DE3019604A1 - Saegefuehrungs-einheit fuer einen gehrungsspannstock - Google Patents
Saegefuehrungs-einheit fuer einen gehrungsspannstockInfo
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Description
THE STANLEY WORKuS New Britain, Connecticut,, V.St.A.
Sägeführungs-Einheit für einen Gehrungsspannstock
Gehrungsspannstöcke werden zum Zuschneiden von Werkstücken unter verschiedenen, von rechten Winkeln abweichenden Winkeln
oder mit präzisen geraden Schnitten, insbesondere in der Möbelschreinerei, der Türstockzimmerung u. dgl. sowie
für die Herstellung von Formleisten eingesetzt. Verschiedene Ausführungen von Gehrungsspannstöcken werden benutzt bzw.
wurden vorgeschlagen, von einfachen kanalförmigen Ausbildungen
mit Führungskerben oder -schlitzen in ihren gegenüberliegenden Wandungen bis zu sehr komplizierten und teuren
Ausführungen, bei denen zwei Führungszapfen vorgesehen sind,
die die Säge aufnehmen und von denen einer (oder beide) längs dem Bett des Gehrungsspannstocks relativ zum anderen verschiebbar
ist zur Herstellung der erwünschten Winkellage der Säge relativ zu Führungsflächen, an denen das Werkstück anliegt.
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Bei einer anderen Art von Gehrungsspannstock sind zwei Sägeführungs-Organe
drehbar auf einem einzigen Zapfen gelagert und um diesen verschwenkbar zur Herstellung der erwünschten
Winkellage der von der Einheit gehalterten Säge relativ zu der Führungsfläche und dem Werkstück. Um die Sägeführungs-Organe
in der erwünschten Lage zu halten, müssen sie in der erwünschten Schwenklage auf dem Zapfen nach dem Verschwenken
festgelegt werden, wofür verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen wurden. Eine der brauchbarsten ist ein Keil, der
in und außer Eingriff mit Vertiefungen an einem Teil bewegbar ist, das zu der Halterung für die Sägeführungs-Organe
gehört und um den Zapfen schwenkbar ist.
Ein bei solchen Sägeführungs-Organen auftretendes Problem besteht
darin, daß sie die Abwärtsbewegung der dazwischen befindlichen Säge einschränken, so daß die Schnittiefe im Werkstück
häufig durch den Betrag der den Sägeführungs-Organen auf dem Zapfen möglichen Axialbewegung begrenzt ist. Wenn
Anlagestücke an den Sägeführungs-Organen als Anlageflächen
verwendet werden, können ferner die Anlagestücke nicht vertikal miteinander ausgerichtet werden, so daß sich ine
gewisse Schwankung der vertikalen Höhe der Säge über deren Länge ergibt, wenn die Säge an den Anlagestücken anliegt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen Sägeführungs-Einheit
für einen Gehrungsspannstock, bei der sich die Säge zwischen den Sägeführungs-Organen abwärtsbewegen
kann, um die erzielbare Schnittiefe zu vergrößern. Dabei sollen die Teile des Gehrungsspannstocks in einfacher Weise
und relativ kostengünstig herstellbar sein, und Schieber sollen vertikal verschiebbare Druckflächen für die Säge bilden;
ferner sollen die Schieber Anlagestücke aufweisen, die an den Enden des Sägeführungs-Organs unabhängig vertikal bewegbar
sind .
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Die Sägeführungs-Einheit nach der Erfindung für einen
Gehrungsspannstock ist gekennzeichnet durch zwei Sägeführungs-Organe,
zwischen denen eine Säge aufnehmbar ist und die nahe ihren Enden an ihren gegenüberliegenden Oberflächen
vertikal verlaufende Führungen aufweisen, durch einander gegenüberliegende Paare von Schiebern, die verschiebbar an
den Sägeführungs-Organen sitzen und zueinander verlaufende Anlagestücke aufweisen, wobei die Schieber Führungen haben,
die mit den Führungen der Sägeführungs-Organe zusammenwirkend eine im wesentlichen ausgerichtete Vertikalbewegung der Anlagestücke
an den Sägeführungen bewirken, durch ein Vorspannelement,
das die Schieber an den Sägeführungs-Organen längs deren Führungen nach oben vorspannt, und durch eine die
Sägeführungs-Organe in der Montagestellung festlegende Einheit, so daß die Anlagestücke Anlageflächen für die zwischen
den Sägeführungs-Organen aufgenommene Säge bilden und relativ zu den Sägeführungs-Organen gegen den Druck des Vorspannelements
durch den von der Säge während des Einschneidens in ein Werkstück ausgeübten Abwärtsdruck nach unten
verschiebbar sind.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungen der Sägeführungs-Organe jeweils einen
vertikal verlaufenden Kanal aufweisen, und daß jeder Schieber einen verschiebbar in den Kanälen sitzenden Abschnitt
aufweist; ferner ist vorgesehen, daß die Kanäle Schlitze sind, die die Sägeführungs-Organe durchsetzen, und daß die
Führungen in den Schlitzen sitzende Stegabschnitte aufweisen, wobei die Anlagestücke und die Führungen Abschnitte von
an den Sägeführungs-Organen verschiebbar angeordneten Schiebern sind und die Schieber Hauptteile aufweisen, die an der
Außenfläche der Sägeführungs-Organe angeordnet sind.
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In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Führungen jedes Sägeführungs-Organs zwei in Vertikalrichtung
beabstandete Kanäle aufweisen, und daß jeder Schieber zwei in Vertikalrichtung beabstandete Abschnitte
aufweist, die verschiebbar in den Kanälen sitzen, wobei die Anlagestücke im untersten Kanal angeordnet sind; ferner ist
vorgesehen, daß die Kanäle Schlitze sind, die die Sägeführungs-Organe
durchsetzen, und daß die Schieber in den Schlitzen befindliche Stegabschnitte aufweisen, wobei die
Anlagestücke und die Schieberführungen Abschnitte von Schiebern μπιίαβεεη, die an den Sägeführungs-Organen verschiebbar
angeordnet sind, und die Schieber Hauptteile aufweisen, die an der Außenfläche der Sägeführungs-Organe angeordnet sind.
In bevorzugter Ausbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das Unterende jedes obersten Kanals der Sägefuhrungs-Organe
eine Querschulter bildet und das Vorspannelement eine Feder ist, die zwischen der Querschulter und
der untersten Fläche des oberen der in Vertikalrichtung beabstandeten
Stegabschnitte der Schieberführung wirksam ist; dabei ist das Vorspannelement eine Druckfeder; ferner ist vorgesehen,
daß die Oberfläche der oberen Schieberführung innerhalb der Vertieung in der Innenfläche des Sägeführungs-Organs
liegt und das Anlagestück eine Querschulter aufweist, die von der Innenfläche des Sägeführungs-Organs vorspringt, so
daß die zugehörige Säge daran anliegt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine Abdeckung vorgesehen,
die im oberen Abschnitt jeder Vertiefung der Sägeführungs-Organe
angeordnet ist und die Feder in den Schlitzen abdeckt und festlegt.
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Durch die Erfindung wird also eine Sägeführungs-Einheit für
einen Gehrungsspannstock angegeben, mit zwei Sägeführungs-Organen,
die an ihren gegenüberliegenden Flächen vertikale Führungen aufweisen. Schieber sitzen verschiebbar in den
Sägeführungen und weisen aufeinander zu verlaufende Anlagestücke
sowie Führungen auf, die mit den Führungen der Sägeführungs-Organe
zusammenwirken. Ein Vorspannelement beaufschlagt die Schieber nach oben, aber durch den von der Säge
auf die Anlagestücke ausgeübten Druck werden die Schieber abwärtsbewegt, so daß die erzielbare Schnittiefe vergrößert
wird. Die zusammenwirkenden Führungen umfassen vorzugsweise Schlitze in den Sägeführungs-Organen und Stegabschnitte
an den Schiebern, die in den Schlitzen sitzen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Gehrungsspannstocks, wobei in Strichlinien eine eingespannte
Säge und Werkstückzwingen und Richtlineale strichliniert in verschiedenen Stellungen gezeigt
sind ;
Fig. 2 eine Teildraufsicht auf den Gehrungsspannstock
nach Fig. 1, wobei die Sägeführungs-Einheit in Vollinien für einen geraden oder rechtwinkligen
Sägeschnitt und in Strichlinien für Winkelschnitte gezeigt und ferner ein auf dem
Bett gehaltertes Werkstück vorgesehen ist;
Fig. 3 eine Schnittansicht 3-3 nach Fig. 1 in größerem Maßstab;
Fig. k eine Teil-Schnittansicht des Gehrungsspannstocks
in größerem Maßstab, wobei die Keil- und Führungssegment-Einheiten in Vollinien
in der einen Stellung und in Strichlinien in einer anderen Stellung gezeigt sind;
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| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
| Fig. | 7 |
| Fig . | 8 |
| Fig . | 9 |
eine Teil-Schnittansicht 5-5 nach Fig. A-; eine Teil-Schnittansicht des Keil- und
Führungssegmentteils der Vorrichtung nach Fig. A- längs der Schnittlinie 6-6;
eine Teil-Schnittansicht 7-7 nach Fig. 1 in größerem Maßstab;
eine Teil-Explosionsansicht eines Ausführungsbeispiels der Sägeführungs-Einheit;
eine Teil-Draufsicht auf die Sägeführungs-Einheit
nach Fig. 8, wobei Teile weggebrochen sind ;
Fig. 10 eine Teil-Ansicht der Innenfläche eines der Sägeführungs-Organe , so daß der Innenaufbau
ersichtlich ist, wobei ein Schieber in Strichlinien in einer anderen Stellung zu sehen ist;
Fig. 11 eine Teil-Schnittansicht 11-11 nach Fig. 10, wobei eine in Strichlinien gezeigte Säge auf
den Sägeführungsschieber wirkt;
Fig. 12 eine Teil-Explosionsansicht einer Sägeführungs-Einheit;
Fig. 13 eine teilweise schematische Teil-Draufsicht
auf die Sägeführungs-Einheit mit einem zwischen den Schiebern aufgenommenen Sägeblatt;
Fig. IA- eine Teil-Explosionsansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Sägeführungs-Einheit;
Fig. 15 eine Teil-Draufsicht auf die Einheit nach
Fig. IA-, wobei Teile weggebrochen sind; und
Fig. 16 eine Teil-Schnittansicht 16-16 nach Fig. 15.
Fig. 1 zeigt einen Gehrungsspannstock gemäß einem Ausführungsbeispiel,
umfassend ein Untergestell 10, einen vertikalen Führungszapfen 12, eine Sägef ührungs-Einheit IA-, die
drehbar auf dem Führungszapfen 12 angeordnet ist, und eine
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Feststellkeil-Einheit 16, die die Sägeführungs-Einheit 14·
in verschiedenen eingestellten Drehlagen feststellt. Eine Rücksäge 18 des Typs, wie sie in Gehrungsspannstücken verwendet
wird, ist in Strichlinien eingezeichnet.
Das Untergestell 10 umfaßt (vgl. die Fig. 1-5 und 7) einen Hauptteil 20 mit einem horizontalen Bett 22 und zwei vertikalen
Führungsabschnitten 24·, 25, die sich längs dem hinteren Rand erstrecken. Das Bett 22 weist eine längsverlaufende
Vertiefung 26 auf, die an ihrer Rückseite durch die Führungsabschnitte 24-, 25 begrenzt ist und in der die Schneidplatte
28 liegt, deren Oberfläche sich über die verbleibende Oberseite des Betts 22 erstreckt.
Nach Fig. 3 ist das Bett 22 mit nach unten vorstehenden Rippen 30 und Vorsprüngen 32, 34· nahe seinen Enden gegossen.
Das Untergestell 10 umfaßt ferner zwei Schenkel 36, die Arretierausnehmungeη 38 zur Aufnahme der Vorsprünge 32 aufweisen
und durch Gewindeelemente 4-0, die sie durchsetzen und in die Vorsprünge 34- geschraubt sind, mit dem Hauptteil
20 festgelegt sind. Nach Fig. 7 ist die Unterseite des Betts 22 in seiner Längserstreckung mittig mit zwei Verstärkungsvorrichtungen, bestehend aus Rippen 52, die von Vorsprüngen
54· ausgehen, versehen. Schrauben 56 verlaufen in den Vorsprüngen 54· nach oben durch das Bett 22 und legen die
Schneidplatte 28 in ihrer Lage fest.
Die vertikalen Führungsabschnitte 24-, 25 sind hohl, und die
Innen- oder Vorderflächen sind durch vertikal verlaufende Kanäle bzw. Nuten 4-6 und Rippen 4-8 gebildet, wobei die Rippen
4-8 eine gemeinsame Vertikalebene definieren und die Oberfläche bilden, an der das Werkstück 50 (vgl. Fig. 2) anliegt.
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Am inneren oder zentralen Rand des vertikalen Führungsabschnitts 24 sind damit einstückig eine Halte- und Führungsstütze 58, deren Höhe in Vertikalrichtung größer als diejenige
des Führungsabschnitts 24 ist, und eine Vorderwand 64, die in der durch die Rippen 48 definierten Ebene liegt,
gebildet. Als Fortsetzung der Basis der Stütze 58 ist ein hochkant verlaufender Sockel 62 gebildet, dessen Vorderfläche
in der Ebene der Rippen 48 und der Vorderwand 64 der
Stütze 58 liegt.
Die Stütze 58 hat im wesentlichen U-Querschnitt, so daß ein
sich zum Sockel 62 öffnender Kanal 60 gebildet ist. Die Vorderwand 64 ist im wesentlichen L-förmig, so daß das Oberende
der Vorderseite der Rückwand 66 freiliegt, und das Bett 22 weist angrenzend an die Rückwand 66 der Stütze 58 einen
Schlitz 68 auf.
Nach Fig. 4 weist der Sockel 62 in seiner Oberfläche eine im wesentlichen kreisförmige Befestigungsvertiefung 70 im Abstand
von der Stütze 58 auf, und eine koaxiale Öffnung 72 durchsetzt den Sockel. In der Befestigungsvertiefung 70 ist
der Zapfen 12 aufgenommen und darin durch ein Gewindeelement 74 gesichert, das in das Unterende des Sockels geschraubt ist.
Wie bereits erwähnt, ist die Sägeführungs-Einheit 14 drehbar
auf dem Zapfen 12 gelagert und ferner darauf axial verschiebbar. Die Einheit 14 umfaßt eine gekrümmte Indexplatte 76
mit einer Vielzahl von V-förrnigen Einkerbungen 78, die um einen Teil des Plattenumfangs beabstandet vorgesehen sind,
ein erste Sägeführungs-Organ 80 und ein zweites Sägeführungs-Organ
82. Das erste Sägeführungs-Organ 80 weist einen Befestigungsteil 84 auf, der ein zylindrisches Durchgangsloch 86,
in dem der Zapfen 12 sitzt, aufweist, und der Befestigungsabschnitt 84 umfaßt an seiner Basis nahe der Indexplatte 76
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ein nach außen konisches gewölbtes Segment 88 mit gering kleinerem Radius als die Indexplatte. Nach den Fig. 4 und 6
ist die Indexplatte 76 ein Kreissegment und weist eine Durchgangsöffnung 90 auf, die mit der Öffnung 86 koaxial
ist und ebenfalls von dem Zapfen 12 durchsetzt wird. Zwei Sicherungsschrauben 92 sitzen in größeren Öffnungen in dem
Bogensegment 88 und durchsetzen dieses und sind in zugehörige Öffnungen in der Indexplatte 76 geschraubt, so daß
die beiden Elemente in einer bestimmten Einstellage fest miteinander verbunden sind. Nach den Fig. 1 und 6 trägt
das Bogensegment 88 Markierungen 94, die mit den Einkerbungen
78 der Indexplatte 76 zusammenwirken. Eine Flügelschraube 96 verläuft radial durch den Befestigungsteil 84 und ist
fest in diesen geschraubt. Nach Fig. 6 wirkt ihr Innenende auf den Außenumfang des Zapfens 12, so daß die Sägeführungs-Einheit
IA- in einer vorbestimmten Axiallage längs der Länge
des Zapfens 12 gehalten wird.
Außerdem weist das erste Sägeführungs-Organ 80 einen aufrechten,
im wesentlichen rechteckigen Rahmenteil 98 auf, der sich zu beiden Seiten des Befestigungsteils 84 und auf der
entgegengesetzten Seite der Mittenlinie des Zapfens 12 von der Bogenfläche des Segments 88 erstreckt. Das zweite Sägeführungs-Organ
82 ist relativ zum Rahmenteil 98 so ausgebildet und hat solche Abmessungen, daß es damit zusammenwirkt;
die nachstehende Erläuterung bezieht sich auf beide Organe.
Das Sägeführungs-Organ 82 ist im wesentlichen rechteckig und
umfaßt vertikal verlaufende Schenkel 100, einen unteren Querträger 102 und einen oberen Querträger 104. Die Innenseite
106 jedes Schenkels 100 weist eine lange vertikale Vertiefung 108, die sich zum unteren Rand des Schenkels erstreckt,
sowie einen Vertikalschlitz 110 geringerer Breite und Länge auf, der sich vom unteren Rand aufwärts durch die
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Gesamtdicke des Schenkels innerhalb der Vertiefung 108 erstreckt.
Ein umgekehrt T-förmiger Schlitz 112 verläuft innerhalb der Vertiefung 108 an einer Stelle oberhalb des
Schlitzes 110, so daß in der Vertiefung 108 eine Querschulter 114 gebildet ist.
Nach den Fig. 12 und 13 verläuft längs dem unteren Rand des unteren Querträgers 102 an dessen Innenseite eine flache
Rippe 116, die über ihre Gesamtlänge im wesentlichen konkav ist. Ferner sind in der Innenfläche 106 der Schenkel 100
über den Vertiefungen 108 kleine, im wesentlichen viereckige Ausnehmungen 118 gebildet. Die Außenseite 124· weist
zwei Längsausnehmungen 120 auf, die längs dem oberen Querträger 104 und in die Schenkel 100 hinein verlaufen und
mittig eine Nase 122 aufweisen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 und 9 weist das
erste Sägeführungs-Organ 80 in der Mitte der Innenfläche an
der Oberkante des oberen Querträgers 104 einen Vorsprung
126 auf, der eine ebene vertikale Fläche 127 hat. Das zweite Sägeführungs-Organ 82 weist in der Mitte des oberen Rands
seines Querträgers 104 einen mit dem ersten Vorsprung zusammenwirkenden
Vorsprung 128 auf, der eine in Horizontalrichtung konvexe vertikale Fläche 130 hat. Dadurch kann der
Vorsprung 128 an der vertikalen Fläche 127 des Vorsprungs 126 schaukeln oder schwingen und ermöglicht eine Schaukeloder
Pendelbewegung des zweiten Sägeführungs-Organs 82 längs dem ersten Sägeführungs-Organ 80. Um die beiden
Organe 80, 82 in der richtigen Position zu halten, weist das erste Sägeführungs-Organ 80 zwei vorspringende Zapfen
132 an der Innenseite 106 seiner Schenkel 100 nahe deren oberen Enden auf, und das zweite Sägeführungs-Organ 82 weist
nahe den oberen Enden seiner Schenkel 100 damit zusammenwirkende zylindrische Öffnungen 134 auf. Zum Festlegen der beiden
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zusammengefügten Sägeführungs-Organe 80, 82 durchsetzt
eine Flügelschraube 136 ein Loch 138 im oberen Querträger 104· des zweiten Sägeführungs-Organs 82 unterhalb des Vorsprungs
128, und diese Flügelschraube 136 ist in ein zugehöriges Gewindeloch 140 im oberen Querträger 104 des ersten
Sägeführungs-Organs 80 geschraubt.
Nach den Fig. 1, 2 und 8-13 sitzen in den Schlitzen 110, und Vertiefungen 108 der Schenkel 100 jedes Sägeführungs-Organs
80, 82 verschiebbar Sägeführungs-Schieber 142. Diese
umfassen einen länglichen Körper 146, der an der Außenseite 124 der Schenkel 100 angeordnet ist und eine ebene Innenfläche
148 aufweist, die längs der Außenseite 124 der Schenkel 100 verschiebbar ist. Im Abstand vom Oberende ist an der
INnenfläche 148 ein T-förmiger Leitvorsprung 150 angeordnet,
der durch einen Steg, der sich durch den vertikalen Teil des Schlitzes 112 erstreckt und in diesem gleitet, sowie
durch einen Kopf gebildet ist, der in der Vertiefung 108 gleitet. Unterhalb des Leitvorsprungs 150 weisen die Sägeführungs-Schieber
142 ferner im Abstand einen länglichen Vorsprung 152 mit im wesentlichen T-Querschnitt auf, der
durch einen länglichen vertikalen Führungsschaft 154, der den
Schlitz 110 durchsetzt und darin verschiebbar ist, sowie einen Kopf oder Anlageteil 156 gebildet ist, der in der
Vertiefung 108 gleitet. Wie am besten aus Fig. 11 ersichtlich ist, hat der Kopf des Leitvorsprungs 150 relativ geringe
Dicke, so daß er innerhalb der Tiefe der Vertiefung 108 liegt; dagegen ist der Anlageteil 156 dicker und hat
konvexen Querschnitt, so daß seine Oberfläche über die durch die Innenfläche 106 und die flache Rippe 116 gebildete
Ebene hinaus vorsprings (vgl. Fig. 13).
Nach den Fig. 10-12 sitzt ein Ende einer Schraubenfeder
auf der Querschulter 114 des Sägeführungs-Organs 82, und das
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andere Ende der Schrauben- oder Druckfeder 158 liegt an der Unterseite 160 des Schafts des Leitvorsprungs 150 an,
so daß die Sägeführungs-Schieber 14-2 an den Schenkeln 100
nach oben vorgespannt sind. In den weiten oder Kopfteil des T-förmigen Schlitzes 112 sind zwei im wesentlichen T-förmige
Halteelernente 162 eingesetzt, die die Druckfeder 158 in dem Schlitz 110 halten, so daß ein Knicken der Feder
beim Zusammendrücken derselben vermieden wird. Nach Fig. 11 sitzt ein auslenkbarer Abdeckeinsatz 164 im Schnappsitz
in quer verlaufenden Schlitzen in den gegenüberliegenden Flächen des Kopfs des Leitvorsprungs 150 und des Anlageteils
156, so daß die Feder 158 eingeschlossen ist und sich eine ununterbrochene Fläche an der Innenseite 106 des
Sägeführungs-Organs 82 ergibt.
Die Feststellkeil-Einheit 16 ist am besten in den Fig. 3-6
zu sehen. Ein Feststellkeil ist ein gestanztes plattenartiges Element 166 mit einem im wesentlichen vertikal verlaufenden
Hauptteil 168, der verschiebbar an der Vorderseite der Rückwand 66 der Stütze 58 angeordnet ist, und mit einem
davon nach unten verlaufenden versetzten Schwenkarm 170, der von dem Zapfen 12 weg durch den Schlitz 68 in dem Bett 22
verläuft. Der vertikale Randabschnitt des Hauptteils 168 angrenzend an den Zapfen 12 ist abgebogen, so daß seine
Kante einen im wesentlichen V-förmigen Mitnehmer 172 bildet, der so ausgebildet ist, daß er fest in den Einkerbungen
der Indexplatte 76 sitzt. Das Unterende des Schwenkarms des Keils 166 weist einen nach unten verlaufenden Schlitz
17A- auf, in dem ein federnder Drehzapfen 176 des Hauptteils
20 aufgenommen ist, der den Drehpunkt bildet. Angrenzend an das Oberende weist der von dem Zapfen 12 beabstandete Rand
des Hauptteils 168 einen nach vorn vorspringenden Arm 178 auf, der ergriffen werden kann, um eine Schwenkbewegung zu
bewirken; auf dem Arm ist eine Kunstharzmanschette 180 angebracht, so daß eine gute Grifffläche erhalten wird.
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Nach den Fig. 4- und 5 umfaßt der Hauptteil 168 ein in
Vertikalrichtung beabstandetes Paar von Verstärkungs-Vorsprüngen 182 und zwischen diesen einen bogenförmigen Schlitz
184·, der nach unten zum Zapfen 12 hin geneigt ist. Ein ein Gewinde aufweisendes Befestigungselement 186 hat einen
großen Kopf 188, der gegen die Vorderfläche des Hauptteils 168 um den Schlitz 184· wirkt, und einen Schaft 190, der den
Schlitz 184- und eine zugehörige kreisförmige Öffnung 192 in der Rückwand 66 der Stütze 58 durchsetzt. Eine Flügelmutter
194 ist gegen eine Beilegscheibe 196 und damit gegen
die Rückfläche der Rückwand 66 der Stütze 58 festgezogen, so daß der Keil 166 in bündigen Oberflächenkontakt mit der
Vorderfläche der Rückwand 66 der Stütze 58 gebracht und in dieser Stellung gehalten wird.
Nach Fig. 4· ist der Keil 166 um den Drehpunkt 176 mittels einer Blattfeder 198 gegen die Indexplatte 76 vorgespannt;
die Blattfeder 198 weist an ihrem Unterende einen Finger 200 auf, der in einem Schlitz 202 im Rand des Schwenkarms
170 sitzt, und das Oberende der Blattfeder liegt an der Seitenwand der Stütze 58 an.
Um das Werkstück 50 in seiner Stellung an den Führungsabschnitten 24·, 25 festzulegen (vgl. die Fig. 1 und 2), sind
an jedem Ende des Untergestells 10 Einspannmittel in Form eines Befestigungselements 204- vorgesehen, umfassend einen
langen Schaftabschnitt 208, der in einem Querkanal 210 an
jedem Ende der Oerseite des Betts 22 sitzt und durch miteinander fluchtende Öffnungen 211 in dem Führungsabschnitt
25 verläuft. Der senkrechte Endabschnitt 206 liegt an der Außen- oder Vorderfläche des Werkstücks 50 an. Eine Flügelmutter
212 auf dem Gewindeende des Schaftabschnitts 208 kann gegen eine Beilegscheibe 214· und damit die Rückfläche
des Führungsabschnitts 25 angezogen werden, so daß das Werkstück 50 fest gegen den Führungsabschnitt 25 gezogen wird.
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Nach den Fig. 1-3 bildet ein Längen-Richtlineal einen Anschlag für das Werkstück 50 in einem vorbestimmten Abstand
vom Führungszapfen 12 und zu beiden Seiten desselben und umfaßt ein L-förmiges Glied aus einem langen Schenkel 216 und
einem nach vorn verlaufenden Fuß 218. Der Schenkel 216 wirkt gegen die Vorderfläche des Führungsabschnitts 25 (oder
25) und weist ein Langloch 220 auf. Ein Befestigungselement 222 umfaßt einen großen Kopf 224, der gegen die Oberfläche
des Schenkels 216 um das Langloch 220 wirkt, und einen Gewindeschaft 226, der das Langloch 220 und ein Loch im Führungsabschnitt
24 (oder am entgegengesetzten Ende im Führungsabschnitt 25) durchsetzt. Eine Flügelmutter 230 wird
auf dem Schaft 226 gegen eine Beilegscheibe 232 und damit gegen die Rückfläche des Führungsabschnitts 24 (oder 25) angezogen,
so daß das Richtlineal fest in seiner Lage gehalten ist.
Nach den Fig. 1 und 2 ist längs der Vorderseite des Betts im Abstand voneinander eine Serie von Ziffern in geometrischen
Figuren angebracht und mit 236 bezeichnet. Diese Indexe 236 bezeichnen auch die Winkellage der Säge 18 relativ
zu der von dem Führungsabschnitt Zk, 25 definierten Ebene und bezeichnen die Schnitte zur Erzeugung der jeweils
angegebenen geometrischen Figur. Z. B. bezeichnet der Index 4 in einem Quadrat einen Winkelschnitt von 45 , der bei
Verbindung mit anderen im Winkel von 45 zugeschnittenen
Elementen eine vierseitige Figur oder ein Viereck ergibt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Sägeführungs-Einheit nach
den Fig. 14-16 sind die Sägeführungs-Organe 80a, 82a im
wesentlichen gleich ausgebildet wie nach den Fig. 8 und 9; die bestehenden Unterschiede werden nachstehend erläutert.
Da manche Benutzer eines Gehrungsspannstocks die Säge 18 nicht geradlinig hin- und herbewegen können, ohne eine
seitliche Bewegung zu erzeugen, die einen breiten und häufig
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ungleichen Sägeschnitt zur Folge hat, ist in solchen Fällen das bei dem ersten Ausführungsbeispiel mögliche Pendeln
in Längsrichtung nicht geeignet. Daher entfällt bei diesem Ausführungsbeispiel das Pendeln oder Schaukeln in Längsrichtung,
während die Säge unten eingespannt bleibt. Zwei ViereckvorSprünge 24-0 sind an dem ersten Sägeführungs-Organ
80a längs dem oberen Rand der Innenseiten 106 nahe den Längsenden vorgesehen. Der Gesamtabstand, um den die Vorsprünge
126a, 128a aus der Ebene der Innenfläche 106 der Sägeführungs-Organe 80a, 82a vorspringen, wird auf gering
weniger als den Vorspringbetrag der Viereckvorsprünge 240
vermindert, so daß sich durch die Anlage der Viereckvorsprünge 240 an der Innenfläche 106 des Sägeführungs-Organs
82a ein gleichmäßiger Abstand zwischen den beiden Enden der Sägeführungs-Organe 80a, 82a ergibt.
Nachstehend wird die Benutzung des Gehrungsspannstocks erläutert. Die Rücksäge 18 muß zwischen die Sägeführungs-Organe
80, 82 der Sägeführungs-Einheit 14 eingesetzt werden.
Dazu wird die Flügelschraube 136 ausreichend gelockert, so daß die Säge 18 zwischen die beiden Organe 80, 82 geschoben
werden kann, wobei ihre Zähne unter den Anlagestücken 156 liegen und der obere Rand der Säge über den Anlagestücken
156 liegt.
Zum Einstellen der Winkellage der Sägeführungs-Einheit 14
wird die Flügelmutter 194 der Feststellkeil-Einheit 16 gelockert, und der Keil 166 wird im Gegenuhrzeigersinn (vgl.
die Fig. 1 und 6) geschwenkt. Die Sägeführungs-Einheit 14 wird um den Zapfen 12 geschwenkt, so daß die jeweils richtige
Einkerbung 78 im wesentlichen mit dem Feststell-Randabschnitt 172 des Keils 166 ausgerichtet ist. Sobald diese
Ausrichtung erfolgt ist, wird der Keil 166 freigegeben, und der Vorspanndruck der Feder 198 bewirkt ein Eingreifen des
Randabschnitts 172 oder Mitnehmers in die gewählte Einkerbung 78.
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Zum Einstellen der vertikalen Höhe der Sägeführungs-Einheit
14· wird die Flügelschraube 96 weit genug gelockert, so daß
die Sägef ührungs-Einheit 14· axial auf dem Zapfen 12 in die
erwünschte Stellung verschiebbar ist, die ungefähr 6,35 mm ober der Oberfläche des Werkstücks 50 liegen sollte. Nach
dieser Einstellung wird die Flügelschraube 96 angezogen, um die erwünschte axiale Einstellung der Einheit 14· zu erhalten.
Dann wird die Flügelmutter 194- angezogen,um den Keil 166
fest gegen die Oberfläche der Rückwand 66 zu ziehen und dadurch eine Ausrichtung des Randabschnitts 172, der Einkerbung
78 und der Achse des Zapfens 12 in einer gemeinsamen Ebene herzustellen.
Wenn die Sägef ührungs-Einheit 14- eine geringe Winkel justierung
oder eine Neuausrichtung infolge von ungenauen Schnitten benötigt,
wird die Einheit 14· auf dem Zapfen 12 in die 90 Stellung gedreht, d. h. so, daß die Säge 18 senkrecht zu
der durch die Vorderfläche der Führungsabschnitte 24·, 25 definierten Ebene orientiert ist. Die Feststellkeil-Einheit
16 wird angezogen, um die Indexplatte 76 in dieser Stellung zu halten. Die Sicherungsschrauben 92 werden gelockert, so
daß das Bogensegment 88 relativ zur Indexplatte 76 verdrehbar ist. Ein V/inkel wird gegen die Vorderfläche der Führungsabschnitte
24-, 25 gehalten und an die Oberfläche der Säge 18 angelegt. Dann wird das Sägeführungs-Organ 80 gedreht, bis
sich die Säge 18 unter einem rechten Winkel zu den Führungsabschnitten 24·, 25 befindet. Während sich die Sägef ührungs-Einheit
14· in dieser Lage befindet, werden die Sicherungsschrauben 92 angezogen, so daß die erwünschte Ausrichtung
erhalten wird.
Somit ist ersichtlich, daß es mit der Sägeführungs-Einheit
möglich ist, die Säge zwischen den Sägeführungs-Organen abwärts
zu bewegen, um dadurch die erzielbare Schnittiefe zu
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vergrößern. Die Schieber an den Sägeführungs-Organen bilden
vertikal verschiebbare Anlageflächen für die Säge und sind
unabhängig beweglich, um einen freien Lauf der Säge zu ermöglichen.
Mit der Sägeführungs-Einheit 14- sind Sägen unterschiedlicher
Dicke einsetzbar, da die Flügelschraube 136 darüber und unterhalb der abstandsbestimmenden Elemente (Vorsprünge 126,
128 nach den Fig. 8, 9 bzw. Vorsprünge 2A-0 nach den Fig.
14--16) vorgesehen ist. WEnn die Flügelschraube 136 angezogen
wird, werden die unteren Abschnitte der Sägeführungs-Organe
80, 82 aufeinander zu fest gegen die Seitenflächen der Säge gezogen. Sie sollten ausreichend fest angezogen sein, um ein
Wackeln der Säge zu verhindern, aber doch nicht so fest, daß eine gleichmäßige Hin- und Herbewegung der Säge beeinträchtigt
wird .
Aus den Fig. 8 und 9 ist ersichtlich, daß die beiden Sägeführungs-Organe
80, 82 relativ zueinander in Längenrichtung schaukeln oder pendeln können, wodurch Dickenschwankungen
der Säge 18 oder ein Durchbiegen innerhalb der Sägeführungs-Organe
80, 82 ausgeglichen werden. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 14-16 kann ein solches Pendeln praktisch nicht erfolgen, dagegen ergibt sich eine größere Steifigkeit
der seitlichen Abstützung der Säge 18; diese Ausführungsform
wird für die Herstellung in großen Mengen bevorzugt.
Da die Schieber 14-2 an den Sägef ührungs-Organen 80, 82 abwärts
verschiebbar sind, bewegt sich die Säge zwischen den Organen 80, 82 abwärts, bis ihr hinterer Randabschnitt am Oberende
der Anlagestücke 156 anliegt (vgl. Fig. 11). Durch die fortgesetzte Sägebewegung werden die Schieber 14-2 um den durch
den T-Schlitz 112 begrenzten Betrag von dem Sägerücken abwärts gegen den Vorspanndruck der Feder 158 bewegt. Bei Be-
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endigung der Sägebewegung und Entnahme der Säge 18 werden
die Schieber 142 in diese obere Lage vorgespannt.
Wenn die Sägeführungs-Einheit 14 auf dem Zapfen 12 aufwärts
verschoben wird, hält die Feststellkeil-Einheit 16 die Einheit 14 fest verspannt. Nach Fig. 4 ist der Drehzapfen 176
von dem Zapfen 12 (oder der Platte 76) in Horizontalrichtung um einen Betrag beabstandet, der kleiner als der Abstand
von einer durch den Rand 172 in Vertikallage definierten gedachten Linie ist. Daher übt die Feststellkeil-Einheit
16 auf die Platte 76 einen Abwärtsdruck aus, wodurch die Feststellwirkung verstärkt wird.
Die Einzelteile des Gehrungsspannstocks können in einfacher Weise aus verschleißfesten Werkstoffen hergestellt werden,
so daß ein Gehrungsspannstock mit relativ langer Standzeit erhalten wird. Der Keil und die Indexplatte werden vorteilhafterweise
aus relativ steifem Metallblech, z. B. Stahl, gestanzt und können zur Verbesserung des Aussehens und zur
Erhöhung der Verschleißfestigkeit nickel- und/oder chromplattiert werden.
Die Sägeführungs-Organe werden vorzugsweise aus Aluminium
oder anderen Metallen gegossen; es können aber auch Kunstharze eingesetzt werden, so daß Spritzguß- und Formpreßverfahren
angewandt werden können. Der Rahmen kann zwar aus Harz gepreßt oder gegossen werden, bevorzugt werden jedoch
Metalle wie Aluminium und Stahl verwendet. Die Schieber der Sägefuhrungs-Organe können aus irgendeinem verschleißfesten
Harz mit einem möglichst geringen Reibwert bestehen, z. B. aus Polyamiden, Polyacetaten und Polyolefinen.
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Claims (12)
- Ansprüche.j Sägeführungs-Einheit für einen Gehrungsspannstock, gekennzeichnet durchA) zwei Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a), zwischen denen eine Säge (18) aufnehmbar ist und die nahe ihren Enden an ihren gegenüberliegenden Oberflächen vertikal verlaufende Führungen aufweisen;B) einander gegenüberliegende Paare von Schiebern (14-2), die verschiebbar an den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) sitzen und zueinander verlaufende Anlagestücke (156) aufweisen, wobei die Schieber (142) Führungen haben, die mit den Führungen der Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) zusammenwirkend eine im wesentlichen ausgerichtete Vertikalbewegung der Anlagestücke (156) an den Sägeführungen bewirken;C) ein Vorspannelement (158), das die Schieber (142) an den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) längs deren Führungen nach oben vorspannt; undD) eine die Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) in der Montagestellung festlegende Einheit (16),- so daß die Anlagestücke (156) Anlageflächen für die zwischen den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) aufgenommene Säge (18) bilden und relativ zu den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) gegen den Druck des Vorspannelements (158) durch den von der Säge (18) während des Einschneidens in ein Werkstück (50) ausgeübten Abwärtsdruck nach unten verschiebbar sind.O126-(SWT-62-9)-Schö030049/0849
- 2. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß die Führungen der Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) jeweils einen vertikal verlaufenden Kanal (108) aufweisen, und- daß jeder Schieber (14-2) einen verschiebbar in den Kanälen (108) sitzenden Abschnitt aufweist.
- 3. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,- daß die Kanäle Schlitze (112, 110) sind, die die Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) durchsetzen, und- daß die Führungen in den Schlitzen (112,110) sitzende Stegabschnitte (150, 152) aufweisen,- wobei die Anlagestücke (156) und die Führungen Abschnitte von an den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) verschiebbar angeordneten Schiebern (142) sind und die Schieber (142) Hauptteile (146) aufweisen, die an der Außenfläche (124) der Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) angeordnet sind.
- 4. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß die Führungen jedes Sägeführungs-Organs (80, 82; 80a, 82a) zwei in Vertikalrichtung beabstandete Kanäle (112, 110) aufweisen, und- daß jeder Schieber (142) zwei in Vertikalrichtung beabstandete Abschnitte (150, 152) aufweist, die verschiebbar in den Kanälen (112, 110) sitzen,- wobei die Anlagestücke (156) im untersten Kanal (110) angeordnet sind.030049/0849301960A
- 5. Sägef ührungs-Einheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,- daß die Kanäle Schlitze (112, 110) sind, die die Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) durchsetzen, und- daß die Schieber (142) in den Schlitzen (112, 110) befindliche Stegabschnitte (150, 152) aufweisen,- wobei die Anlagestücke (156) und die Schieberführungen Abschnitte von Schiebern (142) umfassen, die an den Sägeführungs-Organen (80, 82; 80a, 82a) verschiebbar angeordnet sind, und- die Schieber (142) Hauptteile (146) aufweisen, die an der Außenfläche (124) der Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) angeordnet sind.
- 6. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 3 und Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,- daß das Unterende jedes obersten Kanals (112) der Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) eine Querschulter (114) bildet,- daß das Vorspannelement eine Feder (158) ist, die zwischen der Querschulter (114) und der untersten Fläche (160) des oberen (150) der in Vertikalrichtung beabstandeten Stegabschnitte der Schieberführung wirksam ist.
- 7. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 5 und Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,- daß die Vorspannfeder eine Druckfeder (158) ist.
- 8. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß die Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) vertikal verlaufende Vertiefungen (108) an ihren Innenseiten (106) aufweisen und ihre Führungen jeweils ein Paar beabstandete, vertikal verlaufende Schlitze (112, 110) umfassen, die die Sägeführungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) durchsetzen,030049/0849- wobei jede Schieberführung in den Schlitzen (112, 110) sitzende Stegabschnitte (150, 152) aufweist,- die Anlagestücke (156) in den untersten Schlitzen (110) liegen ,- die Anlagestücke (156) und die Schieberführungen Abschnitte von Schiebern (142) sind, die verschiebbar in den Schlitzen (112, 110) der Sägeführungs-Organe (80, 82; 8Oa5 82a) sitzen, und- jeder Schieber einen an der Außenfläche (124) der Säge-führungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) angeordneten Hauptteil aufweist.
- 9. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,- daß die Oberfläche der oberen Schieberführung innerhalb der Vertiefung (108) in der Innenfläche des Sägeführungs-Organs (80, 82; 80a, 82a) liegt, und- daß das Anlagestück (156) eine Querschulter aufweist, die von der Innenfläche des Sägeführungs-Organs (80, 82; 80a, 82a) vorspringt, so daß die zugehörige Säge (18) daran anliegt.
- 10. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,- daß das Unterende des obersten Kanals (112) des Sägeführungs-Organs (80, 82; 80a, 82a) eine Querschulter (114) bildet, und- daß das Vorspannelement eine Feder (158) ist, die zwischen der Querschulter (114) und der untersten Fläche (160) des oberen der vertikal beabstandeten Stegabschnitte (150, 152) der Schieberführung wirksam ist.030049/0849
- 11. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,- daß die Vorspannfeder eine Druckfeder (158) ist.
- 12. Sägeführungs-Einheit nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch- eine Abdeckung (164-)» die im oberen Abschnitt jeder Vertiefung (108) der Sägefuhrungs-Organe (80, 82; 80a, 82a) angeordnet ist und die Feder (158) in den Schlitzen (112, 110) abdeckt und festlegt.030049/0849
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| IT8022329A0 (it) | 1980-05-26 |
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