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DE3019635A1 - Verbesserung eines verfahrens zur herstellung von platten-, band- oder folienfoermigen siliziumkristallkoerpern fuer solarzellen - Google Patents

Verbesserung eines verfahrens zur herstellung von platten-, band- oder folienfoermigen siliziumkristallkoerpern fuer solarzellen

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DE3019635A1
DE3019635A1 DE19803019635 DE3019635A DE3019635A1 DE 3019635 A1 DE3019635 A1 DE 3019635A1 DE 19803019635 DE19803019635 DE 19803019635 DE 3019635 A DE3019635 A DE 3019635A DE 3019635 A1 DE3019635 A1 DE 3019635A1
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DE
Germany
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film
film layer
silicon
layer
sintered
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DE19803019635
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Inventor
Christa Dr.-Phys. 8131 Berg Grabmaier
Heinz 8900 Augsburg Holzapfel
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Siemens AG
Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C30B1/00Single-crystal growth directly from the solid state
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Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München ' 3 ' vpA Q g
Verbesserung eines Verfahrens zur Herstellung von platten-, band- oder folienförmigen Siliziumkristallkörpern für Solarzellen.
Zusatz zu Patent (P 29 27 086)
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung eines wie im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Verfahrens des Hauptpatents.
Das Verfahren des Hauptpatents betrifft die Herstellung von platten- oder bandförmigen Siliziumkristallkörpern mit einer der Kolumnarstruktur gleichwertigen Säulenstruktur, wobei diese Siliziumkristallkörper vorrangig für Solarzellen verwendbar und geeignet sein sollen.
Aus dem bereits druckschriftlich bekannten Stand der Technik sind schon eine Anzahl Verfahren zur Herstellung von Siliziumkristallkörpern für Solarzellen bekannt, wobei jedoch diese Verfahren zu kostspielig sind, insbesondere weil sie ein Sägen des nach an sich herkömmlichen Kristallzüchtungsmethoden hergestellten Siliziumkörpers zu den für Solarzellen notwendigen Kristallscheiben erfordern.
Das obengenannte nicht vorveröffentlichte Hauptpatent betrifft die Erzeugung von bei der Herstellung bereits als Platten oder Bänder oder Folien anfallende Siliziumkristallkörper mit einer der Kolumnarstruktur gleichwertigen Säulenstruktur, die sich dannlleicht zu fertigen großflächigen Solarzellen endverarbeiten lassen.
Bei dem Verfahren des Hauptpatents erfolgt die Herstellung der Platten, Bänder oder Folien ohne Aufschmelzen
BtS 1 BIa / 19.5.1980
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des den Siliziumkörper bildenden Grundmaterials, nämlich indem als Ausgangsmaterial verwendetes Siliziumpulver mit einer Körnung kleiner 1 /um mit einem Binder zu einem Schlicker verrührt wird, daß dieser Schlicker mit einem Ziehschuh auf einer Unterlage zu einer Folie ausgezogen und getrocknet wird, daß dann die Unterlage entfernt und daß weiterhin die Siliziumfolie auf einer temperaturbeständigen inerten Unterlage in Schutzgasatmosphäre in einer unterhalb 143O°C liegenden Sintertemperatur so gesintert wird, daß eine Lage von einkristallinen Siliziumkörpern mit einem der Foliendicke angepaßtem Durchmesser entsteht. Als weitere Ausgestaltungen dieses grundsätzlichen Verfahrens des Hauptpatents kann die Zugabe von Sinterhilfen zum Siliziumpulver, z.B. von Germanium, mit einem Anteil von maximal 5% vorgesehen sein. Es empfiehlt sich, beispielsweise die Temperaturverteilung im Sinterofen so einzustellen, daß in Dickenrichtung der Folie ein Temperaturgradient entsteht. Als Unterlage für das Sintern ist als zweckmäßig vorgeschlagen, Quarzglas zu verwenden, das für den Aufbau der Säulenstruktur mit in periodischen Abständen vorhandenen Kristallisationskeimzentren versehen ist. Solche Zentren können spitzenförmige Erhebungen in der vorgesehenen Säulenstruktur des Siliziummate.rials angepaßten Abständen sein. Für die Verwendung als Solarzelle werden Dotierungsstoffe, wie z.B. Arsen und/oder Bor, dem Siliziummaterial zugesetzt, wobei dies z.B. zusammen mit der Sinterhilfe in Form der Zugabe arsenhaltiger oder borhaltiger Germaniumlegierung erfolgen kann.
Weiter ist vorgeschlagen worden, als Binder eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol zuzusetzen. Besonders wirtschaftlich ist das Herstellungsverfahren, wenn im Durchlaufverfahren gearbeitet wird, wobei beim Ziehen
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der Siliziumfolie bei feststehendem Ziehschuh die zu beschichtende Unterlage der sich bildenden Folie aus Schlicker mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegt wird. Vor dem Sintern kann die bandförmige Siliziumfolie entsprechend den gewünschten Abmessungen der herzustellenden Solarzellen in einzelne Platten zerteilt werden, so daß nicht nur das Sägen in Scheibenform, sondern sogar das Aufteilen in vorgegeben große Siliziumplättchen bereits vor dem Sintern durchgeführt sein kann.
Das Sintern des Siliziumpulvers zu Siliziumkörnern tritt bereits deutlich unterhalb des Schmelzpunktes des Siliziums (143O0C) ein. Die großen Körner wachsen dabei auf Kosten der kleineren Körner solange, bis die Orientierung über die Dicke der Folie bzw. der entstehenden Siliziumplatte gleich ist. Hierzu ist die bereits oben erwähnte Temperaturverteilung im Sinterofen angepaßt zu wählen, nämlich daß ein Temperaturgradient vorliegt. Der gleiche Effekt kann auch erzielt werden.mit Hilfe der beispielsweise aus Quarzglas bestehenden Platte mit der bereits erwähnten Periodizität von Singularitäten, insbesondere spitzenförmigen Erhebungen, die zusammen mit der passend gewählten Temperaturverteilung das Kornwachstum an der Berührungsfläche zwischen Unterlage und darauf befindlichem Siliziumschlicker injiziert und die erwünschte Säulenstruktur in Dickenrichtung begünstigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung des Verfahrens nach dem 30' Hauptpatent anzugeben, mit dem Ergebnis, eine möglichst porenfreie bzw. dichtgesinterte Siliziumfolie zu erhalten.
Diese Aufgabe wird für ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Kennzeichens des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Weitere Erläuterungen der Erfindung gehen aus der nachfolgenden, anhand der Figuren gegebenen Beschreibung hervor.
Fig.1 zeigt eine Vorrichtung zum Folienziehen nach dem riauptpatent.
Fig.2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig.1 zeigt eine für die Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent geeignete Vorrichtung für das Folienziehen eines Schlickers. Solche Vorrichtungen sind auf anderem Gebiet, nämlich der Herstellung von Elektrokeramik, bekannt. Mit 1 ist in Fig.1 ein Trichter bezeichnet, der mit dem Schlicker 2 zu füllen ist. Der Schlicker besteht beispielsweise aus 50 g Siliziumpulver mit einem Korndurchmesser kleiner als 1 vum, das mit 30 cnr wässerigem Polyvinylalkohol (5%ig) als Bindemittel angeteigt ist. Der Siliziumschlicker 2 kann auch die Zugaben von wie bereits erwähnten Dotierungen und Sinterhilfen enthalten. Durch das Ventil 3, dessen öffnung beispielsweise auf 0,4 mm eingestellt ist, hindurch gelangt der Siliziumschlicker 2 auf die mit 300/um dicker Hostaphan-Folie 4 belegte Glasplatte 5, die in das Unterteil 9 des Zieh- · schuhes eingelassen ist. Durch Relativbewegung von Glasplatte 9 und Trichter 1 gegeneinander, z.B. Bewegung des Trichters 1 in Richtung des Pfeils 6, erfolgt das Ausziehen der Siliziumfolie 7 am Abstreifer 8. Nach dem Trocknen an Luft ist die Folie 7 bereits so stabil, daß die Hostaphan-Folie 4 abgezogen werden kann und nunmehr eine freitragende Siliziumfolie vorliegt, die auf einer entsprechenden temperaturbeständigen Unterlage in einem Argon-Gasstrom bei z.B. 1350 C mindestens 15 min lang gesintert wird. Körner, die kleiner als 1/um sind, verdichten sich und werde^n so groß, daß Körner entstehen,
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deren Durchmesser größer als die Foliendicke (150 /um) ist. Das Kornwachstum kann durch wie bereits erwähnte Sinterhilfen gesteuert werden, die Flüssigphasen an den Korngrenzen bilden. Dabei ist zu beachten, daß diese Sinterhilfen möglichst homogen in dem Schlicker, d.h. in der Folie, enthalten sind. Die Verteilung des Dotierstoffes kann insbesondere dadurch begünstigt werden, daß aus den in Frage kommenden Dotierstoffen ein solcher ausgewählt wird, dessen Verteilungskoeffizient in der Flüssigphase höher ist als im Siliziumkorn, so daß sich eine Anreicherung des Dotierstoffes an den Korngrenzen ergibt. Dies führt zu entsprechend homogener Verteilung des Dotierstoffes. Auf diese Weise lassen sich bei Verwendung einer Germanium-Arsen-Legierung (mit maximal Λ% Arsen) η-dotierte Siliziumkörper und bei Verwendung einer Germanium-Bor-Legierung (maximal 1% Bor) p-dotierte Siliziumkörper in beliebiger Größe herstellen, in denen durch Eindiffusion mit einem Dotierstoff, der jeweils entgegengesetzten Leitungstyp erzeugt, ein pn-übergang erzielt wird.
Die nunmehr zu beschreibende erfindungsgemäße Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Lehre nach dem Hauptpatent dient dazu, mit Sicherheit porenfreie gesinterte Siliziumfolie für Solarzellen herzustellen.
Die vorliegende Erfindung geht von der Überlegung aus, für das Dichtsintern der gegebenenfalls auch Germanium mit weniger als 5 Atom# enthaltenden Siliziumfolienschichten, hergestellt aus dem Schlicker, Germanium als Sinterhilfsmittel zu verwenden. Dieses Germanium wird gemäß der vorliegenden Erfindung als Pulver auf die Oberfläche der Siliziumfolienschicht möglichst gleichmäßig verteilt aufgestreut. Insbesondere kann in der wie in der Fig.2 angedeuteten Weise gearbeitet werden,
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daß eine Siliziumfolienschicht 42 auf ihrer oberen Oberfläche mit mit 44 bezeichneten Germaniumpulver bestreut wird und eine weitere gleichartige Siliziumfolienschicht 43 auf die Folienschicht 42 - genauer auf die darauf befindliche Germanium-Streupulverschicht aufgelegt wird. Diese im Endergebnis denn dicht aufeinanderliegenden Folienschichten 42 und 43 werden auf der inerten Sinterunterlage bei den vorgegebenen Sintertemperaturen gesintert, wobei die obere Folienschicht 43 gegebenenfalls mit einer weiteren inerten Platte beschwert ist, damit sich die Folienschichten 42, 43 beim Sintern nicht verziehen. Es kann auch ein ganzer Stapel aus übereinanderliegenden Folienschichten 42, 43 aufgesetzt werden, wobei zwischen je zwei Schichten eines Schichtpaares 42, 43 - wie für ein einzelnes Paar Schichten 42, 43 dargestellt - aufgestreutes Germaniumpulver vorgesehen ist. Es kann auch zwischen einer jeden Folienschicht 42, 43 ... eines ganzen Stapels noch ungesinterter Folienschichten je
20· eine Schicht 44 aus Germaniumpulver vorgesehen sein.
Die Sinterung läuft derart ab, daß das frühzeitig schmelzende Germaniumpulver das ansonsten nicht bis zur Schmelzphase gelangende Silizium der Folienschichten 42 und 43 an der jeweiligen mit dem Germaniumpulver in Berührung stehenden Oberfläche des Siliziums dieses anlegiert und eine dünnschichtige Schmelzphase bildet.
Das Germanium 44 wirkt aber nicht nur als Sinterhilfsmittel im Sinne der Erzeugung einer die Poren schliessenden Schmelzphase, sondern auch als Trennmittel, denn überraschenderweise lassen sich die beiden dann gesinterten Folienschichten 42 und 43 ohne Schwierigkeiten voneinander trennen, d.h. man erhält problemlos die 35
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einzelnen der im Stapel gesinterten Siliziumschichten 42 und 43.
4 Patentansprüche 2 Figuren
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Claims (4)

Patentansprüche;
1. Verfahren zum Herstellen von platten- oder bandförmigen Siliziumkristallkörpern mit einer der Kolumnarstruktur gleichwertigen Säulenstruktur, insbesondere geeignet zur Weiterverarbeitung for großflächige Solarzellen, ohne Aufschmelzen des den Siliziumkörper bildenden Grundmäterials, mit den Merkmalen, daß
a) Siliziumpulver mit einer Körnung <1/um mit gegebenenfalls vorgesehenen Zugabestoffen mit einem Binder vermischt zu einem Schlicker verrührt wird,
b) der Schlicker mit einem Ziehschuh auf einer Unterlage zu einer Folienschicht ausgezogen, die Folienschicht getrocknet und die Unterlage entfernt wird,
c) die Folienschicht auf einer temperaturbeständigen, inerten Unterlage in Schutzgas-Atmosphäre bei einer unterhalb 14300C liegenden Sintertemperatur so gesintert wird, daß eine Lage von einkristallinen Siliziumkömern mit einem der Dicke der Folienschicht angepaßten Durchmesser entsteht,
gekennzeichnet dadurch, daß vor dem Sintern die Folienschicht (42) mit einer Schicht aus Germaniumpulver (44) versehen'wird und diese mit Germaniumpulver (44) beschichtete Folienschicht (42) gesintert wird.
2, Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß auf die Schicht aus Germaniumpu!1 ver (44) einer ersten Folienschicht (42) eine weitere Folienschicht (43) aufgelegt wird und dieses Paar Folienschichten (42, 43) gemeinsam gesintert wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die zu sinternden Folienschichten (42, 43...) zu einem Stapel aufeinander angeordnet werden, wobei zwischen Jeweils zwei Folienschichten (42,43) Siliziumpulver (44) vorgesehen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen jeder Folienschicht (42,43 ...) des Stapels Germaniumpulver (44) vorgesehen ist.
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DE19803019635 1980-05-22 1980-05-22 Verbesserung eines verfahrens zur herstellung von platten-, band- oder folienfoermigen siliziumkristallkoerpern fuer solarzellen Withdrawn DE3019635A1 (de)

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