DE302170C - - Google Patents
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- DE302170C DE302170C DENDAT302170D DE302170DA DE302170C DE 302170 C DE302170 C DE 302170C DE NDAT302170 D DENDAT302170 D DE NDAT302170D DE 302170D A DE302170D A DE 302170DA DE 302170 C DE302170 C DE 302170C
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- halves
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/20—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
- F42B12/22—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
- F42B12/32—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the hull or case comprising a plurality of discrete bodies, e.g. steel balls, embedded therein or disposed around the explosive charge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 302170 KLASSE. 72 d. GRUPPE
KARL HANNEBAUER in KIEL
Schrapnell mit doppeltem Streuungskegel.
Es ist bereits ein gewöhnliches Geschoß bekannt geworden, welches ein massives Kopfstück
hat, an welches zwei um Scharniere drehbare, geschoßähnliche Hälften angeschlossen
sind. Diese Geschoßhälften kommen nach dem Schuß durch die Rotation zum Auseinanderfliegen. Das Geschoß hat aber,
da es ein gewöhnliches Massivgeschoß ist, nur den Zweck, beim Einschlagen als Reiß-
oder Dum-Dum-Geschoß zu dienen. Dieser Zweck wird aber durch die großen Reibungsverluste
und die dadurch bedingte Geschwindigkeitsverminderung teuer erkauft.
Nach der vorliegenden Erfindung ist nun ein ähnlicher Gedanke, aber für eine ganz andere
Art von Geschossen und für einen ganz andern Zweck verwendet worden.
Es handelt sich beim Erfmdungsgegenstand um ein ExplosionsgeschoB, und zwar
um ein Schrapnell, bei dem ebenfalls zwei Geschoßhälften gebraucht werden, die aber
nicht um einen festen Kopf, sondern um sich selbst drehbar sind und auch erst beim Krepieren des Geschosses nach Explosion eines
als Haltering dienenden Kopfstückes auseinanderfliegen, zu dem Zwecke, einen doppelten
Streuungskegel von großer Breitenwirkung zu erzielen. .
Eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Schrapnells ist aus der Zeichnung im
Querschnitt ersichtlich.
Das Schrapnell besteht aus den beiden Hälften 1 und 2, die um ein Scharnier 3 dreh-
und auseinanderklappbar sind. Das aufschraubbare Kopfstück 4 verhindert zunächst
das Auseinanderklappen der beiden Hälften 1 und 2. In dem Kopfstück 4 ist das Mundloch 5 zum Einschrauben des Zünders angebracht.
Außerdem ist das Kopfstück gleichzeitig mit Pulver 6 gefüllt. In den Hälften ι
und 2 ist je eine dünne Hülse 7 und 8 mit Prismenpulver eingesetzt. Die Hülsen wer-'
den einerseits in Ausdrehungen der Kopfwände 9 und anderseits in Ausdrehungen von
Verschlußmuttern 10 und 11 gehalten, die
ihrerseits in die beiden Böden der Hälften 1 und 2 eingesetzt sind.
Die Hülsen stehen ferner . mit von der Mitte aus eingeführten Hülsen 12 und 13 in ■
Verbindung, die sich einerseits in entaprechenden Bohrungen der Mittelwände 14 und
ι S und andererseits in konischen Absätzen der.
Hülsen 7 und 8 halten. In die Hülsen 12 und 13 ist je ein Reiberdraht 16 und 17 eingelegt,
der mit Knallquecksilber oder einer sonstigen Zündmasse umlegt ist. Die Köpfe
der beiden Reiberdrähte fangen sich beim Zusammenschlagen der beiden Geschoßhälften
ι und 2 in eine Art Schnappfedervorrichtung 18 und 19 der gegenüberliegenden
Mittelwände 14 und 15. Andererseits werden die beiden Drähte durch besonders angesetzte
Scheiben, die sich in Ausdrehungen 20 und 21 der zugehörigen Mittelwände einlegen,
daran gehindert, sich in den Hülsen 12 ,und 13 beim Zusammenschlagen der beiden
Geschoßhälften einzudrücken und Frühexplosionen hervorzurufen. Im übrigen sind die
Geschoßhälften in bekannter Weise mit Kugeln 22 und 23 gefüllt und mit Liderungs:
ringen 24 und 25 versehen, die aus zwei Teilen bestehen. Die Liderungsringe sind zweck-
mäßig mittels dünner Stifte. mit den Geschoßkörpern verbunden und an beiden
Enden, gegenüber den Mittelwänden 14 und 15, ähnlich wie Kolbenringe überlappt.
Die Wirkungsweise des Geschosses ist folgende: Der Zünder bringt die Pulverladung 6 zur Explosion. Damit wird das Kopfstück 4 abgesprengt und gibt die beiden Geschoßhälften ι und 2 oben frei. Diese klappen durch
Die Wirkungsweise des Geschosses ist folgende: Der Zünder bringt die Pulverladung 6 zur Explosion. Damit wird das Kopfstück 4 abgesprengt und gibt die beiden Geschoßhälften ι und 2 oben frei. Diese klappen durch
ίο die Wirkung der Zentrifugalkraft auseinander
und reißen dabei die beiden Reiberdrähte 16 und 17 aus den Hülsen 12 und 13,
so daß sich die Zündmasse entzündet und die Sprengsätze in den Hülsen 7 und 8 zur Explosion
bringt. Dabei werden dann auch die beiden Geschoßhälfte'n 1 und 2 mit den
Kugelfüllungen gesprengt -und geben zwei besondere Streukegel.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schrapnell mit doppeltem Streuungs-' kegel; dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei um ein am hinteren Ende befindliches Scharnier (3) drehbaren und durch ■ ein aufgesetztes Kopfstück (4) zusammengehaltenen Geschoßhälften (1,2) besteht, die nach Sprengung des Kopfstückes durch den Zünder auseinanderklappen und dabei je einen Reiberdraht (16, 17), aus einer Zündmasse der in den ' Geschoßhälften befindlichen Sprengsätze reißen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302170C true DE302170C (de) |
Family
ID=555991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302170D Active DE302170C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302170C (de) |
-
0
- DE DENDAT302170D patent/DE302170C/de active Active
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