DE3024000C2 - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Entwicklung eines belichteten Films - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Entwicklung eines belichteten FilmsInfo
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- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie ein Vorrichtung zur automatischen Entwicklung eines belichteten
Films, bei dem der Film mit konstanter Geschwindigkeit ein Entwicklungsbad durchläuft.
Beim Entwicklungsvorgang bestimmen neben den chemischen auch die physikalischen Faktoren des Entwicklungsbades
die Qualität des Ergebnisses. Hierzu gehören die Konzentration der Entwicklerflüssigkeit, die
Temperatur des Entwicklungsbades und die Entwicklungszeit. Unter Entwicklungszeit wird die Verweildauer
des Films in dem Entwicklungsbad verstanden, die bei den bekannten automatischen Entwicklungsverfahren
durch die Vorschubgeschwindigkeit des Films durch das Entwicklungsbad bestimmt ist.
In der Praxis versucht man, die vorgenannten Faktoren während des Entwicklungsvorganges möglichst
konstant zu halten. Dabei ist es bekannt, eventuelle Temperaturänderungen durch Änderung der Entwicklungszeit
zu kompensieren, worüber die Temperatur-Zeit-Kurve des jeweiligen Entwicklers Aufschluß gibt.
Auch ist oftmals bei einem Wechsel des zu entwickelnden Filmmaterials eine Änderung der Entwicklungszeit
erforderlich. Da es in der Praxis aber sehr aufwendig ist, bei den automatischen Durchlauf-Entwicklungsverfahren
die Vorschubgeschwindigkeiten des Films durch das Entwicklungsbad zu ändern, wird gemäß der US-PS
36 26 832 vorgeschlagen, die Vorschubgeschwindigkeit konstant beizubehalten und statt dessen durch einen
höheren oder niedrigeren Flüssigkeitsspiegel des Entwicklungsbades die Verweilzeit des Filmes in dem Entwicklungsbad
zu ändern. Zu diesem Zweck ist in dem Entwicklungstank, der das Entwicklungsbad beinhaltet,
ein Überlaufrohr angeordnet, dessen obere Überlaufkante durch Einsetzen oder Herausnehmen von Wandteilstücken
höher oder niedriger positioniert werden kann.
Ein weiteres Problem bei der automatischen Filmentwicklung
entsteht durch die nachlassende Entwickleraktivität während des Durchlaufens eines Films durch das
Entwicklungsbad. Insbesondere bei längeren Filmen ist dadurch keine gleichmäßige Entwicklung vom Anfang
bis zum Ende eines Films möglich. In der Praxis versucht man, diesen Nachteil durch ein vergrößertes Voiumen
der Entwicklerflüssigkeit, das in einem Zusatztank untergebracht ist und durch ständiges gutes Durchmischen
bzw. Umpumpen der Entwicklerflüssigkeit zwischen dem Entwicklungstank und dem Zusatztank auszugleichen.
Das gelingt aber nur unvollkommen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung für eine automatische Filmentwicklung
zu schaffen, bei dem die Nachteile einer nachlassenden Entwickleraktivität innerhalb eines Filnidurchlaufs
durch das Entwicklungsbad vollkommener als bisher ausgeglichen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgcrnäß durch die im
Kennzeichen des Anspruches 1 herausgestellten Merkmale gelöst
Gemäß der Erfindung gelingt es, auf einfache und für die automatische Filmentwicklung geeignete Weise der
nachlassenden Entwickleraktivität durch eine vom Beginn bis zum Ende ei.ies Films allmählich zunehmende
Verweildauer der aufeinanderfolgenden Teilstücke eines Films in dem Entwicklungsbad entgegenzuwirken.
Um das Verfahren nach der Erfindung vorrichtungsmäßig zu realisieren, genügt es, bei einem Film-Durchlaufentwickler,
bei dem die Entwicklerflüssigkeit zwischen einem Entwicklungstank und einem Zusatztank
umgepumpt wird und das Flüssigkeitsniveau in dem Entwicklungstank durch die obere Kante eines in den
Zusatztank mündenden Uberlaufrohres bestimmt ist, in die Verbindungsleitung zwischen Überlaufrohr und Zusatztank
ein Absperrventil anzuordnen. Wird das Absperrventil mit Beginn des Eir.laufeh.: des Films in das
Entwicklungsbad geschlossen, darin erhöht sich der Flüssigkeitsspiegel durch die weiterlaufende Umwälzpumpe,
die ständig Entwicklerflüssigkeit vom Zusalztank in den Entwicklungstank fördert. Soll die Geschwindigkeit,
mit der der Flüssigkeitsspiegel steigt, variierbar sein, dann ist es vorteilhaft, die Umwälzpumpe
regelbar auszuführen.
Nachdem ein Film durch das Entwicklungsbad durchgelaufen ist, ist es zweckmäßig, vor dem Eintauchen
eines nachfolgenden Films den Flüssigkeitsspiegel des Entwicklungsbades wieder auf sein Anfangsniveau abzusenken.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 in vereinfachter Darstellung einen Längsschnitt
durch den Entwicklungstank gemäß Fig. I.
In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Sie umfaßt einen Entwicklungstank 4. ein Überlaufrohr 1 für ein unteres Niveau 7, ein Überlaufrohr 2 für ein oberes Niveau 8, ein Magnetventil zwischen dem unteren Überlaufrohr 1 und einem Zusatztank 4 zur Kreislaufes führung der Entwicklerflüssigkeit mit Hilfe einer Umwälzpumpe 5. Innerhalb des Entwicklungstankes ist. wie F i g. 2 zeigt, eine Filmtransporteinrichtung vorgesehen, die aus einer Kombination von Rollen besteht.
In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Sie umfaßt einen Entwicklungstank 4. ein Überlaufrohr 1 für ein unteres Niveau 7, ein Überlaufrohr 2 für ein oberes Niveau 8, ein Magnetventil zwischen dem unteren Überlaufrohr 1 und einem Zusatztank 4 zur Kreislaufes führung der Entwicklerflüssigkeit mit Hilfe einer Umwälzpumpe 5. Innerhalb des Entwicklungstankes ist. wie F i g. 2 zeigt, eine Filmtransporteinrichtung vorgesehen, die aus einer Kombination von Rollen besteht.
Wie sich aus F i g. 2 ergibt, wird ein belichteter Film 12 über eine Beschickungsrolle 13 und eine Führung in
den Entwicklungstank 6 eingeführt und dann nach Durchlaufen des Entwicklungsbades mit Hilfe der Rolle
9 dem benachbarten Fixierbad bzw. Fixiertank 14 zügeführt.
Im Normalzustand ist das Magnetventil 3 offen, so daß der Flüssigkeitsspiegel in dem Entwicklungstank
auf einer Höhe gehalten ist, die durch das untere Überlaufrohr
1 bestimmt ist Wenn ein zu entwickelnder Film in den Entwicklungstank einläuft, wird das Magnetventil
3 geschlossen, z. B. infolge eines Signals, das von einem Fußschalter abgegeben wird, der die in das Entwicklungsbad
einlaufende Vorderkante eines zu entwickelnden Films abtastet Die Umwälzpumpe 5 arbeitet dabei
kontinuierlich weiter und pumpt die Entwicklerflüssigkeit aus dem Zusatztank 4 weiterhin in den Entwicklungstank
6, so daß der Flüssigkeitsspiegel in dem Entwicklungstank 6 allmählich ansteigt Dementsprechend
nimmt die Verweildauer der jeweiligen, aufeinanderfolgenden Teilstücke des Films in dem Entwicklungsbad
allmählich zu. wodurch die nachlassenden Entwickleraktivitäten kompensiert werden. Im Ergebnis können daher
auch Filme mit beträchtlicher Länge im Durchlaufverfahren gleichmäßig entwickelt werden.
Das obere Überlaufrohr 2 ist als Notüberlauf vorgesehen, um ein Überlaufen des Entwicklungstankes zu
verhindern.
Sobald das nachlaufende Ende des Filmes den Fühlschalter (nicht dargestellt) passiert, wird durch ein weiteres
Signal das Magnetventil 3 wieder geöffnet, so daß der Flüssigkeitsspiegel in dem Entwicklungsbad wieder
auf die untere Höhe 7 des Überlaufrohres 1 absinkt. Das Absinken des Flüssigkeitsspiegel muß beendet sein, bevor
die vorlaufende Kante eines neuen Films in das Entwicklungsbad eintaucht.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das vorbeschriebene Beispiel beschränkt, sondern es könnten
auch Verfahren zum Einsatz kommen, die in anderer Weise das öffnen und Schließen des Magnetventils 3
steuern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (4)
1. Verfahren zur automalischen Entwicklung eines belichteten Films,
bei dem der Film mit konstanter Geschwindigkeit ein Entwicklungsbad durchläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verweildauer des Films in dem Entwicklungsbad zunehmend von Beginn bis
zum Ende eines Films durch Anheben des Flüssigkeitsspiegels des Entwicklungsbsdes allmählich erhöht
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß nach jedem Filmdurchlauf und vor Eintauchen eines nachfolgenden Films der Flüssigkeitsspiegel
des Entwicklungsbades wieder auf sein Anfangsniveau abgesenkt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem die Entwicklerflüssigkeit zwischen einem Entwicklungssank (6) und einem Zusatztank (4) umgepumpt
wird,
und das Flüssigkeitsniveau in dem Entwicklungstank durch die obere Kante eines in den Zusatztank mündenden
Überlaufrohres (1) bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung zwischen
Überlaufrohr (1) und Zuratztank (4) ein magnetisch betätigbares Absperrventil (3) angeordnet
ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzpumpe (5) regelbar ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8186779A JPS565544A (en) | 1979-06-27 | 1979-06-27 | Developing method and device of film in automatic film developing machine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3024000A1 DE3024000A1 (de) | 1981-01-22 |
| DE3024000C2 true DE3024000C2 (de) | 1985-08-29 |
Family
ID=13758412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803024000 Expired DE3024000C2 (de) | 1979-06-27 | 1980-06-24 | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Entwicklung eines belichteten Films |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3024000C2 (de) |
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| FR (1) | FR2459998A1 (de) |
| GB (1) | GB2051617B (de) |
| NL (1) | NL8003361A (de) |
Families Citing this family (4)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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