DE3021193A1 - Sammelgefaess fuer biopsiematerial - Google Patents
Sammelgefaess fuer biopsiematerialInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sammelgefäß für Biopsiematerial, insbesondere auf ein Sammelgefäß zur
Verwendung in Verbindung mit einer Vakuumquelle und einer endometranen Kürette zur Durchführung von uterinen
Biopsien.
Verfahren zur Gewebeuntersuchung, insbesondere desjenigen des Uterus, werden unter Verwendung einer sich
längs erstreckenden Kürette durchgeführt, die gewöhnlich
an eine Vakuumquelle angeschlossen ist. Der Arzt setzt im allgemeinen die Kürette in die zu untersuchende
Körperhöhle ein und verläßt sich auf eine schabende Schneidwirkung an der Spitze der Kürette zum Entfernen
einer Probe von den Wänden einer Körperhöhle. Danach kann die Probe oder das Gewebematerial unter Aufbringung
einer ordnungsgemäßen Saugwirkung von der Vakuumquelle entweder von der Spitze der Kürette entfernt und gesammelt
oder in gewissen Fällen entlang der Kürette bewegt und danach am vorderen Ende der Kürette gesammelt werden.
Die US-PS 3 561 429 beschreibt ein derartiges Instrument z.um Ansammeln von Biopsiematerial.
Verläßt man sich auf die Saugwirkung einer Vakuumquelle
zur Erleichterung des Ansammeins von solchem Gewebematerial, stellen Körperflüssigkeiten bei solch einem
Verfahren oft ein Problem dar. Beispielsweise können zusätzlich zu irgendwelchem Gewebe, das sich von der
Wandung der Körperhöhle lösen kann, Blut und andere Körperflüssigkeiten in das offene Ende der Kürette angesaugt
werden. Falls diese Flüssigkeiten durch die Kürette hindurch schließlich bis in die Vakuumquelle
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geraten, könnten Betriebsstörungen der Vakuumquelle die Folge sein. Vor allem dann, wenn die Vakuumquelle eine
von Hand zu haltende Vakuumpumpe ist, könnte Blut, das in die das Vakuum erzeugende Kolbenkammer fließt, nicht
nur die Bewegung des Kolbens durch Verstopfungen stören, sondern möglicherweise auch aus der Vorrichtung ausfließen.
Selbst wenn nur ein Sammelgefäß oder -fläschchen mit nur einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung verwendet
würde, bestände die Gefahr des Eindringens von Blut oder anderen Flüssigkeiten in die Vakuumleitung,
weil irgendwelche in dem Gefäß gesammelte Flüssigkeit genügend stark geschüttelt werden könnte, so daß sie in
die Auslaßöffnung des Gefäßes eindringen und daher in die Vakuumleitung geraten würde. Das Schütteln oder Bewegen
der Flüssigkeit findet statt, weil der Arzt oft gleichzeitig die Pumpe und die Kürette von der einen Seite zur anderen schwenkt, um
die Wandung der Körperhöhle ordnungsgemäß abzuschaben. Somit würde irgendwelche Flüssigkeit, die in das Sammelgefäß
eindringt, dieser Schaukelbewegung mit der Möglichkeit unterworfen, daß die Flüssigkeit in die Vakuumleitung
eindringt und infolgedessen Schwierigkeiten hervorruft. Die vorliegende Erfindung ist daher auf die Lösung
dieser Schwierigkeiten gerichtet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch ein Sammelgefäß für Biopsiematerial, das in Verbindung mit einer Vakuumquelle
benutzbar ist und aus einem geschlossenen Behälter mit einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung besteht.
Die Auslaßöffnung kann an eine Vakuumquelle angeschlossen werden. Mittel für den Zugang zum Innern des Behälters
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sind vorgesehen. Ein Flüssigkextsdurchlaß innerhalb des Behälters weist ein Ende auf/ das mit der Auslaßöffnung
verbunden ist, sowie ein anderes Ende, das offen und im wesentlichen im geometrischen Mittelpunkt des Behälters
angeordnet ist. Dies erleichtert die Bedienung des Sammel— gemfäßes ohne Rücksicht auf seine Ausrichtung während der
Benutzung.
Konstruktiv unterscheidet sich das erfindungsgemäße Sammelgefäß für Biopsiematerial erheblich von einfachen
Sammelbehältern in verschiedener Hinsicht. Z.B umfaßt das erfindungsgemäße Sammelgefäß eine im wesentlichen
im geometrischen Mittelpunkt liegende Öffnung, die zur Vakuumquelle führt. Solange wie der Behälter, der das
Biopsiematerial und irgendwelche Körperflüssigkeiten aufnimmt, stets weniger als halbvoll ist, kann der Arzt
die Sammelkürette und den Sammelbehälter in beliebiger Richtung ausrichten und dabei den unerwünschten Durchfluß
von Flüssigkeit in die Vakuumleitung vermeiden. Da die meisten Biopsien unter Ansammlung minimaler
Mengen an Körperflüssigkeiten bei der beabsichtigten Abschabung des Gewebes durchgeführt werden können, stellt
die vorstehend beschriebene Begrenzung der Füllung des Behälters bis zur Hälfte bei der Benutzung der vorliegenden
Erfindung kein Problem dar. Mit anderen Worten, die meisten Biopsieverfahren können ohne Abziehen von
so viel Körperflüssigkeit in den Behälter durchgeführt werden, daß sie mehr als die Hälfte des Behälters füllt.
Infolgedessen verhindert die im geometrischen Mittelpunkt angeordnete und mit der Vakuumquelle verbundene Öffnung
nicht nur das Eintreten unerwünschter Flüssigkeiten in die Vakuumleitung, sondern bietet darüber hinaus den
Vorteil, daß der Arzt das Biopsie-Instrument in jedem beliebigen Ausmaß hin- und herschwenken und -bewegen
kann, das für eine zufriedenstellende Durchführung des Verfahrens nötig ist.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Sammelgefäßes für Biopsiematerial, das an einer
von Hand zu haltenden Vakuumpumpe mit einer endometranen Kürette angebracht ist, die mit dem
Sammelgefäß verbunden ist;
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt ähnlich Fig. 1, jedoch in umgekehrter
Stellung des Sammelgefäßes, in der es während der Benutzung ausgerichtet sein kann;
Fig. 4 eine vergrößerte Endansicht des im geometrischen Mittelpunkt angeordneten offenen Endes des
Vakuumrohres längs der Linie 4-4 in Fig. 2 und
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung des bevorzugten Sammelgefäßes, dessen Deckel zum Zugänglichmachen
des Innern des Behälters abgenommen ist.
Während viele verschiedene Ausführungsformen der Erfindung möglich sind, ist in den Zeichnungen und in der nachstehenden
Beschreibung im einzelnen eine bevorzugte Ausführungsform beispielsweise dargestellt und beschrieben,
auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Der Schutzumfang der Erfindung ist den beigefügten Ansprüchen
zu entnehmen.
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inspected
In den Figuren, insbesondere Fig. 1, ist das bevorzugte
Biopsie-Sammelgefäß 10 dargestellt, das in diesem Beispiel
an einer von Hand zu bedienenden Vakuumpumpe 12 mittels Schnappsitz in elastischen Backen an der Pumpe
angebracht ist. Von dem Sammelgefäß 10 erstreckt sich
eine endometrane Kürette 14. Diese Kürette besteht im allgemeinen aus einem hohlen, sich längs erstreckenden
schmalen Rohr mit einer öffnung 15 an seinem hinteren Ende, die sowohl für das Abschaben als auch für die Aufnahme
einer Gewebeprobe von einer untersuchten Körperhöhle dient. Die Vakuumpumpe 12 dient zum Erzeugen einer
Saugkraft im Sammelcrefäß 10, der auch durch die Kürette 14 zum Ansaugen des Gewebematerials durch die öffnung
übertragen wird. Durch Zusammendrücken der Pumpengriffe 16 und 18 wird der Kolben 19 innerhalb des Zylinders 20
bewegt, um wiederum ein Vakuum innerhalb des Zylinders aufzubauen, der mit dem angeschlossenen Biopsie-Sammelgefäß
verbunden ist. Es ist verständlich, daß, während die allgemeine Betätigung der von Hand gehaltenen Pumpe
12 hier kurz beschrieben ist, irgendeine beliebige geeignete Vakuumquelle in Verbindung mit dem Samrtielgefäß
10 verwendet werden kann, um die Zwecke dieser Erfindung zu erfüllen.
In den Fig. 2 bis 5 sind besondere Einzelheiten des bevorzugten Sammelgefäßes für Biopsiematerial dargestellt.
Das Sammelgefäß besteht im allgemeinen aus zwei Teilen, nämlich einem Behälter 21 und einem abnehmbaren Deckel
Der Behälter 21 hat die Form eines an einem Ende offenen zylindrischen Bechers. Der Deckel 22 ist in oder auf das
offene Ende des Behälters 21 setzbar, so daß er für diesen einen Verschluß bildet. Der Sitz zwischen dem
Deckel 22 und dem Behälter 21 kann ein Schnappsitz, ein
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Preßsitz, oder ein Schraubgewindesitz sein, wobei sie
sämtlich vorzugsweise eine genügend feste Abdichtung gewährleisten sollten, damit die Absaugbedingungen
innerhalb des Sammelgefäßes mittels Vakuum verbessert werden. Der Deckel 22 besteht ebenfalls vorzugsweise
aus einem an einem Ende offenen zylindrischen Becher, wobei eine sich um seinen Umfang herum erstreckende Schulter
24 . in einem geringen Abstand von seinem offenen Ende vorgesehen ist. Diese Schulter ermöglicht das
Ineinandergreifen von Deckel 22 und Behälter 21 im Sinne eines einwandfreien Sitzes dieser beiden Bestandteile.
Der Deckel 21 ist jedoch ohne weiteres abnehmbar, so daß das Innere des Behälters 21 zugänglich ist.
Nahe der Oberseite des Deckels 22 sind zwei Flüssigkeitsöffnungen vorgesehen, die in diesem Beispiel sich
diametral gegenüberliegen. Eine Einlaßöffnung 25 stellt
eine kurze, zylindrische Verlängerung vom Umfang des Deckels 22 dar und umfaßt einen Durchlaß 26, der mit dem
Innern des geschlossenen Sammelgefäßes in Flüssigkeitsverbindung steht. Eine Senkbohrung 28 ist so bemessen,
daß sie dem Außendurchmesser der endometranen Kürette etwa entspricht und einen Paßsitz während der Benutzung
gewährleistet. Eine Auslaßöffnung 29 ist ähnlich der Einlaßöffnung 25 mit einem Durchlaß 30 versehen und kann
mit einer Vakuumquelle durch eine geeignete Verbindung verbunden werden. Eine Senkbohrung 31 ist in dem inneren
Abschnitt der Auslaßöffnung vorgesehen. Diese Senkbohrung dient zur Aufnahme eines Rohres 32, das sich von der
Auslaßöffnung 29 in das Innere des Deckels 22 erstreckt. Das Rohr 32 hat ein offenes Ende 34, durch das Flüssigkeit
durch den Hohlraum 35 des Rohres und den Durchlaß 30 in die Auslaßöffnung fließen kann. Wenn der Deckel 22
auf den Behälter 21 aufgesetzt ist, bilden die inneren Abgenzungen dieser geschlossenen Konstruktion (mit Ausnahme
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der Einlaß- und Auslaßöffnungen) eine bestimmte geometrische Konfiguration. Das Rohr 32 ist so angeordnet,
daß sein offenes Ende 34 im wesentlichen im geometrischen Mittelpunkt des Sammelgefäßes angeordnet ist, der durch
diese inneren Abgrenzungen bestimmt ist.
Während des Arbeitsvorganges erleichtert die im wesentlichen im geometrischen Mittelpunkt angeordnete und mit der Auslaßöffnung
29 verbundene Öffnung 34 die Benutzung des Sammelgefäßes ohne Rücksicht auf seine Ausrichtung. So
bewegt sich z.B., wie Fig. 2 zeigt, bei aufgebrachtem Vakuum der Luftstrom von der Einlaßöffnung 25 in das
Sammelgefäß und aus diesem heraus zur Auslaßöffnung, wie durch die Pfeile gezeigt ist. Wenn zusätzlich zu abgeschabtem
Gewebe, das, wie erwünscht, in das Sammelgefäß gesaugt wird, unerwünschte Mengen Blut 36 oder andere
Körperflüssigkeiten in das Sammelgefäß gesaugt werden, werden sie sich auf dem Boden des Behälters 21 in der in
Fig. 2 dargestellten Ausrichtung absetzen. Andererseits verläßt sich, wie oben erklärt wurde, der Operateur oftmals
auf das Drehen der endometranen Kürette von einer Seite auf die andere, um ein einwandfreies Sammeln des
Biopsiematerials zu gewährleisten. Mit der Konstruktion gemäß der Erfindung wird dieser Arbeitsvorgang selbst
dann nicht gestört, wenn das Sammelgefäß in umgekehrter Lage ausgerichtet ist, wie Fig. 3 zeigt. In diesem Fall
befindet sich das Blut 36 innerhalb der den Boden bildenden Begrenzungen des Deckels 22. Infolgedessen
liegt die Möglichkeit ziemlich fern, daß Körperflüssigkeiten in die Öffnung 34 eindringen und durch die Auslaßöffnung
29 in die Vakuumquelle fließen. Da Flüssigkeit in der Vakuumquelle deren einwandfreien Betrieb stören
kann, ist ersichtlich, daß eine derartige präventive
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Maßnahme höchst vorteilhaft ist. Diese Schutzwirkung bietet die im geometrischen Mittelpunkt angeordnete
Öffnung 34. Während aus Fig. 3 zu entnehmen ist, daß Blut 36 oder andere Körperflüssigkeiten durch die
Einlaßöffnung 25 entweichen können, stellt dies im allgemeinen insofern kein Problem dar, als diese Art
der umgekehrten Ausrichtung nur kurz und während des Betriebs der Vakuumquelle auftritt, so daß der
Flüssigkeitsstrom nach innen in das Sammelgefäß gerichtet sein würde.
Obwohl verschiedene Gestaltungen der Öffnung 34 am Ende des Rohres 32 herstellbar sind, ist eine Ausführungsform in Fig. 4 gezeigt. Anstelle nur einer einzigen, mit
dem Hohlraum 35 des Rohres verbundenen öffnung sind hier vier Öffnungen 38 vorgesehen. Jede Öffnung 38 besitzt
daher einen gegenüber dem normalen Querschnitt des Hohlraums 35 des Rohres 32 reduzierten Querschnitt. Als Ergebnis
dieser Verkleinerung der Öffnung dient das Ende des Rohres als ein Filter oder Sieb, um die Gewabeprobe am
Eindringen in das Rohr 32 zu hindern. Andere Siebe oder Filter können verwendet werden, um einen einwandfreien
Luftstrom durch das Rohr sicherzustellen, aber die Möglichkeit des Eindringens von Gewebe in das Rohr auszuschließen
oder zu verringern.
Unter Ausschluß einer Begrenzung der erfindungsgemäßen
Konstruktion eines Sammelgefäßes für Biopsiematerial ist
der bevorzugte Werkstoff für den Deckel und den Behälter Kunststoff, wie Polypropylen. Das Sammelgefäß ist so
bemessen, daß es etwa 36,5 cm3 hinauf bis zu seinem geometrischen Mittelpunkt aufnehmen kann.
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Es wurde somit vorstehend ein Sammelgefäß für Biopsie- ?
material beschrieben, das ein unbeabsichtigtes Einfließen f
von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in die Vakuumquelle verhindert oder vermindert, während in jeder
beliebigen, von dem Operateur gewählten Ausrichtung des Sammelgefäßes das Ansammeln des Biopsiematerials sichergestellt ist.
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OWGtNAL INSPECTED
Claims (7)
- DIPL.-ING. HANS W. GROENINGPATENTANWALTJ/Co 10-185CODMÄN & SHURTLEPF, INC. Randolph Industrial Park Randolph, Mass., USASammelgefäß für BiopsiematerialPatentansprüche.\ Sammelgefäß für Biopsiematerial, das in Verbindung mit einer Vakuumquelle benutzbar ist, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Behälter (21) mit einer Einlaßöffnung (25) und einer Auslaßöffnung (29) , die mit der Vakuumquelle verbindbar ist, durch Mittel für den Zugang zum Innern des Behälters (21) und eine Vorrichtung für den Flüssigkeitsdurchlaß innerhalb des Behälters, deren eines Ende mit der Auslaßöffnung (29) verbunden ist und deren anderes Ende (34) offen sowie im wesentlichen im geometrischen Mittelpunkt des Behälters (21) zur Erleichterung der Bedienung des Sammelgefässes ohne Rücksicht auf seine Ausrichtung während der Benutzung angeordnet ist.030050/0921SIEBEHiSTH. 4 · 8000 ΜΐΧΟΠΕ» 88 ■ POB 860310 · KABUL: RHEIXPATENT - TEL. (089) £71079 · TELEX 5-22639- 2 - j
- 2. Sammelgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, | daß die Einlaßöffnung (25) zur Aufnahme einer endometranen Kürette (14) zur überführung von Biopsiematerial in das Innere des Behälters (21) vorgesehen ist.
- 3. Sammelgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung für den Zugang zum Innern des
Behälters (21) aus einem abnehmbaren Deckel (22) besteht. - 4. Sammelgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Begrenzungen des Deckels (22) und
des Behälters (21) die geometrische Konfiguration für die Bestimmung des geometrischen Mittelpunktes bilden, an dem sich das offene Ende (34) des Flüssigkeitsdurchlasses im wesentlichen befindet. - 5. Sammelgefäß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (21) und der Deckel (22) mit Ausnahme der Einlaß- und der Auslaßöffnungen (25, 29) einen
geschlossenen Zylinder bilden. - 6. Sammelgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaß- und Auslaßöffnungen (25, 29) in dem abnehmbaren Deckel (22) angeordnet sind.
- 7. Sammelgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaßkanal für die Flüssigkeit aus einem Rohr (32) besteht, das sich von der Auslaßöffnung (29) zum geometrischen Mittelpunkt hin erstreckt.3. Sammelgefäß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen im geometrischen Mittelpunkt angeordnete offene Ende (34) des Rohres (32) einen030050/0921CJRtGiNAL INSPECTEDverringerten Querschnitt (bei 38) zur Bildung eines Siebes aufweist, das den Eintritt von Biopsxematerial in das Rohr (32) verhindert.030050/0921
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