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DE3018975A1 - Befestigungssatz - Google Patents

Befestigungssatz

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Publication number
DE3018975A1
DE3018975A1 DE19803018975 DE3018975A DE3018975A1 DE 3018975 A1 DE3018975 A1 DE 3018975A1 DE 19803018975 DE19803018975 DE 19803018975 DE 3018975 A DE3018975 A DE 3018975A DE 3018975 A1 DE3018975 A1 DE 3018975A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dowel
fastening
thread
set according
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803018975
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GROH GEB WOLLMANN IRENE
GROH KARL FRIEDRICH
Original Assignee
GROH GEB WOLLMANN IRENE
GROH KARL FRIEDRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GROH GEB WOLLMANN IRENE, GROH KARL FRIEDRICH filed Critical GROH GEB WOLLMANN IRENE
Priority to DE19803018975 priority Critical patent/DE3018975A1/de
Publication of DE3018975A1 publication Critical patent/DE3018975A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen Befestigungssatz, bestehend aus einem elastischen Dübel mit Hals- und Spreizteil und einem hierzu passenden, zum Befestigen durch Einschlagen geeigneten Befestigungselement.
  • Es ist bereits eine Vielzahl von Spreizilibeln, insbesondere zum Eintreiben von einzuschlagenden Spreizelementen bekannt.
  • Solche Spreizd;.;bel, welche vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, leisen einen Spreizteil auf, der üblicherweise durch einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz in zwei Halbschalen unterteilt ist. Dabei verjüngt sich der Innenquerschnitt des Spreizteils zum Einführende des Dübels hin, derart, daß die Innenflächen des Spreizteiles auf den Mantelflachen eines sich zum Einführende hin verjüngenden Konusses mit schwachem Steigungswinkel liegen. An den Außenflächen des Spreizteiles können dabei quer zur Längsrichtung verlaufende Rippen vorgesehen sein, durch die eine bessere Verankerung und Vorspannung im Bohrloch erreicht wird.
  • Bei solchen Dübeln besteht ein Nachteil darin, daß beim Einschlagen eines Spreizelementes in Form einer Schlagschraube, eines Nagels oder eines anderen keilförmigen Elementes diesem durch die sich verengenden Innenflächen des Spreizteiles ein starker Reibungswiderstand entgegengesetzt wird, welcher mit zunehmender Eindringtiefe größer werdend einen Wert erreichen kann, der dazu führt, daß der Spreizteil des Dübels abreißt, oder daß es bei entsprechend kurzen Bohrlöchern zu Stauchungen oder Knickungen des vorderen Endes des Spreizteiles kommt.
  • Es wurde daher sehon der Vorschlag gemacht, diesem Nachteil dadurch zu begegen, daß inden geringsten Innenquerschnitt der Spreizhülse ergebenden Bereich der nach innen weisenden Querrippen der Außenquerschnitt der Spreizhülse zumindest gleich groß ist wie in den in Dübellängsrichtung angrenzenden Bereichenund daß die Spreizhülse im Bereich der nach innen weisenden Querrippen über den Außenumfang der angrenzenden Bereiche herausragende, ebenfalls quer zur Dübellängsrichtung verlaufende Außenrippen aufweist (De-OS 2753547).
  • Auch mit diesem bekannten Schlag-Spreizdübel gelingt es nicht, die beschriebenen Nachteile in vollem Umfange zu beseitigen, und weiter haftet diesem der Nachteil an, daß nach dem Einschlagen des Spreizelementes eine Haltekontrolle nicht durchführbar ist, ohne den Halt zu gefährden. Darüber hinaus bereitet die Demontage größte Schwierigkeiten. Eine zerstörungsfreie Lösung ist praktisch kaum möglich.
  • Es ist eine Vielzahl von Spreizdübeln bekannt und im Handel, bei denen mit Gewinde versehene Spreizelemente eingeschraubt werden.
  • Vielfach wird bei solchen bekannten Dübeln als Nachteil empfunden, daß die erforderliche Haltefestigkeit nur erreicht wird, wenn ein auf die Abmessungen des Dübels exakt abgestimmter Schraubentyp als Spreizelement verwendet wird.
  • Aber selbst bei Erfüllung dieser Bedingung verbleibt der Nachteil einer zeitraubenden und anstrengenden Montage, wobei nicht selten eine Haltekraft erzielt wird, die wesentlich größer als notwendig ist.
  • Andererseits kann es aber bei Verwendung einer nicht optimal geeigneten Schraube und einer außerhalb der Toleranz liegenden Abmessung des Bohrloches dazu kommen, daß die benötigte Haltekraft erheblich unterschritten wird, insbesondere dann, wenn die Führungsbohrung am Hals des Dübels im Verhältnis zum Schraubendurchmesser zu groß und/oder zu kurz ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen aus einem elastischen Dübel mit Hals- und Spreizteil sowie einem hierzu passenden, zum Befestigen durch Einschlagen eines geeigneten Befestigungselements bestehenden Befestigungssatz durch entsprechende Gestaltung und Abstimmung der Abmessungen derart zu optimieren, um als Ergebnis mit einem Minimum an Montageaufwand ein Maximum an Haltekraft zu erzielen.
  • Ein weiterer wichtiger Teil der Aufgabe besteht darin, die erzielte Haltekraft durch eine auf einfache Weise durchführbare Haltekontrolle, das heißt ohne größeren Aufwand feststellen zu können, sowie eine Möglichkeit zu schaffen, den Befestigungssatz ebenfalls unter Vermeidung von Schwierigkeiten demontieren zu können.
  • Und schließlich wird mit der Erfindung angestrebt, einen Befestigungssatz zur Verfügung zu stellen , der die genannten Bedingungen mit wirtschaftlichen Mitteln und auf einfache Weise erfüllt, um dadurch ein arbeits- und kostensparendes Massen-Befestigungselement zur Verfügung zu stellen.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch einen Befestigungssatz mit folgendeN Merkmalen: a) das Befestigungselement weist einen Fuhrungsschaft auf, an dessen einem Ende ein Kopf und an dessen anderem Ende eine Gewindezone mit einem Einschlaggewinde mit in Schlagrichtung zurückfliehenden Gewindeflanken angeordnet ist, welches in einer konischen Spitze endet.
  • b) der Hals des Dübels ist außen mit einem flanschartigen Kragen verstärkt, und weist eine den Führungsschaft aufnehmende zentrale Führungsbohrung auf, welche im Bereich des Kragens zur Aufnahme des Kopfes mit diesem angepaßten Aufnahmeflächen versehen ist und am anderen Ende mit einem konischen Auslauf in den Bereich des Spreizteiles übergeht.
  • Mit der Erfindung steht in vorteilhafter Weise ein Befestigungssatz zur Verfügung, bei dem durch Abstimmung der Gestaltungsverhältnisse von Dübel und Befestigungselement eine überraschende funktionelle Optimierung gelingt, durch welche mit einem Minimum an Montagearbeit ein Optimum an Haltekraft erbracht wird.
  • Insbesondere dort, wo Massenbefestigungselemente ohne das unbedingte Erfordernis bctuaufsichtlicher Zulassungen oder Einzelgenehmigung zum Einsatz gelangen, beispielsweise bei der Befestigung von Kabelschellen, Stegleitungen, Fassadenverkleidungsplatten, Wärmedämmplatten usw. bringt der Einsatz des Befestigungssatzes nach der Erfindung erhebliche wirtschaftliche Vorteile durch Arbeits- und Kostenersparnis mit sich.
  • Eine Ausgestaltung sieht vor, daß der Durchmesser des Führungsschaftes mindestens gleich dem Außendurchmesser des Schlaggewindes ist.
  • Hierdurch ergibt sich eine präzise Führung vom Befestigungselement im Dübel, was in vorteilhafter Weise verhindert, daß beim Einschlagen das Befestigungselement aus der Dübelachse herausläuft. Dadurch wird die Qualität des Haltes in einfacher Weise gesichert.
  • Weiter ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Kopf als Linsenkopf ausgebildet und das Schlaggewinde mit sägezahnartig profilierten Gewindeflanken ausgestattet ist.
  • Der Vorteil der Linsenkopf-Form besteht darin, daß bei nicht exakt axial angesetzten Hammerschlägen einer Verbiegung des Befestigungselementes entgegengewirkt wird, und insbesondere dann, wenn mit den sägezahnartig profilierten, zurückfliehenden Gewindeflanken ohnehin ein sehr sicheres und problemloses Eindringen des Befestigungselementes in den Spreizteil des Dübel bei exakter Führung des Befestigungselementes gewährleistet ist.
  • Dabei ist weiter vorgesehen, daß der Führungsschaft des Befestigungselementes und die Führungsbohrung des Dübels eine definierte Passung wie Schiebesitz, Gleitsitz, Pass-Sitz, Festsitz nach DIN etc. miteinander bilden.
  • Durch die Zuordnung definierter Passungen durch qualifizierte Toleranzen der ineinander geführten Durchmesser von Schaft und Bohrung wird ein überraschend hohes Maß an Sicherheit und Festigkeit der zu einem Befestigungssatz miteinander integrierten Einheit von Dübel und Befestigungselement erreicht, was durch eine Vielzahl von Versuchen bewiesen werden konnte.
  • Der Vorteil einer solchen Passung kommt insbesondere dann optimal zur Geltung, wenn, wie dies in weiterer Ausgestaltung vorgesehen ist, die Passung ein Pass-Sitz oder Festsitz ist.
  • Weiter ist vorgesehen, daß das Spreizteil des Dübels durch ebene Innenflächen in Wellenform gebildet wird.
  • Eine derartige Ausbildung in Wellenform vereinigt den Vorteil einer verhältnismäßig unkomplizierten Gestaltung der Herstellungsform beim Spritzverfahren und damit relativ günstige Herstellungskosten mit optimaler Spreiz- und Klemmwirkung des Dübels, insbesondere auch bei ungenau gebohrten Setzlöchern.
  • Ahnlich vorteilhafte Ergebnisse werden aber auch erzielt, wenn entsprechend einer anderen Ausgestaltung das Spreizteil des Dübels durch ebene Innenflächen in Zick-Zack-Form gebildet wird.
  • In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Befestigungselement als Einschlagschraube ausgebildet ist, welche einen Linsenkopf mit Kreuzschlitz, einen zylindrischen Führung schaft sowie eine Gewindezone mit Schlaggewinde aufweist, welches in einer konischen Spitze ausläuft.
  • Mit dieser Ausgestaltung ergibt sich insbesondere bei einer Einschlagschraube durch die Form des Linsenkopfes mit Kreuzschlitz der Vorteil, daß einerseits, wie bereits dargelegt, nicht exakt zentrische Hammerschläge weitgehend ohne Verbiegung ertragen werden, wobei auch der zum Eingriff eines Schraubenziehers vorgesehene Kreuzschlitz im Linsenkopf relativ unempfindlich gegen Verstauchen durch Hammerschläge ist.
  • Dabei ermöglicht der Kreuzschlitz nach Eintreiben durch Eingriff mittels Schraubenzieher und eine geringe, beispielsweise halbe oder ganze Umdrehung der Schraube in Anzugrichtung sowohl gegebenenfalls ein Nachsetzen auf Spannung, als auch eine durch Drehmomentenkontrolle ermittelbare unkomplizierte Uberprüfung der Haltefestigkeit, und gegebenenfalls eine problemlose Demontage.
  • In Ausgestaltung ist weiter vorgesehen, daß die Spitze einen Winkel CC gegenüber der Achse des Befestigungselementes zwischen 10 ° und 30 0, vorzugsweise zwischen 12 ° und 15 ° aufweist.
  • Durch diese schlanke konische Form der Spitze wird mit Vorteil vermieden, daß die Einschlagschraube beim Eintreiben in den Spreizteil Material von den Innenflächen des Spreizteiles abschabt, beziehungsweise vor sich herschiebt. Auf diese Weise ist die Gefahr, daß durch zunehmenden Eintragswiderstand der Spreizteil des Spreizdübels abreißt, mit Sicherheit vermieden.
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die zurückfliehenden Flanken des Schlaggewindes einen Winkel P gegenüber der Achse des Befestigungselementes bilden, der gleich oder grösser Winkel Ch ist.
  • Diese Maßnahme trägt ebenfalls dazu bei, daß bei einem Minimum an Eintreib-Widerstand ein Maximum an Haltekraft in der Endlage erreicht wird, insbesondere wegen der dadurch erzielten exakten Führung des Befestigungselementes in Richtung der Dübelachse.
  • Weitere Vorteile für ein problemloses Eintreiben der Schlagschraube, sowie zur Erzielung möglichst großer Haltekräfte auch im Falle ungenauer Einhaltung der Bohrloch-Abmessungen ergeben sich dadurch, daß nach einer weiteren Ausgestaltung die Steigung des Schlaggewindes annähernd der halben Abmessung des Gewinde-Außendurchmessers entspricht.
  • Hierdurch, sowie durch die weitere Maßnahme, wonach der Kerndurchmesser des Schlaggewindes annähernd der halben Abmessung des Gewinde-Außendurchmessers entspricht, ergeben sich überraschend gute Werte für das Verhältnis von Eintreibwiderstand und Haltekraft auch bei ungünstigen Verhältnissen wie beispielsweise fehlerhaftenAbmessungen des Bohrloches, insbesondere wegen der kräftigen Ausbildung der Gewindeflanken.
  • Ein Befestigungssatz nach der Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbohrung im Bereich des Spreizteiles mit einer Verjüngung in eine sich durch den Spreizteil fortsetzende kleinere Bohrung übergeht, deren Durchmesser vorzugsweise gleich oder kleiner als der Kerndurchmesser des Schlaggewindes ist, und welche im Bereich der Dübelspitze mit einer weiteren Durchmesserverjüngung ausläuft.
  • Durch diese stufenweise Staffelung der sich verjüngenden Bohrungsdurchmesser wird in vorteilhafter Weise ein stufenweiser, sich den Verhältnissen des Bohrloches und des Grundmaterials in besonderer Weise anpassender Spreizvorgang bewirkt, der auch noch unter weitgehend ungünstigen Umständen annehmbare Haltekräfte ermöglicht.
  • In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Befestigungselement ein Nagel mit Linsenkopf, zylindrischem Führungsschaft, mehrgängigem, vorzugsweise viergängigem Steilgewinde und konischer Spitze ist.
  • In Fällen, bei welchen, wie bereits weiter oben erwähnt, ein Massen-Befestigungselement ohne das besondere Erfordernis von Zulassungen durch Bauaufsicht zur Anwendung gelangt, ergibt diese Ausgestaltung des Befestigungssatzes ein absolutes Minimum an Montagearbeit- und Kosten bei ausreichenden Haltekräften.
  • Dabei ist sowohl im Falle der Verwendung einer Einschlagschraube als auch eines Nagels mit Vorteil zur Erhöhung der Haltekraft vorgesehen, daß der Führungsschaft ein Durchmesser Längenverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen 1 : 3 und 1 : 10 aufweist.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung sieht dabei vor, daß der Führungsschaft und die Führungsbohrung annähernd die gleiche Länge aufweisen.
  • Weitere Vorteile in gleicher Richtung ergeben sich auch dadurch, daß die Gewindezone ein Durchmesser/Längenverhältnis zwischen 1 : 5 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen 1 : 6 und 1 : 10 aufweist.
  • Weiter sieht eine zweckmäßige Ausgestaltung vor, daß der Dübelhals eine runde Querschnittsform und der Spreizteil eine im wesentlichen quadratische Querschnittsform aufweisen.
  • Die quadratische Querschnittsform des Spreizteiles ergibt einen besonders elastischen, innerhalb weiter Toleranzen eines Bohrloches einsatzfähigen und anpassungsfähigen Dübel, dessen erhebliche Verformungsmöglichkeit beim Spreizvorgang insbesondere beim Einsatz in Baukörpern aus Leichtbeton wie Schaumbeton, Gasbeton, Bimsbeton, Stegdielen, Gipswänden und dergleichen mit Vorteil Verwendung findet.
  • Und schließlich ist vorgesehen, daß der Außendurchmesser des Schlaggewindes mit der Führungsbohrung einen Fest sitz bildet und daß Dübel und Befestigungselement, mit mindestens einem Teil des Schlaggewindes in der Führungsbohrung des Dübels mit Festsitz zusammengefügt, eine vormontierte Befestigungseinheit bilden.
  • Eine solche vormontierte Befestigungseinheit erleichtert dem Handwerker Arbeit und damit in vorteilhafter Weise Kosten.
  • Außerdem ist in unkomplizierter Weise Garantie geboten, daß Dübel und Befestigungselement exakt aufeinander abgestimmt sind, wobei Verwechslungen unmöglich gemacht sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 einen Dübel nach der Erfindung, im Längsschnitt, Fig.2 eine zum Dübel gem. Fig. 1 passende Einschlagschraube, in Ansicht, Fig. 3 eine vormontierte Einheit aus Dübel und Befestigungselement, teils in Ansicht, teils im Schnitt, Fig. 4 einen Dübel mit zick-zack-förmigem Schlitz in der Spreizzone, Fig. 5a Bohrloch und eingesetzten Dübel mit quadratischer Querschnittsform des Spreizteiles im Schnitt, Fig. 5b das Spreizteil nach Fig. 5a in gespreiztem Zustand, ebenfalls im Schnitt.
  • Der Dübel 1 in Fig. 1, dargestellt im Längsschnitt, weist einen zylindrischen Hals 2 mit Führungsbohrung 3 auf, sowie in Fortsetzung zur Spitze 4 hin einen Spreizteil 5. An dem der Spitze 4 entgegengesetzten Ende weist der Dübel 1 einen flanschenartigen Kragen 6 auf, der zur Aufnahme des Kopfes eines Befestigungselementes mit einer diesem angepaßten Einsenkung 7 ausgestattet ist. Die Führungsbohrung 3 geht im Bereich des Spreizteiles 5 mit einer konischen Verjüngung 8 in eine sich durch den Spreizteil 5 fortsetzende kleinere Bohrung 9 über, welche ihrerseits im Bereich der Spitze 4 mit einer weiteren Durchmesserverjüngung 10 ausläuft.
  • Fig. 2 zeigt ein zum Dübel 1 Fig. 1 zugehöriges Befestigungselement 11. Dieses weist einen Führungsschaft 12 auf, an dessen einem Ende ein Linsenkopf 13 und an dessen anderem Ende eine Gewindezone 14 mit einem Einschlaggewinde 15 vorgesehen ist. Das Einschlaggewinde 15 ist mit in Schlagrichtung entsprechend dem Pfeil 16 zurückfliehenden sägezahnartig profilierten Gewindeflanken 17 ausgestattet. Die Gewindezone Ilt endet n einer konischen Spitze 18. Zwischen dem Dübel 1 und dem Befestigungselement 11 wird dadurch ein optimaler Halt erreicht, daß der Schaft 12 mit der Führungsbohrung 3 eine definierte Passung bildet. Es kann sich dabei um einen Schiebesitz nach DIN, um einen Gleitsitz, um einen Pass-Sitz, einen Festsitz oder entsprechende andere Passungen handeln.
  • Die Spitze 18 bildet gegenüber der Achse des Befestigungselementes 11 einen Winkel OC , dessen Betrag zwischen 10 und 30 ° liegen kann und im vorliegenden Beispiel einen Betrag von 12 ° aufweist. Die zurückfliehenden Flanken 17 des Schlaggewindes 14 bilden gegenüber der Achse des Befestigungselementes 11 einen Winkel P , der gleich oder etwas größer als Winkel cc sein kann und im vorliegenden Fall 20 ° beträgt.
  • Von den weiteren Abmessungen des Gewindes ist der Gewinde durchmesser mit "A", der Gewindekerndurchmesser mit K und die Gewindesteigung mit "S" bezeichnet.
  • Das Befestigungselement 11 weist im gezeigten Beispiel eine Steigung "S" des Schlaggewindes 15 auf, welche annähernd der halben Abmessung des Gewinde-Außendurchmessers "A" entspricht.
  • Der Kerndurchmesser K hat eine Abmessung, welche annähernd dem halben Außendurchmesser "A" entspricht.
  • Eine weitere Abstimmung von Dimensionen der zueinander passenden Einheit aus Dübel 1 und Befestigungselement 11 als Befestigungssatz ergibt sich dadurch, daß die das Spreizteil 5 durchsetzende Bohrung 9 gleich oder kleiner als der Kerndurchmesser K ist. Der Durchmesser "D" des Schaftes 12 ist vorzugsweise gleich oder zumindest geringfügig größer als der Durchmesser "A" des Schlaggewindes. Der Führungschaft weist ein Durchmesser/Längenverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen 1 zu 3 und 1 : 10 und im gezeigten Beispiel Fig. 2 von 1 : 4 auf. Entsprechend der Zuordnung von Dübel und Befestigungselement zu einem integrierten Befestigungssatz ist darüber hinaus vorgesehen, daß der Führungsschaft 12 und die Führungsbohrung 3 annähernd gleiche Längen "L 2 undUL 2" aufweisen, während die Länge der Gewindezone 14 annähernd der Länge des Spreizteiles 5 entspricht. Dabei ist das Durchmesser/Längenverhältnis, welches innerhalb der Grenzen zwischen 1 : 5 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen 1 : 6 und 1 : 10 liegen kann, im vorliegenden Ausführungsbeispiel 1 : 6.
  • Eine vormontierte Einheit eines Befestigungssatzes 20 zeigt Fig. 3.
  • Diese besteht aus dem Dübel 21 und dem Gewindenagel 22. Dabei ist ein Teil des Gewindes 23 mit Festsitz in die gestrichelt dargestellte Führungsbohrung 24 des Dübels 21 eingefügt.
  • Im gezeigten Beispiel ist das Befestigungselement 22 ein mit viergängigem Steilgewinde 22' zum Einschlagen ausgestatteter Nagel mit einem Führungsschaft 25 und einem Linsenkopf 26.
  • Der Dübel 21 des Befestigungssatzes 20 dient im vorliegenden Falle der Befestigung einer Platte 27 im Mauerwerk 28.
  • In diesem befindet sich die Bohrung 29, welche den vormontierten Befestigungssatz 20 zunächst mit ungespreiztem Dübel 21 aufnimmt.
  • Im vorliegenden Beispiel ist der Spreizteil 30 des Dübels 21 aus ebenen Flächen in Wellenform 31 gebildet und außen mit Haltenocken 32 versehen. Die Schlagrichtung ist mit dem Pfeil 33 angedeutet und durch einen Hammerkopf 34 symbolisiert.
  • Die Befestigung der Platte 27 im Mauerwerk 28 geschieht mittels ein oder zwei Hammerschlägen durch Einschlagen des Gewindenagels 22 in den Dübel 21 der vormontierten Einheit 20 des Befestigungssatzes.
  • Eine andere Form des erfindungsgemäßen Dübels zeigt Fig. 4.
  • Dabei ist der Halsteil 40 des Dübels 39 ähnlichen denjenigen nach Fig. 1 und 3 ausgebildet. Der Spreizteil 41 unterscheidet sich insofern von den Spreizteilen 5 und 30, weil dessen die beiden ungen 42, 42' voneinander trennender Schlitz 43 in Zick-Zack-Form verläuft.
  • Im Bereich einer jeweils dadurch gebildeten Materialanhäufung einer Zunge 42, 42' sind Entlastungskerben 45 bis 51 quer zur Längsrichtung des Dübels 39 vorgesehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß sich durch sie einander widersprechende Eigenschaften optimieren lassen, wie maximale Haltekraft bei minimalem Arbeitsaufwand und elastische Anpassung von Dübel 39 und Befestigungselement 11, 19 an ungünstige Montageverhältnisse wie Toleranzabweichungen des Bohrloches.
  • Im Verhältnis zu diesen optimalen Eigenschaften sind die vergleichsweise niedrigen Herstellungskosten des Dübels infolge Zpritzformgerechter Konstruktion ein weiterer Vorteil.
  • Eine andere Ausgestaltung des Dübels 56 zeigt Fig. 5a mit dem Bohrloch 55 im Schnitt. Der darin eingesetzte Dübel 56 weist die Zungen 42, 42' auf, welche zusammen ein Spreizteil von annähernd quadratischem Querschnitt bilden. Im Zentrum ist die Führungsbohrung 9 erkennbar, welche eine sichere Führung des die Spreizung bewirkenden Befestigungselementes übernimmt.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 5a ist deutlich erkennbar, daß der Spreizteil mit quadratischem Querschnitt in der runden Aufnahmebohrung 55 einen erheblichen Verformungsspielraum besitzt, wobei jedoch, ausgehend von den der Bohrung 55 anliegenden vier Ecken 57 bis 60 des Dübels 56 ein außerordentlich hoher Anpreßdruck mit entsprechender Wandlaibung erzielt wird, sobald der Dübel 56 durch ein eingeschlagenes Befestigungselement 22, wie in Fig. 5b rein schematisch gezeigt, zur äußersten Spreizung verformt wird.
  • Die in den Figuren 1 bis 5b gezeigten Ausführungsbeispiele stellen lediglich eine qualifizierte Auswahl möglicher Ausführungsformen dar. Weitere Ausgestaltungen, welche dem handwerklichen Können des Fachmannes entsprechen, fallen ebenso wie die gezeigten Beispiele unter die Erfindung, sofern sie einem der geltenden Patentansprüche genügen.
  • L e e r s e i t e

Claims (19)

  1. Anlage zum Patentgesuch von Befestigungssatz Ansprüche Befestigungssatz, bestehend aus einem elastischen Dübel mit Hals und Spreizteil und einem hierzu passenden, zum Befestigen durch Einschlagen geeigneten Befestigunselement, gekennzeichnet durch die Merkmale: a) das Befestigungselement (11,22) weist einen Führung schaft (12, 25) auf, an dessen einem Ende ein Kopf (13, 26) und an dessen anderem Ende eine Gewindezone (14,22) mit einem Einschlaggewinde mit in Schlagrichtung zurückfliehenden Gewindeflanken (17) angeordnet ist, welches in einer konischen Spitze (18) endet.
    b) Der Hals (2, 40) des Dübels (1, 21, 39) ist außen mit einem flanschartigen Kragen (6) verstärkt und weist eine den Bührungsschaft (12, 25) aufnehmende zentrale SEhrungsbohrung (3, 24) auf, welche im Bereich des Kragens (6) zur Aufnahme des Kopfes (13, 26) mit diesem angepaßten Aufnahmeflächen (7) versehen ist und am anderen Ende mit einem konischen Auslauf (8) in den Bereich des Spreizteiles (5) übergeht.
  2. 2. Befestigungssatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D) des Führungsschaftes (12) annähernd gleich dem Außendurchmesser (A) des Schlaggewindes (15) ist.
  3. 3. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (13, 26) als Linsenkopf ausgebildet und das Schlaggewinde (15) mit sägezahnartig profilierten Gewindeflanken (17) ausgestattet ist.
  4. 4. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschaft (12, 25) des Befestigungselementes (11, 19) und die Führungsbohrung (3, 24) des Dübels (1, 21) eine definierte Passung wie Schiebesitz, Gleitsitz, Pass-Sitz, Festsitz nach DIN etc. miteinander bilden.
  5. 5. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Passung ein Pass-Sitz oder Festsitz ist.
  6. 6. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizteil (30) des Dübels (21) durch ebene Innenflächen in Wellenform (31) gebildet wird.
  7. 7. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizteil (42, 42')des Dübels (39) durch ebene Innenflächen in Zick-Zack-Form (43) gebildet wird.
  8. 8. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (11) als Einschlagschraube ausgebildet ist, welche einen Linsenkopf (13) mit Kreuzschlitz, einen zylindrischen Führungsschaft (12) sowie eine Gewindezone (14) mit Schlaggewinde (15) aufweist, welches in einer konischen Spitze (18) ausläuft.
  9. 9. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (18) einen Winkel d gegenüber der Achse des Befestigungselementes zwischen 100 und 300, vorzugsweise zwischen 120 und 150 aufweist.
  10. 10. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche l bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückfliehenden Flanken (17) des Schlaggewindes (15), einen Winkel n gegenüber der Achse des Befestigungselementes (ll) bilden, der gleich oder größer Winkel CX ist.
  11. 11. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung (S) des Schlaggewindes (15) annähernd der halben Abmessung des Gewinde-Außendurchmessers (A) entspricht (S = ).
  12. 12. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche l bis ll, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerndurchmesser (K) des Schlaggewindes (15) annähernd der halben Abmessung des Gewinde-Außendurchmessers (A) entspricht (K = A
  13. 13. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führunsbohrun (3) im Bereich des Spreizteiles (5) mit einer Verjüngung (8) in eine sich durch den Spreizteil fortsetzende kleinere Bohrung (9) übergeht, deren Durchmesser vorzugseise gleich oder kleiner als der Kerndurchmesser (K) des Schlaggewindes (15) ist, und welche in Bereich der Dübelspitze (4) mit einer weiteren Durchmesserverjüngung (16) ausläuft.
  14. 14. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (19) ein Nagel mit Linsenkopf (26), zylindrischem Führungsschaft (25), mehrgängigem, vorzugsweise viergängigem Steilgewinde (22') und konischer Spitze ist.
  15. 15. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche l bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschaft (12, 25) ein Durchmesser/Längenverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen l : 3 und l : 10 aufweist.
  16. 16. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschaft (12, 25) und die Führungsbohrung (3, 24) annähernd die gleiche Länge aufweisen.
  17. 17. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindezone (14) ein Durchmesser/ Länenverhältnis zwischen 1 : 5 und 1 : 15, vorzugsweise zwischen 1 : 6 und 1 : 10 aufweist.
  18. 18. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelhals (3, 40) eine runde Querschnittsform, und das Sprelzteil (42, 42') eine im wesentlichen quadratische Querschnittsform aufweist.
  19. 19. Befestigungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (A) des Schlaggewindes (15) mit der Führungsbohrung (3) einen Festsitz bildet, und daß Dübel (1, 21, 39) und Befestigungselement (11, 19) mit mindestens einem Teil des Schlaggewindes (15, 22') in der Führungsbohrung (3, 24) des Dübels (1, 21) mit Festsitz zusammengefügt, eine vormontierte Einheit bilden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2542395A1 (fr) * 1983-03-11 1984-09-14 Hilti Ag Cheville expansible en matiere plastique
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DE102022208997A1 (de) 2022-08-30 2024-02-29 Adolf Würth GmbH & Co. KG Befestigungselement und Verfahren zum Befestigen
DE102024120586A1 (de) * 2024-07-19 2026-01-22 Mathias Eichmann Befestigungssystem umfassend einen Dübel und eine Schraube

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