DE302141C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE302141C DE302141C DENDAT302141D DE302141DA DE302141C DE 302141 C DE302141 C DE 302141C DE NDAT302141 D DENDAT302141 D DE NDAT302141D DE 302141D A DE302141D A DE 302141DA DE 302141 C DE302141 C DE 302141C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- additional
- movable switching
- contact
- rest position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 4
- 230000002028 premature Effects 0.000 claims 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 3
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000001520 comb Anatomy 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
- B41J7/90—Syllable, line, or like type selection
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bildet eine Neuerung an ■Vorrichtungen, durch die bei gleichzeitigem
Niederdrücken mehrerer Tasten eine rasch aufeinanderfolgende Bewegung der einzelnen zugehörigen
Schreibmaschinentasten bewirkt und dadurch das Schreiben ganzer Silben und . Worte durch gleichzeitiges Niederdrücken
mehrerer Tasten ermöglicht wird.
Die Erfindung, welche in ähnlicher Weise
ίο wie für Schreibmaschinen z. B. auch für
Stenographier- und Setzmaschinen anwendbar ist, besteht in einer mit besonderer Tastatur
versehenen elektromagnetischen Schalteinrichtung, an der beim Niederdrücken der Tasten Schaltorgane und Kupplungsmagnete
beeinflußt werden, welche unter Vermittlung eines Gestänges die entsprechenden Tastenhebel
der Schreibmaschine einzeln und nacheinander vorübergehend mit einer dauernd oder periodisch rasch auf und ab bewegten
Druckschiene verbinden und dadurch die Typenhebel zum Anschlag bringen.
Auf diese Weise erhält man'bei gleichzeitigem Niederdrücken mehrerer Schalttasten der
Silbentastatur eine rasch "aufeinanderfolgende Bewegung der einzelnen zugehörigen Typenhebel.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in ihren wesentlichen Teilen als Ausführungsbeispiel
in Verbindung mit einer nur teilweise mit dargestellten v Schreibmaschine veranschaulicht,
und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 je ein Stromlauf schema für
Schreibmaschinen mit und ohne Verriegelung der Umschaltung von Klein- auf Großbuch- ■
stäben, . .
Fig. 3 die Tastatur in Oberansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt der Vorrichtung, Fig. 5 eine Einzelheit in größerem Maßstabe. .
Fig. 4 einen Querschnitt der Vorrichtung, Fig. 5 eine Einzelheit in größerem Maßstabe. .
Gemäß den Querschnittsfiguren 4 und 5 sind Schaltmagnete d an einer Deckplatte des Gehäuses
A der mit der Schreibmaschine verbundenen Vorrichtung mittels Muttern 30 befestigt.
Durch die Bohrung der Schaltmagnete d führen Stiele 31 der Tasten b; Federn
32 halten die Tasten in gehobener Stellung. Auf dem unteren Ende eines jeden Tastenstieles 31 sitzt lose ein Gleitstück 33
mit Nase 34 und einer Bohrung, in die ein Stift 36 eingesetzt ist, dessen Kopf in einem
Schlitz des am Anker c befestigten Streifens 37 gleiten kann. Anker c ist an dem Magneten
d um Stift 38 drehbar gelagert. Eine Feder 39 drückt den Anker c vom Magneten d
ab. Das untere Ende der Feder 39 drückt auf einen in einer Bohrung des Ankers c geführten
Stift 40. k (Fig. 4 und 5) ist ein Ruhekontakt, an dem eine Kontaktfeder 41 anliegt,
die am Gleitstück 33 befestigt ist. Dieses wird durch eine Feder 42 nach oben gegen ein
Polster 43 gezogen. Das zum Einhängen der Feder 42 dienende, am Magneten d befestigte
Halteblech 44 hat einen Schlitz, in dem ein Stift 45 geführt und im Tastenstiel 31 , befestigt
ist, der somit die Taste b an einer Drehung verhindert ..und die Höhenlage derselben
begrenzt. Durch Druck auf die Taste b wird das Gleitstück 33 dadurch nach unten bewegt,
daß der Absatz des Tastenstielendes auf den als Mitnehmer wirkenden Stift 36 stößt, wobei
die schräge Fläche der Nase 34 den Stift
40 zurückdrängt und dieser hinter der Nase
einschnappt. In dieser Lage berührt die Kon-.taktfeder 41 einen Arbeitskontakt I, und zwar
so lange, bis ein Anker c angezogen wird. Bei dieser Bewegung werden die Stifte 36 und 40
mitgenommen und das Gleitstück 33 freigegeben, das unter dem Einfluß der Feder 42
nach oben gezogen wird und dadurch die Kontaktfeder 41 in die Ruhestellung zurückgeführt.
Diese Anordnung ermöglicht die elektromagnetische Rückführung der Kontaktfeder 41 in die Ruhestellung, ganz unabhängig
von der jeweiligen Stellung der zugehörigen Schalttaste b. In der Arbeitskontaktstellung
wird ein zügehöriger, auf einer Hartgummiplatte 46 befestigter Kupplungs- oder Druckmagnet
e in den Stromkreis eingeschaltet, dessen Anker / auf den Stoßstift 47 einwirkt
Und dadurch seine Bewegung auf einen Zughebel g überträgt, der sich hierbei um seinen
Ansatz 48 dreht, und dessen Nase h unter eine sich auf und ab bewegende Druckschiene H
gerät. Bei der nunmehr erfolgenden Abwärtsbewegung des Zughebels g kommt sein hakenförmiges
Ende mit einem an dem Tastenhebel α1 befestigten Stift 52 in Eingriff und
bewegt den Tastenhebel abwärts. Der Hebel g wirkt noch auf im Bereich der Kontakte
in, η liegende Kontakthebel i ein. Führung erhalten die Zughebel g in den Kämmen 49
und 50, von denen der letztere auch die Stoßstifte 47 führt. Bei der Aufwärtsbewegung
der Druckschiene H zieht eine Feder 51 den Zughebel g mit zurück, wobei in der Endlage
des letzteren die Druckschiene H sich von ihm trennt. Der Antrieb der Druckschiene H
kann auf beliebige Weise erfolgen, beispielsweise, wie aus Fig. 4 ersichtlich, durch ein
Ex'zentergestänge 25 von der Welle 26 aus.
Die vorstehend erläuterte Einrichtung wiederholt sich, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, die
in Draufsicht die Schalteinrichtung schematisch darstellt. Es sind in der Fig. 1 d1, d2,
ds bis d10 die Schaltmagnete, die' dem in
Fig. 4 und 5 dargestellten Schaltmagneten d entsprechen, mit ihren zugehörigen Ankern
c1, c2, c3... c10, den Ruhekontakten k1, k2, k3
. . . k10, welche mit den Ankern c1, c2. . .
durch Drähte verbunden sind, und den Arbeitskontakten V, P, Ψ . . . /10. Letztere stehen
durch Drähte 3 in Verbindung mit den Druckmagneten e1, eZj e3... e7, die ihrerseits vermittels
der Drähte 4a, 4, 16, 10 usw. an eine
von der Stromquelle B1 kommende Leitung 5 angeschlossen sind. Von der Leitung 5 zweigt
eine Leitung 9 zum Ruhekontakt k10 ab. Eine
Leitung i, 14 verbindet die Stromquelle B1
mit dem Anker c1 eines Gruppenmagneten d1,
. und von dieser Leitung 1 führen Drähte 6, 19, 11 usw. zu den Schaltmagneten d2, d5, d7 usw.,
. während Drähte.7, 20, 12 usw. die genannten Schaltmagnete d2, d5, d7. . . mit den Kontakten-
m2,1115, m7 usw. verbinden, auf die die
Kontakthebel i2, i5, i7 usw. einwirken, von welchen
wiederum Drähte 8,21, 13 zu der Leitung 9 führen. Eine Leitung i8a verbindet
Kontakt rfi mit dem Magneten ds, eine Leitung
18 Kontakt«3 mit dem Magneten d10,
eine Leitung i8c Kontakt n5 mit dem Magneten
d9. Vom Draht 3 führt eine Leitung 3"
zum Arbeitskontakt/8 der Gruppe II (Fig. 1 und 3); eine Leitung 15 verbindet Arbeitskontakt
V0 mit dem Draht des Kontaktes Is und
die Leitung 3a den Kontakt Is mit dem Kontakt
Z2; eine Leitung 24 endlich schließt an Leitung 1, Anker c1, Kontakt k1, Anker c2,
Kontakt /e2 usw. an. b1 ist die Umschalttaste
der Silbentastatur, b2 usw.-die übrigen Silbentasten,
d die Tasten der Schreibmaschine, H die Druckschiene (Fig. 1 und 4); χ ist die
.Silbentaste für eine besondere, am häufigsten vorkommende Silbe, 23 ein zu ihr gehöriger
Kontakt; p2, p7 und pw sind Magnete,, die
durch Niederdrücken der entsprechenden Tasten in den Stromkreis eingeschaltet werden,
wie weiterhin erläutert werden soll.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: - ...
Der Stromverlauf beim gleichzeitigen Niederdrücken mehrerer Tasten ist folgender:
Es soll z. B. das Wort »bis« geschrieben werden. Durch Niederdrücken der entsprechenden
Tasten werden die Anker c2, c7 und c10
(Fig. 1) der Schaltmagnete d2,d7,d10 auf die
Arbeitskontakte I2,17 und Z10- umgelegt. Der
Strom der Batterie!?1 nimmt seinen Weg über
die Leitungen 1 und 24, Anker c1 und Kontakt
k1, Anker c2, Arbeitskontakt I2, Leitung
3, Druckmagnet e2, Leitungen 4 und S zur Batterie B1 zurück. Ankerhebel g2 wird
angezogen, dessen Nase h2 dann in den Bereich der auf und ab schwingenden Druckschiene
H gerät, wodurch Ankerhebel g2 niedergezogen
und der Druck des Buchstabens b veranlaßt wird. Beim Niedergehen des Ankerhebels'g·2
senkt sich Kontakthebel i2 auf die Kontakte m2 und n2. Es fließt somit nunmehr
der Strom von Batterie B1 über Leitungen 1,6, Schaltmagnet d2, Leitung 7, Kontakt m2,
Kontakthebel i2, Leitungen 8 und 9 zur Batte- no
rie zurück. Schaltmagnet d2 zieht seinen Anker c2 an, und der Strom nimmt nunmehr seinen
Weg über Leitungen 1 und 24, Anker c1,
Ruhekontakt k1, Anker c2, Ruhekontakt k2,
Ankere3, Ruhekontakt/;3 über die weiteren
Anker und Kontakte ά, k4·, c5, k5, c6, kz, c7 und
Arbeitskontakt P', Druckmagnet e7, Leitungen
10 und 5 zur Batterie B1 zurück. Es kommt also der Buchstabe i zum Abdruck, wobei
Kontakthebel i7 den Schaltungsmagneten d7 in
den Stromkreis einschaltet, in dem der Strom von Batterie B1 über. Leitungen 1 und
i.i, Schaltmagnet d7, Leitung 12, Kontakt in1,
Kontakthebel i1, Leitungen 13 und 9 zur Batterie
B1 zurückfließt. Anker cT wird angezogen
und legt den Gruppenmagneten d1 in
•5 den bis jetzt unterbrochenen Stromkreis ein. Gruppenmagnet d1 schaltet nunmehr durch
Anziehen seines Ankers c1 die nachfolgende
Gruppe II in den Stromkreis der Batterie B1 ein. ' Es verläuft der Strom jetzt von B1 über
Leitungen 1 und 14, die Anker und Kontakte c1, k1, cs, ks, c\ k", c10, Arbeitskontakt I10, über
Leitung 15, Druckmagnet e°, Leitungen 16
und 5 zur Batterie B1 zurück. Es folgt der
Abdruck des Buchstabens »s«, Kontaktbildung durch Kontakthebel ia und Stromverlauf
von Batterie B1 über Leitungen 1 und 14, Anker
c1, Kontakt k1, Leitung 17, Schaltmagnet
d10, Leitung 18, Kontakt«3, Kontakthebel
i3, Leitung 9 zur Batterie B1 zurück.
Anker c10 wird also in die Ruhestellung zurückgeführt.
Der Zweck der Gruppenmagnete tritt erst zum Vorschein, wenn ein Wort mit sich wiederholenden
Buchstaben geschrieben werden soll, so z. B. das Wort »nein«. In diesem Falle wird nach Niederdrücken der entsprechenden
Tasten zuerst der Buchstabe »n« gedruckt. Bei der hierbei erfolgenden Kontakt-,
gebung durch den Kontakthebel i5 geht der
■30 Strom von Batterie B1 über Leitungen 1 und
39, Schaltmagnet d°, Leitung 20, Kontakt ms,
Kontakthebel i", Leitungen 21 und 9 zur Ba'tterie
B1 zurück, wodurch also Anker c5 des Schaltmagneten d5 in die Ruhelage zurückgelegt
wird. Schaltmagnet da, der zu dem zweiten Buchstaben η gehört, kann durch die
Kontaktgebung bei »5 noch nicht in Tätigkeit
treten, da der Stromkreis durch den Anker c1 des Gruppenmagneten d1 geöffnet ist. Nach
weiterem Abdruck der folgenden Buchstaben e und i kann der Gruppenmagnet d1 wieder
seinen Anker c1 anziehen, worauf der Abdruck des letzten Buchstabens »n« und Zu-.
rückführung des Ankers c° durch Kontaktgebung bei ns und i5 erfolgt.
Bei dauernder Umschaltung von Klein- auf . Großbuchstaben oder Zeichen wird die Maschinenumschalttaste
bewegt; bei vorübergehender Umschaltung wird die Umschalttaste b1 der S üben tastatur vor oder gleichzeitig
mit den übrigen Buchstabentasten niedergedrückt. Besitzt in letzterem Falle die verwendete
Schreibmaschine eine Verriegelung der Umschaltung, die bei dem Abdruck des Großbuchstabens oder des Zeichens wieder
ausgelöst wird, so kann die Schaltung nach Fig. ι benutzt werden. Die der Umschalt-■
taste b1 zugehörigen Schalt- und Umschaltmagnete
d1 und e1 sind in gleicher Weise wie
die Schalt- und Kupplungsmagnete geschaltet, und» zwar als erste in Gruppe I. Von einer Erläuterung
der Wirkungsweise kann mithin abgesehen werden.
Besitzt die zur Verwendung kommende Schreibmaschine keine Verriegelung der Umschaltung,
so kann die Schaltung,nach Fig. 2 verwendet werden.
Beim Niederdrücken der Umschalttaste b1
wird Anker c1 auf den Arbeitskontakt I1 gelegt,
aber noch kein Stromkreis geschlossen. Werden aber gleichzeitig oder nächfolgend
Buchstäbentasten niedergedrückt, so fließt der Strom über Leitung 1, die Leitung I, den
ersten umgelegten Anker c eines Schaltmagneteri d, den zugehörigen Druckmagneten e, Leitung
5, Anker c1, Kontakt Is-, Leitung 22 und
Umschaltmagnet c1 _zur Batterie zurück. JVHt
dem Abdruck des ersten Buchstabens wird also gleichzeitig die Maschinenumschalttaste
betätigt; so daß der erste Buchstabe groß erscheint. Beim Niedergehen der Maschinenumschalttaste
wird durch Kontaktgebung von i1 auf m1 der Anker c1 wieder in die Ruhestellung
zurückgeführt; es erscheinen die nächstfolgenden Buchstaben wieder klein.
Bei der Anordnung von besonderen Silbentasten für die am häufigsten vorkommenden
Silben oder Worte wird von einer Schaltung-Gebrauch gemacht, die in Fig. 1 punktiert eingezeichnet
ist. Durch den Druck auf eine Silbentaste χ für das Wort »bis« werden
durch Kontaktgebung bei 23 Magnete p2, p7
und p10 in den Stromkreis der Batterie B2 eingeschaltet,
wodurch die zugehörigen Anker r, c1 und c10 der Schaltmagnete d%, d7 und d10
in die Arbeitskontaktstellüng umgelegt werden und der. Abdruck der Buchstaben erfolgt.
Die' Einwirkung der Magnete p auf die. Schaltanker c kann in mannigfacher Weise
ausgeführt werden. ■
Claims (7)
1. Einrichtung zum Schreiben von Silben an Tastenschreibmaschinen, deren
Tastenhebel von einer sich ■ drehenden Welle aus mittels von einer Zusatztastatur
einstellbarer Zwischenglieder bewegt werden können, gekennzeichnet durch eine
elektrische Schalteinrichtung mit den einzelnen Zusatztasten (b) entsprechenden
Umschaltern, deren bewegliche Schaltglieder (c) von den Zusatztasten so eingestellt
werden können, daß Kupplungselektromagnete (e) erregt werden, die unter
Vermittlung von Zwischengliedern, die Tastenhebel (α) mit einer von der drehbaren
Welle (26) bewegten Druckschiene - (H) verbinden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen
Schaltglieder ■ (c) mit festen Kontakten
(k, Ϊ) einen Umschalter bilden und so angeordnet
sind, daß sie in der Ruhestellung .eine fortlaufende Brücke für die Stromzuführung
herstellen, während sie in der durch Niederdrücken der Zusatztasten (b) bewirkten Arbeitsstellung sich in den
Stromkreis des zugehörigen Kupplungsei ektromagneten (<?) legen, so daß beim
gleichzeitigen Niederdrücken mehrerer Zusatztasten nur der' Kupplungsmagnet (e) der jeweils vorderen Zusatztaste (b)
mit der Stromquelle in Verbindung steht, bis nach erfolgter Kupplung der zugehörigen
Schreibmaschinentaste (α) der Stromkreis durch Rückführung des be-.weglichen
Schaltgliedes (c) in die Ruhelage wieder unterbrochen und dadurch die Stromzuführung für die nächstfolgende
angeschlagene Zusatztaste (&) hergestellt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß die Rückführung
der beweglichen Schaltglieder (c) aus der Arbeits- in die Ruhelage durch
Elektromagnete (d) erfolgt, welche durch das niedergehende Kupplungsgestänge (g)
der. zugehörigen Schreibmaschinentaste (a) eingeschaltet werden.
4. ■ Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Tastenstiel (31) der Zusatztastatur ein durch eine Feder (42) in der Ruhelage gehaltenes
Gleitstück (33) geführt wird, das durch einen Mitnehmer (36) vom Tastenstiel
(31) in die Arbeitsstellung bewegt und durch einen Sperrstift (40) in dieser
festgehalten wird, wobei der Mitnehmer sowie der Sperrstift so mit dem den Anker
des zugehörigen Schaltelektromagneten (d) bildenden beweglichen Schaltglied (c)
gekuppelt sind, daß bei Erregung des Schaltelektromagneten das Gleitstück (33)
freigegeben und durch die Feder (42) unabhängig " von der augenblicklichen Stellung
«ler Zusatztaste (b) in die Ruhelage
zurückgebracht wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder
Gruppe der zur Rückführung der beweglichen Schaltglieder (c) der Umschalter
dienenden Elektromagnete ein elektromagnetisch beeinflußter Schalter (d1,
dn. . .) vorgesehen ist, welcher die Stromzuführung
erst herstellt, nachdem die beweglichen Schaltglieder der vorhergehenden Zusatztastengruppe sämtlich in ihre
Ruhestellung zurückgekehrt sind, zum' Zwecke, eine vorzeitige Rückführung der
beweglichen Schaltglieder der hinteren Gruppe bei Bewegung eines Tastenhebels (a) der Schreibmaschine durch den gleichnamigen
Umschalter einer vorhergehenden Buchstabengruppe der Zusatztastatur zu verhüten.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Schreibmaschinen mit sich selbsttätig
auslösender Verriegelung der Umschalttaste von kleinen auf große Buchstaben, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalttaste
der Schreibmaschine in gleieher Weise wie die übrigen Maschinentasten
durch eine Taste der Zusatztastatur beeinflußt wird, wobei das zugehörige bewegliche
Schaltglied (c1, Fig. 1) vor die
Umschaltkontakte der Anlautkonsonantengruppe und mit diesen in Reihe geschaltet
ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Schreibmaschinen ohne \^erriegelung
der Umschalttaste, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Anstellen der Umschalttaste
dienende bewegliche Schaltglied (c1, Fig. 2) an die Stromzuführungsleitung für
die Kupplungsmagnete (e) der Anlautkonsonanten angeschlossen ist, so daß beim Abdruck des ersten Buchstabens
gleichzeitig die Umschalttaste bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302141C true DE302141C (de) |
Family
ID=555962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302141D Active DE302141C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302141C (de) |
-
0
- DE DENDAT302141D patent/DE302141C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1220869B (de) | Tastenwerk fuer kraftangetriebene Schreib-maschinen mit oder ohne Lochervorrichtung | |
| DE1001518B (de) | Druckeinrichtung zur punktweisen Zusammensetzung von Signal- oder Schriftzeichen | |
| DE614956C (de) | Registriermaschine mit mehrstelligem Druckwerk und mit Lochwerk | |
| DE302141C (de) | ||
| DE652615C (de) | Druckvorrichtung | |
| DE619869C (de) | Durch Lochkarten gesteuerte druckende Geschaeftsmaschine | |
| DE293164C (de) | ||
| DE739190C (de) | Druckende Geschaeftsmaschine mit einer Anzahl von je fuer sich einstellbaren Typentraegern | |
| DE345366C (de) | Schreib-, Druck- u. dgl. Maschine mit Kraftantrieb | |
| DE424870C (de) | Antriebsvorrichtung fuer durch Tasten angetriebene Schreibmaschinen | |
| DE123355C (de) | ||
| DE266583C (de) | ||
| DE254073C (de) | ||
| DE181087C (de) | ||
| DE879473C (de) | Springvorrichtung fuer Zaehlkartenloch- oder -pruefmaschinen | |
| DE297448C (de) | ||
| DE226944C (de) | ||
| DE105131C (de) | ||
| DE180632C (de) | ||
| DE125535C (de) | ||
| DE194463C (de) | ||
| DE266579C (de) | ||
| DE289512C (de) | ||
| DE38860C (de) | Typenschreibmaschine | |
| DE253361C (de) |