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DE3019905A1 - Stroemungsmesser zum messen von meeresstroemungen in grosser tiefe - Google Patents

Stroemungsmesser zum messen von meeresstroemungen in grosser tiefe

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Publication number
DE3019905A1
DE3019905A1 DE19803019905 DE3019905A DE3019905A1 DE 3019905 A1 DE3019905 A1 DE 3019905A1 DE 19803019905 DE19803019905 DE 19803019905 DE 3019905 A DE3019905 A DE 3019905A DE 3019905 A1 DE3019905 A1 DE 3019905A1
Authority
DE
Germany
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values
flow meter
meter according
buoys
depth
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19803019905
Other languages
English (en)
Inventor
Noel Clavelloux
Francois Peynaud
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Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Thomson CSF SA filed Critical Thomson CSF SA
Publication of DE3019905A1 publication Critical patent/DE3019905A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/002Measuring the movement of open water
    • G01C13/006Measuring the movement of open water horizontal movement
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/87Combinations of sonar systems
    • G01S15/874Combination of several spaced transponders or reflectors of known location for determining the position of a receiver

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
  • Artificial Fish Reefs (AREA)
  • Testing Or Calibration Of Command Recording Devices (AREA)

Description

großer Tiefe
Die Erfindung betrifft einen Strömungsmesser zur Messung der Meeresströmungen, insbesondere bei großen Meerestiefen.
Die Kenntnis der Strömungen im tiefen Meer ist für die Durchführung von Ölbohrungen auf hoher See wichtig, insbesondere zur Berechnung der Belastungen auf den unter der Wasseroberfläche "befindlichen Geräten. Auch bei der Mitwirkung von Tauchern oder Unterwasserfahrzeugen ist es wichtig, die Strömungsgeschwindigkeiten zu kennen, damit die Arbeit unter guten Sicherheitsbedingungen ausgeführt werden kann. Eine andere Anwendung besteht in dem Aufsuchen von Knollen oder Klumpen.
Es ist bekannt, die Geschwindigkeit und Richtung der Ströme mittels mit Flügelrädern arbeitenden Strömungsmessern zu
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messen, die durch eine AnkerIeine am -Grund "befestigt sind.
Die Mangel dieser Vorrichtung bestehen darin, daß sie nur -eine Punktmessung ergeben., deren Präzision durch mechanische Reibung der Flügelschraube begrenzt wird, wobei die Tiefe durch die Schwierigkeit der Verwirklichung einer zu langen Ankerleine begrenzt wird.
Es ist ferner bekannt. Strömungen mittels auf dem Dopplereffekt beruhenden Sonargeräten auszumessen. Die Nutzsignale werden durch die Volumenschwingungen der Schallwellen erhalten. Diese Vorrichtungen liefern die Strömungsgeschwindigkeiten in verschiedenen Tiefenabschnitten mit guter Präzision, sie weisen jedoch den Mangel auf, daß sie für Tiefen von mehr als 1000 m nicht verwendet werden können, und zwar aufgrund der Schallwellenabsorption und der Divergenz des von dem Sonargerät abgestrahlten Bündels,
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Strömungsmessers, der von diesen Mangeln frei ist und das Ausmessen von Strömungen bei Tiefen von mehr als 6000 m ermöglicht, und zwar für in die Tiefe gerichtete Meßabschnitte einer Dicke zwischen 5 und 40 m und bei einer Präzision der gemessenen Strömungsgeschwindigkeiten bis zu 0,15m/s.
Ein Merkmal der Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Strömungen mittels eines Körpers kugelförmiger Gestalt ausgemessen werden, der nicht schwimmfähig ist, also eine höhere Dichte als Wasser aufweist, und der als "Gerät" bezeichnet wird. Dieses Gerät sinkt auf den Meeresboden ab und steigt dann wieder an·die Oberfläche auf, nachdem es von seinem Ballast befreit ist, wobei das Gerät dann von dem Schiff, von dem es abgesenkt wurde, wieder aufgenommen wird. Das Gerät enthält Sender und Empfänger, die mit Antwortbojen
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in Kommunikation stehen, deren Positionen bekannt sind. Die von dem Gerät empfangenen, aufeinanderfolgenden Signale werden gespeichert und nach der Wiederaufnahme ausgewertet, um die Strömungsgeschwindigkeit in den verschiedenen Tiefen zu berechnen.
Der Strömungsmesser zum Ausmessen von Meeresströmungen mittels eines aus einem Schiff abgesenkten Gerätes, das auf den Meeresboden absinkt und von Strömungen mitgenommen wird, ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß N akustische Antwortbojen B.., B„, ... B., ... B„ mit N > 2 auf den Meeresboden abgesenkt und geografisch angeordnet sind, daß die Bojen auf Impulse der von dem Gerät unter Steuerung eines Taktgebers ausgesandten Frequenz f durch Impulse der Frequenzen f., f„, ... f.-, ... F„ ansprechen, daß das Gerät die von allen Bojen ausgesandten Impulse empfängt, die an Zähler 3O.1, 30.2, ... 30.i, ... 30.N angelegt sind und die jeweilige Laufzeit . tjf to» **·""*-■■» ··· ^KF zwischen Boje und Gerät bestimmen, wobei die Abstände r1, r0, ... r., ... r„ zwischen den Bojen und dem Gerät gegeben sind durch die Beziehung r^ = Ct^, worin C die Ausbreitungsgeschwindigkeit dor Schallwellen in dem Milieu ist, daß die aufeinanderfolgenden Werte von r. einem Speicher zugeführt werden, der sich in dem Gerät befindet, und daß das Gerät, wenn es in einer bestimmten Tiefe anlangt, von Ballast beifreit wird und wieder zur Oberfläche aufsteigt, wo es von dem Schiff wieder aufgenommen wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des auf den Meeresboden absinkenden Gerätes, dessen Position in" bezug auf das Schiff auf die Antwortbojen gezeigt ist?
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Fig. 2 Sende- und Empfangseinrichtungen der Antwortbojen;
Fig. 3a, 3b und 3c Sende-, Empfangs- und Verarbeitungseinrichtungen des Gerätes; und
Fig. 4 eine Darstellung einiger zeitabhängiger Signale der Anordnung.
Fig. T zeigt eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Strömungsmessers.
Von einem Schiff 2 ist ein Gerät E versenkt worden, dessen Schwimmvermögen derart ist, daß seine Absinkgeschwindigkeit einen vorbestimmten Wert V aufweist. Während des Absinkens wird dieser Schwimmer bzw. dieses Gerät von den Strömungen auf einer Bahn R abgetrieben.
N akustische Antwortbojen B.., ... B., ... Bn, mit N > 2, sind auf dem Meeresgrund angeordnet, wobei zur Vereinfachung nur die Bojen B1, B„ und B3 gezeigt sind. Vor dem Versenken des Gerätes werden die geografischen Positionen der Bojen nach bekannten Verfahren bestimmt. Das Gerät befindet sich in den Abständen r- , ... r ^, ... rN von den Bojen B-, ... B^, ... Bn, und diese Abstände werden mittels Schallsignalen gemosi>en. Die aufeinanderfolgenden Worte von r- , ... r., ... rN werden im Rhythmus eines Taktgebers H- der Periode T- bestimmt, und gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung werden diese Werte zu einem Speicher geführt, der sich in dem Gerät befindet. Wenn das Gerät eine bestimmte Tiefe erreicht hat, wird es von seinem Ballast befreit, steigt wieder auf, und die Abstandsmessungen werden fortgeführt und gespeichert, bis das Gerät an der Meeresoberfläche angelangt ist.
Die Befreiung von dem Ballast kann durch einen Mechanismus erfolgen, der durch Berührung mit dem Grund gesteuert wird, oder durch einen vorbestimmten Wasserdruck, oder auch durch
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eine Zeitmeßvorrichtung mit einer vorbestimmten Zeit.
Das Gerät wird dann von dem Schiff wieder aufgenommen, und der Speicher wird von einem Rechner abgefragt, der die Werte der Strömungen bei allen Tiefen bestimmt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält das Gerät ein Manometer/ das die Tiefe mißt. Die von dem Manometer abgegebenen Werte werden ebenfalls gespeichert und können die Meßpräzision verbessern,'
Die in alle Bojen eingebauten Empfangs/Sende-Einrichtungen sind in Fig. T schematisch dargestellt. Jede Boje, z.B. die Boje.B1, enthält ein Unterwasser-Empfangsmikrofon A., das die Impulse ,der Frqeuenz f aus dem Gerät aufnimmt. Die Signale werden selektiv im Bereich der Frequenz f verstärkt und von einer Schaltung 20 erfaßt bzw. demoduliert. Die erfaßten bzw. demodulierten Signale steuern einen Modulator M., der mit einem Generator -Gv; für die Frequenz fv^ verbunden ist. Die Antwortimpulse werden .Sendewandlern C. zugeführt. Auf diese Weise sprechen alle Bojen Bv, ... B., ... Bn auf Impulse an, die.".aus dem Gerät mit der Frequenz f stammen, und zwar durch Abgabe von Impulsen der Frequenzen f.. , ... fi,... fN, wobei alle diese Frequenzen voneinander verschieden sind.
Figi 3b zeigt eine Sendeeinrichtung des Gerätes. Ein Generator G für die Frequenz f ist mit einem Modulator M verbunden, der von einem Taktgeber H.. gesteuert wird. Die erzeugten Impulse werden an Sendewandler A1-, des Gerätes abgegeben.
Das Empfangs— und Verarbeitungssystem ist in Fig. 3a gezeigt. Die Unterwasser-Empfängsmikrofone C„ empfangen die Signale von den Bojen. Die aufgenommenen Signale werden selektiven Verstärkern F.. , ... F^1 ... Fn zugeführt, die auf die Frequenzen f ^, ... f., ... f abgestimmt sind, und werden von Detektoren D erfaßt bzw. demoduliert. Diese erfaßten bzw.
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demodulierten Signale 3.1, ... 3.i, ... 3.N werden auf Zähler 30»1, ... 30. i, .... 30.N gegeben. Die Zähler empfangen die Zählimpulse eines Taktgebers H-. Das Startsignal zum Zählen wird von dem Taktgeber H1 geliefert, und das Stoppsignal wird von dem erfaßten Signal, z.B. von dem Signal 3.i, geliefert. Die Anzahl der gezählten Impulse ist proprortional der zwischen Senden und Empfangen verstrichenen Zeit.
Die Zählsignale werden im Rhythmus des Taktgebers H, in einen Speicher 32 überführt, und das Gleiche trifft für die Druckwerte aus einem Manometer 31 zu.
Fig. 3c zeigt eine Einrichtung zur Verarbeitung nach der Bergung des Gerätes. Der Speicher ist mit einem Rechner 39 verbunden, der die Koordinatenwerte der Bojenpositionen aus dem Speicher 36 empfängt. Am Ausgang des Rechners 39 werden an der mit 300 bezeichneten Stelle die Werte für die Strömungen in den verschiedenen Tiefen erhalten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform arbeitet der Speicher 32 mit einem Magnetband, und die Informationen bezüglich der Bojenpositionen werden über eine Tastatur 36 angegeben, während die an der mit 300 bezeichneten Stelle abgegebenen Informationen an einen Drucker angelegt werden.
Die Berechnung der Abstandswerte zwischen Schwimmer und Bojen wird unter Bezugnahme auf Fig. 4 leicht verständlich, wo das Aussehen einiger Signale gezeigt ist/
Fig. 4a zeigt die Signale des Taktgebers H.. mit der Periode T-, und Fig. 4b zeigt die positive Einhüllende E^, (f) des Signals an der Stelle 301 (Fig. 3b) bei der an die Wandler A angelegten Frequenz f.
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Fig. 4c zeigt die positive Einhüllende des Signals, das von den ünterwassermikrofonen A. der Bojen B. empfangen wird/ wobei dieses Signal R0 _(f) in Fig. 2 an der mit 22.i be-
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zeichneten Stelle erscheint. In Fig. .4d ist die positive Einhüllende des an der Stelle 21.i erscheinenden Antworteignals der Boje B^, nämlich das Signal Eß E(f^)» dargestellt, das mit der Frequenz f. zu den Wandlern C. geschickt wird. Fig. 4e zeigt die Einhüllende des von dem Gerät empfangenen Signals
EB.(f.) der Frequenz f1, das an der mit 3.i bezeichneten Stelle erfaßt wird.
Fig. 4f zeigt die Zählimpulse des Taktgebers H2.
Der Zähler 30.i zählt also die Impulse des Taktgebers H2 (Fig. 4f) während der Zeit t., mit t. = 2ri/C. Darin ist C die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen, während r. der Abstand zwischen Boje und Gerät ist.
Es wird ein System fester Koordinaten Oxy definiert, das an die Bojen gebunden ist, wobei Oz die Richtung der Senkrechten ist. Ausgehend von den Werten r-, ... r~r ... r„ bestimmt der Rechner 39 die Koordinatenwerte x(t), y(t) und z(t) des Gerätes für N > 3 zur Zeit t.
Die von dem Manometer gelieferten Meßwerte ermöglichen ferner die Kenntnis der Tiefe h(t) und somit eine bessere Präzision der von dem Rechner 39 berechneten Werte.
Wenn N =2, werden x(t) , y(t) und z(t) ausgehend von den Werten r.. (t) , r2(t) und von h(t) berechnet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird N = 4 gewählt, und das Gerät speichert die Werte r. (t) , r2(t), r.~(t) und r4(t), die dem Rechner 39 zugeführt werden. Ausgehend von den Werten r1 (t) , r2 (t) und r^ (t) werden die Positionen x^
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3 ot ms
y(t)~(t) und z^ (U berechnet.
Der Rechner bestimmt ferner ausgehend von.dea Werten r, (t), r3(tj und r4 (t) die Positionen x(2) (t) , vJ2^ (t) und z(2)(t)
und schließlich berechnet er ausgehend von- den Werten r?(t) , r3(t^ und r4(t) die Positionen χ(3^ (t) , y-t3) (t) und 2r(3/(t) .
Unter zusätzlicher Verwertung der Tiefenmeßwerte h(t) über Gin Glättungsverfahren r z.B. nach der Methode der kleinsten Quadrate/ werden schließlich die Werte der aufeinanderfolgenden Positionen x(t), y(t) und z(t) berechnet.
Ausgehend von diesen Koordinaten bestimmt der Rechner 3 9 die Werte der Geschwindigkeitskomponenten der Strömung in einer waagerechten Ebene zur Zeit t: ~ und
Zur Berechnung dieser Ableitungen wird bei einer bevorzugten Ausführungsform das sogenannte Rutledge-Verfahren angewandt, das in dem Werk "The Mathematics of Physics and Chemistry" von H.Margenau und G.M.Murphy; Van Nostrand Company, 1961, beschrieben ist.
Dieses Rutledge-Verfahren verwertet die aufeinanderfolgenden Wert einer Koordinate, z.B. die Werte xn_2» X n-1' xn+1 und zur Berechnung von ^? für χ = xft durch die Formel:
T2T~|" f(xn-2 " Xn+2J " &(Xn-1 " 5
Die in Abhängigkeit von der Zeit gefundenen Geschwindigkeitskomponenten der Strömung werden schließlich am Ausgang des Rechners 39 in Abhängigkeit von der Tiefe h abgegeben, und zwar nach Vergleich zwischen den Werten, die beim Aufsteigen und beim Absinken des Gerätes gefunden wurden.
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Bei eineffi äusführungsbeispiel sind folgende Werte gewählt!
- Meer es tiefe ^ 6000 in;
-Größe des Bojeflfeldes: 8000 χ 8000 m;
- Sinkgeschwindigkeit des Gerätes! 0/25m/s;
- Dicke des Wasserabschnittes für eine -Messung =* 25 m; und
- Präzision bei der Messung der Strömungsgeschwindigkeiti > 0,15 m/s. "".;.
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Claims (12)

Patentanwälte■Dipl.-lng:3019905Dipl.-lng.Dipl.-Chem.G. LeiserE. Prinz- Dr. G. HauserEinsb«rgerstrasse 19β München 60 22. Mai 1980 THOMSON - CSF 173, Bd. Haussmanfl ?5Q08 PAR I S /Frankreich Unser Zeichen: T 33 24 PATENTANSPRÜCHE
1.^Strömungsmesser bzw. Vorrichtung zum Messen von Meeresströmungen mittels eines ausgehend von einem Schiff versenkten Gerätes, das auf den Meeresboden absinkt und von den Strömungen mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß N akustische Antwortbojen B1, B-, ... B.,... Bn,mit N > 2,auf den Meeresboden abgesenkt und geografisch angeordnet sind, daß die Bojen auf Impulse der von dem Gerät unter Steuerung eines Taktgebers ausgesandten Frequenz f durch Impulse der Frequenzen f^, f~, ... f., Fn ansprechen, daß dap. Gerät die von allen Btijen ausgesandten Impulse empfängt, die an Zähler 30.1, 3Ό.2, ... :30.i, ... 30.N angelegt sind und die jeweilige Laufzeit t-,■■'-, t2, ... t.,_ ... tN zwischen Boje und Gerät bestimmen, /wobei die Abstände r-, r2, ... r., ... rN zwischen den Bojen und dem Gerät gegeben sind durch die Beziehung r. - Ct., worin C die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Schallwellen in dem Milieu ist, daß die aufeinanderfol-
; genden Werte von r. einem Speicher zugeführt werden, der sich in dem Gerät befindet, und daß das Gerät, wenn es in einer bestimmten Tiefe anlangt, von Ballast befreit wird und wieder zur Oberfläche aufsteigt, wo es von dem Schiff wiodor auf-gorionunon wird.
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2.. Strömungsmesser nach Anspruch 1, 'dadurch--gekennzeichnet, daß das Gerät eine im :wes entliehen' kugelförmige Gestalt aufweist.
3. Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß das Gerät ein Manometer enthält,- -das die
aufeinanderfolgenden Tiefenwerte des Cerates liefert, und daß diese Werte an Bord dieses Gerätes von dem
Speicher gespeichert werden. ,
4. Strömungsmesser nach einem der vorstehenden Ansprüche, . dadurch gekennzeichnet, daß N>3 ist und daß nach der Wiederaufnahme des Gerätes durch das Schiff ein an Bord des Schiffes befindlicher Rechner zum einen die Werte der geografischen Koordinaten der Bojen B^, B2, ... B^, ... B„ und zum anderen die Werte der von dem Speicher des Gerätes gelieferten, von der Zeit t abhängigen Abstände r1 (t) , r2(t), ... T1 (t) , ... rN(t) empfängt und daß der Rechner die Werte x(t), y(t) und ζ(t) der aufeinanderfolgenden Koordinaten des Gerätes in bezug auf ein an die Bojen gebundenes Koordinatensystem bestimmt.
5. Strömungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Bojen N = 4 ist, daß der Rechner die Worte r.. (t) , r-(t), r-.(t) und r. (t) cmpfänqt, daß ausgehend von den Werten r- (t) , T2Ct) und r"g (t) der
Rechner die Werte x^ (t) , y^ (t) und z(1' (ty berechnet, daß der Rechner ausgehend von den Werten r* Ct)> r^(t) und r4(t) die Werte x(2) (t) , y(2) (t) und z(2) (t) berechnet und daß der Rechner ausgehend von den Werten
r2(t), r3(t) und r4(t) die Werte xK~" (t) , y(3) (t) und
ζ* '(t) berechnet und daß ein Glättungsverfahren ermöglicht, die Werte von x(t) ausgehend von den aufeinanderfolgenden Werten x(1 ) (t) , x(2) (t) und x(3) (t) , die Werte von yCt) ausgehend von den aufeinanderfolgenden Werten y(1) (t) , y(2) (t) und y(3) (t) sowie die Werte von z(t)
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ausgehend von den aufeinanderfolgenden Werte ζ Ct) und ζ * ^ CtJ zu erhalten.
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6. Strömungsmesser nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenmessungen zur Glättung der Funktionen x(t), Y(t) und ζ (t) verwendet werden.
?. Strömungsmesser nach Anspruch 5/ dadurch gekennzeichnet, daß zur Berechnung der Werte von x(t), y(tj und ζ Ct) die Werte r.. (t) r r~(t) und r, (t) beim Aufsteigen und beim Absinken des Gerätes verwendet werden.
8. Strömungsmesser nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß N = 2 ist und daß die Werte der Koordinaten des Gerätes durch den Rechner ausgehend von den Werten, r.. und r~ und von dem durch das Manometer gelieferten Tiefenwert bestimmt werden.
9. Strömungsmesser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechner einer Anzeigevorrichtung die Werte der Horizontalgeschwindigkeiten der Strömung -rr und -rfr in Abhängigkeit von der Tiefe liefert.
TO. Strömungsmesser nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine Vorrichtung zur Befreiung von Ballast aufweist, die durch die Berührung des Gerätes mit dem Grund ausgelöst wird, wodurch das Aufsteigen des Gerätes an die Oberfläche verursacht wird.
11. Strömungsmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine Vorrichtung zur Befreiung von Ballast aufweist, die durch eine Druckmesservorrichtung ausgelöst wird, die auf eine vorbestimmte Eintauchtiefe eingestellt ist und das Auftauchen des Gerätes an die Oberfläche verursacht.
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12. Strömungsmesser nach, einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät eine Vorrichtung zur Befreiung von Ballast aufweist, die durch eine Zeitmeßvorrichtung ausgelöst wird, die auf eine gegebene Zeit eingestellt ist und das Aufsteigen des Gerätes an die Oberfläche verursacht.
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DE19803019905 1979-05-23 1980-05-23 Stroemungsmesser zum messen von meeresstroemungen in grosser tiefe Withdrawn DE3019905A1 (de)

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