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DE3019477C2 - Augenrefraktometer - Google Patents

Augenrefraktometer

Info

Publication number
DE3019477C2
DE3019477C2 DE3019477A DE3019477A DE3019477C2 DE 3019477 C2 DE3019477 C2 DE 3019477C2 DE 3019477 A DE3019477 A DE 3019477A DE 3019477 A DE3019477 A DE 3019477A DE 3019477 C2 DE3019477 C2 DE 3019477C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
measurement
eye
eye refractometer
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3019477A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3019477A1 (de
Inventor
Shinji Tokio/Tokyo Wada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Topcon Corp
Original Assignee
Tokyo Kogaku Kikai KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Kogaku Kikai KK filed Critical Tokyo Kogaku Kikai KK
Publication of DE3019477A1 publication Critical patent/DE3019477A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3019477C2 publication Critical patent/DE3019477C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/103Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining refraction, e.g. refractometers, skiascopes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Augenrefraktometer mit einem optischen Projektionssystem nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein Augenrefraktometer der vorstehend genannten Art ist aus der DE-OS 28 49 407 bekannt. Hierbei sind zur Ausleuchtung des Meßobjekts und des Betrachtungsobjekts gesonderte Lichtquellen vorgesehen. Ferner ist nur das Meßobjekt längs der optischen Achse axial verschiebbar, um eine Scharfeinstellung seines Bildes auf dem Augenhintergrund zu erreichen. Das vom Meßobjekt gesondert im Strahlengang angeordnete Betrachtungsobjekt ist mit Hilfe einer komplizierten Einrichtung mit der axialen Verschiebebewegung des Meßobjekts derart gekoppelt, daß gewährleistet ist, daß das Betrachtungsobjekt immer weiter vom Objektiv als das Meßobjekt entfernt ist, so daß die Augen auf Weitsichtbedingungen während der Messung ausgerichtet bleiben.
Aus der DE-OS 28 43 287 ist ein Augenuntersuchungsinstrument bekannt, das gesonderte Lichtquellen zur Ausleuchtung des Meßobjekts und des Betrachtungsobjekts hat. Bei diesem Augenuntersuchungsinstrument wird mit Infrarotlicht gearbeitet.
Aus der US-PS 16 49 064 ist ein Refraktometer bekannt, bei dem die Meßfigur und die Fixationsfigur als Meß- und Betrachtungsobjekt auf einer Scheibe angeordnet und somit gemeinsam verschiebbar sind. Die Fixationsfigur liegt hierbei in derselben Ebene wie die Meßligur. Zur Auslcuchtung ist nur eine Lichtquelle vorgesehen.
Aus der DE-OS 28 10 539 ist ein optisches System zur objektiven Augenuntersuchung bekannt, bei dem das Betrachtungsobjekt optisch gesehen hinter clem MeI)-objckt angeordnet ist und das lictrachtungsobjckt und das Meßobjekt gesondert voneinander angeordnet sind. Zur Ausleuchtung des Betrachtungsobjekts und des Meßobjekts sind auch bei diesem optischen System zwei gesonderte Lichtquellen vorgesehen.
s Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Augenrefraktometer der gattungsgemäßen Art hinsichHich der Projektion von Meß- und Betrachtungsobjekt und hinsichtlich der Bedienung trotz einer möglichst zuverlässigen Messung mit hoher Genauigkeit zu vercinfachen.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Wehere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen 2 und 3 wiedergegeben.
ti Bei der crfindungsgcmäßcn Auslegung des Augenrefraktometer ist zur Ausleuchlung des Meßobjekts und des Bctrachlungsobjckis nur eine einzige Lichtquelle vorhanden, so daß man einen vereinfachten Aufbau eines Augenrefraktometer erhält. Ferner sind das Mcßobjekt, ein Filter und das Bclrachtungsobjekt koaxial zueinander und zur optischen Achse ausgerichtet und im Strahlengang hintereinander derart angeordnet, daß sie eine axial verschiebbare Einheit bilden.
Die Auslegung der körperlichen Einheit von Meßobjekt und Betrachtungsobjekt in Verbindung mit der Auslegung.von Belrachtungsobjekt und Filter sowie Zuordnung des Filters zum Betrachtungsobjekt und Meßobjekt wird gewährleistet, daß das Augenrefraktometer das Meßobjekt und das Betrachtungsobjekt mit
ίο Hilfe einer einzigen Lichtquelle ausleuchten kann und daß gleichzeitig eine sehr genaue Messung unter Verwendung von Infrarotlicht ermöglicht wird. Da das Meßobjekt, das Filter und das Betrachtungsobjekt als eine Einheit längs der optischen Achse axial verschieb-
r> bar sind, ergibt sich eine beträchtliche Vereinfachung der Bedienung eines solchen Augenrefraktometers. Ferner wird hierdurch auch gewährleistet, daß das Betrachtungsobjekt vom Objektiv immer weiter entfernt als das Mcßobjckt ist, da das Betrachtungsobjekt im Strahlengang immer hinter dem Meßobjekt angeordnet ist. Hierdurch kann man zuverlässig genaue Meßergebnisse erreichen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt
F i g. 1 eine schemalische Ansicht eines Augenrefraktometers mit seinem optischen Projektionssystem, und
F i g. 2 eine auseinandergezogene Darstellung der Objcklanordnung des optischen Projektionssystems
W von Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 weist ein Augenrefraktometer ein optisches Projektionssystem 1 mit einer einzigen Lichtquelle in Form einer Lampe, eine Kondensorlinse 3, ein Objektiv 4 und ein Dachkantprisma 5 auf, welches das Licht abwärts durch das Objektiv 4 wirft.
Unter dem Prisma 5 befindet sich ein Lochprisma 6, das eine reflektierende Fläche besitzt, die von dem Prisma 5 kommendes Licht nach vorn umlenkt. Vor dem Lochprisma 6 sind eine Bilddreheinrichtung 7 und ein
M> Objektiv 8 angeordnet, das in der Nähe eines zu untersuchenden Auges9 angeordnet wird.
Zwischen der Kondensorlinse 3 und dem Objektiv 4 ist eine Objeklanordnung 10 angeordnet, die längs der optischen Achse A des Projektionssyslcms 1 bewegbar
b5 ist. Infolgedessen gelangt das Licht von der Lichtquelle 2 durch die Kondensoilinse 3, die Objektanordnung 10 und das Objektiv 4 auf das Prisma 5, welches das Licht abwiirts auf das Lochprisma 6 wirft. Dieses reflektiert
das Licht nach vorn, worauf das reflektierte Licht durch die Bilddreheinrichtung 7 und das Objektiv 8 in das zu untersuchende Auge 9 tritt und an dessen Au,v;enhintergrund ein Bild der Objektanordnung 10 erzeugt.
Zum Ausleuchten des Augenhintergrundes sind eine Lampe 11, ein Rotfilter 12, eine Kondensorlinse 13 und ein Kaltspiegel 14 vorgesehen. Der Kaltspiegei 14 ist in dem Strahlengang für die Objektprojektion zwischen der Bilddreheinrichtung 7 und dem Objektiv 8 angeordnet Der Spiegel 14 ist für Infrarotstrahlen durchlässig, während er sichtbares Licht reflektiert. Hinter dem Lochprisma 6 ist eine Kontrolleinrichtung 15 vorgesehen, die aus den Linsen 16 und 17 besteht und zum Führen und Fokussieren des Lichts dient, das durch die Ausnehmung 6a des Prismas 6 getreten ist Die Kontrolleinrichtung 15 umfaßt ferner eine Bildaufnahmeröhre 18 zum Umwandeln des optischen Bildes in elektrische Signale, so daß auf einem Sichtanze!3egcrät B ein sichtbares Bild erzeugt wird.
Nach F i g. 2 enthält die Objektanordnung 10 ein Betrachtungsobjekt 19 in Form eirier Scheibe, ein Filier 20, ein Meßobjekt 21 in Form einer Scheibe und ein Umlenkprisma 22. Das Betrachtungsobjekt 19 besteht aus einer allgemein durchsichtigen Scheibe und trägt eine Objektfigur 19a mit einem zentralen, kreisförmigen, lichtundurchlässigen Punkt und einem lichtundurchlässigen Ring 196, der den lichtundurchlässigen Punkt koaxial umgibt. Das Filter 20 weist einen kreisförmigen, für sichtbares Licht durchlässigen Teil 20a auf, der im Durchmesser etwa so groß wie der Außenumfang des Betrachtungsobjekts 19, d. h. des lichtundurchlässigen Rings 19a ist. Der restliche Teil des Filters 20 ist für sichtbares Licht undurchlässig und nur für Infrarotstrahlen durchlässig.
Das Meßobjekt 21 besteht aus einer allgemein lichtundurchlässigen Platte mit einem durchsichtigen zentralen Teil 21a und vier Schlitzen 21b, die eine Figur in Form eines Kreuzes bilden. Das Umlenkprisma 22 weist zwei Prismensätze 22a und 22b auf, wobei jedem Schlitz 21b des Meßobjekts 21 ein Prisma zugeordnet ist. Die Prismen des Prismensatzes 22a sind in einander diametral entgegengesetzten Richtungen geneigt und dienen zum Erkennen der astigmatischen Brennlinien. Die Prismen des Prismensatzes 22b sind einander entgegengesetzt quer zu einem Durchmesser geneigt und dienen zum Messen der Brechkraft bzw. Brechungsvermögens.
Das Licht von der Lichtquelle 2 geht nicht durch die lichtundurchlässigen Teile 19a und 19b des Betrachtungsobjekts 19. Das durch das Betrachtungsobjekt 19 gegangene Licht gelangt zum Filter 20. Das durch den durchsichtigen Teil 20a des Filters 20 gegangene sichtbare Licht bildet ein Strahlenbündel für die Projektion des Betrachtungsobjekts 19. Der restliche Teil des Filters 20 läßt nur Infrarotlicht durch. Dies tritt durch die Schlitze 21b des Meßobjekts 21 und bildet danach ein Strahlenbündel für die Projektion des Meßohjekts 21. In der dargestellten Anordnung wird die Objektanordnung 10 mit dem Meßobjekt 21, dem Filter 20 und dem Betrachtungsobjekt 19 längs der optischen Achse A in Form einer axial verschiebbaren Einheit bewegt, bis am Augenhintergrund des zu untersuchenden Auges 9 ein scharfes Bild des Meßobjekts 21 erhalten wird. An der Stellung des Meßobjekts 21 läßt sich dann das Brechungsvermögen bzw. die Brechkraft des zu untersuchenden Auges 9 bestimmen. Da das Betrachiungsobjekt 19 gemeinsam mit dem Meßobjekt 21 bewegt wird, ist zu ihrer Verbindung kein komplizierter Mechanismus erforderlich. Das Betrachtungsobjekt 19 ist von dem zu untersuchenden Auge 9 weiter entfernt als das Meßobjekt 21, so daß das zu untersuchende Auge 9 steht in einem Zustand zum Sehen eines Fernpunkts gehalten werden kann.
5 Gemäß der F i g. 1 kann das optische Projektionssystem 1 mit einer Lochplatte 23 versehen sein, in der auf entgegengesetzten Seiten der optischen Achse A zwei öffnungen 23a ausgebildet sind, die in bezug auf das Objektiv 8 mit der Pupille des zu untersuchenden Auges
ίο 9 im wesentlichen konjugiert sind. Diese öffnungen 2Ja vergrößern die Schärfentiefe des projizierten Bildes des Meßobjekls21.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Augenrefraktometer mit einem optischen Projektionssystem, das eine Lichtquelle, ein Objektiv, ein Meßobjekt, das längs der optischen Achse zur Scharfeinstellung seines Bildes auf dem Augenhintergrund verschiebbar ist und ein Betrachtungsobjekt enthält, das vom Objektiv weiter entfernt als das Meßobjekt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung des Brcchungsvemiögcns mit Infrarotlicht erfolgt, daß eine einzige Lichtquelle (2) zur Ausleuchtung von Meßobjekt (21) und Botrachtungsobjekt (19) vorgesehen ist. daß das Mcßobjekl (21), ein Filter (20) und das Betrachtungsobjekl (19) koaxial zueinander und zur optischen Achse f/l,J ausgerichtet und im Strahlengang hintereinander angeordnet sind, derart, daß sie eine axial verschiebbare Einheit bilden und daß das Filter (20) einen für sichtbares Licht durchlässigen Teil (2Oa^ aufweist, der im Durchmesser etwa so groß wie der Außenumfang des Betrachtungsobjekts (19) ist, während der restliche Teil des Filters (20) nur Infrarotlicht durchläßt.
2. Augenrefraktometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßobjekt (21) einem Umlenkprisma (22) zugeordnet ist.
3. Augenrefraktometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Betrachtungsobjekt (19) eine Figur (19a^ mit kreisförmigem Außenumfang ist.
DE3019477A 1979-05-21 1980-05-21 Augenrefraktometer Expired DE3019477C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6236079A JPS55155631A (en) 1979-05-21 1979-05-21 Projector for target in infrared eye refractometer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3019477A1 DE3019477A1 (de) 1980-11-27
DE3019477C2 true DE3019477C2 (de) 1984-11-15

Family

ID=13197868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3019477A Expired DE3019477C2 (de) 1979-05-21 1980-05-21 Augenrefraktometer

Country Status (3)

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US (1) US4304468A (de)
JP (1) JPS55155631A (de)
DE (1) DE3019477C2 (de)

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Also Published As

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JPS629333B2 (de) 1987-02-27
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