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"Sieb"
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein für das Sieben von
Pulpenhackspänen oder dergleichen vorgesehenes Sieb, dessen Siebfläche aus auf Achsen
ineinandeseordneten umlaufenden Organen besteht. Die Erfindung bezieht sich aucl
auf ein Verfahren für die Herstellung des Siebs.
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Das von der vorliegenden Erfindung betroffene Sieb hängt mit dem Sieben
von Pulpenhackspänen zusammen. Das Sieb kann auch für das Sieben von Sägemehl (u.dgl.
Abfal]) benutzt werde Die Kochspäne der Pulpenindustrie werden aus den PsoEspanen
dadurch erhalten, dass daraus die übergrosse Fraktion (Splitte und das Sägemehl
getrennt werden. Die übergrossc Fation wird dadurch gewonnen, dass sie erneut zu
Spänen gellauen wird.
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Das Sägemehl wird entweder separat oder zusammen mit den Kochspänen
gekocht, aber das Sägemehl wird sehr häufig auchals Brennstoff verbraucht.
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Das herkömmliche Sieben weist zwei Nachteile auf: - Das Sieben wird
je nach der Grösse (Breite - Länge) der Späne mit gelochten Siebscheiben ausgeführt.
Die Grösse der Spänenstücke weist gewöhnlich folgende Variation auf: Breite etwa
15 bis 20 mm, Länge etwa 20 bis 30 mm und Dicke etwa 3 bis 8 mm. Die Dicke der Hackspänenstücke
ist also beträchtlich kleiner als die übrigen Abmcsungen, d.h. die übrigen zwei
Abmessungen sind etwa 2- bis 10-fach im Vergleich zur Dicke. Beim Kochen hat die
Dicke der Späne eine grosse Bedeutung. Uberdicke Spänenstücke bleiben beim Kochen
roh und verlangen deswegen eine kostspielige Nachbehandlung. Die Dicke dc Späne
folgt durchschnittlich der Grösse der Späne, aber, hauptsächlich als von Asten verursacht,
entstehen auch Spänenstücke von richtiger Grösse aber von beträchtlich übermässiger
Dicke, welche bei dem bisherigen Sieben unter die Kochspäne gelangen mit den obgen
genannten nachteiligen Wirkungen.
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- Die Splitter und das Sägemehl werden aus den Kochspänen mit derselben
Siebbewegung getrennt, wobei die dominierende Bewegung die für die Splitter geeignete
ruhige waagerechte Siebbewegung von weiter Bewegungsbahn ist. Diese Bewegung ist
für das Sägemehl schlecht geeignet, und das Mehl hat eine Neigung, an Siebflächen
zu haften und kleine Sieblöcher zu füllen. Aus diesem Grunde müssen zum Trennen
des Sägemehls aus den Kochspänen, mit Rücksicht auf das Schlussergebnis, allzu grosse
Sieblöcher verwendet werden, wobei das Sägemehl neben der Pulverfraktion eine bedeutend
grosse Menge von der wertvollen Nadelfraktion enthält. Der Gebrauchswert des Sägemehls
wird bedeutend höher, wenn daraus im Zusammenhang mit dem Sieben die Pulverfraktion
und die Nadelfraktion separat getrennt werden können.
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Von vorher kennt man auch ein Sieb, bei welchem separate Planscheiben
aufweisende Scheibenrollen benutzt werden, bei welchen ineinandergeordnete Planscheiben
die Siebspalte gestfllten.
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Ein Nachteil des Scheibensiebs sind die zwischen den Scheiben eingekeilt
werdenden und dort haftenden Spänenstücke.
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Die oben genannten Nachteile sind beim vorliegenden Sieb beseitigt
worden, bei welchem das Trennen der übcrgrossen Fraktion sich auf die Dicke der
Späne gründet und bsi welchem es für das Sägemehl eine eigene separate scharfe Siebbewegung
gibt, mittels welcher das Sägemehl schon im Zusa:ulionhang mit dem Sieben in eine
Pulverfraktion und in eine Nade]Fr-aktion eingeteilt werden kann. Das Sieb gemäss
der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufenden Organe
synchron getriebene ineinander geordnete Schraubenspiralen sind.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die von exzentrisch angeordneten
Schraubenspiralen erzeugte Rüttelbewegung benutzt, um unterhalb der Spiralen verlegte
Siebe zu rütteln. Dabei sind im Siebkorb des Siebs zwei oder mehr Sieb flächen angeordnet
worden, von welchen Flächen wenigstens eine aus zwei oder mehr synchron getriebenen
exzentrischen Schraubenspiralen besteht, bei welchen Schraubenspiralen die Spiralenflügel
derartig ineinander geordnet sind, dass sich der äussere Umkreis jedes Flügels in
die Nähe der Mantelfläch des Kernteils der angrenzenden Spirale erstreckt, wobei
die angrenzenden Spirale jeweils verschiedenhändig sind und im Vergleich zueinander
entgegengesetzte Umlaufrichtungen aufweisen.
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Der Siebkorb ist an den unbeweglichen Rahmen mittels solcher Organe
befestigt worden, die Bewegungen des Siebkorbs durch die Wirkung der Kraft zulassen,
die aus den exzentrisch umlaufenden Spiralen herrührt, wobei die exzentrisch umlaufen
Spiralen die Siebbewegung der Spiralenebene intensifieren und zugleich eine Rüttelbewegung
des gesamten Korbs erzeugen.
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Zur Erzeugung einer Rüttelbewegung einer auch nur dermassen massiven
Vorrichtung wie eines Siebkorbs wird normalerweise ein Rüttler von grosser Leistung
verlangt, dessen Festhaltung am Siebkorb als auf eine verhältnismässig kleine Fläche
befestigt, gemäss der Erfahrung, Schwierigkeiten bereitet.
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Eine von exzentrischen Spiralen gestaltete Spiralenbatterie von weiter
Befestigungsfläche ist eine technisch günstige
Lösung für die Erzeugung
der betreffenden RüttelUewegung.
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Auch vom Gesichtspunkt des Siebens je nach der Diene ist die Exzentrizität
der Spiralen eine sehr günstige Lösung.
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Damit mehrere Spiralen ineinander geordnet werden könnten, müssen
die Dimensionierung und die Verteilung der Spiralen absolut genau sein. Auch der
Winkel zwischen dem Spiralenflügel und dem Kernteil muss rechteckig sein. Andernfalls
können die Flügel nicht frei als ineinandergeordnet umlaufen.
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Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zu
erzeugen, mit dessen Hilfe solche Spiralenflügel mit sehr grosser Genauigkeit aber
doch in einer einfachen und wirtschaftlichen Weise hergestellt werden können. Das
Verfahren gemäss der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass in
den Kernteil eine oder mehrere dem Fussteil des Spiralenflügels entsprechende schraubenlinienförmige
Nuten bearbeitet werden und dass jeder in einer an und für sich bekannten Weise
hergestellte Spiralenflügel auf den Kernteil in die Spiralennute gepasst wird, so
dass zunächst das Ende des Spiralenflügels am Ende einer im Kernteil vorkommenden
Nute gestellt und darauf der Spiralenflügel im Verhältnis zum Kernteil gedreht und
geschoben wird, bis der Flügel auf seinem Platz um den Kernteil steht.
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Durch das Verfahren gemäss der Erfindung werden sowohl herstellungsmässige
als auch technische Vorteile erreicht.
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Herstellungsmässige Vorteile sind u.a. die folgenden: - Das Verfahren
ist wegen der Schnelligkeit und Genauigkeit preisgünstig.
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- Beim Zusammenbau der Spiralen können aus menschlichen Faktoren
keine Fehler entstehen.
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- Beim Zusammenbau wird Befestigung der Spiralenflügel an den Kernteil
nur an den Enden der Spirale benötigt. Dabei entstehen durch Schweissen und Wärmespannungen
keine Deformationen im Kernteil, wodurch der lange Kernteil gerade bleibt.
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- Die betreffende Herstellungsweise ermöglichet sowohl in der Theorie
als auch in der Praxis sogar eine sehr kleine Verteilung zwischen angrenzenden Spiralenflügeln
(4 bis 6 mm sogar 2.mm). Eine kleine Verteilungsspalte ist erforderlich z.B. beim
Sieben von Sägemehl.
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Ein technischer Vorteil ist vor allem die Genauigkeit der Abmessungen
der gemäss dem Verfahren hergestellten Spiralen.
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Anlässlich des Arbeitsgrundsatzes des Spiralensiebs wird bei den Spiralen
bezüglich der Steigung der Spiralenflügel auch der kleinste Fehler nicht zugelassen.
Mittels der Herstellung weise gemäss der Erfindung wird absolute Genauigkeit erreicht.
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Wenn eine Sieb ebene aus Spiralen zusammengebaut wird, wird keine
Anpassung der Flügel oder Trimmen mehr benötigt, sonderr die fertigen Spiralen werden
auf ihre Lager in die richtige Stellung montiert und können als solche nebeneinander
umlaufer Die Erfindung wird nachstehend näher beschrieben mit Bezug auf die beiliegenden
schematischen Zeichnungen, worin Figur 1 eine Ausführungsform des Siebs gemäss der
Erfindung als von oben betrachtet darstellt, Figur 2 dasselbe Sieb als Seitenansicht
darstellt, Figur 3 dasselbe Sieb als Querschnitt darstellt, Figur 4 ein im Sieb
verwendetes Spiralenpaar als von oben betrachtet darstellt, Figur 5 eine Ausführungsform
der im Sieb verwendeten Spirale als Seitenansicht darstellt, Figur 6 das Spiralenpaar
der Figur 4 als vom Ende betrachtet darstellt, Figur 7 eine andere Ausführungsform
eines Spiralenpaars als vom Ende betrachtet darstellt5 Figur 8 als Querschnitt eine
andere Ausrührungsfr,rm des Siebs gemäss der Erfindung darstellt, Figur 9 einen
Längsschnitt des Siebs der Figur 8 darstellt,
Figur 10 als Seitenansicht
eine Schraubenspirale darstellt, die im Sieb gemäss der Figur 8 verwendet wird,
Figur 11 den Umlauf von exzentrischen Spiralen und die daraus herrührende Rüttelkraft
darstellt, Figur 12 den Kernteil einer durch das Verfahren gemäss der Erfindung
hergestellten Schraubenspirale als Seitenansicht, mit dem einen Ende als geschnitten,
darstellt, Figur 13 als Seitenansicht den Zusammenbau einer Sch.uuuenspirale gemäss
der Erfindung darstellt5 Figur 14 die Spirale der Figur 13 als vom Ende betrachtet
darstellt, Figur 15 in grösserem Massstab die Fugenstelle zwischen den Flügeln und
dem Kernteil darstellt und Figur 16 eine gemäss der Erfindung hergestellte Schraubenspirale
schematisch darstellt.
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Das Sieb besteht aus zwei separaten aufeinander liegenden Siebblöcken
A und B. Das obere Sieb A weist eine aus rotierenden Spiralen bestehende Siebebene
zum Trennen der überdicken Fraktion aus den Kochspänen auf, und das untere Sieb
B weist Lochebenen zum Trennen des Sägemehls aus den Kochspänen und zur weiteren
Verteilung des Sägemehls in eine Pulverfraktion und in eine Nadelfraktion auf.
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Die Spiralenebene des oberen Siebs A besteht im allgemeinen aus mehreren
Spiralenpaaren (Figuren 4 und 6). In einem Spiralenpaar rotieren die rechtshändige
und die linkshändige Spirale 1 als mittels Zahnräder 2 gegeneinander synchronisiert
so, dass die Spiralenflügel 3 geeigneterweise ineinandergeordnet zwischeneinander
umlaufen, indem ihre äusseren Umkreise sich in die Nähe der Mantelfläche des Kernteils
4 der angrenzenden Spirale erstrecken. Die ineinandergeordneten Spiralenflügel gestalten
das Spaltengebiet der Siebfläche (der kreuzlinierte Bereich 5 und 6 in den Figuren
6 und 7), wo die Weite der Spalte zwischen den Flügeln der zugelassenen maximalen
Dicke der Späne (z.B. 5 bis 8 mm) entspricht. Die oben genannte Spiralenebene wird
aus Spiralenpaaren so
zusammengebaut, dass darin die angrenzenden
Spiralen 1 c ineinander gefügt werden5 wie im Zusammenhang mit de, unstruk des Spiralenpaars
beschrieben worden ist. Die äussersten Spiralen der Ebene sind nach oberhalb der
Ebene gehoben worden, und ihre Umlaufrichtung verhindert das Fallen von Spänen über
die Seitenkanten der Siebebene (Figur 3).
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Die Späne werden zum Anfangsende der Siebebene z.B. mittels einer
Schnecke 7 befördert. Die auf die Mitte der Ebene zugeführten Späne verbreiten sich
nach den Seiten als mittels einer einstellbaren Bodenscheibe 8 gleichmässig verteilt.
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Die Spiralen 1 der Spiralenebene werden von Getrieben 9 mit getrieben
einstellbarer DrehzahL= und die Synchronisierung der Spiralen erfolgt mittels einer
aus Zahnrädern 2 bestehenden Zahnradübertragungsreihe 10.
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Die Späne von gutgeheissener Dicke, d.h. der Hauptteil der Späne,
fallen durch die Spalten 5 und 6 aufs untere Sieb B.
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Die überdicken Spänenstücke werden von den Spiralen zum Schlussende
des oberen Siebs A befördert und fallen auf eine mit dem unteren Sieb B verbundene
Rüttelebene 11 und von dort weiter zum Nachhauen 12, von wo diese Späne als erneut
gehauen entweder direkt unter die Kochspäne oder zurück zum Anfangsende des oberen
Siebs A befördert werden.
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Die Spiralen 1 können ein Ende, vorzugsweise doch mehrere Enden aufweisen.
Je mehr Enden eine Spirale aufweist, um so grösser ist ihre Steigung und entsprechenderweise
ihre Befördergeschwindigkeit. Eine grössere Steigung erhöht auch die Steifheit des
Spiralenflügels.
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Die Steigung der Spirale 1 kann unveränderlich sein oder mit der Beförderungsrichtung
zunehmen. Im ersteren Fall nimmt die effektive Siebfläche zu, im letzteren Fall
befreien sich die Späne leichter aus den Spalten des Siebs.
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Weil die angrenzenden Spiralen 1 verschiedenhändig sind, sind die
Teile 6 ihrer ineinandergeordneten Spiralenflügel parallel,und die Weite der dazwischen
bleibenden Siebspalte ist konstant.
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Zur Erhöhung der Siebleistung können die Spiralen 1 exzentrisch sein.
Eine Alternative der Exzentrizität ist in der Figur 5 dargestellt, wo die Mittellinie
der Tragachse und die Mittellinie des Kernrohrs einander in der quergerichteten
Mittelebene der Spiralebene kreuzen. Dabei werden die Spiralen so konstruiert, dass
sie je nach sowohl der Ineinanderordnung der Spiralenflügel als auch den Forderungen
der Exzentrizität synchronisiert werden können. Im Exzentrizitätsfall gemäss dem
Beispiel, wenn mehrere Spiralen so nebeneinander angeordnet worden sind, dass ihre
Tragachsen parallel sind, wechseln die Phasen der Hebung und Senkung der rechts-
und der linkshändigen Spiralen ab, und zwar noch spiegelbildartig mit Bezug auf
die quergerichtete Mittellinie der Spiralenebene, weil die Spiralen umlaufen.
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Der Aussenumkreis der Spiralenflügel 3 der Spiralen 1 kann eingekerbt
sein (Figur 7) zur Erhöhung der Siebleistung.
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Die Spiralenebene kann in der Beförderungsrichtung steigend sein.
In einer steigenden Spiralenebene wird das Sieb intensiviert, weil die "bergauf
steigenden Spänenstücke ihren Weg leichter durch die Siebspalten suchen. Das Heben
der überdicken Späne reduziert den Fallverlust der Proze8sLdiln.
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Das untere Sieb B besteht aus aufeinander liegenden gel octen Siebebenen
13 und 14, aus einer darunten liegenden geschlossenen Ebene 15 sowie aus einer unterhalb
des Schlussendes des oberen Siebs A gelegenen schiefen Ebene 11 für die Leitung
der übergrossen Späne. Die Ebenen 13 und 14 können entweder aus Netz- oder aus gelochter
Scheibe sein. Die Ebene 13 trennt das Sägemehl und die Kleinspäne aus den Kochspänen.
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Unterhalb der Ebene 13 gibt es die eigentliche Siebebene 14.
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Die Ebenen 13 und 14 sind derartig geneigt, das ihr Anfangsende etwas
höher gelegen ist als das Schlussende. Das untere Sieb B weist eine scharfe Siebbewegung
von kurzer Bewegungsbahn auf.
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Aus dem oberen Sieb A fallen die auch Sägemehl enthaltenden Kochspäne
auf die unterhalb gelegene Siebebene 13, die als Hilfsebene tätig ist. Ihre Lochgrösse
(8 bis 12 mm) ist so gewählt worden, dass sie den grössten Teil der Kochspäne auf
der
Ebene hält und durch sich auf die Sägemehlebene 14 nur das Sägemehl und einen kleinen
Teil der Kleinfraktion der Kochspäne fallen lässt. Dies intensiviert die Arbeit
der Sägemehlebene 14 dadurch, dass - es leichter ist, eine kleine Materialmenge
zu sieben - man anlässlich der kleinen Materialmenge eine dünnere Siebebene in der
Sägemehlebene 1 benutzten kann, deren Löcher sich besser offen halten als die Löcher
einer dicken Ebene würden.
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Die Tätigkeit der Sägemehlebene 14 wird entscheidend noch das dadurch
intensiviert, dass/Anfangsende der Hilfsebene 13 eine einstellbare öffnung 16 oder
dergleichen aufweist, durch welche eine erwünschte Menge von den direkt durch die
Spiralenebene gekommenen Spänen zum Anfangs ende der Sägemehlebene 14 genommen werden
kann. Diese Hackspäne, die bedeutend schwerer als-das Sägemehl sind, versichern
durch ihre reibende Bewegung das Offenbleiben von sogar kleinen Sägemehllöchern,
wenn die Späne über die gesamte Sieb ebene 14 fahren.
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Durch die kleineren Löcher (2 bis 4 mm) am Anfangsende a der Sägemehlebene
14 trennt sich der Holzstaub aus dem Sägeme] und verlässt das Sieb durch die Fallöffnung
17 in der Ebene 15 Durch die grösseren Löcher (4 bis 6 mm) am Schlussende b der
Sägemehlebene 14 trennt sich die Nadelfraktion aus der Kleinfraktion der Kochspäne
und verlässt das Sieb durch die andere Fallöffnung 18 in der Ebene 15. Die Kochspäne
der Ebene 13 werden mit der Kleinfraktion der Ebene 14 auf der schiefen Scheibe
19 zusammengebracht, welche Scheibe alle Kochspäne aufs wegleitende Förderband zuführt.
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Im Vergleich zum bisher bekannten Scheibensieb, das oben genannt worden
ist, weist das Spiralensieb folgende Vorteile ai - Im Spiralensieb werden durch
die Transportwirkung der Spiralen alle zwischen den Spiralen (Fig. 6, Stelle c)
verkeilten Spänenstücke vorwärts befördert und am Schluss ende der Spiralenebene
entfernt. Somit ist das Spiralensieb selbstreinigend.
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- Durch die Transportwirkung der Spiralen ist die obere Fläche der
Spiralenebene im Leben, was das Sieben intensiviert, und befördert die überdicke
Fraktion ständig vorwärts.
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- Durch die Transportwirkung kann die Spiralenebene steigend sein.
Dies ist geeignet, das Sieben zu intensivieren und reduziert den mittels Schnecken
bzw. Förderbänder zu kompensierenden Fallverlust in der Prozesskette.
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- Eine Schraubenspirale 3 kann als kontinuierlich und selbstversteifend
dünner sein als separate Planscheiben.
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Dies erhöht das wirksame Spaltenareal des Spiralensiebs.
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- Unter den Rohspänen gibt es immer lange dünne Splitter, die nach
dem Sieben Behandlungsschwierigkeiten verursachen.
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Diese dünnen Splitter können durch die Planspalten des Scheibensiebs
gelangen aber haften in den Öffnungen mit SpiralenflEche des Spiralensiebs und werden
zum nachfolgenden erneutem Hacken befördert.
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- Durch Regulierung der Umlaufgeschwindigkeit der Spiralen können
die Siebeigenschaften des Spiralensiebs geändert und somit für verschiedene Materialien
mit der richtigen Drehzahl das am besten geeignete Sieben gewählt werden.
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In der Ausführungsform der Figuren 8 und 9 sind die Spiralen 1 im
Siebkorb 25 geeigneterweise exzentrisch gelagert, so dass die Mittelachse 23 jeder
Spirale parallel mit der Umlaufachse 22 der Spirale und auf einer Entfernung davon
ist. Die Spiralen sind so angeordnet, dass die Umlaufachsen 22 sich in derselben
Ebene befinden, während dagegen die Mittelachsen 23 von zwei angrenzenden Spiralen
als von der Umlaufachse der beiden Spiralen betrachtet in entgegengesetzten Richtungen
gelegen sind. In der in Figur 9 dargestellten Ausführungsform ist ans eine Ende
der Spirale ausserdem ein extra Exzenternocken befestigt, dessen Exzentrizität als
von der Umlaufachse betrachtet in derselben Richtung wie die Exzentrizität des Spiralenflügels
gelegen ist.
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Ein Ende des Siebkorbs weist ausserdem einen separaten Hilfsrüttler
27 auf. An die Siebebene 14 und an die geshlosse Ebene 15 ist je ein kleiner zusätzlicher
Rüttler 28 montiert worden. Als ständig getrieben intensiviert der zusätzliche Rüttler
28 das Sieben, und als intermittent getrieben kann er zur Reinhaltung der betreffenden
Ebenen benutzt werden.
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Der Siebkorb 25 ist mittels federnder Organe 29 an den stationären
Rahmen 30 des Siebs befestigt worden. Der Treibmechanismus 9 des Siebs ist mit den
an die Achsen der Spiralen befestigten Zahnrädern 2 mittels einer Kraftübertragung
befestigt worden, die eine waagerechte Bewegung des Siebkorbs hin und zurück zulässt.
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Wenn das Sieb arbeitet, erzeugen die exzentrisch umlaufenden Spiralen
eine in der waagerechten Ebene hin und zurück resultierende Massenkraft F (Figur
11). Die senkrechte Resulta ist null, weil die senkrecht wirkenden Kräfte zweier
angrenzend Spiralen einander entgegengerichtet sind und somit einander kompensieren.
In der Figur 11 sind die Spiralen in einer Stellung dargestellt, wo die Mittelachse
23 jeder Spirale als von der Umlaufachse 22 betrachtet entweder nach oben oder nach
unten gerichtet ist. Wenn die Bewegung aus der Stellung der Figur 11 weiterläuft,
verschieben sich die Mittelachsen 23 sämtlicher Spiralen zunächst nach rechts in
der Figur und erzeugen eine nach rechts wirkende Kraftresultante. Danach geht die
Umlaufbewegung weiter und die Mittelachsen 23 der Spiralen verschieben sich nach
links und erzeugen entsprechenderweise eine Kraftresultante, die sich in der Figur
nach links richtet. Danach geht die Bewegung noch zurück in die in der Figur 11
dargestellte Stellung, wobei die Umdrehung vollendet worden ist.
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Die oben beschriebene in der waagerechten Richtung hin und zurück
wirkende Kraftresultante bringt den gesamten Siebkorb dazu, in der waagerechten
Ebene in der zur Längsrichtung der Spiralen winkelrechten Richtung zu schwingen,
wobei die Siebebenen 13 und 14 im Korb die erforderliche Siebbewegung erhalt Das
Grundsieben der Spiralen 1 entsteht aus ihrem Umlauf, und dieses Grundsieben wird
von der genannten Exzenter- und Schwingungsbewegung entscheidend intensiviert.
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Die extra Exzenternocken 26 sind nicht notwendig, das sind auch nicht
der Hilfsrüttler 27 und der zusätzliche Rüttler 28.
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Wenn erwünscht, können jedoch sogar mehrere extra Exzenternocken,
Hilfsrüttler und zusätzliche Rüttler eingesetzt werden.
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Statt federnder Organe 29 kann auch eine geeignete Gelenkbefestigung
benutzt werden, z.B. Gelenkstangen oder Aufhängung auf Drahtseilen oder Ketten.
Statt einer Befestigung mit Aufhängung kann der Korb an den Rahmen auch so befestigt
werden, dass der Rahmen den Korb von unterhalb des Korbs trägt.
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Das Verbinden kann mittels gleitender oder rollender Organe, z.B.
Rollen oder Kugeln, ausgeführt werden.
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Auch die unterhalb der oberen Ebene gelegenen Siebebenen, z.B. die
Sägemehlebene 14, kann aus Spiralen bestehen. ei Bedarf können die Spiralen der
Sägemehlebene so angeordnet werden, dass ihre Längsachsen zu den Spiralen der oberen
Ebene quer gerichtet sind. Falls Spiralen zur Gestaltung der Sägemehlebene benutzt
werden, müssen die Flügel der Spiralen und die dazwischen vorkommenden Spalten selbstverständlich
je nach der Partikelgrösse des Sägemehls dimensioniert werden.
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Die Figuren 12 bis 16 stellen die Herstellung der Spiralen dar.
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Die Spirale 1 besteht aus einem zylinderförmigen Kernteil 4 sowie
aus einer Serie von Spiralenflügeln, die ein Ende, vorzugsweise mehrere Enden, z.B.
4 bis 6 Enden, aufweist. Der Kernteil 4 kann entweder eine volle Achswelle oder
ein Rohr sein. Der Durchmesser des Kernteils 4 ist etwa 100 bis 150 mm und die Länge
etwa 2 bis 3 m. Die Höhe des Spiralenflügels 7 ist etwa 60 bis 100 mm und die Dicke
etwa 2 bis 3 mm. Die Steigung eines Spiralenflügels beträgt etwa 80 bis 100 mm,
wobei die Verteilungsabmessung einer mehrere Enden aufweisenden Serie von Spiralenflügeln
etwa 10 bis 20 mm beträgt.
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Der Spiralenflügel 3 wird in einer an und für sich bekannten Weise
z.B. aus Reradem 60 mm x 4 mm Flacheisen durch Walzen mit Kegelwalzen wobei der
Flügel seine Spiralform und die erwünschte Steigung und den Innen- und Aussendurchmesset
erhält.
Eine andere Alternative für die Herstellung der Spirale besteht darin, dass in kreisförmige,
ein zentrales Loch aufweisende Scheiben je ein radialer Schnitt geschnitten wird,
wobei die Scheiben an den Schnittkanten durch Schweisse miteinander verbunden werden.
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In den Kernteil 4 wird durch Drehen eine Nute 31 von geeignet Tiefe
(z.B. etwa 2 bis 3 mm) und Form und von einem Durchmesser und einer Steigung, die
den Spiralenflügeln entsprech bearbeitet. Durch Drehen erreicht man bei der Steigung
und Verteilung der Nute eine sehr grosse Genauigkeit. Der Querschnitt des Nutenbodens
ist vorzugsweise rechteckig.
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Die fertigen Spiralenflügel 3 werden um den Kernteil 4 der eine nach
dem anderen wie Muttern gedreht. Das Zusammenfüger kann z.B. so ausgeführt werden,
dass der Kernteil umgedreht und der Flügelteil gleichzeitig axial geschoben wird.
Figur stellt diese Zusammenbauphase dar. Drei Flügel sind schon auf ihrem Platz
und zur Zeit ist der letzte, d.h. der vierte Flügel darin begriffen, aus dem rechten
Ende des Kernteils auf den Kernteil gedreht zu werden. Wenn erwünscht, kann die
Verbindung zwischen dem Kernteil und.dem Spiralenflügel noch durch Wärmebehandlung
dichter gemacht werden. Dann wird der Innendurchmesser der Flügel etwas kleiner
gemacht als der Durchmesser des Nuten aufweisenden Teils des Kerntei] Gerade vor
dem Zusammenbau wird der Spiralenflügel geheizt oder der Kernteil gekühlt. Beim
Heizen wird der Kernteil ausgedehnt, und wenn er nach dem Zusammenbau abkühlt, zieht
er sich beim Zusammenschrumpfen dicht um den Kernteil. Die Aufheizung kann z.B.
mit Hilfe von heissem öl (etwa 2000C) ausgeführt werden. In einer entsprechenden
Weise kann der Kernteil vor dem Zusammenbau durch Kühlen kleiner gemacht werden.
Die Verbindung kann auch dadurch dicht gezogen werde dass ein am einen Ende an den
Kernteil befestigter Spiralenflügel in der geeigneten Richtung um den Kernteil gedreht
wird. Zum Schluss wird der Spiralenflügel durch Schweissen an beiden Enden mit dem
Kernrohr verbunden.
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Der Spiralenflügel kann auch aus zwei Teilen bestehen, wobei die Teile
aus beiden Enden des Kernteils auf den Platz geschoben werden. Der Zusammenbau der
Spirale kann selbstverständlich durch Drehen entweder des Kernteils oder des Flügels
oder der beiden Teile stattfinden. Ebenso kann das axiale Schieben auf einen der
Teile oder auf beide gerichtet werden.
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