DE3018448A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen faerben von tuch - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen faerben von tuchInfo
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Description
Die Erfindung /betrifftein Verfahren zum kontinuierlichen
Färben von Tuch bzw. textlien Stoffbahnen in einem vorzugsweise
mit Sattdampf hoher Temperatur und hohen Drucks beaufschlagten Hochdruckdämpfer, sowie eine Vorrichtung zum
Durchführen dieses Verfahrens,
In letzter Zeit sind verschiedene Arten synthetischer Fasern
als Ersatz für die knapper werdenden Naturfasern entwickelt
worden. In Sonderheit wurden Polyesterfasern zum Herstellen von Tuch bzw. textlien Stoffbahnen in großer Menge produziert.
Diese Fasern sind jedoch hinsichtlich Fixierbarkeit aufgebrachter Farbstoffe bzw. Anfärbbarkeit sowie Griff anderen
Fasern unterlegen.
In den bisherigen Verfahren zum Färben von Polyesterfasern
enthaltendem Tuch wird dieses zunächst einer Kräuselbehandlung
unterzogen, um den Griff zu verbessern, und dann gefärbt.
Ferner ist zum Waschen des behandelten Tuchs eine große
Menge Wasser erforderlich. Wegen des getrennt durchzuführenden Kräüselns und Färbens ist der Aufwand des Verfahrens an Wärmeenergie
, Arbeitskosten und Wasser unwirtschaftlich groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe das Kräuseln und
Färben des Tuches kontinuierlich und gleichzeitig in einem einzigen Behälter auszuführen ist, um den Aufwand an Wärmeenergie
und Arbeitskosten gegenüber herkömmlichen Verfahren zu senken und damit ein mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand
gekräuseltes und gefärbtes Tuch bzw. eine solche Stoffbahn
herstellen zu können. Die erfindungsgemäße Lösung besteht
für das Verfahren darin, daß das mit einer Farbstofflösung
getränkte Tuch fortlaufend durch einen von mindestens zwei
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- jff tr.
endlosen, parallel zueinander verlaufenden, netzförmigen Förderbändern
oben und unten begrenzten Kanal entsprechend der Laufgeschwindigkeit der Förderbänder transportiert wird und daß
dabei eine Farbstofflösung zickzackförmig, abwechselnd von
oben und unten auf das wellenförmig frei von Spannung fortbewegte Tuch gesprüht wird.
Durch das erfindungsgemäße Aufsprühen einer Farbstofflösung
bzw« -flotte auf das Tuch werden eine gleichmäßige, stabile bzw. echte Färbung und eine angemessene Kräuselung des Stoffes
ohne Faltenbildung erreicht. Es entsteht daher nicht nur eine
ausgezeichnete Färbung sondern auch bei der gleichzeitigen geeigneten Kräuselung ein verbesserter Griff des Tuchs bzw. der
textlien Stoffbahn. '
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird für die. Vorrichtung
zum kontinuierlichen Färben von Tuch bzw. textlien Stoffbahnen dadurch gelöst, daß in einem bei hoher Temperatur
und hohem Druck mit feuchter Hitze zu sättigenden Hochdruckdampfer
mindestens zwei endlose, netzförmige Förderbänder parallel zueinander und jeweils mit einen Durchgangskanal
für das üich freilassendem Abstand voneinander vorgesehen
sind und daß eine Vielzahl von Flüssigkeitsstrahldüsen zickzackförmig abwechselnd oberhalb und unterhalb des Kanals
jeweils außerhalb der den Kanal begrenzenden, von der Farbstoff lösung zu durchstrahlenden Förderbänder angeordnet ist.
Vorzugsweise können dabei den das Tuch transportierenden Förderbändern mehrere zickzackförmig oben und unten angeordnete
Leitwalzen vorgeschaltet sein. Außerdem kann es günstig sein, die Gruppe der am Auslaßende des Kanals befindlichen, letzten
Strahldüsen zum Sprühen von heißem Wasser auf das Tuch auszulegen,
so daß das Tun durch Besprühen mit heißem Wasser aus den
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letzten Strahldüsen vorgewaschen wird. Durch diese Maßnahme
wird vor allem die nachfolgende Endwäsche vereinfacht.
In den Zeichnungen ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematisch dargestellten Querschnitt durch
.- eine Verrichtung zum kontinuierlichen Färben von ; ; Tuch; und .-.
und 3 weitere Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zum
köntinuErlichen Färben.
In den Zeichnungen werden dargestellt: ein insgesamt mit 1 bezeichneter
Dämpfer mit Einlaß 2 und Auslaß 3; eine Einlaßabdichtvorrichtung
bzw. Einlaßschleuse 4 mit einem Paar von Abdichtwalzen 4^ aus Gummi, einem Trog 42 zur Flüssigkeitsdichtung
sowie Quetschwalzen 4^; eine Auslaßabdichtvorrichtung bzw.
Auslaßschleuse 5 mit einem Paar Abdichtwalzen 5* aus Gummi
und einem Trog 5o zum langsamen Abkühlen; endlose netzförmige
Förderbänder 6^, 6p, 6, und 6^; eine Vielzahl von Flüssigkeitsstrahldüsen 7, Ί* und 72» Flüssigkeitsauffangschalen 8, 8. und
SpJ eine Tropfwasserschutzplatte 9; eine zu behandelnde Stoffbahn
10, und mehrere Leitwalzen 11.
Der zum Behandeln von Tuch 10 unter nasser Hitze bei hoher
Temperatur und hohem Druck vorgesehene Dämpfer 1 gemäß Fig. wird mit einem Einlaß 2 und einem Auslaß 3 ausgerüstet, die
jeweils mit einer Einlaßschleuse 4 bzw. einerAuslaßschleuse
versehen werden. Diese Schleusen sollen so ausgebildet sein, daß sie es erlauben, eine Stoffbahn durch den Dämpfer zu führen,
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ohne daß die feuchte Hitze leckt. Zu der Einlaßschleuse 4 gehören
ein Paar gegeneinander gepreßter Abdichtwalzen 4^ aus Gummi,
ein auf der Innenseite der Abdichtwalzen angeordneter Trog ^2
für eine Dichtflüssigkeit und mehrere Quetschwalzen K-*.
Die Auslaßschleuse 5 wird mit einem Paar gegeneinander gepreßter Abdichtwalzen 5* aus Gummi und auf der Innenseite der Abdichtwalzen
mit einem Trog 52 zum langsamen Abkühlen versehen.
In dem Dämpfer 1 gemäß Fig. 1 wird ein Paar endloser, netzförmiger
Förderbänder 6.. und 6^ vorgesehen. Die Förderbänder 6*, 6^
werden so einander parallel laufend zugeordnet, daß zwischen ihnen ein Spalt a freibleibt, der als Durchgangskanal für
das Tuch zu verwenden ist. Außerdem soll eine Vielzahl von Flüssigkeitsstrahldüsen 7 zickzackförmig abwechselnd oberhalb
und unterhalb beiderseits des Kanals 6 angeordnet werden0 Das
jeweils an eine Schar von Strahldüsen 7 angrenzende Förderband 6* oder 6p soll dabei jeweils zwischen diesen Düsen und
dem Kanal 6 so geführt werden, daß die zu versprühende Farblösung durch das Förderband hindurch zur Stoffbahn 10 hin
gespritzt wird. Unterhalb des unteren Förderbandes 6~ wird
vorzugsweise eine Flüssigkeitsauffangschale 8 angeordnet, inder
die versprühte Lösung gesammelt wird. Von der Auffangschale kann die dort gesammelte Flüssigkeit dann wieder im Kreislauf
zu den Strahldüsen 7 mit Hilfe einer (nicht gezeichneten) Pumpe gebracht werden. Oberhalb der erf.indungsgemäßen Förderband-Anordnung
wird vorzugsweise eine Tropfwasserschutzplatte9 ange-.
ordnet, die dazu dient zu verhindern, daß kondensierte Wassertropfen auf das Tuch fallen. .-■-■'"
Bei Betrieb der Apparatur nach Fig. 1 zum Färben von Tuch wird
im Innern des Dämpfers 1 zunächst feuchte Hitze von etwa 120 bis
1550C erzeugt; außerdem werden der als Flüssigkeitsschleuse
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dienende Trog 42 mit einer Farbstoff lösung und der zum Kühlen
dienende Tank. 52 mit Kühlwasser gefüllt. Daraufhin wird die
Stoffbahn 10 durch die Einlaßschleuse 4 in den Dämpfer 1 eingeführt sowie durch den vom zwischen den Förderbändern 6,,
und O2 bestehenden Abstand a bestimmten Kanal 6 hindurchgeführt.
Auf das in dem als Flüssigkeitsschleuse dienenden Tank 42 mit einer Farbstofflösung getränkte Tuch wird außerdem
ein von dem zickzackförmig abwechselnd oberhalb und unterhalb
beiderseits des Kanals 6 vorgesehenen Strahldüsen 7 verursachter
und durch die abgesprühte Farbstofflösung übertragener
Strahldruck so ausgeübt, daß die Tuchbahn sich unter Bildung einer Folge von vielen schlangenlinienförmigen Wellen im Kanal
fortbewegt. Hierbei wird das Tuch zum Quellen gebracht und die Farbstofflösung gelangt weiter in das Innere des das Tuch
bildenden Garns, so daß die Farbe fest auf und in dem Stoff fixiert wird. Da außerdem in Folge der durch den Strahldruck
der Fabbstofflösung erzeugten Schwingbewegungen eine erhebliche
Schlag- und Knitter- bzw. Knüllkraft auf das Tuch einwirkt, wird dieses s.o gekräuselt, daß zugleich mit der Färbung ein
verbesserter Griff entsteht.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird in Fig. 2 schematisch gezeigt. Es werden hier vier endlose netzförmige Förderbänder 6., 62, 6, und 6^ in
Anordnung parallel zueinander und mit dazwischen freibleibenden (drei) Spalten a, b und c vorgesehen. Die Flüssigkeitsstrahldüsen
werden in zwei Gruppen 7* und 72 unterteilt. Dem wesentlichen
Teil des durch die Abstände a bis c gebildeten Durchgangskanals sind erste Strahldüsen 7* zugeordnet. Sie dienen dazu,
eine Farbstofflösung auf das Tuch zu sprühen. Die anderen Strahldüsen
72 (es handelt sich im Ausführungsbeispiel um fünf Düsen)
befinden sich am Auslaßende des Kanals und dienen dazu, heißes
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Wasser zum Waschen des Tuchs nach vollendetem Färben auf die Stoffbahn zu sprühen. In diesem Falle werden zweckmäßig: zwei
getrennte Flüssigkeits-Auffangsehalen 8. und 8p zum Aufnehmen
der Farbstofflösung einerseits und des Waschwassers andererseits vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der Raum, innerhalb
des Dämpfers 1 durch Verwendung von vier Förderbändern voll dazu ausgenutzt, den zum Behandeln der Stoffbahn vorgesehenen Kanal
zu verlängern. Die Stoffbahn kann daher relativ schnell durch den Kanal geführt und das Färben entsprechend leicht auf
wirtschaftliche Weise ausgeführt werden. Dieser Apparat ist für Massenproduktion gut geeignet. Außerdem wird das Auslaßende
des zur Behandlung des Tuchs vorgesehenen Kanals zum Vorwaschen
des gefärbten Tuchs ausgenutzt, um die Endwäsche des Tuchs nach dem Austritt aus dem Dämpfer zu vereinfachen. Da das
heiße Wasser beim Vorwaschen auf das Tuch aufgesprüht wird, diffundiert das Waschwasser bis zu den Kernbereichen der
geschwollenen Garne. Das erfindungsgemäße Vorwaschen ist daher
besonders wirkungsvoll.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen. Apparates
wird in Fig. 3 gezeigt. Diese Vorrichtung enthält mehrere Leitwalzen 11, die dazu dienen, den Stoff zickzackförmig auf
und ab zu führen und ferner ein Paar endloser, netzförmiger..
Förderbänder 6, und 6p, zwischen denen ein als Kanal für den
Warendurchgang dienender Abstand c besteht. Die Flüssigkeitsstrahldüsen werden wiederum in zwei Gruppen 7-j und 72 unterteilt, wobei die erste Gruppe zum Aufsprühen von Färbstofflösung
und die zweite zum Aufsprühen von heißem Waschwasser auf den Stoff vorgesehen ist.
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Das mit einer Farbstofflösung in dem als Flüssigkeitsdichtung
dienenden Trog 42 getränkte Tuch wird geführt durch die Leitwalzen
1ΐ zuerst durch Dämpfen gefärbt und dann wiederum in
dem Kanal; c behandelt. Die Apparatur gemäß Fig. 3 ist insbe-!
sondere zum Färben von Endlosfäden enthaltenden, textlien
Stoffbahnen geeignet.
Me oben angegeben, besteht die Erfindung im wesentlichen
darin» ein mit einer Farbstofflösung getränktes Tuch bzw. !
eine entsprechende Stoffbahn in einen unter feuchter Hitze hoher Temperatur und hohen Drucks stehenden Hochdruckdämpfer
einzuführen und gegebenenfalls nach Passieren einer Vielzahl
für eine zickzackförmige Bahnführung angeordneter Leitwalzen
durch einen im verbliebenen Abstand zwischen benachbarten Teilen von zwei oder mehr endlosen, netzförmigen, parallel
zueinander oberhalb und unterhalb der Tuchbahn verlaufenden.
Förderbändern gebildeten Behandlungskanal zu führen, während eine Farbstofflösung und gegebenenfalls im Verlauf auch
heißes Wasser aus einer Vielzahl von Flüssigkeitsstrahldüsen in den Kanal bzw. auf das Tuch gesprüht werden, welche zickzackf
örmlg abwechselnd oberhalb und unterhalb des Stoffbahnkanals vorgesehen werden.
Es Ist nicht nur die trockene Hitze bei höheren Temperaturen
sondern auch in Sonderheit der Strahldruck der Farblösung,
die den Färbeprozeß begünstigen, so daß erfindungsgemäß außerordentlich wirksam zu färben ist. Da die Stoffbahn ferner
schlangenlinienförmig durch den Behandlungskanal läuft und
dabei der Strahlwirkung einer Flüssigkeit ausgesetzt ist, wird -das Tuch so angemessen gekräuselt, daß sich sein Griff zugleich
mit der Färbung verbessert. Das Tuch kann außerdem sehr wirksam vorgewaschen werden, so daß die Endwaschung erleichtert wird.
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Claims (1)
- Or.-lng. Reimar König ' ■ "Dipl.-Ing.Klaus Bergen ΡθοίΠθΠθΙΊθβ 76 4 Düsseldorf 3D Telefon 45ΞΟOB Patentanwälte-———-—-———— 44 8-": - ' 13. Mai 198033 486 BSando Iron Works Co.,Ltd. No ο 4-4-5, Usu, Wakayama-shi, Wakayama-ken, Japan"Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Färben von Tuch"Patentansprüche:1, Verfahren zum kontinuierlichen Färben von Tuch bzw. textlien Stoffbahnen in einem vorzugsweise mit Sattdampf hoher Temperatur und hohen Drucks beaufschlagten Hochdruckdämpfer, d a d u r c h ge kennzeichnet , daß das mit : einer Farbstofflösung getränkte Tuch (10) fortlaufend durch einen von mindestens zwei endlosen, parallel zueinander verlaufenden, netzförmigen Förderbändern (6^, 62) oben und unten begrenzten Kanal (6) entsprechend der Laufgeschwindigkeit der Förderbänder transportiert wird und daß dabei eine Fairbstöffiösung zickzack-förmig, abwechselnd von oben und unten auf das wellenförmig frei von Spannung fortbewegte Tuch gesprüht wird. ■ -■"-■"""-.2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch, gekennz e i c.h net, daß das Tuch (10) durch Besprühen mit heißem Wasser am Auslaßende des Kanals (6) vorgewaschen wird.0300 49/07
ORiGiNAL3· Vorrichtung zum kontinuierlichen Färben von Tuch bzw. textlien Stoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem unter Sattdampf hoher Temperatur und hohen Drucks stehenden Hochdruckdämpfer (1) mindestens zwei endlose, netzförmige Förderbänder (6.,O2) parallel zueinander und jeweils mit einen Durchgangskanal (6) für das Tuch (10) freilassendem Abstand (a) voneinander vorgesehen sind und daß eine Vielzahl von Flüssigkeitsstrahldüsen (7) zickzackförmig abwechselnd oberhalb und unterhalb des Kanals jeweils außerhalb der den Kanal (6) begrenzenden, von der. Farbstofflösung zu durchstrahlenden Förderbänder (6., 6^) angeordnet ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet , daß den das Tuch (10) transportierenden Förderbändern (6^, 6p) mehrere zickzackförmig oben und unten angeordnete Leitwalzen (11) vorgeschaltet sind.5ο Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e kennzeichnet , daß die Gruppe der am Auslaßende des Kanals (6) befindlichen, letzten Strahldüsen (72) zum Sprühen von heißem Wasser auf das Tuch (10) ausgelegt ist.030049/0734
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