DE3021086A1 - Antrieb fuer wenigstens ein riegelglied - Google Patents
Antrieb fuer wenigstens ein riegelgliedInfo
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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Description
7257 Ditzingen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für wenigstens ein Riegelglied, insbesondere zum Verriegeln einer Tür,
eines Fensters od. dgl., mit wenigstens einem von einem Ritzel antreibbaren Zahnrad, wobei das Ritzel mittels des
Schließbarts eines Schließzylinders drehbar ist und im
wesentlichen die Gestalt eines radial geschlitzten Ringes aufweist. Ein derartiger Antrieb ist beispielsweise durch
die DE-OS 28 31 896 bekannt geworden. Die maximale Dicke des Ringes, in radialer Richtung gesehen, bestimmt sich
durch den Spaltraum zwischen dem ringförmigen Lagerstück
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des Schließbarts und dem stegförmigen Gehäuseteil des
Schließzylinders im Bereich des Befestigungsgewindes für die Befestigungsschraube. Auch der Zähnezahl sind bei Verwendung
eines handelsüblichen Profilzylinders durch die Dicke des flachen Schließzylinderteils zumindest nach oben hin Grenzen
gesetzt. Dies hängt damit zusammen, daß in der Regel das sich beispielsweise in einem Schloßkasten befindliche Ritzel montiert
wird, bevor der Schließzylinder in das betreffende Schloß eingesetzt wird und man auch später zu Reparaturzwecken den
Schließzylinder über den radialen Schlitz des Ritzels herausnehmen können muß.
Es wird nun als nachteilig angesehen, daß bei der vorteilhaften
Verwendung eines handelsüblichen Zylinders sowohl die Ritzelgröße als auch die Ritzelzähnezahl der genannten Beschränkung unterworfen
sind, weil, gelegentlich Bedarf für ein größeres Ritzel
>w und/oder für ein Ritzel mit höherer Zähnezahl besteht. Ein
größeres Ritzel wird beispielsweise dann gebraucht, wenn das damit zusammenarbeitende Zahnrad aufgrund anderer Gegebenheiten
nicht näher an das Ritzel herangerückt werden kann, so daß die
Verwendung von Zwischenrädern notwendig wird. Eine größere Ritzelzähnezahl kann beispielsweise erwünscht sein, um ein
anderes Übersetzungsverhältnis und/oder Drehmoment zu bekommen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin,
einen Antrieb der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich trotz Verwendung herkömmlicher Schließzylinder
Ritzel mit größerem Durchmesser und damit gegebenenfalls auch größerer Zähnezahl verwenden lassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Antrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Die exzentrische Anordnung der
Ritzeldrehachse bezüglich der Drehachse des Schließbarts gestattet die Verwendung verhältnismäßig großer Ritzel, deren
Durchmesser lediglich durch andere Fakten einer Begrenzung unterworfen sein kann. Nach unten hin ist der Zahnabstand,
in Umfangsrichtung gesehen, wie beim bekannten Stand der
Technik durch die Schiitsbreite bzw. die Dicke des flachen Schließzylinderteils des handelsüblichen Schließzylinders
begrenzt, während es nach oben hin eine Begrenzung beispielsweise
durch die Ausbildung des zugehörigen Zahnrads gibt. Da die Ringbreite praktisch dieselbe ist wie bei den vorbekannten
Ritzeln, wird der innere Durchmesser des ringförmigen Ritzels umso größer, je größer man das Ritzel wählt. Dadurch erhält
man dann einen zweiten
Vorteil, der darin besteht, daß man den Schließzylinder
ohne irgendwelche Behinderungen durch das Ritzel problemlos ein- und ausbauen kann. Die bisläng übliche Anpassung
des Ritzelinnendurchmessers an den Durchmesser des zylindrischen Schließzylinderteils oder eine eventuell zwischengeschalteten ringförmigen Oberbrückungsglieds entfällt in
vorteilhafter Weise. Nachdem die Zähne bei diesem Ritzel
in axialer Richtung abstehen, besitzt es außen eine kreiszylindrische Kontur, mit der es leicht in einer entsprechenden zylindrischen Bohrung oder Aufnahme, beispielsweise
eines Schloßkastens od. dgl., gelagert wird. Wenn man von
der Ringbreite, der Ringdicke sowie dem Mindestabstand der Zähne einmal absieht, so hat man beim Ritzel dieses
Antriebs weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als das bislang der Fall ist, ohne hinsichtlich des weiteren Antriebs
der Riegelglieder Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Die
Verwendung eines herkömmlichen Schließzylinders ist nach
wie vor möglich, und dessen Einbau wird durch den Verzicht auf eine Passung zwischen Ritzel und Schließzylindergehäuse
sogar noch erleichtert. Des weiteren kann man aufgrund der Ausbildung des Ritzels in Art eines Tellerrads besonders
kräftige Zähne vorsehen. Insbesondere in radialer Richtung
kann man sie länger ausbilden als bei einem stirnverzahnten
Rad. Auf diese Weise ist das Ritzel in der Lage, höhere Kräfte zu übertragen als ein Ritzel mit vergleichsweise
kleineren Zähnen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Zahnrad
als stirnverzahntes Rad ausgebildet ist und seine Dicke
etwa der Zahnhöhe der Ritzelzähne entspricht. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß, in Drehrichtung gesehen, die Dicke der Ritzelzähne etwa im
Teilkreisbereich kleiner ist als der Zahnabstand, insbesondere der Zahnabstand das zwei- bis vierfache beträgt
und mindestens der Dicke des flachen Schließzylinderteils
entspricht, und daß das Zahnrad eine dem Obersetzungsverhältnis sowie der Ritzelzähnezahl entsprechende Anzahl
von verkürzten Zähnen für den Durchlauf des Schließbarts
aufweist. Die Verkürzung des oder der Zähne richtet sich nach den in Frage stehenden Maßen dieses Getriebes sowie
der Größe und Zuordnung des Schließbarts zum Ritzel.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
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Figur 1 eine Draufsicht auf den Antrieb, wobei
der Schließzylinder in Höhe des Schließbarts geschnitten ist,
eine Seitenansicht der Fig. 1.
Ein in herkömmlicher Weise ausgebildeter Schließzylinder 1
mit einem flachen Gehäuseteil 2 sowie einem zylindrischen Gehäuseteil 3 besitzt einen drehbaren Schließbart 4. Wenn
der Schließzylinder 1 wie beim Ausführungsbeispiel als doppelter Schließzylirider ausgebildet ist, so kann man
einen nicht gezeichneten Schlüssel wahlweise von der linken
Stirnseite 5 oder der rechten Stirnseite 6 her einstecken.
Mit Hilfe dieses Schlüssels läßt sich das den Schließbart 4 aufweisende Drehglied 7 um mindestens volle 360
drehen. Die Befestigung des Schließzylinders in einer entsprechenden
Aufnahme eines Schloßkastens oder eines anderen Beschlags einer Tür, eines Fensters od. dgl. erfolgt mit
Hilfe einer Schraube, die in das Gewinde 8 eingedreht wird.
Die Drehbewegung des Schließbarts wird in geeigneter Weise
in eine Verschiebebewegung wenigstens eines Riegels bzw.
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eines mindestens einen Riegel tragenden Schubglieds übertragen. Der erfindungsgemäße Antrieb weist ein Ritzel 9
und ein Zahnrad 10 auf. Das Ritzel wird vom Schließbart 4 angetrieben und es treibt seinerseits das Zahnrad 10.
Die Drehbewegung des Zahnrads 10 kann beispielsweise über
eine Zahnstange in eine Hin- und Herbewegung umgesetzt
werden, wobei erforderlichenfalls auch noch weitere Zahnräder zwischengeschaltet sein können. Auf den weiteren
Kraftfluß kommt es aber im Zusammenhang mit der erfindungs· gemäßen Ausbildung des Antriebs nicht an, vielmehr kann
sie von bekannter Bauart sein.
Das Ritzel 9 hat die Gestalt eines radial geschlitzten Ringes. Die Breite des Schlitzes 11 entspricht etwa der
Breite des flachen Gehäuseteils 2 des Schließzylinders 1,
■/«-ν. so daß der Schließzylinder bei flüchtender Zuordnung zu
diesem Schlitz senkrecht zur Bildebene leicht aus dem Ritzel herausgezogen werden kann. Dies ist insofern notwendig, als der gesamte Antrieb mit Ausnahme des Schließzylinders beispielsweise in einem Schloßkasten, einer Tür
od. dgl. montiert ist und man den Schließzylinder erst dann einsetzt, wenn die Tür endgültig angeschlagen ist.
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Richtung gemessen, bestimmt sich aus dem Abstand des
zylindrischen Teils des Drehglieds 7 von der Innenfläche
12 des stegförmigen Mittelteils 13 des flachen Gehäuseteils
2. Ih Richtung der Drehachse 14 des Drehglieds 7 gesehen, entspricht die Breite des Ritzels.9 etwa der
Breite des Schließbarts 4, und beide Breiten sind bestimmt durch die Breite des Gehäuseschlitzes 15 des Schließzylinders
1. Der Innendurchmesser 16 des Ritzels 9 ist wesentlich größer als der Aüßendurchmesser des zylindrischen
Gehäuseteil 3 des Schließzylinders 1, wodurch das Ritzel 9 eine exzentrische Anordnung gegenüber der Drehachse 14 des
Schließbarts 4 erhält. Die Lagerung des Ritzels erfolgt beispielsweise in einer ringförmigen Aufnahme 17 im Schloßkasten
od. dgl.
Das Ritzel 9 ist in der Art eines Tellerrads ausgebildet
und es besitzt axial abstehende Zähne 18, die sich an einer der beiden Stirnseiten des Ringes 19 befinden. Das Zahnrad
10 ist, wie Fig. 2 zeigt, wesentlich dünner als das Ritzel 9, und seine Dicke entspricht vorzugsweise der
Zahnhöhe der Ritzelzähne 18. Außerdem ist das Zahnrad als stirnverzahntes Rad ausgebildet, wobei die Zahnform von
Zahnrad und Ritzel in Fig. 1 deutlich zu sehen ist.
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Das Zahnrad 10 bzw. dessen Zähne 20 weisen jedoch insofern noch eine Besonderheit auf, als wenigstens einer, vorzugsweise
aber zwei davon, nämlich die Zähne 21 und 22, als verkürzte Zähne ausgebildet sind. Der Grund liegt darin,
daß sich im Bereich des Schlitzes 11 des Ritzels 9, zwischen der beiden diesseits und jenseits des Schlitzes angebrachten
Zähnen, der als Antriebsglied wirkende Schließbart 4 befindet, der sich senkrecht zur Bildebene etwa gleich weit
erstreckt wie die Zähne 18 des Ritzels 9. Dadurch ist an dieser Stelle die Zahnlücke zwischen den benachbarten
Ritzelzähnen nicht zu nutzen, d.h. ein normal langer Zahn des Zahnrads kann dort nicht zwischen die beiden Ritzelzähne treten.
Die Verkürzung der Zähne 21 und 22 ist jedoch nicht problematisch,
weil bei diesem Antrieb nur relativ geringe Kräfte zu übertragen sind. Erforderlichenfalls wäre es jedoch ohne weiteres
möglich, die Breite des Schließbarts auf die Breite des
Ringes 19 zu reduzieren, so daß man auf verkürzte Zähne beim Zahnrad 10 verzichten könnte. Diese Ausbildung ist jedoch erst
in zweiter Linie vorgesehen, weil man in bevorzugter Weise handelsübliche Schließzylinder verwenden können soll.
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/»,", ;OOPY
ORIGINAL INSPECTeD
L ee rs ei te
Claims (3)
- DIPL.-ING. DR.-INO DIPL.-PHYS.BERTHOLDSCHMID GERHARDBIRN HEINRICHQUARDERFALBENHENNENSTRASSE 17 ■ 7000 STUTTGART 1 · FERNSPRECHER (0711) 608893UNSER ZEICHEN13 801 B/swA η s ρ r ü c h e!lJ Antrieb für wenigstens ein Riegelglied, insbesondere zum Verriegeln einer Tür, eines Fensters od. dgl., mit■-■-.. "xwenigstens einem von einem Ritzel antreibbaren Zahnrad, wobei das Ritzel mittels des Schließbarts eines Schließzylinders drehbar ist und im wesentlichen die Gestalt eines radial geschlitzten Ringes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (18) des Ritzels (9) an einer der flachen Stirnseitendes Ringes (19) angebracht sind und der Ring exzentrisch zur Drehachse (14) des Schließbarts (4) gelagert ist.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (10) als stirnverzahntes Rad ausgebildet ist und seine Dicke etwa der Zahnhöhe der Ritzelzähne (18) entspricht.
- 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß in Drehrichtung gesehen, die Dicke der Ritzelzähne (18)- 2 — ORIGINAL INSPECTEDetwa im Teilkreisbereich kleiner ist als der Zahnabstand, insbesondere der Zahnabstand das zwei- bis vierfache beträgt und mindestens der Dicke des flachen Schließzylinderteils (2) entspricht, und daß das Zahnrad ClO) eine dem Obersetzungsverhältnis sowie der Ritzelzähnezahl entsprechende Anzahl von verkürzten Zähnen (21, 22) für den Durchlauf des Schließbarts (4) aufweist.1313050/0348
Priority Applications (2)
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| DE19803021086 DE3021086A1 (de) | 1980-06-04 | 1980-06-04 | Antrieb fuer wenigstens ein riegelglied |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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- 1980-06-04 DE DE19803021086 patent/DE3021086A1/de not_active Withdrawn
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- 1981-05-26 EP EP19810104034 patent/EP0041217B1/de not_active Expired
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Also Published As
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