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DE302046C - - Google Patents

Info

Publication number
DE302046C
DE302046C DENDAT302046D DE302046DA DE302046C DE 302046 C DE302046 C DE 302046C DE NDAT302046 D DENDAT302046 D DE NDAT302046D DE 302046D A DE302046D A DE 302046DA DE 302046 C DE302046 C DE 302046C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
wall
frame
bed frame
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT302046D
Other languages
English (en)
Publication of DE302046C publication Critical patent/DE302046C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/38Wall beds
    • A47C17/40Wall beds having balancing members, e.g. weights, springs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Wandbettanordnung für Säle, Kasernen u. dgl., die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Bett mittels einfacher Vorrichtungen vollkommen hinter der üblichen Wandtäfelung versenkt und durch Hochziehen und Ausschwenken von der senkrechten in die wagerechte Ruhelage gebracht und gehalten werden kann.
Dieses wird dadurch erreicht, daß der Bettrahmen an den beiden inneren Ecken anheb- und ausschwenkbar in zwei bis etwa zur halben Tiefe in die Wand eingelassenen Doppel-T-Eisen geführt ist, die zugleich als Träger für die das Bett verdeckende türartige Vertäfelung dienen.
Außerdem sind für die Rollen des Bettrahmens in der Wand Klinker vorgesehen, die durch Riegel mittels eines Seilzuges gestützt oder freigegeben werden können.
Die bereits bekannten Betten suchte man durch Einbau in Wände oder besondere Schränke zu verdecken, wodurch bei der ersten Anordnung
' aber eine Schwächung der Wände eintritt und bei der zweiten der Raum durch Aufstellung oder Einbau eines Schrankes wesentlich verkleinert wird. Dieses wird nun durch das neue Bett vermieden, da es sich, ohne besonderen Platz einzunehmen, unmittelbar zwischen Wand und Täfelung unterbringen läßt.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Bettes, teilweise aufgeklappt und teilweise versenkt. Fig. 2 stellt eine Seitenansicht, und Fig. 3 einen entsprechenden wagerechten Schnitt dar, während die Fig. 4, 5 und 6 Einzelheiten zeigen.
Das Bett α besteht aus einem aus Winkeleisen hergestellten und mit einer federnden Unterlage versehenen Rahmen, der auch gleichzeitig mit einer einstellbaren Kopfstütze ausgestattet ist. In den vorderen Ecken des Rahmens sind Zapfen i befestigt, die in Schlitzen von Flacheisen k geführt werden. Diese Flacheisen sind an kräftigen, in die Wand eingelassenen Doppel-T-Eisen b, die mit anderen Winkeleisen so verbunden sind, daß Laufbahnen für Rollen entstehen, beweglich befestigt und legen sich in der zusammengeklappten Stellung zwischen diese Träger und den Bettrahmen. In den von den Trägern und Winkeleisen gebildeten Bahnen gleiten Rollen c, die an den hinteren Ecken des Bettrahmens α gelagert sind. Soll das Bett aus der senkrechten Stellung in die wagerechte Ruhelage gebracht werden, so zieht man den Rahmen an der oberen Längsseite aufwärts und läßt dann die vordere Seite nach unten sinken; dabei bewegen sich die Zapfen i in den Schlitzen der pendelartig nach vorn ausschlagenden Flacheisen k und finden am Ende der Schlitzbahn immer Ruhepunkte. Gleichzeitig bewegen sich die an den hinteren Enden des Rahmens befestigten Rollen c in ihren entsprechenden Bahnen aufwärts.
Um nun die Rollen c in der Ruhelage des Bettes auf gleicher Höhe wie die Zapfen i zu halten, ist auf dem Mittelstück des zweckmäßig ausgesparten Doppel-T-Eisens ein Nokken d (Fig. 5 und 6) beweglich so gelagert, daß er in der Rollbahn einen Halbkreis ausführen kann. Bei der Aufwärtsbewegung des Bettrahmens gleiten dessen Rollen in dei Rollbahn nach oben an dem gehobenen Nocken vorüber, der dann infolge seines Gewichtes wieder nach
unten in die wagerechte Lage fällt. Jetzt aber muß dieser der sich wieder senkenden Rolle und dabei auch dem Bettrahmen als Stützpunkt dienen, was durch einen flachen Riegelbolzen e (Fig. 4, 5 und 6) erreicht wird. Dieser greift durch die Hinterwand der Rollbahn hindurch und mündet in den Kanal einer Eisenblechkapsel Z, die auf der Innenseite des freistehenden Schenkels des Doppel-T-Eisens aufgenietet ist.
ίο Auf der Hinterseite des Kanals ist eine Druckfeder m eingespannt, die den Riegelbolzen e in die Rollbahn vorschiebt, so daß auf diese Weise der Nocken d unterstützt wird. , Soll der Bettrahmen α dagegen in die senkrechte Lage gebracht werden; so muß der Nocken d sich nach unten bewegen können, also zuvor der ihn unterstützende Riegelbolzen e zurückgezogen sein. Zu diesem Zweck ist der Riegelbolzen an seiner Unterseite als Zahnstange ausgebildet, in die ein mit seinem Zapfen entsprechend gelagertes Zahnrad f (Fig. 4) eingreift. Am hinteren Ende des Zapfens befindet sich eine Scheibe η (Fig. 6), um die ein Drahtseil g (Fig. 1 und 3) geschlungen ist, das über eine Leitrolle zu einer, drehbaren Scheibe h führt. . Durch Drehen dieser Scheibe mittels eines Schlüssels wird das Seil beeinflußt und damit der Riegelbolzen zurückbewegt, so daß nur noch die Wickelfeder 0 (Fig. 5) den Nocken in der wagerechten Lage hält. Beim Abwärtsbewegen des Bettes überwindet aber dessen Gewicht die Federkraft, und der Nocken dwird nach unten gedrückt, worauf er wieder in die wagerechte Lage durch die Feder 0 zurückbewegt wird.
Um nun das Bett benutzen zu können, wird der Bettrahmen α aufwärts gezogen, wobei die Rollen c die Bahnen durchlaufen und die auf zweckentsprechende Weise an einem Hintenüberfallen gesicherten Nocken d in die Höhe heben. Sind die Rollen c an den Nocken d vorbeigegangen, so fallen diese durch ihr Gewicht in die frühere Lage zurück, in der sie von den Riegelbolzen e gestützt werden, so daß sich die Rollen c nunmehr gegen die Nocken d legen können und von diesen getragen werden. Durch einfaches Vorziehen bringt man jetzt den Bettrahmen in die wagerechte Lage. Das Bett ist nunmehr gebrauchsfertig. Soll es jetzt wieder zusammengeklappt und versenkt werden, so wird, nachdem das Bettzeug von der Ruhefläche abgenommen und gegebenenfalls in besonderen Fächern hinter der Täfelung untergebracht ist, mittels eines Schlüssels, der das unbefugte Abrüsten des Bettes verhindert, die Scheibe h etwas verstellt, und dadurch werden infolge der Seilübertragung die Nocken d freigegeben. Das Gewicht des Rahmens drückt- sie durch die Rollen nach unten, worauf die Innenseite des Rahmens unbehindert nach unten gleiten kann. Gleichzeitig gehen die Flacheisen k zurück und legen sich zwischen den Rahmen und die Doppel-T-Eisen ein, so daß das Bettgestell jetzt vollkommen in dem schmalen Raum zwischen der Wand und der Täfelung Platz gefunden hat und nun durch die abnehmbare oder auch drehbare Täfelung verdeckt werden kann.
. Da die neue Erfindung nur geringen Platzes bedarf, so ist ihr Verwendungsbereich ein ausgedehnter. Es eignet sich das neue Wandbett nicht nur für Eisenbahnwagen, Schiffe und sonstige Räume, sondern auch für Massenquartiere, Kasernen und Arbeiterwohnungen. Hier wird man natürlich die Täfelung fortlassen und gegebenenfalls das Bettgestell einfach durch einen Vorhang -verdecken. Auch können dann zwei- Betten übereinander angeordnet werden, und das Bettzeug bleibt der Einfachheit halber auch bei Nichtbenutzung auf dem Rahmen und wird an diesem durch Riemen o. dgl. gehalten. Mit Rücksicht auf besondere Raumverhältnisse kann natürlich der Bettrahmen statt mit der Längsseite auch mit der Schmalseite an der Rollbahn angeordnet sein, wobei dann die vordere Schmalseite in üblicher Weise mit umklappbaren Füßen versehen wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Wandbettanordnung für Säle, Kasernen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Bettrahmen (a) an den beiden inneren Ecken anheb- und ausschwenkbar in zwei bis etwa zur halben Tiefe in die Wand eingelassenen Doppel-T-Eisen (&) geführt ist, die zugleich als Träger für die das Bett verdeckende türenartige Vertäfelung dienen.
2. Wandbettanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der den Bettrahmen (a) an der Wand führenden Rollen (c) Klinken (d) vorgesehen sind, die beim Anheben des Bettrahmens nach oben ausweichen können und sich in der Gebrauchslage des letzteren auf Riegelbolzen (e) stützen.
3. Wandbettanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelbolzen (e) mit Zahntrieben (/") versehen sind, die durch einen Seilzug (g) der- u0 art miteinander in Verbindung stehen, daß die Riegelbolzen von einer gemeinsamen Stelle Qi) aus zurückgezogen und die Klinken (d) freigegeben werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT302046D Active DE302046C (de)

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