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DE302170C - - Google Patents

Info

Publication number
DE302170C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
halves
projectile
head piece
bullet
shrapnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT302170D
Other languages
English (en)
Publication of DE302170C publication Critical patent/DE302170C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
    • F42B12/22Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
    • F42B12/32Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the hull or case comprising a plurality of discrete bodies, e.g. steel balls, embedded therein or disposed around the explosive charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 302170 KLASSE. 72 d. GRUPPE
KARL HANNEBAUER in KIEL
Schrapnell mit doppeltem Streuungskegel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1915 ab.
Es ist bereits ein gewöhnliches Geschoß bekannt geworden, welches ein massives Kopfstück hat, an welches zwei um Scharniere drehbare, geschoßähnliche Hälften angeschlossen sind. Diese Geschoßhälften kommen nach dem Schuß durch die Rotation zum Auseinanderfliegen. Das Geschoß hat aber, da es ein gewöhnliches Massivgeschoß ist, nur den Zweck, beim Einschlagen als Reiß- oder Dum-Dum-Geschoß zu dienen. Dieser Zweck wird aber durch die großen Reibungsverluste und die dadurch bedingte Geschwindigkeitsverminderung teuer erkauft. Nach der vorliegenden Erfindung ist nun ein ähnlicher Gedanke, aber für eine ganz andere Art von Geschossen und für einen ganz andern Zweck verwendet worden.
Es handelt sich beim Erfmdungsgegenstand um ein ExplosionsgeschoB, und zwar um ein Schrapnell, bei dem ebenfalls zwei Geschoßhälften gebraucht werden, die aber nicht um einen festen Kopf, sondern um sich selbst drehbar sind und auch erst beim Krepieren des Geschosses nach Explosion eines als Haltering dienenden Kopfstückes auseinanderfliegen, zu dem Zwecke, einen doppelten Streuungskegel von großer Breitenwirkung zu erzielen. .
Eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Schrapnells ist aus der Zeichnung im Querschnitt ersichtlich.
Das Schrapnell besteht aus den beiden Hälften 1 und 2, die um ein Scharnier 3 dreh- und auseinanderklappbar sind. Das aufschraubbare Kopfstück 4 verhindert zunächst das Auseinanderklappen der beiden Hälften 1 und 2. In dem Kopfstück 4 ist das Mundloch 5 zum Einschrauben des Zünders angebracht. Außerdem ist das Kopfstück gleichzeitig mit Pulver 6 gefüllt. In den Hälften ι und 2 ist je eine dünne Hülse 7 und 8 mit Prismenpulver eingesetzt. Die Hülsen wer-' den einerseits in Ausdrehungen der Kopfwände 9 und anderseits in Ausdrehungen von Verschlußmuttern 10 und 11 gehalten, die ihrerseits in die beiden Böden der Hälften 1 und 2 eingesetzt sind.
Die Hülsen stehen ferner . mit von der Mitte aus eingeführten Hülsen 12 und 13 in ■ Verbindung, die sich einerseits in entaprechenden Bohrungen der Mittelwände 14 und ι S und andererseits in konischen Absätzen der. Hülsen 7 und 8 halten. In die Hülsen 12 und 13 ist je ein Reiberdraht 16 und 17 eingelegt, der mit Knallquecksilber oder einer sonstigen Zündmasse umlegt ist. Die Köpfe der beiden Reiberdrähte fangen sich beim Zusammenschlagen der beiden Geschoßhälften ι und 2 in eine Art Schnappfedervorrichtung 18 und 19 der gegenüberliegenden Mittelwände 14 und 15. Andererseits werden die beiden Drähte durch besonders angesetzte Scheiben, die sich in Ausdrehungen 20 und 21 der zugehörigen Mittelwände einlegen, daran gehindert, sich in den Hülsen 12 ,und 13 beim Zusammenschlagen der beiden Geschoßhälften einzudrücken und Frühexplosionen hervorzurufen. Im übrigen sind die Geschoßhälften in bekannter Weise mit Kugeln 22 und 23 gefüllt und mit Liderungs: ringen 24 und 25 versehen, die aus zwei Teilen bestehen. Die Liderungsringe sind zweck-
mäßig mittels dünner Stifte. mit den Geschoßkörpern verbunden und an beiden Enden, gegenüber den Mittelwänden 14 und 15, ähnlich wie Kolbenringe überlappt.
Die Wirkungsweise des Geschosses ist folgende: Der Zünder bringt die Pulverladung 6 zur Explosion. Damit wird das Kopfstück 4 abgesprengt und gibt die beiden Geschoßhälften ι und 2 oben frei. Diese klappen durch
ίο die Wirkung der Zentrifugalkraft auseinander und reißen dabei die beiden Reiberdrähte 16 und 17 aus den Hülsen 12 und 13, so daß sich die Zündmasse entzündet und die Sprengsätze in den Hülsen 7 und 8 zur Explosion bringt. Dabei werden dann auch die beiden Geschoßhälfte'n 1 und 2 mit den Kugelfüllungen gesprengt -und geben zwei besondere Streukegel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schrapnell mit doppeltem Streuungs-' kegel; dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei um ein am hinteren Ende befindliches Scharnier (3) drehbaren und durch ■ ein aufgesetztes Kopfstück (4) zusammengehaltenen Geschoßhälften (1,2) besteht, die nach Sprengung des Kopfstückes durch den Zünder auseinanderklappen und dabei je einen Reiberdraht (16, 17), aus einer Zündmasse der in den ' Geschoßhälften befindlichen Sprengsätze reißen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT302170D Active DE302170C (de)

Publications (1)

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Country Status (1)

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DE (1) DE302170C (de)

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