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DE3019376A1 - Abstandhalter - Google Patents

Abstandhalter

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Publication number
DE3019376A1
DE3019376A1 DE19803019376 DE3019376A DE3019376A1 DE 3019376 A1 DE3019376 A1 DE 3019376A1 DE 19803019376 DE19803019376 DE 19803019376 DE 3019376 A DE3019376 A DE 3019376A DE 3019376 A1 DE3019376 A1 DE 3019376A1
Authority
DE
Germany
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spacer
abseiling
belt
spacer according
person
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803019376
Other languages
English (en)
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DE3019376C2 (de
Inventor
Rudolf F. Penticton British Columbia Hermani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANI KLAUS THOMAS 6900 LUGANO CH
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3019376A1 publication Critical patent/DE3019376A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3019376C2 publication Critical patent/DE3019376C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0006Harnesses; Accessories therefor
    • A62B35/0012Sit harnesses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/18Other single parts for rope lowering-devices, e.g. take-up rollers for ropes, devices for shooting ropes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Abstandhalter
  • Die Erfindung betrifft. einen Abstandhalter für mit einer Abseilvorrichtung sich abseilende Personen, insbesondere zur Rettung aus. Häusern.
  • Bei Ausbruch eines Brandes ist es den in einem Haus befindlichen Personen oft nicht mehr möglich, die-rettenden Fluchtwege zu erreichen. Aber selbst vorhandene Aufzüge können im Brandfall oft nicht benutzt werden, da sie entweder durch Stromausfall steckengeblieben sind oder sich durch die Kaminwirkung des Aufzugschachtes besonders in ihrem Bereich die giftigen Rauchgase entwickeln.
  • Insbesondere in Hochhäusern stellen aber auch brandsichere Feuertreppen und Außen-Feuerleitern keinen sicheren Schutz dar, da selbst bei einer ausreichenden Anzahl von Feuertreppen durch Schwelgase der Fluchtweg dorthin abgeschnitten sein kann (Erstickungsgefahr) und ein zügiges Absteigen über die an der Fassade mit dem Gebaude fest verbundene Feuerleiter nur schwindelfreien, geübten Personen möglich ist.
  • In Hochhäusern ist aber auch von außen nur begrenzt Hilfe möglich, da Feuerwehrleitern nur die unteren Stockwerke erreichen und von Hubschraubern nur wenige Menschen gerettet werden können.
  • Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, daß die sich in einem Haus befindenden Personen selber mittels einer handlichen Abseilvorrichtung in Sicherheit bringen.
  • Die Abseilvorrichtung ist mit einem Abseilgurt verbunden, der von der sich abseilenden Person leicht angelegt werden kann. Das Stahldrahtseil der Abseilvorrichtung wird mit seinem freien Ende an einem Befestigungspunkt an dem Gebäude angebracht.
  • Um zu gewährleisten, daß die Person beim Abseilen einen genügenden Wandabstand besitzt, sind bereits aus der Außenfassade des Gebäudes herausragende Träger vorgeschlagen worden. Diese verursachen aber erhebliche bauliche Veränderungen und sind insbesondere bei Hochhäusern, wenn überhaupt, dann nur äußerst schwierig realisierbar. Wenn derartige Träger nicht einziehbar ausgebildet sind, beeinträchtigen diese, nur für den Notfall vorgesehenen Träger, ganz erheblich das Aussehen eines Gebäudes.
  • Darüber hinaus stellt ein außerhalb des Gebäudes befindlicher Aufhängepunkt für die Abseilvorrichtung eine erhebliche Erschwernis beim Verlassen eines Raumes durch das Fenster dar, da zumindest für den Augenblick des Ausstieges der Sicherheit gebende Kontakt mit der Hauswand verloren geht. Dieses kann die bereits vorhandenen Angstge-fühle noch steigern und zu einer -Fehlbedienung der mLbseilvorrichtung führen.
  • Aber auch ein Befestigen der Abseilvorrichtung direkt an der Hauswand ist nachteilig.
  • Beim Verlassen des Raumes durch -das Fenster muß die sich abseilende-Person ein Stück durchfallen, bis das Seil der Abseilvorrichtung gespannt ist. Da kein genügender Wandabstand zur Verfügung-steht, kann dies zu erheblichen Schürfverletzungen führen. Aber auch beim weiteren- Abseilen können besonders bei hohen Abseilgeschwindigkeiten derartige Verletzungen auftreten, da insbesondere bei Verwendung nicht drallarmer Seile nicht gewährleistet Ist; daß die Person sich immer mit ihren Füßen von der Hauswand abstoßen kann. Kommt sie aber mit ihrem Rücken an die Hauswand, lassen sich Verletzungen kaum verhindern.
  • Schließlich kann das Abseilen mehrerer Personen aus verschiedenen Stockwerken bei unterschiedlichen Abseilgeschwindigkeiten zu Verletzungen führen, die durch das Auftreffen einer panikartig, sich mit hoher Geschwindigkeit abseilenden Person auf eine sich mit geringerer Geschwindigkeit abseilende, darunter befindliche Personen verursacht wird.
  • Aufgabe der ErEindung ist es daher, einen Abstandhalter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein direkter Kontakt der sich abseilenden Person mit der Hauswand verhindert und eine einwandfreie Bedienung der Abseilvorrichtung ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Abstandhalter aus mindestens einem füllbaren Hohlkörper besteht, der mit einem Abseilgurt verbunden ist und daß der Abseilgurt mit einem Haken lösbar an der Abseilvorrichtung befestigt ist.
  • Durch den die sich abseilende Person teilweise umschließenden Abstandhalter wird erreicht, daß ein ausreichender Abstand zwischen der Person und der Hauswand zur Verfügung steht. Außerd'em-wird eine einwandfreie Betätigung der Abseilvorrichtung ermöglicht und das Verlassen des Raumes durch das Fenster erleichtert.
  • Für den Einsatz im Gebirge sind bereits Abstandhalter in Form eines Käfigs bekannt, welche den Abzuseilenden vor einer Berührung mit den oft scharfkantigen Felswänden schützen soll. Derart aufwendige Vorrichtungen sind aber bei einem Hochhausbrand nicht einsetzbar, da sie wegen ihres enormen Platzbedarfes im Notfall nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen.
  • Zweckmäßigerweise besteht der Hohlkörper aus zwei Seitenkammern und einer die Seitenkammern verbindenden Bodenkammer.
  • Dadurch wird zum einen eine Querfixierung des Abstandhalters im unteren Beckenbereich der sich abseilenden Person erreicht, so daß die Beine sich frei bewegen und ggf. den Körper von der Wand abdrücken können, und zum anderen schützt die Bodenkammer durch ihre polsternde Wirkung sowohl den Abseilenden gegen die sich unter ihm befindlichen Personen und umgekehrt.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Seitenkammern bananenförmig ausgebildet sind und etwa von der Schulterhöhe bis in die Beckengegend der sich abseilenden Person reichen. Dadurch wird sowohl ein ausreichender Wandabstand, als auch ein wirksamer Seitenschutz bei genügender Bewegungsfreiheit der Arme erreicht.
  • Vorteilhafterweise erfolgt die Fixierung der Seitenkammern mittels eines Brustgurtes.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Brustgurt Teil des den Abstandhalter mit der Abseilvorrichtung verbindenden Abseilgurtes. -Dadurch ist eine eindeutige Lage des Abstandhalters in Bezug auf die Körperposition der sich abseilenden Person gegeben und zwar auch bei Bewegungen, wie sie beim Überwinden eines Fenstersturzes auftreten.
  • Dadurch, daB-der Abseilgurt aus einem Leibgurt und einem Schrittgurt besteht, ist auch bei plötzlich auftretenden Kräften und bei nicht exakt sitzenden Abseilgurten ein unbeabsichtigtes Herausrutschen aus dem Abseilgurt unmöglich.
  • Vorteilhafterweise ist die Verbindungsstelle zur Anbringung desBrustgurtes und/oder Abseilgurtes am Abstandhalter verstärkt ausgeführt. So läßt sich ein Ausreißen des Abseilgurtes aus dem Abstandhalter verhindern.
  • Eine besonders sichere Verbindung läßt sich durch Anschweißen des Brustgurtes und/oder Abseilgurtes an dem Abstandhalter erreichen.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform erfolgt die Befestigung des Abseilgurtes am Abstandhalter an drei Punkten. Diese aus anderen Anwendungsbereichen bereits bei kannte Befestigungsart stellt eine besonders sichere Halterung dar.
  • Praktischerweise ist der Haken zur Befestigung des Abseilgurtes an der Abseilvorrichtung ein Karabiner-, Schnapp-oder Sicherheitshaken. Diese lassen sich mit einer Hand bedienen und ermöglichen ein schnelles und sicheres Einhaken des Abseilgurtes an der Abseilvorrichtung.
  • In einer besonders bevorzugten Weiterbildung des Erfindungsgedankens bilden die Seiten- und Bodenkammern des Abstandhalters ein aufblasbares Ein-Kammer-System aus synthetischem Gewebe. Ein derartiger Abstandhalter läßt sich so klein zusammenfalten, daß er sich in einem nur wenig-Platz benötigenden Packet aufbewahren läßt. Erst bei Bedarf wird er durch Aufblasen in seine endgültige Form gebracht.
  • Als Aufblasvorrichtung ist eine handbetätigbare Co2-Preßgas-Vorrichtung mit einem Rückschlagventil zur Mundaufblasung vorgesehen. Durch Ziehen an einer Reißleine bläst die CO2-Patrone den Abstandhalter in. ca. 5 bis 10 Sekunden auf.
  • Die an der Wand anliegenden Teile des Abstandhalters sind zweckmäßigerweise verstärkt ausgeführt. Damit wird die Abriebfestigkeit der Luftpolsterzellen erhöht, wodurch die Gefahr eines Leckes und damit eines Entweichens der Luft ausgeschlossen wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das-Füllen der den Hohlkörper bildenden Seiten- und Bodenteile durch Ausschäumen mit einem weichelastomeren Material, insbesondere Weich-PVC und Polyurethan erfolgen. Ein mit einer derartigen Füllung versehener Abstandhalter widersteht auch spitzesten Vorsprüngen an einer Hauswand und läßt sich besonders vorteilhaft im Gebirge einsetzen, um im Notfall auch schwierigste Felswände bequem überwindenzu können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an einem AusfUhrungsbeispiel näher erläutert, das in-der Zeichnung dargestellt ist.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Abstandhalters während eines Abseilvorganges, Fig. 2 eine Vorderansicht eines Abstandhalters gemäß Fig. 1 und, Fig. 3 eine Ansicht von oben eines Abstandhalters gemäß Fig. 1 und 2.
  • Der Abstandhalter 1, der zur Rettung von Personen aus Häusern und dgl. bestimmt ist, besteht aus einem Hohlkörper mit zwei Seitenkammern 2,3, die über eine Bodenkammer 4 miteinander verbunden sind.
  • Um sich mit einer Abseilvorrichtung 5 in Sicherheit bringen zu können, benötigt die sich abseilende Person 6 einen Abseilgurt 7. Dieser besteht aus einem Leibgurt 8 und einem Schrittgurt 9. Der Schrittgurt 9 verhindert ein Herausrutschen aus dem Abseilgurt 7.
  • Der Abseilgurt 7 ist an drei Punkten am Abstandhalter 1 befestigt. Diese Befestigungsstellen sind am Abstandhalter 1 verstärkt ausgeführt, um ein Ausreißen des Abseilgurtes 7 zu verhindern. Die Verbindung-erfolgtdurch Verschweißen.
  • Es können aber auch Oesen in den verstärkten Stellen am Abstandhalter 1 vorgesehen sein, in die am Abseilgurt 7 angeordnete Haken eingreifen. Durch diese lösbare Verbindung läßt sich der Abstandhalter 1 und der Abseilgurt 7 getrennt lagern.
  • Die Seitenkammern 2 und 3 sind bananenförmig ausgebildet und reichen etwa von der Schulterhöhe bis in die Beckengegend der sich abseilenden Person 6. Wie insbesondere in Fig. 3 zu sehen ist, nehmen die Seitenkammern 2,3 der Person 6 die Sicht nach unten, wodurch einem möglicherweise auftretendem Schwindelgefühl entgegengewirkt wird.
  • Dieses "Sicherheitsgefühl" wird noch dadurch verstärkt, daß die Person sich an einem Haltegriff 10 an der Abseilvorrichtung 5 festhalten kann.
  • Zur Betätigung der mittels eines Flachkarabinerhakens an dem Abseilgurt 7 be-festigten Abseilvorrichtung 5 ist eine Griffoese 11 vorgesehen.
  • Um der sich abseilenden Person in dem Abstandhalter 1 einen sicheren Halt zu gebern, werden die Seitenkammern 2,3 in Brusthöhe durch einen Brustgurt 12 zusammengehalten. Dieser Brustgurt 12 kann auch Bestandteil des Abseilgurtes 7 sein.
  • Je nach Größe der Person 6 kann der-Brustgurt 12 und/oder der Abseilgurt 7 verstellt werden.
  • Durch die formbedingte Aussparung 13 der Seitenkammern 2 und 3 haben die Arme der sich abseilenden Person ausreichende Bewegungsfreiheitr um sowohl die Abseilvorrichtung 5 -bequem betätigen zu können, als auch während des Abseilvorganges anderweitig benutzt werden zu können.
  • Aber auch die Beine können zum Abstützen von der Wand oder sonstigen Hindernissen eingesetzt werden, da sie wegen der Querfixierung der Seitenkammern 2,3 durch die Bodenkammer 4 ausreichende Bewegungsfreiheit haben.
  • Auch wenn die sich abseilende Person 6 die Möglichkeit haut, sich mittels ihrer-Beine von der Wand 14 abzustoßen, wird, da das freie'Ende des Stahldrahtseiles 15 der Abseilvorrichtung 5 an einem Befestigungspunkt in oder an dem Gebäude angebracht ist, der Abstandhalter 1 über einen weiten Bereich an der Wand 14 anliegen. An diesen Stellen der Seitenteile 2,3 sind schienenartige, glasfaserverstärkte Gummiverstärkungen 16 vorgesehen.
  • Diese Verstärkungen 16 sind immer besonders dann notwendig, wenn der Abstandhalter als aufblasbares Ein-Kammer-System aus einem synthetischem Gewebe ausgebildet ist.
  • Das Aufblasen -erfolgt mittels einer handbetätigbaren CO2-Preßgas-Patrone. Um auch bei einem Versagen der C02-Patrone den Abstandhalter 1 bestimmungsgemäß gebrauchen zu können, ist ein Rückschlagventil vorgesehen, um den Abstandhalter 1 mit dem Mund aufblasen zu können.
  • Der Abstandhalter 1 kann aber auch durch Aus schäumen mit einem weichelastomeren Material, insbesondere Weich-PVC und Polyurethan in seine dargestellte Form gebracht werden.
  • Damit das zusammenfaltbare Hohlkörper-Material von den Flammen nicht entzündet werden kann, ist der Abstandhalter 1 mit einem feuerfesten Stoff bezogen.
  • Der Abstandhalter kann wie die Abseilvorrichtung nicht nur an Hochhäusern oder im Hochgebirge eingesetzt werden, sondern er findet überall dort Verwendung, wo normale Rettungsmittel versagen oder nicht einsetzbar sind. Dies kann z. B.
  • dann der Fall sein, wenn in Hotels, Büro- und Wohnhäusern keine Sprinkler-Anlagen und Feuertreppen vorhanden sind.
  • Der Einsatz:des mit einer Abseilvorrichtung zu verwendenden Abstandhalters kann aber auch bei Terroranschlägen, Einsturzgefahr, Kriegseinwirkungen etc. eine zuverlässige und schnelle Rettungsmöglichkeit bieten. BEZUGSZEICHEN-LISTE 1 Abstandhalter 2 Seitenkammer 3- Seitenkammer 4 Bodenkammer 5 Abseilvorrichtung 6 Person 7 Abseilgurt 8 Leibgurt 9 Schrittgurt 10 Haltegriff 11 Grifföse 12 Brustgurt 13 Ausnehmung 14 Wand 15 Stahldrahtseil 16 Verstärkungen 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 -42 43 -44 45 46 47 -48 49 50

Claims (15)

  1. Abstandhalter Patentansprüche 1. Abstandhalter für mit einer Abseilvorrichtung sich abseilende Personen, insbesondere zur Rettung aus Häusern, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter (1) aus mindestens einem füllbaren Hohlkörper (2,3,4) besteht1 der mit einem Abseilgurt (7) verbunden ist, und daß der Abseilgurt (7) mit einem Haken lösbar an der Abseilvorrichtung (5) befestigt ist.
  2. 2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper aus zwei Seitenkammern (2,3) und einer die Seitenkammern (2,3) verbindenden Bodenkammer (4) besteht.
  3. 3. Abstandhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkammern (2,3) bananenförmig ausgebildet sind und etwa von der- Schulterhöhe bis in die Beckengegend der sich abseiienden Person (6) reichen.
  4. 4. Abstandhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierung der Seitenkammern (2,3) mittels eines Brustgurtes (12) erfolgt.
  5. 5. Abstandhalter nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brustgurt (12) Teil des den Abstandhalter (1) mit der Abseilvorrichtung (5) verbindenden Abseilgurtes (7) ist.
  6. 6. Abstandhalter nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abseilgurt (7) aus einem Leibgurt (8) und einem Schrittgurt (9) besteht.
  7. 7. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle zur Anbringung des Brustgurtes (12) und/oder Abseilguries (7) am Abstandhalter (1) verstärkt ausgeführt ist.
  8. 8. Abstandhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Brustgurt (12) und/oder Abseilgurt (7) an dem Abstandhalter (1) angeschweißt ist.
  9. 9. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Abseilgurtes (7) am Abstandhalter (l) an drei Punkten erfolgt.
  10. 10. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken zur Befestigung des Abseilgurtes (7) an der Abseilvorrichtung (5) ein Karabiner-, Schnapp- oder Sicherheitshaken ist.
  11. 11. Abstandhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkammern (2,3) und die Bodenkammer (4) des Abstandhalters (1) ein aufblasbares Ein-Kammer-System aus synthetischem Gewebe bilden.
  12. 12. Abstandhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufblasvorrichtung eine handbetätigbare Co2 Preßgas-Vorrichtung mit einem Rückschlagventil zur Mundaufblasung vorgesehen ist.
  13. 13. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Wand (14) anliegenden Teile des Abstandhalters (1) Verstärkungen (16) aufweisen.
  14. 14. Abstandhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllen der den Hohlkörper bildenden Seitenkammern (2,3) und Bodenkammer (4) durch Ausschäumen mit einem weichelastormeren Material erfolgt.
  15. 15. Abstandhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das weichelastomere Material Weich-PVC und Polyurethan ist.
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Owner name: HERMANI, KLAUS THOMAS, 6900 LUGANO, CH

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KEIL, R., DIPL.-PHYS. DR.PHIL.NAT. SCHAAFHAUSEN, L

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