DE3017554C2 - - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Steuern eines Hubwerks
an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug nach der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Es ist schon eine solche Einrichtung zum Steuern eines Hubwerks an
einem Traktor aus der AT-PS 2 49 433 bekannt, bei der als Regelgröße
die Belastung des Verbrennungsmotors benutzt wird. Dabei wird die Einspritzmenge
von der Einspritzpumpe, die einem Dieselmotor zugeordnet
ist, gemessen und daraus ein Signal für die Belastung des Dieselmotors
hergeleitet. Nachteilig bei dieser Lösung ist jedoch, daß hier unkontrollierte
Bewegungen des Hubwerks dann auftreten können, wenn der
Dieselmotor abgeschaltet wird. Je nach Kennlinienverlauf wird dieses
Abschalten des Motors von der zugehörigen Regelvorrichtung als Änderung
der Belastung interpretiert und das Hubwerk im Sinne einer Verringerung
der Regelgröße verstellt. Solche unkontrollierten Bewegungen
eines Hubwerks sind besonders unerwünscht, wenn das Hubwerk an einem
Traktor zur Regelung der Eindringtiefe des Pfluges dient, da sie eine
beträchtliche Unfallgefahr darstellen können. Ferner kann es von Nachteil
sein, daß die Regeleinrichtung rein hydraulisch arbeitet.
Weiterhin ist aus der DE-OS 26 55 906 eine elektronische Sicherheitsschaltung
bekannt, die für eine Verstelleinrichtung zur Regelung der
Eindringtiefe eines von einem Traktor gezogenen Pfluges verwendbar
ist. Mit dieser Sicherheitsschaltung kann bei Intriebnahme der Verstelleinrichtung
und Vorliegen einer Differenz zwischen Soll- und Istwert
das auslenkbare Hubwerk auf dem Istwert verriegelt werden, um unkontrollierte
Bewegungen des Hubwerks zu vermeiden. Ein Vermeiden von
unkontrollierten Bewegungen des Hubwerks beim Abschalten der Antriebsmaschine
ist hier jedoch nicht vorgesehen.
Ferner ist aus der DE 28 37 795 A1 eine Einrichtung zur Hubwerksregelung
an einem Traktor bekannt, die vollhydraulisch arbeitet und als
Regelgröße die Zugkraft verwendet. Um hier beim Abschalten der Hydraulik
ungewollte Stellbewegungen zu vermeiden, ist zwischen ein Regelventil
und den Kraftheber ein federzentriertes Umschaltventil geschaltet,
zu dessen Betätigung ein zusätzlicher hydraulischer Steuerkreis
erforderlich ist. Auch weist das Regelventil einen einseitig hydraulisch
gegen Federkraft betätigten Steuerschieber auf, der bei Ausfall
der hydraulischen Ansteuerung in einer Stellung Senken zentriert wird.
Ein Hinweis zur Vermeidung unkontrollierter Stellbewegungen beim Abschalten
eines Verbrennungsmotors, von dem Regelgrößen für ein hydraulisches
Hubwerk abgeleitet werden, wird hier nicht gegeben.
Aus der DE-OS 19 56 123 ist ferner eine Hubwerksregelung bekannt, bei
der ein Kreiselkompaß eine Pflugtiefenregelung unabhängig von Bodenkrümmungen
steuern soll, wobei eine zusätzliche Belastungsbegrenzung
des Verbrennungsmotors über dessen Einspritzpumpe gesteuert wird. Auch
hier können beim Abschalten des Verbrennungsmotors unkontrollierte
Stellbewegungen auftreten.
Fernerhin ist aus der GB-PS 15 03 592 eine Einrichtung zur Hubwerksregelung
bekannt, die als Regelgrößen die Lage des Hubwerks und den
Druck im Kraftheber verwendet. Die Motorbelastung wird nicht als vergleichbare
Regelgröße verwendet, sondern dient lediglich für eine Belastungsbegrenzung,
indem deren Signale an einem Summenpunkt vor dem
Regler, neben schlupfabhängigen Signalen, wahlweise aufschaltbar sind.
Das Vermeiden unerwünschter Stellbewegungen beim Abschalten des Motors
ist hier nicht beabsichtigt.
Angehend von der eingangs genannten Einrichtung ist es Aufgabe der Erfindung,
eine Einrichtung zur Hubwerksregelung, bei der als Regelgröße
die Belastung des Verbrennungsmotors benutzt wird, möglichst einfach
so auszubilden, daß bei deren Ausbildung in elektrohydraulischer Bauart
beim Abschalten des Verbrennungsmotors keine unkontrollierten Bewegungen
auftreten können.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer gattungsbildenden Einrichtung
durch die im Anspruch 1 näher angegebenen, kennzeichnenden Merkmale.
Somit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß trotz Verwendung der
Belastung des Verbrennungsmotors als Regelgröße beim Abschalten des
Verbrennungsmotors das Hubwerk verriegelt und unkontrollierte Bewegungen
verhindert werden. Die Einrichtung baut relativ einfach und läßt
sich in vorhandenen Anlagen leicht nachrüsten. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 8.
Fortsetzung: Ursprüngliche Beschreibung, Seite 3, Zeile 2: "Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung . . . "
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1 in vereinfachter
Darstellung einen Traktor mit einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zum Steuern des Pfluges und Fig. 2 ein Prinzipschaltbild
der Einrichtung nach Fig. 1.
Die Fig. 1 zeigt einen Traktor 10 mit einer Einrichtung
11 zur Steuerung der Eindringtiefe eines vom Traktor gezogenen
Pfluges 12. Der Pflug 12 ist in an sich bekannter
Weise über ein Dreipunktgestänge 13 an einem Traktorgehäuse 14
sowie an einem Hubraum 15 angelenkt. Der Hubraum 15
wird von einem Kraftheber 16 betätigt, der über eine
hydraulische Leitung 17 mit einem elektrohydraulisch vorgesteuerten
3/3-Wegeventil 18 in Verbindung steht. Das
Wegeventil 18 wird von einer Pumpe 19 mit Druckmittel
versorgt und entlastet in der gezeichneten Neutralstellung 21
die Pumpe 19 über eine Rücklaufleitung zum Tank 22.
Der Steuerschieber des Wegeventils 18 ist in der
gezeichneten Neutralisierung 21 von Federn zentriert
und blockiert hydraulisch in dieser Stellung den Kraftheber 16.
Ferner weist das Wegeventil 18 noch eine Heben-
Stellung 23 und eine Senken-Stellung 24 auf. In die
letztgenannten Stellungen ist der Steuerschieber des
Wegeventils 18 durch Magnete auslenkbar, welche über
elektrische Leitungen 25 mit den Ausgängen 26 eines
elektronischen Steuergeräts 27 verbunden sind. Das
elektronische Steuergerät 27 hat einen ersten Eingang 28,
der mit einem ersten Geber 29 in Verbindung steht, mit
welchem ein Last-Sollwert vorgegeben wird. Ein zweiter
Eingang 31 des elektronischen Steuergeräts 27 ist mit
einem Regler 32 der Einspritzpumpe 33 verbunden, welche
dem Dieselmotor 34 des Traktors 10 zugeordnet ist. Dem
Regler 32 an der Einspritzpumpe 33 wird ferner von einem
als Gaspedal ausgebildeten zweiten Geber 35 ein Drehzahl-
Sollwert für den Dieselmotor 34 vorgegeben. Ferner ist
am Traktorgehäuse 14 ein Schalter 36 vorgesehen, der
einerseits zum Ausschalten des Dieselmotors 34 mit dem
Regler 32 der Einspritzpumpe 33 und andererseits mit
einem dritten Eingang 37 des elektronischen Steuergeräts 27
Verbindung hat. Letzteres weist ferner einen
vierten Eingang 38 auf, an dem eine erste Rückführung 39
angeschlossen ist. In entsprechender Weise ist an
einem fünften Eingang 41 des Steuergeräts 27 eine zweite
Rückführung 42 angeschlossen. Während die erste Rückführung
39 für Signale abhängig vom Druck im Kraftheber 16
verwendet wird, werden über die zweite Rückführung 42
Signale abhängig von der Lage des Hubwerks 13, 15 relativ
zum Traktorgehäuse 14 gemeldet.
In Fig. 2 ist die Einrichtung 11 nach Fig. 1 in Form
eines Prinzipschaltbildes näher dargestellt. Darin bildet
das elektronische Steuergerät 27 zusammen mit dem Wegeventil 18
und dem Kraftheber 16 einen Pflugregler 43. Im
Pflugregler 43 führt die erste Rückführung 39 über ein
Übertragungsglied 44 mit PID-Verhalten zu einem ersten
Summierpunkt 45. Die zweite Rückführung 42 für die lageabhängigen
Signale führt über ein zweites Übertragungsglied 46
mit PID-Verhalten ebenfalls zum ersten Summierpunkt 45.
Am ersten Summierpunkt 45 wird ferner der
Last-Sollwert vom Geber 29 angelegt. Das Ausgangssignal
vom ersten Summierpunkt 45 wird dem elektrischen Hubwerksregler 49
eingegeben, dessen Ausgangssignale über
einen zweiten elektrischen Schalter 48 das Wegeventil
18 ansteuern können. Das Schließglied des zweiten elektrischen
Schalters 48 wird von dem ersten Schalter 36
gesteuert, der zum Ausschalten des Dieselmotors 34 zusätzlich
auch mit dem Regler 32 der Einspritzpumpe 33 Wirkverbindung
hat. Der zwischen Hubwerksregler 49 und Wegeventil
18 angeordnete zweite Schalter 48 ist so ausgebildet, daß
er beim Einschalten des Dieselmotors 34 mit Hilfe des
ersten Schalters 36 die Wirkverbindung zwischen Regler 49
und Wegeventil 18 hergestellt und beim Ausschalten des Dieselmotors 34
seine zugeordnete Verbindung sperrt. Das
elektrohydraulisch betätigte Wegeventil 18 steuert über
den Kraftheber 16 und das Dreipunktgestänge 13, 15 den
Pflug 12. Auf letzteren wirkt von außen als Störgröße der
Bodenwiderstand, wodurch der Pflug 12 auf den Traktor 10
eine Zugkraft ausübt. Als weitere Störgröße kann auf den
Traktor 10 von außen der Schlupf der Antriebsräder des
Traktors wirken. Das vom Traktor 10 ausgeübte Lastmoment
wird an einem zweiten Summierpunkt 51 mit einem Einspritzmoment
verglichen, und deren Differenzsignal wirkt auf
die Masse 10′ des Traktors 10 ein. Dies führt am Ausgang
des Dieselmotors 34 zu einer Ist-Drehzahl n, die an
einem dritten Summierpunkt 52 mit einer von dem Gaspedal
35 vorgegebenen Soll-Drehzahl verglichen wird.
Das Ausgangssignal vom dritten Summierpunkt 52 wird dem
Regler 32 der Einspritzpumpe 33 eingegeben, der ein für
die Belastung des Dieselmotors 34 maßgebliches Istwertsignal s
über ein Übertragungsglied 53 mit PID-Verhalten
an die erste Summierstelle 45 gibt. Zusätzlich wird
dieses Istwertsignal für die Belastung auch auf den
zweiten Summierpunkt 51 zurückgeführt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung 11 wird wie folgt erläutert,
wobei nur so weit auf deren Funktion eingegangen
wird, als zum Verständnis der Erfindung notwendig ist.
Beim Anlassen des Dieselmotors 34 wird der erste Schalter 36
betätigt, der dabei auf den Regler 32 an der
Einspritzpumpe 33 einwirkt. Zugleich wird beim Betätigen
des ersten Schalters 36 das Schließglied des zweiten
Schalters 48 in eine nicht gezeichnete Ein-Stellung gesteuert,
so daß der Regler 49 auf das Wegeventil 18 einwirken
kann. Dabei sind Mittel vorgesehen, die den zweiten
Schalter 48 in seiner Ein-Stellung belassen, solange
der Dieselmotor 34 läuft. Mit dem zweiten Geber 35, dem
Gaspedal, läßt sich die Drehzahl des Dieselmotors 34 vorwählen.
Ferner wird am ersten Geber 29 ein gewünschter
Sollwert für die Last eingestellt. Beim Pflügen wird nun
die Eindringtiefe des Pfluges 12 im Erdreich - solange
gerade keine anderen Störgrößen wie Schlupf an den Antriebsrädern
des Traktors, Bodenunebenheiten, Berg- und
Talfahrt usw. wirken - so gesteuert, daß die Belastung des
Dieselmotors 34 der am ersten Sollwert-Geber 29 eingestellten
Belastung entspricht. Dabei wird durch die erste
(39) und die zweite Rückführung (42) sowie das vierte
Übertragungsglied 53 eine stabile Arbeitsweise der Einrichtung 11
erreicht. Wird nun nach dem Pflügen der Dieselmotor 34
durch Betätigen des ersten Schalters 36 ausgeschaltet,
so wird zugleich der zweite Schalter 48 im
elektronischen Steuergerät 27 in die gezeichnete Aus-
Stellung gesteuert. Die Magnete des Wegeventils 18 werden
damit stromlos, wodurch der Steuerschieber des Wegeventils 18
von seinen Federn in der Neutralstellung 21 zentriert
wird. Damit wird der Kraftheber 16 hydraulisch
blockiert und somit das Hubwerk 13, 15 in der jeweiligen
Lage verriegelt. Es wird somit verhindert, daß beim Abschalten
des Dieselmotors 34 der Pflug 12 kurz angehoben
oder gesenkt wird und somit unkontrollierte Bewegungen
ausführt, die zu einer beträchtlichen Unfallgefahr führen
können. Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn wie
bei der Einrichtung 11 als Regelgröße die Belastung des
Dieselmotors 34 herangezogen wird. Wird als Einspritzpumpe
hier eine Reiheneinspritzpumpe verwendet,
so läßt sich die Belastung
des Dieselmotors 34 an der Stellung der Regelstange
der Einspritzpumpe 33 abgreifen. Beim Abschalten
des Dieselmotors 34 bewegt sich die Regelstange einer
solchen Reiheneinspritzpumpe in Richtung Null-Förderung.
Eine solche Lage der Regelstange würde als sehr geringe
Belastung des Dieselmotors gedeutet und würde somit zu
einem Senken des Pfluges 12 führen. Durch das gleichzeitige
Abschalten von Dieselmotor und Verriegelung des
Hubwerks 13, 15 wird eine solche unkontrollierte Bewegung
des Pfluges 12 verhindert.
Wenn als Einspritzpumpe 33 eine hydraulisch geregelte
Verteilereinspritzpumpe verwendet wird, wie sie zum Beispiel aus
dem obenerwähnten Buch, Seite 297 bekannt ist, so kann
dort die Belastung des Dieselmotors 34 durch die jeweilige
Einspritzmenge ermittelt werden. Bei dieser Pumpenbauart
läßt sich die Einspritzmenge aus der Hubdifferenz des
Regelschiebers zwischen seinem mechanischen Anschlag und
seinem flüssigen Anschlag herleiten. Diese Hubdifferenz
ist proportional dem jeweiligen Drehmoment und damit der
Belastung des Dieselmotors 34. Zur Ermittlung dieser Hubdifferenz
kann in der an sich bekannten Verteilereinspritzpumpe
ein induktiver Wegaufnehmer in deren Gehäuse vorgesehen
werden, der mit einer geeigneten Auswerteschaltung
in Verbindung steht. Wird bei dieser hydraulisch
geregelten Verteilereinspritzpumpe der Dieselmotor 34 abgeschaltet,
so bewegt sich der Regelschieber dabei in
Richtung Vollast, d. h. der Regelschieber kommt auf seinen
mechanischen Anschlag. Eine derartige Vollaststellung
des Regelschiebers würde in der Einrichtung 11 als Anstieg
der Belastung interpretiert und könnte damit zu
einem Anheben des Pfluges 12 führen. Eine solche unkontrollierte
Hubbewegung des Pfluges 12 beim Ausschalten
des Dieselmotors 34 wird durch den zweiten Schalter
48 in Verbindung mit dem Wegeventil 18 verhindert, das
den Kraftheber 16 in seiner jeweiligen Lage verriegelt.
Selbstverständlich sind Änderungen an der gezeigten Einrichtung
11 möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.
So kann der zweite Schalter 48 ohne weiteres
auch vor dem elektrischen Hubwerksregler 49 angeordnet
werden. Der Schalter 48 kann auch außerhalb des elektronischen
Steuergeräts 27 liegen und dabei ebenfalls vom
ersten Schalter 36 angesteuert werden. Bei der letztgenannten
und bei der gezeigten Anordnung kann es ferner
zweckmäßig sein, mit dem zweiten Schalter 48 die Versorgungsspannung
für das elektronische Steuergerät 27 abzuschalten,
womit derselbe Erfolg erreicht wird. Anstelle
der erwähnten Einspritzpumpen können auch andere Bauarten
z. B. mit Fliehkraftregler verwendet werden, bei denen
stets in der Pumpe selbst oder im zugehörigen Regler ein
Stellglied vorhanden ist, von dem ein der Belastung des
Dieselmotors proportionales Signal ableitbar ist. Vorliegende
Einrichtung 11 ist auch nicht auf eine Belastungsregelung
begrenzt, bei der die Belastung des Dieselmotors
über die Position einer Regelstange oder eines Regelschiebers
ermittelt wird. Die Einrichtung 11 ist vielmehr
auch für eine Belastungsregelung anwendbar, bei welcher
die Regelung über die Drehzahl des Dieselmotors erfolgt,
wobei die an sich bekannten Zusammenhänge zwischen Drehmoment
und Drehzahl beim Dieselmotor ausgenutzt werden.
Claims (8)
1. Einrichtung zum Steuern eines Hubwerks an einem landwirtschaftlichen
Fahrzeug, insbesondere eines Pfluges an einem Traktor, mit einer Regelvorrichtung
zum Nachführen des Hubwerks von einem Ist- auf einen
Sollwert, wobei als Regelgröße die Belastung des das Fahrzeug antreibenden
Verbrennungsmotors benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
die Regelvorrichtung einen elektrischen Hubwerks-Regler (27) und ein
von letzterem gesteuertes, elektrohydraulisches Wegeventil (18) aufweist,
daß Mittel (48, 18, 36) vorgesehen sind, die beim Abschalten
des Verbrennungsmotors (34) das auslenkbare Hubwerk (13, 15, 16) auf
dem Istwert verriegeln, welche Mittel einen ersten Schalter (36) zum
Abschalten des Verbrennungsmotors (34) aufweisen und dieser erste
Schalter (36) mit einem zweiten, elektrischen Schalter (48) in einer
dessen Ein- und Ausschalten steuernden Wirkverbindung steht, und daß der
zweite Schalter (48) im Belastungs-Regelkreis wirkungsmäßig vor das
Wegeventil (18) geschaltet ist und bei abgeschaltetem Dieselmotor
seine Wirkverbindung unterbricht, wodurch das Wegeventil (18) eine den
Kraftheber (16) des Hubwerks (13, 15, 16) blockierende, federzentrierte
Neutralstellung (21) einnimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug
(10) einen Dieselmotor (34) mit einer zugeordneten Einspritzpumpe
(33) aufweist, von der ein die Belastung des Dieselmotors (34) anzeigendes
Stellglied mit dem ersten elektrischen Schalter (36) in Wirkverbindung
steht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzpumpe
eine Reihenpumpe ist, an deren zugehörige Regelstange die
Belastung des Dieselmotors (34) abgegriffen wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzpumpe
eine Einkolben-Verteilerpumpe ist, bei der die Belastung
bei einer hydraulisch geregelten Pumpe vom Regelschieber und bei einer
fliehkraftgeregelten Pumpe von einem zugeordneten Hebel des Fliehkraftreglers
abgegriffen wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug
einen Dieselmotor mit zugeordneter Lichtmaschine aufweist, von
deren Spannung die Belastung des Motors abgeleitet wird.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (11) eine Rückführung (42) für von der Lage des
Hubwerks (13, 15) relativ zum Fahrzeug (10) abhängige Signale aufweist,
in die insbesondere ein Übertragungsglied (46) mit PID-Verhalten
geschaltet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (11) eine Rückführung (39) für vom Druck im Kraftheber
(16) des Hubwerks (13, 15) abhängige Signale aufweist, in die insbesondere
ein Übertragungsglied mit PID-Verhalten (44) geschaltet ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Schalter (48) in ein elektronisches Steuergerät
(27) integriert ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803017554 DE3017554A1 (de) | 1980-05-08 | 1980-05-08 | Einrichtung zum steuern eines hubwerks an einem landwirtschaftlichen fahrzeug, insbesondere eines pfluges an einem traktor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19803017554 DE3017554A1 (de) | 1980-05-08 | 1980-05-08 | Einrichtung zum steuern eines hubwerks an einem landwirtschaftlichen fahrzeug, insbesondere eines pfluges an einem traktor |
Publications (2)
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| DE3017554A1 DE3017554A1 (de) | 1981-11-12 |
| DE3017554C2 true DE3017554C2 (de) | 1989-08-17 |
Family
ID=6101874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803017554 Granted DE3017554A1 (de) | 1980-05-08 | 1980-05-08 | Einrichtung zum steuern eines hubwerks an einem landwirtschaftlichen fahrzeug, insbesondere eines pfluges an einem traktor |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3017554A1 (de) |
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- 1980-05-08 DE DE19803017554 patent/DE3017554A1/de active Granted
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