen Ausführungsformen: Fig. 2 und 3 zeigen eine Ausführung mit getrennten Nachstelleinrichtungen für jede Bremsbacke , nach Fig. 2 mit starrem, nach Fig. 3 mit oberhalb einer Kraftschwelle ausweichbarem Anschlag.
  • Fig. 4 zeigt eine Ausführung mit einer beiden Bremsbacken gemeinsamen Nachstelleinrichtung und oberhalb einer Kraftschwelle ausweichbarem, justierbarem Anschlag.
  • In der Fig 1 ist die geschnittene Bremstrommel mit 1 und der Bremsträger mit 2 bezeichnet. Die Vorwärtsdrehrichtung V der Bremstrommel 1 und deren Rückwärtsdrehrichtung R ist mittels eines Doppelpfeiles dargestellt Die Bremsbacke 3 ist die in Vorwärtsdrehrichtung V primär auflaufende Backe, die Bremsbacke 4 ist in diesem Beispiel in der Vorwärtsdrehrichtung V die ablaufende Backe. Zwischen den oberen Backenenden 5 und 6 ist die schwimmende Zuspanneinrichtung 7 angeordnet, die im gezeigten Beispiel als bekanntes Spreizschloß 8 mit Spreizhebel 9 ausgebildet ist Oberhalb der Zuspanneinrichtung 7 sind Stützelemente 10 und 11 am Bremsträger 2 fest angebracht, an denen sich die oberen Backenenden 5 und 6 je nach Betriebszustand abstützen können. Durch die Feder 12 werden die oberen Backenenden 5 und 6 in Kontakt mit der Zuspanneinrichtung 7 gehalten. Die Feder 13, die nur die Bremsbacke 4 belastet, hält in der Lösestellung der Bremse deren oberes Backenende 6 am Stützelement 11, während das obere Backenende 5 der Bremsbacke 3 mittels der Zuspanneinrichtung 7 in der Lösestellung in einem vorbestimmten Abstand a vom Stützelement 10 gehalten wird.
  • Die unteren Backenenden 14 und 15 der Bremsbacken 3 und 4 werden werden an einem zwischen diesen angeordneten Übersetzungsgetriebe 1o gegeneinander abgestützt. Das Übersetzungsgetriebe 16 be t-W^t im Beispiel der Fig. 1 aus einem Gelerkvlerecæ 3 durch die Hebel 17 und 18 und die Koppel 19 gebildet wird. Der Hebel 17 ist mit dem Bolzen 20, der Hebel 18 mit dem Bolzen 21 am Bremsträger 2 schwenkbar gelagert. Die Koppel 19 ist durch den Bolzen 22 mit dem Hebel 17 und durch den Bolzen 23 mit dem Hebel 18 verbunden. Die Koppel 19 g enthält eine Nachstelleinrichtung 24; diese besteht aus einer Gewindehülse 26, die mit dem Nachstellrad 25 verbunden ist und die mit Rechts- und Linksgewinde zur Aufnahme der nicht gezwichneten Gewindebolzen der Gabelköpfe 27 und 28 versehen ist. Dabei ist es vorteilhaft, Rechts- und Linksgewinde mit unterschiedlicher Steigung zu vershehen und zwar in einem solchen Verhältnis, daß unter Berücksichtigung der Übersetzung des Übersetzungsgetriebes 16 und des Bremsbelagverschleißes beider Bremsbacken die Lage der Gewindehülse 26 mit Nachstellrad 25 in der Lösestellung der Bremse unabhängig vom Maß der Nachstellung im wesntlichen erhalten bleibt.
  • Das Nachstellrad 25 liegt in der Lösestellung der Bremse und beim Bremsen in der Vorwärtsdrehrichtung V an einem mit dem Bremsträger 2 fest verbundenen Anschlag 29 ane In der Lösestellung wird diese Lage durch die Feder 30 gesichert, die die Wirkung der Federn 12 und 13 auf die Bremsbacke 4 kompensiert, die bezogen auf die Koppel 19 durch die Ubersetzung im Hebel 18 vergrößert wird, während die Wirkung der Federn 12 und 30 durch die Ubersetzung im Hebel 17 verkleinert wird.
  • In der Vorwärtsdrehrichtung V ist im Beispiel der Fig. 1 die Bremsbacke 3 die auflaufende, die Bremsbacke 4 die ablaufende Backe einer Simplexbremse, weil die in Richtung V ausged^-4e Stützkraft der Bremsbacke 3 am starren Anschlag 9 abgestützt wird und die Bremsbacke 4 eine ganz wesentlich geringere Stützkraft erzeugt.
  • In der Rückwärtsdrehrichtung R wird die Bremsbacke 4 zur primär auflaufenden Bremsbacke und die Bremsbacke 3 zur sekundär auflaufenden Bremsbacke einer Servobremse mit versetzter Stützkraft, weil das als Widerlager dienende Nachstellrad 25 in der Rückwärtsdrehrichtung R vom Anschlag 29 abhebt, sodaß das Übetsetzungsgetriebe 16 im Sinne einer StützkrafL.Dq': gleichzeitiger Verminderung des Abstandes der unteren Bremsbackenenden 14 und 15 zueinander wirkt, was wiederum - vor allem auch in Verbindung mit dem Spiel a am Stützelement 10 - zu der gewünschten Erhöhung des Bedarfs an Betätigungsweg für die Zuspanneinrichtung 7 führt.
  • Die Abstützung durch den Anschlag 29 führt in der Lösestellung zu einer eindeutig definierten Lage der Bremsbacken 3 und 4 und läßt eine knappe Einstellung des Lüftspiels zwischen diesen und der Bremstrommel 1 zu, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Bremsbeläge bei gelöster Bremse an der Bremstrommel schleifen.
  • Zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen oder von kleinen Maßänderungen durch Instandsetzungsarbeiten kann der Anschlag 29 oder dessen Widerlager, hier das Nachstellrad 25, mit einer Justiereinrichtung versehen werden, die hier nicht gezeichnet ist. Als Widerlager für den Anschlag 29 kann auch ein besonderes Teil vorhanden sein, das mit der Gewindehülse formschlüssig verbunden ist.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist das Ubersetzungsgetriebe 16 als durchgeschlagenes Gelenkviereck ausgebildet, daher ist der Bolzen 20, der den Hebel 17 mit dem Bremsträger 2 schwenkbar verbindet, unten und der Bolzen 22 zur Anlenkung der Koppel t9 oben angeordnet. Die Koppel 19 besteht bei diesem Beispiel nur aus den mittels eines Abstandsstücks 31 starr verbundenen Gabelköpfen 27 und 28. An den Hebeln 17 und 18 ist je eine Nachstelleinrichtung 32 bzw. 33 mit Je einem Nachstellrad 34 bzw. 35 derart angeordnet, daß die Gleitbahnen 36 bzw. 37, an denen sich die unteren Enden 14 bzw. 15 der Bremsbacken 3 bzw. 4 abstützen, nach außen verschiebbar sind. Hierdurch kann die Nachstellung entsprechend dem individuellen Bremsbelagverschleiß jeder Bremsbacke vorgenommen werden mit dem Ergebnis, daß die Lage der Hebel 17 und 18 sowie der Koppel 19 unabhängig von Nachstellzustand in der Lösestellung der Bremse und beim Bremsen in der Vorwärtsdrehrichtung V unveräbdert bleibt. Diese Lage wird durch den starr mit dem Bremsträger 2 verbundenen Anschlag 29 gesichert, dem in diesem Beispiel der Gabelkopf 27 der Koppel 19 als Widerlager dient. Als Widerlager für den Anschlag 29 könnte z.B. auch ein Fortsatz 38 des Hebels 17 dienen, wie durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Bei entsprechen«r Anordnung des Anschlages 29 könnte ein zugehöriges W1-derlager auch gesondert an irgendeiner Stelle der Koppel 19 oder auch als Teil des Hebels 18 ausgebildet sein, wobei die letzgenannten Möglichkeiten nicht gezeichnet sind. Es kommt dabei nur darauf an, daß der das Widerlager für den Anschlag 29 bildende Teil hinter der Nachstellung 32 für die Bremsbacke 3 liegt, wenn der Kraftfluß in der Vorwärtsdrehrichtung V betrachtet wird; im vorliegenden Beispiel liegt das Widerlager, der Gabelkopf 27 bzw. der Fortsatz 38, zwischen den Nachstelleinrichtungen 32 und 33. Die Feder 30 sichert wie im Beispiel nach Fig. 1 die Anlage zwischen Anschlag 29 und dessen Widerlager in der Lösestellung der Bremse.
  • Das Beispiel der Fig. 3 unterscheidet sich nur durch eine andere Form und Anordnung des Anschlages vom Beispiel der Fig. 2 sowie durch eine hierdurch bedingte andere Funktion der Bremse in der Vorwärtsdrehrichtung V. In diesem Beispiel ist der Anschlag 39 als federbelastete Platte ausgebildet, die auf dem Abstandsstück 31 der Koppel 19 oberhalb einer Kraftschwelle veschiebbar angeordnet ist. Dem Anschlag 39 dient - wie in Fig. 2 dem Anschlag 29 - der Gabelkopf 27 der Koppel 19 als Widerlager. Die Kraftschwelle wird durch die Vorspannung einer Druckfeder 40 erzeugt. Die Feder 40 ist auf der Seite des Hebels 17 über den Anschlag 39 an einem mit dem Bremsträger 2 festverbundenen Begrenzungstück 41, auf der anderen Seite an einem ebenfalls am Bremsträger festen Federstützlager 42 abgestützt.
  • Die Wirkungsweise der Bremse nach Fig. 3 ist in der Lösestellung und in der Rückwärtsdrehrichtung R mit der der Bremse nach Fig.2 identisch. In der Vorwärtsdrehrichtung V gilt das jedoch nur solange, bis die durch die Feder 40 hervorgerufene Kraftschwelle durch die Stützkraft der Bremsbacke 3 am Hebel 17 überwunden wird. Nach Überwindung der Kraftschwelle wird das Übersetzungsgetriebe 16 entsprechend der Richtung V gegen die Wirkung der Feder 40 bewegt, wobei die Bremsbacke 4 an ihrem unteren Ende 15 durch den Hebel 18 betätigt wird; die Bremsbacke 4 stützt sich dann entsprechend Fig. t mit dem oberen Backenende 6 am Stützelement 11 ab. Die Bremsbacke 4 ist in diesem Fall die sekundär auflaufende Bremsbacke einer Servobremse, wobei die Stützkraft der Bremsbacke 3 sowohl durch das Ubersetzungsgetriebe 16 als auch durch die Kraft der Feder 40 vermindert wird, sodaß sich an den Bremsbacken 3 und 4 ein etwa gleichgroßer Belagverschleiß und eine etwa symmetrische Belastung der Bremstrommel erreichen läßt. Im Beispiel der Fig. 4 entspricht die Anordnung des Übersetzungsgetriebes 16 derjenigen der Fig. 2 und 3, die Nachstelleinrichtung 24 ist in der Koppel 19 angeordnet und ist entsprechend dem Beispiel der Fig. 1 beiden Bremsbacken 3 und 4 gemeinsam. Wie in Fig. 1 bildet das Nachstellrad 25 das Widerlager für den Anschlag.
  • Beim Beispiel der Fig. 4 ist der Anschlag 43 als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der mittels des Bolzens 44 am Bremsträger 2 schwenkbar gelagert ist und an einem ebenfalls am Bremsträger 2 festen und justierbaren Begrenzungsstück 45 mit Justiereinrichtung 9 gegen die Vorspannung der Zugfeder 46 abgestützt wird.
  • @@@@ Vorspannung der Zugfeder 46 beprlrkt die Krqfts-hwea1e ap Anschlag 43, die überwunden werden muß, bevor die zu Fg, 3 besczlriebene Wirkung eintreten kann.
  • Die Nachstelleinrichtung 24 besteht aus einer Gewindehülse 26, die auch das Nachstellrad 25 trägt, mit Rechts- und Linksgewinde, in die Gewindbolzen 47 und 48 eingreifen die mit den Gabelköpfen 27 bzw. 28 der Koppel 19 fest verbunden sind.
  • Die Steigung des dem Hebel 17 und der Bremsbacke 3 zugecrcl neten Gewindebolzens 47 ist dabei um so viel größer als die Steigung des dem Hebel 18 und der Bremsbacke 4 zugeordreten zugeordneten Gewindebolzsns 48, daß die sich ergebende 5lc vÀ'-stellwege durch Drehen des Nachstellrades 25 an beiden Bremsbacken dem dort eingetretenen Belagverschleiß entsprechen.
  • Dadurch wird - in der Lösestellung der Bremse - die Lage der Gewindehülse 26 mit Nachstellrad 25 durch das Nachstellen des Bremsbelagverschleißes nicht verändert. Dementsprechend ist die Justierbarkeit durch die Justiereinrichtung 49 auch nicht zur betriebsmäßigen Verschleißnachstellung vorgesehen, sondern für die Vornahme der Grundeinstellung beim Z:lsammenbau der Bremse, nach dem Neubelegen der Bremsbacken, nacH dem Ausdrehen der Bremstrommel u.s.w. - Wie auch schon zu Fig. i gesagt, braucht das Nachstellrad 25 nicht als Widerlager für den Anschlag 43 zu dienen; bei entsprechender Anordnung des Anschlages 43 kann auch ein anderes mit der Nachstellhülse 26 verbundenes Teil hierzu benutzt werden, was Jedoch nicht gezeichnet ist.
  • Für die Bemessung der Kraftschwelle 40 des Anschlages 39 nach Fig. 3 bzw. der Kraftschwelle 46 des Anschlages 43 nach Fig. 4 ist es vorteilhaft, daß die Kraftschwelle eine nur die eindeutige Lösestellung der Bremse bzw. deren Bremsbacken 3 und 4 sichernde Größe aufweist. Ilierdurch wird der durch das Übersetzungsgetriebe 16 gegebene Vorteil einer begrenzten Servowirkung in der Vorwärtsdrehrichtung V im gesamten Betriebsbre,sbereich nutzbar.
  • In den Beispielen der Fig. 1 bis 4 sind nur gleitende Bremebackenabstützungen gezeichnet, und zwar sowohl für die oberen Backenenden 5 und 6 sowie für die unteren Backenenden t4 und 15. Die Erfindung ist jedoch in gleicher Weise auch für Drehbackenabstützungen anwendbar, wobei eine Drehbackenabstützung an den oberen Backenenden 5 und 6 offen ausgeführt werden muß, während an den unteren Backenenden 14 und 15 auch eine geschlossene Drehbackenabstützung möglich ist. Es ist jedoch vorteilhaft, wenn jede der beiden Bremsbacken mindestens eine gleitende Bremsbackenabstützung aufweist.
  • Als schwimmende Zuspanneinrichtung 7 ist in der Fig. 1 eine Spreizhebelzuspannung gezeichnet. Sie könnte auch ersetzt werden durch einen schwimmenden Spreizkeil, einen schwimmenden oder einen in einer Bremsbacke gelagerten Nocken oder auch durch einen auf beide Bremsbacken wirkenden hydraulischen Radzylinder.
  • In den Fig. 1 bis 4 ist das Ubersetzungegetriebe 16 als gewöhnliches oder durchgeschlagenes Gelenkviereck dargestellt. Die Erfindung ist aber auch entsprechend bei der Benutzung anderer Getriebeformen anwendbar. Das Ubersetzungsgetriebe könnte z.B.
  • als Verzahnungs-, Wälz- oder Kurvengetriebe bzw. als Hebelgetriebe mit einem oder zwei Hebeln ausgebildet sein. Dabei es auch möglich, insbesondere die unteren Backenenden 14 und 15, die in den Fig. 1 bis 4 gleichartig gestaltet sind, unterschiedlich auszubilden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Innenbackenbremse mit zwei an einem Bremsträger abgesetzten Bremsbacken, insbesondere für Auflaufbremsanlagen ron Anhängerfahrzeugen, deren Bedarf an Betätigungsweg an einer zwischen den Enden beider Bremsbacken schwimmend angeordneten Zuspanneinrichtung in der Rückwärtsdrehrichtung größer ist als in der Vorwärtsdrehrichtung und deren der Zuspanneinrichtung gegenüberliegende Enden beider Bremsbacken mittels eines Ubersetzungsgetriebes miteinander wirkungsverbunden sind, g = e n n z e ii h n e t d u c c h Übersetzungsgetriebes (16) durch die Stützkraft der in Vorwärtsdrehrichtung (V) primär auflaufenden Bremsbacke (3) entgegenwirkenden Anschlag (29, 39, 43).
  2. 2. Innenbackenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (29, 39) bezogen auf die Vorwärtsdrehrichtung (V) im Kraftfluß des Ubersetzungsgetriebes (16) hinter einer Nachstelleinrichtung (32) für die primär auflaufende Bremsbacke (3) angeordnet ist (Fig. 2 und 3).
  3. 3. Innenbackenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe (16) ein Nachstellglied (24) zum Ausgleich des Bremsbelagverschleißes aufweist, an dem das dem Anschlag (29, 43) dienende Widerlager (25) angeordnet ist (Fig. 1 und 4).
  4. 4. Innenbackenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeicLne, daß die Nachstelleinrichtung (24) zur Nachstellung des Bremse iagverschleißes beider Bremsbacken (3 und 4)als Gewindepaaruno mit Rechtsgewinde und Linksgewinde ausgebildet ist, wobei die Gewindesteigungen in deratigem Verhältnis zueinander stehen, daß die Lage des dem Anschlag (29, 43) dienenden Widerlagers (25) von der Größe des nachgestellten Bremsbelagverschleißes unabhängig ist.
  5. 50 Innenbackenbremse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (29) starr mit dem Bremsträger (2) verbunden ist.
  6. 6. Innenbackenbremse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (39, 43) oberhalb einer Kraftschwelle (40, 46) im Sinne der Vorwärtsdrehrichtung (V) ausweichbar ausgebildet ist.
  7. 7. Innenbackenbremse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (29, 39, 43) oder dessen Widerlager mit einer Justiereinrichtung (49) versehen ist.
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