DE3017321C3 - Dämpfungsvorrichtung für Meß- oder Regelgeräte - Google Patents
Dämpfungsvorrichtung für Meß- oder RegelgeräteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine gattungsgemäße Dämpfungsvor
richtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Diese Dämpfungsvorrichtung ist insbesondere für Meß- und
Regelgeräte bestimmt, deren bewegliche oder schwingende Teile
eine Dämpfung erhalten. Dies ist beispielsweise bei Meßgerä
ten mit Rückführeinrichtung wichtig.
Solche Dämpfungen sollen einerseits möglichst reibungsfrei
arbeiten, andererseits aber auch die Schwingungen der
beweglich gelagerten Teile des jeweiligen Gerätes im
richtigen Maße dämpfen, weil bei zu hoher Dämpfung das Gerät
zu langsam arbeitet, während bei zu geringer Dämpfung die
Einstellungszeit zu lang ist. Aus der DE-PS 16 25 619 sind
Flüssigkeitsdämpfungen bekannt, bei denen die Dämpfungsflüs
sigkeit oder ein gasförmiges Dämpfungsmedium wie Luft
zwischen einem kolbenförmigen und einem zylindrischen Teil
vorgesehen ist. Der die Dämpfungsflüssigkeit enthaltende Raum
oder Zylinder muß hierbei durch eine Dichtung nach außen
abgeschlossen werden, damit die Dämpfungsflüssigkeit darin
verbleibt und vor allem bei Dämpfungsbewegungen nicht
austritt. Die Dämpfung wird dadurch entsprechend aufwendig
und platzbeanspruchend, erfordert besondere Montagearbeiten
und ist schwierig einzustellen.
Aus der FR-PS 10 25 771 ist eine gattungsgemäße Dämpfungsvor
richtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt, bei
welcher der bewegliche Hebelarm eine Rotationsschwingung
ausführt, so daß die Relativbewegung der beiden Spaltwandun
gen eine Scherbewegung darstellt. Derartige Anordnungen
erfordern einen beträchtlichen Zentrierungsbedarf, um eine
über die gesamte Schwingungsweite des Hebelarms konstante
Dämpfung zu erreichen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte
Dämpfungsvorrichtung dahingehend weiterzubilden, daß eine
weitgehende Störungsunempfindlichkeit bei geringerem
Zentrierungsbedarf erzielt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen
Dämpfungsvorrichtung durch die im Kennzeichen von Anspruch 1
aufgeführten Merkmale gelöst.
Besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im Gegensatz zum bekannten Stand der Technik erfolgt die
Bewegung der Spaltwandungen bei der erfindungsgemäßen
Dämpfungsvorrichtung aufeinander zu bzw. voneinander weg. Die
funktionale und die wirkungsgemäße Dämpfung sind also
vektoriell gleichgerichtet. Das hat zur Folge, daß die
erfindungsgemäße Dämpfungseinrichtung in der parallel zum
Spalt verlaufenden Richtung sehr störungsunempfindlich ist.
Auch eine sehr ungenaue Zentrierung kann daher die Wirkungs
weise der Vorrichtung nicht negativ beeinflussen.
Die Dämpfungsflüssigkeit besteht vorzugsweise aus einem
ölartigen Stoff, der folgende Eigenschaften aufweist: Die
Verdampfungsgeschwindigkeit des Stoffes ist so niedrig, daß
die Dämpfungsfunktion der Flüssigkeit während der gesamten
Lebensdauer des mit der Dämpfung versehenen Gerätes gewähr
leistet ist; ferner soll sich die Flüssigkeit unter dem
Einfluß von äußeren Einwirkungen wie insbesondere Lichtstrah
lung und Luftsauerstoff nicht verändern; und schließlich soll
die Viskosität der Flüssigkeit möglichst unabhängig von der
Temperatur sein. Ein notwendiges Kriterium für die Auswahl einer
geeigneten Dämpfungsflüssigkeit besteht darin, daß die
Grenzflächenspannung der Dämpfungsflüssigkeit gegenüber der
Luft größer ist als diejenige gegenüber den sie begrenzenden
Spaltwandungen. Als sehr geeignet haben sich Silikonöle wie
Dimethylpolysiloxan erwiesen.
Als Material für die mit einer solchen Dämpfungsflüssigkeit
in Berührung kommenden Spaltwandungen, die sich relativ
zueinander bewegen und den die Dämpfungsflüssigkeit aufneh
menden Spaltraum begrenzen, kommen erfindungsgemäß insbeson
dere polymere fluorierte Kohlenwasserstoffe in Betracht, wie
z. B. das unter dem Namen "Teflon" bekannte Polytetrafluor
ethylen, Copolymere aus Tetrafluorethylen und Hexafluorpro
pylen od. dgl.
Die erfindungsgemäße Dämpfungsvorrichtung kann
in Meß- und Regelgeräten mit beweglichen, zu dämpfenden
Bauteilen, insbesondere bei Geräten mit einem Düse-Prallplat
ten-System und Rückführung eingesetzt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen beispielhaft veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht eine bevorzugte
Ausführungsform der Dämpfungsvorrichtung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
vorteilhaften Abwandlung der Dämpfungsvorrichtung
nach Fig. 1; und
Fig. 3 im Längsschnitt einen Meß- und Stellumformer mit
einer Dämpfungsvorrichtung nach Fig. 1.
Die Dämpfungsvorrichtung ist an einem
Hebelarm 1 angeordnet, der in einem Gelenkpunkt 2 drehbar
oder schwingbar gelagert ist. Der Hebelarm 1 kann sich z. B. in
einem Meß- oder Regelgerät wie z. B. in einem 1/p-Umformer
befinden, wo er zu Schwingungen neigt, die gedämpft werden
sollen.
In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Dämpfungsvorrichtung
ist am freien Ende des Hebelarms 1 ein beweglicher, bei
spielsweise kreisförmiger Teller 3 befestigt, dem in einem
geeigneten Abstand ein praktisch ortsfester, ebenfalls
kreisförmiger Teller 4 gegenüberliegt. Der Teller 4 hat
zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser als der Teller 3.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Berührungsfläche
des beweglichen Tellers 3 um mindestens 10% kleiner ist als
diejenige des unbeweglichen Tellers 4. Allerdings kann unter
gewissen Umständen auch der bewegliche Teller 3 einen
größeren Durchmesser als der Teller 4 aufweisen. Ferner ist
es von Vorteil, den Umfangsrand 3′ bzw. 4′
eines oder jedes Tellers 3 bzw. 4 zum Dämpfungsspalt 5 durch
Kegelflächen mit einem Basiswinkel von weniger als 90°,
beispielsweise etwa 45°, zu begrenzen.
Um den Abstand der beiden Teller 3 und 4 und damit die Größe
des Dämpfungsspaltes 5 einstellen zu können, ist wenigstens
einer von ihnen, gemäß Fig. 2 der ortsfeste, größere Teller
4, in Richtung seiner Mittelachse verstellbar angeordnet. Zu
diesem Zweck kann der Teller einfach am freien Ende eines
Gewindestiftes 6 befestigt sein, der in einer Gewindebohrung
eines ortsfesten Bauteiles 8 verschraubbar und mittels einer
Gegenmutter 9 feststellbar ist.
In dem Dämpfungsspalt 5 zwischen den beiden Tellern 3 und 4
befindet sich nun eine den Dämpfungsspalt
im wesentlichen
ausfüllende Menge einer Dämpfungsflüssigkeit 10 der eingangs
definierten Art, beispielsweise ein Silikonöl wie Dimethyl
polysiloxan. Im Zusammenwirken mit dieser Dämpfungsflüssig
keit ist es wesentlich, daß die mit der
Dämpfungsflüssigkeit in Berührung kommenden Wandungen der
Teller 3 und 4 bzw. der Einfachheit halber die vollständigen
Teller selbst aus einem Material der eingangs definierten
Art, beispielsweise einem polymeren fluorierten Kohlenwas
serstoff wie Polytetrafluorethylen bestehen. Bei kombinierter
Verwendung solcher Stoffe bzw. solcher Materialien als
Dämpfungsflüssigkeit bzw. Wandungsmaterial bleibt die
Dämpfungsflüssigkeit 10 ohne weitere zusätzliche Maßnahmen in
dem Dämpfungsspalt 5 zwischen den beiden Tellern 3 und 4. Bei
auftretenden Schwingungsbewegungen des Hebelarms 1 und damit
des Tellers 3 wird die Dämpfungsflüssigkeit 10 mehr oder
weniger aus dem Dämpfungsspalt 5 verdrängt, wobei sie etwa
wulstförmig am Umfang des Dämpfungsspaltes bzw. der Teller
hervortritt, während sie bei Umkehr der Bewegung wieder
zurück in den Dämpfungsspalt gezogen wird. Die Dämpfungsflüs
sigkeit wird bei diesem Vorgang abwechselnd gewissermaßen auf
Druck oder Zug beansprucht.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform der Dämpfungsvorrichtung stellt
eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 2 dar. Hier trägt
der bewegliche Teller 3 an seiner dem Teller 4 gegenüberlie
genden Seite noch eine vorspringende, kreisförmige Scheibe 11
aus Tetrafluorethylen od. dgl. Die Dämpfungsflüssigkeit 10
kann sich dabei also zwischen dem ortsfesten Teller 4 und der
Scheibe 11 halten und dort in dem Dämpfungsspalt zwischen
diesen Teilen bei Schwingungsbewegungen des Hebelarms 1
"atmen". Der den Teller 4 tragende Gewindestift 6 ist am
Bauteil 8 mittels zweier Muttern 12 und 13 ein- und fest
stellbar befestigt.
Der Dämpfungsspalt 5 zwischen den beiden Tellern 3 und 4 muß
nicht in jedem Falle waagerecht angeordnet sein. Auch bei
einer Schrägstellung des Dämpfungsspaltes kann die Dämpfungs
flüssigkeit 10 zwischen den sie begrenzenden Wandungen
bleiben, vorausgesetzt daß diese aus Polytetrafluorethylen
oder einem äquivalent wirkenden Material bestehen.
Als ein Beispiel für die praktische Anwendung einer
Dämpfungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ist in Fig. 3 schematisch
ein elektro-pneumatischer 1/p Meß- und Stellumformer gezeigt.
Dem Hebelarm 1 der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtun
gen entspricht in Fig. 3 ein Hebelarm 27, der mittels eines
Kreuzfedergelenks 28 am Grundkörper 29 des Gerätes schwing
bar gelagert ist. Am freien Ende des Hebelarms 27 ist eine
Ringspule 30 befestigt, der durch Leitungen 31 und 32 die
elektrischen Impulse eines elektronischen Meßgerätes, z. B.
eines Temperaturmeßgerätes, zugeführt werden. Die Ringspule
30 taucht in den entsprechenden Ringspalt 33 eines im
Grundkörper 29 angeordneten Permanentmagneten 34. Gegenüber
einer am Hebelarm 27 vorgesehenen Prallplatte 35 befindet
sich eine Düse 36, die über eine Leitung 37 und eine Drossel
38 mit der bei Z eintretenden Zuluft gespeist wird. Das
Düsen-Prallplatten-System steuert in bekannter Weise den an
die Leitung 37 angeschlossenen Verstärker 39, dessen Aus
trittsleitung 40 über einen Impulsraum 41 zu der den
Stelldruck PA abgebenden Ausgangsdruckleitung 42 führt. Ein
in den Impulsraum 41 ragender Rückführbalg 43 ist mit dem
Hebelarm 27 durch eine Balgstange 44 verbunden, wodurch das
Hebelsystem ausgewogen wird. Eine mit 45 bezeichnete
Vorrichtung dient zur Regulierung der Nullstellung des
Systems. Die Dämpfungsvorrichtung gemäß Fig. 1, die nur
wenig Platz beansprucht, ist beispielsweise gleich neben dem
Düsen-Prallplatten-System zwischen dem Hebelarm 27 und einem
Bauteil 46 des Gerätes angeordnet. Die Dämpfungsflüssigkeit
10 ist zwischen dem beweglichen, mit dem Hebelarm 27
verbundenen Teller 3 und dem ortsfesten, jedoch in der Höhe
einstellbaren Teller 4 eingebracht. Dies kann z. B. nach der
Montage des Gerätes leicht mit Hilfe einer Pipette geschehen,
weil die Dämpfungsflüssigkeit von selbst bestrebt ist, sich
zwischen die Wandungen der Teller 3 und 4, die
vorzugsweise aus Polytetrafluorethylen bestehen, in den
Dämpfungsspalt 5 einzuziehen und dort zu bleiben. Die beim
Betrieb des Gerätes auftretenden Schwingungen des Hebelarms
27 werden dann von der Dämpfungsvorrichtung wirksam
und reibungslos gedämpft.
Claims (4)
1. Dämpfungsvorrichtung für Meß- oder Regelgeräte mit
beweglichem Hebelarm, mit einem zwischen einer gerätefesten
ersten Spaltwandung und einer mit dem Hebelarm verbundenen
beweglichen Spaltwandung gebildeten Dämpfungsspalt, der eine
abgesehen von den Spaltwandungen offen mit der Atmosphäre
kommunizierende Dämpfungsflüssigkeit enthält, deren Grenzflächenspannung
gegenüber der Luft größer ist als diejenige gegenüber den sie begrenzenden Spaltwandungen,
wobei die Spaltwandungen eben und parallel zueinanderliegend
und mit einstellbarem gegenseitigen Abstand ausgebildet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Funktion des Meß- oder
Regelgerätes bedingte Relativbewegung der Spaltwandungen (3, 4) eine Translationsbewegung
in Richtung der Flächennormalen der Spaltwandungen ist, und daß die Spalt
wandungen (3, 4) als Teller ausge
bildet sind.
2. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsfläche
der beweglichen Spaltwandung (3) um mindestens
10% kleiner ist als diejenige der unbeweglichen
Spaltwandung (4).
3. Dämpfungsvorrichtung nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umfangsränder (3′, 4′) der Spaltwandungen (3,
4) zum Dämpfungsspalt (5) durch Kegelflächen mit
einem Basiswinkel von weniger als 90° begrenzt
sind.
4. Dämpfungsvorrichtung nach einem der vorange
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spaltwandungen (3, 4) aus polymeren fluorier
ten Kohlenwasserstoffen bestehen.
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| DE3017321A1 (de) | 1981-11-12 |
| FR2482230B1 (fr) | 1987-12-18 |
| DE3017321C2 (de) | 1994-08-04 |
| FR2482230A1 (fr) | 1981-11-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G01D 11/12 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted |